{"id":639671,"date":"2010-12-10T01:40:06","date_gmt":"2010-12-09T23:40:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wiwo.de\/blogs\/management\/?p=639671"},"modified":"2010-12-10T01:40:06","modified_gmt":"2010-12-09T23:40:06","slug":"weihnachtsgrusse-dezember-2010-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2010\/12\/10\/weihnachtsgrusse-dezember-2010-1\/","title":{"rendered":"Weihnachtsgr\u00fcsse Dezember 2010 (1)"},"content":{"rendered":"<p>Ich bin schon gespannt, welche Weihnachtskarten dieses Jahr im Trend liegen. Noch zeichnet sich nichts wirklich ab &#8211; ausser dass etliche Menschen pl\u00f6tzlich auf ihren normalen Briefb\u00f6gen \u00b4Frohes Fest\u00b4 w\u00fcnschen. Ob aus Sparsamkeit oder weil niemand mehr in den B\u00fcros ist, der sich um die Weihnachtskarten-Bestellung k\u00fcmmern k\u00f6nnte, ist nicht auszumachen. M\u00f6glich erscheint beides.<\/p>\n<p><strong>Nehmen Sie allen Mut zusammen: Schreiben Sie ein paar pers\u00f6nliche Worte<\/strong><\/p>\n<p>Aber was heisst schreiben in dem Zusammenhang? Ein bisschen sieht es so aus &#8211; Verzeihung &#8211; als seien Textbl\u00f6cke zusammen gesetzt worden, als stehe im Text an mich dieses Jahr &#8222;Wirtschaftswoche&#8220; statt im vergangenen Jahr noch &#8222;Handelsblatt&#8220;, aber virl mehr Pers\u00f6nliches kommt nicht vor. Oder es klingt so, als k\u00f6nne man es quasi den meisten schreiben. Oder &#8211; und das w\u00e4re traurig &#8211; die Menschen trauen sich gar nicht, pers\u00f6nlich zu werden. Aus Angst vor Fettn\u00e4pfchen.<br \/>\nHin wie her: Auf gedruckte Karten oder Briefe geh\u00f6rt mindestens die pers\u00f6nliche Unterschrift, besser noch auch die Anrede mit dem eigenen F\u00fcller und am allerbesten ein handgeschriebener Satz, der nicht auf jeden Empf\u00e4nger passt.<\/p>\n<p><strong>Ihre Unterschrift sollte lesbar sein &#8211; oder Sie legen eine Visitenkarte dazu<\/strong><\/p>\n<p>Nur bitte tun sie eins nicht: Krakeln Sie nicht eine unleserliche Unterschrift auf Ihre Karte &#8211; wom\u00f6glich noch ohne jeden Firmenaufdruck. Der Empf\u00e4nger hat dann keine Chance, sich zu revanchieren. Denn oft ist nicht mal am Briefumschlag erkennbar, woher die freundliche Weihnachtspost kommt. Wer unbedingt krakeln m\u00f6chte, kann ja seine Visitenkarte zwecks Identifikation dazu legen &#8211; das hilft.<\/p>\n<p>Jedenfalls sind Karten ganz ohne jede Unterschrift ein No Go, ebenso wie billige Mail-Gr\u00fcsse von Briefmarken-Sparw\u00fctigen und Karten-Geizkragen oder Briefumschl\u00e4ge mit Karten, die Dreck machen und aus denen unvermutet irgend etwas M\u00f6chtegern-Witziges beim \u00d6ffnen rieselt. Und woran man dann tage- oder wochenlang ablesen kann, wieviel Kosteneinsparungen die eigene Firma beim Posten Putzkosten wohl erzielt haben mag.<\/p>\n<p><strong>Weihnachtsgr\u00fc\u00dfe per Massenmail haben Flugblatt-Charakter<\/strong><\/p>\n<p>Ach, und was gar nicht geht: Mails mit vertonten Filmchen verschicken &#8211; denn wer im Gro\u00dfraumb\u00fcro sitzt und sie \u00f6ffnet, sch\u00e4mt sich. Wer im Gro\u00dfraumb\u00fcro sitzt und die Blechmelodien auf anderen PC\u00b4s im Umkreis der n\u00e4chsten zehn Meter \u00fcberall mitanh\u00f6rt, ist genervt. Merke: In Zeiten der Arbeitsverdichtung und der geschrumpften Belegschaften haben auch die wenigsten die zeit, sich minutenlang solche sp\u00e4\u00dfe auf dem PV anzuschauen und anzuh\u00f6ren. Ganz abgesehen davon, was vorbei kommende Chefs denken, wenn sie einen Blick auf den Bildschirm ihrer Mitarbeiter werfen.<\/p>\n<p><strong>Lieber eine Karte zuviel schreiben, als eine zu wenig<\/strong><\/p>\n<p>Aus all dem aber zu schlie\u00dfen, dass Weihnachtskarten ein &#8211; willkommener &#8211; Streichposten sind, w\u00e4re genau das verkehrte Fazit. Sie sind wichtig, eins der wenigen letzten menschelnden Signale im kalten Berufsleben. Sind sie doch Zeichen der Wertsch\u00e4tzung &#8211;\u00a0 \u00fcber die Unternehmensgrenzen hinaus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Business Behave: Warum Weihnachtskarten eine wichtige Sache sind &#8211; und je rauer der Firmenalltag geworden ist, umso mehr. Und: Welche E-Fettn\u00e4pfe Sie unedingt vermeiden sollten. <a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2010\/12\/10\/weihnachtsgrusse-dezember-2010-1\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[201,1156],"class_list":["post-639671","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemeines","tag-business-behave","tag-weihnachtsgruse"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/639671","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=639671"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/639671\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=639671"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=639671"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=639671"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}