Hände weg vom Glück

Die Regierung möchte uns helfen, gut zu leben. In Wirklichkeit geht es um politischen Paternalismus in neuem Gewand – leider.

Seit März wird in Deutschland endlich wirksam regiert. Dafür hat Kanzlerin Angela Merkel drei Experten mit Erfahrung in Psychologie und Verhaltensökonomie eingestellt. Die sollen mit Methoden der Verhaltensökonomie uns Bürgerinnen und Bürgern einen Stups in Richtung bessere Lebensführung geben.

Das ist erst einmal eine gute Nachricht, sollte durch wirksames Regieren nun das unwirksame Regieren einer Wir-kuscheln-alle-in-der-politischen-Mitte-Koalition abgelöst werden. Doch so ist es wohl leider nicht gemeint. Wirksames Regieren wird bei uns eher generalstabsmäßig umgesetzt, also mit viel Bürokratie, einer Portion heißer Luft und bitte auch ganz groß. Zwei Jahre, von 2011 bis 2013, hat die Bundestagskommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ daran gearbeitet, Wohlstand endlich, endlich zeitgemäß zu definieren. Herausgekommen ist eine Formel, der „Wohlstands- und Fortschritts-Indikator“, die zeigt, wie absurd der Versuch ist, Lebensqualität allumfassend messbar und – schlimmer noch – der politischen Steuerung zugänglich zu machen. Der Indikator misst und mixt alles: Bruttoinlandsprodukt, Einkommensverteilung, Staatsschulden, Treibhausgase, Stickstoff, Artenvielfalt, Beschäftigung, Bildung, Gesundheit, und – Achtung! – Freiheit. Welcher Wert für Wohlstand und Fortschritt aus dieser Formel je errechnet werden mag: Mit ihm wird das Leben der Deutschen zu einem einzigen Veggie-Day.

Das kommunitaristische Szenario zum „guten Leben“ will die Bundesregierung nach Ostern – Interaktion muss sein! – in einem „Zukunftsdialog“ voranbringen. Endlich fragt uns mal jemand, was für uns Lebensqualität bedeutet. Bevor die Sprechblasen geplatzt sind, die diesen Ansatz wirksamen Regierens umfangen, könnte einem kurz schwindelig werden.

Im Video: Chefredakteurin Miriam Meckel stellt die Ausgabe 15/2015 vor.

Für die US-Ökonomin Deidre McCloskey ist all das unwissenschaftlich und gruselig („creepy“): Wenn man die Menschen nach Wohlstand und Lebensglück fragt, erfährt man, wie sie diese Worte benutzen, nicht weniger, aber auch nicht mehr. Der „Zukunftsdialog“ der Bundesregierung mit uns Bürgerinnen und Bürgern soll aber nicht nur das lockere Gespräch zwischen Regierung und Volk fördern. Er soll zeigen, wie Politik die Menschen in ihrem Verhalten beeinflussen kann. Im Englischen heißt diese Strategie „nudging“, „Anstupsen“. Jemanden zum richtigen Verhalten anzustupsen und damit zu seinem Glück, kann doch erst einmal nicht falsch sein.

Es ist aber falsch, denn es geht um nichts anderes als um politischen Paternalismus. Auch wenn der nun mit der Adjektivzugabe „sanft“ daherkommt, bleibt er, was der Begriff besagt: eine vormundschaftliche Beziehung zwischen Regierenden und Regierten. „Nudging“ nennt nur netter, was immer der Wunsch von Politik, Regierung, Staat ist – den Bürger zu beeinflussen, zu steuern, ihn zu seinem Glück zu zwingen. Dafür wirft man ihn nicht mehr in den Kerker, sondern bewirft ihn mit Wattebäuschchen kommunitaristischen Lebensglücks.

Die Idee, Glück zum Maßstab allen Regierens zu machen, stammt aus dem Königreich Bhutan. 1979 führte der Himalajastaat das „Bruttonationalglück“ („Gross National Happiness“) als Standardmaß für Wohlstand ein. Die nach Bhutan pilgernden Glücksforscher haben in ihrer Begeisterung darüber vergessen, dass das Land von einem autokratischen König regiert wird, also wenig mit moderner Demokratie gemein hat. Dennoch hat das Bruttonationalglück einen Siegeszug durch die Welt der Wohlstandsmaße angetreten.

Besser wäre, der Staat würde Bedingungen schaffen, die individuelles Glück ermöglichen. So hat es auch die amerikanische Unabhängigkeitserklärung in der Idee des „Pursuit of Happiness“ ausgedrückt. Nicht mehr, nicht weniger. Das würde auch über Ostern hinaus schaffen, was wir uns zu den Feiertagen wieder allüberall wünschen: Glück.

Frohe Ostern.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein von Miriam Meckel. Permanenter Link des Eintrags.

Über Miriam Meckel

Dr. Miriam Meckel ist Chefredakteurin. Die studierte Kommunikations- und Politikwissenschaftlerin sowie Sinologin startete als Fernsehjournalistin bei WDR, RTL und Vox, bevor sie eine Professur für Journalistik an der Universität Münster übernahm. Meckel war danach fünf Jahre Regierungssprecherin und Staatsekretärin für Medien, Europa und Internationales beim Ministerpräsidenten in Nordrhein-Westfalen und wechselte dann zurück in die Wissenschaft. Sie ist Professorin für Medien- und Kommunikationsmanagement der Universität St. Gallen, Schweiz, und Autorin zahlreicher Wissenschafts- und Sachbücher.

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Alle Kommentare [221]

  1. Magisches Dimpflmoserchen,
    lass mich Dein eyssbeiss-Steissbein sein und
    gib eines Deiner melkberühmten flözenkonzerte,
    wir müssen die energy wenden und besonders
    Duuduudu brauchst geduld, bis Dein eyssbienchen
    zurückgekehrt wurde aus dem Harem des Sultans.

    Vielleicht bringt er neue erkenntnisse aus dem
    neu-rübergesetzten kamasutra mit.

    Kannst Dich ja schon mal einölen,
    ich besorge nur noch eine badehandtuch
    mit sehschlitzen, ohohohohoh.

    Wie?
    Zum Ein-Nölen haste Dein eggsdra-persona.ll?
    Duu allda Sklaventreiber aus Wellblechhüttshusen …

    Schönen Gruss von meinem knochengestell, Zamir

  2. Kooom mein zamir hase …erzähl uns was über den iran und den oman, da hast du doch ganz g’wiss ein paar superschlaue sprüche drauf, abba bleib distingiert in stil und ton, sonst schicken die uns den emir hier ins dorf..huuuch.

  3. Na doll, dann sind wir beide ja endlich meiner meinung, hasenfuß, nimm’s persönlich mit zu deiner anstandsdame, das wird noch mit der selbstbefreiung, und nu…sei ein gutta hase;-)))

  4. Magic bleibe dabei,
    was Du zu leisten imstande
    bist, es gibt hier keinen Emir
    der das absolute sagen hat und
    es wäre auch höchstalbern.

    Es ist nachweisbar, wer wen wo, wie oft und wie abscheulich beleidigt hat und
    wir können auch die Anfänger und Anfänge darstellen.

    Ich bin nicht für streit, verstehe mich aber prächtig darauf, mich zu verteidigen, kannste gloowen.

    Was hier teilweise abgegangen ist an
    „Anfeindungen“ und fürchterlichen
    hasstiraden ist gar filmreif.
    Ich bin nicht daran interessiert, jedoch
    gut gerüstet.

  5. Na da sind wir doch mal widda eng beiander, zottelwitsch, „Gewissen“..das wort ist dir also geläufig, wie schön, nach fast sieben jahren, jetzt machen wir die nächsten sieben jährchen mal pratische übung zur gewissensbildung, haaa, bei gewissenhafter vorgehensweise sollte es doch hin zu bekommen sein, dass du deinen zamirismus um ein ordentliches quantum „gewissen“ erweiterst, bevkr du dann eines fernen tages vor deinen herrn trittst, auf geht’s zamir, ran an die arbeit!

  6. Gerne gebe ich ihnen nochmals die Nummer der Telefon-Seelsorge durch.

    Wir werden bis dahin geklärt haben, wer der Sorger und wer der Besorgte ist, also: wer der Arzt und wer der Patient. Bitte haben sie Geld, es stecken auch andere in der Leitung. Weil

    Bayerns Innenminister kann sich Berufsverbot für Depressive vorstellen

    „Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, noch mehr für Demenzkranke zu tun“, sagt Gesundheitsminister Hermann Gröhe. Die Antwort: „Noch mehr für Demenzkranke tun? Die Bundesregierung hat sich doch gerade erst die Diäten erhöht!“ 

    Wir stellen ein: Wolkenschieber, Nacktschnecken und andere Weltenretter. Klosterjungfrauen sind willkommen, kommen aber durch die Tür am Hintereingang.

    Meine christlichen Werte, hindern mich ansonsten daran, Euch sowohl links, als auch rechts, Eine weitere zu setzen,

    …der Osterhase liegt nä.h.mlich mit zerschlagenen Eiern im Staub vor Dir und bittet um Vergebung….

  7. 2.Teil
    Gewissens-Spiele wohlbekannt,
    so mancher Mönch mogelt sich
    damit durch’s ganze Land.

  8. Magic,
    nur einen noch,
    das kommt mir alles sehr
    gezwungen und katholisch vor.

    Gewissen-

  9. Ich möchte nicht mit titonen auf einer stufe stehen, deren pupse höher fliegen als ihr arsch hängt, da irrst du zamir.
    Und was hier zählt oder nicht zählt kannst du gerne für dich festleen, abba nicht für mich. Soviel fürsorge, ob deinerseits oder z.b. von unserem hochmögenden kumpel ghogho macht mich seit jahren regelmäßig extrem skeptisch. Triple e…..entbehrlich egoistisch und (un) ehrlich. Kurz gesagt, zeitverschwendung.
    An ihren taten sollt ihr sie erkennen, nicht an ihren sprüchen. Verstoascht, erinner dich an deine taten als darum ging mad zu helfen, du schnell-und obermerker. Damals warst du so was von schwer von kapeeh, das es schon fast hilflos wirkte, auf mich jedenfalls. Da hättest du farbe bekennen können, hinter gelaber hast du dich verschanzt. Haken dran, lassen wir die ollen kamellen.
    Denk nach, wue deine gesckwollenen redrn zu deinen plattfüssen passen, bevor du verbal über alles und jedes drübba laatschst. Walk your talk, don’t talk nur quork;-))

  10. Magic 1834,
    hätt‘ ich fast vaagäss,
    am allerallerbesten hat mir Deine
    Formulierung gefallen,
    „wer in diesem lande den ersten bildungsweg
    durchbrochen, dann noch eine schippe
    deutsche bank hinnedruff, der denkt und redet
    eben anders als die …“
    und da wird es dann sehr bastelstundentechnisch
    und hoch stapelfein serviert, ohne doppelboden-netz.

    Gehe ich recht in der annahme, dass Du ebenfalls
    einige doggda-Diddl hochheben könntest auf befehl,
    Du mit Pampa und Eysel in der Loge sitzen meechtest?

    Das macht euch schnurzpiepls niemand streitig, doch
    hier zählt das keinen müden schlickser mehr, nicht mal
    einen hickser.

    Hier ist die arena, die kampfesstätte der rohen mannes-
    künste, da geht es um eingeölte, schweisstriefende körper
    und die rein praktischen lebenskünste, alles vorher
    gewesene ist der verwesung anheim gefallen.

    Hier gibt es keine sondervergünstigungen und all
    der pimpernell-quatsch aus den ami-serien,
    hier kommt der heisse odem des säbelzahntigers
    auf Dich zu und testet die reaktion, das blanke
    stehvermögen, bürschlein.

    Viele Grüsse von den Tarifverköstigungen nach Gutsherrn-Art, Zamir

  11. Die deutschen kennen eben seit 100 jahren
    nur zwei Extreme:
    Aufbau – Zusammenbruch,
    Zusammenbruch – Aufbau.

    Wie das kommt, kann kein einziger
    Düüdscher beantworten, warum auch …

    Guud, wenn man es nun weiss,
    kann man sich danach richten.

    Der Aufbau ist vorbei,
    was kommt?

    Schönen Gruss aus dem Hornoxxen-Stadl, Zamir

  12. Magic,
    und trotzalledem geht eines unserer lieblingsthemen
    in die nächste runde:
    Die Stadt Hannover muss bereits einen Kredit aufnehmen,
    um die laufenden Unterbringungs- und Verpflegungskosten
    für Flüchtlinge zu bewältigen.
    SPD-Konkurskugel Gabriel stöhnt von einem unhaltbaren
    Zustand der überlasteten Kommunen und bittet in seiner
    grossen Unfähigkeit um mehr Engagement und Zutun
    der Bürger.
    Der Bürger, die einfach nicht gefragt wurden und die ohnehin
    schon ihre Nächstenliebe einbringen und Taten folgen
    lassen, auf diese Chaos-Verunstaltung der Wirtschaft und
    Politik.
    Wer hat Interesse daran, Deutschland so zu schädigen,
    die eigenen Elitefurzkracher?
    Davon bin ich felsenfest überzeugt, so blond kann niemand sein.

    Schönen Gruss von den kommenden Schuld-Billionen, Zamir

  13. Magic,
    wir sind uns einisch, über alles lässt es sich
    gaanz vortrefflich streiten, nur der kopp soll
    owwe bleiben und ich denke, Deine sicht der
    dinge ist auch annehmbar, das liest sich
    jedenfalls so, wir werden uns nicht direkt ein
    auge ausstechen, wobei achte auf den
    „moment,“ nicht jeder bildungsweg führt
    auch zum gewünschten ergebnis, da hat
    sich schon so mancher quer- und toll,- hin- und herverlaufen,
    im walde zeugt davon so manch grosser ameisenhaufen.

    Aber wir kriegen das schon gemeinsam gebacken,
    da bin isch völlich zuversichtlich mit der
    unwiderstehlichen Dr.Oetker-Formel:
    Feile X Widerstand ^°+<*Gehirn.

    Asche zu Arche und Staub zu Laub, Zamir

  14. „Comicgeschichte ..Zamirs Sicht der Welt“…is ja o.k. ..nur nicht jedda is mit djr durch zamirs enkelschule gepilgert, insofern und derowegen sucht halt dein publikum nach Begriffen aus der heweiks eigenen (studifizierten) lebens-und lernerfahrung, um dein gestossenes (begrifflich) einzuordnen. Differenzen, die hier offenbar zwischen uns , deinen rezipienten existieren, und dir auftreten, sind sehr wahrscheinlich unterschiedlichen sozialisationen und bildungswegen geschuldet. Wer in diesem unserdm landes den ersten bildungsweg hinter sich gebracht hat und dann z.b. noch eine schippe deutsche bank owedruff, der denkt und redet eben anders als die dteschs die römers und zamirs dieser erde.
    Das kann mehr oder weniger gut finden, teilen oder ignorieren, ändert abba nischt am sachverhalt. Haste gemerkelt ich bin noch nicht dabei deswegen die welt in besser oder schlechter, owe oder unne, fiffi oder pfeife zu sortieren, im gegentum (einzige ausnahme natürlich: mein inniglich verehrter spezl eyselino)
    Du erinnerst duch an mich gewiss als einen streiter für jedes titonen recht, huer seinerlei abzusondern..mad, pedro, selbst die antikernkraft-bagage ahs fukushima-zeiten..
    Von dir würde ich gerne einmyl eine zeit segen, dass du auch nur die hälfte des verstandes an quantität und qualität hier praktizierst, die du des öfteren andeutest, aufblitzen lässt und die du von anderen nicht selten einforderst.
    Und dann noch eins, man kann natürlich aus gruppendynamisch-spielerischem
    Kalkül heraus, hier jedemabstrhsen gedanken sokidarisch zur sejte stegdn. Das ist menschlich menschlich, in der sache abba glaubt huer mancher geck, er gabe den römischen fasching erfunden, wenn du weisst was ik meene.
    Schöne grüße an die kleebe mit de ewig langen beene*¿*

  15. Magic,
    Duuhuu mein einzigst, wahrer Freund
    und Mümmelschwänzschen, ich wusste
    es, dass ich immer auf Dich zählen kann.

    Nuuhur, es ist weder antiamireggonismus,
    noch irgendwas von diesen lustigen
    Marx-Borthers, es ist schlicht und
    verseifend, meine eigene, kleine
    Comicgeschischdd von der welt,
    wie sie sich darstellt, im überischen,
    wenn ich Dich und andere hier
    begluckere, dann ist dasdie reine
    freude am abwasch und spülgang,
    im ersten semester, woll.

    Wieviele antischubladen kennt der
    mensch eischendlisch, an und für sich?

    Schönes Loch im Hemde und halte Dich grade, Zamir

  16. Zamir, du leidst unverkennbar unter dem Mangel an Rückkopplung, dabei ist es noch nicht mal 48 Std her, das einer direkt auf dein Zeugs eingegangen ist.
    Hilfreich wäre es, du würdest einsehen, dass nicht jeder soviel Zeit hat und Bereitschaft hat Körner in diesen Blog zu investieren, wie duhu.
    Zweitens würde es dich auszeichnen, wenn du nicht jedwede Kritik an deinem Geeire als Majestätsbeleidischung zurückweist.
    Und letztlich, aber da hege ich Null-Hoffnung, fehlt von dir noch immer -entgegen Pampas Andersmeinung, auch nur das geringste Signal dafür, dass dir klar ist, welchen Schwachsinn dein anti-amerikanischer- Neomarxismus im zamiristischen Zamirdütsch de facto darstellt.
    Und das, obwohl du dir doch sehr viel daruff zu Gute zu halten scheinst.
    Alles für die virtuelle Tonne, ein Guadsta, zu wem sprichst du eigentlich seit fast sieben Jahren? ;-))
    Nun lass dich aber nur nicht durch Kritik irritieren, dem hlg. Christopherus begegnete einst am Stand ein kleiner Junge, der mit einem Schäufelchen ein Loch gegraben hatte und fleissig aus dem Meer Wasser in dieses Loch schaufelte. Als Christopherus ihn fragte, was er denn da tue, entgegnete Klein Zamir: ich schaufele das meerwasser in das Loch. :-)))
    Nun ja, wie gesagt, lass die nur nicht irritieren*~*

  17. … es ist eeh wurschd, sich mit
    aussichtslosen charakteren
    auseinandersetzen zu wollen,
    die einem „pseudo,“ noch
    einen weiteren pseudo owwedruff
    setzen, wie bekloppt iss dass denn,
    hääh?

    „Angst fressen Schlaubürger auf.“

  18. 1250 Uhr,
    wenn einer viele dinge weglässt, dann kann es
    am ende kein bestseller werden,
    sagte ich doch bereist vor wochen:
    Deutschland = Schamland, nur die zusammenhänge
    waren da noch stimmig.

    Es bleibt dabei, wenn sich besuch anmeldet, dann
    würde ich und auch viele andere noch besser situierte
    menschen, es sehr gerne rechtzeitig wissen.
    Muss getränke beschaffen, das haus waschen, die vögel
    füttern, nachbarin’s hundköter seinen einschlafknochen
    verabreichen und, und, und?

    Also, sooho blöd kann doch keiner sein und im fernen land
    einen krieg durch deutsche waffen, chemiekalien und
    andere vernichtungswerkzeuge mit entfachen, dann auch
    noch die daraus resultierenden flüchtige jahre lang,
    vielleicht auch immer, betreuen und versorgen.
    Die wahren Verbrecher und Menschenvernichter kommen
    völlig ungeschoren davon, erhalten vermutlich noch
    das Bundesverdienstkreuz und machen ihren reibach
    ohne ende.
    Welches Harn-hirn unterstützt solche vorgehensweisen?
    Jadoch, hier gibt es tatsächlich noch einige, wenige, hooach …

    Habe ich noch kontostand oder muss ich vielleicht einen
    kredit aufnehmen,
    wer kommt, wieviele, muss ich serviererinnen einstellen
    und den grill anschmeissen, das muss alles geplant werden.
    Muss ich urlaub nehmen, wer weiss für welche zeit?

    Wie immer der Blödheit sind keine Grenzen gesetzt, Zamir

  19. Es pampert und es schlampert gar furchterbar, dann nimmt man abschussfrei, das macht den abfluss frei.

    Es grunzt aus Wald und Flur,
    die alte, deutsche Rechtschreibfehlerschnur, Zamir

  20. „Wenn einer, der mit Mühe kaum
    Gekrochen ist auf einen Baum,
    Schon meint, daß er ein Vogel wär,
    So irrt sich der.“
    Wilhelm Busch (Werk: Hernach: Der fliegende Frosch)

    jetzt: berufener Ganztagsschwätzer im ZZ Chefblog