{"id":645630,"date":"2012-10-17T15:55:30","date_gmt":"2012-10-17T13:55:30","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=645630"},"modified":"2012-10-17T15:55:30","modified_gmt":"2012-10-17T13:55:30","slug":"die-zehn-grosten-fehler-der-unternehmen-gegenuber-headhuntern-bei-der-suche-nach-kandidaten-gastbeitrag-klaus-leciejewski","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2012\/10\/17\/die-zehn-grosten-fehler-der-unternehmen-gegenuber-headhuntern-bei-der-suche-nach-kandidaten-gastbeitrag-klaus-leciejewski\/","title":{"rendered":"Die zehn gr\u00f6\u00dften Fehler der Unternehmen gegen\u00fcber Headhuntern bei der Suche nach Kandidaten (Gastbeitrag Klaus Leciejewski)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die zehn gr\u00f6\u00dften Fehler der Unternehmen im Umgang mit Headhuntern.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_646207\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2012\/10\/Leciejewski-Dr-Klaus-D-_DSCF8064-Ko1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-646207\" class=\"size-medium wp-image-646207\" title=\"Leciejewski Dr  Klaus D _DSCF8064 Ko\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2012\/10\/Leciejewski-Dr-Klaus-D-_DSCF8064-Ko1-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2012\/10\/Leciejewski-Dr-Klaus-D-_DSCF8064-Ko1-300x200.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2012\/10\/Leciejewski-Dr-Klaus-D-_DSCF8064-Ko1.jpg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-646207\" class=\"wp-caption-text\">Personalprofi Klaus Leciejewski, Inhaber von KDL-Consulting<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>1. Wir wollen nur die allerbeste F\u00fchrungskraft haben<\/strong>:<\/p>\n<p>\u201eDie\u201c F\u00fchrungskraft oder \u201eder\u201c beste Manager ist zu jeder Zeit eine komplette Illusion. Zum einen gibt es daf\u00fcr gar keine Kriterien und zum anderen geht es immer nur um die gerade auf dem Markt verf\u00fcgbaren Manager. Zudem will auch gar nicht jeder Manager in jedes Unternehmen gehen. Viele Unternehmen \u00fcbersch\u00e4tzen\u00a0ihre Attraktivit\u00e4t total. Unter normalen Verh\u00e4ltnissen ist der scheinbar Beste das Resultat verschiedener auseinander strebender Bedingungen &#8211; also ein Kompromiss. Es kann also immer nur um den auf dem Markt geeignetsten Manager gehen.<\/p>\n<p><strong>2. Fehlendes Vertrauen in den Headhunter:<\/strong><\/p>\n<p>Sehr schnell stellt der Headhunter dem Unternehmen einige exzellente Manager vor. Aber das lehnt jeden ab. Darauf k\u00f6nnen nur noch schw\u00e4chere Manager folgen. Diese fallen sowieso durch. Zuletzt hat der Klient kaum noch Auswahlm\u00f6glichkeiten und entscheidet sich doch f\u00fcr einen Kandidaten der ersten Gruppe.<\/p>\n<p>Es ist jedoch fraglich, ob der nach einem solchen Hick-Hack auch noch bereit ist, in dieses Unternehmen zu wechseln. H\u00e4tte das Unternehmen der Marktkenntnis des Headhunters vertraut, h\u00e4tte es schneller einen guten Manager gehabt &#8211; und m\u00f6glicherweise keinen guten Kandidaten verloren.<\/p>\n<p><strong>3. Die Kandidaten werden nicht effektiv behandelt<\/strong>:<\/p>\n<p>Der Managermarkt ist eng. Das Unternehmen muss f\u00fcr sich werben. In vielen Unternehmen geht jedoch das Tagesgesch\u00e4ft vor. Deshalb passiert es\u00a0oft, dass Unterlagen von Kandidaten wochenlang unbearbeitet bleiben. Allm\u00e4hlich verlieren gute Kandidatendann das Vertrauen in das Unternehmen und sagen ab. Obwahl &#8211; als Lippenbekenntnis &#8211;\u00a0 jedes Unternehmen der Aussage zustimmen w\u00fcrde, dass Personalentscheidungen die allerwichtigsten Investitionsentscheidungen sind, verh\u00e4lt es sich praktisch nicht danach.<\/p>\n<p><strong>4. Unternehmen nutzen nicht ausreichen das Hintergrundwissen des Headhunters<\/strong>:<\/p>\n<p>Ein langj\u00e4hrig agierender Headhunter wei\u00df, in welchem Unternehmen sich welcher Managertyp mit welchem Gehalt befindet. Dieses Wissen will er bezahlt haben. So manches Unternehmen will \u00fcberall Kosten sparen, und meinen deshalb, den Markt selber gut zu kennen. Fast immer erweist sich dies als verh\u00e4ngnisvoll.<\/p>\n<p><strong>5. Unternehmen verkennen die Marktverh\u00e4ltnisse<\/strong>:<\/p>\n<p>H\u00e4ufig erwarten Unternehmen, dass ein exzellenter Kandidat seinen neuen Job f\u00fcr ein Durchschnittsgehalt akzeptiert. Sie diskutieren dann mit ihm \u00fcber wenige tausend Euro, obgleich ihnen die Einstellung dieses Kandidaten ein Vielfaches an Ergebnisverbesserung bringen w\u00fcrde. Letztlich scheitert dann die Einstellung dieses Kandidaten, und der Headhunter kann dann nur noch einen weniger geeigneten Manager vorschlagen.<\/p>\n<p><strong>6. Die Angst vor starken Pers\u00f6nlichkeiten:<\/strong><\/p>\n<p>Der Klient w\u00fcnscht eine starke Pers\u00f6nlichkeit, aber er lehnt jeden guten Manager ab, der ihm vom Headhunter vorgestellt wird. Zuletzt bleibt dem Headhunter nichts weiter \u00fcbrig, als einen eher schwachen Manager vorzustellen. Genau diese nimmt der Klient dann aber an. Tats\u00e4chlich wollte der niemals einen starken Manager, da er selber keine starke Managementpers\u00f6nlichkeit ist.<\/p>\n<p><strong>7. Unzureichende Abstimmung im Unternehmen<\/strong>:<\/p>\n<p>In der Regel ist die Verantwortung f\u00fcr die Suche nach einem neuen Managers zweigeteilt. Die Personalabteilung ist f\u00fcr die Suche zust\u00e4ndig und das Linienmanagement f\u00fcr die Aufstellung der Kriterien daf\u00fcr. Es liegt auf der Hand, dass damit Abstimmungsprobleme vorprogrammiert sind. Oft bleiben dieses aus Machtgr\u00fcnden auch noch ungekl\u00e4rt. Am Ende sind alle Beteiligten im Unternehmen mit dem Headhunter unzufrieden. Ein guter Kandidat sp\u00fcrt dies und sagt ab.<\/p>\n<p><strong>8. Dem Headhunter unzutreffende Informationen geben<\/strong>:<\/p>\n<p>Wenn in einem Unternehmen ein Manager f\u00fcr eine Fehlbesetzung verantwortlich gewesen ist und ein neuer Manger gesucht wird, wird dieser Umstand oft verschwiegen. Ebenso gern werden wirtschaftliche Schwierigkeiten verschwiegen beziehungsweise nicht offen gesagt, wer im Unternehmen daf\u00fcr verantwortlich ist. Dies bleibt aber immer nur sehr kurzzeitig unentdeckt. Wenn sich dies jedoch einmal herumgesprochen hat, wenden sich die guten Kandidaten sofort vom Unternehmen ab.<\/p>\n<p><strong>9. Das Unternehmen h\u00e4lt nicht ausreichend die gebotene Diskretion ein<\/strong>:<\/p>\n<p>Es ist immer gef\u00e4hrlich, mit einen Kandidaten vom direkten Wettbewerber ins Gespr\u00e4ch zu kommen. Niemand, auch nicht der Headhunter, kann exakt die Interessenlage des Kandidaten einsch\u00e4tzen. V\u00f6llig problematisch ist eine Einladung in das eigene Unternehmen. H\u00e4ufig sagen dann gute Kandidaten sofort ab. In jedem Fall verf\u00fcgt der Headhunter \u00fcber mehr Erfahrung als der Klient &#8211; das sollte die Company f\u00fcr sich nutzen.<\/p>\n<p><strong>10. Mehrere Headhunter beauftragen<\/strong>:<\/p>\n<p>Einige Klienten lassen mehrere Headhunter f\u00fcr dieselbe Aufgabe suchen. Er glaubt, damit effektiver zu arbeiten. Das ist grundfalsch Am Markt spricht sich dies schnell herum. Die guten Manager sind irritiert, und der seri\u00f6se Headhunter zieht sich zur\u00fcck. Jeder seri\u00f6se Headhunter erwartet Exklusivit\u00e4t und diejenigen, die dies nicht fordern, sind nicht seri\u00f6s.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die zehn gr\u00f6\u00dften Fehler der Unternehmen im Umgang mit Headhuntern. &nbsp; &nbsp; &nbsp; 1. Wir wollen nur die allerbeste F\u00fchrungskraft haben: \u201eDie\u201c F\u00fchrungskraft oder \u201eder\u201c beste Manager ist zu jeder Zeit eine komplette Illusion. Zum einen gibt es daf\u00fcr gar &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2012\/10\/17\/die-zehn-grosten-fehler-der-unternehmen-gegenuber-headhuntern-bei-der-suche-nach-kandidaten-gastbeitrag-klaus-leciejewski\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[507,599,1920],"class_list":["post-645630","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-headhunter","tag-kandidatensuche","tag-klaus-leciejewski"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/645630","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=645630"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/645630\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=645630"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=645630"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=645630"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}