Artikel vom 2. September 2009

7 Monate Zeit für die Jobsuche

5vor12Doch wie lange ist zu lange? Immerhin: Genau an der Stelle wird die Studie spannend, für die über 6000 Personalmanager in 20 Ländern befragt wurden: Durchschnittlich 7,6 Monate ohne Job gestehen deutsche Personaler Arbeitssuchenden zu, bevor sie ihnen irgendeinen Makel unterstellen. Weltweit liegt die Karenzzeit bei 7,1 Monaten, bis zu der eine neue Stelle angetreten werden sollte. Einsame Spitze im internationalen Vergleich sind indes die Österreicher: Sie gestehen Arbeitslosen einen Suchzeitraum von 10,1 Monaten zu.

Gehaltsstudie – Chefs mogeln sich um Abstriche herum

Das Alles nehmen viele nur so beiläufig wahr. Ich aber finde, das ist eine neuerliche Unverschämtheit. Seit Jahren erzählen uns Manager wie Personalberater, dass es ein Segen sei, Führungskräfte leistungsabhängig beziehungsweise variabel zu bezahlen. Natürlich konnte man in den vergangenen zwei Jahren auch sehen, zu welchen Exzessen das mitunter geführt hat – insbesondere in der Bankenbranche. Aber das ist eine alte Geschichte. Nun geht es der Wirtschaft aktuell nicht besonders gut, und nur wenige Spitzenmanager haben offenbar für solche Zeiten ausreichend vorgesorgt oder ein richtungweisendes Konzept in petto. Das Alles spricht also nicht gerade für Bestleistungen in der Vergangenheit und auch nicht gerade für strategische Weitsicht in der Gegenwart. Entsprechend sollten die Gehälter ausfallen – denn genau das ist ja der Sinn von variabler Vergütung.

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