{"id":646579,"date":"2012-11-13T21:33:24","date_gmt":"2012-11-13T20:33:24","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=646579"},"modified":"2012-11-13T21:33:24","modified_gmt":"2012-11-13T20:33:24","slug":"frauenquote-ausweichstrategien-fur-ubergangene-manner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2012\/11\/13\/frauenquote-ausweichstrategien-fur-ubergangene-manner\/","title":{"rendered":"Frauenquote: Ausweichstrategien f\u00fcr \u00fcbergangene M\u00e4nner"},"content":{"rendered":"<div>\n<article><\/article>\n<article><\/article>\n<article><\/article>\n<article><\/article>\n<article><\/article>\n<article>.<\/article>\n<article>.<\/article>\n<article><span>Dieses Interview erschien auf wiwo.de \u00a0 <a class=\"smarterwiki-linkify\" href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/erfolg\/management\/geschlechterkampf-mittelstand-als-chance-fuer-karrierehungrige-maenner\/7002950.html\">http:\/\/www.wiwo.de\/erfolg\/management\/geschlechterkampf-mittelstand-als-chance-fuer-karrierehungrige-maenner\/7002950.html<\/a><\/span><\/article>\n<article><span>und wurde auch auf zeit.online \u00fcbernommen\u00a0 <a class=\"smarterwiki-linkify\" href=\"http:\/\/www.zeit.de\/karriere\/beruf\/2012-08\/mittelstand-karrierechance-maenner-frauenquote\">http:\/\/www.zeit.de\/karriere\/beruf\/2012-08\/mittelstand-karrierechance-maenner-frauenquote<\/a> &#8211; es soll auch den Management-Blog-Lesern nicht vorenthalten werden.<\/span><\/article>\n<article>.<\/article>\n<article>.<\/article>\n<article><\/article>\n<article><\/article>\n<article><\/article>\n<article><\/article>\n<article>Mittelstand als Chance f\u00fcr karrierehungrige M\u00e4nner<\/article>\n<article>In Zeiten der Frauenquoten sinken die Karrierechancen f\u00fcr M\u00e4nner. Personalberaterin Sabine Hansen r\u00e4t, ihnen auszuweichen &#8211; zum Beispiel zu quotenfreien Mittelst\u00e4ndlern.<\/article>\n<article>.<\/article>\n<article>.<\/article>\n<article><\/article>\n<article><\/article>\n<\/div>\n<div>\n<div id=\"attachment_643373\" style=\"width: 130px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2012\/03\/hansen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-643373\" class=\"size-full wp-image-643373\" title=\"hansen\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2012\/03\/hansen.jpg\" alt=\"\" width=\"120\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-643373\" class=\"wp-caption-text\">Sabine Hansen, Headhunterin und Partnerin bei Amrop Delta<\/p><\/div>\n<\/div>\n<div>\n<p><strong>WirtschaftsWoche<\/strong>: Frau Hansen, m\u00fcssen wir uns jetzt Sorgen um die Zukunft unserer S\u00f6hne machen?<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><strong>Hansen:<\/strong> Nicht um die Guten. Die haben kein Problem und werden ihren Weg machen. Aber lassen Sie\u00b4s mich mal pr\u00e4zisieren. Nach oben kommen sowieso nicht immer die besten, sondern die, die sich am besten durchbei\u00dfen k\u00f6nnen &#8211; die sind es, die es auch so schaffen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Von welchen Bereichen raten Sie karrierewilligen, jungen M\u00e4nner heute ab?<\/strong><\/p>\n<p>Ganz klar: Dem Personalbereich, Compliance und Social Responsibility. Das sind die Felder, in denen die Unternehmen &#8211; allen voran die DAX-Konzernen &#8211;\u00a0 momentan am ehesten mit Managerinnen aufr\u00fcsten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>..in der Hoffnung, dass sie da keinen Unfug anrichten. Aber \u00fcben nicht manche Gro\u00dfunternehmen auch richtig Druck aus auf ihre F\u00fchrungskr\u00e4fte, damit sie Frauen bef\u00f6rdern?<\/strong><\/p>\n<p>Stimmt, sie schreiben es den Managern &#8211; und auch den Managerinnen &#8211; zum Beispiel in ihre Zielvereinbarungen hinein. Halten sie sich nicht dran und bef\u00f6rdern sie weiter ausschlie\u00dflich M\u00e4nner, drohen ihnen saftige Strafen bis hin zum Gehaltsabzug. Und sie kommen unter ziemlichen Rechtfertigungsdruck, m\u00fcssen vor HR-Gremien ihre Einstellungen von qualifizierten M\u00e4nnern verteidigen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Welche weiteren Ma\u00dfnahmen beobachten Sie in den Unternehmen zur Frauenf\u00f6rderung?<\/strong><\/p>\n<p>Firmen wie Henkel, die bereits einen Frauenanteil von 30 Prozent in F\u00fchrungspositionen haben, setzen auf gezieltes internes als auch externes Mentoring und Coaching. Die angesprochene Haudegen-Doppelspitze dagegen wird prim\u00e4r beim geplanten CEO-Wechsel mit branchenfremden Top-Managen eingesetzt &#8211; bei der Frauenf\u00f6rderung noch ein selten angewandtes Mittel. Die k\u00f6nnte aber mit Einf\u00fchrung einer festen Frauenquote ein passender Weg sein, um schnell Frauen in die Chefetage zu bringen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div>\n<p><strong>Und in den Unternehmen sind M\u00e4nner langsam anges\u00e4uert. Was raten Sie denen? In mittelst\u00e4ndischen Unternehmen anzuheuern, die unter keine Frauenquote fallen?<\/strong><\/p>\n<p>Ja, warum nicht. Gerade junge Leute kommen dort schneller in Entscheiderpositionen als in Konzernen. Es gibt hochinteressante Hidden Champions, Weltmarktf\u00fchrer, die auch global unterwegs sind. Und schlechter bezahlt werden Kandidaten dort auch nicht mehr.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><strong>&#8230;m\u00fcssen sie sich also nur die Dax-Konzerne, die AGs und die Gro\u00dfunternehmen abschminken?<\/strong><\/p>\n<p>Karrierehungrige M\u00e4nner, die zur Zeit auf der Stelle treten, weil die Frauen an ihnen vorbei bef\u00f6rdert werden, k\u00f6nnen auch erst mal eine Seitw\u00e4rtsbewegung machen oder sich f\u00fcr besondere Aufgaben rund um den Vorstand\u00a0 empfehlen. So hat bereits mancher CFO einer Gesch\u00e4ftseinheit oder eines Landes nach der R\u00fcckkehr in die Zentrale erst einmal ein gr\u00f6\u00dferes Transformationsprojekt gemanagt oder an einem Strategieprojekt mitgewirkt und sich dadurch wieder f\u00fcr die n\u00e4chste Position empfohlen. Oder sie k\u00f6nnen ein, zwei Jahre ins Ausland gehen, zum Beispiel in die BRIC-L\u00e4nder.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Man hat den Eindruck, dass in den USA pl\u00f6tzlich massenhaft Top-Frauen ganz selbstverst\u00e4ndlich die Spitzenjobs von M\u00e4nnern einnehmen.<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Frauen bekommen eher dann eine Chance, an die Top-Spitze zu kommen, wo es schwer kriselt und M\u00e4nner den Job auch nicht haben wollen. Rank Xerox etwa zog &#8211; als es fast bankrott war &#8211; eine Frau, Anne M. Malcahy, aus dem \u00c4rmel und die hat die Firma gerettet. Oder: Erst, nachdem HP durch Leo Apothekers abrupten Strategieschwenk bis zu\u00a0 50 Prozent des B\u00f6rsenwerts verloren hatte, lie\u00df man sich auf Meg Whitman ein. Manchmal wollen Top-Manager, die weibliche F\u00fchrungskr\u00e4fte installieren, damit auch von einem anderen Thema ablenken, wo die nackte Not herrscht. Oder wo sie eine schlechte Presse haben, wie zum Beispiel als die Deutsche Telekom &#8211; nach dem Abh\u00f6rskandalen\u00a0 &#8211; 2010 als erstes DAX-Unternehmen mit der Einf\u00fchrung einer verbindlichen Frauenquote f\u00fcr den Konzern deutschlandweit Furore machte.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>. . Dieses Interview erschien auf wiwo.de \u00a0 http:\/\/www.wiwo.de\/erfolg\/management\/geschlechterkampf-mittelstand-als-chance-fuer-karrierehungrige-maenner\/7002950.html und wurde auch auf zeit.online \u00fcbernommen\u00a0 http:\/\/www.zeit.de\/karriere\/beruf\/2012-08\/mittelstand-karrierechance-maenner-frauenquote &#8211; es soll auch den Management-Blog-Lesern nicht vorenthalten werden. . . 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