Die zweite Odyssee

Europa ist in der Krise und verdient doch unser Vertrauen. Sein Mehrwert liegt jenseits des Euro. Reißen wir uns mal zusammen.

Wenn ein Mensch weiß, dass er in 14 Tagen gehängt wird, kann er sich wunderbar konzentrieren. Ein wahrer Satz des englischen Schriftstellers Samuel Johnson, der in Großbritannien derzeit neuen Widerhall findet. Das anberaumte Referendum über die britische EU-Mitgliedschaft hängt wie ein Fallbeil über der Zukunft des Landes. Die ersten Banken prüfen die Standortverlagerung, und die Rechnung ist unter dem Strich klar: Wenn sich die Briten verabschieden, dann nicht nur von der EU, sondern auch vom wesentlichen Wachstums- und Wohlstandstreiber Binnenmarkt.

Das ist nur eines von vielen Hindernissen, die Europas Kurs derzeit als Odyssee zweiten Grades erscheinen lassen – eine Irrfahrt durch die Staatsschuldenkrise, die ergebnislosen Dauerstreitereien mit Griechenland, die Niedrigzinsen, bedingt durch die Geldschwemme, mit der die EZB die Märkte zu stabilisieren versucht. Vor allem aber ist es das selbstverständliche Leben in Frieden und Freiheit, das einen konträren Hang zum Dauernörgeln und zur Europakritik in vielen Ländern hervorgerufen hat. Beim Blick zurück sehen wir friedvolle blühende Landschaften. Was historisch dahinter liegt, bleibt verstellt.

Es ist der immer gleiche Mechanismus, der auch hier greift. Wenn die Erinnerung an die dunklen Tage schwindet, wenn das Gute längst Normalität geworden ist, wenn (Über)leben keine Frage der Position diesseits oder jenseits einer Grenze mehr ist, dann erkaltet das Herz auch gegenüber dem einst so Schönen und Besonderen. Erfolg erzeugt negative Wahrnehmungsstörungen.

Im Video: Chefredakteurin Miriam Meckel stellt die Ausgabe 22/2015 vor.

Der Sinn der europäischen Integrationsübung wird derzeit so herzhaft infrage gestellt wie nie nach 1945. Nationale Interessen rücken wieder in den Vordergrund, und altgediente Vorurteile gegenüber Nachbarstaaten und den Menschen, die dort leben, erwachen wieder zu voller Blüte. Die Klage über die Probleme Europas wird nicht nur an Stammtischen geführt, sondern bis hinein in die Vorstandsetagen von Unternehmen. Wenn man dort Sätze hört, was passieren müsse, damit wir wieder einmal aufgerüttelt werden, lassen sich Hitzewelle und Gänsehaut im eigenen Reaktionsempfinden kaum mehr unterscheiden.

Uns geht’s gut. Ja, sag mal, geht’s uns noch gut?

Ob Grexit oder Brexit – es gilt, die aktuellen Probleme anzupacken, aber nicht zu überhöhen. Die Staatsschuldenkrise ist ein Übel. Gemessen an den historischen Erfahrungen Europas, das kleinere. Schulden werden manchmal nicht zurückgezahlt – im Krieg gegen und in der Liebe zu Europa.

Als Robert Schuman 1950 zum ersten Mal über seine Idee einer Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl sprach, hat er die wichtigste Begründung von allen geliefert: Es gibt keine bedeutendere Voraussetzung für Wohlstand und Wachstum als Frieden. Und nur im Frieden gibt es Freiheit. Für uns ist das heute selbstverständlich. Ist es nicht, wie ein Blick Richtung Ukraine zeigt. Wer beim Euro auf fallende Kurse wettet, darf jenseits kurzfristiger Spekulationsgewinne keine Hoffnung haben, ihn später günstig wieder zurückzukriegen, wenn er fort ist, und verliert weit mehr als Geld.

Die erste Odyssee der griechischen Antike wäre übrigens fast gut ausgegangen – hätte Telegonos, der dem Odysseus unbekannte Sohn, seinen Vater nicht nach dessen Rückkehr getötet – angeblich ahnungslos.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein von Miriam Meckel. Permanenter Link des Eintrags.

Über Miriam Meckel

Dr. Miriam Meckel ist Chefredakteurin. Die studierte Kommunikations- und Politikwissenschaftlerin sowie Sinologin startete als Fernsehjournalistin bei WDR, RTL und Vox, bevor sie eine Professur für Journalistik an der Universität Münster übernahm. Meckel war danach fünf Jahre Regierungssprecherin und Staatsekretärin für Medien, Europa und Internationales beim Ministerpräsidenten in Nordrhein-Westfalen und wechselte dann zurück in die Wissenschaft. Sie ist Professorin für Medien- und Kommunikationsmanagement der Universität St. Gallen, Schweiz, und Autorin zahlreicher Wissenschafts- und Sachbücher.

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Alle Kommentare [143]

  1. na na froggy
    jetzt mußte mit den quaken stoppen
    fröschinnen hoppen hier ja nicht
    die können mit nix versteh
    sehr gut um geh

    (oh mann miriam)

  2. jetzt muß der zamir noch einen huben
    auf das die bösen buben
    prinzen werden
    sing song my auf erden

    war der link auf MYVIDEO beabsichtigt und wie (00:43)

    ein pressack ohne beine
    frag(t)e um das eine
    dabei warens zwei ohne vier

    (es mußte hier die vier
    denn welcher hier
    hätte es ohne vier
    denn kapvernünft)

  3. leider ist meines blickes prio
    momentan auf anderweitig trio
    kann also nix zu maische und kio (18:08)

    jedoch bei bösen Buben find ich die Laus (07:28)
    was Beine und so
    sowas ergibt 3 X z(wei) X Lebensanhänglich

  4. Interessant karel, 18:08 u. 33
    dass du den Beitrag (oder die Sendung?) für einen Angela LOBENDEN hältst. Wie höchst unterschiedlich doch „Auffassungen“ ein und desselben Textes sein können! Da fragt man sich, wie PISAa und die Überprüfung des Textverständnisses ausgefallen WÄREN, hätte es PISA schon 50 Jahre FRÜHER gegeben. –
    Was ich interessant fand war die igantische „Eierei“
    die Klöckner sich offensichtlich auferlegt hatte hinzulegen
    um IHRER Kanzlerin zu dienen. (Oder vielleicht eher der eigenen Karriere?) –
    Auch die Bildführung war interessant.
    An der Wand hinter Klöckner die Bilder der wirklich wenig einladenden Angela-Physiognomien. Davor die gar nicht unattraktive Klöckner. Mitsamt Beinen. – Haste geträumt, Karel??? 😉 –
    •••
    Oh, … ich böser Bube!!!
    Schickt mich in die Hölle der Inkorrekten!
    Ich habe es verdient.
    Ich bekenne:
    Ich habe die Qualität der Argumentation einer FRau
    gegen die Qualität ihrer Beine aufgerechnet!!!
    Das gibt mindestens 3 x „Lebenslänglich im Schwulenknast“.
    Wenn nicht sogar … keine Ahnung … ;-9

  5. karel 18:08 keine Opti-Pessi- sondern eine reine Glaubensfrage:

    http://www.welt.de/wirtschaft/article141557560/Standort-D-wird-von-der-Weltspitze-verdraengt.html

    PS: vielleicht hilft ja Beten, weil damit sollen auch Berge versetzt werden können. …die Aufklärung muss dann halt einfach noch a bisserl warten…

    ….so long, wir müssen damit leben:

    andere beherrschen das wordwideweb, wir haben das world-wide-weib

    wehwehweh.das Bild zum OrgiNASS-BeTON, das D-date2Mutti

    http://polpix.sueddeutsche.com/bild/1.1405819.1355283774/640×360/angela-merkel-francois-hollande-reims.jpg

    The Power-Mutti No 1 the worldwideweib ohwehohwehohweh.mutti4me.de
    Germany ?-? points?
    >> HafDUNGsausschluss: für weiterführende Ziel-Links kann keine Haftung übernommen werden.

  6. Fortsetzung nur in diesem Theater:

    worldwidesepp: Die FIFA, der ADAC, der STAAT, die EU,… am ende hilft nur eine Medizin: Gebt Denen weniger Geld, denn Geld haben, bedeutet Macht (über den Anderen) verfügen:

    oder: – Selbst.be.herr.schung – Selbst sein HERR sein.

    Sonst nix.

    +

    oder alternativlos: Superhelden sehen..
    The Avengers

    Loki: Kniet nieder vor mir!
    Loki: Ich sagte… KNIET NIEDER!
    Loki: Ist es so nicht einfacher? Ist dies nicht eure natürliche Haltung? Es ist die unausgesprochene Wahrheit, dass es die Menschheit nach Unterwerfung verlangt. Die blendende Verlockung der Freiheit mindert eure Lebensfreude und bringt Gezänk um Macht und Identität. Eure Bestimmung ist es, beherrscht zu werden. Am Ende, werdet ihr immer nieder Knien.

  7. nur keinen übermut
    den weltfußballwächter usa
    findet frog gar nicht gut

    diese selbstgerechte darstellung als regelgarant
    ist viel zu schmierseifenfabrikant

  8. Magidsch,
    wer ist Eys und wer iss Pampa?
    Du lebst in der vergangenheit,
    das hat noch nie befreit.

  9. „das system, das system das war immer schlecht …“
    schon vorm angelaasche, vorm kaiser willem, davor.

  10. @Karel
    „An die Merkel-Pessimisten….“
    Zu AM: Ich bin kein Pessimist, sondern nur Realist.

    Gruß dtesch

  11. Die FIFA, eine blaupause des weltschweinekapitalismus,
    jetzt gehts allen an den hymen, ohohohoh.
    Humba, humba, täteräää …

  12. Magic, Du kannst jetz einen blasen,
    aber bitte nicht in trübsal, komm
    weiter gehts …
    nicht hängen lassen.

  13. Die FIFA iss im eima, es hat sich ausgeblattert.
    Alte Männerträume scheitern am Besitzstandswahren.
    Die Deppenwirtschaft ist beendet.
    Auch eine kapitalistische Normform.

    Schönen Gruss vom Stammeshäuptling, ZZ

  14. Eys, pampa, ghogho..war’s das jetzt, hängen wir die Spiegel in den Keller oder geht das Spiel weiter?

  15. aus der Sicht des strenggläubigen CDU-Wählers: ein Nerd, mit autistischen Zügen, keine Frage. Nicht ganz gebacken, dem mehr als zwei Tassen im Schrank fehlen, der zwar mit seinen Zügen in jeden Haushalt auf der ganzen Welt fährt, aber was noch fehlt: dass er es fertig bringt den Rest der Welt aufzumischen, diejenigen, die noch keinen Strom haben und nicht auf drei zählen können, genau die, die uns eh´ schon bedrängen und uns auf den Pelz rücken…

    Dem steht eine Erscheinung, eine Göttliche entgegen aus, zwar nicht aus dem Schwarzwald, aber immerhin: aus der Uckermark. Der protestantische Wackelpudding mit Vanillegeschmack, der Gegensatz wie zur Kante am Ostseestrand eines Menschen, der etwas bewegen will. Sie ruht in sich, der verlängerte Arm eines Homo Fabers, hängt dran wie die Prothese eines Kriegsversehrten, beschäftigt mit der Homo-Ehe, er steht, hinter ihr, der Vorsitzende einer Partei, die weiß, was sie will. Was sagt die Kanzlerin zur Penisverlängerung und zu den Schadstoffen in Gesichts- und Gleitcremes? Miir kommt´s, ich werde müde, ich muß jetzt schlafen
    ..

    ..

    Was wollte ich jetzt nur sagen, …habe es vergessen…ich warte auf Klaus, den Kleber und meine Gundula Grause, und mach´jetzt große Pause.

  16. die neue Kirche, der neue Wallfahrtsort.
    Die Larry-Gläubigen unter sich.
    UPS

  17. ja, der Artikel ist bestimmt extra für Schnelldenker gemacht, bei denen, wo es hinten so raus kommt, wie es vorne rein geht…

  18. … eben falsche schlussfolgerungen,
    unabhängigkeit lautet die zauberformel
    in allen lebenslagen und in jedem lebensalter.

    Nicht jeder hammelherde hinterher rennen und
    ab und an überprüfen, wenn die versprechungen
    ins uferlose abgleiten, auch mal nein sagen können.

    Überischens ist Larry sein Page ein rein
    amireggonischer personenkult, mehr nicht,
    da schüttelts einem rischdisch, fehlt noch
    ne hymne.

    Schönen Gruss vom WalMart und weiteren Andächtigen, Zamir

  19. hat er damit all die Scheinheiligen gemeint, der gute Underwood, die heute Alles in Bausch und Bogen kritisieren und morgen sich gegen jedwede Änderung streuben?… die aus der Alten Welt..? die Sektierer, die alles von den Anderen wollen, den Arbeitsplatz, das Geld, die Zukunftssicherung, glauben, wenn sie nur laut genug schreien, „dann wird sie schon geholfen..“?

  20. Frank Underwood: „Sie haben einen Anspruch auf rein gar nichts, nichts,
    noch weniger als das.“

  21. Larry PageEiner für alles

    „“ Es fällt uns leicht, die täglichen Schwierigkeiten zu sehen, es fällt uns schwer, den Fortschritt auf der Welt wahrzunehmen. Ob in Bezug auf Gesundheit oder Zufriedenheit: „Die Daten sagen, dass die Lage sich verbessert.“ Und für Page sind es vor allem digitale Technologien und deren Kommerzialisierung, die der Menschheit weiterhelfen. „Das ist es, was mich morgens aus dem Bett treibt.“
    .
    Page ist der Homo Faber des Internetzeitalters.
    .
    Einer der wichtigen Gesprächspartner des Larry Page war der 2011 verstorbene Apple-Gründer Steve Jobs.
    .
    „Aber andererseits gibt es diese grundlegende Unzufriedenheit, die ich und viele andere im Unternehmen haben: Da sind all diese großen Firmen. Aber ist das, was sie tun, wirklich wichtig und wirkungsvoll, sodass man sich gut dabei fühlt? Wir wollen, dass die Antwort bei uns Ja lautet. Davon hängt auch die Meinung der Menschen über uns ab: Machen wir Sachen, die bedeutend für sie sind? Und tun wir das mehr als andere? Ich glaube, dass da eine große Gelegenheit wartet.“
    .
    Larry Page erscheint die alte Welt doppelzüngig. An einer Stelle wird er sehr direkt: „Wäre ich heute Jungunternehmer und hätte die Wahl, meine Internetfirma in Deutschland oder im Silicon Valley aufzumachen, mir fiele die Entscheidung nicht schwer. Und die Regulierung wird eher noch schlimmer in Europa. Da wird es sehr hart, eine Firma von globaler Bedeutung aufzubauen. Dann der Datenschutz, all diese Gesetze machen es nur noch schwieriger.“
    .
    „Don’t be evil“ ist die Marktgläubigkeit enthalten: Der Kapitalismus ist nicht böse, sondern das beste Mittel, um große Erfindungen zu realisieren. „“

    http://www.zeit.de/2015/21/larry-page-google-gruender

    Was beim Thema immer unerwähnt bleibt:

    Andreas von Bechtolsheim (* 30. September 1955 in Hängeberg am Ammersee) ist ein deutscher, im Silicon Valley (USA) lebender, Informatiker und Unternehmer. Er war 1982 einer von vier Gründern von Sun Microsystems und 1998 einer der ersten Investoren bei Google

    http://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_von_Bechtolsheim

    PS: mM – Unsere Zukunftschancen liegen nicht bei Denen, die (heute) viel haben, die sind beschäftigt, es zu erhalten und fürchten, es zu verlieren, – die Chancen sind bei Denen, die NICHTS haben, aber alles wollen, – bereit, dafür alles zu tun, weil sie nichts zu verlieren haben!… der Euro-Club geradezu ein abschreckendes Beispiel…

  22. Westliche Scheindemokratiewerte, die da ihren Unfug treiben
    und hinterher wir gebrüllt, „haltet den Dieb.“

    Sie haben keinen Plan und das mit voller Kraft.
    Warte einfach, bis „meine Stammeshäuptlinge“ die
    Macht übernehmen und wir endlich zu archaischen
    Verhältnissen zurückkehren dürfen; alles wird besser.

    Schönen Gruss von den uralten Werten und Zöpfen, Zamir

  23. Verschwörungstheorie?
    Man sollte in diesen verrückten Zeiten öfter auf unabhängige Medien zurückgreifen, bspw. deutschsprachige Schweizer Medien oder auch Wiener Zeitungen, aus denen man mehr erfährt als aus bundesdeutschen Massensedativa.

    „Westen unterstützte die Schaffung eines «salafistischen Staats»“

    http://bazonline.ch/ausland/amerika/Westen-unterstuetzte-die-Schaffung-eines-salafistischen-Staats/story/28174900

    Ist es das, was Europa will? Ein Krieg, der von Tag zu Tag größer wird? Und auf den die einzige Reaktion in weiterer Aufrüstung von Drittländern besteht? Hauptsache, der deutsche Plebejer denkt nicht so sehr darüber nach, was die Herrschaften da aushecken …
    oder hier:
    Geopolitik
    USA haben Entstehung des Islamischen Staats bewusst nicht verhindert
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/05/25/usa-haben-entstehung-des-islamischen-staats-bewusst-nicht-verhindert/

    „Der neue Bericht des Pentagon enthüllt, dass anders als von den Regierungen des Westens behauptet, dass die Ursache für die Bedrohung von ihren eigenen, zutiefst fehlgeleiteten Politik kommt, weil sie heimlich den islamistischen Terror unterstützt hat, um dubiose geopolitische Zwecke zu verfolgen.“
    Müssen alle Putintrolle sein die so etwas behaupten,gelle 😉

  24. „Merkel will Asylverfahren beschleunigen,“ jahrelanges Nichtstun und Tiefschlaf möchte uns die Politik als beherztes Handeln verkaufen.
    Schlaftabletten in Amt und Würden.
    Auch im Innenministerium weht
    DDR- Stallgestank.

  25. … ist’s auch im Mai noch tiefe Winter,
    ihr seid und bleibt alle meine Kinder,
    einer muss eusch doch versorgen,
    die welt verklären und gute Manieren
    beitrichtern, sooho issess.

  26. Zamir, die warten alle darauf, dass ihnen jemand die Welt erklärt, weil sie merken, dass sie mit der vorpubertären Welt eines Pampus mit der Dreiteilung von Gewalt nichts, aber auch gar nix mehr zu tun hat.

    PS: …aber ich werde mich hüten – den müssen sie sich schon erschlecken, den Geschmack, ….erklären lässt der sich nicht!

  27. Bei der momentanen blogstimmung
    haben sich einige altgediente klammheimlich in ihr Schneckenhaus zurückgezogen.
    Wieso eischendlisch, bei dem erfrischenden Pfefferminzgeschmack;
    der den müffelnden Raum gerade durchdringt?
    Europa ist ein Irrenhaus, da kucken nur noch seltsame Menschen raus …

  28. +

    und anderen menschenähnlichen Arten:

    Die Macht wird in Beton gegossen, damit Joker weiß, wie er dran ist und wer hier was zu sagen hat:

    http://i.ytimg.com/vi/52j0I0RHyr8/maxresdefault.jpg

    http://cdn1.spiegel.de/images/image-824370-galleryV9-rynw.jpg

    aber wetten: Auch wenn der Mensch weiß, dass er in vierzehn Tagen gehängt wird, geht auch Mario Draghi zu Fuß zum Blähdern!

    PS: Wovor haben Die eigentlich angst, dass sie sich derart hinter Mauern verstecken müssen…?

    Gruß vom Scheisshäuserl mit den vierzehntausend Fenstern

  29. Sie haben völlig RechtFrau Meckel.
    Die Entwicklung Europas -seit Ende des 2. Weltkrieges- ist ein Segen,
    ganz besondersfür Deutschland, unstrittig,gibts auch nichtszu diskutieren.
    Nur was unsere Politelite durch Selbstgefälligkeit, Überheblichkeit und
    mit Verlaub, krimineller Energergie ist atemberaubend.
    Der Eur war und ist nicht nötig, er wurde genz bewußt zu kriminellen
    Zwecken eingeführt. Nu, Frau Meckel, ist er nun einmal da und jetzt?
    Wenns ums zahlen geht, hört die Freundschaft nunmal ganz schnell auf.
    Und hinzu kommt noch diese sinnlosen Erweiterungsphasen.
    Europa mit den vielen unterschiedlichen Kulturen ist politisch von Brüssel
    aus nicht zu beherrschen.Brüssel ist auch ein Kostenfaktor, der den
    europäischenVölkern noch bitter aufstoßen wird.

  30. Bayern München ist Deutscher Meister,
    auch bei den Frauen, Whooouuwwh.
    Im Ballschieben und Herumpepln, chrchrchrchr.

  31. Pampa,
    haste Dein Beuteschema geändert,
    war die Griechin nicht durchgehend blond ?
    Oder sooho ähnlich?

    … und Bad Saarow mit zwei aa.

  32. Pampa,
    biste aber heute früher mit dem rasenmähen ferdisch, ohohohoh.

    Wat iss denn Esc, irgendeine schlimme Krankheit?

    Musse nich den weibaan inne glotze
    hinnaherkucke, iss reine enegieverschwendung, wenne weisst
    was ich Dir damit sagen will.
    Gehe jetzt auch golfen, zumindest habe ich die profihafte Ausstattung, nur mit
    den Schlägen, da hapert,s noch.

    Schönen Gruss aus Bad Sarow am See, ZZ

  33. Scheinbar ist dieses Jahr V-Ausschnitt modern. Also für Frauen, V bis zum Bauchnabel ohne BH, durchsichtig. Der alte Schwede sei ja so ein Schnuckelchen, meint meine Frau. Dieses Milchgesicht, da sieht Conchita ja männlicher aus.

    Nächstes Jahr muss Karels Playmate Angie das selber machen. So eine Art Gossip-Song, mit D-Mark-Scheinen im Tanga-String, vielleicht kriegen wir ja dann einen Punkt, odda sie schließen uns wenigstens aus der EU und dem Euro aus. Das wär doch mal ein hübscher Erfolg beim ESC.

    Heiliger Geist, Ghost hat heute Namenstag, da könnt Ihr mal sehen, welchen Mist ich mit ansehen und vor allem anhören muss. Was hatte die Schöneberger denn an, ja Du liebe Güte.

    Die Griechin sah aber nett aus, die würde ich auch nehmen, überall, nur nicht beim Wort, aber so als Anzahlung … 😉 😉 😉

    Frohe Pfingsten allerseits
    Pampa

  34. Wie war das nochmal an Pfingsten,
    mit dem Geist, dem Heiligen?

    Muss wohl schon sehr, sehr lange
    her sein, hooach …

  35. Vine Deloria: „Nur Stämme werden überleben.“
    Aber kräftig müssen sie schon sein, woll.
    Pampa, wenn Duuhu weisst was isch meine, gelle …

    Das geldgierige, inflationäre
    Anarcho-Fiffinanzmarkt-Kapitalismus-Kaputtsystem ist im Kern und Grundaufbau zum Scheitern auf dem
    Stinkehaufen verurteilt, weltfremd, menschenunwürdig und lebensfeindlich;
    ein sadistisches Schmarotzertum,
    durch und durch.
    Es hält keiner wissenschaftlichen Untersuchung stand, ausser die studifizierten Pennemätzchen wurden
    vorab bestochen.

    Schönen Gruss von Brotfressor Schnadlhüpf aus Tripsdrill

  36. Wenn die Herrschaft der freischwingenden Stammeshäuptlinge
    anbricht, dann tanzen und singen wir alle,
    jahaa alle, im Kreise, die uralten afrikanischen fruchtbarkeitsrituale, wie vor tausenden von Jahren, unsere affriggonischen vorfahren sie von der grossen Mutter übernommen haben.

    Unsere weißen, vom Nichtstun verweichlichten Schwestern und Brüder werden dann wieder eine gesunde Geburtenrate vorweisen können und wir ziehen uns in unseren angestammten Kral zurück, mit der Gewissheit ein gutes Werk verrichtet zu haben.

    Die Welt hat ihr natürliches Gleichgewicht wieder und sollten unsere weißen Brüder uns erneut brauchen, dann kommen wir und helfen Ihnen.
    Der Anfang ist das Ende und das Ende ist der Anfang, der Löwe schläft heut‘ Nacht.

    Viele, medizinmännische Grüsse aus der Hütte des grossen Meisters …

  37. jessas na is des a kreiz
    immer so das allerweitz
    mit diesen geschichten die sich dichten
    sprach der karel kurz so hin

    kann (11:18) von eysel sein
    selbst wenn er ein lotter bürokrat
    nein
    nur wo ist das denn abgeschrieben

    Hab was Besseres vor als DICH
    Heute in ner G A N Z guten “Kluft”,
    mit der GANZ guten am Handgelenk und den GANZ guten am Fuß (zitat)

    is das

    (Joachim Lottmann gibt Peter Glaser)
    (nö von Glaser hat der keine Ahnung)

    ja es ist dem frog ein rätsel

    zu zamirs (11:44)
    was gilt bei der deutschen bundesbahn

    auf die gekanken kommts nicht an

    ist zamir (14:05)
    eysel von hinten
    betrachtet

    weil

    wer zum bankert
    ist Charles (D.) Blankart

    und diese NSDAP Propaganda von Karel (19:03)
    Dein Beispiel Bayern zeigt, was erreicht werden kann,
    wenn andere Parteien in der Politik das sind,
    was in Bayern der Fall ist, nämlich
    Zaungäste der Macht

    gefällt frog gar nicht

    und dann auch noch pampa
    oh mann oh mann
    selbst born in the usa war schon suspekt
    (unter kennern damals)
    Sein Spitzname The Boss entstand in den 1970er-Jahren,
    als er seinen Bandmitgliedern nach den Auftritten die Gage bar ausbezahlte. (aus wikibpedia)
    also was gibts neues
    Vom Boss Springsteen mit tichy als magic queen tougher than the rest??

    (nähere auskünfte gibt gerne der hippe eysel von (11:18))

    bezug zu (11:44)
    zamirs gedanken mögen zwar nicht frei
    jedoch welches ei ist von pampa noch erwartbar
    (denn das mit springsteen war fast gut nur der falsche hut)
    (hippe doch den eysel hopp auf 11:18 Uhr)

  38. Wir leben doch in einer arbeitsteiligen welt.
    einer welt die rein ökonmisch immer nach
    grösstmöglicher effektivität strebt.

    Wir verfügen über hightec-anwendungen und
    vollautomatisch programmierte produktionsweisen,
    in fast allen industriezweigen.
    Wir verfügen auch per internet, über einen noch nie
    dagewesenen wissenszuwachs und doch hängen wir
    in fast allen sozialen bereichen um jahrhunderte hinterher.

    Wir erleben einen finanzmarktkapitalismus, der riesige
    werte einfach aus dem handgelenk heraus vernichtet
    und wieder per mausklick neu erschafft.

    Diese starre und sturheit in den obersten etagen der reichsten
    und mächtigsten sind die grösste gefahr für die gesamte
    menschheit und lähmt den wahren fortschritt.

    Die westlichen scheindemokratien sind ein elendiges
    natterngezücht und haben in ihrem gesamten
    wirken nur symbolcharakter, sie gehören zum
    lächerlichen aufbau der herren kapitalfresser,
    die es nicht fertigbringen, auf einer kleinen,
    überschaubaren erde, eine perspektive für
    alle menschen zu ermöglichen, sie sind nicht
    an wirklichen problemlösungen interessiert und
    tun im gegenteil alles dafür, um ihr lächerliches und
    erbärmliches erdendasein zu repräsentieren und zu
    festigen.

    Schönen Gruss vom Betrugsystem, Zamir

  39. Wie könnte die demokratie „verbessert, gestärkt“ werden?
    Wer würde daran mitarbeiten und wozu, besteht dazu
    überhaupt interesse?
    Wo müsste man ansetzen und ist es überhaupt erwünscht?

    Unsere derzeitige D. verschlingt natürlich riesige summen
    für pseudo-oppositionelle parteien, die einfach nur jahrelang
    hin- und herschaukeln, nur um den schein zu wahren.

    Unser derzeitiges system hinter dem system kennt nur ein
    kleine gruppe von gewinnern, denen jegliche veränderung
    nicht gelegen kommen würde und die von daher alle
    veränderungen zu verhindern weiß.

    Schönen Gruss von den Verflechtungen, Zamir

  40. Hallo Pampa,
    Dein Beispiel Bayern zeigt, was erreicht werden kann, wenn andere Parteien in der Politik das sind, was in Bayern der Fall ist, nämlich

    Zaungäste der Macht ….. 😉

    Eysel, dtesch
    natürlich bringt Blankert es auf den Euch gefälligen Punkt:
    näml ich zu einem zu einseitigen Beitrag,
    nur mit Namen aus der CDU
    Nun, ein Professor an der TU Berlin…. passt schon.

    Für mich ein Beitrag ohne Wert,
    fehlen die entscheidenden rot-grünen „Fehlpässe“.

    Gruß
    karel

  41. @Pampa
    „Klar ist das ein Nachteil repräsentativer Demokratie, …“

    Der Begriff „repräsentativer Demokratie“ zeigt auch, wie es um das Wohlvolk bestellt ist.
    Diese Figuren wurden vom Wähler gewählt, um eben diese zu repräsentieren.
    Was sagt das über das Wahlvolk aus?

    Noch scheint nicht alles verloren, da die Hälfte der Wahlberechtigten sich der Wahl enthielten und sich offenbar von keiner Partei vertreten sahen.

    Gruß dtesch