Den Fragebogen „Nahaufnahme“ beantworten Mike Kremer und Max Eumann von der Kölsch-Rockband Miljö: „Wir bringen kiloweise gute Laune“

Der Fragebogen kommt ausnahmsweise im Doppelpack und weil heute im Rheinland Altweiber ist von Mike Kremer und  Max Eumann von der Kölsch-Rockband Miljö, die seit sieben Jahren zusammen spielt. Zu den bekanntesten Songs zählen „Su lang die Leechter noch brenne“„Wolkeplatz“  oder „Schöckelpääd“.  Alaaf!

 

Mike Kremer, Frontmann der Kölsch-Rockband Miljö:

Mike Kremer von Miljö (Foto: Presse)

 

Erklären Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut?

Wir sorgen mit Miljö für Stimmung und bringen kiloweise gute Laune zu den Menschen.

 

Womit beginnt Ihr Arbeitstag?

Das ganze Team – Musiker und Techniker – betreten den Bus und fahren zum Auftrittsort. Das geschieht in der Regel nachmittags oder abends.

 

Wie würden Sie sich selbst als Chef beschreiben?

Da wir fünf Musiker alle das gleiche Stimmrecht genießen, sind wir alle Chefs. Mir persönlich ist wichtig, dass es allen gut geht und sich jeder im Team wohl fühlt und gerne arbeitet. Dann arbeitet man automatisch auch gut und ist bereit, alles zu geben.

 

… und was würden Ihre Mitarbeiter darauf antworten?

Unsere Techniker könnten uns Schlampigkeit und Verpeiltheit vorwerfen. Es kommt schon vor, dass wichtige Dinge letztendlich an der Kommunikation zwischen Band und Technikern scheitern. Im Großen und Ganzen glaube ich aber, dass das Arbeiten mit uns ganz angenehm ist, wenn man hört wie es bei anderen Bands manchmal angeblich zugeht.

 

Tee oder Kaffee?

Im Sommer immer Kaffee, im Winter in der Karnevalssession immer Ingwertee – für die Stimme. Was niemals fehlen darf: Süßkram jeglicher Art für die schnelle Energie.

 

Ihr Spitzname ist…?

Meicho. Keine Ahnung, warum.

 

Verraten Sie eine Marotte?

Mir wird oft vorgeworfen, ich sehe die Dinge zu pessimistisch. Ich betrachte es aber eher – und das passt ja gut ins Bild – als eine Form des Realismus. Ich male die Dinge gerne etwas schwarzer als sie sind, erfreue mich aber dann auch daran, wenn ein Ergebnis unerwartet gut ausfällt.

Vielleicht ist das meine Art, mich vor Enttäuschungen zu schützen. Außerdem bin ich wahnsinnig ehrgeizig und will immer 110 Prozent, was leider nicht immer kompatibel mit meinen Kollegen ist. 🙂

 

Was bringt Sie in Harnisch?

Wenn andere im Team wie selbstverständlich regelmäßig zu spät kommen und sich dafür nicht einmal entschuldigen oder sich fürs Warten bedanken. Das bringt mich regelmäßig auf die Palme, weil das in meinen Augen total egoistisch ist und meiner Idee des Teamgedanken widerspricht.

 

…und was bringt andere an Ihnen in Harnisch?

Wenn ich Dinge schwarz male. 🙂

 

Was möchten Sie gerne im Ruhestand machen?

Ich werde nie in den Ruhestand gehen, denn das, was ich tue, betrachte ich als meine Leidenschaft, nicht meine „Arbeit“, von der man sich irgendwann im Leben trennt. Ich möchte aber auf jeden Fall in diesem Leben mal einen Roman schreiben.

 

Was schätzen Sie an anderen Menschen am meisten?

Ehrlichkeit und ein gesunder Humor. Ich komme wahrscheinlich mit jedem gut klar, der/die sich selbst nicht so wichtig nimmt und über sich lachen kann.

 

Auf welche drei Dinge könnten Sie niemals verzichten?

Süßkram, mein Handy, Spielekonsole im Bus.

 

Wenn Sie für einen Tag den Job von jemand anderem übernehmen könnten – welcher wäre das?

Ich glaube, ich wäre total gerne für einen Tag mal Flugzeugpilot.

Alternativ fände ich es auch interessant, für einen Tag lang Hirnchirurg oder sowas zu sein. Vielleicht einfach nur, um zu sehen, dass mein jetziger Job doch der schönste von allen ist.

 

Mike Kremer: „Mein Handy mit der Diktier-App ist für mich unentbehrlich. Die meisten Song-Ideen kommen mir immer in den unmöglichsten Situationen und ich muss die Idee dann so schnell wie möglich aufnehmen. Und das Handy habe ich eben fast immer dabei. Wenn ich eine Idee – egal ob Melodie oder Textzeile – nicht in wenigen Minuten aufnehme, vergesse ich sie und kommt auch später meist nicht mehr zurück.“

 

Miljö (Foto Miljö/Kay-Uwe Fischer)

 

 

 

Max Eumann, Orga-Chef der Kölsch-Rockband Miljö:

Max Eumann von Miljö (Foto: Privat)

 

Erklären Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut.

Wir sind eine Band, die moderne Musik mit kölschen Texten macht und damit versucht, den Leuten vor der Bühne – oder auch zu Hause – eine gute Zeit zu ermöglichen.

 

Womit beginnt Ihr Arbeitstag?

Als Orga-Chef beginnt mein Arbeitstag meist mit Mails-Checken oder Rechnungen und Verträge sortieren. Allerdings erst dann, wenn alle aktuellen Fußball-News gelesen sind…

 

Wie würden Sie sich selbst als Chef beschreiben?

Innerhalb der Band gibt es ja keinen wirklichen Chef, weil alle bestimmte Aufgabengebiete übernehmen. Als Orga-Chef versuche ich vor allem Prioritäten zu setzen und den Überblick über die wesentliche Sachen zu behalten. Ob die anderen Jungs dann dabei mitmachen, ist eine andere Sache.

 

 … und was würden Ihre Mitarbeiter darauf antworten?

Innerhalb der Band habe ich den Spitznamen Diplo-Mümmel, weil ich immer versuche möglichst diplomatisch zu sein, sowohl innerhalb der Band als auch in der Kommunikation nach außen.

 

Tee oder Kaffee?

Kakao

 

Ihr Spitzname ist…?

Mümmel, Eumel

 

 Verraten Sie eine Marotte.

Ich ziehe immer den linken Schuh vor dem rechten an.

 

Was bringt Sie in Harnisch?

Wenn Leute auf wichtige Mails nicht antworten, aber gleichzeitig zu völlig unwichtigen Themen endlos viel schreiben.

 

 …und was bringt andere an Ihnen in Harnisch?

Dass ich bei Diskussionen Probleme habe andere ausreden zu lassen.

 

Was möchten Sie gerne mal im Ruhestand machen?

Mehr Zeit mit Familie und Freunden verbringen. Am besten in Kombination mit einer Wohnmobilreise durch Schweden und Norwegen.

 

Was schätzen Sie an anderen Menschen am meisten?

Ehrlichkeit und Verlässlichkeit.

 

Auf welche drei Dinge könnten Sie niemals verzichten?

Meine Familie, einen Fußball und natürlich Musik.

 

Wenn Sie für einen Tag den Job von jemand anderem übernehmen könnten – welcher wäre das?

Tauchlehrer. Wenn ich schon tauschen muss, dann gegen Unterwasserwelt und einsame Inseln 🙂

 

 

 Max Eumann: „Diese drei Dinge, dürfen in meinem Büro nicht fehlen. Der Bass zum Üben, ein Locher und ein Tacker für die Büroarbeit.“

 

 

 

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