{"id":650576,"date":"2013-10-05T10:37:17","date_gmt":"2013-10-05T08:37:17","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=650576"},"modified":"2013-10-05T10:37:17","modified_gmt":"2013-10-05T08:37:17","slug":"exklusiv-gallup-analyse-lieber-arbeitslos-und-glucklich-als-mit-job-und-miesem-arbeitsumfeld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2013\/10\/05\/exklusiv-gallup-analyse-lieber-arbeitslos-und-glucklich-als-mit-job-und-miesem-arbeitsumfeld\/","title":{"rendered":"Exklusiv: Gallup-Analyse &#8211; Lieber arbeitslos und gl\u00fccklich als mit Job und miesem Arbeitsumfeld"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mitarbeiter-F\u00fchrung:\u00a0Wenn Arbeitslose gl\u00fccklicher sind als Menschen mit Arbeit, l\u00e4uft etwas brachial schief in den Unternehmen<\/strong><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>\u201e360-Grad-Mitarbeiterbefragungen in Unternehmen sind oft nur Makulatur\u201c, sagt Sabine Hansen, Personalberaterin von Amrop Delta. Denn: Etliche Mitarbeiter f\u00fcllen die Frageb\u00f6gen von vornherein so aus, dass sie selbst blo\u00df nicht auffallen und ihr Chef ihnen sp\u00e4ter nicht \u00fcbel will. Denn, so erkl\u00e4rt Hansen: \u201eIn Unternehmenskulturen, wo offenes Ansprechen nur Gegendruck bringt, nutzt das Top-Management h\u00e4ufig die Kritik der Belegschaft an Mittelmanagern, um sie abzustrafen. Dann gibt\u00b4s einen Eintrag in die Personalakte wegen ihres F\u00fchrungsverhaltens.\u201c Statt zu reflektieren, warum Mitarbeiter mit ihren Chefs unzufrieden sind, \u201ekommt es zu R\u00fcckkopplungseffekten und f\u00fcr die Mitarbeiter geht der \u00c4rger danach erst richtig los,\u201c so Hansen. Die Devise hei\u00dft also \u201eBlo\u00df unterm Radar bleiben\u201c getreu der US-Motto, \u201edon\u00b4t fight the system\u201c. Selbst wenn Mitarbeiter also Fehlentscheidungen erkennen, schweigen sie vorsichtshalber tot.<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>61 Prozent der Mitarbeiter sind Wegducker<\/strong><b><br \/>\n<\/b><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>Dass sich sogar gro\u00dfe Teile der Belegschaften \u2013 konkret 61 Prozent \u2013 nur noch wegducken, weil sie in ihrem Job unzufrieden sind und sich von ihrem direkten Chef nicht respektiert sowie anerkannt f\u00fchlen, ist das Ergebnis einer weltweiten Umfrage des US-Marktforschers Gallup, die der WirtschaftsWoche exklusiv vorliegt. Geantwortet haben \u00fcber 190 Unternehmen aus 49 Branchen und 34 L\u00e4ndern mit insgesamt 1,4 Millionen Besch\u00e4ftigten. Das Ergebnis ist f\u00fcr Unternehmen alarmierend: Die Leistungsbereiten, die mit Herz, Hand und Verstand dabei sind, f\u00fcr die ihr Arbeitsumfeld stimmt, stellen eine Minderheit von 15 Prozent dar. \u201eSie f\u00fchlen sich respektvoll behandelt, als Mensch gesehen, machen oder lernen etwas Interessantes, gucken bei ihrer Arbeit nicht nur nach der Uhr. Weitere 24 Prozent der Mitarbeiter haben jedoch innerlich gek\u00fcndigt, weil sie sich von ihren Vorgesetzten mit ihren Bed\u00fcrfnissen und Erwartungen im Job ignoriert f\u00fchlen.<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Wenn mehr Mitarbeiter gehen, als das Unternehmen eigentlich wollte<\/strong><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>Wohin das f\u00fchrt, erlebte gerade der weltgr\u00f6\u00dfte Versicherer, AIG. In Deutschland wollte er 60 seiner 600 Arbeitspl\u00e4tze streichen und bot laut \u201eHandelsblatt\u201c eine Sprinterpr\u00e4mie von 30.000 Euro aus f\u00fcr diejenigen, die sich schnell zum Weggang entscheiden konnten, im zweiten Monat sollten es noch 20.000 Euro sein und im dritten Monat 10.000 Euro. Doch dass schon im ersten Monat so viele Mitarbeiter auf den Deal \u201emit Ku\u00dfhand\u201c eingingen, dass da schon die Quote \u00fcbererf\u00fcllt war, damit hatte AIG nicht gerechnet. Aus Unternehmenskreisen hie\u00df es, die Mitarbeiter h\u00e4tten fluchtartig das Unternehmen verlassen. Einzelne Abteilungen sollen praktisch leer gewesen sein. Die Stimmung soll miserabel sein.<\/p>\n<p>Auch beim Schulbuchverlag Cornelsen bot die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung laut dem &#8222;boersenblatt.net&#8220; unterschrieben nicht nur 174 Angestellte freiwillig Aufhebungsvertr\u00e4ge, sondern weitere 50 schieden freiwillig aus, wo die Berliner eigentlich nur mit 30 Leuten rechneten. Brancheninsider gehen davor aus, dass es wegen des &#8222;Klimas der Angst&#8220; &#8211; wie \u00a0&#8222;Der Tagesspiegel&#8220; am 22.Juli 2013 schrieb, noch weit mehr als 50 Fl\u00fcchtende waren. <a title=\"boersenblatt.net Cornelsen Verlag\" href=\"http:\/\/www.boersenblatt.net\/630447\/\" target=\"_blank\">http:\/\/www.boersenblatt.net\/630447\/<\/a><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>124 Milliarden Schaden f\u00fcr deutsche Unternehmen<\/strong><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>Soft Facts wie die Stimmung im Betrieb haben harte Folgen f\u00fcr die Ergebnisse der Unternehmen. W\u00e4re sie nicht im Argen, sondern\u00a0Mitarbeiter gl\u00fccklich mit ihren Vorgesetzten, s\u00e4he es laut Gallup so aus: Die Firmen h\u00e4tten 37 Prozent weniger Fehltage, 48 Prozent weniger Arbeitsunf\u00e4lle, 41 Prozent weniger Qualit\u00e4tsm\u00e4ngel an ihren Produkten und 65 Prozent weniger Fluktuation\u201c, rechnet Marco Nink, der Studienverantwortliche bei Gallup vor. Die Meta-Analyse zeigt auf, dass allein in Deutschland sich der Schaden jedes Jahr auf 124 Milliarden Euro summiert.<\/p>\n<p>.<\/p>\n<div id=\"attachment_650597\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2013\/10\/Marco-Nink.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-650597\" class=\"size-medium wp-image-650597\" alt=\"Marco Nink von Gallup\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2013\/10\/Marco-Nink-300x150.jpg\" width=\"300\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2013\/10\/Marco-Nink-300x150.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2013\/10\/Marco-Nink-1024x512.jpg 1024w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2013\/10\/Marco-Nink-500x250.jpg 500w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2013\/10\/Marco-Nink.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-650597\" class=\"wp-caption-text\">Marco Nink von Gallup<\/p><\/div>\n<p>Eine weitere \u00dcberraschung der Gallup-Ergebnisse ist, dass dieses Ergebnis unabh\u00e4ngig von der Unternehmensform gilt: Es trifft ebenso auf Familienunternehmen wie Konzerne zu.<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Menschen mit Job und miesem Arbeitsumfeld leiden mehr als Arbeitslose<\/strong><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>Dramatisch ist aber aber f\u00fcr alle Beteiligten eine weitere Erkenntnis der Analyse: Diese 24 Prozent der innerlichen K\u00fcndiger geht es subjektiv und objektiv schlechter als ihren Ex-Kollegen, die arbeitslos sind. \u201eDie sind n\u00e4mlich weniger w\u00fctend und gestresst, sorgenfreier, haben mehr Gl\u00fccksgef\u00fchle und sind auch k\u00f6rperlich schmerzfreier als diese hohe Zahl vernachl\u00e4ssigter Mitarbeiter in den Betrieben\u201c, so Nink. Es gebe einen\u00a0Mentalit\u00e4tswandel:\u00a0Arbeit \u2013 anders als jahrzehntelang von der Wissenschaft angenommen \u2013 ist nicht mehr sinnstiftend f\u00fcr die Menschen und der Schl\u00fcssel zur Einbindung in die Gesellschaft.<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Arbeitslose sind gl\u00fccklicher als Arbeitnehmer mit schlechten Chefs<\/strong><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>Ninks Fazit: Arbeitslose f\u00fchlen sich trotz Arbeitslosigkeit besser als Menschen mit einem schlechten Chef. Der ist n\u00e4mlich ist mit seinem F\u00fchrungsverhalten die Ursache, \u201edenn direkte Vorgesetzte repr\u00e4sentieren immer f\u00fcr die Mitarbeiter die Firma\u201c, erg\u00e4nzt Personalexpertin Heike Cohausz von P4 Career Consultants. Sein Verhalten ist entscheidend, ob er sich wohl f\u00fchl oder nicht. Ob er sich daher gerne und mehr als unbedingt n\u00f6tig einsetzt &#8211; oder es l\u00e4sst. Ob er freiwillig \u00dcberstunden macht, weil er wei\u00df, es wird gesehen und ihm auch\u00a0gedankt &#8211; wenigstens durch respektvollen Umgang.\u00a0Oder ob es nach 17 Uhr nicht mehr ans Telefon geht wg. Dienstschluss &#8211; auch wenn ein wichtiger Kunde am Apparat ist. Weil\u00a0der Chef ihn sowieso seit Wochen nicht mehr wahrgenommen, ja ignoriert hat und ihn nur anspricht, wenn er etwas an seiner Arbeit auszusetzen hat.<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>&#8220;\u00a0Die Beziehung zum direkten Vorgesetzten ist Hauptmotivator in Unternehmen&#8220;, bringt es Management-Guru Reinhard Sprenger\u00a0auf den Punkt. Und: &#8222;Mitarbeiter kommen zu Unternehmen, k\u00fcndigen aber ihrem direkten Vorgesetzten.&#8220;<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Fehlendes Bewusstsein der Vorgesetzten<\/strong><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>Bleibt die Frage: Was machen die Chefs nun massenweise falsch? Zun\u00e4chst ist ihnen meist nicht bewusst, dass sie selbst diese Verantwortung tragen &#8211; und kein anderer, in der Hierarchie h\u00f6her angesiedelter. Dass\u00a0und wie wenig sie ihre Mitarbeiter anerkennen, ist den meisten ebensowenig klar.<\/p>\n<p>Sie erleben sich meist selbst in einer Sandwich-Position mit der \u00dcberzeugung, nicht viel Handlungsspielraum bekommen zu haben und geben die Fehler, die sie ganz oben erleben weiter an ihre Mitarbeiter, beschreibt Cohausz.<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Falsche Bef\u00f6rderungspolitik als Ursache allen \u00dcbels<\/strong><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>Die typische Ursache dieses Dilemmas ist die Bef\u00f6rderungspolitik: Aus Fachkr\u00e4ften wird holterdipolter mal eben eine F\u00fchrungskraft gemacht. Den Chefposten vertraut die Unternehmensleitung fast immer demjenigen an, der die beste Fachkraft ist -statt aufs F\u00fchrungstalent zu schauen. \u201eDem fehlt dann oft das Bewusstsein, dass er das, was er brauchte, um Chef zu werden, nicht mehr braucht, sobald er Chef ist.\u201c Denn er soll jetzt nicht mehr seine fr\u00fcheren Aufgaben wahrnehmen, im Gegenteil, das ist kontraproduktiv\u201c, schildert Reinhard Sprenger. \u201eSeine neue Chef-Aufgabe ist, die Leistung anderer Menschen zu leiten, sie zu fordern und nur noch daf\u00fcr zu sorgen, dass die Mitarbeiter gl\u00e4nzen.\u201c<\/p>\n<p>Doch diesen Paradigmenwechsel schafften die wenigsten Chefs intellektuell. Der Grund ist simpel: \u201eIhre Eitelkeit, die sie aus ihrer Fachkompetenz ziehen, steht Ihnen im Weg.\u201c Dann degradieren diese Chefs, die von ihren alten Aufgaben nicht lassen k\u00f6nnen, ihre Mitarbeiter zu Erf\u00fcllungsgehilfen und verschwenden damit Ressourcen, bilanziert Sprenger. Eigentlich k\u00f6nnten sie dann die Arbeit gleich alleine machen.<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>Laut der Gallup-Analyse gilt diese Erkenntnis\u00a0weltweit: \u00dcberall wollen die Mitarbeiter Feedback bekommen f\u00fcr ihre Arbeit und als Mensch gesehen werden. Egal in welchem Land.<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Mitarrbeitergespr\u00e4che nur als Gelegenheit zum Vorw\u00fcrfe-Machen<\/strong><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>Doch leider haben viele F\u00fchrungskr\u00e4fte die Haltung, dass das Gehalt am Monatsende genug Lohn ist. Zudem\u00a0haben sie die Tendenz, zu erkl\u00e4ren, was nicht gut l\u00e4uft \u2013 statt zu betonen, was gut l\u00e4uft. Messungen in Mitarbeitegespr\u00e4chen belegen laut Marktforscher Gallup, dass nur acht Prozent der Gespr\u00e4chszeit auf Positives entfallen, und 88 Prozent der Zeit auf das, was besser werden soll. Die Wirkung des eigentlich gut gemeinten F\u00fchrungstools ist dann aber verheerend: Die Mitarbeiter sind froh, wenn\u00b4s vorbei ist \u2013 und die Chefs machen es auch nur, weil sie\u00b4s m\u00fcssen.<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Warum klappt\u00b4s dennoch irgendwie?<\/strong><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>Schlussendlich ist das gro\u00dfe R\u00e4tsel: Warum es dann trotzdem noch irgendwie funktioniert? Sprenger erkl\u00e4rt, dass &#8222;sich die Mitarbeiter zwar nicht mit ihrem Unternehmen identifizieren, aber sehr wohl mit ihrer Aufgabe.&#8220; Sie differenzieren also und reagieren so:\u00a0\u201eDie Leute schimpfen furchtbar, aber \u00fcbernehmen volle Verantwortung f\u00fcr ihre Aufgaben\u201c, bilanziert der Management-Experte. Der Grund: Menschen verhalten sich so,\u00a0weil sie \u201enicht in Unternehmen sondern in Nachbarschaften leben\u201c.<\/p>\n<p>Umfragen zum Thema Blaumachen beispielsweise zeigen, dass dies f\u00fcr viele nicht infrage kommt, weil sie nicht die Kollegen belasten wollen. Keiner will ein Schwein sein.<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Wer nette Kollegen hat, lebt l\u00e4nger<\/strong><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>Sogar wissenschaftliche Erkenntnise untermauern das: An der Universit\u00e4t Tel Aviv hat Sharon Toker \u00fcber 20 Jahre lang untersucht, wie das Verh\u00e4ltnis von Angestellten zu ihren Vorgesetzten sowie Kollegen ist. An 820 Probanden, die im Schnitt 8,8 Stunden t\u00e4glich arbeiteten. Nach seinen Erkenntnissen\u00a0kann ein nettes Verh\u00e4ltnis zu Kollegen nachweislich zu einem l\u00e4ngeren und ges\u00fcnderen Leben f\u00fchren. 53 Prozent der Arbeitnehmer dagegen, die in dieser Zeit starben, hatten kaum soziale Kontakte zu anderen Arbeitnehmern.<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>Allerdings kann das F\u00fchrungsverhalten die Gesch\u00e4ftskennzahlen verbessern. Schnell geht so ein Vorgang nicht: Es dauert, so Nink, f\u00fcnf Jahre, bis in einer Firma allen Chefs klar ist, dass sie wissen, was gutes F\u00fchren bedeutet und wie sie\u00b4s machen m\u00fcssen. Aber dazu ist erst mal deren Training, Coaching und regelm\u00e4\u00dfiges Feedback n\u00f6tig.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mitarbeiter-F\u00fchrung:\u00a0Wenn Arbeitslose gl\u00fccklicher sind als Menschen mit Arbeit, l\u00e4uft etwas brachial schief in den Unternehmen . \u201e360-Grad-Mitarbeiterbefragungen in Unternehmen sind oft nur Makulatur\u201c, sagt Sabine Hansen, Personalberaterin von Amrop Delta. 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