Fragebogen „Nahaufnahme“ mit Zebra-audio.net-Chefin Tina Jürgens mit dem Spitznamen Frau Genau

Den Fragebogen „Nahaufnahme“ beantwortet Tina Jürgens, Geschäftsführerin des Podcast-Netzwerks Zebra-audio.net. 

 

Tina Jürgens (Foto: Zebra-audio.net)

 

Erklären Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen macht.

Zebra-audio.net ist ein Podcast-Netzwerk, das Podcast-Produzenten und Werbetreibende zusammenbringt: Wir kümmern uns um alles von der Beratung, Konzeption über Produktion und Distribution von Podcasts bis hin zur Promotion auf den Plattformen und auf Basis eines Share-Modells um ihre Vermarktung.

 

 

Womit beginnt Ihr Tag?

Nach hoffentlich mehr als sieben Stunden Schlaf stehe ich meist gegen sechs Uhr auf und muss als erstes Frühstücken. Ich versuche da immer irgendwas Gesundes hinzukriegen, mein Favorit ist Porridge. Danach bin ich in der Lage, nicht nur das Badezimmer zu betreten, sondern auch den Tag in Angriff zu nehmen. Und ich meditiere jeden Morgen mit einer Meditationsapp – das fokussiert und meine Kollegen bekommen so die ausgeglichene, fröhliche Variante von mir.

 

 

Wie würden Sie sich selbst als Chef beschreiben?

Am liebsten arbeite ich in Teams, nicht nur, weil es mehr Spaß macht und ich sehr kommunikativ bin, sondern weil meine Kollegen und Mitarbeiter im Zweifelsfall manche Dinge besser können oder mehr wissen. Und das führt dann zum besten Ergebnis. Ich muss Sachen aber auch nicht tot diskutieren und bin durchaus klar und entscheidungsfreudig, auch auf die Gefahr hin, mal daneben zu liegen. Außerdem quäle ich als ausgebildete Yoga-Lehrerin meine Kollegen gerne mit einer wöchentlichen Yoga-Stunde. Das führt vielleicht nicht immer zur Erleuchtung, ist aber ein guter Start in den Tag.

 

 

… und was würden Ihre Mitarbeiter darauf antworten?

Dass die halbe Sprach- und Gehgeschwindigkeit manchmal hilfreich wäre.

 

 

Tee oder Kaffee?

Wieso sich entscheiden, wenn man Beides haben kann?

 

 

Ihr Spitzname ist…?

Frau Genau. Den Namen hat mir eine ehemalige Mitarbeiterin gegeben. Nicht nur weil ich das Wort ungefähr 100-mal am Tag verwende, sondern weil ich bei manchen Sachen eben sehr genau bin.

 

 

Verraten Sie eine Marotte.

Ich kann meine Wohnung nicht verlassen, ohne das Bett gemacht zu haben. Zählt das schon zum Pathologischen?

 

 

Was bringt Sie in Harnisch?

Sinnentleertes Gelaber, egal wo: ob im Beruf, in den Medien oder privat. Wenn Gespräche nur noch aus Worthülsen bestehen oder letztlich viel heiße Luft um einfache oder banale Dinge gemacht wird, kann ich schon mal schmallippig bis unfreundlich werden.

 

 

…und was bringt andere an Ihnen in Harnisch?

Dass ich selten Muße habe und meistens alles verplane und gleichzeitig machen möchte, was mir nur begrenzt gelingt.

 

 

Was möchten Sie gerne mal machen, wenn Sie in Rente gehen?

So in den Tag reinleben und schauen, was passiert. Und nochmal studieren, wenn ich mich dann für ein Fach entscheiden kann. Derzeit wäre es eine wilde Mischung aus Jura, Philosophie, Psychologie und Ägyptologie.

 

 

Was schätzen Sie an anderen Menschen am meisten?

Wenn sie so sind, wie sie sind und sich nicht verstellen oder versuchen, jemand anderes zu sein. Mich beeindrucken Menschen, die es schaffen, durch Krisen oder andere Schicksalsschläge zu wachsen und dabei trotzdem mutig und humorvoll bleiben.

 

 

Auf welche drei Dinge könnten Sie niemals verzichten?

  1. Gutes Essen: vegan, unkompliziert, frisch – am liebsten asiatisch. Am liebsten Sommerrolle mit Tofu
  2. Podcasts & Musik (alles außer Schlager)
  3. Yoga

 

 

Wenn Sie für einen Tag den Job von jemand anderem übernehmen könnten – welcher wäre das?

Wenn ich das Talent hätte: Malerin. Abstrakt, sehr bunt und sehr groß. Ich bin ein großer Fan von Kandinsky und liebe das Bauhaus. In meiner Vorstellung muss es unglaublich befriedigend und schön sein, etwas mit den eigenen Händen zu schaffen, das gleichzeitig Ausdruck einer inneren Haltung und einer Wahrhaftigkeit im Äußeren entspricht. Dazu kommt noch der jeansblaue Overall mit lauter Farbflecken, ohne den ich es natürlich nicht machen würde.

 

 

(Foto: Zebra)

Brezeln hat Tina Jürgens immer im Schreibtisch: „Für meine Konzentration“, sagt sie.

 

 

 

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