{"id":524835,"date":"2009-04-22T15:11:22","date_gmt":"2009-04-22T13:11:22","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.handelsblatt.com\/management\/danke-funf-superwichtige-buchstaben"},"modified":"2009-04-22T15:11:22","modified_gmt":"2009-04-22T13:11:22","slug":"danke-funf-superwichtige-buchstaben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/management\/2009\/04\/22\/danke-funf-superwichtige-buchstaben\/","title":{"rendered":"Danke &#8211; f\u00fcnf superwichtige Buchstaben"},"content":{"rendered":"<p>Gastbeitrag von Business-Behaviour-Expertin Gabriele Schlegel:<br \/>\nWenn Sie bis jetzt noch kein Dankesch\u00f6n f\u00fcr Ihr Weihnachtsgeschenk an einen Gesch\u00e4ftspartner bekommen haben, &#8211; dann brauchen Sie auch nicht darauf warten. So wie meine Freundin, die ein kleines Unternehmen leitet und an rund 30 Kunden eine Flasche Champagner zu Weihnachten geschickt hatte. Ganze vier von ihnen haben sich sehr nett bedankt.<!--more-->Doch von 26 der Empf\u00e4nger kam keine R\u00fcckmeldung, kein Brief, keine Mail, kein Anruf. Null. M\u00f6glicherweise, weil manche Gesch\u00e4ftsleute Geschenke zur Weihnachtszeit als etwas Selbstverst\u00e4ndliches ansehen. Das sind sie vielleicht sogar, aber trotzdem hei\u00dft das nicht, dass es die H\u00f6flichkeit gebietet, sich dennoch  zu bedanken. Und wenn es daf\u00fcr ist, um dem Schenker zu signalisieren, dass sein Pr\u00e4sent wohlbehalten angekommen ist. Denn es ist ebenso unh\u00f6flich, den Schenkenden in die peinliche Situation zu bringen, dass er nachfragen muss.<\/p>\n<p>Da liegt die Vermutung nahe, dass sich der Beschenkte sehr wohl bedanken w\u00fcrde, wenn es um ein Pr\u00e4sent des Vorgesetzten ginge &#8211; aber eben nicht um das eines Kollegen auf gleicher Hierarchiebene oder einer darunter. Dabei liegt gerad ehier ein signifikanter Fehler im Bereich professioneller Umgangsformen. Die sind n\u00e4mlich v\u00f6llig unabh\u00e4ngig vom Status des Gegen\u00fcbers. Gleiche H\u00f6flichkeit gegen\u00fcber Auszubildenden wir F\u00fchrungskr\u00e4ften zeichnet den Gesch\u00e4ftsmann aus, der wirklich Stil hat und souver\u00e4n ist.<\/p>\n<p>Und eben nicht nur, weil man sich immer zweimal sieht. Und dann wom\u00f6glich nicht nur auf Augenh\u00f6he, sondern sogar mit umgedrehten Vorzeichen. Der Azubi von gestern kann gut und gerne wenige Jahre sp\u00e4ter in die Entscheiderposition aufger\u00fcckt sein.<\/p>\n<p>Im interkulturellen Bereich sind diese Unh\u00f6flichkeiten h\u00e4ufiger der Grund, einen Auftrag nicht zu erhalten, als es deutsche Gesch\u00e4ftsleute vermuten.Die erprobten kaufm\u00e4nnischen Grunds\u00e4tze sind:Wer ein Geschenk erh\u00e4lt, bedankt sich. E-Mails geh\u00f6ren beantwortet und schlechte Laune bleibt vor der B\u00fcro-T\u00fcr. Es gibt ein sch\u00f6nes chinesisches Sprichwort: \u201eWer nicht l\u00e4cheln kann, sollte kein Gesch\u00e4ft er\u00f6ffnen.\u201c Dasselbe gilt f\u00fcrs Bedanken und Mail-Beantworten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gastbeitrag von Business-Behaviour-Expertin Gabriele Schlegel:<br \/>\nWenn Sie bis jetzt noch kein Dankesch\u00f6n f\u00fcr Ihr Weihnachtsgeschenk an einen Gesch\u00e4ftspartner bekommen haben, &#8211; dann brauchen Sie auch nicht darauf warten. So wie meine Freundin, die ein kleines Unternehmen leitet und an rund 30 Kunden eine Flasche Champagner zu Weihnachten geschickt hatte. 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