{"id":646904,"date":"2012-12-06T13:27:58","date_gmt":"2012-12-06T12:27:58","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=646904"},"modified":"2012-12-06T13:46:50","modified_gmt":"2012-12-06T12:46:50","slug":"ubeltaten-von-managern-schaden-dem-aktienkurs-kaum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2012\/12\/06\/ubeltaten-von-managern-schaden-dem-aktienkurs-kaum\/","title":{"rendered":"\u00dcbeltaten von Managern schaden dem Aktienkurs kaum"},"content":{"rendered":"<p><strong>Spannend, was die Law Firm <a title=\"Freshfields-Studie zu Krisen\" href=\"http:\/\/http:\/\/www.freshfields.com\/en\/insights\/crisis_management\" target=\"_blank\">Freshfields<\/a> da herausgefunden hat \u00fcber die Zusammenh\u00e4nge von Krisen und Aktienkursen. Analysiert haben\u00a0die Anw\u00e4lte\u00a0 78 Krisenf\u00e4lle bei b\u00f6rsennotierten Unternehmen weltweit in den vergangenen f\u00fcnf Jahren:<\/strong><\/p>\n<p>1. Jeder zehnte Vorstand von 899\u00a0insgesamt wurde in den n\u00e4chsten sechs Monaten nach der Krise von seiner Company geschasst,<\/p>\n<p>2. Bei den Unternehmen, deren Aktienkurs in den n\u00e4chsten sechs Monaten nicht auf dem alten Niveau zur\u00fcck waren, mussten sogar 15 Prozent gehen.<\/p>\n<p>3. Wo das Krisenmanagement wie am Schn\u00fcrchen funktionierte, mussten nur vier Prozent der Top-Manager im Vorstand gehen.<\/p>\n<p>Merke: Wem sein Posten lieb und teuer ist, der k\u00fcmmert sich nicht nur um Streich-Konzerte, sondern trainiert den Krisenfall.<\/p>\n<p>Deshalb kommentiert auch Freshfields-Jurist Norbert Nolte, der sich das Krisenmanagement auf die Fahnen geschrieben hat: &#8222;Schlechtes Krisenmanagement kann noch mehr Schaden anrichten als die Krise selbst.&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Bei 50 Prozent der Unternehmen hat sich der Aktienkurs\u00a0nach einem halben Jahr noch nicht wieder gefangen<\/strong><\/p>\n<p>Die B\u00f6rsen reagieren im \u00fcbrigen langsamer auf die Unternehmenskrisen, als man so annimmt: Die negativste B\u00f6rsenstimmung herrscht einen Monat nach der Ereignis: dann waren 60 Prozent der Unternehmen von fallenden Aktienkursen betroffen. Am ersten Tag waren es 48 Prozent und am zweiten Tag 54 Prozent. Und: Jedes zweite Unternehmen hatte es nach einem halben Jahr noch nicht geschafft, den Aktienkurs wieder in die alte H\u00f6he zu bringen.<\/p>\n<p><strong>\u00a0Auf welche Art von Pannen und Krisen springen die Aktion\u00e4re am ehesten an?<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Unf\u00e4lle, Katastrophen, Enteignungen oder Beschlagnahmen schw\u00e4chen den Aktienkurs langfristig&#8220;. so die Studie. Und zwar um 15 Prozent Minus.<\/p>\n<p>25 Prozent der Krisenf\u00e4lle die noch am selben Tag den Aktienkurs krachen lassen, haben Zahlungsengp\u00e4sse und \u00e4hnliche &#8222;strukturelle Krisen&#8220; zum Anlass. Bemerkenswert: Rund 15 Prozent bringen den Kurs auch im n\u00e4chsten halben Jahr nicht mehr in die alte H\u00f6he.<\/p>\n<p>Gar nicht so schlimm sind\u00a0Skandale, die auf das Konto der Manager gehen wie Geldw\u00e4sche oder Wettbewerbsverst\u00f6\u00dfe: sie machen sich im Aktienkurs langfristig nicht bemerktbar, sondern nur bei zwei Prozent der Unternehmen.<\/p>\n<p>Datenskandale bringen es mit einem Prozentpunkt mehr gerade mal auf drei Prozent: Der Diebstahl von Gesch\u00e4ftsgeheimnissen oder der Verlust von Kundendaten juckt die Aktion\u00e4re nicht. Jedenfalls nicht nach deren Bekanntwerden.<\/p>\n<p>Mehr Informationen: <a title=\"Freshfields-Studie zu Wirkungen von Krisen auf den Aktienkurs bei Unternehmen weltweit\" href=\"http:\/\/www.freshfields.com\/en\/insights\/crisis_management\/\" target=\"_blank\">http:\/\/www.freshfields.com\/en\/insights\/crisis_management\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Spannend, was die Law Firm Freshfields da herausgefunden hat \u00fcber die Zusammenh\u00e4nge von Krisen und Aktienkursen. Analysiert haben\u00a0die Anw\u00e4lte\u00a0 78 Krisenf\u00e4lle bei b\u00f6rsennotierten Unternehmen weltweit in den vergangenen f\u00fcnf Jahren: 1. 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