{"id":746,"date":"2010-06-01T14:41:11","date_gmt":"2010-06-01T13:41:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wiwo.de\/blogs\/look-at-it\/?p=746"},"modified":"2010-06-01T14:41:11","modified_gmt":"2010-06-01T13:41:11","slug":"apple-in-den-fusstapfen-von-microsoft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/2010\/06\/01\/apple-in-den-fusstapfen-von-microsoft\/","title":{"rendered":"Apple &#8211; in den Fu\u00dfstapfen von Microsoft"},"content":{"rendered":"<p><em>(<strong>Update 02.06.2010 09:50 Uhr<\/strong>: Zwei weitere F\u00e4lle von App-Zensur &#8211; siehe unten)<\/em><\/p>\n<p>Es war einmal einmal ein kleiner Computerhersteller aus Kalifornien. Der baute eigenwillige und von vielen Kreativen hei\u00dfgeliebte Rechner. Die gro\u00dfe Masse der Nutzer verschm\u00e4hte die schicken Kisten jedoch weitgehend, so dass der David beinahe vom \u00fcberm\u00e4chtigen Goliath an die Wand gedr\u00fcckt wurde. Doch der Gorilla war schlau: Um nicht noch den letzten Konkurrenten zu eliminieren und sich selbst zum reinrassigen Monopolisten aufzuschwingen, <a href=\"https:\/\/www.mr-gadget.de\/tech-history\/2004-01-24\/dpa-bericht-zur-macworld-expo-in-boston-1997\/\" target=\"_blank\">gab er dem maladen David eine Kapitalspritze in H\u00f6he von 150 Millionen Dollar<\/a>. Das war 1997, damals hie\u00df der David Apple und der Goliath Microsoft.<\/p>\n<p>Der Rest ist Geschichte: Der im gleichen Jahr als CEO zur\u00fcckgekehrte Apple-Gr\u00fcnde Steve Jobs f\u00fchrt den Mac-Hersteller unter dem Motto &#8222;Think different&#8220; erst aus der Enge des Computer-Nischenherstellers. Um danach mit seinem Unternehmen einen Markt nach dem anderen aufzurollen und zu dominieren: Sei es 2001 mit dem iPod das Segment der digitalen Musikspieler, durch den 2003 er\u00f6ffneten Musikshop iTunes die legalen Musik-Downloads im Web, oder mit dem 2007 eingef\u00fchrten iPhone das Smartphone-Gesch\u00e4ft. Mithilfe des vor rund zwei Monaten ver\u00f6ffentlichten Tablet-Rechners iPad hat Jobs sogar erstmal einen komplett neuen Markt kreiert.<\/p>\n<p>So vergeht inzwischen kaum noch eine Woche ohne Erfolgsmeldung aus dem Apple-Hauptquartier in Cupertino: Erst am Montag dieser Woche gab Jobs bekannt, sein Unternehmen habe <a href=\"https:\/\/www.apple.com\/pr\/library\/2010\/05\/31ipad.html\" target=\"_blank\">zwei Millionen Rechenflundern in weniger als 60 Tagen unters Volk gebracht<\/a>.  Und Ende vergangener Woche machte eine oberfl\u00e4chlich betrachtet nebens\u00e4chliche, aber in ihrer Symbolkraft eben doch sehr aussagekr\u00e4ftige Nachricht die Runde: Apple hatte Microsoft vom Thron des wertvollsten High-Tech-Konzerns der Welt gesto\u00dfen. Laut <em>New York Times<\/em> markiert dies das Ende einer \u00c4ra &#8211; und den Beginn einer neuen: <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2010\/05\/27\/technology\/27apple.html\" target=\"_blank\">&#8222;Das wichtigste Technikprodukt steht nicht mehr auf dem Arbeitsplatz, sondern liegt in Hand.&#8220;<\/a> (eine tolle Infografik mit einem Langfristvergleich der B\u00f6rsenkurse von Microsoft und Apple (s.u.) sowie <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/interactive\/2010\/05\/27\/technology\/20100527-apple.html\" target=\"_blank\">viele weitere interaktive Daten gibt&#8217;s hier<\/a>).<\/p>\n<div id=\"attachment_757\" style=\"width: 461px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-757\" class=\"size-full wp-image-757\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/files\/2010\/06\/chart_msft_apple2.gif\" alt=\"\" width=\"451\" height=\"294\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/files\/2010\/06\/chart_msft_apple2.gif 469w, https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/files\/2010\/06\/chart_msft_apple2-300x195.gif 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 451px) 100vw, 451px\" \/><p id=\"caption-attachment-757\" class=\"wp-caption-text\">Quelle: New York Times<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: center\">\n<p style=\"text-align: center\">\n<p>Doch wo viel Licht ist, f\u00e4llt eben auch genug Schatten. Denn gleichzeitig scheint es so, als wolle Apple-Boss Steve Jobs seinen einstigen Erzrivalen Microsoft nicht nur beim B\u00f6rsenwert \u00fcbertrumpfen. Im Februar dieses Jahres etwa zieht Jobs den Unmut vieler Applikationsentwickler f\u00fcrs iPhone auf sich, als er von einem Tag auf den anderen rund <a href=\"https:\/\/www.mobilecrunch.com\/2010\/02\/20\/over-5000-apps-stricken-from-the-apple-app-store-new-rules-in-place\/\" target=\"_blank\">5000 Apps aus seinem Shop verbannt und neue Regeln f\u00fcr deren Zulassung aufstellt<\/a>.\u00a0 Die Begr\u00fcndung: Die Inhalte der beanstandeten Anwendungen seien &#8222;sexuell anst\u00f6\u00dfig&#8220; gewesen. Nur zur Verdeutlichung: Jeder App-Anbieter muss seine Software f\u00fcrs iPhone oder das iPad bei Apple vor Ver\u00f6ffentlichung einreichen; \u00fcber den Zugang zum App Store entscheiden einzig und allein die Tester in Cupertino. Erst Mitte Mai verteidigt Jobs diese Zensur h\u00f6chstpers\u00f6nlich in einem l\u00e4nglichen E-Mail-Disput mit dem US-Blogger Ryan Tate; seine Argumente lassen sich freilich in einem Satz zusammenfassen: <a href=\"https:\/\/gawker.com\/5539717\/steve-jobs-offers-world-freedom-from-porn\" target=\"_blank\">Er wolle der Welt &#8222;von Porno befreien&#8220;<\/a>.<\/p>\n<p>Aber auch seri\u00f6se Software-Hersteller wie etwa der US-Wettbewerber Adobe sind seit l\u00e4ngerem Ziel des Apple-Chefs: Erst im April erl\u00e4utert Jobs in einem Traktat mit dem Titel &#8222;Thoughts on Flash&#8220; auf der Apple-Webseite, warum er keine Apps mit der von Adobe vermarketeten Programmiersprache auf seine Ger\u00e4te lasse. Seine Hauptbegr\u00fcndung: Flash sei alte PC-Technologie, Apple dagegen f\u00fchle sich <a href=\"https:\/\/www.apple.com\/hotnews\/thoughts-on-flash\/\" target=\"_blank\">neuen, offenen Web-Standards verpflichtet<\/a>.<\/p>\n<p>Was neutrale Beobachter nur als schlechten Scherz empfinden k\u00f6nnen, denn im Grunde ist das gesamte Apple-\u00d6kosystem viel abgeschotteter gegen\u00fcber Konkurrenz von au\u00dfen, als es Wettbewerber jemals waren. Beispiel Musikmarkt: Der Online-Shop iTunes Music Store funktioniert ausschlie\u00dflich im Zusammenspiel mit Apples hauseigenem Abspielger\u00e4t iPod; ganz \u00e4hnlich sieht es mit dem App Store und den Ger\u00e4ten iPhone sowie iPad aus. Vergegenw\u00e4rtigt man sich dies in Verbindung mit der immer weiter zunehmenden Bedeutung von iPod, iPhone &amp; iPad in ihrem jeweiligen Segment, erh\u00e4lt man einen Vorgeschmack auf die Marktmacht &#8211; um nicht zu sagen Dominanz, die Apple inzwischen inne hat.<\/p>\n<p><strong>Der neue Staat iPad<\/strong><\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund wundert es kaum, dass l\u00e4ngst nicht nur Marktbeobachter aus der High-Tech-Branche ein mulmiges Gef\u00fchl bez\u00fcglich Apple und Steve Jobs beschleicht. <em>FAZ<\/em>-Herausgeber Frank Schirrmacher etwa schreibt in einem Gastbeitrag f\u00fcr die gerade erschienene Juni-Ausgabe des Musikmagazins <em>Rolling Stone<\/em>: &#8222;Alles, was man aus den USA h\u00f6rt, klingt weniger nach der Entwicklung und Vermarktung eines Ger\u00e4tes, als vielmehr nach Schaffung und Gr\u00fcndung eines Staates&#8220;, so Schirrmacher in dem <a href=\"https:\/\/www.rollingstone.de\/news\/article.php?article_file=1274968054.txt\" target=\"_blank\">online nur in Ausz\u00fcgen verf\u00fcgbaren St\u00fcck<\/a>. &#8222;Das f\u00e4ngt damit an, dass Apple auf Inhalte Einfluss nehmen will oder sich zumindest vorbeh\u00e4lt, \u00fcber sie mit zu entscheiden. Ein derartiges Ansinnen h\u00e4tte noch vor wenigen Jahren zu einem Aufstand der \u00f6ffentlichen Meinung gef\u00fchrt.&#8220;<\/p>\n<p>Ins gleiche Horn blasen auch die Zeitungsverleger in Deutschland, die ja eigentlich gro\u00dfe Hoffnungen auf das iPad und damit verbunden neuen Erl\u00f6squellen f\u00fcr Bezahlinhalte gesetzt hatten. So sickert am vergangenen Wochenende durch, dass der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und der internationale Dachverband FIPP Steve Jobs bereits Mitte M\u00e4rz in einem Brief <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Verleger-draengen-Apple-zu-Zensur-Gespraech-1010703.html\" target=\"_blank\">zu Gespr\u00e4chen \u00fcber die Regulierung der Inhalte im AppStore aufgefordert haben<\/a>.<\/p>\n<p>Dass Apple l\u00e4ngst drauf und dran ist, in die Fu\u00dfstabpfen des Erzrivalen Microsoft zu treten, zeigt sich auch auf wettbewerbsrechtlichem Felde: So mehren sich die Indizien, dass die Kartellbeh\u00f6rden in den USA bald das Gesch\u00e4ftsgebahren von Apple n\u00e4her unter die Lupe nehmen werden. Erst vor einer Woche schreibt die <em>New York Times<\/em> \u00fcber angebliche Vorermittlungen des US-Justizministeriums in Sachen <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2010\/05\/26\/technology\/26apple.htm\" target=\"_blank\">Online-Musik und der Dominanz des iTunes-Shops von Apple<\/a>. Wenige Tage sp\u00e4ter legt die <em>New York Post<\/em> mit einem Bericht nach, wonach die Ermittlungen auch M\u00e4rkte jenseits des Musikgesch\u00e4fts betr\u00e4fen, etwa <a href=\"https:\/\/www.nypost.com\/p\/news\/business\/apple_probe_grows_eC2Xojek2kBNijBO2uP1kJ\" target=\"_blank\">die Verbannung von Adobe Flash von iPhone und iPad<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Steve Jobs hat den Zenith bereits erreicht<\/strong><\/p>\n<p>Ob und &#8211; wenn ja, in welchem Umfang &#8211; ordentliche Kartelluntersuchungen gegen Apple eingeleitet werden, muss sich erst noch zeigen. Sicher ist aber jetzt schon: Apple und Steve Jobs haben mit ihrem Erfolg bereits den Zenith erreicht. Jeder weitere Schritt d\u00fcrfte weitere Kritiker und letztlich auch Wettbewerbsh\u00fcter auf den Plan rufen. Ich sehe schon die gro\u00dfe Fraktion der Apple-Fanboys lauthals aufschreien, gem\u00e4\u00df dem Motto: &#8222;Hey, Apple baut doch blo\u00df erfolgreiche Produkte!&#8220;<\/p>\n<p>Nein, das nur eben nicht. Nur mal zum Vergleich die fr\u00fcheren Wettbewerbsverfahren gegen Microsoft: In dem seit 1998 und gef\u00fchrten und <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Kartell-Prozess-Microsoft-und-US-Justizministerum-sind-sich-einig-Update-50921.html\" target=\"_blank\">2001 mit einem Vergleich abgeschlossenen Kartellprozess in den USA<\/a> sowie einem erst Ende 2009 beendeten Pendant mit der EU-Komission ging es um die Frage, ob Microsoft sein Windows-Betriebssystem standardm\u00e4\u00dfig mit seiner Browser-Software Internet Explorer ausliefern d\u00fcrfe oder nicht. Dabei hatte Microsoft die nachtr\u00e4gliche Installation von Wettbewerbsprodukten wie etwa Mozilla Firefox gar nicht ausgeschlossen. Dennoch musste sich der Konzern aus Redmond aufgrund seines Quasi-Monopols mit Windows strengeren Regeln unterwerfen und beispielsweise <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/netzpolitik\/0,1518,667392,00.html\" target=\"_blank\">Nutzern in Europa die automatische Auswahl von Konkurrenzprodukten erm\u00f6glichen<\/a>.<\/p>\n<p>Bei Apple geht es da letztlich sogar noch um viel mehr &#8211; um die Informationsfreiheit n\u00e4mlich: Denn mit seiner rigorosen Politik bei der Zulassung von Apps entscheidet die Apple-Zensoren nicht nur \u00fcber das Wie, sondern sogar das Ob der ihnen genehmen Anwendungen innerhalb ihres \u00d6kosystems. Weil sich dem auch Medien-Apps unterwerfen m\u00fcssen, hat Jobs also zumindest die M\u00f6glichkeit, die Inhalte von Nachrichten nach seinem Gusto zu beeinflussen. Ob er das wirklich tut, steht auf einem anderen Blatt: Denn so oder so ist der Kern der Informationsfreiheit ber\u00fchrt. Brauchen Wettbewerbsbeh\u00f6rden da wirklich noch mehr Gr\u00fcnde zumindest f\u00fcr die Aufnahme von Untersuchungen?<\/p>\n<p><strong><em>Update:<\/em><\/strong> In der Nacht vom 01. auf den 02. Juni sind zwei weitere F\u00e4lle durchgesickert, in denen Apple zwei Anwendungen mehr oder weniger aus reinem Gutd\u00fcnken den Zutritt zum App Store verweigert. Der bereits seit Ende 2008 f\u00fcr das iPhone erh\u00e4ltliche App namens iFart (\u00fcber deren Sinn und Zweck ich hier gar nicht weiter, \u00e4h, ventilieren m\u00f6chte) verweigerten die Apple-Zensoren den Zugang aufs iPad. Die Begr\u00fcndung: <a href=\"https:\/\/techcrunch.com\/2010\/06\/01\/former-app-store-king-ifart-gets-blocked-from-the-ipad\/\" target=\"_blank\">&#8222;Minimal user functionality&#8220;<\/a>. Bei einer weiteren, zuvor bereits durchgewunkenen App entogen die Jobs-J\u00fcnger die zuvor gegebene Zustimmung unter einer <a href=\"https:\/\/www.guardian.co.uk\/technology\/blog\/2010\/jun\/01\/apple-app-store-rejection-groundhog-software\" target=\"_blank\">fadenscheinig anmutenden Technik-Begr\u00fcndung<\/a>.<\/p>\n<p>Regelm\u00e4\u00dfige Infos rund um IT &amp; Interenet auch auf <a href=\"https:\/\/www.twitter.com\/MichaelKroker\" target=\"_blank\">meinem Twitter-Account<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von wegen &#8222;Think different&#8220;: Der Computer- und Handy-Bauer hat eine immense Marktmacht an sich gerissen. N\u00e4chster logischer Schritt sind Kartelluntersuchungen &#8211; weil die Gesch\u00e4ftspolitik von Apple die Informationsfreiheit bedroht. <a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/2010\/06\/01\/apple-in-den-fusstapfen-von-microsoft\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":16,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[7,41,42,43,91,92,50,52,78],"class_list":["post-746","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemeines","tag-apple","tag-internet-explorer","tag-ipad","tag-iphone","tag-ipod","tag-itunes","tag-macintosh","tag-microsoft","tag-windows"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/746","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/wp-json\/wp\/v2\/users\/16"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=746"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/746\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=746"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=746"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=746"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}