{"id":636184,"date":"2009-09-22T16:35:15","date_gmt":"2009-09-22T14:35:15","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.handelsblatt.com\/management\/der-kollege-freund-oder-feind"},"modified":"2009-09-22T16:35:15","modified_gmt":"2009-09-22T14:35:15","slug":"der-kollege-freund-oder-feind","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2009\/09\/22\/der-kollege-freund-oder-feind\/","title":{"rendered":"Der Kollege: Freund oder Feind?"},"content":{"rendered":"<p>Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps. Nach der Devise leben und arbeiten viele hierzulande \u2013 und das m\u00fcssen Ausl\u00e4nder oft leidvoll erfahren, wenn Sie nach Deutschland zu Arbeitseins\u00e4tzen kommen. Denn diese scharfe Trennung, wie sie in Deutschland allzu oft gelebt wird, ist f\u00fcr sie oft nicht nachvollziehbar. Und sie m\u00fcssen dann in der Fremde ihre Abenden und Wochenenden alleine verbringen, statt mal mitgenommen zu werden in die Familien der Kollegen. Das Job-Portal monster.de hat rund 4200 Mitarbeiter in Deutschland, \u00d6sterreich und der Schweiz befragt, wie Sie`s denn halten.<a href=\"http:\/\/www.firmenpresse.de\/pressinfo120790.html\">http:\/\/www.firmenpresse.de\/pressinfo120790.html<\/a><!--more-->Heraus kam f\u00fcr Deutschland: 33 Prozent trennen Beruf und Privatleben strikt, 40 Prozent unternehmen ab und zu etwas gemeinsam mit den Kollegen und nur 27 Prozent lassen auch Freundschaften mit Arbeitskollegen zu. Daf\u00fcr, dass man jeden Tag so viele Stunden miteinander verbringt, ist die Quote recht niedrig. Schade ist es auch im Hinblick aufs Rentnerdasein: Genie\u00dfen doch gerade sie oft die Treffen mit den fr\u00fcheren Kollegen und das Erinnern an die alten Zeiten.<br \/>\nDie \u00d6sterreichern sind da unverklemmter: Jeder dritte sieht seine Arbeitskollegen gleichzeitig auch als Freunde an und liegt damit im 3-L\u00e4nder-Vergleich ganz vorne.<br \/>\nKlar ist aber auch: Wenn jeder heute erbittert um seinen Job k\u00e4mpfen muss und sich der engste Kollege schon morgen als Intrigant und St\u00fchles\u00e4ger erweisen kann, ist es wom\u00f6glich besser, Abstand zu halten. Allen Team-Ansagen der Gesch\u00e4ftsleitung zum Trotz. Und auch wenn`s noch so schade ist. Wie war das mit so mancher prominenten Karriere? Eine namhafte Chefredakteurin aus der bunten Presse erz\u00e4hlte mal, wie sie die Grundsteine ihrer Karriere gelegt hatte. In der Mittagspause, wenn die Zimmerkollegin in die Pause war, ging sie an deren Notizbuch und pinnte daraus die privaten Telefonnummern der Promis ab.<br \/>\nDoch all diese Gefahren d\u00fcrften bei Ausl\u00e4ndern, die nur vor\u00fcbergehend im Einsatz sind, ja kaum bestehen. Wenn die einem symphatisch sind, sollte man ihnen durchaus mal die heimische T\u00fcr \u00f6ffnen. Sie t\u00e4ten und tun es umgekehrt auch, wie schon der Ex-Booz-Allen Chef Klaus-Peter Gushurst: Der Unternehmensberater war auf ein Abendessen mit einem US-Vorstand im Restaurant eingerichtet und wurde von dem dann \u2013 zu seiner Verbl\u00fcffung &#8211; stattdessen nach Hause zu dessen Familie mitgenommen. Und Business-Gespr\u00e4che waren dann tabu.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps. Nach der Devise leben und arbeiten viele hierzulande \u2013 und das m\u00fcssen Ausl\u00e4nder oft leidvoll erfahren, wenn Sie nach Deutschland zu Arbeitseins\u00e4tzen kommen. Denn diese scharfe Trennung, wie sie in Deutschland allzu oft gelebt wird, ist f\u00fcr sie oft nicht nachvollziehbar. Und sie m\u00fcssen dann in der Fremde ihre Abenden und Wochenenden alleine verbringen, statt mal mitgenommen zu werden in die Familien der Kollegen. Das Job-Portal monster.de hat rund 4200 Mitarbeiter in Deutschland, \u00d6sterreich und der Schweiz befragt, wie Sie`s denn halten.<a href=\"http:\/\/www.firmenpresse.de\/pressinfo120790.html\">http:\/\/www.firmenpresse.de\/pressinfo120790.html<\/a> <a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2009\/09\/22\/der-kollege-freund-oder-feind\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[5353],"class_list":["post-636184","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-standard","tag-standard"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/636184","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=636184"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/636184\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=636184"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=636184"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=636184"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}