{"id":46680,"date":"2020-01-22T07:30:52","date_gmt":"2020-01-22T06:30:52","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/?p=46680"},"modified":"2020-01-22T11:07:58","modified_gmt":"2020-01-22T10:07:58","slug":"datengetriebene-unternehmen-nur-ein-fuenftel-der-mitarbeiter-mit-ausreichend-datenkompetenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/2020\/01\/22\/datengetriebene-unternehmen-nur-ein-fuenftel-der-mitarbeiter-mit-ausreichend-datenkompetenz\/","title":{"rendered":"Datengetriebene Unternehmen: Nur ein F\u00fcnftel der Mitarbeiter mit ausreichend Datenkompetenz"},"content":{"rendered":"<p><strong>Daten machen zwar nicht krank, aber viele f\u00fchlen sich \u00fcberfordert: Bei sechs von zehn Besch\u00e4ftigten sorgt die Daten\u00fcberflutung f\u00fcr Stress am Arbeitsplatz.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Im Zeitalter von vernetzten Maschinen, Ger\u00e4ten, Smartphones bis hin zu einzelnen Sensoren im Internet der Dinge w\u00e4chst nicht nur die Menge der erzeugten Daten exponenziell &#8211; Stichwort Big Data.<\/p>\n<p>Gleichzeitig gewinnt die sinnvolle Auswertung und Aufbereitung dieser Daten im Rahmen der Digitalisierung in Verbindung mit datengetriebenen Gesch\u00e4ftsmodellen einen immer gr\u00f6\u00dferen Stellenwert. Von Mitarbeitern in allen Branchen wird daher zunehmend erwartet, dass sie selbstverst\u00e4ndlich mit Daten arbeiten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-46693\" style=\"border: 0px\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/files\/2020\/01\/Daten1.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"320\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/files\/2020\/01\/Daten1.jpg 600w, https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/files\/2020\/01\/Daten1-300x160.jpg 300w, https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/files\/2020\/01\/Daten1-500x267.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/p>\n<p>Die geforderte Datenkompetenz weisen aber noch l\u00e4ngst nicht alle Mitarbeiter auf &#8211; weltweit nur ein F\u00fcnftel der Besch\u00e4ftigten f\u00fchlt sich auf diesem Gebiet ausreichend fit. Mehr noch: Drei Viertel der Mitarbeiter f\u00fchlen sich \u00fcberfordert oder ungl\u00fccklich, wenn sie mit Daten arbeiten.<\/p>\n<p>Das sind die zentralen Befunde einer Studie, welche die Unternehmensberatung Accenture und der Datenanalyse-Anbieter Qlik mit Hauptsitz in Radnor im US-Bundesstaat Pennsylvania k\u00fcrzlich durchgef\u00fchrt haben. &#8222;Kroker&#8217;s Look @ IT&#8220; ver\u00f6ffentlicht die Ergebnisse heute exklusiv vorab.<\/p>\n<p>Laut MIT ist Datenkompetenz die F\u00e4higkeit, Daten zu lesen, mit ihnen zu arbeiten, sie zu analysieren und mit ihnen zu argumentieren. Diese Kompetenz bef\u00e4higt alle Arbeitnehmer-Ebenen, die richtigen Fragen zu Daten und zu deren Bedeutung zu stellen, analytisch mit Daten umzugehen, Wissen aufzubauen, datenbasierte Entscheidungen zu treffen und mit anderen zu kommunizieren.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Unternehmensleiter den Weg zur datengetriebenen Organisation durchaus aktiv verfolgen, ist die Mehrheit der globalen Mitarbeiter auf die zunehmende Verwendung von Daten in ihrer Rolle nicht vorbereitet: Nur 21 Prozent der Besch\u00e4ftigten weltweit geben an, dass sie voll und ganz von ihren Datenkompetenzf\u00e4higkeiten \u00fcberzeugt sind.<\/p>\n<p>Die Studie identifizierte drei auff\u00e4llige Konstellationen, wie sich diese Datenkompetenz-L\u00fccke auf die F\u00e4higkeit von Unternehmen auswirkt, in der datengetriebenen Wirtschaft tats\u00e4chlich aufzubl\u00fchen:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Bedeutung von Daten zu erkennen, f\u00fchrt offenbar nicht automatisch zu deren gleichgro\u00dfer Akzeptanz bei den Mitarbeitern. Obwohl fast alle befragten Mitarbeiter Daten als kritischen Faktor f\u00fcr ihre Arbeit erkennen, vertrauen nur gut ein Drittel der Mitarbeiter ihren Entscheidungen mehr, wenn sie auf Daten basieren (37 Prozent)<\/li>\n<li>Das Fehlen von souver\u00e4nen Daten-Kenntnissen beeintr\u00e4chtigt die Produktivit\u00e4t am Arbeitsplatz. Drei Viertel der Mitarbeiter geben an, dass sie sich \u00fcberfordert oder ungl\u00fccklich f\u00fchlen, wenn sie mit Daten arbeiten \u2013 was sich wiederum auf ihre Leistung auswirkt. Mehr als ein Drittel der \u00fcberforderten Mitarbeiter gibt an, mindestens eine Stunde pro Woche damit zu verbringen, datenbezogene Aufgaben aufzuschieben. Einige \u00fcberforderte Mitarbeiter gehen sogar so weit, die Verwendung von Daten m\u00f6glichst ganz zu vermeiden. Mehr als ein Drittel sucht Umwege bei der Arbeit, um Aufgaben ohne das Verwenden von Daten zu erledigen.<\/li>\n<li>Neue Technologien am Arbeitsplatz erh\u00f6hen offenbar den Druck: Mitarbeiter berichten, dass die Arbeit mit einigen Unternehmens-Technologien sie unproduktiver, gestresster und frustrierter macht. Die Erwartung an Arbeitnehmer, im Job datengesteuert vorzugehen, wirkt sich \u00e4hnlich aus: Sechs von zehn Befragten geben an, dass die regelm\u00e4\u00dfige Daten-\u00dcberflutung zu Stress am Arbeitsplatz beitr\u00e4gt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Jedes Jahr verlieren Unternehmen durchschnittlich mehr als f\u00fcnf Arbeitstage (43 Stunden) pro Mitarbeiter aufgrund von Aufschub und Krankheit durch Stress mit Informations-, Daten- und Technologieproblemen. Dies entspricht einem weltweiten Produktivit\u00e4tsverlust in Milliardenh\u00f6he, wobei die Produktivit\u00e4tsverluste etwa in den USA 109,4 Milliarden Dollar erreichen.<\/p>\n<p>Weitere Ergebnisse des sogenannten Data Literacy Projects in der folgenden Infografik &#8211; zum Vergr\u00f6\u00dfern zwei Mal anklicken:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/files\/2020\/01\/Daten_IG.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-46692 size-full\" style=\"border: 0px\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/files\/2020\/01\/Daten_IG.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"3388\" srcset=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/files\/2020\/01\/Daten_IG.jpg 800w, https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/files\/2020\/01\/Daten_IG-71x300.jpg 71w, https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/files\/2020\/01\/Daten_IG-768x3252.jpg 768w, https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/files\/2020\/01\/Daten_IG-242x1024.jpg 242w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Quelle: Qlik<\/p>\n<p><strong>Verwandte Artikel:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/2019\/11\/05\/7-von-10-managern-sehen-im-sammeln-von-daten-ohne-geeignete-analyse-keinen-mehrwert\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">7 von 10 Managern sehen im Sammeln von Daten ohne Analysen keinen Mehrwert<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/2019\/10\/07\/big-data-die-weltweit-erzeugten-datenvolumina-verdoppeln-sich-alle-drei-jahre\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Big Data: Die weltweit erzeugten Datenvolumina verdoppeln sich alle drei Jahre<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/2019\/06\/03\/digitalisierung-big-data-nur-17-prozent-der-unternehmen-monetarisieren-ihre-daten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Digitalisierung &amp; Big Data: Nur 17% der Unternehmen monetarisieren ihre Daten<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/2019\/03\/06\/die-groesse-des-globalen-datenbestands-von-33-000-exabytes-anschaulich-umgerechnet\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Der globale Datenbestand von 33.000 Exabytes anschaulich umgerechnet<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Daten machen zwar nicht krank, aber viele f\u00fchlen sich \u00fcberfordert: Bei sechs von zehn Besch\u00e4ftigten sorgt die Daten\u00fcberflutung f\u00fcr Stress am Arbeitsplatz.\u00a0 Im Zeitalter von vernetzten Maschinen, Ger\u00e4ten, Smartphones bis hin zu einzelnen Sensoren im Internet der Dinge w\u00e4chst nicht &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/2020\/01\/22\/datengetriebene-unternehmen-nur-ein-fuenftel-der-mitarbeiter-mit-ausreichend-datenkompetenz\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":16,"featured_media":46693,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[210,265],"class_list":["post-46680","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","tag-big-data","tag-digitalisierung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46680","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/wp-json\/wp\/v2\/users\/16"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=46680"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46680\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":46722,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46680\/revisions\/46722"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/wp-json\/wp\/v2\/media\/46693"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=46680"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=46680"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=46680"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}