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Alle Kommentare [12]

  1. Danke für die Info. Insgesamt finde ich das erstaunlich wenig. Aber gut, da hat sich in den letzten Jahren wohl so manches relativiert.

  2. …dass Designer mehr verdienen als Marketingleute finde ich schon erstaunlich. Wobei „Marketingleute“ meines Erachtens ein sehr schwammiger Begriff ist.

  3. unter Marketingleute ist alles zusammengefasst wurde, was mit marketing zu tun hat. ich weiß, ist etwas ungenau. aber die zahlen sollen ja nur einen groben richtwert geben.

  4. Ich halte die Summen für den Geschäftsführer (der ja meinstens der Gründer ist) zu hoch.
    Ich finde, hier könnte jeder ja mal anonym die Hosen runter lassen.

    Bei uns im Businessplan verdienen die Gründer am wenigsten (2000€) und die zugekauften Experten am meisten (bis zu 5000€).
    Die Gründer haben ja schließlich die Firmenanteile als ausgleich.
    Ist denn das bei anderen völlig anders?
    Bei Startups gibt es doch in der Regel keine eingesetzten Geschäftsführer.

  5. Ich denke das Gehalt der Gründer ist sogar zu niedrig. Warum? Ganz einfach: Wenn ich in ein gutes Gründerteam investiere, will ich, daß es im Idealfall perfekt ist. Dazu brauche ich gute Leute. Leute die schon Berufserfahrung, Leuet die jetzt schon ordentlich verdienen (weil sie gut sind) und warum sollte jemand evtl. mit Familie einen Job für 6.000€ gegen einen mit 3.000€ eintauschen, auf die pure Chance hin, daß es klappt (kann es aber auch nicht). Idealismus in allen Ehren, aber ein Team sollte aus Profis und nicht Studennten ohne Job oder Schülern bestehen. Dort ist es eine andere Sa

  6. Finde das Ergebnis garnicht so sehr überraschend, weil es ja allgemein bekannt ist, dass in der Medienbranche eher schlecht bezahlt wird.

  7. Ich denke, dass dies auch äußerst branchenabhängig ist und. Die Gehälter in der Medienbranche sind ja bekanntlich nicht sehr hoch.

  8. Hallo,
    da kann ich aus eigener Erfahrung ergänzen: für eine gute Beteiligung an einem guten Start-Up war / bin ich (Anfang 40, 20 Jahre Berufserfahrung, seit Mitte der 90er in Geschäftsführer-Positionen) sehr wohl bereit auf ein höheres Einkommen zu verzichten, das ich bisher an anderer Stelle hatte.
    So vorzugehen ist m.W. in den USA durchaus üblich, aber hierzulande erwartet man, dass niemand (s.o.) auf 6.000 Euro verzichtet, um – sagen wir mal – 4.500 und Anteile zu bekommen. Vielleicht auch nicht gut für die hiesige Start-Up-Kultur?
    Ansonsten finde ich die ermittelten Gehaltsgrößen im Kontext der Firmen mit denen ich zu tun habe, durchaus realistisch.
    Beste Grüße – Ralf.

  9. Natürlich Brutto.
    Aber das ist ja nicht zwangsläufig so großer Unterschied zwischen Brutto&Netto wie bei Angestellten.

    Schießlich kann man sich (muss man sich) als Selbstständiger entscheiden, ob und wieviel man davon z.B. für’s Alter zurücklegt oder um andere Lebensrisiken zu mindern.
    Es gibt also kaum „Zwangsabgaben“ so wie man sie als Angestellter kennt.
    Letztendlich sind die Unternehmensanteile jedoch der Großteil der Altersabsicherung.

    Umsatzsteuer u.ä. ist sicher Gesellschaftsform abhängig. Ich zumindest sehe das als Firmenausgaben.

  10. Brutto-Gehälter sind – genau – Brutto-GEHÄLTER, also das, was der ANGESTELLTE Mitarbeiter vor Abzug von Steuern und Sozialabgaben (Rente, Krankenkasse, Arbeitslosen-Versicherung) erhält, der Arbeitgeber trägt zusätzlich seine Hälfte der Sozialabgaben.
    Und bitte nicht den Eindruck erwecken, brutto sei für einen Selbstständigen „fast gleich netto“. Krankenkasse, Altersvorsorge (nur auf den Wert der Firmenanteile setzen, finde ich sehr mutig) und Steuern sind nötig. Und der Arbeitgeber zahlt dann keine 50% der Sozialabgaben. Schließlich: Schon mal was von Scheinselbstständigkeit gehört? Nicht lustig, wenn dem Mitarbeiter und dem Unternehmen Finanzbehörden und die Bundesversicherungsanstalt deswegen im Nacken sitzen.

  11. Das wollte ich auch zum Ausdruck bringen.
    „Brutto“ ist im Zusammenhang mit Selbstständigen ein eher unpassendes Wort, da man großteils selbst über die Höhe der Differenz zwischen Brutto und Netto Einfluss hat.
    Und da die meisten Menschen „Netto“ als das Geld betrachten, worüber sie selbst bestimmen können, hat ein Selbstständiger prozentual eben erheblich mehr Netto in der Tasche.
    Selbst auf die Steuern hat man Einfluss, da man sich ja selbst weniger ausbezahlen kann, wenn man nicht so viele Steuern zahlen will.
    Da ein Unternehmer in erster Linie für sein Unternehmen lebt, kann er ja auch auf privaten Luxus verzichten.

    Natürlich sollte sich auch ein Selbstständiger in gleicher Höhe gegen Lebensrisiken absichern wie ein Angestellter (wenn nicht sogar höher) aber es ist eben keine Pflicht und somit ist das Geld definitionsgemäß zur eigenen Verfügung.

    Natürlich setzt (hoffentlich) keiner ausschießlich auf Unternehmensanteile als Absicherung, aber das ist ja in der Endabrechnung genau der Mehrwert, den Angestellte nicht haben.

    Und der Gegenwert der Firma ist eben die Chance irgendwann über dem Status-Quo im Alter zu leben.
    Den Status-Quo würde ich aber auch herkömmlich absichern.