{"id":644343,"date":"2012-06-15T09:34:04","date_gmt":"2012-06-15T07:34:04","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/?p=644343"},"modified":"2012-06-15T09:51:42","modified_gmt":"2012-06-15T07:51:42","slug":"ge-exclusiv-studie-selbstwuste-mittelstandler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2012\/06\/15\/ge-exclusiv-studie-selbstwuste-mittelstandler\/","title":{"rendered":"GE-Exclusiv-Studie: Selbstwu\u00dfte Mittelst\u00e4ndler"},"content":{"rendered":"<div class=\"mceTemp mceIEcenter\">\n<p>H\u00e4tten Sie\u00b4s gewu\u00dft? Die mittelst\u00e4ndische Unternehmen aus den vier gro\u00dfen europ\u00e4ischen Wirtschaftsnationen haben insgesamt 1.130.000 Patente. Das ist circa 226-mal mehr als Apple, Google und HTC zusammen.<\/p>\n<p>Und: Der Mittelstand der Top-Vier-EU-L\u00e4nder w\u00e4re &#8211; wenn es denn ein Land w\u00e4re &#8211; die 9tgr\u00f6\u00dfte Volkswirtschaft der Welt.<\/p>\n<p>Herausgefunden hat dies der GE Capital, der zum Konzern General Electrics geh\u00f6rt und spezialisiert ist auf Finanzierungsl\u00f6sungen f\u00fcr mittelst\u00e4ndische Unternehmen beim Factoring, Leasing, Mietkauf, Investitionskrediten, KFZ-Leasing, Fuhrparkmanagement und Einkaufs- sowie Lagerfinanzierung. Der Finanzdienstleister hat zusammen mit dem Institut f\u00fcr Wirtschaftspolitik an der Universit\u00e4t K\u00f6ln \u00fcber 1600 Unternehmen in den vier gro\u00dfen europ\u00e4ischen Volkswirtschaften &#8211; Deutschland, Frankreich, Gro\u00dfbritannien und Italien &#8211;\u00a0 befragt. Der Titel der Studie, die WiWo.de exklusiv vorliegt: &#8222;Analyse Mittelstand &#8211; Erfolgsfaktoren f\u00fcr Wachstum in Europa&#8220;. Eins der wichtigsten Ergebnisse: &#8222;Deutschland profitiert im Wettbewerb von seiner Ingenieurskunst, der sehr guten Ausbildung und den qualitativ hochwertigen Produkten \u00b4made in Germany\u00b4&#8220;, urteilt Joachim Seckler, CEO von GE Capital Deutschland. Der deutsche Mittelstand sei dem in Frankreich, Gro\u00dfbritannien und Italien um L\u00e4ngen voraus &#8211; und besonders stark in seinen Auslandsaktivit\u00e4ten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ebenso hohe Ausgaben f\u00fcr Marketing wie f\u00fcr Forschung &amp; Entwicklung<\/strong><\/p>\n<p>Im Detail: 65 Prozent der Mittelst\u00e4ndler bevorzugen Zulieferer, die aus Deutschland kommen. Nur sieben Prozent von ihnen haben mehr als 30 Prozent ihrer Wertsch\u00f6pfung outgesourct. Diejenigen Mittelst\u00e4ndler, die besonders schnell wachsen, also j\u00e4hrlich zweistellig, geben ebensoviel f\u00fcr Marketing wie f\u00fcr Forschung und Entwicklung aus: Und zwar f\u00fcnf Prozent vom Umsatz. Immerhin betrifft dies 54 Prozent der Mittelst\u00e4ndler &#8211; sie fokussieren sich besonders auf schnell wachsende M\u00e4rkte im Ausland. Diese zweistellig zulegenden Mittelst\u00e4ndler sind es denn auch, die ihre Etats in den vergangenen f\u00fcnf Jahren gar um durchschnittlich zw\u00f6lf Prozent im Marketing und 17 Prozent bei Forschung und Entwicklung erh\u00f6ht haben.<\/p>\n<div id=\"attachment_644344\" style=\"width: 234px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2012\/06\/GE-Capital-Joachim-Secker_web2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-644344\" class=\"size-medium wp-image-644344\" title=\"GE Capital Joachim Secker_web2\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2012\/06\/GE-Capital-Joachim-Secker_web2-224x300.jpg\" alt=\"\" width=\"224\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2012\/06\/GE-Capital-Joachim-Secker_web2-224x300.jpg 224w, https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/files\/2012\/06\/GE-Capital-Joachim-Secker_web2.jpg 487w\" sizes=\"auto, (max-width: 224px) 100vw, 224px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-644344\" class=\"wp-caption-text\">Joachim Secker, CEO von GE Capital in Deutschland<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Selbstzweifel qu\u00e4len die deutschen Mittelst\u00e4ndler nicht gerade: 60 Prozent von ihnen sind \u00fcberzeugt davon, dass ihr Team die Herausforderungen der n\u00e4heren Zukunft &#8222;sicher bew\u00e4ltigen kann&#8220;, so die GE-Studie. 44 Prozent von ihnen wollen sich noch st\u00e4rker auf eigene Produkte konzentrieren und haben &#8222;ausgepr\u00e4gtes Vetrauen in die eigenen unternehmerischen F\u00e4higkeiten&#8220;, urteilt GE-CEO Secker.<\/p>\n<p>Anders als die Konzerne setzen die erfolgreichen Mittelst\u00e4ndler ihren Schwerpunkt auf den Ausbau ihrer Belegschaft: 48 Prozent der Befragten haben ihre Belegschaft in den vergangen Jahren &#8222;sp\u00fcrbar ausgebaut&#8220;.\u00a0 Dass sie als Arbeitgeber &#8211; auch gegen\u00fcber internationalen Mitbewerbern &#8211; nicht unbedingt sexy sind und in jeder Vita eine Perle, damit haben sich zumindest 37 Prozent der Befragten abgefunden, wenngleich sie es zu 43 Prozent als ihre &#8211; nicht gerade leichte &#8211; Aufgabe erkennen, talentierte Auszubildende an sich zu binden.<\/p>\n<p>Bei dieser Umfrage ist es wichtig, zu wissen, dass sie nicht auf g\u00e4ngigen Definitionen von Mittelstand beruht, sondern die Grenzen bei 20 Millionen Euro bis eine Milliarde Umsatz zieht &#8211; und damit &#8222;nur&#8220; 21 000 Firmen, also 1,2 Prozent aller Unternehmen erfasst.<\/p>\n<p>Dennoch : Auf diese Gruppe entfallen 34,5 Prozent der insgesamt 9,4 Millionen Arbeitnehmer. &#8222;Und die erwirtschaften 2,3 Billionen Euro Umsatz im Jahr, was 32,5 Prozent der gesamten Wirtschaftsums\u00e4tze entspricht&#8220;, ordnet Johann Eekhoff, Chef des Instituts f\u00fcr Wirtschaftspolitik der Uni K\u00f6ln (IWP) ein. Heruntergebrochen auf den einzelnen Mittelst\u00e4ndler bedeutet dies: Jeder Betrieb erwirtschaftet 108 Millionen Euro Umsatz mit 450 Mitarbeitern.<\/p>\n<p>Das Fazit von GE-Capital-CEO Secker: &#8222;Der Mittelstand ist noch st\u00e4rker und beeindruckender, als wir das schon vermutet haben. Er strotzt vor Innovationskraft und Exportdrang.&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Sofort schassen oder Leute halten?\u00a0<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"mceTemp mceIEcenter\">Mittelst\u00e4ndler haben gen\u00fcgend Reserven, um Mitarbeiter auch auf Durststrecken zu halten, schildert GE-Capital-Chef Secker. Sie verfallen nicht auf wilde Spar-Orgien, die ohnehin meist nur kurzfristige Effekte haben &#8211; wenn \u00fcberhaupt:<\/div>\n<div class=\"mceTemp mceIEcenter\">Unbeeindruckt von der hektischen Denke der Konzerne bleiben Mittelst\u00e4ndler gelassen auf ihrem Weg, schufen neue Jobs und stelten 84 000 neue Mitarbeiter ein, wo Konzerne nur das alte Lied vom &#8222;sozialvertr\u00e4glich Arbeitspl\u00e4tze abbauen&#8220; sangen. Vor allem: In zeiten des vielbeklagten Facharbeitermangels nutzen de Mittelst\u00e4ndler die Gunst der Stunde und kapern sich diejenigen Spezialisten, die bei den Konzernen gerade \u00fcber die Klinge springen. Attestiert ihnen doch die GE-Capital-Studie eine &#8222;schlagkr\u00e4ftige Managementkultur, mit der sie schnell auf \u00e4u\u00dfere Umst\u00e4nde reagieren k\u00f6nnen&#8220;.<\/div>\n<div class=\"mceTemp mceIEcenter\"><strong>Erfolgsgaranten<\/strong><\/div>\n<div class=\"mceTemp mceIEcenter\">Wie die Mittelst\u00e4ndler ihr Wachstum so gut bew\u00e4ltigen? Nach Geheimniskr\u00e4merei h\u00f6rt es sich weniger an als nach Fleiss und Ausdauer: 69 Prozent ist ihre Kundenorientierung eminent wichtig, 48 Prozent besch\u00f6ren die Marktl\u00fccken und 57 Prozent pflegen ihre guten Beziehungen zu Gesch\u00e4ftspartnern und Lieferanten. Seckers Res\u00fcmee: &#8222;Erstaunlicherweise h\u00e4ngen bei 34 Fragen nach Wachstumsmerkmalen und Produktivit\u00e4t die mittelst\u00e4ndischen F\u00fchrungskr\u00e4fte ihre Kollegen in Gro\u00dfunternehmen 16-mal ab&#8220;.<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>H\u00e4tten Sie\u00b4s gewu\u00dft? 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