Ehrenhaftes Experiment

Weg mit der Ideologie, her mit der ökonomischen Vernunft: Wir sollten Cannabis freigeben.

Es ist Zeit für ein „ehrenhaftes Experiment“. Eines, das uns die starke Verbindung von individueller Freiheit und Verantwortung vor Augen führt. Eines, das klarmacht, wo die Grenzen staatlicher Regulierung zu ziehen sind und warum sie eher ferner vom als näher am Menschen gezogen werden sollten. Eines, das erwägt, die Befähigung des Menschen ernst zu nehmen zum Gebrauch seiner Vernunft und zur eigenständigen Entscheidung über das, was gut oder schlecht für ihn ist.

Wir sind für die Freiheit geboren, sagt der Philosoph Jean-Jacques Rousseau. Aber man traut sie uns in vielem nicht zu. Und in manchem trauen wir sie uns selbst auch nicht zu. Freiheit ist nicht selbstverständlich, sondern muss mühsam erkämpft werden. Das ist anstrengend, manchmal sogar eine Zumutung. Freiheit bedeutet auch Unsicherheit. Mit ihr müssen wir umgehen, zum Beispiel indem wir mutig entscheiden, was wir wollen, was uns guttut. Grenzen? Keine, mit einer Ausnahme: Die eigene Freiheit endet an der Grenze zur Freiheit des anderen. Sie endet nicht an der Grenze der Vorstellungskraft regulierungswütiger Politiker, der Bedenkenträger und Ewiggestrigen, und sie endet auch nicht an der Grenze derer, die Freiheit mit Ideologie verwechseln.

Im Video: Chefredakteurin Miriam Meckel stellt die Ausgabe 17/2015 vor.

In die Debatte über eine freiheitliche Weltanschauung, die für den Menschen ganz generell gültig sein sollte, zieht man in Deutschland gerne bis in die letzten Synapsen aufgeputscht mit Einwänden. Wie steht es auf einem inzwischen fast zehn Jahre alten amerikanischen T-Shirt in meinem Schrank: „Everyone is entitled to my opinion.“ Jeder hat das Recht, meiner Meinung zu sein.

Es gibt eine Reihe von Themen, bei denen dieser ideologische Kampf um das an sich unideologische Gut Freiheit verbissen geführt wird. Dazu gehören die Religion, die Sterbehilfe, die gleichgeschlechtliche Ehe; viele Fragen, die Einwanderung und ausländische Kulturen berühren, und auch die Drogenpolitik. Bei all diesen Streitthemen gibt es gute Argumente für einen freien Blick auf die Fakten, der immer Voraussetzung für eine freiheitliche Bewertung ist. Aber der freie Blick macht uns angreifbar in der Überzeugung, die oft mühsam geschaffen wurde und die sich wie ein Schutzschild um den Menschen legt. Wer schon eine feste Meinung hat, führt sie als Schutzschild in bewegten Zeiten und wird nicht ständig erschüttert. Das mag das Leben leichter machen, aber nicht besser. Und die Dynamik, die in einem individuellen Leben, aber auch einer Gesellschaft und Zivilisation angelegt ist, wird dann ausgebremst.

Wir haben uns in dieser Woche eines der genannten Themen gewählt, um es mit freiem Blick und offener Argumentation zu durchdenken. Nachdem dies in vielen Gesprächen und Diskussionsrunden in der Redaktion geschehen ist, beziehen wir klar Position auf der Grundlage von ökonomischen Argumenten. Wir plädieren für die Freigabe von Cannabis.

Cannabis zu verbieten und den Gebrauch mit strafrechtlicher Verfolgung zu belegen ist antiaufklärerisch, weil es unterstellt, Menschen seien nicht in der Lage einzuschätzen, was ihnen guttut oder auch nicht. Es ist unfreiheitlich, weil es den Menschen der Möglichkeit beraubt, über sein Glück und Wohlsein in den Grenzen der Schädigung anderer selbst zu entscheiden. Und es ist vor allem unökonomisch, weil die Verfolgung der vermeintlichen Täter viel Geld kostet, weil potenzielle Steuereinnahmen durch Legalisierung ausbleiben und weil ein Schwarzmarkt entsteht, der Preise diktiert und mafiöse Züge trägt.

1920 begann in den USA durch ein Gesetz die Zeit der Alkoholprohibition. Was als „ehrenhaftes Experiment“ („Noble Experiment“) deklariert wurde, verkam zum Gegenteil: mehr statt weniger Alkoholgenuss, mehr statt weniger illegale Orte des Konsums. Und der Schwarzmarkt blühte. Wir haben es bei Cannabis in Deutschland mit denselben Problemen zu tun. Es wäre ehrenhaft für eine freie Gesellschaft, den Schritt der  Veränderung dieses Mal in die richtige Richtung zu tun.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein von Miriam Meckel. Permanenter Link des Eintrags.

Über Miriam Meckel

Dr. Miriam Meckel ist Chefredakteurin. Die studierte Kommunikations- und Politikwissenschaftlerin sowie Sinologin startete als Fernsehjournalistin bei WDR, RTL und Vox, bevor sie eine Professur für Journalistik an der Universität Münster übernahm. Meckel war danach fünf Jahre Regierungssprecherin und Staatsekretärin für Medien, Europa und Internationales beim Ministerpräsidenten in Nordrhein-Westfalen und wechselte dann zurück in die Wissenschaft. Sie ist Professorin für Medien- und Kommunikationsmanagement der Universität St. Gallen, Schweiz, und Autorin zahlreicher Wissenschafts- und Sachbücher.

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Alle Kommentare [164]

  1. Dein „sozial gerechter vorschlag“ von 17:02 ist ganz phantastisch, allerdings sollte er kombiniert werden mit der bedingung, dass jeder ältere werktätige selbst darüber entscheiden kann, wann er in den ruhestand/die rente gehen möchte. Fur sozial bedürftige armutsrentner sollte man die kostenlose nutzung des öpnv drauflegen..

  2. Ja ja Karel,

    Super-NAZ können sie ja zusammen mit Ferdl Piech ins Altersheim für ausrangierte, frühdemente Ex-Manager stecken, da können die alten Tattergreise ja mit Bernie Ecclestone Skat spielen.

    Was meinst Du eigentlich Senator, ab welchem Alter sollte man Leuten den Führerschein nehmen und die volle Geschäftsfähigkeit wieder entziehen? Also manch 16-jähriger kommt mir weit erwachsener vor, als einer, der keine 16 Jahre mehr hat und bis dahin mit einem Schwamm als Gehirnersatz durchs Leben stolpert.

    Ich hätte da einen demokratischen, sozial gerechten Vorschlag im Sinne der Generationengerechtigkeit und zur Sicherung der Rentenversicherung: Mit Eintritt in die gesetzliche Rente, geben Rentner künftig ihren Führerschein ab, verlieren das Wahlrecht und die volle Geschäftsfähigkeit. Jeder Rentner bekommt dafür kostenlos einen Vormund vom Amt bestellt, legen wir doch H4ler, Pensionäre und Rentner, also das ganze arbeitsscheue Pack, zusammen, warum nicht? Das wäre doch eine strikt logisch stringente und strukturierte Vorgehensweise, oder nicht Eysel?

    Hey, lasst das, auuuuuuuuuu, … diese militanten Rentner, ts, Billionen-Schuldenberge hinterlassen und arbeitsscheu!

    Schönes WE allerseits 😉
    Gruß
    Pampa

    P.S.: Ich plane hier nicht meinen Lebensabend. 😉

  3. Römer: „der ami war noch nie mein feind“….dhm, da hat „der ami“ aber mordsmäßig dusel, du simpel…;-)))))

  4. Der Ami war noch nie mein Feind!!
    Der Russe bis `89 -`90 hätte es vielleicht sein können,der war aber so vernünftig und ist friedlich Nachhause, aus ganz Osteuropa und Naher Osten wohlgemerkt.

    Seitdem aber, was hat den der Russe angestellt das er im Westen das Böse in Person ist?
    DAS wird uns doch nur eingeredet… frage mal die Armenier zb.wer ihre Schutzmacht ist!
    „Der Ami mein Freund nur wen es gegen die Muslime geht?“ Blödsinn
    Hast wohl den B.Brock, und der ist nur einer von Vielen,nicht gesehen..deutlicher kann man das doch gar nicht erklären,wie der „Hase bei uns läuft“ !!
    Jaa wenn simpel nix verstehen will oder kann ist ihm auch nix zu helfen 😉

    Salve

  5. 1119 Uhr,
    einen igorowitsch strawadinulskawirjenko kenn
    isch nisch, hat sich noch nie bei mir vorgestellt,
    von daher, pffffffdtttt.

    Hoast mii?

  6. Magic,
    allda spießbürgerbratengeselle,
    wat macht denn die vadorbene Luft,
    inne Kessel innedrinne, hääh,
    wie stehen die aggsionäre in
    wellblachahüttenhousen?

    Meechteste ein Yps kaufen und
    die Zezamstrasse konferieren?
    Der rundfunkbeischlafrat zählt
    auf Dich, abba äschdd …

    Wir brauchen mehr tendenziöse sendungen
    über die nächste liebe und die hilflosigkeit
    des daitschen volkes, das wär doch grade
    rischdisch for Disch,
    kriegst auch eine volle hand sekretösen owwedruff, woll!?

    Isch wart auf Disch, inne Kneipe, umme Ecke Zamir

  7. Eysel, wisch dir mal den Schaum aus den Augen und setz die „Hirn-Brille“ richtig herum auf die Spürnase…mit „Simplicevic“ hab ich nix zu tun:-(((
    Du lässt gerade dieIntelligenz-Klasse vermissen, von der du so gerne spichst als sei sie ein Stück von dir..;-))

    Belustigten Gruß von Herrn Zuckmayer

  8. @ name-game simplicius simplicissimus Tragier
    du glaubst sicher auch dran, dass die Sonne abends „unter geht“.
    Sichworte:
    „Schein und Wirklichkeit“,
    die Brille (das Sein) durch die man schaut,
    und die „Hirn-Brille“, das Bewusstsein durch das man schaut.
    „Deuten“ ja, aber nicht wie es DIR „passt“.
    Sondern wie es in der Zusammenschau/Abwägung Zusammenhänge und Ebenen sich am „glattesten“ fügt. –
    Verzweifelt schwurbelnder rattenfängernder,
    hirn-quirlender tragisch-elender Schwurbel
    der seinen … vermutlich im Größenwahn sogar selbst glaubt.

  9. interessant Römer, die Welt besteht aus Lügen, nichts ist so, wie es ist, sondern so, wie wir es wahr nehmen und wir deuten alles so, wie es uns passt: der Ami dein Feind, wenn es gegen die Russen geht und dein Freund, wenn es gegen die Muslime geht.

    Kannst du diesen Widerspruch erklären? Bitte.

  10. Schön Römer,
    sehr schön dein Philosophen- und der Oskar-Link.
    Welche Erkenntnis, dass man erst mal den Anderen versuchen muss zu verstehen aus welcher Sicht der Andere denkt/handelt bevor man …
    Dass man erst mal in den Spiegel schauen sollte bevor man „eindrischt“!
    Solche Trivialitäten des (ganz allgemeinen) „Umgangs“ miteinander
    müssen ganz offensichtlich erst „gewissen Idioten“ klargemacht werden!!!
    Sind KEIN Allgemeingut mehr …
    GROTESK ist es „Politik als Wetter-wünsch-Zauber“ zu inszenieren.
    Ein „Auf-Wirklichkeit-verzichten“ ist das !!!
    – Spitze!!! —
    Und sogar Oskar hat Recht!!! – So schwer mir fällt, DAS zu sagen!!! –
    Was natürlich in den Augen des tragisch Dreschenden bedeutet,
    dass ich sowohl Nazi als auch ultra-links bin 😉
    – Genial wie ich das unter einen Hut bringe, oder? 😉 😉 😉

  11. @
    BB=ZZ ?? 😉 jetzetla wissmers 😉

    „Blamage der westlichen Politik!“
    ….
    Klartext von wem ? (noch so ein PutintrollNahtzi ? )
    Tja was man so alles findet…

    https://www.youtube.com/watch?v=qpjeukFC_s0

    Es ist erstaunlich, wie mit dem Ruhestand der Mitteilungsdrang so mancher aus der Öffentlichkeit zunimmt. Dies ist jetzt auch bei Herrn L…. der Fall, der mal Klartext spricht.

    Salve

  12. “Der freiheitliche, säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen,
    die er selbst nicht garantieren kann.”
    So lautet das berühmte Diktum des Bundesverfassungsrichters
    Ernst-Wolfgang Böckenförde.

    >> diesen Satz habe ich nicht verstanden. Kannst du ihn mir erklären Zamir?

  13. Gelle lieber karel,
    da gehen selbst Dir die Smileys aus,
    gibts die auch in weinrot und senfgelb?

    Viele Grüsse vom Oberausreden-Erfindungs-
    Maschinisten von der Donner&Doria,
    volle Kraft voraus, Zamir

  14. Pampa,
    anarchofiffinanzieren Banken auch ihren
    eigenen Urnengang auf den friedlichen Hof?

    Möönsch, kann doch mal fragen,
    wenn es nixx kostet, woll …

    Narhallmarsch hinnedruff, Zamir

  15. karel,
    aus dem weech, bitte,
    er gehört mir,
    mir alleine, ohohohohohoh,

    es ist genau der bestellte Fest-Tags-Braten …

    Viele Grüsse aus dem Storchennest, Zamir

  16. Pampa
    geschickt wie ein ausgebuffter Politiker.. 😉
    Schuld sind immer die Anderen.

    Was unterscheidet da eigentlich einen Politiker von einem Bank-Manager ???
    Doch eigentlich nichts. 😉

    Macht der Politiker was falsch, zahlt der Steuerzahler.
    Macht der Bank-Manager was falsch, zahlt der Kleinaktionär.
    Wie es zur Zeit auch zu beobachten ist……. 😉
    Will einer aus der Kaste Politiker gewählt werden, verspricht er Wohlstand.
    Will einer aus der Kaste Manager bestellt werden, ebenso.

    Bei WB schuf der Inhaber seinen eigenen Wohlstand,
    auch den seiner Mitarbeiter.
    Dagegen hafteten nicht seine Mitarbeiter, er selbst aber mit seinem Vermögen.

    Nun denn.. 😉

    Gruß
    karel

  17. Oha Pampa,
    Du darfst wieder?
    Habe isch Disch gelockt aus Räsärfe?

    Nun denn ma los, uffm Floss, gelle.

    Isch freu misch druff, ZZ

  18. Wo stehen wir,
    wo wollen wir hin und wer bittescheen
    übernimmt die/das Kotsen?
    Das kenn ich doch irgendwo her, odda?
    Wie wollen, wenn überhaupt von Wille die Rede
    sein kann, wir vorgehen?

    Jaha, ein wenig aufmischung kann nicht schaden.

    Liberale Gesellschaft!?
    „Der freiheitliche, säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen,
    die er selbst nicht garantieren kann.“
    So lautet das berühmte Diktum des Bundesverfassungsrichters
    Ernst-Wolfgang Böckenförde.
    Die liberale Gesellschaft gleicht einem Wolkenkratzer, der stetig
    mit Material aus seinem Fundament weiter in die Höhe getrieben
    wird.
    Diese Zersetzung folgt der inneren Logik linker und liberaler Ideologie,
    deren Grundannahmen längst nicht mehr in Frage gestellt werden,
    sondern zu Glaubenssätzen geworden sind.

    Selbstmord eines Systems.
    Eine Gesellschaft, die eine falsche Ideologie verinnerlicht hat,
    vermag die Ursachen ihrer Probleme nicht mehr zu erkennen.
    Sie ist nicht mehr in der Lage, Lösungen zu formulieren und
    durchzusetzen.
    Das politische System der offenen Gesellschaft ist deshalb
    im Begriff sich selbst zu erledigen.
    Wie wirken diese Selbstzerstörungskräfte in der offenen
    Gesellschaft zur Zeit auf alle ihre Gruppen?
    Normen- und Wertesysteme, Einheitskultur, Einheitsmoral,
    Einheitswahrheit und Einheitsreligion, ein globales Umerziehungs-
    programm als Projekt für die offene Gesellschaft und ihre Zukunft?

    Patchwork-Demokratie und verbotene Differenzierungen
    bereiten den Weg zu allseits gesicherten Existenzen.
    Bestrafungen und Zurechtweisungen für kleine Vergehen und
    Verurteilungen für grosse Verbrechen gehen unter in der
    totalen Verwirklichungsidealform der liberalen Geselschaft
    und ihrem Weg in den fortschreitenden Globalisierungswahnsinn
    der heutigen Eliten.

    Wir werden Skalven unserer eigenen Vorstellungen,
    hin zu Tendenzen, die etlichen Verschwörungstheorien
    gleichen.
    Liberalismus das Zauberwort, kann über sämtliche Werte
    bestimmen und uns in jeden nur vorstellbaren Sumpf führen,
    wir folgen ihm blindlings.

    Schönen Gruss aus der Metaideologie eines gefährlichen Meinugs-
    monopolismus und einem Weltbild ohne Filter, Zamir

  19. Genau so funktionierte das, was Du hier lautstark forderst ZoZi. In den „toxischen“ Papieren, wie Du sie nennst, sind u.a. originäre Hypothekarkredite gebündelt (MBS), welche für so einen Schwachsinn, wie Du ihn propagierst, ausgereicht wurden. Damit wurde Bill Housing-Program finanziert, also dass sich jeder Tellerwäscher ein Haus leisten konnte, oder der Aufbau OIst finanziert, sprich Meck.-Pom. feinsten asphlatiert, wo zwar kaum jemand wohnt, aber wurscht, oder Brücken über nicht vorhandene Flüsse, Straßen ins Nirgendwo, daneben leer stehende Gewerbeparks, die spanische und portugiesische Küste betoniert, die irischen Schafhirten zogen plötzlich vom Stall in Häuser etc., geil was? Und stupid German Money, allen voran die Landesbanken, aber auch die Hypothekenbanken finanzierten den Mist direkt oder indirekt, indem sie anderen die Lagerhaltungsrisiken abkauften. Geil was?

    Merke aber, Du kannst Geld nur einmal versaubeuteln und verdummen, danach lagern die Kredite irgendwo wie Sauerbier im Keller neben den anderen Leichen, die Banken fallen um und die Baukonzerne haben sich erfolgreich ruiniert.

    Das ist der sozialistische Königsweg, Planwirtschaft von feinsten, der Highway to hell. RIP.

    Gruß
    Pampa

  20. Wie viele Wohnheim-Luxus-Komplexe für Bedürftige,
    könnte man hochziehen von den toxischen Papierchen,
    die in den Kartoffelkellern der Bad-Banken lagern und
    dort nach wie vor in die Bankbilanzen einfrisiert werden?

    Es gibt Mafia-Unternehmen, die seit Jahrhunderten, rein
    auf ihre Tradition setzen und ihr Handwerk aus dem ff
    verstehen und es gibt mafios-strukturierte Unternehmen,
    die den Eindruck versuchen zu erwecken, alle ihre
    Mitarbeiter hätten ihre genialen Fähigkeiten durch lange
    und gar intensive Studiengänge erreicht und nebenher
    noch etliche DoktorTitelchen in der Lotterie gewonnen,
    damit dann um so mehr Glanz die Hütte umgibt.

    Schönen Gruss von den Bildungen und den Einbilderungen, ZAmir

  21. Nach der Dauerwerbesendung des Abends,
    „Mein Flüchtling und ich,“ im ZDF, läuft hier nun die
    noch schlauergefärbte Lach-Sendung:
    „Bauarbeiter erwecken den Eindruck,
    als würden sie bauen und Banker
    vermitteln sehr oft das reine Gefühl,
    sie würden auch nur im entferntesten
    etwas von Finanzierungen und Geldgeschäften
    insbesondere verstehen,“

    Dass dies alles die grössten Irrtümer der Neuzeit
    sind, haben die Jahre seit 2008 hinreichend
    unter Beweis gestellt.

    Sehr gerne bemühen wir auch das Archiv des Chefblogs,
    um noch mehr Klarheit in diese trübe Brühe einzuschleussen.

    Viele Grüsse von den Hohlgestimmten und ihren Hobbystunden, Zamir

  22. Magic,

    die Betonburgen an der Küste gibt es weltweit, Du siehst förmlich, wie das Kapital die Küsten ohne Sinn und Verstand zubaut, schrecklich. Nimm die italienische Adria, die Costa Brava oder Blanca, ebenso Strände in Brasilien et. al., billiges Geld auf eine inflationsgewohnte Bevölkerung = Betonklötzer Reih an Reih.

    Die spanische ACS hat Hochtief geschluckt, das aber vornehmlichtich wegen ihrer Beteiligung an Leighton in Australien, da waren die beiden großen Spanier und Macquarie am Werk. Hochtief selbst galt eher als Belastung der Gesellschaft, nicht als Asset, die wollten Zugriff auf Leighton und die Perspektive Asien vom Brückenkopf Down Under aus.

    Wir sind da auch bei einem grundsätzlichen Problem der Junstwährung Euro. Ich verdenke es keinem Griechen, Spanier, Italiener, Iren, Portugiesen etc. unter dem langjährigen Eindruck von hoher Inflation und einhergehend hohen Zinsen, der sicher in Beton anlegen wollte, meinetwegen in sein Häuschen. 5% Zinsen oder sowas für Immo-Kredite waren doch für die wie ein Geschenk Gottes. Bauboom aller Orten, der Rubel rollte, bevor die große Krise kam, hoppla, das ist ja auch bei 5% und der Konkurrenzfähigkeit nicht zu leisten. Ja, Boom and Bust. Sie können sich aber nur noch an Boom erinnern, nicht mehr an die Zeiten davor, wie es da aussah. Es ist eben einfacher von einem Käfer auf einen Porsche umzusteigen, als umgekehrt, nur will das keiner wahr haben.

    Welche „Währung“ schafft denn so einen Müll wie 50% Jugendarbeitslosigkeit dort? Soll man das wirklich Währung nennen? Ich komme noch nicht mal von der Ecke, na dann können wir unsere Kredite in den Wind schreiben, das auch, aber weit schlimmer, der Euro schafft Hoffnugslosigkeit und je länger das andauert, umso irreversibler wird das.

    Die Baukonjunktur ist generell sehr zyklisch, sowohl Holzmann wie Hochtief waren mal DAX-Konzerne, as time goes bye. Walter Bau war in den 90ern schon immer ein Wackelkandidat und zu Kirch, any opinion? Wäre es nach mir gegegangen, was es natürlich niemals tat und ich ja auch gar nicht dabei war, hätte ich den schon viel eher saufen lassen. Das Urteil gegen die DB ist doch eine Farce. Breuer hätte nur die Klappe halten müssen, aber selbst das, darf eine Bank denn nicht sagen, die zu über 90% in Streubesitz ist, also Kleinaktionären gehört, Moment mal Freundchen, bis hier hin und nicht weiter? Darf sie das nicht tun, wozu sie sogar regulatorisch verpflichtet ist? §18 KWG! Fällt die Kreditwürdigkeitsprüfung negativ aus, DARF eine Bank weder Kredite ausreichen noch prolongieren. Das kommt VOR der Sicherheitenprüfung und wenn er Ölquellen oder Goldmines gehabt hätte als Sicherheit, bei dem Urteil nicht kreditwürdig MUSS der Vorstand die Reißleine ziehen.

    Es wird derart viel unsäglicher Mist über alle Medien von völlig fachfremnden gelabert, dass es der Sau graust. Einfachste Dinge, grundlegende, wissen sie nicht, plappern aber munter drauf los.

    Es ist ein absolute Elend und die ganzen Versager verstecken sich dann noch hinter der angeblichen Schuld von Banken. Bei Knasti würde ich anstelle von Super-NAZ mal über Schneider reden, bei Bankiers vielleicht über Josef Esch und Matthias Graf von Krockow, vielleicht auch mal über Madeleine Schicki-Micki-Dance und Big T.. Da haben wir die richtigen, Bau und Medien, nicht wahr?

    Na ja , nun denn, wegen solchen abartigen Typen verlieren aber nicht nur ein paar Maurer vom Bau ihre geliehenen Jobs, sondern auch hoch anständige, bestens ausgebildete Banker von Privatbankiers, welche das Gesocks vom Bau mit in die Tiefe reißt.

    Ein höchst einseitiges Blade, was die unanständigen Kumpels vom Bau da jammernd anstoßen.

    Gelle Karel? Was kann denn die DB für die Berufsversager, hm?

    Gruß
    Pampa

  23. Ich kann mich noch lebhaft daran erinnern, als die spanische und portugiesische mittelmeerküste mit betonburgen zugeknallt wurden. Griechenland folgte dem auf den fuß, vielleicht etwas weniger exzessiv.
    Da haben so manche ihren reibach gemacht, u.a. mit vielen deutschen wohlbetuchten, die glaubten ganz dringend eine ferienimmobilien mit blick ins azure besitzen zu müssen.
    Hat sich nicht ein spanischer baukonzern die deutsche hochtief unfriendly unter nagel gerissen? Überall entlang des mittelmeeres wurden milliarden am bau gemacht? Wie wär’s denn, wenn man diesen profiteuren jetzt mal neue aufgaben stellt, statt sie sich mit fussball und allerlei anderen zeitvertreiben bespaßen zu lassen. Vielleicht stehen die söhne dieser unternehmer schon hufescharrend in den startlöchern und warten nur noch auf entsprechend konzipierte steuersparprogramme..tax-to-refuge-swap auf clubmed-level, sozusagen multinational-multipel.
    Wäre das nicht wirksamer als ein simples teures hochseerettungsprogrom?
    Äh…eysel, was meintest nochmal…hohohihi, dich kann man tage-wochen-und jahrelang mit dir selvst und deiben eyselspiegeleien beschäftigen.und du merjst es nicht mal:-))))))

  24. karel,
    am besten dazu ist das buch „Heimatschutz“ ein grosser
    wälzer, aber kannst ja immer mal wieder davon ein wenig
    „inhalieren.“
    Seit zwei jahren schweigt eine gewisse B.Zschäpe und
    die deutsche justiz ist wie schon so oft völlig hilflos,
    dabei gäbe es schon sehr harmlose mittelchen, ihr
    auf die sprünge zu helfen.
    Andererseits, was soll dieser schauakt?
    Wie lächerlich will der rechtsstaat denn noch in erscheinung treten?

    Was da wieder an gelderchen unsinnig verbraten wird,
    wieviele flüchtlingsunterkünfte könnten man da bauen,
    wenigstens eine einigermassen sinnvolle verschwendung, odda?

    Heute kommen die rechten der politik wieder gelegen,
    helfen sie unseren polit-leichtmatrosen doch dabei,
    genügend ausreden zu erfinden für eine völlig
    verkorkste asylpolitik.

    In diesem Sinne, es hat sich in Deutschland seit
    einhundert Jahren kaum etwas verändert,
    die Medien und die elitäre Suppenkasperei
    verramschen das Tafelsilber und fühlen sich
    dabei auch noch sehr wohl, in ihren Zwangsjacken,
    Zamir

  25. Kinners,
    haltet euch doch nicht mit vergangenen schandtaten
    dieser schwippi-schwappis auf, spätestens in
    6 bis 8 jährchen, wenn europa komplett der gross-
    arabisch-afrikanischen föderation angeschlossen
    sein wird, sind solche missstände nicht mehr meechlich;
    dann herrscht ordnug im „bezirk“ und irgendein
    OwamboRamboZambo ersetzt diese superoberunfähigen
    scheindemokratien, es herrschen einträchtig und beschaulich
    frieden und die gemischte fortpflanzung sorgt für
    ein beschauerliches leben im fröhlichen gewimmel der sprachen,
    hautfarben und religionen; ach ja die sitten werden
    natürlich auch gemischt, sonst hätte ja alles keinen sinn, woll.

    Schönen Gruss von der kommenden Weltfriedensverordnung, Zamir

  26. Karel,

    was hat das gnadenlose Versagen der deutschen Bauwirtschaft denn mit einer Bank zu tun? Richtig ja, wir erwirtschaften einen gewaltigen Handelsbilanzüberschuss, ob das so gut ist, ist eine andere Frage, wenn wir auf der anderen Seite uneinbringbare Schulden buchen, aber mit dem Bau hat das nun wirklich nichts zu tun, die jagen doch international das Feld vor sich her. Der Gewinner in der Sportart bekommt eine rote Laterne und ein Trosteis.

    Was hältst Du denn als Fachmann von NAZ?

    Gruß
    Pampa

  27. „im Kondensstreifen tummeln“ ist gut 😉
    Genau das was man selbst tut, ANDEREN vorzuwerfen.
    Mensch unterscheidet sich (im Wesentlichen) von ein paar anderen höheren Säugetieren (gewisse Affen, Raben und Schweine klammere ich ganz bewusst und aus Rücksichtnahme auf Anwesende mal aus) durch die Fähigkeit sich selbst im Spiegel zu erkennen. Eine kleine Gruppe dieser Menschen sogar durch die Fähigkeit über ihr eigenes Tun nachzudenken. Eine kleinere Unter-Gruppe durch die Fähigkeit über eigenes Denken nicht nur groß zu kotzen, sondern es zu tun. – Ich finde das tragisch. –

  28. Tja Magic,
    HoH geht also von Bord?
    Wenigstens die erschaffene, so vielgeliebte Groko, bleibt uns erhalten. 🙁

    Mann o Mann

  29. Pampa,
    zu den Geschehnissen um WB bin ich eher Außenseiter.
    Es gibt ja auch noch die Geschehnisse um die Deutsche Bank.
    Auch da bin ich ja Außenseiter.
    In der Außenansicht dagegen hat ja gerade die Deutsche Bank aktuell und auch in der zurückliegenden Zeit leider weniger Überzeugendes zu bieten.

    Magic,
    die Zeiten haben sich geändert.
    Wohl wahr.
    Cash über alles.
    Das Mantra der heutigen Zeit.
    Unsere Familienbetriebe sind noch die letzte Bastion, der letzte Hort
    wirtschaftlicher Solidität, die in der Position des Eigners dem „Wildern“ nach dem Fall der Deutschland AG noch Einhalt gebieten, gebieten können. Den „efffizientgetriebenen Marktteilnehmern“ ist schlicht der Zugriff auf die Eigentumvsverhältnisse verwehrt.
    BMW, VW, Schäffler, Conti, Bosch, Krupp, Würth, Trigema und viele andere lassen da grüßen.
    Welche Spuren diese „Effizienzgetriebenen“ hinterlassen, läßt sich an den „Verarmten Staaten von Amerika“ leicht nachvollziehen.
    Nicht ein Blick nach Hollywood, ein Blick in die triste Wirklichkeit ist da zielführender.

    Zamir,
    ich hab mich letzte Nacht das erste Mal ausgieber mit NSU befaßt,
    mir eine diesbezügliche Fernsehdokumentation angesehen.
    Mein Eindruck war, daß da eine Art Selbstbeschäftigung mit dem Titel „Kampf gegen rechts“ fürchterlich aus dem Ruder gelaufen ist und nun mehrere Menschenleben gekostet hat. Und nun totale Ratlosigkeit.

    Es waren für mich dieselben Mechanismen erkennbar, wie sie damals der enttarnte V-Mann dem Focus geschildert hat. Nämlich sein erfolgloses Bemühen, im Frankfurter Raum rechtsradiale Bündnisse zu identifizieren, die nicht als glaubwürdig eingestuft wurde und er daraufhin selbst welche „inszenierte“, die dann mit seiner Enttarnung in den „rechtsradikalen Luxemburger Krawallen “ etwa Mitte der 90er endeten.

    Gruß
    karel

  30. Was verstehst du endgelagerter möchtegernbanker den von „gewachsen“, du bist ja mit dem buchstabieren von „erwachsen“ noch nicht fertig. Solche knallchargen wie dein busenfreund eysel tummeln sich zu hauf im kondensstreifen derer, die in verantwortung für das land tagtäglich in politik und gesellschaft ihre leistung bringen. Das sind millionen von burgern, die eine pfeife wie dein eysel als „mittelmäßig“ verspottet. Was für ein arschloch!

    Beste Grüße von mental starksten Torsteher im öffentlich-rechtlichen Versehen.

  31. HoH verlässt das sinkende afd-rattenfängerschiff. Wurde abba auch zeit, dieses sammelbecken gesellschaftlichen alternativ-schaums, der geistige wallfahrtsort des schriftgelehrten eysel, dem fußvolk zu überlassen. Darauf kauf ich mir glatt eine goldmünze bei degussa.

  32. If you can’t beat them join them. Dein ewiges Problem, egal in welcher Beziehung, Du bist Eysel in keiner Weise gewachsen, hältst Dich aber für den Leuchtturm der Erkenntnis klassensprechendes Glühwürmchen.

    Was kümmert es einen Baum, wenn sich eine Sau daran kratzt? (Oliver Kahn)

    Gruß
    Pampa

  33. „Buch schreiben“???
    Mit banalitäten und der suche nach gewissheiten von gestern produziert man nur ladenhüter. Außerden wo wäre das Gegenüber, das dieser eysel immer braucht, un sich dran aufzugeilen, sich selbst zu erhöhen und mitunter gar zu kopieren. Einen eigenstandigen gedanken hat dieser radebrechebde besserschisser hier seit jahren nicht in die schüssel gesetzt. Komm eyselschisser, setz doch mal einen obama ins weiße haus.., yes you can!

  34. Aus der Reihe, Bau-Misswirtschaft, EEG, Ideologie, VEB und Ossi-Tussi:

    „Liebe Leserin, lieber Leser,
    laut einer neuen Studie der KfW sollen sich die Kosten für die energetische Sanierung nicht durch die Einsparungen decken, die die Dämmung auslöst. Das berichtet aktuell die Zeitung „Die Welt“. Die KfW fördert selbst mit verbilligten Krediten Modernisierungsmaßnahmen. Doch der günstige Ölpreis macht die Dämmung unwirtschaftlich.

    Die Welt berichtet von einer Untersuchung des Forschungsinstituts Prognose für die staatliche Förderbank KfW über Kosten und Nutzen der Energiewende erstellt hat. Das Ergebnis: Zusätzliche finanzielle Aufwendungen für den Neubau energiesparender Wohngebäude rentieren sich nicht. Die Einsparungen decken die Kosten für die Investition lange Zeit nicht.

    Zu wenige Energiekosten werden eingespart

    Das Ergebnis zeigt eine Diskrepanz von 468 Milliarden Euro. Denn: Laut der Studie sind sage und schreibe 838 Milliarden Euro notwendig, um den Heizenergieverbrauch in deutschen Wohngebäuden wie von der Regierung geplant bis 2050 um 80 Prozent zu senken. Doch im Gegenzug könnten nur 370 Milliarden Euro Energiekosten eingespart werden.

    Und wer bleibt auf den Kosten sitzen? Sowohl Eigentümer als auch Mieter und Steuerzahler. Ob indirekt oder direkt – wir alle zahlen dafür drauf, dass eigentlich nicht gespart wird.

    Gut für die Volkswirtschaft

    Ein Gutes haben die Modernisierungsmaßnahmen: Die Volkswirtschaft wird angekurbelt. Die Untersuchung zeigt, dass Investitionen in die Energieeffizienz von Wohngebäuden rund 200.000 bis 300.000 Arbeitsplätze geschaffen hat und diese vor allem in der Bauwirtschaft und dem Handwerk bis 2050 gesichert werden.

    Der KfW-Chefvolkswirt Jörg Zeuner habe geurteilt: „Große Investitionen in den Klimaschutz tragen zu Wachstum und Beschäftigung bei“. Doch natürlich ist das nur eine Sicht der Dinge: Nur weil die Dämm-Vorhaben einer Branche gut tun, kann man nicht damit argumentieren, dass sie grundsätzlcih gut sind. Immerhin zahlen – wie gesagt – andere Gruppen dafür.

    Vor allem Sie als Eigenheimbesitzer werden sich wohl fragen, warum Sie dafür zahlen sollen, dass in der Bauwirtschaft Arbeitsplätze erhalten blieben.

    Weiteres Problem: Schlechte Haltbarkeit der Dämmstoffe

    Doch nicht nur die Kosten sind beim Dämmen ein Problem. Denn nicht nur die Investitionen sind sehr hoch, sondern Sie müssen auch davon ausgehen, dass einmal investieren nicht ausreicht. Denn Dämmstoffe haben nur eine begrenzte Haltbarkeit.

    Immobiliengesellschaften sprechen darüber, dass Sie in den 90er Jahren sanierten und bereits heute – noch nicht einmal 20 Jahre später – erneute Geld für eine neue Dämmung in die Hand nehmen müssen. Die Begründung gegenüber der Welt: In vielen Fällen habe Regenwasser die gedämmten Fassaden durchfeuchtet. Dadurch hätten sich Kältebrücken gebildet, die Wärme aus den Zimmern nach draußen leiten. Statt Heizkosten zu sparen, muss nun mehr Gas oder Öl verbrannt werden.

    Sie sollten ein Dämmvorhaben also genau abwägen und über die tatsächliche Notwendigkeit nachdenken. Wenn Ihre Energiekosten sich in einem normalen Rahmen bewegen, könnte eine Investition lange darauf warten, amortisiert zu werden.

    Mit den besten Grüßen

    Ihr

    Yannick Esters
    Chefredakteur Immobilien-Telegramm“

    Der geneigte, vernunftbegabte TiTone möge sich denken, was er will. Augen auf, oder Beutel auf, was man nicht im Kopf hat, muss man in der Tasche haben. Was höre ich da, da nisten doch nicht etwa Spechte in Nachbars Wärmeschutzdämmung, bestimmt kuschelig dort für die kleinen Spechte im perspektivisch sicherem Müll, Müll, Sondermüll …

    Gruß
    Pampa

  35. Das deutsche asylgesetz und die asylpolitik, inklusive der
    momentan gängigen praxis, im umgang mit asylverfahren,
    gefährden massiv und kontinuierlich die rechtsordnung
    und die demokratie, fast siebzig jahre neuordnung
    und wiederaufbau liegen in den seilen, wie immer in
    deutschland ist die elite von wirtschaft, gesellschaft und politik dabei,
    unser land in den ruin zu treiben und eine neue trümmerlandschaft
    vorzubereiten, sie setzen dabei auf eine lange tradition von
    nunmher über 100 Jahren „Made in Germany“ zu deutsch:
    In Deutschland ist der Wurm drin.

    Viele Grüsse von der Feuerzangenbowle, ZAmir

  36. Alles an zuviel und im überfluss, destabilisiert jeden
    auf normalbetrieb getakteten organismus:

    Zuviel Information, zuviel Arbeit, zuviel Essen & Trinken,
    zuviel Vergnügen, zuviel Wissen, zuviel Bewegung,
    zuviele Autos, zuviele Menschen, zuviel Geld & Kapital,
    zuviel Frust, zuviel Ärger, zuviele Sorgen, zuviel Gier,
    zuviele Arbeitslose und zuviele Obdachlose, zuviele
    Diskussionen, zuviel Müßiggang, zuviel Umweltverschmutzung,
    zuviele falsche Propheten, zuviele Überwachungsdienste,
    zuviele religiöse Ereiferer, zuviele Behörden,
    zuviel Macht in wenigen Händen …

    Schönen Gruss von „small is beautiful“, Zamir

  37. Na hoffentlich
    „graust es dir richtig heftig“, suillus 😉
    Und bzgl. Arroganz schau erst mal in den Spiegel.
    Und zwar bevor(!) du Andere wie so oft deiner eigenen „Defizite“ beschuldigst.

  38. Karel,

    http://www.augsburger-allgemeine.de/wirtschaft/Ignaz-Walter-Sie-haben-meinen-Konzern-zerstoert-id30926952.html

    Findest Du, dass „NAZ“ plausibel klingt? Aber ich will nicht weiter dies bezüglich herum rühren und verstehe sehr gut, welche Verantwortung bis hin zu Freundschaft Du gegenüber Deinen ehemaligen Kollegen verspürtest.

    Es ist aber ein wenig sehr billig von NAZ, das auf eine Bank im Konsortium zu kaprizieren, vor allem auf diese unreflektierte Art und Weise. Es war nicht eine Bank, die ihm die Avale strich, sondern alle und keiner fand sich offenbar weltweit, der ihm welche gewährt hätte. Ein narrensicheres Geschäft macht jeder gerne, das scheint mir aber alles andere als narrensicher gewesen zu sein, alles andere sind doch Fairytails.

    Er fühlt sich ja ganz oben, hat ja genügend Privateigentum offenbar abgezweigt, das geht Deinen Kollegen wohl nicht so wie dem „NAZ“. Schon mal auf den Gedanken gekommen, dass der Knabe leicht bis schwer egoman selbstbesoffen neben sich stehen könnte?

    Jedenfalls passt da hinten und vorne rein gar nichts logisch zusammen, was der alte Tattergreis von sich gibt.

    Gruß
    Pampa

    P:S.: Eysel, lasse Dir das eine Warnung sein, Frührentner! Und nenne Dich nicht Lesyl, wolltest Du mal ein Buch schreiben. Schreiben lieber Lagerregal rückwärts. 😉

  39. Eysel, ein bisschen doof kann ja ganz nett sein, aber du bist nun wirklich sauoff, erst bezeichz´tigst du andere der Arroganz, nur um im nächsten Satz eine höchsteigentümliche Eysel-Arroganz zu offenbaren, das es der Sau graust.
    Gut das du endlich aus dem Verkehr gezogen wurdest, da kannst du zumindest beruflich keinen größeren Schaden mehr anrichten.
    Hier im Blog weiß, ja (fast) jeder mit fast für einem elitären Satelliten du über den Schirm reitest. Auweia.
    Zurm Diskussionsbeitrag „Unternehmensführung gestern und heute“ , insbesondere Umgang mit Mitarbeitern..
    die Zeiten haben sich geändert, die Idyllen der familienunternehmen sehen sich tagtäglich den Methoden und Praktiken von effizienzgetrimmten Marktteilnehmern gegenüber, die mit mehr oder weniger Kapitaleinsetz ebendiesen optimieren wollen. Menschen kommen in dieser Welt primär als Kostenfaktor vor. Dies kann man bedauern oder beklagen, das ändert aber nichts am Gang der Dinge.Wer nicht mit der Zeit geht, wird mit der Zeit gegangen. Das gilt auch für Geisterväter, -söhne und ihre bediensteten Sekretärinnen;-)) typ Greco…ääh, ne daswar die Muse von von Camus, ghostbuddys Schönheitsideal war …ähh verflixt, jetzat: Deneuve*~*

  40. @ arro-hoho
    sicher gilt „alles ist unendlich ausser menschlicher Dummheit“ (die sein Gehalt bezahlt). – Wie du sagst, aber NUR so lange sie bezahlt. – Und an dem Nerv der sich Portemonnaie nennt sind selbst Dumme verdammt empfindlich. –
    •••
    @ ghost
    es wäre nix Schlimmes dran, wenn Politik ein Sprungbrett wäre für Jobs.
    Für wirklichlukrative Jobs.
    DIE Jobs die man per sicher Schwerarbeit im politischen Gewerbe bekommt sind meiner Überzeigung nach allerdings weit eher Jobs des mittleren Management. – Es scheint mir das Problem zu sein, dass sich Leute um diese Jobs reißen für die das mittleres Management gehalts- und ansehensmässig schon ein Traumjob ist. – Also ganz überwiegend SEHR mittelmässige Typen. –

  41. dtesch
    Politik ist heute eine reine Karriereangelegenheit, ein Sprungbrett für lukrative Tätigkeiten oder Jobs. Dabei kann man auch Metamorphosen beobachten, wie die von Joschka Fischer. Selten ist so etwas beim Politpersonal nicht. Was den „Rest“ angeht, so sind sie überfordert. Sie haben weder die persönliche noch die fachliche Dimension, um die Probleme zu lösen, oder überhaupt Lösungsansätze zu entwickeln, oder – ich denke da zum Beispiel an das Verteidungsministerium – ihren Laden in Ordnung zu halten. Man verwaltet nur noch, von einem Tag zum anderen.

  42. karel
    Tja, „zum kotzen“
    Ich kann mich an Zeiten erinnern, als unser Prokurist zu meinem Vater sagte: „Unserem Unternehmen geht es immer besser, wieder haben wir X Leute eingestellt“. Und meine Vater hat damals eine 50jährige Assistentin rekrutieren lassen, weil die, so meinte er, Reife und Erfahrung mitbrachte und ausserdem nicht so leicht wechsele, also bis zur Rente in der Firma bleiben würde. Was auch geschah; die Dame machte später etwas anderes, aber blieb.
    Heute herrscht eine ganz andere „Kultur“. Heutzutage heisst es: Wir haben X Prozent Marge machen können, weil wir X Mitarbeiter weggeschickt haben. Und Senioren haben so gut wie keine Chancen auf dem Arbeitsmarkt, ausser sie bieten eine sehr gesuchte und seltene Qualifikation an.
    In Punkto Arbeitslosigkeit steht der Gesellschaft noch einiges bevor, trotz Schönreden des Politpersonals. Das Schlimme: Die Gesellschaft ist immer noch nicht auf dieses Phänomen vorbereitet. Und will davon auch nichts wissen; Arbeitslosigkeit ist immer das Problem der anderen.

  43. Pampa,

    alle meine ehemaligen Mitarbeiter werden in die Arbeitslosigkeit geschickt.
    Grandios…. 🙁
    Obwohl mein alter Arbeitgeber Gewinne wie in alten Zeiten ausweist.
    Die Absicht dahinter:
    die Unternehmensgruppe wird wieder mal „aufgehübscht“ für einen milliardenschweren Weiterverkauf.
    Und die Arbeit meiner alten Kolleginnen und Kollegen wird trotz exellenter Ertragslage dafür in ein Billiglohn-Land ausgelagert.

    Den Jobs- und Wohlstands-Schaffenden gehörten schon immer
    meine Wertschätzung.
    Den Wohlstands-Wegschaffenden gegenüber habe ich jetzt nur noch grenzenlose Verachtung übrig.

    Ja Pampa, ja Eysel,
    genau das habe ich kommen sehen.
    Das ist nicht das Ergebnis einer Merkel-Politik.
    Das Desaster begann vor ihrer Zeit.

    „Mehr rot-grün, und wir werden uns wundern,
    wie man dieses Land abschaffen kann….“
    Diesem Leserbeitrag habe ich nichts mehr hinzuzufügen.

    Zum Kotzen
    karel

  44. Eysel 11:45,

    so lange er genügend Dumme findet, die sein Gehalt bezahlen, – hat ER recht, der Meister Schulz!

  45. @Eysel
    „Längst geht es nicht mehr darum, „Politik zu machen“ im Sinne von „zukunftsgerichtete Sachlösungen“ einfädeln. Längst geht es nur noch um „Lufthoheit“ im Sinne von „Deutungshoheit“ über den längst nicht mehr NUR „groben Unfug“ der angestellt wird. – „

    Die Probleme sind schon so weit fortgeschritten, da würden „zukunftsgerichtete Sachlösungen“ für das politische Personal das finanzielle und gesellschaftliche Aus bedeuten, vielleicht sogar das schnuppern von „gesiebter Luft“.
    Darum sind die Andersdenkenden für Politik und Medien so gefährlich und werden diffamiert, gefährden sie doch deren „Zukunftsmodell“ einer neo-feudalistischen Gesellschaft mit demokratischen Anstrich.

    Gruß dtesch