{"id":646137,"date":"2012-10-17T01:32:54","date_gmt":"2012-10-16T23:32:54","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=646137"},"modified":"2025-08-28T16:50:23","modified_gmt":"2025-08-28T14:50:23","slug":"pr-do%c2%b4s-and-dont%c2%b4s-im-umgang-mit-journalisten-2-buchverlosung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2012\/10\/17\/pr-do%c2%b4s-and-dont%c2%b4s-im-umgang-mit-journalisten-2-buchverlosung\/","title":{"rendered":"PR: \u201cDo\u00b4s and Dont\u00b4s im Umgang mit Journalisten\u201d (2)"},"content":{"rendered":"<p align=\"LEFT\"><strong>Fortsetzung<\/strong><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><a title=\"Umgang mit Journalisten Management-Blog Buchverlosung Handbuch PR\" href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2012\/10\/14\/pr-do%C2%B4s-and-dont%C2%B4s-im-umgang-mit-journalisten-1-buchverlosung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2012\/10\/14\/pr-do%C2%B4s-and-dont%C2%B4s-im-umgang-mit-journalisten-1-buchverlosung\/<\/a><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2012\/09\/Praxishandbuch-PR-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-646130\" title=\"Praxishandbuch PR (1)\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2012\/09\/Praxishandbuch-PR-1-214x300.jpg\" alt=\"\" width=\"214\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2012\/09\/Praxishandbuch-PR-1-214x300.jpg 214w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2012\/09\/Praxishandbuch-PR-1.jpg 464w\" sizes=\"auto, (max-width: 214px) 100vw, 214px\" \/><\/a><\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Unten folgt der 2. Teil meines Prolog f\u00fcr das \u201cPraxishandbuch Public Relations\u201d * (Wiley Verlag 2008) , das diese Woche hier zu gewinnen ist. Die PR-Agentur Faktenkontor spendiert den Lesern des Management-Blogs drei Exemplare dieses Buchs \u2013 unter Ausschlu\u00df des Rechtswegs.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Wer sie gewinnen m\u00f6chte, schickt bitte eine<strong> Mail an claudia.toedtmann@wiwo.de mit dem Stichwort \u201cPraxishandbuch PR\u201d<\/strong>. <strong>Einsendeschluss ist Donnerstagmittag, der 18.10.2012, um 12 Uhr<\/strong>.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">.<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><strong>Nervt\u00f6tende Nachfassanrufe<\/strong><\/p>\n<p align=\"LEFT\">Zur\u00fcck zu den typischen Schnitzern von PR-Vertretern im Umgang mit\u00a0Redaktionen, die absolut vermeidbar sind. Nachfassanrufe etwa sind ber\u00fcchtigt\u00a0in Redaktionen. Dabei ruft ein Mitarbeiter einer PR-Agentur in einer\u00a0Redaktion an \u2013 gern ist es ein ansonsten ahnungsloser Praktikant \u2013 und\u00a0fragt: \u00bbIch habe Ihnen unsere Pressemappe oder heute eine Mail geschickt\u00a0und wollte jetzt nachfragen, ob Sie was daraus machen?\u00ab Oder gleich noch\u00a0einen Schritt weiter gehend: \u00bbWann bringen Sie das?\u00ab Oder etwas trickreicher\u00a0in dieser Variante: \u00bbIch wollte nur nachfragen, ob die Infos angekommen\u00a0sind, und wenn Sie noch mehr wissen m\u00fcssen, k\u00f6nnen Sie mich gerne\u00a0noch anrufen.\u00ab Oft wei\u00df der arme PR-Praktikant nicht einmal, worum es\u00a0geht, und kommt gleich ins Stottern, wenn ein Redakteur sich tats\u00e4chlich an\u00a0die Pressemappe erinnert und sogar eine gezielte R\u00fcckfrage hat. Das ist eher\u00a0selten und sorgt stets f\u00fcr Verwirrung. Darauf war man denn doch nicht gefasst.<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><strong>Redaktionsadressen ohne Namen<\/strong><\/p>\n<p align=\"LEFT\">Zugegeben: Manchmal landen Mails im Filter, und die Firewall l\u00e4sst sie nicht durch. Oder die Pressemappe oder eine Einladung sind auf dem Postweg verloren gegangen. Das geht in Redaktionen besonders schnell. Die Post wird in offen herumstehende Postk\u00f6rbchen verteilt, die zu Dutzenden beieinanderstehen, und das falsche K\u00f6rbchen ist ganz schnell erwischt. Und kaum ein Kollege tr\u00e4gt so einen Brief wieder zur\u00fcck in den Postraum, absichtlich oder unabsichtlich. Oder Briefe, die nur an die Redaktion oder an die Chefredaktion ganz allgemein adressiert wurden. Die haben fast keine Chance mehr, den Richtigen zu erreichen. Allein schon deshalb, weil ja nicht sicher ist, ob derjenige, der diese Post als Erstes in die Finger bekommt \u2013 es kann ja auch eine Aushilfssekret\u00e4rin oder Ferienvertretung sein \u2013, eine Ahnung hat, welchen der rund 200 Redakteure einer \u00fcberregionalen Tageszeitung dieses Thema nun gerade interessiert. F\u00fcr die Kl\u00e4rung ist ohnehin keine Zeit da, ganz abgesehen davon, dass sich auch Zust\u00e4ndigkeiten \u00fcberlappen.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Dann sind diese Nachfassanrufe in Ordnung, aber das kl\u00e4rt sich auch immer rasch. Nur nicht bei der PR-Dame, die immer wieder telefonisch nachfragte\u00a0bei dem Wirtschaftmagazin, ob die Pressemappe von einem unbekannten Beratungsunternehmen \u00bbmit den gr\u00fcnen Steinen drauf\u00ab denn\u00a0nicht angekommen war. Dieser Dialog wiederholte sich einmal, zweimal, bis herauskam, dass nur sie diese Steine eindeutig als solche identifizierte \u2013 und der Redakteur sich wunderte, warum er dieselbe Mappe immer wieder zugeschickt bekam.<\/p>\n<p>Nachfassanrufe geh\u00f6ren zu den unbeliebtesten Anrufen in Redaktionen\u00a0\u00fcberhaupt. Ein Exkollege erz\u00e4hlte mir mal, er sei schon kurz davor, sich \u00bbeine\u00a0Trillerpfeife zuzulegen, um nur noch ins Telefon zu pfeifen, statt zu antworten\u00a0\u00ab. Das war kurz vor der Jahrtausendwende in der New-Economy-Phase, als man in der Redaktion vor Anrufen an manchen Tagen tats\u00e4chlich nicht mehr zum Arbeiten kam \u2013 da sind Mails heute der Segen schlechthin. Ein anderer Kollege blaffte die Anrufer an: \u00bbSo, Sie haben jetzt einmal angerufen, n\u00e4chstes Mal kommt Ihre Agentur auf meine schwarze Liste, und dann schreibe ich nie mehr eine Zeile \u00fcber Ihre Kunden.\u00ab<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><strong>Redaktionsanrufe ohne Vorbereitung<\/strong><\/p>\n<p align=\"LEFT\">Ein Kardinalfehler \u2013 in Dutzenden von Varianten und zeitraubend \u2013 ist\u00a0dieser: unvorbereitet in Redaktionen anzurufen. Und Fragen zu stellen, die\u00a0\u00fcberfl\u00fcssig sind. \u00bbWie oft erscheinen Sie eigentlich?\u00ab Diese \u2013 scheinbar\u00a0harmlose \u2013 Frage ist tats\u00e4chlich eine Zumutung. So nebens\u00e4chlich sie auch\u00a0klingen mag. Und sehr unh\u00f6flich ist sie obendrein. Jedenfalls wenn ein PRProfi sie einem Redakteur einer Zeitung oder eines Magazins stellt. Warum? Weil sie eine Missachtung zeigt. Ganz besonders, wenn er diese Frage an einen Redakteur richtet, den er selbst gerade angerufen hat, um diesen auf ein \u00bbbesonders spannendes Thema\u00ab aufmerksam zu machen. Oder um ihm \u00bbinteressante Informationen\u00ab von einem Unternehmen, das er vertritt, in Aussicht zu stellen. Und genau diese Frage nach dem Erscheinungsrhythmus h\u00f6ren Redakteure immer wieder. Oder wenn zum Beispiel ein Redakteur der\u00a0<em>Wirtschaftswoche\u00a0<\/em>gefragt wird, wie oft sein Blatt denn erscheine. Die Standard-Gegenfrage \u00bbWas meinen Sie, wie hei\u00dfen wir:\u00a0<em>Wirtschaftsmonat<\/em>?\u00ab wird dann quittiert mit einem kurzen Schweigen \u2013 und einem verlegenen \u00bbHihihihi\u00ab oder \u2013 \u00bbAch so, ja, nat\u00fcrlich\u00ab. Doch warum gerade diese Frage nach dem Erscheinungsrhythmus einen Redakteur in Rage bringt? Weil diese f\u00fcnf Worte so viel offenbaren. Viel Beleidigendes vor allem: dass der PRProfi<\/p>\n<p align=\"LEFT\">a) nicht einmal so richtig wei\u00df, wo er gerade anruft, bei einer Tageszeitung,\u00a0einem Wochen- oder einem Monatsmagazin \u2013 mit entsprechend anderem Konzept, anderen journalistische Darstellungsformen und unterschiedlichen Zielgruppen zum Beispiel. Und dass er es<\/p>\n<p align=\"LEFT\">b) nicht f\u00fcr n\u00f6tig hielt, sich vorzubereiten und wenigstens das Blatt und die Wunschrubrik vorher einmal anzusehen, bevor er die Redaktion anruft,<\/p>\n<p align=\"LEFT\">und<\/p>\n<p align=\"LEFT\">c) er zeigt, dass er das Medium, mit dem er gerade Kontakt herstellen will, f\u00fcr austauschbar h\u00e4lt und es nur zuf\u00e4llig angerufen hat, und sich<\/p>\n<p align=\"LEFT\">d) nicht mal sch\u00e4mt, das zu offenbaren, und er<\/p>\n<p>\u00a0e) trotzdem erwartet, dass der so Geringgesch\u00e4tzte, quasi Austauschbare,\u00a0nichtsdestotrotz \u2013 bei all diesen Beleidigungen \u2013 f\u00fcr den Anrufenden\u00a0seine eigene Zeit aufwendet, seine Arbeit liegenl\u00e4sst und ihm Einzelnachhilfe\u00a0gibt. Obwohl ein Blick in das betreffende Blatt dem Anrufer\u00a0schon Aufschluss g\u00e4be. Denn selbst ein Blick ins Internet w\u00fcrde dem\u00a0Betreffenden Antwort geben, und er m\u00fcsste sich auch keine Bl\u00f6\u00dfe geben:\u00a0wie wenig er wei\u00df und wie egal es ihm ist, wo er gerade vorspricht\u00a0und \u2013 nicht zuletzt \u2013 welchen Schaden er dem Namen seiner PR-Agentur zuf\u00fcgt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Geben Sie mir irgendwen<\/strong><\/p>\n<p>Klassiker sind \u00fcbrigens auch die Anrufer bei Wirtschaftsbl\u00e4ttern wie\u00a0<em>Handelsblatt<\/em>, die gerne \u00bbdie Wirtschaftsredaktion sprechen m\u00f6chten\u00ab. Diese Spezialisten sind immer ganz verbl\u00fcfft, wenn die Antwort \u00bbwir machen hier alle Wirtschaft\u00ab oder so \u00e4hnlich ausf\u00e4llt. Wer eine derart dusselige Frage schon am Anfang eines Gespr\u00e4chs stellt, hat sich als Dummbatzen selbst gekonnt geoutet, binnen Sekunden und wie es schlimmer kaum geht. Das Gespr\u00e4ch wird vermutlich nicht mehr lange dauern und der PR-Vertreter auch nicht mehr ernst genommen. Und weil der erste Eindruck entscheidend ist,\u00a0haben etliche PR-Leute eigentlich nur wenige Chancen, ihre Kunden so in\u00a0die Presse zu bringen, wie die es sich erhoffen. Von vornherein, einfach weil sie vielleicht nach dem Outsourcen ihrer Presseabteilung oder in Ermangelung derselben sich vom falschen PR-Mann oder der falschen PR-Frau den Auftrag abschwatzen lie\u00dfen. Gerade weil die kleineren PR-Agenturen sich meist auf Branchen festlegen und zum Beispiel nur f\u00fcr die Kosmetikindustrie oder nur f\u00fcr Unternehmensberatungen arbeiten, spricht sich deren Verhalten\u00a0und Auftreten auch unter den Journalisten \u2013 und \u00fcber die Grenzen\u00a0der Redaktionen hinaus \u2013 herum. Auch Journalisten, die zum Beispiel besonders\u00a0viel \u00fcber eine Branche schreiben, kennen ihre Kollegen bei den anderen\u00a0Bl\u00e4ttern und sprechen bei gemeinsamen Veranstaltungen auch \u00fcber\u00a0die PR-Experten und wie sich die Unternehmen benehmen.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Und weil auch Journalisten nur Menschen sind, bekommen PRler auch\u00a0einiges mehr mit aus den Redaktionen und deren Sorgen und N\u00f6ten. Wer\u00a0dies dann aber dem Kunden ungefiltert weitertratscht, um sich anheischig\u00a0zu machen \u2013 was nat\u00fcrlich \u00fcber kurz oder lang herauskommt \u2013 , braucht\u00a0sich bei den Redakteuren irgendwann nicht mehr blicken zu lassen. Mehr noch: Er braucht sich nicht zu wundern, wenn bestimmte Journalisten gar keine Zeit mehr f\u00fcr ihn haben und von vornherein abblocken. Warum zum Beispiel sollte ein Journalist noch Zeit opfern f\u00fcr den Vertreter eines Buchverlags, bei dem er bemerkt hat, dass er erst als Letzter auf der Liste der zu informierenden Redakteure steht? Wie kann ein Pressesprecher nur davon \u00a0ausgehen, dass ein Journalist es nicht als Attacke empfindet, wenn er ihm\u00a0die neuesten Kn\u00fcller ans Herz legt \u2013 und in den n\u00e4chsten zwei Tagen gro\u00dfe\u00a0Artikel \u00fcber dieses Buch oder Ausz\u00fcge des Buches in dem Konkurrenzblatt erscheinen? Verlassen Sie sich drauf: Journalisten be\u00e4ugen durchaus, welche Redaktion und welcher Redakteur als Erster manches im Blatt hat.<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><strong>Den Ruf einer PR-Agentur austesten<\/strong><\/p>\n<p align=\"LEFT\">Wie ein Unternehmen herausfinden kann, ob es wom\u00f6glich den falschen PR-Experten beauftragt hat? Zugegeben, einfach ist das nicht. Eigentlich nur, indem es sich schon vorher \u00fcber den Ruf des PR-Profis in den Redaktionen selbst und bei namhaften freien Journalisten erkundigt, vorsichtig\u00a0nat\u00fcrlich. Oder indem es sich Referenzkunden nennen l\u00e4sst \u2013 und mal selbst im Internet und in Archiven pr\u00fcft, wie diese Referenzkunden in der Presse wegkommen. Ob sie \u00fcberhaupt auftauchen und wenn ja, womit.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Sonst kann es einem so gehen wie dieser PR-Agentur: Die Chefin selbst\u00a0versuchte einen Redakteur einer der gro\u00dfen f\u00fcnf Tageszeitungen zu \u00fcberzeugen,\u00a0dass er unbedingt ein Thema aufgreifen m\u00fcsse \u2013 mit einem ihrer Kunden, einem beratenden Dienstleister, als Kronzeugen nat\u00fcrlich. Als der Redakteur nicht darauf eingehen wollte, schrieb sie ihm, dass sie besser w\u00fcsste, was ein gutes Thema w\u00e4re, sei sie doch fr\u00fcher selbst sogar Ressortleiterin bei einem gro\u00dfen Magazin gewesen. Der Schuss ging nach hinten los. Der Kollege bezog ob dieses \u00dcbergriffes nicht nur seinen Ressortkollegen mit ein, sondern die Antwort war: Wenn die PR-Lady denn diese gute Position innegehabt h\u00e4tte, so stelle sich doch nun die Frage, warum sie sie heute nicht mehr bekleide? Und diese Mail ging auch gleich in Kopie an ihren\u00a0Auftraggeber. Und es dauerte keine 24 Stunden, bis der ganz aufgel\u00f6st in\u00a0der Redaktion anrief, sich entschuldigte und auch gleich distanzierte \u2013 von der eigenen PR-Beauftragten.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Auf Glatteis begibt sich, wer meint, er k\u00f6nne Redakteure gegeneinander ausspielen. Wenn also jemand Redakteure von ein und derselben Zeitung anspricht und ein konkretes Thema anbietet, um so seine Chancen zu erh\u00f6hen, ins Blatt zu kommen \u2013 das aber keinem der beiden auch nur andeutet.\u00a0Oder erst viel zu sp\u00e4t. Das passiert selbst erfahrenen PR-Leuten, wenn ihnen\u00a0eine Sache nur wichtig genug ist. Vor allem, wenn die vertretene Firma sich ohnehin nicht oft zu Worte meldet. Zum Beispiel wenn eine Unternehmensberatung nur einmal im Jahr eine Studie ver\u00f6ffentlicht und damit in so viele Bl\u00e4tter wie m\u00f6glich kommen will. Und vor allem in die, die die meisten ihrer Kunden lesen. Nach dem Motto also \u00bbDoppelt gen\u00e4ht h\u00e4lt besser\u00ab\u00a0sprach eine Beraterin erst einen Redakteur an \u2013 nennen wir ihn Neumann &#8211; und avisierte eine interessante Untersuchung \u00fcber Aufsichtsr\u00e4te. Sie vermittelte\u00a0einen Kontakt zu einem Kollegen, der im Detail Rede und Antwort stehen sollte. Doch dann trat pl\u00f6tzlich eine Sendepause ein. Das ist an sich \u00a0nicht ungew\u00f6hnlich. Dass Studien erst mit \u00a0Versp\u00e4tung fertig werden, passiert\u00a0\u00f6fter. Doch auf der Themenkonferenz wenige Tage sp\u00e4ter staunte der\u00a0Redakteur nicht schlecht, als pl\u00f6tzlich ein anderer Kollege genau diese\u00a0Untersuchung ank\u00fcndigte \u2013 und zwar gleich f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag. H\u00e4tte der\u00a0zuerst Angesprochene das Thema gleich auf seine offizielle Redaktionsplanungsliste\u00a0gesetzt, w\u00e4re er ziemlich blamiert gewesen.<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><strong>Kurzfristiges Vergn\u00fcgen: Journalisten ausspielen<\/strong><\/p>\n<p align=\"LEFT\">Der Extremfall: wenn sogar zwei Kollegen einer Redaktion eine Dienstreise von K\u00f6ln bis nach M\u00fcnchen zu ein und derselben Firma wegen ein und desselben Themas antreten. Anstifter war im konkreten Fall ein namhafter Finanzdienstleister. Beide Redakteure bemerkten das Dilemma erst nach ihrer R\u00fcckkehr in die Redaktion. Raten Sie mal, wie sich die beiden f\u00fchlten? Und raten Sie mal, wie dumm die beiden dastehen, wenn es Nachfragen der Chefredaktion gibt wegen der \u2013 vergeblichen \u2013 Reisekosten. Zumindest bei einem der beiden. Und raten Sie dann, ob der Redakteur, der den Artikel schlie\u00dflich nicht schreibt, noch ein einziges Mal mit diesem Unternehmen\u00a0zu tun haben will? Und ob er noch gut spricht \u00fcber so eine Firma? Und denken Sie noch einen Schritt weiter: Die beiden Finanzprofis, mit denen die Recherchegespr\u00e4che stattfanden, verlie\u00dfen irgendwann das Unternehmen, machten weiter woanders Karriere \u2013 die Namen des Finanzdienstleisters und der trickreichen PR-Zust\u00e4ndigen sind eingebrannt im Ged\u00e4chtnis der Journalisten.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Auch Medien gegeneinander auszuspielen kommt ganz schlecht an. Zum Beispiel wenn eine Anwaltskanzlei ein und denselben Gastbeitrag zu einem\u00a0aktuellen Gerichtsurteil gleichzeitig zwei gro\u00dfen Konkurrenzbl\u00e4tter anbietet \u2013 ohne dies zu erw\u00e4hnen. Und wenn dieser Kommentar dann am selben Tag abgedruckt ist. Die Anw\u00e4lte brauchen sich jedenfalls nicht wundern, wenn k\u00fcnftig eins der beiden Medien \u2013 oder gar beide \u2013 aus ihrem Haus erst\u00a0mal gar keine Beitr\u00e4ge sehen will.<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><strong>Interviews und deren Abstimmung<\/strong><\/p>\n<p align=\"LEFT\">Echte Wortlautinterviews gibt es in Zeitungen und Magazinen selten so\u00a0h\u00e4ufig. Als Interviews bezeichnen aber viele praktisch jedes Gespr\u00e4ch mit einem Journalisten, unabh\u00e4ngig davon, ob und was dar\u00fcber sp\u00e4ter in der Zeitung steht. PR-Vertreter, die freundlich Redakteuren ein Interview anbieten,\u00a0meinen es also oft gar nicht so. Das echte Interview \u2013 das gedruckte Wechselspiel von Frage und Antwort \u2013 ist eher die Ausnahme als die Regel und gar nicht so h\u00e4ufig. Sie meinen dann eher ein Recherche- oder ein Hintergrundgespr\u00e4ch, bei dem manches offen zur Sprache kommt \u2013 was das Unternehmen jedoch so lieber nicht gedruckt sehen m\u00f6chte. Das sollte sich der PR-Vertreter vorher klarmachen und vor allem auch den Unternehmenskunden entsprechend einnorden. Sonst kommt es auf beiden Seiten zu Missverst\u00e4ndnissen. Ich habe schon erlebt, wie ein Hamburger Unternehmen\u00a0mich eigens aus D\u00fcsseldorf einlud, um sich nach mehreren Jahren Presseenthaltsamkeit \u00bbendlich zu \u00f6ffnen\u00ab, wie es die PR-Lady formulierte. Denn es lie\u00df sich im Archiv schnell erkennen, dass die Firma \u2013 ein Luxusg\u00fcterhersteller \u2013 praktisch nichts \u00fcber sich herausgelassen hatte. Jahrelang.\u00a0Und schon gar keine Zahlen und Fakten wie Umsatz, Gewinn und so weiter.<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><strong>Wer nur die Auster geben will, sollte keine Journalisten einladen<\/strong><\/p>\n<p align=\"LEFT\">Im Gegenteil, im\u00a0<em>ManagerMagazin\u00a0<\/em>fand sich lediglich eine kritische Geschichte unter anderem \u00fcber deren Verschlossenheit. Nachdem also die Dame hoch und heilig versicherte hatte, dass sich die Firma nun endlich \u00e4ndern will und gerade mein Blatt davon profitieren und die Infos zuerst bekommen solle, flog ich hin. Um dann vor Ort ungef\u00e4hr drei Stunden lang durch die Produktion und das Haus gef\u00fchrt zu werden \u2013 zwar r\u00fchrend bem\u00fcht in Stil und Ton, doch leider war f\u00fcr die Wirtschaftspresse von den Infos kaum etwas verwertbar. Und das anschlie\u00dfende Gespr\u00e4ch mit dem Management\u00a0geriet zum Fiasko: Die Herren setzten sich mir gegen\u00fcber an den\u00a0Tisch, um sich nach Kr\u00e4ften auszuschweigen und zu blockieren. Die Gespr\u00e4chser\u00f6ffnung\u00a0war: \u00bbWelche Fragen haben Sie denn an uns?\u00ab Doch dann r\u00fcckten sie keine einzige interessante Information heraus. Keine Zahl, keinen Fakt und nicht mal eine Anekdote, etwas \u00fcber ihre Pl\u00e4ne, nichts. Wie eine Auster. Sie hatten sich offenbar nicht vorbereitet und auch nicht mal Ersatzgespr\u00e4chsstoff in petto. Fest stand nur ihr Entschluss, die Auster zu geben. Und das nicht mal charmant oder galant, sondern im Ton konfrontativ. Vielen Dank, besser kann man Journalisten nicht auflaufen lassen. Und das, nachdem man sie selbst ins Haus einlud und quer durch die Republik reisen lie\u00df.<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><strong>Die d\u00e4mliche Frage nach Fragen vorab<\/strong><\/p>\n<p align=\"LEFT\">Ziemlich unbeliebt ist bei Redakteuren, die ihren Job ernst nehmen, die leutselige Anfrage noch Tage vor dem gro\u00dfen Gespr\u00e4ch: \u00bbAch, k\u00f6nnen Sie\u00a0uns zur Vorbereitung schon mal bitte Ihre Fragen schicken?\u00ab Vorab: Wird nicht der Befragte deshalb befragt, weil man ihm zu einem bestimmten Thema hohe Kompetenz unterstellt? Dieses Thema sollte er also beherrschen und nicht eigens vorbereiten m\u00fcssen. Dass genaue Zahlen oder irgendwelche Detailangaben den Journalisten nach dem Gespr\u00e4ch noch nachgereicht\u00a0werden, ist normal. Daf\u00fcr sitzt der Pressesprecher oder Agenturmitarbeiter\u00a0bei dem Gespr\u00e4ch unter anderem ja auch dabei, um mitzubekommen, welche\u00a0Infos sp\u00e4ter \u00fcber irgendwelche zugesagten Detailangaben auch tats\u00e4chlich p\u00fcnktlich in der Redaktion landen sollen. Denn ansonsten ist der PR-Profi in dem Moment gut beraten, einfach gar nichts mehr zu sagen. Es sei denn, er muss helfend einspringen.<\/p>\n<p>Zum Zweiten: Der so \u00dcberfallene hat vielleicht in dem Moment gar keine\u00a0Zeit und die Fragen vielleicht auch noch gar nicht parat \u2013 die Hinfahrt zu solchen Terminen eignet sich n\u00e4mlich hervorragend, um im Zug das Archivmaterial zur Vorbereitung durchzuarbeiten, dar\u00fcber nachzudenken und dabei\u00a0auch die auftauchenden Fragen zu notieren. Oder der Journalist will die einzelnen Fragen noch gar nicht vorzeitig preisgeben \u2013 warum sollte er es auch? Keinen anderen Verhandlungspartner w\u00fcrde ein Manager fragen lassen, ob er nicht schon mal seine Pfeile aus dem K\u00f6cher holen und alles verraten will. So nach dem Motto: Wo ist denn Ihre Schmerzgrenze, bis wohin Sie im Preis gehen wollen?<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><strong>Spannendes Interview oder sture Abfragerei?<\/strong><\/p>\n<p align=\"LEFT\">Zudem: Ist das Interview in seiner Richtung schon so vorgegeben, wird sich der Befragte auch daran halten wollen \u2013 und nur noch abarbeiten. Schade ist dann n\u00e4mlich, dass kein echtes Eingehen auf die Antworten mehr stattfindet. Es wird ein richtig langweiliges Abfrageinterview \u2013 obwohl der\u00a0Interviewte wom\u00f6glich spontan viel Spannendes zu berichten gehabt h\u00e4tte.\u00a0Und das gedruckte Interview ist dann am Ende im \u00dcbrigen auch langweilig zu lesen.\u00a0Also vergessen Sie\u2019s lieber, und geben Sie Ihrer Agentur oder Firma nicht die Bl\u00f6\u00dfe, den Journalisten so naiv dastehen lassen zu wollen. So naiv, wirklich relevante Fragen schon \u2013 zu \u2013 fr\u00fch zu offenbaren. Und sich jeder M\u00f6glichkeit eines \u00dcberraschungseffekts freiwillig zu begeben. In der Musikindustrie scheinen sehr weit gehende Vorschriften an die\u00a0Adresse der Journalisten v\u00f6llig normal zu sein. In etwa so: Sie haben zehn Minuten und d\u00fcrfen dies, dies und dies alles nicht fragen. Und dann habe\u00a0sich der Journalist auch noch bei dem Star zu entschuldigen, wenn er nach\u00a0Ablauf der Audienz den verordneten R\u00fcckzug antritt. Wirtschaftsjournalisten ist dieses Vorgehen eher fremd. Schon die ausdr\u00fcckliche Zuteilung der Slots\u00a0wie \u00bbAlso, Herr Superwichtig hat dann eine Stunde Zeit f\u00fcr Sie, das d\u00fcrfte ja reichen\u00ab kommt nicht wirklich gut an. Den Papst pers\u00f6nlich \u2013 bei dem w\u00fcrde einen diese betonte Zuteilungspraxis nicht weiter wundern \u2013 hat man ohnehin kaum als Interviewpartner. Wenn die Zeit, die der Betreffende f\u00fcr den Journalisten hat, tats\u00e4chlich auf die Minute abgezirkelt ist und man ihm das auch unbedingt ausdr\u00fccklich sagen muss, sollte man\u2019s besser nicht ganz so auff\u00e4llig machen. Und eher beil\u00e4ufig erw\u00e4hnen, dass er Interviewte danach\u00a0noch einen anderen wichtigen Anschlusstermin hat.<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><strong>Wenn der Slot dreimal so lang ausf\u00e4llt<\/strong><\/p>\n<p align=\"LEFT\">Es kann \u00fcbrigens auch vorkommen, dass der Manager oder die Wirtschaftsgr\u00f6\u00dfe pl\u00f6tzlich selbst fasziniert ist von dem Gespr\u00e4ch und aus einer angepeilten Stunde drei werden und derjenige f\u00fcr diesen einen Journalisten pl\u00f6tzlich alle Zeit der Welt hat. Weil ihn das Thema besonders interessiert.\u00a0Oder weil er merkt, dass es brisant wird und wichtig f\u00fcr ihn selbst ist. Oder weil sich pl\u00f6tzlich zeigt, dass zwischen Interviewtem und Journalist die Chemie stimmt. Oder sich gleich mehrere Themen ergeben. Dann ist es die Aufgabe\u00a0des anwesenden Sprechers, stillschweigend daf\u00fcr zu sorgen, dass das Gespr\u00e4ch weitergeht und nachfolgende Termine eben kurzerhand und unauff\u00e4llig\u00a0abzusagen. Es gibt durchaus Topmanager, die ein Gespr\u00e4ch, das eigentlich von 15 bis 17 Uhr terminiert war, bis 19 Uhr f\u00fchren \u2013 und zwar mit Feuereifer. Oder den Business-Lunch statt bis 14 Uhr bis 16.30 Uhr dauern\u00a0lassen. Meistens profitieren die PR-Profis selbst am meisten davon. Jedenfalls\u00a0auf lange Sicht.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">M\u00fcndet ein Recherchegespr\u00e4ch also tats\u00e4chlich in ein Interview, ist die\u00a0sp\u00e4tere Abstimmung ein wahres Tretminenfeld. Dann entscheidet sich zum Beispiel, ob der Journalist sich noch ein zweites Mal um den Gespr\u00e4chspartner\u00a0rei\u00dfen wird. Hat also der Redakteur das Interview fertig \u2013 wom\u00f6glich schon in der richtigen L\u00e4nge \u2013, ist aus seiner Sicht jeder einzelne \u00c4nderungswunsch\u00a0\u00e4rgerlich, macht zus\u00e4tzliche Arbeit und birgt Fehlerquellen. Ganz anders die Motivation des Befragten: Er fragt sich pl\u00f6tzlich, wie seine Kunden, Gesch\u00e4ftspartner oder Branchenkollegen welches Wort empfinden\u00a0m\u00f6gen \u2013 oder ihn verl\u00e4sst der Mut, er bekommt es gar mit der Angst zu tun\u00a0und will pl\u00f6tzlich manche Aussage zur\u00fcckziehen. Nach dem Motto: \u00bbJa, ich hab\u2019s gesagt, aber gedruckt sehen will ich\u2019s nicht.\u00ab Und das wom\u00f6glich an der Stelle, die der Journalist am spannendsten fand. Oder die, wo er wirklich\u00a0etwas Neues oder Revolution\u00e4res sagte. Werden diese Passagen nachtr\u00e4glich\u00a0abgemildert oder gestrichen, stimmt nicht nur der ganze Spannungsbogen des Interviews nicht mehr. Derlei Kompromisse merkt auch der Leser unterschwellig \u2013 und steigt aus dem Text aus. Der Redakteur kommt sich an der Nase herumgef\u00fchrt vor. Das Schlimmste, was dann allen Beteiligten passieren kann, ist, dass der Ressortleiter eines Magazins zum Beispiel das Interview\u00a0dann als \u00bbzu langweilig\u00ab aus dem Blatt kippt und eine andere Story vorzieht.<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><strong>Die Umfaller bei der Interviewabstimmung<\/strong><\/p>\n<p align=\"LEFT\">Dann war alle M\u00fche umsonst. Die vornehmste Aufgabe von PR-Profis\u00a0ist also, den Interviewten zur\u00fcckzuhalten, ihm die wahre Relevanz seiner\u00a0vielen \u00c4nderungsw\u00fcnsche gemessen am Risiko klarzumachen \u2013 und ihn dem Journalisten vom Hals zu halten. Je nach Hierarchie in dessen Redaktion k\u00e4mpft der ohnehin schon an mehreren anderen Fronten: um den Platz im Blatt, um \u00c4nderungsw\u00fcnsche der Vorgesetzten und nicht zuletzt mit den Platzvorgaben des Layouters. Zuallererst gilt also f\u00fcr Interviews: Die Fragen des Interviewers sind tabu.\u00a0Die fallen unter die Redaktionshoheit. Und: Gek\u00fcrzt werden darf von der Redaktion immer. Ganz clever wollte es schon mal ein gro\u00dfes Transportunternehmen anstellen, das bei der Interviewabstimmung sogar zwei, drei\u00a0ganze Frage- und Antwortbl\u00f6cke herausstrich und auch gleich Ersatz lieferte:\u00a0Fragen plus Antworten. Die Ressortleitung reagierte prompt: Das Interview\u00a0erschien nicht mehr gro\u00df auf drei Seiten, sondern nur noch kleiner und\u00a0auf einer Seite.\u00a0Mehrere gro\u00dfe Tageszeitungen versuchten auch schon mal, ihren Lesern\u00a0vorzuf\u00fchren, was sich gerade Politiker bei diesen Abstimmungsarien herausnehmen. Sie druckten auf Absprache am selben Tag die zensierten Interviews ab \u2013 aber mit samt den handschriftlichen \u00c4nderungen.<\/p>\n<div>\n<p align=\"LEFT\">\n<p align=\"LEFT\"><strong>\u00a0\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014-<\/strong><\/p>\n<p align=\"LEFT\">*Herausgegeben von J\u00f6rg Forthmann, Copyright \u00a9 2008 WILEY-VCH, Weinheim, ISBN 978-3-527-50329-0<\/p>\n<p>\u00a0<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/s\/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&amp;url=search-alias%3Daps&amp;field-keywords=wiley+PR-Handbuch\">http:\/\/www.amazon.de\/s\/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&amp;url=search-alias%3Daps&amp;field-keywords=wiley+PR-Handbuch<\/a><\/p>\n<\/div>\n<div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fortsetzung https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2012\/10\/14\/pr-do%C2%B4s-and-dont%C2%B4s-im-umgang-mit-journalisten-1-buchverlosung\/ . Unten folgt der 2. Teil meines Prolog f\u00fcr das \u201cPraxishandbuch Public Relations\u201d * (Wiley Verlag 2008) , das diese Woche hier zu gewinnen ist. 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