{"id":650092,"date":"2013-08-21T23:55:20","date_gmt":"2013-08-21T21:55:20","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=650092"},"modified":"2013-08-28T11:45:44","modified_gmt":"2013-08-28T09:45:44","slug":"buchverlosung-frank-meiks-wir-klicken-uns-um-freiheit-und-verstand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2013\/08\/21\/buchverlosung-frank-meiks-wir-klicken-uns-um-freiheit-und-verstand\/","title":{"rendered":"Buchverlosung: Frank Meiks &#8222;Wir klicken uns um Freiheit und Verstand&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Vier B\u00fccher von Frank Meiks &#8222;Wir klicken uns um Freiheit und Verstand&#8220; werden hier im Management-Blog auf WiWo.de verlost.<\/strong><\/p>\n<p><a title=\"Frank Meik &quot;Wir klicken uns um Freiheit und Verstand&quot;, Ausz\u00fcge im Management-Blog\" href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2013\/05\/07\/buchauszug-frank-meik-wir-klicken-uns-um-freiheit-und-verstand\/\" target=\"_blank\"><strong>Meik ist Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des MW Verlags in M\u00fcnchen, Senator der Welt- Medienorganisation, IFRA und\u00a0 Direktor der Carl Friedrich von Weizs\u00e4cker-Stiftung.<\/strong><\/a><\/p>\n<p>Wer eins der vier Exemplare gewinnen will, mailt bitte bis 30.August 2013 an claudia.toedtmann@wiwo.de mit dem Betreff: &#8222;Buchverlosung Meik&#8220;<\/p>\n<p>Und zum Appetit-Anregen hier noch ein Auszug:<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2013\/08\/meik-b\u00fccher.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-650096\" alt=\"meik-b\u00fccher\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2013\/08\/meik-b\u00fccher-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2013\/08\/meik-b\u00fccher-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2013\/08\/meik-b\u00fccher-400x300.jpg 400w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2013\/08\/meik-b\u00fccher.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kostenlos, umsonst, gratis \u2013 ein teurer Weg<\/strong><span style=\"font-family: Calibri,Bold;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri,Bold;font-size: medium\"><br \/>\n<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\">Andere nutzen das Geld, um nicht nur Rivalen klein zu halten, sondern auch um Kunden zu begeistern. Wir alle kennen Angebote, in denen wir freien Speicherplatz f\u00fcr Daten, ein Musikalbum zum Herunterladen umsonst oder irgendwelche anderen Gratis- oder heruntergesetzten Offerten bekommen.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Nicht zuletzt Facebook ist auf diese Weise gro\u00df geworden. Andere virtuelle Treffpunkte im Netz kosten Geld: LinkedIn beispielsweise oder Xing, die sich an ein professionelles Publikum richten, verlangen Geld f\u00fcr Premiumdienste und sind dementsprechend bei Weitem nicht so erfolgreich wie Facebook, wollen es in diesem speziellen Fall aber auch gar nicht sein, weil sie sich in der Nische wohlf\u00fchlen. Andere Unternehmen h\u00e4tten gerne das Wachstum der Kundenzahlen gehabt, wie ihn Facebook aufweisen kann. Weil der US-Web-Konzern allerdings so freiz\u00fcgig mit den Millionen aus seiner Wagniskapitalfinanzierung umgehen kann, bleibt es bei solchen W\u00fcnschen.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><strong>Daten als Zahlungsmittel<\/strong><\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Nat\u00fcrlich sind die G\u00fcter und Dienstleistungen, die uns so vermeintlich g\u00fcnstig zur Verf\u00fcgung stehen, weder kostenlos noch gratis oder umsonst. Sie sind nur anders finanziert. Bei Facebook beispielsweise ist es offensichtlich: Wir zahlen mit unseren Daten. Auch Google macht so das Gros der Dienste zu Geld: Die Suchmaschine sammelt m\u00f6glichst viele Informationen \u00fcber den Menschen vor dem Monitor\u00a0<span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">\u2013 <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">und verkauft diese Daten in Form von anonymisierten Profilen an Werbekunden. Katzenbesitzer unter 30 Jahren in Gro\u00dfst\u00e4dten? Frauen auf der Suche nach einer Wohngemeinschaft? Dank der Datenf\u00fclle von Google ist es kein Problem, solche Kunden herauszufiltern. Auf diese Weise kann <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">\u201ek<\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">ostenlos<\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">\u201c <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">viel Geld einbringen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Die Amerikaner sind die besten Verk\u00e4ufer der Welt und schaffen es sogar, Geld aus nichts, aus kostenlosen Waren zu schlagen. Die Kehrseite besteht allerdings darin, dass unter der Kostenlosmentalit\u00e4t, die Kunden inzwischen mit dem Internet assoziieren, jene Anbieter leiden, die ein anderes Gesch\u00e4ftsmodell verfolgen.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><strong>Old fashioned: Verlage<\/strong><\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Verlagen beispielsweise ist es bis jetzt nicht gelungen, auf breiter Front Erfolg zu haben. Sie haben versucht\u00a0<span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">\u2013 <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">und versuchen es noch heute <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">\u2013 <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">Inhalte umsonst ins Netz zu stellen und das Recherchierte, Ermittelte, Geschriebene \u00fcber Werbung zu Geld zu machen. Dieser Weg ist gescheitert und musste aufgrund der Rahmenbedingungen auch scheitern. Wir haben in Europa immer noch nicht das <\/span><\/span><i><span style=\"font-family: Calibri,Italic;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri,Italic;font-size: medium\">digital attac <\/span><\/span><\/i><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">verstanden und arbeiten noch in der Welt Mitte des 20. Jahrhunderts. Dies ist verst\u00e4ndlich, aber nicht akzeptabel<\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><strong>Die US-Vorherrschaft in der digitalen Welt<\/strong><\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">Nat\u00fcrlich haben uns die Amerikaner die Demokratie \u201evermacht\u201c. Aber m\u00fcssen wir deshalb in unbewusster Abh\u00e4ngigkeit das n\u00e4chste \u201eVerm\u00e4chtnis\u201c erdulden, die Vorherrschaft in <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">der digitalen Welt? Zwei Jahrzehnte nach dem Start der digitalen Revolution m\u00fchen sich Verlage noch immer damit ab, im Internet Geld zu verdienen, wobei es ihnen an Ideen fehlt, wie ihnen das gelingen k\u00f6nnte. Einige Zeitungsh\u00e4user haben versucht, ihr Online-Angebot kostenpflichtig zu machen und hatten damit sehr schwachen und wechselhaften Erfolg. Vermeintlich positive Beispiele kommen wieder vom angloamerikanischen Markt. Auch hier sind die US-Kollegen schneller, agiler und experimentierfreudiger als hiesige Verlagsmanager. Paradebeispiel ist das Wall Street Journal. Das Pflichtblatt der US-B\u00f6rsen kommt im Internet auf eine Million Abonnenten. so viele hat sonst keiner. Allerdings verlangt das Blatt, das seit 2007 zum Hause Murdoch geh\u00f6rt, daf\u00fcr im Jahr auch nur 75 Dollar. Man muss kein Manager aus der Medienbranche sein, um zu erkennen, dass sich so eine Redaktion mit Hunderten von Journalisten <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">\u2013 <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">die meisten ausgewiesene Experten auf ihrem Gebiet <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">\u2013 <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">kaum unterhalten l\u00e4sst.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><strong>Kopieren hilft nicht.<\/strong><\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Die New York Times setzt ebenso auf Online-Abos. Bei dem zweitst\u00e4rksten Blatt der USA freuen sich die Macher, dass viele Abonnenten mittlerweile den vollen Preis zahlen. Allerdings kommt die Times\u00a0daf\u00fcr auch nur auf ein Drittel der Kundschaft im Netz wie das Wall Street Journal. Die US-Modelle, bei denen die Zeitungen auch immer nur an vierter Stelle der Medienwichtigkeit standen, werden trotzdem noch als Vorbilder gesehen. Deutsche Verleger verstehen heute noch nicht, dass sie aus den Positiv- und Negativbeispielen lernen m\u00fcssen und sie nicht plump kopieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Wer mit der Gratismentalit\u00e4t aufgewachsen ist, l\u00e4sst sich nicht so schnell davon \u00fcberzeugen, dass Qualit\u00e4t etwas kosten muss. Im Zweifel ist ein Gratis-Angebot einen Klick entfernt. Dies hat nichts mit der deutschen Zeitungs- und Medienqualit\u00e4t zu tun, die Sicht ist amerikanisch. Das Gesch\u00e4ftsmodell f\u00fcr alle amerikanischen Medien ist Werbung. Sie zahlt alles. Wir haben eine andere Kultur, aber wir lassen uns diese fremde Kultur \u00fcberst\u00fclpen. Dasselbe gilt f\u00fcr unseren Umgang mit Daten.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><strong>Smartphones: Telefonieren als Nebensache<\/strong><\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Leser, Zuschauer und Zuh\u00f6rer und Nutzer gehen gedankenverloren mit den Neuerungen im Netz um. Sie leben in einer Art und Weise ihre Technikbegeisterung, dass einem Beobachter angst und bange wird. Besitzen Sie zum Beispiel ein Smartphone? Eines jener wundersamen Ger\u00e4te, bei denen das Telefonieren zur reinen Nebensache wird? Auf denen Sie die Nachrichten lesen, die Tagesschau ansehen oder zwischendurch mal ein Spielchen wagen, aber auch Ihre Termine planen oder E-Mails lesen? Haben Sie sich jemals Gedanken gemacht, wo Ihre privaten Daten lagern, wenn diese Ger\u00e4te st\u00e4ndig mit dem Internet in Verbindung stehen?<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Wahrscheinlich nicht. Wir alle genie\u00dfen den Komfort, den die Technik mit sich bringt, hinterfragen ihn aber kaum. Wir sind technikgl\u00e4ubig und lassen uns von den Ger\u00e4ten unterhalten, von der Wirklichkeit ablenken. Und wir sehen die Gefahren nicht.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><strong>iGod &#8211; iDevil<\/strong><\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Die Entwicklung gipfelte im Titel iGod f\u00fcr Steve Jobs, bis August 2011 Chef des Computerkonzerns Apple. Er brachte uns das iPhone, ein Handy, das sich im Fingerstreich nehmen l\u00e4sst und im wahrsten Sinne des Wortes kinderleicht zu bedienen ist. Dazu wurde der Online-Musikladen iTunes, in dem Unterhaltung digital erh\u00e4ltlich ist, egal ob Filme, Musik, B\u00fccher oder Zeitschriften, entwickelt. Dies alles l\u00e4sst sich am einfachsten \u00fcber einen Mac-Computer bedienen. Wer jemals versucht hat, von einem Apple-Ger\u00e4t auf ein anderes umzusteigen, der wei\u00df: iDevil w\u00e4re vielleicht auch ein passenderer Name f\u00fcr Jobs gewesen. Jedes iPhone von Apple steht mit der iCloud des kalifornischen Konzerns im st\u00e4ndigen Austausch. Von einer Cloud ist die Rede, wenn die Daten in einem Rechenzentrum gelagert werden, nicht mehr nur auf dem Rechner zu Hause. Apple will daf\u00fcr in den n\u00e4chsten Jahren allein am Standort des j\u00fcngsten Rechenzentrums in North Carolina mehr als eine Milliarde Dollar ausgeben. Dort lagert ein Gro\u00dfteil der Daten, die wir auf unserem Smartphone speichern und nicht einmal unseren Freunden zeigen w\u00fcrden.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><strong>Unser Leben in der &#8222;Wolke&#8220;<\/strong><\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Bei Google sieht es nicht besser aus. Die Betriebssoftware f\u00fcr Handys der amerikanischen Suchmaschine wird bald auf den meisten Mobiltelefonen weltweit installiert sein. Niemand auf dem Globus besitzt jetzt schon so viele Server wie dieses Unternehmen. Ein wahrer Datenkrake, denn niemand wei\u00df, welche Informationen genau Google besitzt, wie die Informationen gesch\u00fctzt sind, wer sie nutzt. Was auf den Handys mit Googles Android-Software gespeichert ist, das liegt auch in der Cloud der Suchmaschine. Bei Blackberry-Ger\u00e4ten oder Microsoft-Smartphones gibt es vergleichbare Fragen wie bei Apple und Google.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Der momentan gr\u00f6\u00dfte Anbieter von Cloud-Diensten ist ein Unternehmen, von dem man es kaum vermutet h\u00e4tte: Amazon. Wir kennen das Online-Warenhaus von Eink\u00e4ufen\u00a0<span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">\u2013 <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">aber f\u00fcr viele Unternehmen hat sich der H\u00e4ndler zum wichtigsten Anbieter von Speicherplatz und Rechenkapazit\u00e4ten entwickelt. Das Perfide oder Clevere an der Strategie liegt darin, dass besonders junge Firmen auf die Amazon-Cloud setzen. Mit diesen Startups wachsen die M\u00f6glichkeiten des Internetkonzerns. Ein Analyst formulierte es so<\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">: \u201eDie Stellung von Amazon bei der Cloud gleich<\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">t der von Pepsi <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">\u2013 ohne dass es im Moment einen Gegenspieler wie Coca Cola geben w\u00fcrde.\u201c Die anderen <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">Anbieter sind noch deutlich kleiner. Ihnen allen ist gemein, dass sie ihren Hauptsitz in Nordamerika haben. Google, Apple und Microsoft fallen deshalb in die Zust\u00e4ndigkeit des Patriot-Act, des Gesetzes also, das die USA infolge der Terrorangriffe vom 11. September zum Schutz der Nation erlassen haben.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><strong>Hacken als Mafia-Business<\/strong><\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Dieses Gesetz erlaubt es beispielsweise, dass die Beh\u00f6rden auf Informationen von Unternehmen zugreifen d\u00fcrfen. Jeder Manager der betroffenen Firmen bestreitet vehement, dass dies bislang jemals passiert sei. Allerdings k\u00f6nnen die Beh\u00f6rden auch Stillschweigen \u00fcber die verordneten Ma\u00dfnahmen anordnen. Wer wei\u00df wirklich, was da mit unseren Daten passiert? Selbst wenn nicht CIA oder FBI unsere Terminplanung oder Familienfotos betrachten k\u00f6nnen, weil sie in einem Rechenzentrum in den USA gespeichert sind: Wer gibt uns die Gewissheit, dass die Unternehmen selbst f\u00fcr den Schutz unserer Daten sorgen? Es vergeht kaum ein Monat, in dem nicht \u00fcber spektakul\u00e4re Hacker-Angriffe berichtet wird. Der Diebstahl von Informationen und Identit\u00e4ten hat sich zu einem lukrativen Gesch\u00e4ft entwickelt, hinter dem eine weltweit agierende Industrie mit mafi\u00f6sen Strukturen steht. Das Gesch\u00e4ft mit Informationen brummt und sowohl Apple, Google oder Microsoft machen sich dies zunutze. Was die Cloud-Technologie angeht, verhalten wir uns \u00e4hnlich irrational wie bei der Atomtechnologie. Beide bieten ein ungeheures Potenzial, unsere Welt zu ver\u00e4ndern\u00a0<span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">\u2013 <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">wir fragen aber nicht nach, was im schlimmsten Fall passieren kann, und welche Folgen das f\u00fcr uns hat. Was geschieht, wenn jeder Einblick in unsere pers\u00f6nlichen Termine hat oder alle unsere Fotos anschauen kann? Online-Accounts von einigen Prominenten sind schon gehackt und ihr digitales Leben wurde blo\u00dfgestellt worden. Wehe, wenn uns das auch passiert! <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">Unser Umgang mit dem neuen Ph\u00e4nomen Cloud belegt eindrucksvoll unsere Technikgl\u00e4ubigkeit. Die Wolke symbolisiert nur einen kleinen Ausschnitt unserer Naivit\u00e4t. Wir stellen Fotos unserer Familie bei Facebook ins Netz, Amazon wei\u00df, welche B\u00fccher wir bevorzugen, welche Windelgr\u00f6\u00dfe unsere Kinder gerade haben, oder dass wir umziehen wollen <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">\u2013 <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">weil wir unsere Adresse in den Einstellungen ge\u00e4ndert haben und im Baumarkt-Shop von Amazon nach Werkzeug geschaut haben.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\">Wir suchen ohne Sinn und Verstand bei Google\u00a0<span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">\u2013 <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">nach Krankheiten, einem Arzt, dem neuen Arbeitgeber, einem Laden in der N\u00e4he. Unsere Termine hinterlegen wir bei Google Calendar, Mails verschicken wir \u00fcber Gmail. Mit Google Talk schicken wir elektronische Kurznachrichten an unseren Partner und merken dabei \u00fcberhaupt nicht, dass wir so viele Daten von uns preisgeben, dass das Erstellen eines virtuellen Abbilds unseres Lebens ein Leichtes wird.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\">Beispielsweise sitzen wir abends bei einem Rotwein vor unserem Rechner. Wir melden uns bei Google an und lesen unsere E-<span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">Mails. Anschlie\u00dfend googeln wir \u201eWetter Thailand\u201c und surfen auf die <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">Internetseite von Travelchannel, einem Reiseanbieter. Dort recherchieren wir Fl\u00fcge nach Asien. Schlie\u00dflich gehen wir wieder zum E-Mail-<\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">Dienst von Google und schreiben unserem Partner: \u201eIm Winter k\u00f6nnten wir g\u00fcnstig fliegen.\u201c Dann greifen wir zum Handy, ein neues Modell mit Android<\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">-Software, und rufen noch einen Bekannten an, der einmal in Thailand war. Ein ganz simples und allt\u00e4gliches Exempel <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">\u2013 <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">und doch ungeheuer erschreckend, denn Google nimmt in alle Schritte\u00a0<\/span><\/span>unserer abendlichen Urlaubsplanung Einblick. E-Mails liest das Unternehmen mit und schaltet automatisiert passende Anzeigen.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><strong>Wie von Geisterhand<\/strong><\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Wenn wir also von einem Flug schreiben, erscheinen wie von Geisterhand Annoncen f\u00fcr g\u00fcnstige Reisen. Auch unser Ausflug auf eine externe Seite wie Travelchannel bleibt der Krake nicht verborgen. Die Reise-Webseite kooperiert n\u00e4mlich mit Doubleclick, einem der f\u00fchrenden Werbeagenturen im Netz, die vor einigen Jahren von Google gekauft wurde. Das Handy stellt die neueste Angriffsfl\u00e4che der Suchmaschine dar. Wir sind nirgendwo mehr sicher.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Google bestreitet stets, die Verkn\u00fcpfung aller Informationen zu einem Profil vorzunehmen, vor allem auch, dass die Daten mit der betreffenden Person direkt in Zusammenhang gebracht werden. Wir alle wissen, dass es ein auf Gewinn ausgerichtetes Unternehmen ist. Wen w\u00fcrde es da wundern, wenn die Manager der Suchmaschine zu allen M\u00f6glichkeiten griffen? Wer garantiert uns das\u00a0<span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">angeblich so \u201edatenschutzfreundliche\u201c Verhalten im Falle einer m\u00f6glichen \u00dcbernahme des <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">Unternehmens samt aller Daten?<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\">Das Unabh\u00e4ngige Landeszentrum f\u00fcr Datenschutz in Schleswig-Holstein hat in einer Studie zur Verkettung digitaler Identit\u00e4ten solche und \u00e4hnliche Schreckensszenarien untersucht. Zwar lassen die Datensch\u00fctzer offen, wie sehr Google, Facebook etc. schon zu den \u00e4u\u00dfersten Mitteln greifen, sie\u00a0<span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">stellen aber fest, \u201ees droht doch die Gefahr eines erhebli<\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">chen Informationsungleichgewichts <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">zwischen den Parteien\u201c. Ein Nutzer k\u00f6nne nicht mehr \u201e\u00fcberblicken, was die Gegenseite \u00fcber ihn wei\u00df\u201c. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">Die Experten aus dem Norden stellen in ihrer Untersuchung gemeinsam mit Wissenschaftlern der Technischen Universit\u00e4t Dresden auch ein Gegenbeispiel auf: einen gewieften Internetsurfer, der mit allerlei technischen Tricks versucht, den Datenkraken ein Schnippchen zu schlagen. Das kann gelingen, <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">allerdings stellen die Datensch\u00fctzer fest, \u201edass eine solche Verhaltensanpassung z<\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">u <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">verhindern, erkl\u00e4rtes Ziel des Datenschutzes ist\u201c. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">Sie zitieren dazu aus dem Volksz\u00e4hlungsurteil des <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">Bundesverfassungsgerichtes: \u201eWer unsicher ist, ob abweichende Verhaltensweisen jederzeit notiert <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">und als Information dauerhaft gespeichert, verwendet oder <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">weitergegeben werden, wird versuchen, nicht durch solche Verhaltensweisen aufzufallen. Dies w\u00fcrde nicht nur die individuellen <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">Entfaltungschancen des Einzelnen beeintr\u00e4chtigen, sondern auch das Gemeinwohl, weil Selbstbestimmung eine elementare Funktio<\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">nsbedingung eines auf Handlungsf\u00e4higkeit und Mitwirkungsf\u00e4higkeit seiner B\u00fcrger begr\u00fcndeten freiheitlichen demokratischen Gemeinwesens ist.\u201c<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><strong>Die Angst vor 1984<\/strong><\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Als die Verfassungsrichter 1983 dieses Urteil f\u00e4llten, herrschten andere Zeiten. Die Volksz\u00e4hlung hatte in Deutschland f\u00fcr viele Proteste gesorgt. Wer will da was von uns wissen? Die Sorgen der Menschen waren immens. Schlie\u00dflich kannte fast jeder\u00a0<i><span style=\"font-family: Calibri,Italic;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri,Italic;font-size: medium\">1984<\/span><\/span><\/i><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">, den Roman von George Orwell \u00fcber einen totalit\u00e4ren \u00dcberwachungsstaat. Viele hatten Furcht, dass sich die Bundesrepublik in diese Richtung entwickeln w\u00fcrde. Die Volksz\u00e4hlung war f\u00fcr viele Menschen ein Indiz f\u00fcr diese Tendenz. Hunderte B\u00fcrgerinitiativen riefen in den 1980er-Jahren zum Boykott der staatlichen Ma\u00dfnahme auf.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><strong>Unbemerkter Datenexhibitionismus<\/strong><\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Mehr als zwei Jahrzehnte nach der Volksz\u00e4hlung ist das Erstaunen immer wieder gro\u00df, wie viele Daten Internetsurfer den Webkraken freiwillig \u00fcberlassen. Geburtsdatum, Beziehung oder nicht, enge Freunde und Familie, Beruf, Arbeitsplatz, Bilder von Feiern oder Geburten\u00a0<span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">\u2013 <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">alles ist v\u00f6llig problemlos auf so gut wie jedem der fast eine Milliarde Profile bei Facebook einsehbar. Wir betreiben Datenexhibitionismus und merken nicht, wie und vor wem wir uns entbl\u00f6\u00dfen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\">In einem Interview stellte der langj\u00e4hrige Google-Vorstandschef Eric Schmidt Denkw\u00fcrdiges fest:\u00a0<span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">\u201e<\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">Wenn es etwas gibt, von dem man nicht m\u00f6chte, dass es die Welt erf\u00e4hrt, dann sollte man es nicht\u00a0<\/span><\/span>tun.\u201c<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">Orwell h\u00e4tte das einen Mitarbeiter des \u00dcberwachungsstaates in seiner Vision, die er in den 1940er-Jahren verfasst hat, wohl nicht besser formulieren lassen k\u00f6nnen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\">Wenn unsere Welt sich so schnell in ihren Grundwertungen ver\u00e4ndert, was bleibt dann von den Positionen, die wir noch vor zwanzig Jahren f\u00fcr Fundamente unserer Gesellschaft hielten, \u00fcbrig? Wo bleibt das Recht des B\u00fcrgers, des Menschen, wo bleibt der Freiraum der Entfaltung? Wo bleibt die Freiheit?<\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><strong>Plattformen, die hiesiges Recht nicht beachten<\/strong><\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">In den 1980er-Jahren ging es um eine statistische Erhebung der Daten von Seiten des Staates. Heute aktualisieren wir unser Online-Profil fortlaufend. Es steht auf Plattformen von Unternehmen mit Sitz vorwiegend im Ausland, die hiesiges Recht nicht beachten und auf Gewinne ausgerichtet sind. Wir wissen von ihnen nicht, wie sich ihre Besitzverh\u00e4ltnisse morgen \u00e4ndern werden. Von denen wir nicht sagen k\u00f6nnen, was sie in Zukunft mit unseren Daten machen. Wie wird das Gesch\u00e4ftsmodell von Facebook in f\u00fcnf Jahren aussehen?<\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><strong>Die Sucht nach Anerkennung<\/strong><\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Diese Bedenken- und Gedankenlosigkeit im Netz zeigt sich noch an anderer Stelle, bei dem ver\u00e4nderten Verst\u00e4ndnis unserer selbst. Unsere Gesellschaft war noch nicht nie so selbsts\u00fcchtig wie heute. Unser Zusammenleben ist gepr\u00e4gt von den Auseinandersetzungen der 1968er-Jahre. Seit den1920er-Jahren hat in Deutschland das B\u00fcrgertum eine bedeutende Rolle gespielt. Nach dem verlorenen Weltkrieg haben wir einen demokratischen Rechtsstaat mit sozialen Verpflichtungen aufgebaut. Staat und Gemeinschaft standen im Vordergrund. Mit den Studentenprotesten ver\u00e4nderte sich das grundlegend. Die Unruhen bereiteten den endg\u00fcltigen Sieg des Individualismus und damit vermeintlich des Individuums vor. Heute ist wichtig, wie jeder Einzelne die Welt wahrnimmt und erf\u00e4hrt. Das individuelle Erlebnis und die pers\u00f6nliche Erfahrung ist ebenso bedeutend oder sogar bedeutender als das Weltgeschehen. Erst wenn die Auswirkungen des \u00f6ffentlichen Geschehens unmittelbar ins pers\u00f6nliche Leben eingreifen, werden sie wahrgenommen\u00a0<span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">und umgehend bek\u00e4mpft. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><strong>Wutb\u00fcrger mit privatem Wohlf\u00fchlstand<\/strong><\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">Dies spiegelt sich beispielsweise im Begriff des \u201eWutb\u00fcrgers\u201c wider. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">Vielleicht trifft der Begriff nicht genau ins Schwarze, beschreibt aber das Ph\u00e4nomen. Der Einzelne ist ver\u00e4rgert und erbost und wehrt sich gegen jede Ver\u00e4nderung in seinem Leben, die er als nicht positiv <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">wahrnimmt, weil er seinen derzeitigen privaten \u201eWohlf\u00fchlstand\u201c nicht ver\u00e4ndern m\u00f6chte.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><strong>Die Kraft von Youtube und Twitter<\/strong><\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Das war fr\u00fcher anders, und wir m\u00fcssen uns das bewusst machen, um zu verstehen, was gerade passiert. Das Internet beschleunigt diese Entwicklung ungemein. Wir m\u00fcssen nur einen Blick auf Youtube werfen, die meist genutzte Filmplattform im Internet, nat\u00fcrlich im Besitz von Google. In jeder Minute wird dort unvorstellbarerweise Filmmaterial in der L\u00e4nge von 35 Stunden hochgeladen. Justin Bieber hat zum Beispiel die Macht von Youtube genutzt. Der Teenager wurde entdeckt \u00fcber eigene Songs, die er ins Netz geladen hatte. Inzwischen ist er der ungekr\u00f6nte Teenie-Star und ist der erste Mensch \u00fcberhaupt, der es auf zwei Milliarden Klicks bei Youtube gebracht hat. Seiner Freude dar\u00fcber gab er beim Kurznachrichtendienst Twitter, n\u00e4mlich seinen 15 Millionen Followern, Ausdruck.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><strong>Erstmals kann jeder publizieren<\/strong><\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Man muss diese ungeheuren Zahlen in Beziehung setzen, um sie begreifen: Die USA Today beispielsweise, die auflagenst\u00e4rkste Zeitung der Vereinigten Staaten, kommt gerade mal auf eine\u00a0Auflage von knapp unter zwei Millionen Exemplare. Wenn Justin Bieber etwas mitzuteilen hat, erfahren das mit einem Schlag mehr als sechs- bis siebenmal so viele Menschen (bei 1,3 Lesern pro Exemplar sind dies ca. 2,5 Mio. Leser). Zwei Milliarden Klicks, nat\u00fcrlich sind darunter auch doppelte, nicht jeder steht f\u00fcr einen Internetsurfer, aber zwei Milliarden, so gro\u00df war die Weltbev\u00f6lkerung im Jahr 1927.\u00a0Die Digitalisierung hat dazu gef\u00fchrt, dass zum ersten Mal jeder\u00a0<span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">\u2013 <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">und zwar ausnahmslos jeder <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">\u2013 <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">mediale Inhalte publizieren kann. Die Plattformen des Internet sorgen daf\u00fcr, dass die Ver\u00f6ffentlichungen auch das Publikum finden.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\">Fotografieren und hochwertige Bilder auf Papier zu erzeugen geh\u00f6rt der Vergangenheit an, inzwischen sind die Bilder digital und gehen im Handumdrehen online. Handels\u00fcbliche Digitalkameras k\u00f6nnen gleichzeitig auch Filme machen, und diese zu Youtube hochladen. Vor der digitalen Revolution waren die Produktionskosten f\u00fcr einen Kinofilm in Relation zu den Zuschauern und zur Vermarktung zu setzen, bevor man das Risiko eingehen konnte, in ihn zu investieren. Selbst wer sich eine g\u00fcnstige Videokamera zulegte, hatte noch immer das Problem, kein Publikum zu haben. Inzwischen gen\u00fcgen eine Kamera f\u00fcr weniger als 100 Euro und ein Internetanschluss, um so theoretisch die Massen weltweit zu erreichen. Die Community im Netz ist erst einmal wichtiger als das Gesch\u00e4ftsmodell, ihre Aufmerksamkeit gen\u00fcgt dem Produzenten. Verdienen kann mit diesem Modell nur die Plattform.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><strong>Twitter, Google, Facebook: Der Einzelne spielt keine Rolle<\/strong><\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Der Internetnutzer bekommt\u00a0<span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">den Eindruck vermittelt: \u201eDu stehst im Mittelpunkt, du bist das Wichtigste.\u201c Viele glauben gerne daran <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">und tr\u00e4umen vom Ruhm, von einer Karriere etwa, wie sie Justin Bieber hingelegt hat. Diese Botschaft der sozialen Netze stimmt so aber nicht. Weder bei Twitter, noch bei Google oder Facebook spielt der Einzelne eine bedeutende Rolle. Ganz im Gegenteil, das Individuum ist v\u00f6llig belanglos, es z\u00e4hlt die Masse. Wer die meisten Nutzer hat, gewinnt; deshalb ist Myspace am Ende, deshalb reden alle von Facebook.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\">Die Masse ist so wichtig, weil die meisten Nutzer die beste Werbenutzung versprechen. Die Nummer zwei im Internet kennt keiner. Wer wei\u00df schon, wer der zweitgr\u00f6\u00dfte Interneth\u00e4ndler, das zweitgr\u00f6\u00dfte soziale Netz, die zweitgr\u00f6\u00dfte Suchmaschine der Welt ist? Die Webkraken spielen bewusst mit dem Wunsch des Einzelnen, aus der Masse hervorzustechen. Damit ziehen ihn noch tiefer in die Gemeinschaft, in der er dann vor allem die Zielgruppe f\u00fcr die Werbeindustrie darstellt. Viele geben f\u00fcr den Wunsch nach Anerkennung alles\u00a0<span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">\u2013 <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">sogar die eigene W\u00fcrde. Wie viele Videos gibt es im Netz, die t\u00e4glich unter Kollegen, Freunden und Bekannten herumgeschickt werden, weil sich die Protagonisten zum Affen machen? Niemand kontrolliert das, niemand sch\u00fctzt die Menschen online vor sich selbst. Und wir machen alle gerne mit.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\">Nat\u00fcrlich haben die sozialen Netze unser Leben auch bereichert. Die Revolutionen in der arabischen Welt w\u00e4ren undenkbar gewesen, wenn sich die Demonstranten nicht \u00fcber Twitter beispielsweise an bestimmten Orten verabredet h\u00e4tten. Nicht umsonst haben die Machthaber in diesen L\u00e4ndern umgehend nach Ausbruch der Proteste versucht, das Internet lahmzulegen. Ganz ist das nirgends gelungen.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><strong>Gedankenlose Nutzung<\/strong><\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Diesen Verlockungen des Netzes erliegen die Nutzer. Weil es offen und frei erscheint, wird es gedankenlos unbeschr\u00e4nkt genutzt. Es ist gerade diese Gedankenlosigkeit der Nutzer, die Netzwerke im Internet nicht nur zu einem m\u00e4chtigen Werkzeug zu machen sondern auch zu einem gef\u00e4hrlichen \u00dcberwachungsorgan. Bei der Qualit\u00e4ts-Zeitung oder einer Qualit\u00e4ts-Fernsehsendung \u00fcberpr\u00fcfen\u00a0Journalisten, ob die Informationen korrekt oder falsch sind (zugegeben, im Idealfall tun sie das). Die Regel sind ordentlich ausgebildete Redakteure aber leider auch nicht mehr. Dennoch geh\u00f6rt zur Aufgabe eines Journalisten das Gewichten einer Story. Im Internet herrscht allerdings h\u00e4ufig pure Desinformation. Google oder Facebook steuern nach undurchschaubaren Algorithmen, was sie uns vorsetzen.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><strong>Nicht \u00a0ben\u00f6tigte Infos &#8211; die wom\u00f6glich nicht mal stimmen<\/strong><\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Wir bekommen Informationen, die wir nicht brauchen und von denen wir nicht wissen, ob sie stimmen, und erhalten nur eine Illusion von Relevanz und Genauigkeit, weil wir bei Google\u00a0<span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">beispielsweise \u201eungef\u00e4hr 13 780 000 000 Ergebnisse\u201c in \u201e0,28 Sekunden\u201c vorgesetzt bekommen, <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">wenn wir den Namen der Suchmaschine selbst googeln. Wer w\u00fcrde bei dieser Masse an scheinbar geordneten Informationen noch auf die Idee kommen, dass etwas fehlt?<\/span><\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_648767\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2013\/05\/MeikFrank.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-648767\" class=\"size-medium wp-image-648767\" alt=\"Frank Meik, Unternehmensberater und Autor\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2013\/05\/MeikFrank-300x199.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2013\/05\/MeikFrank-300x199.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2013\/05\/MeikFrank.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-648767\" class=\"wp-caption-text\">Frank Meik, Unternehmensberater und Autor<\/p><\/div>\n<p align=\"LEFT\">Problematisch ist es, dass nur wenige Unternehmen den Markt f\u00fcr unsere Informationen unter sich aufteilen. Google dominiert die Suche <span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">\u2013 <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">Facebook ist das soziale Netz <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">\u2013 <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">bei Amazon kaufen wir ein <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">\u2013 <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">\u00fcber Twitter verschicken wir Kurznachrichten <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">\u2013 <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">Apple beschert uns h\u00fcbsche Endger\u00e4te. G\u00e4be es 20 Unternehmen in jedem Bereich, w\u00fcrde schnell der Ruf nach Struktur und politischem Einfluss laut. Weil die besagten Unternehmen sich in ihren Bereichen aber wie Monopolisten verhalten k\u00f6nnen, haben weder andere Unternehmer noch die Politik etwas entgegenzusetzen. Die wenigen Versuche, die es gab, den Markt zu kontrollieren, waren von vorneherein zum Scheitern verurteilt <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">\u2013 <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">erst recht, wenn Politiker ihre Finger mit im Spiel hatten.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\">Wer erinnert sich noch an Quaero? Im Fr\u00fchjahr 2005 gaben die Staatschefs Jacques Chirac und Gerhard Schr\u00f6der bei einem deutsch-franz\u00f6sischen Spitzentreffen mit viel Tamtam den Start der <span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">\u201eeurop\u00e4ischen Antwort auf Google\u201c bekannt. Trotz staatlicher F\u00f6rderungszusagen von fast einer <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">halben Milliarde Euro hat das Projekt bis heute keine nennenswerten Fr\u00fcchte getragen. Es wurde von Beginn an politisch aufgesetzt. Mit den f\u00fchrenden K\u00f6pfen der Avarto AG, der gr\u00f6\u00dften Tochter von Bertelsmann, hatte es mit denselben Strukturproblemen zu k\u00e4mpfen wie alle Projekte in Gro\u00dfunternehmen. Zudem hatte sich die F\u00fchrung auf die Fahne geschrieben, eine v\u00f6llig neue L\u00f6sung \u00fcber neuronale Netze anzustreben, um noch besser zu sein als jede existierende Suchmaschinen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><strong>Keine Konkurrenz zu US-Suchmaschinen<\/strong><\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Das Projekt ist de facto gescheitert. Nur wenige Monate nach dem Start schon gaben die Deutschen ihren Ausstieg aus dem gemeinsamen Unternehmen bekannt. Seither l\u00e4uft die deutsche Suche unter dem Namen Theseus, hat aber auch gar nicht mehr das Ziel, eine Konkurrenz zur US-Suchmaschine zu bilden.\u00a0<span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">Jetzt soll das Projekt eine \u201esemantisch<\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">e<\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">\u201c <\/span><\/span><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\"><span style=\"font-family: Calibri;font-size: medium\">Suchmaschine hervorbringen.\u00a0<\/span><\/span>Auf absehbare Zeit werden wir damit leben m\u00fcssen, dass Unternehmen aus den USA unser Online-Leben dominieren, und weder Europa noch Deutschland etwas Ernsthaftes entgegensetzen kann.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Ein weiterer Buchauszug:\u00a0<a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2013\/05\/07\/buchauszug-frank-meik-wir-klicken-uns-um-freiheit-und-verstand\/\">https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2013\/05\/07\/buchauszug-frank-meik-wir-klicken-uns-um-freiheit-und-verstand\/<\/a><\/p>\n<p align=\"LEFT\">Das Buch bei Amazon:\u00a0<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/klicken-Freiheit-Verstand-Demokratie-bedrohen\/dp\/3867742146\/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1377121788&amp;sr=1-1\">http:\/\/www.amazon.de\/klicken-Freiheit-Verstand-Demokratie-bedrohen\/dp\/3867742146\/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1377121788&amp;sr=1-1<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Vier B\u00fccher von Frank Meiks &#8222;Wir klicken uns um Freiheit und Verstand&#8220; werden hier im Management-Blog auf WiWo.de verlost. Meik ist Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des MW Verlags in M\u00fcnchen, Senator der Welt- Medienorganisation, IFRA und\u00a0 Direktor der Carl Friedrich von Weizs\u00e4cker-Stiftung. &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2013\/08\/21\/buchverlosung-frank-meiks-wir-klicken-uns-um-freiheit-und-verstand\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[2676,1890,1798,2411],"class_list":["post-650092","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-wir-klicken-uns-um-freiheit-und-verstand","tag-buchauszug","tag-buchverlosung","tag-frank-meik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/650092","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=650092"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/650092\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=650092"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=650092"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=650092"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}