Aus im DFB-Pokal kostet Leverkusen Trikotsponsorvariante

Die Pleite das Billigstrom- und Gasanbieters Teldafax war nicht nur für Tausende Kunden bitter, sondern auch für Bayer Leverkusen und Rudi Völler, der im Fernsehen prominent warb. Nun steht Bayer vor dem ersten Saisonspiel am Sonntag gegen Mainz noch ohne Trikotsponsor da – doch der Club gibt sich optimistisch.

„Ich hoffe, dass wir Freitag oder Samstag einen Sponsor präsentieren können“, sagt Bayers Kommunikationschef Meinolf Sprink auf Nachfrage. Der Verein befände sich „auf der Zielgerade“ – allerdings gäbe es noch Gespräche mit mehreren Interessenten. Es könne daher sein, dass die letzten Details bis zum Wochenende noch nicht geklärt seien. „Doch auf einen Spieltag kommt es auch nicht an“, sagt Sprink.

Bayer Leverkusen hatte sogar in Zeitungsanzeigen um einen neuen Werbepartner geworben und dabei eine ganz besondere Variante angeboten: Die Sponsoren konnten wählen, ob sie nur in der Bundesliga, nur in internationalen und nationalen Pokalwettbewerben oder in allen Spielen werben wollen. Es hätte damit also die Möglichkeit gegeben, dass Kießling, Adler & Co. in der Champions League mit anderen Trikots auflaufen, als in der Bundesliga.

Doch zumindest zu diesem Novum wird es nun nicht kommen. Es habe zwar Interessenten dafür gegeben, erklärt Bayer, doch da zum internationalen Paket auch der DFB-Pokal gehörte, habe sich diese Variante durch das überraschende Aus in der ersten Runde gegen Dynamo Dresden erledigt.

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