{"id":42075,"date":"2018-07-03T07:30:07","date_gmt":"2018-07-03T05:30:07","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/?p=42075"},"modified":"2018-06-29T14:26:38","modified_gmt":"2018-06-29T12:26:38","slug":"digitalisierung-fertigungsbranche-schoepft-potenzial-von-685-milliarden-dollar-nicht-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/2018\/07\/03\/digitalisierung-fertigungsbranche-schoepft-potenzial-von-685-milliarden-dollar-nicht-aus\/","title":{"rendered":"Digitalisierung: Fertigungsbranche sch\u00f6pft Potenzial von 685 Milliarden Dollar nicht aus"},"content":{"rendered":"<p><strong>Nur rund ein Viertel aller Unternehmen\u00a0nutzt die aus smarten Produkten generierten Daten, um daraus umsetzbare Erkenntnisse abzuleiten.<\/strong><\/p>\n<p>Die globale Fertigungsindustrie k\u00f6nnte mit der Einwicklung smarter, vernetzter Ger\u00e4te bis 2020 einen Umsatz von 519 bis 685 Milliarden US-Dollar erzielen. Doch trotz Investitionen ist es f\u00fcr viele Unternehmen ein schwieriger Weg, ihre Produktion erfolgreich auf Digital Engineering umzustellen.<\/p>\n<p>Dies zeigt die Studie \u201e<a href=\"https:\/\/www.capgemini.com\/de-de\/resources\/digital-engineering-the-new-growth-engine-for-discrete-manufacturers\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Digital Engineering: Wachstumsmotor f\u00fcr die Fertigungsbranche<\/a>\u201c, die das Digital Transformation Institute (DTI) der Unternehmensberatung Capgemini k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlicht hat.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" style=\"border: 0px\" src=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/files\/2018\/06\/DigitalEngineering1.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Dabei setzt die Fertigungsbranche durchaus auf neue Technologien: 50 Prozent der befragten Unternehmen planen, in den n\u00e4chsten zwei Jahren \u00fcber 100 Millionen Euro in digitale Technologien zu investieren.<\/p>\n<p>Die 1000 befragten F\u00fchrungskr\u00e4fte gehen davon aus, dass bereits im Jahr 2020 die H\u00e4lfte ihrer Produkte smart, vernetzt und somit f\u00e4hig sind, Daten zu erfassen und mit ihrer Umgebung auszutauschen. Damit werden auf den Service ausgerichtete Gesch\u00e4ftsmodelle bedeutsamer, fast jeder f\u00fcnfte Anbieter will bis 2020 sogar ganz ohne klassische Produktfertigung auskommen (18 Prozent).<\/p>\n<p>Aktuell profitieren die Unternehmen jedoch nur bedingt von den seit 2014 zunehmend in die Digitalisierung investierten Betr\u00e4ge. Zwei Drittel der Befragten sehen einen Grund daf\u00fcr in widerspr\u00fcchlichen Zielen: Sie sollen Markteinf\u00fchrungen beschleunigen, indem bestehende Produkte weiterentwickelt werden, jedoch auch vermehrt in neue, vernetzte Produkte investieren.<\/p>\n<p>Zudem ist es 60 Prozent der Unternehmen noch nicht gelungen, den gesamten Lebenszyklus eines Produkts von der Entwicklung bis zur Fertigung vollst\u00e4ndig zu digitalisieren.\u00a0Vor allem aber nutzen 93 Prozent der erfolgreichen Unternehmen die aus smarten Produkten generierten Daten, um daraus umsetzbare Erkenntnisse abzuleiten. Branchenweit macht davon jedoch erst rund ein Viertel aller Unternehmen Gebrauch.<\/p>\n<p>Insgesamt flie\u00dfen also noch zu wenig der generierten Daten in den Design- und Entwicklungsprozess: Nur ein Viertel der Hersteller nutzen Daten aus vernetzten Produkten zur Produktinnovation. K\u00fcnstliche Intelligenz zur Analyse von Kundendaten kommen bei zwei von f\u00fcnf Unternehmen zum Einsatz.<\/p>\n<p>Jedes zweite Unternehmen hat Programme zur Kooperation mit Start-Ups, Drittanbietern und Zulieferern aufgesetzt (54 Prozent), doch weniger als ein Drittel nutzen die \u00d6kosysteme zur gemeinschaftlichen Produktentwicklung.<\/p>\n<p>Software-Kenntnisse f\u00fcr Digital Engineering fehlen vor allem jener H\u00e4lfte der Unternehmen, die bis dato am wenigsten den Wechsel zur Produktion smarter Produkte vollzogen haben. Dort fehlt es an Kenntnissen \u00fcber Datenmanagement (bei 86 Prozent), App-Design (95 Prozent) und K\u00fcnstlicher Intelligenz (94 Prozent).<\/p>\n<p>Weitere Zahlen &amp; Fakten zum Digital Engineering in der Fertigungsindustrie in der folgenden Infografik:<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-30598 size-medium aligncenter\" style=\"border: 0px\" src=\"https:\/\/www.capgemini.com\/de-de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/06\/DTI_Digital-Engineering_Infographic-V3-3.jpg?w=1000\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Quelle: <a href=\"https:\/\/www.capgemini.com\/de-de\/resources\/digital-engineering-the-new-growth-engine-for-discrete-manufacturers\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Capgemini<\/a><\/p>\n<p><strong>Verwandte Artikel:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/2017\/09\/18\/industrie-4-0-datensicherheit-fuer-zwei-drittel-der-mittelstaendler-groesste-herausforderung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Industrie 4.0: Datensicherheit f\u00fcr 2\/3 der Mittelst\u00e4ndler gr\u00f6\u00dfte Herausforderung<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/2016\/04\/25\/industrie-4-0-investitionen-910-milliarden-dollar-pro-jahr-bis-2020-in-deutschland-31-milliarden\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Industrie 4.0: Investitionen 910 Milliarden Dollar pro Jahr bis 2020; in D 31 Milliarden<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/2016\/03\/08\/industrie-4-0-in-deutschland-nur-jeder-achte-produktionsverantwortliche-sieht-notwendigkeit\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Industrie 4.0 in D: Nur jeder 8. Produktionsverantwortliche sieht Notwendigkeit<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.wiwo.de\/look-at-it\/2016\/03\/02\/fertigungsunternehmen-investieren-267-milliarden-dollar-ins-internet-of-things-bis-2020\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Fertigungsunternehmen investieren 267 Mrd. Dollar ins Internet of Things bis 2020<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nur rund ein Viertel aller Unternehmen\u00a0nutzt die aus smarten Produkten generierten Daten, um daraus umsetzbare Erkenntnisse abzuleiten. Die globale Fertigungsindustrie k\u00f6nnte mit der Einwicklung smarter, vernetzter Ger\u00e4te bis 2020 einen Umsatz von 519 bis 685 Milliarden US-Dollar erzielen. 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