Ehrenhaftes Experiment

Weg mit der Ideologie, her mit der ökonomischen Vernunft: Wir sollten Cannabis freigeben.

Es ist Zeit für ein „ehrenhaftes Experiment“. Eines, das uns die starke Verbindung von individueller Freiheit und Verantwortung vor Augen führt. Eines, das klarmacht, wo die Grenzen staatlicher Regulierung zu ziehen sind und warum sie eher ferner vom als näher am Menschen gezogen werden sollten. Eines, das erwägt, die Befähigung des Menschen ernst zu nehmen zum Gebrauch seiner Vernunft und zur eigenständigen Entscheidung über das, was gut oder schlecht für ihn ist.

Wir sind für die Freiheit geboren, sagt der Philosoph Jean-Jacques Rousseau. Aber man traut sie uns in vielem nicht zu. Und in manchem trauen wir sie uns selbst auch nicht zu. Freiheit ist nicht selbstverständlich, sondern muss mühsam erkämpft werden. Das ist anstrengend, manchmal sogar eine Zumutung. Freiheit bedeutet auch Unsicherheit. Mit ihr müssen wir umgehen, zum Beispiel indem wir mutig entscheiden, was wir wollen, was uns guttut. Grenzen? Keine, mit einer Ausnahme: Die eigene Freiheit endet an der Grenze zur Freiheit des anderen. Sie endet nicht an der Grenze der Vorstellungskraft regulierungswütiger Politiker, der Bedenkenträger und Ewiggestrigen, und sie endet auch nicht an der Grenze derer, die Freiheit mit Ideologie verwechseln.

Im Video: Chefredakteurin Miriam Meckel stellt die Ausgabe 17/2015 vor.

In die Debatte über eine freiheitliche Weltanschauung, die für den Menschen ganz generell gültig sein sollte, zieht man in Deutschland gerne bis in die letzten Synapsen aufgeputscht mit Einwänden. Wie steht es auf einem inzwischen fast zehn Jahre alten amerikanischen T-Shirt in meinem Schrank: „Everyone is entitled to my opinion.“ Jeder hat das Recht, meiner Meinung zu sein.

Es gibt eine Reihe von Themen, bei denen dieser ideologische Kampf um das an sich unideologische Gut Freiheit verbissen geführt wird. Dazu gehören die Religion, die Sterbehilfe, die gleichgeschlechtliche Ehe; viele Fragen, die Einwanderung und ausländische Kulturen berühren, und auch die Drogenpolitik. Bei all diesen Streitthemen gibt es gute Argumente für einen freien Blick auf die Fakten, der immer Voraussetzung für eine freiheitliche Bewertung ist. Aber der freie Blick macht uns angreifbar in der Überzeugung, die oft mühsam geschaffen wurde und die sich wie ein Schutzschild um den Menschen legt. Wer schon eine feste Meinung hat, führt sie als Schutzschild in bewegten Zeiten und wird nicht ständig erschüttert. Das mag das Leben leichter machen, aber nicht besser. Und die Dynamik, die in einem individuellen Leben, aber auch einer Gesellschaft und Zivilisation angelegt ist, wird dann ausgebremst.

Wir haben uns in dieser Woche eines der genannten Themen gewählt, um es mit freiem Blick und offener Argumentation zu durchdenken. Nachdem dies in vielen Gesprächen und Diskussionsrunden in der Redaktion geschehen ist, beziehen wir klar Position auf der Grundlage von ökonomischen Argumenten. Wir plädieren für die Freigabe von Cannabis.

Cannabis zu verbieten und den Gebrauch mit strafrechtlicher Verfolgung zu belegen ist antiaufklärerisch, weil es unterstellt, Menschen seien nicht in der Lage einzuschätzen, was ihnen guttut oder auch nicht. Es ist unfreiheitlich, weil es den Menschen der Möglichkeit beraubt, über sein Glück und Wohlsein in den Grenzen der Schädigung anderer selbst zu entscheiden. Und es ist vor allem unökonomisch, weil die Verfolgung der vermeintlichen Täter viel Geld kostet, weil potenzielle Steuereinnahmen durch Legalisierung ausbleiben und weil ein Schwarzmarkt entsteht, der Preise diktiert und mafiöse Züge trägt.

1920 begann in den USA durch ein Gesetz die Zeit der Alkoholprohibition. Was als „ehrenhaftes Experiment“ („Noble Experiment“) deklariert wurde, verkam zum Gegenteil: mehr statt weniger Alkoholgenuss, mehr statt weniger illegale Orte des Konsums. Und der Schwarzmarkt blühte. Wir haben es bei Cannabis in Deutschland mit denselben Problemen zu tun. Es wäre ehrenhaft für eine freie Gesellschaft, den Schritt der  Veränderung dieses Mal in die richtige Richtung zu tun.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein von Miriam Meckel. Permanenter Link des Eintrags.

Über Miriam Meckel

Dr. Miriam Meckel ist Chefredakteurin. Die studierte Kommunikations- und Politikwissenschaftlerin sowie Sinologin startete als Fernsehjournalistin bei WDR, RTL und Vox, bevor sie eine Professur für Journalistik an der Universität Münster übernahm. Meckel war danach fünf Jahre Regierungssprecherin und Staatsekretärin für Medien, Europa und Internationales beim Ministerpräsidenten in Nordrhein-Westfalen und wechselte dann zurück in die Wissenschaft. Sie ist Professorin für Medien- und Kommunikationsmanagement der Universität St. Gallen, Schweiz, und Autorin zahlreicher Wissenschafts- und Sachbücher.

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Alle Kommentare [164]

  1. Nimm dein loses maul nicht so voll, du russophobe niete! Wer wie du notstandsbedingt permanent geistiges eigentum dritter klauen muss, um sein obskures handwerk zu erledigen, sollte sich wohl eher sein lehrgeld zuruck geben lassen, heeresverunsichernder römer.

  2. 22:16 Plem plem,oder was…
    Was treibt Dich an? Worunter leidest Du? Was willst Du wirklich?
    Ein Mann zu sein ist heute komplizierter denn je,gelle!
    Es wird Zeit `nen Arzt aufzusuchen,kann nämlich für`s Umfeld böse enden!!!
    hier gibt`s vielleicht Hilfe:
    http://blog.psychologie-heute.de/

  3. Tja, eyselino, magic am morgen, bannt kummer und sorgen*¿*
    Entspann dich….bevor du erneut zur weltenrettung ansetzt, du und nur du.muh.;-))

  4. Und was verstehst/kannst DU???
    … ausser Andere wegen angeblicher Unfähigkeiten „anzupissen“???
    Ausser davon dich selbst, deine „erwiesene!!!“ überragende Kommunikationsfähigkeit samt deiner bei ALLEN Themen völlig im Dunkel bleibenden Meinung als angeblich einzig alles überfliegender Hirn-Athlet
    auf ganz und gar H O H L E Art anzupreisen???
    In Ersterem bist du wirklich gut, Gratu-dingsbums dazu!
    In Zweitem dermassen arro-großkotz-dämlich,
    dass du dir deinen Namen wirklich REDLICH verdient hast.
    Auch dazu: Herzliche Gratu-dingsbums.

  5. Römer, nicht mal englisch verstehst du, kein wunder, dass du ein freund geschlossener gesellschaften bist. Eigentlich sollte man solche xenophoben
    Bildungsprekaristen ausweisen, zum englischstudium nach syrien…
    Ghostl, redest mal widda von anderen, selbst manikürend hinter dicken mauern
    Verblödend und verweichlichend aber betroffenheit über das elend anderer draussen vor der tür heuchelnd.
    All euer gelaber verblasst angesichts der ereignisse, die das richtige leben
    Prägen: heute geht die nachricht vom tode eines großartigen menschen und europäers über die nachrichtenticker, Wladyslaw Bartoscewski ist im gesegneten alter von 93 jahren gestorben. Er ruhe in frieden.
    Als ihn vor jahren das erste mal traf, hatte er gerade einen vortrag beendet und nahm die einladung, die ich ihm überbrachte ganz spontan an. Später dann ..bei einem mittagsessen in dd fragte er nach helmut kohl. Nicht etwa weil er etwas erfahren wollte, was er nicht schon lange wusste, mit uns am tisch saßen biko-follower und der alte fuchs barto startete einen stimmungstest in kleiner runde.
    Trotz aller prüfungen, die sein leben für ihn bereit hielt, strahlte er einen ungeheueren optimismus aus, war zu jederzeit absolut präsent im gespräch, sehr charmant im umgang und parlierte mit einem tollen sinn für humor nicht ohne selbstironie. Die begegnungen mit ihm war absolut inspirierend.
    Irgendwie erinnert mich eysel an seinen sehr guten tagen ..naja, sagen wir nal minuten…an barto.
    Nun denn, er war ein freund der deutschen.

  6. Aber Römer,
    die Verdummung wird doch von der Hammelherde gewünscht. Die Leute möchten am liebsten in Watte gepackt werden, vom Himmel regne es gebratene Hendl und in der Isar fliesse Bier. Nur ein Churchill konnte es sich in Krisenzeiten erlauben, den Leuten von etwas anderem erzählen als von Weichspülern. Die Deutschen sind vom Wohlstand verzärtelt und bereits verdummt.
    Aber eines stimmt: Hierzulande gäbe es genug zu tun, um sich stärker um Ausgegrenzte und schon hier lebende Ausländer zu kümmern, um die erst einmal zu integrieren. Wenn man Ghettos haben will wie in Frankreich oder England, wo hausgemachte Gesetze gelten, Terroristenpotenzial gedeiht und die Kalaschnikow regiert, dann allerdings soll man die Armutsflüchtlinge hereinlassen.

  7. Oh jaa, bei dem kommentar um 2033 Uhr geht
    es ausschliesslich um die aktuelle asyl- und
    flüchtlingspolitik, hätte ich fast vergessen …

  8. Römer,
    die integrationen, jawoll die integrationen ausländischer
    mitbürger und „mitarbeiter“ in deutschland wurden zu
    gut 70% von der deutschen bevölkerung erbracht.

    Wo sie nicht geschehen konnte und fast unmöglich war,
    bei grossfamilien und sippenähnlichen verbänden aus
    arabischen ländern, aus den balkangebieten und von jedweden
    anderen hier lebenden anderen menschen, die sich dann
    bei allen möglichen versuchen der besseren integration,
    ständig hinter ihren religiösen und oft gar ur-patriarchalischen
    gesetzen „versteckten“ und sich bewusst und gewollt abschotteten.

    So haben wir aktuell immer noch querbeet durch die republik verteilt,
    bestimmte kleinere grüppchen, die es einfach nicht für notwendig
    erachten, dem lande, das sie nährt und am leben erhält, den
    notwendigen „mitmacheffekt“ entgegen zu bringen.

    In diese wackelige und undurchsichtige gesellschaftliche
    konstellation werden nun, „dank politischer weitsicht und
    grossartiger verantwortungsbereitschaft,“ weitere
    unsicherheitsfaktoren mit immensem gefahrenpotential eingebracht.

    Eine kommunikation, eine information über dieses vorgehen der
    politischen entscheidungsträger, mit dem davon und dadurch
    betroffenen, eigenen volk hat niemals stattgefunden.

    Dies ist der eigentliche, der schwerste und dieses verhältnis
    belastendste Vorwurf, den man dieser regierung machen muss.
    Sie hat leichtfertig und undemokratisch, geradezu laienhaft
    gehandelt und das allerschlimmste, sie hat es immer noch
    nicht kapiert oder begriffen, welchen weg dieses land nehmen
    wird, wenn diese unzumutbaren alleingänge so weitergehen.

    Deutschland auf dem Wege in eine parlamentarische, sozialistische
    Diktatur, die Deutschen sind nur noch Mitläufer, Hampelmänner und
    werden von den Medien ebenso „für dumm verkauft“, das nun
    hat widerum eine lange Tradition und wohin solche unheiligen,
    deutschen Traditionen am Ende führen, das ist besonders
    unseren europäischen Nachbarn bestens bekannt, in bitterer
    Erinnerung.

    Schönen Gruss von einem Volk, das nichts anderes kann, Zamir

  9. @ Nee, nix für mich,spiele gerne wenn`s nicht unter die Gürtellinie geht…
    aber hier:
    http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2015-17/editorial-moralische-pflicht-die-weltwoche-ausgabe-172015.html

    „Mitleidlos zeigt der Rechtsstaat seine Klauen…. gegen Verkehrssünder und Steuer­betrüger. Wenn es darum geht, die Aus­sengrenzen abzuriegeln gegen illegale Einwanderer, ist auch die Toleranz fast grenzenlos.“

    Meine Meinung. Wir mögen vielleicht überaltern. Aber wenn wir eine geschlossene Gesellschaft sind, kommen wir damit klar. Aber wehe, unsere Gesellschaft ist zerissen, dann gibt es kein Halten mehr.
    Passend dazu 😉
    Darfs noch ein wenig mehr sein?

    http://www.rp-online.de/politik/deutschland/katrin-goering-eckardt-wir-muessen-die-mittel-fuer-die-fluechtlinge-verdoppeln-aid-1.5037123

    Diese Politik der Verdummung muss schnell enden, ansonsten werden wir und nachfolgende Generationen viele Probleme bekommen!
    Salve

  10. Auch richtungsweisend und „unterhalt-„sam,
    der neueste bundeskanzlerinnen-kommentar:
    „Geld darf keine Rolle spielen, bei den künftigen
    Rettungsaktionen von Flüchtlingen im Mittelmeer.“

    Gibt es denn eine möglichkeit bei solchen kommentaren,
    auch noch irgendein verständnis oder sogar mitleid zu
    verspüren, für die kanzlerin der bundesrepublik deutschland?

    Wie kann sie wissen, was sie da wieder „abgeschossen“ hat?
    Jahaha wo kommen den die benötigten talerchen alle her,
    aus ihrer privaten spardose etwa?

    Schönen Gruss von der Gunst der doppelten Buchverführung
    im Kanzlerinnen-Amt, Zamir

  11. @Madschik der simpel ist doch andere ,der hat sich doch so genannt,du simpel 😉

    Pampa, ich bin weder Russenfreund(auch wenn sie bankrott waren hätten sie trotzdem noch viel Unheil anstellen können) noch leide ich an einer Ami Phobie,wie viele andere auf dem Globus,hier:
    https://mlmj.wordpress.com/2013/12/31/obama-erwehrt-sich-zunehmender-globaler-ami-phobie-theguardian-com/

    und gegen Moslems habe ich auch nichts solange sie nicht in Deutschland nach ihrer Scharia leben möchten(und das es Die gibt und Das wohl für jeden strenggläubige Moslem PFLICHT ist kann man doch wohl nicht abstreiten) und unser GG für sie nicht gilt.
    Ich sehe nunmal die Entwicklung mit immer mehr jungen Flüchtlingen moslemischen Glaubens anders als es und beigebracht wird.
    Ich sage doch immer wieder, werfen wir mal ein Blick in die Zukunft: Deutschland in einigen Jahrzehnten, oder noch früher,lass uns mal in eine mehrjährige Rezesion rutschen, die Stimmung kippt dann so schnell das die demokratischen Parteien keine Volkparteien mehr sein werden.Und dann…?
    ICH will das nicht,hätte viel zu viel zu verlieren..Pauschaliere ich mal wieder?
    Wieso stelle ich dann fest das immer mehr Bürger so denken wie ich und tun ihre Bedenken kund?
    Salve

  12. Roman,

    1989 gab es nicht „den Russen“, sondern Russen waren Teil eines maroden und bankrotten Vielvölkerstaates, das systemtechnisch und -bedingt am Ende war. Es gibt auch nicht „den Ami“. Sowohl mit AMerikanern wie Russen habe ich persönlich bisher aber überwiegend sehr, sehr positive Erfahrungen gemacht.

    Da wurde viel von den Medien, Hollywood und den russischen Pendants künstlich aufgebaut, ebenso wie dies bei vielen anderen Nationen und deren Bürgern geschieht. Bezeichnend sind doch nicht deren Extremisten, die vielleicht ein oder zwei Prozent der Bevölkerung ausmachen, deren Politiker etc., nehmen wir doch nur mal uns, wäre AM typisch für die Deutschen unsgesamt? Wohl kaum. Was eher typisch ist, weltweit, sind die Politiker als Kaste egal welcher Nationalität in ihrem Gebaren, sofern es einigermaßen freie Wahlen gibt, Diktatoren grenzen sich da etwas ab..

    Ich würde vorschlagen Roman, lassen wir die Pauschalierungen, dieses alle in einen Sack und mit dem Knüppel drauf, dieses die Amis, die Russen, die Muslime, die Juden, die katholische Kirche, die Neger, die Schlitzaugen, die Reisfresser, die Franken, die Ostfriesen, die, die … was auch immer, das führt doch zu nichts als Animositäten.

    Wo ich leider noch nie war ist Russland. Zwar kenne ich einige Russen hier in D, aber als Deutscher kenne ich als Ausländer keine Russen in ihrer Heimat. Hat da jemand Erfahrung?

    Eigentlich würde mich das mal interessieren, Moskau, St. Petersburg etc.. Geschichtlich erscheint es mir aber so, dass Russland selten bis nie der Aggressor war, sich mehr oder minder immer nur gewehrt hat, was ja verständlich ist.

    Ich möchte mal wissen, was Franzosen oder wir sagen würden, wäre ein Zar mal gegen uns vorgegangen, wie das Napoleon oder Hitler taten. Da wird etwas mit zweierlei Maß gemessen, denke ich.

    Gruß
    Pampa

  13. Pampa,
    1702 iss wirklich luschdigg,
    mehr aber auch nicht …

    Was Dein oben schwankender
    Hirnskasten sich sooho alles
    zusammengreint, höchst
    erstaunerlich, Du hast ja jetzt
    schon altersschwache runzeln
    dadrinnen, in der dachpappe,
    hooach, wie denn,
    Du planst jetzt schon Deinen
    lebensabend, räschbäggd?!

    Überischens, ich lese Deine
    kommendärchen sehr gerne,
    wenigstens was zum schmunzeln,
    wo hat man das denn heute noch?

    Besonders diese ellenlangen
    papierschlangen, wenn ich hinten
    angekommen bin, habe ich vorne und
    die mitte schon vergessen, weisst Duhuu!?

    Iss eeh egoal, mach nur so weiter und
    uns allen damit eine grosse freude,
    Du Lauser, chrchrchrchr.

    Viele Grüsse vom Pep, dem Henrique, Tante Erna
    und den Golden Globe Sisters, ZAmir