Manchester und Liverpool neue Trikotwerbemeister

wayne_roney

Manchester-Star Wayne Rooney

Wirtschaftlich und sportlich hinkt die Bundesliga der Konkurrenz aus England und Spanien hinterher. Nur in einem Bereich hatten die hiesigen Vereine bislang die Nase vorn: Beim Trikotsponsoring.

Doch jetzt hat die Premiere Leaugue Deutschland auch bei der Trikotwerbung überholt. Insgesamt 128 Millionen Euro nehmen die Vereine auf der Insel ein, ermittelte die Sponsoringberatung „Sport+Markt“. Die 18 Bundesligisten bringen es in dieser Saison zusammen auf 118,5 Millionen, 10 Millionen mehr als im Vorjahr.

Das liegt allerdings auch daran, dass im englischen Oberhaus 20 Teams spielen und damit zwei mehr als in der Bundesliga. Im Durchschnitt liegen die deutschen Clubs mit Einnahmen von 6,6 Millionen Euro damit weiter vor den Engländern (6,4 Millionen).

Aber auch im Vergleich der Vereine haben die Bayern ihren Spitzenplatz verloren. Dort liegt nun Manchester United, der Verein erhält vom US-Finanzdienstleister AON 23,6 Millionen Euro. Zuvor war Manchester vom US-Versicherer AIG gesponsert worden, der in der Finanzkrise durch spektakuläre Negativrekorde eine zweifelhafte Bekanntheit erlangte. 

Die gleiche Summe erhält der FC Liverpool von der Standard Chartered Bank. Der kürzlich verkaufte Club sorgt damit quasi fast im Alleingang für den großen Sprung der Premier League, denn bislang zahlte Carlsberg den Liverpoolern „nur“ 8,7 Millionen Euro. 

                             

 

                                            

                      

                                       

Manchester United (AON) 23,6 Millionen EUR
FC Liverpool (Standard Chartered Bank) 23,6 Millionen EUR
Real Madrid (Bwin) 23   Millionen EUR
FC Bayern (Deutsche Telekom) 22   Millionen EUR
FC Chelsea (Samsung) 16,3 Millionen EUR

 
Bwin und andere Sportwettenunternehmen haben ihre Investitionen in Europa um 40 Prozent auf 78,9 Millionen Euro gesteigert. Ganz vorn liegt die Finanzbranche – Banken und Versicherungen investieren 112,5 Millionen Euro, mehr als 37 Millionen mehr als im Vorjahr.

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*