{"id":638875,"date":"2010-07-21T14:27:26","date_gmt":"2010-07-21T12:27:26","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.handelsblatt.com\/management\/?p=638875"},"modified":"2010-07-21T14:27:26","modified_gmt":"2010-07-21T12:27:26","slug":"wenn-angelsachsische-titel-nur-noch-nerven","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2010\/07\/21\/wenn-angelsachsische-titel-nur-noch-nerven\/","title":{"rendered":"Wenn angels\u00e4chsische Titel nur noch nerven"},"content":{"rendered":"<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p>Erinnern Sie sich an die Stra\u00dfen-Umfrage unter Kosumenten, was wohl der Douglas-Slogan &#8222;Come in and finde out&#8220; bedeuten m\u00f6ge? Fast keiner wusste die richtige Antwort und die Fehlvorstellungen der Menschen waren oft das Gegenteil von dem, was sich der Kosmetikh\u00e4ndler gew\u00fcnscht hatte.<!--more--> Zwar rauschte die Umfrageergebnisse damals \u00f6ffentlichkeitswirksam durch den Bl\u00e4tterwald, aber ge\u00e4ndert hat sich &#8211; nichts.<\/p>\n<p>Ausser dass manch ein Journalist bei der WM statt Public Viewing sich zu den Begriffen Rudelgucken oder Gruppengucken verstieg, was wenigstens witziger klang.<\/p>\n<p>Die Titelhuberei auf englisch ist eher fortgeschritten. Man fragt sich immer, wenn man so eine Visitenkarte erh\u00e4lt, auf der ein Titel auf englisch und dann auch noch ellenlang &#8211; gleich aus bis zu f\u00fcnf Worten im schlimmsten Fall &#8211; steht, was der Betreffende eigentlich tats\u00e4chlich macht oder zu sagen hat. Oder ob der Titel eigentlich aussagen soll, dass es sich um einen Blechorden handelt. Einer, mit dem der Arbeitgeber seine letzte Bitte um Gehaltserh\u00f6hung billig abb\u00fcgelte und der arme Teufel nun noch obendrein mit so einem l\u00e4cherlichen Titel geschlagen ist.<\/p>\n<p>Jetzt hat das Online-Karriereportal Monster.de rund 2400 Internetnutzer gefragt, und heraus kam das mutige Bekenntnis: 42 Prozent der Befragten finden englische Ausdr\u00fccke &#8222;nervig und unn\u00f6tig&#8220;. 48 Prozent finden sie in Ordnung, soweit sie nicht \u00fcberhand nehmen und nur noch zehn Prozent w\u00fcnschen sich jedenfalls im Job mehr Anglizismen, weil sie den Berufsalltag vereinfachen. Was f\u00fcr manchen Mikrokosmos ja auch durchaus zutreffen mag, aber eben die ganz Deutschlands Berufswelt. Das ist ein Unterschied.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/mail.vhb.de\/exchweb\/bin\/redir.asp?URL=http:\/\/www.monster.de\/\" target=\"_blank\">www.monster.de<\/a><\/p>\n<p>\u00dcbrigens: Die deutsche Sprache ist so reich an Worten, dass selbst Deutsche immer wieder neue Worte dazulernen k\u00f6nnen, wenn sie nur wollen &#8211; in ihrer eigenen Muttersprache. Erst vor kurzem war ein Kollege basserstaunt \u00fcber das Wort &#8222;sybillinisch&#8220;. Er hatte es noch nie geh\u00f6rt. <a href=\"http:\/\/www.fremdwort.de\/suche.php?term=sybillinisch\">http:\/\/www.fremdwort.de\/suche.php?term=sybillinisch<\/a><\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erinnern Sie sich an die Stra\u00dfen-Umfrage unter Kosumenten, was wohl der Douglas-Slogan &#8222;Come in and finde out&#8220; bedeuten m\u00f6ge? Fast keiner wusste die richtige Antwort und die Fehlvorstellungen der Menschen waren oft das Gegenteil von dem, was sich der Kosmetikh\u00e4ndler &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2010\/07\/21\/wenn-angelsachsische-titel-nur-noch-nerven\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[50,790],"class_list":["post-638875","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-standard","tag-anglizismen","tag-monsterde-umfrage"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/638875","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=638875"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/638875\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=638875"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=638875"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=638875"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}