Teure Worte

Am 7. Mai wählt Großbritannien. Für Europa steht Wachstum und Stabilität auf dem Spiel – deswegen wäre ein Brexit der falsche Weg.

Es sind fünf Worte, die Margaret Thatcher als britische Premierministerin 1984 sprach, die Großbritanniens Verhältnis zur EU noch immer scharf umreißen: „I want my money back!“ Ich will mein Geld zurück. Damals gelang es Thatcher mit ihren harten Worten, einen Rabatt für die Beitragszahlungen der Briten zum EU-Haushalt herauszuschlagen: 66 Prozent des Nettobeitrags. Das kann man Erpressung nennen oder auch politische Verhandlungskunst.

An beidem hat sich der derzeitige britische Premier David Cameron versucht, als er ankündigte, bei einem Wahlsieg ein für 2017 geplantes Referendum zur EU-Mitgliedschaft vorzuziehen (ein solches Referendum gab es bereits 1975). Cameron hat in der Folge immer wieder betont, er sei für den Verbleib des Vereinigten Königreichs in der EU, aber die Luft für dieses Pro-EU-Argument ist inzwischen in manchen Sphären so dünn geworden, dass es immer nur mit rhetorischem Begleitgeschwader auslaufen darf: Die EU-Verträge müssen geändert werden, damit Großbritannien wieder eigenständiger wird.

Mit der Ankündigung eines Referendums hat Cameron der britischen Wirtschaft, vor allem aber sich selbst eine Schlinge um den Hals gelegt, die andere zuziehen können. Zum Beispiel Nigel Farage, Vorsitzender der europakritischen Ukip-Partei, die es bei der Europawahl im Mai 2014 auf 27,5 Prozent brachte. Mit der „Armee des Volkes“ will Farage schnurstracks aus der EU marschieren.

Im Video: Chefredakteurin Miriam Meckel stellt die Ausgabe 18/2015 vor.

Für die Zukunftsfrage Großbritannien/EU ist die Wahl so oder so ein Wendepunkt: Schafft Ukip es am 7. Mai auf 13 Prozent, wie manche Wahlprognose vorhersagt, verlieren die Tories die Mehrheit und Premier Cameron jede politische Vitalität. Schneidet Ukip gemäßigt ab, wird Farage Cameron in der EU-Frage vor sich hertreiben.

Damit aber steht auch die britische Wirtschaft vor einem Problem. Zurzeit floriert diese regelrecht. Großbritannien hat sich von der Finanzkrise erholt, mehr noch, 2014 hat es mit 2,8 Prozent das höchste Wachstum unter Europas klassischen Industrienationen erzielt. Das kann sich schnell ändern, wenn aus Worten Taten werden.

Ein Austritt, so eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung, würde sich für das britische Bruttoinlandsprodukt mit 0,6 bis 3,0 Prozent negativ niederschlagen. Rechnet man die dynamischen Effekte hinzu, also die Auswirkungen auf Investitionen und Innovationen, könnte sich der negative Effekt gar auf bis zu 14 Prozent erhöhen.

Die Mechanik dahinter ist klar: Tritt Großbritannien aus, muss es sich wieder auf nicht tarifäre Handelshemmnisse oder gar Zölle im Handel mit der EU einstellen – keine guten Aussichten für ein Land, das 50 Prozent seiner Exporte mit der EU abwickelt. Für die Bürger bedeutet das: steigende Preise. Für die Wirtschaft insgesamt vermutlich sinkende Wachstumsraten.

Das kann uns egal sein? Ganz sicher nicht. Wenn die Nachfrage nach teuren Importgütern sinkt,schlägt das auf die Industrieproduktion der Exportländer zurück, also auf uns. Besonders betroffen wären in Deutschland die Kfz-Branche, die Chemieindustrie und die Finanzdienstleistungen. Zudem müssten die verbleibenden EU-Staaten die fehlenden britischen Beiträge im EU-Haushalt ausgleichen. Für Deutschland bedeutet das jährlich rund 2,5 Milliarden Euro Mehrkosten.

Nicht alles, was Wert hat, lässt sich in Zahlen fassen. Den vielleicht gröbsten Schaden richtete ein Austritt Großbritanniens für ein wirtschaftlich starkes und geeintes Europa an. Während sich im Osten die neuen Riesen China und Indien weiter erheben, verheddert sich Europa in politischen Spielchen um Exitstrategien.

Eins ist doch klar: Es dauert, bis der Schaden eines EU-Austritts für die britische Volkswirtschaft schmerzhaft erkennbar wird. Dann aber ist es zu spät. Kein britischer Regierungschef kann sich dann hinstellen und sagen: Ich will mein Geld zurück. Das muss man wissen, bevor man Referenden ankündigt. Worte können richtig Geld kosten.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein von Miriam Meckel. Permanenter Link des Eintrags.

Über Miriam Meckel

Dr. Miriam Meckel ist Chefredakteurin. Die studierte Kommunikations- und Politikwissenschaftlerin sowie Sinologin startete als Fernsehjournalistin bei WDR, RTL und Vox, bevor sie eine Professur für Journalistik an der Universität Münster übernahm. Meckel war danach fünf Jahre Regierungssprecherin und Staatsekretärin für Medien, Europa und Internationales beim Ministerpräsidenten in Nordrhein-Westfalen und wechselte dann zurück in die Wissenschaft. Sie ist Professorin für Medien- und Kommunikationsmanagement der Universität St. Gallen, Schweiz, und Autorin zahlreicher Wissenschafts- und Sachbücher.

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Alle Kommentare [146]

  1. Ghost,

    nur btw., zu dem Thema Brexit ein Szenario:

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/britische-parlamentswahl-in-europa-geht-das-brexit-gespenst-um-13569528.html

    Nur aus dem Kopf, eigentlich bekamen die National-Schotten im UK Oberwasser, als sie Unterwasser Öl fanden, aber bei einem anderen Ölpreis. 😉

    Letztlich denke ich, ist das gar nichts so entscheidend. Alter Schachspieler, denken wir Aaron Nimzowitzsch, die Drohung ist stärker als die Ausführung! Es reicht schon, wenn die Briten mit dem Austritt drohen können, je niedriger der Ölpreis, umso geringer der Trumpf Schottland von Brüssel.

    Außerdem sollte man die Freiheitsliebe der Schotten niemals unterschätzen, Öl ist das eine, Freiheit etwas ganz anderes.

    „You’ve come to fight as free men, and free men you are!“

    https://www.youtube.com/watch?v=lEOOZDbMrgE

    Meines Erachtens wird es immer mehr um Selbstbestimmung gehen, weniger um Zentralisierung und Sozialisierung. Dabei aber, all finance is central whereas all business is local der „Knackpunkt“ sein, an dem Brüssel zerbrechen wird.

    Ganz einfach, beim Geld hört die Freundschaft auf.

    Gruß
    Pampa

  2. Dös gabidal iss a flichtiges reh,
    viel eher noch ein flittchen mit
    viel ach und weh.

    „Denn sie wussten noch nie was sie taten.“
    Aber die Politik und die gesamte Gesellschaft räumt diesen
    lumpazi vagabundis wegelagerundis
    sogar absolute narrenfreiheit ein.

    Ab und zu wird mal einer, vielleicht auch
    zwei vor Gericht gestellt, aber nur um den schnöden Schein zu verwahren.

    Ansonsten geht das muntere spielcasino-treiben munter weiter, bis …

    Schönste Grüsse von den Herren der
    Wertevernichtung, Zamir

  3. Tja Magic,

    Erstens hielt ich den Kauf der Postbank für unsinnig, zweitens sehe ich auf absehbare Zeit keine Margen im Unteren bis mittleren Privatkundengeschäft, weder aktiv noch passiv. Etwas wie Cross-Selling halte ich auch für Quatsch und ferner ist D nach eie vor im Filialgeschäft overbanked, deutlich.

    Ob D überhaupt der richtige Stndort für die Zentrale ist – eher nicht. Da würde ich mich eher auf London, Hongkong und New York konzentrieren.

    Aber das dürfte nicht das sein, was Du hören willst, deswegen schreibe ich das ja … 🙂

    Es wird auch nicht bei 200 Filialen von 700 bleiben, eher deutlich mehr und Konzentration auf Bezirks- und Hauptfilialen in den wirtschaftlichen Leistungsregionen im Inland sowie weitere Skalierung über die IT-Systeme im Massengeschäft. Die Kosten müssen runter, die Margen hoch und die Marke braucht wider mehr elitären Touch.
    Sollen doch die margenschwache Massenkundschaft die SPKs und Genossenschaftsbanken abwickeln, so what?

    Gruß
    Pampa

  4. Nun komm schon, pampa, wo bleibt dein sportlicher ehrgeiz. Wer, wenn nicht du und dein inkassobüro..jetzt wo die deutsche punk nun auch die deutschen omas im stich lässt, da wird dein gebirgsjägertalent dringend an den sparstrümpfen der nation benötigt.
    Ich halte die strategischen entscheidungen von jain&co für falsch. Wenn die zinsen wieder steigen, wird man der postbank und dem geschäft mit dem mittelmäßig bemittelten michel noch hinterher trauern.
    Schäuble tut m. E. richtig daran die coba daran zu hindern über überhohe prämien trittbrettfahrer aus den reihen der mach-geld-aus-geld-elite einzukaufen. Aus den reihen der blauen werden sich im inland ausreichend gute in befriedigender zahl zu guten normalkonditionen von blau nach gelb-grünlich orientieren, und aus den international vagabundierenden heymaker-„eliten“ braucht es dort nicht einen söldner zusätzlich. Coba bleib bei deutschen leisten,
    das nützt uns zuhaus am meisten..trotz sparcaisse und genotum…

  5. Ja, nee EuYsel 14:06 und ganz gewiss, meinem Fisch im Bratrohr ist es auch ganz egal, wie groß meine Küche isst!!! Danke für die Ausrufezeichen und dass du mir gegenüber das Wort „Salafinsterkenner“ nicht benutzt hast!!! Prost EuYsel!!!

    PS: Aus dem ausgeruhten Teig, wird doch keine Pizza-Speziale werden….???

  6. Das woertle zum ersten mai, hier so ähnlich schon einmal
    vorgestellt.
    Mit dem gesamten kapital-haushalt der reichsten männer und
    staaten dieser welt, wäre es immer noch möglich, unter
    der voraussetzung eines griffigen konzeptes, eine menschen-
    gerechte, bestens ausbaldoverte und berechnete globalisierung
    hinzukriegen, vorausgesetzt sie werden sich einig und fangen
    endlich damit an, denn jeder lebende mensch hat ein recht
    auf ein gutes und „bekömmliches leben.“
    Wie soll und haben, auf der anderen seite müsste eine geregelte
    geburtenkontrolle weltweit, diese „INITIATIVE“ stützen und
    untermauern.

    Kapital-Technik-Fortschritt-Wertevorstellungen der Menschheit-
    Zukunft für alles Leben auf unserem Planeten. Motivation zur
    Beseitigung von Hunger-Krieg-Elend und Not, ein Ende
    jeglicher Ausbeutung von Mensch und Natur.

    Viele Grüsse von den Wohlgesonnenen, Zamir

  7. Römer,
    seltsamerweise?! habe ich auf deinem video mit der schulklasse
    kein schreien, auch kein kreischen feststellen können,
    da stimmt was nicht in bolton oder bei der beschreibung …
    Die kinder waren doch alle ganz artig-normal, hmm.

    Gruss Zamir

  8. @Römer,
    das gaanz normale leben, ein abenteuerspülplatz,
    so lang einem nicht der eigene popopopo weg-
    geschossen wird, gelle.

    Man kann dies alles zusammen genommen nur noch
    mit einem grossen eimer Ümör betrachten, im notfall
    auswandern nach pommern, dem polnischen teil
    natürlich, mittelfristig.

    Oder ins untere oberengadin, wenn es denn die rente hergibt
    inklusive rückenlagen, woll.

    Glaubst Du eigentlich, dass unsere DDR-Führungs-Doppelspitze
    nach dem zamirschen spezialrezept:“Aufnehmen-Ausstatten-
    Ausbilden-An die Arbeit,“ verfahren wird?
    Ich nicht, wie Du sehen kannst, olle Gauckomat fährt in der
    weltgeschichte herum und schüttelt händchen, guud in dem alter
    macht alles neue einen riesenspass und vom restlichen sinnesleben
    wollen wir erst gar nicht reden, odda?!

    Die komplette geschichte der neuen völkerwanderung ist eine
    einzige rechenaufgabe, eine kalkulatorische herausforderung,
    den restlichen, emotionalen nörgelschmunzius können wir uns
    getrost ersparen.

    „Lasset die Kindlein zu uns kommen,
    die meisten von uns sehen eh nur noch verschwommen,“
    ohohohohohohoh.

    Schönen Gruss von der grossen Mai-Demo auf dem Roten Platz, ZAmir

  9. @
    Ich freue mich(nicht) schon, wenn sie in 10 oder 20 Jahren in Deutschland grölend durch die Viertel der Gutmenschen laufen. Die haben es nicht besser verdient.

    https://www.youtube.com/watch?v=wBTjQsMecKs

    Ist dieses Video nun ein Audruck von Integration
    oder ist es ein Beispiel für Assimilierung?
    Es gibt keine Islamisierung in Europa, in Deutschland, auf der ganzen Welt. So isses würde hier Einer lauthals krähen…;-)

    Und das geht schon gar nicht:
    Unbequeme Vorwürfe gegen das ZDF: Der Einsatz einer Kameradrohne bei Dreharbeiten nahe eines Flüchtlingsheimes soll einen traumatisierten Flüchtling derart geschockt haben, dass er einen Nervenzusammenbruch erlitt. Der Betreiber des Heims spricht von „verantwortungslosem Vorgehen“.

    http://m.focus.de/kultur/kino_tv/medien-zdf-dreharbeiten-mit-kameradrohne-loesen-polizeieinsatz-aus_id_4651277.html

  10. Da kannste mal sehen, gerneghost, wie gut kohl sein peuple kannte. Fragst du die massen, ob sie steuern zahlen wollen ist die antwort ebenso eindeutig wie sie gewesen wäre, hätte man gefragt, ob der michel den euro will.
    Ich stimme kohl vollkommen zu, der der meinung war, bestimmte antworten der durchschnittsdoofen bekommt man am sichersten dann nicht, wenn man diese geister erst gar nicht fragt. Haste pech gehabt gernegeist. Scheinst es nun überhaupt nicht verwinden zu können und arbeitest doch noch immer daran ab.
    Was ist jetzt, je eine kaltmamsell mit ergebnis gekapert…oder ein leben lang wehmütig hinter catherine hergekaspert;-))?

  11. Eysel
    Das Problem der Arbeitslosigkeit ist scheinbar nicht zu bewältigen. Und immer dasselbe Schema: Minderqualifizierte und 45/50-jährige haben es schwer, insbesondere bei der Jobbsuche. Ich nehme an, dass die Lebensarbeitszeit ohnehin in absehbarer Zukunft nur noch 10 bis 15 Jahre (bei Lohnabhängigen, nicht Freiberufler) betragen wird. Die Digitalisierung wird die Gesellschaft in Punkto Arbeit und Arbeitsbefreiung“ noch mit immensen Probleme konfrontieren. Ich frage mich, wie sie reagieren wird.
    Die Jobcenter können nicht korrekt funktionieren, weil sie sozialrelevante Aufgaben mit Vermittlung vermengen, das geht nicht. Einige Jobcenter sollen angeblich ganz gut funktionieren, wie ich gehört habe.
    Hartz4 war und ist ein Jobbeschaffungsprogramm, aber eher im Rahmen der Rekrutierung von Jobcenter-Mitarbeitern und „Fortbildungs“-Instituten.
    Die Agentur für Arbeit sollte mal alle Zahlen offenlegen. was Hartz4 kostet und was es bringt; als eine Art Leistungsbilanz. Das wird Weise aber nicht machen, denn der Druck auf ihn würde dann noch stärker.

  12. Tragicomic
    Soll das etwa heissen, dass die Leute vor der Einführung der Kunstwährung nicht bei klarem Verstand gewesen wären? Du beleidigst damit das deutsche Volk. Fast niemand wollte dieses „Geld“, du Dampfnudel. Kohl hat es trotzdem gemacht, weil er wusste, dass es D kein Recht auf Referendum gibt.

  13. Freund und Feind verwechseln … HÖCHST interessant.
    Und DU weißt wer FEIND ist!!!
    Und NUTZT debile Lass-Mir-Mdi-Ruh-Gartenteich-Terroristen
    um dir für deine staatszersetzenden Ziele deinen MOB zu schaffen.
    B R A V O.

  14. Eysel, danke 11:22
    An all die “Verkappten”: + Pflichtlektüre und auf den Lehrplan mit dem Artikel… 😉

    Salve

  15. wenn EuYsel sich während des Teigliegens die Mühe macht und den „hirnlosen Mitläufer“ nicht bei Roland´s Gefolgschaft sucht, sondern den Sauren Fritz als Antwort auf Zuhmir´s Essiggurken 10:57 liest, mit gefälliger Selbstkritik einen gelungenen literarischen Beitrag liefert, um zu bestätigen, was er in seinem Vortrag kritisiert.

    So sieht´s nämlich aus!

  16. So, der Teig muss nun liegen.

    Immer wieder interessant!
    Gemeint ist das die eigene Meinung final bestätigende, nachgestellte „Ja“.
    In gleicher Funktion auch gene mal ein: „Gell“, „Jawoll“, „So“.
    Gerne auch von einem die enorme Schwere des Kopfes betonendem Nicken unterstrichen. –
    Man kann dann recht sicher sein, dass nach „geeigneter Interpretation“ gleichgültig WELCHER Sachverhalte verlässliches Ohrenzuklappen LÄNGST stattgefunden hat. Jede Anders-Meinung von Nichtbegreifen diktiert sein MUSS, damit zwecklos ist, unghört verhallt. –
    – Folglich bin ich nun überzeugt! –
    Und sicher, dass Rolands Beitrag ironisch als antikapitalistisches Plädoyer gemeint ist; der der „tickt“ wie R. beschreibt nur ein hirnloser Mitläufer sein kann; die einzig alles durchringende Meinung unter der Überschrift „der saure Fritz“ zu finden ist. –

  17. „Langzeitarbeitslose profitieren vom derzeitigen Beschäftigungsaufbau nur wenig. Und sie stehen in Konkurrenz zu anderen Gruppen am Arbeitsmarkt, die häufig besser qualifiziert sind, zum Beispiel wieder einsteigende Frauen oder Zuwanderer.“ –
    „Der Stresstest für den Mindestlohn kann kommen, sobald sich die wirtschaftliche Lage verschlechtert. Ende des Jahres wird unser Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung eine erste Evaluation vorlegen. Auf lange Sicht werden sicher Stellen wegfallen – regional und in bestimmten Branchen.“ –
    Ist der Arbeitsmarkt schon wieder in der Lage, eine schwere Krise wie 2008 weitgehend unbeschadet zu überstehen? – „Nein.“ –
    usw.
    http://www.wiwo.de/politik/deutschland/frank-juergen-weise-zentrales-problem-ist-der-unglaubliche-aufwand-bei-hartz-iv/11649848-all.html
    GUT! –
    Der Mann scheint einen von „gewisser Politik“
    recht ungetrübten Blick auf die den Job zu haben! –

  18. Ich frage mich,
    wie diese 22% zustande kommen.
    Ist das ein 22% Sympathisanten-Potential?
    – Das kann ich mir nicht vorstellen. –
    Oder ist es eher das „grüne, die Welt ist bunt, das Palästinenser-Schal-Träger Potential“ das nicht die Bohne denkt? Das sich nicht vorstellen kann wo es hinführt, DAS zu tolerieren? Das es ablehnt, dass sich die „Organe“ drum kümmern? Das glaubt, Salafisten fielen unter die Rubriken „Toleranz und Meinungsfreiheit“? Vielleicht das „Träumer-Potential“ das frustriert darüber ist, dass es bisher NUR „Müll-trenn-Terrorismus“ praktizieren darf?
    Oder ist es bei dieser „speziellen Zeitung“ einfach der PLEBS der aus einer Grundhaltung heraus „gegen die da oben“ ist. Der aus Langeweile „happening“, Brot und Spiele will. Der „vielfach gepamperte“ Plebs der auf „Brot und Spiele anspringt? Der nur „abhängt“, der rumlungert und noch schnell auf die Straße springt WEIL UND WENN ein fetter Audi sich nähert??? Dabei Knochen und Leben riskiert weil man ja auf nem Zebrastreifen im Recht ist? – Ich weiß es nicht. – Welches perverse „Bauchgefühl“ ist da im Spiel??? –

    So, muss jetzt auf MEINE Demo 😉
    Zeigen, was MANN kann.
    Dass er nicht nur … kann.
    Sondern sogar – und ganz entgegen zahlreicher anders lautender Gerüchte – und nur z. B. nen anständigen Kuchen backen kann. – Wenn er nur will 😉 😉 😉 –

  19. @ SS um 1000 Uhr,

    was hat der kloane zamir dir nur angetan, dass duuhu sooho
    zutraulich geworden bist,
    mein mäusezähnchen, häh?
    Komm schon, hol mal den olivenschnaps raus, wir binden
    uns einen um den hirnskasten.

    Haste eischendlisch ein Visum
    erhalten, heute an diesem denkwürdigen
    taach?
    Logo, für Tichytown, wofür denn sonst allda?

    Schönen Gruss
    aus dem einzigen schönen reichen grossen übermächtigen herrlichen
    wunderbaren fantastischen veritablen
    und noch nie dagewesenen Lande, Zamir

  20. @ „….will nur unser? Bestes!“

    Wenn ich darauf hinweise:
    http://www.rp-online.de/politik/deutschland/islamismus-in-deutschland-fragen-und-antworten-iid-1.4807351

    den vor Tatsachenaugenverschließendenbesserwisserweltverbesserermenschen
    muß ja auch geholfen werden ;-), denn der wird der Erste sein der darunter leiden wird wenn sein Wolkenkuckucksheim zusammenbricht,
    Er/Sie weiß er nur noch nicht.
    Oder es ist ihm egal da er hofft es eh nicht erleben zu müssen,und dass ist eigentlich das Menschenverachtende und nicht das Hinweisen auf zukünftige Entwicklungen.
    So wie der 1.Mai zb.

    „Warum ist dieser perverse 1. Mai erlaubt? Seit 28 Jahren wird an diesem Tag das Demonstrationsrecht zur Gewalt missbraucht. Vor aller Augen.“

    http://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/warum-sind-demonstrationen-am-1-mai-erlaubt#
    Auf die Frage:
    Hat Gunnar Schupelius recht?
    Antworten zur Zeit
    22,76%
    mit NEIN !!

    Noch Fragen?? Alles klar,ne

    Salve

  21. Herrlich! Gestern noch beklagt er sich über die Zwänge der Religionen, heute ruft er die Arbeiterklasse zum Kampf, zum Gebet.

    Zugmir, der Kleine Lockführer
    am 1. Mai Warme Brüder, Holzklasse zur Sonne zur Freiheit, in Nah und in Fern, zum Selberaussuchen grandiose Spielwelten

    http://www.galeria-kaufhof.de/spielwaren/holzeisenbahn.html

    Einmal Lockführer geübt und man vergisst es ein Leben lang nicht!

    +

    HIER hingegen:

    bei den Sportsfreunden heißt es: „Wir woll’n nicht Leben wie ein eingerollter Igel; wir leben unser Leben und das Göttliche in jedem. Sie schüren Angst und Frust, wir haben darauf keine Lust.“

    http://www.rolandtichy.de/kolumnen/schaefflers-freisinn/1-mai-brueder-zur-sonne-zur-freiheit/

    Das ist der kleine Unterschied…

    Gruß ins Erzgebirch, ohne keinen einzigen Euro!

    PS: Man muss es nicht vorstellen, man muss es tun…mein erstes Nichteuropakonto vor kanapp 30 Jahren, damals, als Ein Euymel der Arbeiterkasse versicherte: „Brüder…das mit der Rente, das könnt ihr vergessen!“

  22. Ghostl, nur so..für’s poesiealbum…in der untergegangenen tätäterä nannte man dass, was zamir gerade macht „stellen“…in reih und glied, morjens am tag der arbeit..
    Deine cdu-allergie hat doch nicht etwa spezielle gründe, biste etwa mal vor jahren an der klüngeley auf kreisebene gescheitert…haben dich die kleingeister im ortsverein abgemeiert…würdest mal überstimmt als du für spanferkel votiert hast und die mehrheit der hungerleider grillwurstchen präferierte, unterschiedliche vorstellungen in fragen der wirtschafts-und sozialpolitik können nicht die ursache deiner odyssee ohne cdu gewesen sein, denn bis dato kenne ich von dir diesbezüglich nicht eine substanzhaltige äußerung..hast du eigentlich kinder und enkel? Wie kannst du denen eigentlich bei klarem verstand eine welt ohne euro wünschen? Hm, es sei denn, du hast vor jahrzehnten einmal auf einer lustreise durch die ägäis mit einer griechischen kaltmamsell einen strauss-kahn gemacht….;-))))

  23. Internationaler Kampftag der Arbeiterklasse und Völker höret
    die Sichnale, auf zum letzten Geflecht.

    Wiehie issess, noch jemand ohne Fahrschein, ihr „angepasst-verwöhntes
    Gesindel,“ hoch mit den verfaulten
    Knochen!

    Das kann doch alles nicht wahr sein,
    glaub isch jetzt nisch, Hooach …

    Schönen Gruss vom Frieden in den Hütten und dem Seuchen Siechtum
    in den Ballästen, Zamir (in voller Montur)

  24. Apropos „schreien“ 😉
    Ich versuch‘ grad mal, mir nen FLÜSTERNDEN Tragier vorzustellen 😉
    .
    .
    .
    Geht irgenwie nicht.
    Der B R Ü L L T immer weiter 😉

  25. Na, Tragicomic,
    wirst du morgen auch in einer Mai-Demo mitlatschen? Ich frage mich das als besorgter „Salonsozialist“ 🙂
    Oder macht die CDU so etwas nicht?

  26. Siebzig Jahre dank an die Befreier in jeder hinsicht, es hat sich verfestigt;
    schon Conny sein Adenauer bevorzugte
    Abhurprofis und stellte sie gleich
    zu Dutzenden ein.
    Wieso wundert sich heute aktuell
    wieder die medientraumlandschaft
    darüber?

    Schönen Gruss von Herrn Gehlen,
    der konnte nichts verhehlen, Zamir

  27. Römer, bester Freund seines Großen Bruders überm Teich, will nur unser Bestes!

    Was für ein Mann!

    wozu braucht man da noch BNDÖNSA und eine Agatha Christie aus der Uckermark?

    dem Verwürgungstheoretiker könnte aber auch in den Sinn kommen, wieso er sich an einem Haus mit vierzehntausend Fenster finanziell zu beteiligen hat.

    weiter: mit dem Wetter, heute mit der Sexbombe Oberursel und frisch Gezapftem.

  28. „Schreien“..hm…das ist also die zivilisationsstufe, auf der du dich bewegst, römer, hier gibt’s noch eynen, der glaubt sich mit lauter großschreibung beseres gehör verschaffen zu können. Andere tattergeister haschen mit taittinger-konsum in ähnlicher unart um anerkennung, jeder so gut wue er kann, römerling, gib gas*_*

  29. magic, dein Problem ist, gewisse Wahrheiten willst du,und viele andere,nicht hören. Daher muss man lauter schreien, bis sie einen nicht mehr ignorieren können.

    Hat doch nichts mit angstschüren zu tun!! Oder schürt die faz auch schon:
    Es sind doch bloß zwei Deutsche Radsportgegner! 😉
    „Dass es ausgerechnet ein Ehepaar war, das sich in islamistischen Kreisen radikalisiert haben soll, ist kein Einzelfall. Gerade in Hessen gab es zuletzt ähnliche Fälle. Das verdächtige Paar in Oberursel galt in der Nachbarschaft zwar als muslimisch-konservativ – ein Attentat zu planen, hätte ihnen aber keiner zugetraut.“

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/oberursel-bombenfund-islamistisches-paar-plante-anschlag-13568496.html
    Gott sei dank – es waren Salafisten. Und ich befürchtete schon, dass Moslems einen Anschlag geplant hatten.

  30. ich kenn nur eine Religion, die das eigenständige Denken verbieten will, Zuhmir: Sie fängt mit Po…an und hört mit …tick auv!

    Dazuwischen liegen aber die Pildungsschanzen!

  31. … iss dass nicht irre?
    Die urchristlichen werte- und moralvorstellungen haben uns seit über
    2000 Jahren bewusst und vorsätzlich in die irre geführt, zum nutzen eines kleinen, stinkenden Häufchens und nun
    sind uns die entscheidenden reparaturbedingungen völlich abhanden
    gekommen, irre.

    Viele Grüsse vom „Weltbild,“ Zamir

  32. … das Imperium iss zu dick und seine
    yedi-zwitter bereits alle in pängsion.
    Alles geht seinen kommunistischen
    Gang und der kasperkapitalismus wurde
    vor genau 100jahren würdevoll
    beerdigt, sämtliche grossbanken waren
    anwesend und sind kurz da nach untergetaucht, fragt sich nur noch woohin?

    Schönen Gruss aus Texas von der
    Siloh-Räntsch, Zamir

  33. Seit 70 Jahren vertrauen wir den amerikanischen befreieren, fast
    genau so lange vertrauen wir den
    nachfolge-formaten des dritten deutschen reiches und wie sieht
    die ungeschminkte Bilanz aus,
    nur nackte zahlen, fakten, daten
    zählen, sonst nixx, geht das,
    die blanke Reduzierung auf’s wesentliche?
    Wir sparen nerven, Diskussionen und
    eine ganze Menge an gelderchen,
    sooho issess, gelle.

    Schönen Gruss vom Zipfeltreffen, Zamir

  34. Herr Grosse-Brömer hat letzte Nacht bei
    Anne Will in gekonntem Rechtsverdreher–Jargon, vergebens versucht den neuesten bundeskanzleramt-BND-NSA-Skandal
    auch noch ins reine wässern
    um zu taufen, ohohohohohohoh.
    Dagegen ist die lügenpresse nur noch
    kleinkind-aa.

    Alles niederste saxxen-Consulting und ein riesenkompliment an seinen frisör.

  35. karel 0023 uhr,
    falsch, die Amerikaner haben sich direkt nach dem 2.Weltkrieg bei den noch
    einigermassen funktionierenden
    Geheimdiensten des dritten reiches
    selbst bedient und sogleich ihre
    eigenen Mitwisser aufgebaut,
    dies widerum ist kein Geheimwissen und somit allen zugänglich, ätsch.

  36. karel,
    irrtum, unser letzter vollblutpolitiker
    war ein gewisser Herrmann ,
    berühmt durch seine „unterhaltung“
    mit dem damaligen imperium,
    im Teutoburger Wald.

    Angenehme Nachtruhe, Zamir

  37. Ghost

    nicht der Euro ist das Problem.
    Das eigentliche Problem ist, daß den Vollblut-Politikern
    Halbblut folgte, denen das Befolgen von Regeln nicht „im Blut“ lag.

    Ich stell mir nur vor, im Straßenverkehr nimmt keiner mehr die Regeln ernst.
    Und genau so siehts eben heute in sehr vielen Polit-Stuben aus.

    Gruß
    karel

    ……bis denne…..

  38. Zamir

    Es scheint, daß Du den „Otto“-Katalog nicht kennst.
    In diesem Katalog, genannt nach dem Vornamen eines Innenministers,
    wurden all die „Dienstleistungen“der NSA angeboten, die Du hier so laut anklagst.

    Spioniert wurde ja schon immer…… nur nicht so leicht wie heute.
    Gelobt sei „Otto“. 🙁

  39. Römer

    Ein NZZ-Leser weiß zu berichten….
    „Das Péguy-Zitat müsste lauten: „Man muss stets sagen was man sieht…“, im Original: „Il faut toujours dire ce que l’on voit: surtout il faut toujours, ce qui est plus difficile, voir ce que l’on voit.“

    Und genau da liegt auch der Hase im Pfeffer.
    Heute wird stets gesagt, was gesehen werden soll…..
    Das Handwerk der medialen Kulissenschieber.
    Die Welt ist voller Beispiele,
    weshalb Probleme mangels Wirklichkeit nicht mehr gelöst werden können.
    So auch hier.

    „Alter“ Spezi
    „scheintote Ölgötzen auf den Hoch-Altar“…… praller gings wohl nicht.
    Auf den Hoch-Altar hievte eins ein Erich Böhme, damals Chef-Redakteur des SPIEGEL´s und medialer Intim-Feind den Helmut Kohl.
    Bekundete er einst in seinem „Talk im Turm“ dem geneigten Fernsehpublikum, daß sein größter beruflicher Fehler seine totale Fehleinschätzung von Kohl war.
    Gab er doch zum Besten, daß in linken Medienkreisen die Ansicht vorherrschte,
    den Kohl in wenigen Monaten als amtierenden Bundeskanzler „abgeschossen“ zu haben. Gedauert hat dies ja bekanntlich etwas mehr als 16 Jahre. Und solange war der SPIEGEL auch von direkten Informationen der Regierung ausgeschlossen.

    Die „Kohl-Schmerzen“ in der linken Medien-Szene müssen ja fürchterlich gewesen sein. Was ja heute noch in linken Publikationen allgegenwärtig ist.
    So auch hier.

  40. Wie schwach muss das Imperium sein, wenn es die ganze Welt ausspioniert und
    dennoch nicht Bescheid weiß darüber,
    was los iss?