{"id":650036,"date":"2013-08-15T19:17:59","date_gmt":"2013-08-15T17:17:59","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=650036"},"modified":"2013-08-16T00:22:26","modified_gmt":"2013-08-15T22:22:26","slug":"warum-anwalte-firmenintern-ermitteln-wenn-fuhrungskrafte-mitarbeiter-triezen-interview-mit-arbeitsrechtlerin-susanne-giesecke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2013\/08\/15\/warum-anwalte-firmenintern-ermitteln-wenn-fuhrungskrafte-mitarbeiter-triezen-interview-mit-arbeitsrechtlerin-susanne-giesecke\/","title":{"rendered":"Warum Anw\u00e4lte firmenintern ermitteln, wenn F\u00fchrungskr\u00e4fte Mitarbeiter triezen &#8211; Interview mit Arbeitsrechtlerin Susanne Giesecke"},"content":{"rendered":"<p><strong>Interview mit Arbeitsrechtlerin <a title=\"Susanne Giesecke, Kanzlei Heisse Kursawe, Arbeitsrechtlerin, Partnerin\" href=\"http:\/\/www.heisse-kursawe.com\/de\/anwaelte\/alphabet.php?p_id=21&amp;ac=a.show&amp;anwalt=11\" target=\"_blank\">Susanne Giesecke, Partnerin bei Heisse Kursawe<\/a>, \u00fcber Brandeins\u00e4tze von Arbeitsrechtlern in Unternehmen\u00a0<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_650075\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2013\/08\/Giesecke_Susanne_kl.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-650075\" class=\"size-medium wp-image-650075\" alt=\"Arbeitsrechtlerin Susanne Giesecke von heisse Kurasawe\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2013\/08\/Giesecke_Susanne_kl-200x300.jpg\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2013\/08\/Giesecke_Susanne_kl-200x300.jpg 200w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2013\/08\/Giesecke_Susanne_kl.jpg 288w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-650075\" class=\"wp-caption-text\">Arbeitsrechtlerin Susanne Giesecke von Heisse Kursawe<\/p><\/div>\n<p><strong>Frau Giesecke, beim Berliner Zoo f\u00fchrte &#8211; der Tagespresse zufolge die Kanzlei Gleiss Lutz &#8211; jetzt eine interne Ermittlung in der Belegschaft durch, um Vorw\u00fcrfe zu pr\u00fcfen: <a title=\"Zoodirektor Berlin Anw\u00e4lte pr\u00fcfen F\u00fchrungsstil Gleiss Lutz\" href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/berlin\/blaszkiewitz-zoo-berlin-wie-ist-er-so--ihr-chef-,10809148,22870536.html\" target=\"_blank\">Ob der Zoodirektor Bernhard Blaszkiewitz seine Mitarbeiter drangsaliert hat<\/a>. Wann beauftragen Unternehmen Anw\u00e4lte, damit diese in ihrem eigenen Unternehmen Mitarbeiter befragen, um mit den gewonnen Erkenntnissen auch gegen die Manager vorzugehen?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Giesecke:<\/strong>\u00a0In den meisten F\u00e4llen, in denen Anw\u00e4lte in Unternehmen ermitteln, geht es um einzelne Verhaltensverst\u00f6\u00dfe gegen\u00fcber Untergebenen oder Kollegen. Die m\u00fcssen nicht immer strafrechtlich relevant sein. H\u00e4ufig handelt es sich um Verst\u00f6\u00dfe gegen selbst auferlegte Ethikkodizes. Sexuelle Bel\u00e4stigung kommt hier beispielsweise h\u00e4ufig vor, hier hat der Arbeitgeber n\u00e4mlich sogar eine Aufkl\u00e4rungspflicht und Schutzpflicht gegen\u00fcber den anderen Arbeitnehmern. Auch anderes unangemessenes, also cholerisches, unversch\u00e4mtes oder ausf\u00e4lliges Verhalten gegen\u00fcber Untergebenen &#8211; Stichwort: Mobbingvorw\u00fcrfe &#8211; ist h\u00e4ufig Anlass zu interner Aufkl\u00e4rung. Hierzu geh\u00f6rt dann auch eine Befragung der \u00fcbrigen Mitarbeiter.<\/p>\n<p><strong>Und wenn Anw\u00e4lte einr\u00fccken, signalisiert das besondere Ernsthaftigkeit?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Giesecke:<\/strong> In Unternehmen spielt der Schutz der Mitarbeiter eine gro\u00dfe Rolle. Viele setzen interne Ermittlungen in Gang, um\u00a0ein\u00a0Zeichen\u00a0auch\u00a0gegen\u00fcber der Belegschaft\u00a0zu setzen. Das passiert klassischerweise, aber nicht nur, wenn es um den Vorwurf der Drangsalierung oder auch den Vorwurf der sexuellen Bel\u00e4stigung anderer Mitarbeiter oder Untergebener geht. Hier geht es darum, als Unternehmen ein Statement abzugeben: &#8218;Wir nehmen unsere Verantwortung ernst und stellen uns sch\u00fctzend vor die Arbeitnehmer.&#8216; Das hat viel mit Arbeitgeber-Image und Au\u00dfenwirkung zu tun. Missst\u00e4nde im Unternehmen wirken sich auf das Image immer nachteilig aus. Viele Unternehmen wissen mittlerweile: Totschweigen bringt nichts.<\/p>\n<p><strong>Und dies bedeutet\u00a0also ein neues Einsatzfeld f\u00fcr Anw\u00e4lte?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Giesecke:<\/strong> Besonders verbreitet sind interne Ermittlungen bisher in britischen und US-amerikanischen Unternehmen. Im britischen Arbeitsrecht muss der Arbeitgeber n\u00e4mlich zun\u00e4chst intern ermitteln, auch in US-Unternehmen tut er dies oft. Diese Unternehmen haben auch h\u00e4ufig eine Liste grober Verst\u00f6\u00dfe, sogenannte \u201egross misconducts\u201c, die im Unternehmen nicht toleriert werden wie zum Beispiel sexuelle Anz\u00fcglichkeiten.\u00a0Die Unternehmen\u00a0m\u00fcssen oft auch\u00a0 spezielle Verfahrensregeln, Procedures genannt, einhalten.<\/p>\n<p>Ich rate meinen Mandanten immer davon ab, solche Procedures auch in Deutschland einzuf\u00fchren, weil es vor allem bei au\u00dferordentlichen K\u00fcndigungen bei langwierigen Procedures ein Problem mit der Zwei-Wochen-Frist bei au\u00dferordentlichen K\u00fcndigungen geben kann.<\/p>\n<p><strong>Gibt es Besonderheiten bei britischen oder US-amerikanischen Ermittlungen im Vergleich zu den deutschen?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Giesecke:<\/strong> In britischen und US-amerikanischen Unternehmen gibt es ein spezielles Komitee aus internen Compliance-Officern und &#8211; wenn es n\u00f6tig ist &#8211; externen Ermittlern,\u00a0das den Mitarbeiter und (betroffene) Kollegen anh\u00f6rt und sich dann eine Meinung zu dem Fall bildet. Dieses Gremium besucht dann den Betrieb und berichtet an den Entscheidungstr\u00e4ger, der abschlie\u00dfend pr\u00fcft, ob gek\u00fcndigt wird beziehungsweise welche Disziplinarma\u00dfnahme erfolgen wird. In vielen F\u00e4llen hat der Mitarbeiter auch das Recht, einen Anwalt beziehungsweise Berater zu den Gespr\u00e4chen mitzubringen, er muss offiziell geh\u00f6rt werden usw. Das Vorgehen ist \u00e4hnlich wie bei der Kriminalpolizei und dauert \u00e4hnlich lange. Die K\u00fcndigungsfristen des deutschen Arbeitsrechts sind dann h\u00e4ufig schon verstrichen.<\/p>\n<p><strong>Wann beauftragen Unternehmen au\u00dferdem Anw\u00e4lte f\u00fcr interne Recherchen?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Giesecke:<\/strong> Wenn das Unternehmen nicht sicher ist, ob ein Fehlverhalten eines einzelnen Mitarbeiters ausreicht, um das Arbeitsverh\u00e4ltnis zu beenden. Da geht es dann um eine reine Sachverhaltsaufkl\u00e4rung. Die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung oder der Vorstand stellen beispielsweise fest, dass ein Vertriebsmitarbeiter bei weniger Vertriebserfolg h\u00f6here Spesen abrechnet. Das Top-Management schaltet dann eine Kanzlei ein, damit diese pr\u00fcft, ob hier vielleicht Spesenbetrug vorliegt. Dazu werden zun\u00e4chst Unterlagen gesichtet, doch weil diese meist nicht ausreichen, kommen Interviews ins Spiel. Die Anw\u00e4lte befragen dann den Vertriebler und auch den Vorgesetzten, der den Verdacht ge\u00e4u\u00dfert hat. Wenn sich der Verdacht erh\u00e4rtet, werden arbeitsrechtliche Ma\u00dfnahmen ergriffen, von der Abmahnung bis zur K\u00fcndigung.<\/p>\n<p><strong>&#8230;aber Anw\u00e4lte kl\u00e4ren nicht nur m\u00f6gliche F\u00e4lle von Untreue auf. Das k\u00f6nnten \u00a0doch ebensogut Spezialisten in den WP-Gesellschaften, Detektive oder Sicherheitsexperten mit meist niedrigeren Honoraren. Warum bevorzugen Unternehmen hierf\u00fcr neuerdings Anw\u00e4lte?\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Giesecke<\/strong><b>:<\/b><strong>\u00a0<\/strong>In der Tat werden auch schon einmal erfahrene pensionierte Kriminalbeamte beauftragt, wenn es um Straftaten wie etwa Mitarbeiterdiebst\u00e4hle oder Hehlerei geht. Bei Bilanzf\u00e4lschungen kommen WP-Gesellschaften ins Spiel. Aber immer wenn etwas arbeitsrechtlich relevant wird, wird der Anwalt eingeschaltet. Auch b\u00f6rsennotierte Unternehmen haben besondere Verpflichtungen durch den Corporate Governance Kodex. Dann f\u00fchrt an einer Kanzlei kein Weg mehr vorbei.<\/p>\n<p><strong>H\u00e4ufen sich F\u00e4lle, in denen Unternehmen Anw\u00e4lte einschalten, um herauszufiltern, ob der F\u00fchrungsstil ihrer Manager unangemessen ist &#8211; so wie im Fall des Berliner Zoos?\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Giesecke<\/strong><b>:<\/b>\u00a0Zahlen lassen sich hier nicht nennen, aber nach meinem Eindruck nehmen die F\u00e4lle in der Tendenz wohl zu. Dies hat auch etwas mit dem Problem vieler Unternehmen zu tun, geeignete Mitarbeiter zu finden. Die guten Kr\u00e4fte m\u00f6chte man dann auch halten. Au\u00dferdem verbreiten sich negative Arbeitgeberinfos rasend schnell, etwa in den Arbeitgeberbewertungsportalen. Auch die Anspr\u00fcche\u00a0der sogenannten Generation Y sind wohl urs\u00e4chlich: Der Arbeitnehmer m\u00f6chte sich verwirklichen und nicht gedem\u00fctigt werden. Eigentlich nur nachvollziehbar.<\/p>\n<p><strong>Wo sind die Grenzen solcher Ermittlungen &#8211; sei es von Anw\u00e4lten oder Unternehmensangeh\u00f6rigen?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Giesecke:<\/strong>\u00a0Datenschutzvorschriften sind\u00a0nicht au\u00dfer Kraft, nur weil es einen Verdacht gegen einen Mitarbeiter gibt. Der heimliche Zugriff auf private Mails ist weiterhin unzul\u00e4ssig, Eine Besonderheit des deutschen Arbeitsrechts ist aber, dass illegal erlangte Informationen &#8211; also die klassischen \u201eFr\u00fcchte des verbotenen Baumes\u201c im US-Recht &#8211; h\u00e4ufig dennoch in K\u00fcndigungsprozessen verwendet werden d\u00fcrfen. Ein Beweisverwertungsverbot nehmen Arbeitsgerichte nur ausnahmsweise an. Da haben es deutsche Arbeitnehmer schlechter als amerikanische.<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Weitere Infos zum Fall Zoo Berlin und die anwaltliche Untersuchung der F\u00fchrungsmethoden des Zoodirektors Bernhard Blaszkiewitz:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/berlin\/blaszkiewitz-zoo-berlin-wie-ist-er-so--ihr-chef-,10809148,22870536.html\" target=\"_blank\">http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/berlin\/blaszkiewitz-zoo-berlin-wie-ist-er-so&#8211;ihr-chef-,10809148,22870536.html<\/a><\/p>\n<p><strong>sowie<\/strong><\/p>\n<p><a title=\"Zoodirektor Berlin veranlasst Co-Chefin Thoene zum R\u00fccktritt\" href=\"http:\/\/mobil.morgenpost.de\/article.do?id=berlin-aktuell\/article118430740\/Zoo-Vorstand-Thoene-hoert-auf-und-kritisiert-Blaszkiewitz&amp;utm_source=twitterfeed&amp;utm_medium=twitter&amp;fu=1\" target=\"_blank\">http:\/\/mobil.morgenpost.de\/article.do?id=berlin-aktuell\/article118430740\/Zoo-Vorstand-Thoene-hoert-auf-und-kritisiert-Blaszkiewitz&amp;utm_source=twitterfeed&amp;utm_medium=twitter&amp;fu=1<\/a><\/p>\n<p><strong>und<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/nachrichten\/berlin\/zoo-chef-immer-mehr-unter-druck-zeitung-aufsichtsrat-will-handeln-20578\">http:\/\/www.berlinonline.de\/nachrichten\/berlin\/zoo-chef-immer-mehr-unter-druck-zeitung-aufsichtsrat-will-handeln-20578<\/a><\/p>\n<p><strong>Mehr zu Susanne Giesecke<\/strong>:\u00a0 <a title=\"Susanne Giesecke, Kanzlei Heisse Kursawe, Partnerin, Arbeitsrechtlerin\" href=\"http:\/\/www.heisse-kursawe.com\/de\/anwaelte\/alphabet.php?p_id=21&amp;ac=a.show&amp;anwalt=11\" target=\"_blank\">http:\/\/www.heisse-kursawe.com\/de\/anwaelte\/alphabet.php?p_id=21&amp;ac=a.show&amp;anwalt=11<\/a><\/p>\n<p>&lt;span class=&quot;smarterwiki-popup-bubble smarterwiki-popup-bubble-active smarterwiki-popup-bubble-flipped&quot; style=&quot;top: 72px; left: 175px; margin-left%<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Interview mit Arbeitsrechtlerin Susanne Giesecke, Partnerin bei Heisse Kursawe, \u00fcber Brandeins\u00e4tze von Arbeitsrechtlern in Unternehmen\u00a0 Frau Giesecke, beim Berliner Zoo f\u00fchrte &#8211; der Tagespresse zufolge die Kanzlei Gleiss Lutz &#8211; jetzt eine interne Ermittlung in der Belegschaft durch, um Vorw\u00fcrfe &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2013\/08\/15\/warum-anwalte-firmenintern-ermitteln-wenn-fuhrungskrafte-mitarbeiter-triezen-interview-mit-arbeitsrechtlerin-susanne-giesecke\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[61,87,2665,2663,2662,2661,2664],"class_list":["post-650036","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-anwalte","tag-arbeitsrecht","tag-bernhard-blaszkiewitz","tag-firmeninterne-ermittlungen","tag-heisse-kurasawe","tag-susanne-giesecke","tag-zoo-berlin"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/650036","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=650036"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/650036\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=650036"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=650036"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=650036"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}