{"id":48204,"date":"2020-07-14T07:30:16","date_gmt":"2020-07-14T05:30:16","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/?p=48204"},"modified":"2020-07-13T09:32:29","modified_gmt":"2020-07-13T07:32:29","slug":"fuer-8-von-10-deutschen-firmen-ist-technologie-untrennbarer-bestandteil-der-gesellschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/2020\/07\/14\/fuer-8-von-10-deutschen-firmen-ist-technologie-untrennbarer-bestandteil-der-gesellschaft\/","title":{"rendered":"F\u00fcr 8 von 10 deutschen Firmen ist Technologie untrennbarer Bestandteil der Gesellschaft"},"content":{"rendered":"<p><strong>F\u00fcr die Unternehmen kommt es jetzt darauf an, das in der Corona-Krise geborene Tempo und die gewachsene Bereitschaft zu Ver\u00e4nderungen durch neue Technologien wie etwa k\u00fcnstliche Intelligenz beizubehalten.<\/strong><\/p>\n<p>Das Corona-Virus hat in den vergangenen Monaten technologische Trends relevanter und dringlicher gemacht als zuvor. Entwicklungen wurden beschleunigt, auch weil die Pandemie gezeigt hat, wo viele Unternehmen der Schuh dr\u00fcckt.<\/p>\n<p>F\u00fcr acht von zehn deutschen IT- und Business-Entscheidern ist Technologie inzwischen zu einem untrennbaren Bestandteil unserer Gesellschaft geworden (83 Prozent). Zu diesem Ergebnis kam die \u201eTechnology Vision\u201c-Studie des Beratungsunternehmens Accenture. Die 20. Ausgabe der j\u00e4hrlich erscheinenden Studie zeigt die wichtigsten Trends auf, die in den kommenden drei Jahren Unternehmen neu definieren werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-48208\" style=\"border: 0px\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/files\/2020\/07\/TechVision1.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"322\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/files\/2020\/07\/TechVision1.jpg 600w, https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/files\/2020\/07\/TechVision1-300x161.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/files\/2020\/07\/TechVision1-500x268.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/p>\n<p>Im Rahmen der diesj\u00e4hrigen Studie befragte Accenture zudem 2000 Verbraucher (je 500 in China, Indien, Gro\u00dfbritannien und den USA), von denen 70 Prozent der Auffassung sind, dass Technologie in den n\u00e4chsten drei Jahren st\u00e4rker respektive deutlich st\u00e4rker in den Vordergrund ihres Lebens r\u00fccken wird.<\/p>\n<p>Der akute, unmittelbare Bedarf an technologischen Innovationen ist allerdings nur die eine Seite der Gleichung. F\u00fcr die Unternehmen kommt es darauf an, das in der Krise geborene Tempo und die gewachsene Bereitschaft zu Ver\u00e4nderungen beizubehalten.<\/p>\n<p>Die Studie identifiziert f\u00fcnf Schl\u00fcsseltrends, die Unternehmen in den n\u00e4chsten drei Jahren angehen m\u00fcssen, um nicht nur den Tech-Clash zu entsch\u00e4rfen, sondern auch um neue Gesch\u00e4ftswerte zu realisieren, die unter anderem durch st\u00e4rkere, vertrauensvollere Beziehungen zu den Stakeholdern vorangetrieben werden:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>The I in Experience<\/strong>: Unternehmen werden personalisierte Erlebnisse schaffen m\u00fcssen, die die Handlungsf\u00e4higkeit und Wahlm\u00f6glichkeiten des Einzelnen erweitern. Durch Zusammenarbeit wird ein passives Publikum zu aktiven Teilnehmern. Drei Viertel der in Deutschland Befragten denken, dass Unternehmen in diesem neuen Jahrzehnt nur dann wettbewerbsf\u00e4hig bleiben, wenn sie ihre Beziehungen zu ihren Kunden als eine Partnerschaft ausbauen (76 Prozent). Sieben von zehn deutschen F\u00fchrungskr\u00e4ften sind sich zudem einig, dass Organisationen die Erfahrungen, die Technologie und Menschen zusammenbringen, dramatisch umgestalten m\u00fcssen, und zwar auf eine menschlichere Art und Weise (70 Prozent).<\/li>\n<li><strong>AI and Me: <\/strong>K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) sollte den Menschen bei seiner Arbeit unterst\u00fctzen und nicht als Sicherheitsnetz f\u00fcr die Automatisierung fungieren. Die F\u00e4higkeiten der Technologie entwickeln sich stetig weiter. Daher ist es unerl\u00e4sslich, dass Unternehmen auch die Art und Weise, wie sie arbeiten, \u00fcberdenken. Sie sollten KI zu einem generativen Teil ihrer Prozesse machen \u2013 mit Vertrauen und Transparenz im Mittelpunkt. 36 Prozent der deutschen Unternehmen gaben an, bereits inklusive oder humanzentrierte Ans\u00e4tze zu nutzen, um die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine zu unterst\u00fctzen.<\/li>\n<li><strong>The Dilemma of Smart Things:<\/strong> In einer Welt, die in eine Art dauerhafte Betaphase eintritt, werden Besitzanspr\u00fcche von einzelnen Produkten hinterfragt. Da Unternehmen anstreben eine neue Generation von Produkten, getrieben von digitalen Erlebnissen, einzuf\u00fchren, wird die Auseinandersetzung mit dieser neuen Realit\u00e4t erfolgsentscheidend. 63 Prozent der deutschen F\u00fchrungskr\u00e4fte gaben an, dass die vernetzten Produkte und Dienstleistungen ihres Unternehmens in den n\u00e4chsten drei Jahren mehr oder deutlich mehr Updates erhalten werden.<\/li>\n<li><strong>Robots in the Wild:<\/strong> Robotik ist nicht l\u00e4nger nur auf Lager oder Fabrikhallen beschr\u00e4nkt. 5G beschleunigt diesen rasch wachsenden Trend, sodass jedes Unternehmen seine Zukunft mit Blick auf die Robotertechnik neu \u00fcberdenken sollte. F\u00fchrungskr\u00e4fte sind sich jedoch uneinig, wie ihre Mitarbeitenden die Technologie annehmen werden: 41 Prozent sagen, dass der Umgang mit der Robotik f\u00fcr ihre Mitarbeitenden herausfordernd sein wird. 59 Prozent glauben hingegen, dass sich ihre Mitarbeitenden mit der neuen Technologie leicht tun werden.<\/li>\n<li><strong>Innovations-DNA:<\/strong> Unternehmen haben Zugang zu einer noch nie dagewesenen Menge an disruptiver Technologie, wie etwa Distributed Ledger, KI, Extended Reality und Quantencomputing. Damit Unternehmen diese entsprechend handhaben k\u00f6nnen und sich gleichzeitig mit der geforderten Geschwindigkeit der M\u00e4rkte weiterentwickeln, ben\u00f6tigen sie ihre eigene, einzigartige Innovations-DNA. Fast drei Viertel (72 Prozent) der F\u00fchrungskr\u00e4fte sind sich sicher, dass der Einsatz f\u00fcr Innovation noch nie so hoch war wie heute. Um es &#8222;richtig&#8220; zu machen, m\u00fcssen neue Wege beschritten werden \u2013 mit Partnern aus dem \u00d6kosystem und mit Dritten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Weitere Zahlen &amp; Fakten aus der Technology-Vision-2020-Studie in der folgenden Infografik &#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern zwei Mal anklicken:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/files\/2020\/07\/TechVisionIG.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-48207 size-full\" style=\"border: 0px\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/files\/2020\/07\/TechVisionIG.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"1697\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/files\/2020\/07\/TechVisionIG.jpg 1200w, https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/files\/2020\/07\/TechVisionIG-212x300.jpg 212w, https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/files\/2020\/07\/TechVisionIG-768x1086.jpg 768w, https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/files\/2020\/07\/TechVisionIG-724x1024.jpg 724w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Quelle: Accenture<\/p>\n<p><strong>Verwandte Artikel:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/2020\/06\/03\/gaia-x-fuer-85-prozent-der-deutschen-manager-ist-digitale-souveraenitaet-wichtiges-ziel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Gaia-X: F\u00fcr 85 Prozent der deutschen Manager ist digitale Souver\u00e4nit\u00e4t wichtiges Ziel<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/2020\/04\/20\/fast-die-haelfte-der-it-entscheider-in-deutschland-wollen-ihre-daten-nicht-in-us-clouds-speichern\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">H\u00e4lfte der deutschen IT-Entscheider wollen ihre Daten nicht in US-Clouds speichern<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/2020\/02\/27\/die-haelfte-aller-daten-in-der-cloud-gespeichert-und-jede-zweite-firma-mit-sicherheitsverletzung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Die H\u00e4lfte aller Daten in der Cloud gespeichert<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/2019\/11\/18\/9-von-10-unternehmen-migrieren-in-die-cloud-aber-jedes-dritte-bisher-ohne-erkennbare-vorteile\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">9 von 10 Firmen migrieren in die Cloud \u2013 jedes 3. bisher ohne erkennbare Vorteile<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr die Unternehmen kommt es jetzt darauf an, das in der Corona-Krise geborene Tempo und die gewachsene Bereitschaft zu Ver\u00e4nderungen durch neue Technologien wie etwa k\u00fcnstliche Intelligenz beizubehalten. 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