Gas geben!

Apple will Autos bauen. Bahnt sich beim Auto an, was andere Branchen schon durchgemacht haben: von der Hard- zur Software?

Der Apfel fällt in Deutschland oft nicht weit vom Stamm. Weil das ein so schönes altes Sprichwort ist und weil uns die Tradition manchmal näher ist als die Innovation. Jetzt aber fällt ein Apfel ziemlich weit vom Stamm. Der Stamm steht im kalifornischen Silicon Valley, der Apfel fällt jedoch mitten zwischen die Produktionsbänder der heimischen Autoindustrie. Es ist ein großer, starker Apfel, wie sein Codename „Titan“ signalisiert. Er ist leise gefallen, aber alle schauen hin.

Apple will in die Automobilbranche einsteigen. Bis zu 1000 Mitarbeiter sollen in Cupertino an der Entwicklung des Autos der Zukunft arbeiten. Und das ist nur das neueste Detail einer Entwicklungskurve, bei der manches Traditionsunternehmen aufpassen muss, nicht hinausgeschleudert zu werden.

Längst testet Google sein fahrerloses Auto unter Realbedingungen. Weniger im Fokus der Öffentlichkeit gelang es im vergangenen Herbst dem US-Unternehmen Local Motors, das erste 3-D-gedruckte Auto zu bauen. Jahre der Forschung, Vorbereitung und des Designs gipfelten in 44 Stunden. So lange dauert es, das Elektroauto zu drucken. Der Zweisitzer schafft derzeit eine Geschwindigkeit von 65 Kilometern pro Stunde und eine Reichweite von knapp 200 Kilometern pro Aufladung. Das ist noch nichts, verglichen mit den Leistungswerten deutscher Markenautos. Aber darum geht es nicht.

Im Video: Chefredakteurin Miriam Meckel stellt die Ausgabe 09/2015 vor.

Das gedruckte Auto namens Strati ist Teil einer Branchentransformation, die auf dem deutschen Markt ein paar böse Bremsspuren hinterlassen könnte. Es klingt wie ein Treppenwitz der Industriegeschichte, dass Digitalisierung, Vernetzung – kurz: die Technologien des Virtuellen – nun ausgerechnet die deutsche Autowirtschaft herausfordern, die für ihre Ingenieurkunst, ihr Design und ihre Fertigungsqualität weltweit einen hervorragenden Ruf genießt. Doch das ist möglich.

Antrieb der Entwicklung ist nicht mehr Motorentechnologie, sondern Software. Die Kernfunktionen Design, Fertigung, Marketing werden durch Software, Elektronik und Automation ersetzt. Wie sagte John Rogers, CEO von Local Motors, zum Strati: „Tesla hat den elektrischen Antrieb bekannt gemacht. Wir aber verändern das ganze Auto.“

Die Zukunft des Automobils könnte sich an den drei Ks entscheiden. Da sind zunächst die Kundenwünsche: Mithilfe des 3-D-Drucks lässt sich die Autoherstellung weitgehend kostengünstig individualisieren. Kunden können ihre Wünsche per Konfigurator direkt ins Produkt überführen, zwei Tage später ist das Auto fertig. Bei einem Preis zwischen 18 000 und 34 000 Dollar wird man das auch nicht jeden zweiten Tag machen. Aber der Reiz des individualisierten Autos ist groß, wie der Erfolg einiger Tuning-Anbieter zeigt.

Für die Kundenbeziehung der Automobilfirmen birgt der Apple-Vorstoß eine echte Drohung. Kein anderes Unternehmen hat ein Kernprinzip der digitalen Wirtschaft so konsequent umgesetzt wie Apple: weg mit dem Mittelsmann. Falls Apple nun tatsächlich direkt mit Autozulieferern wie Magna Steyr zusammenarbeitet, gefährdet das die Poleposition der Autofirmen.

Das Kerngeschäft der Automobilwirtschaft wird sich damit ändern – von der Hard- zur Software. Die Computerbranche hat diese Entwicklung seit Ende der Neunzigerjahre schmerzlich durchgemacht. Seitdem ist der Großteil der Wertschöpfung von der Maschine auf die IT übergegangen. Unternehmen wie IBM, die bis dahin unangreifbar schienen, waren plötzlich angeschlagen.

Der US-Ökonom Clayton Christensen hat 1997 in seinem Buch „The Innovator’s Dilemma“ beschrieben, woran Unternehmen scheitern. Sie scheitern am Umgang mit disruptiven Technologien, die billiger und einfacher daherkommen, aber gerade deshalb am Markt erfolgreich sein und Traditionsunternehmen gefährden können. Christensens Buch stand übrigens auf der Bücherfavoritenliste von Apple-Gründer Steve Jobs.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein von Miriam Meckel. Permanenter Link des Eintrags.

Über Miriam Meckel

Dr. Miriam Meckel ist Chefredakteurin. Die studierte Kommunikations- und Politikwissenschaftlerin sowie Sinologin startete als Fernsehjournalistin bei WDR, RTL und Vox, bevor sie eine Professur für Journalistik an der Universität Münster übernahm. Meckel war danach fünf Jahre Regierungssprecherin und Staatsekretärin für Medien, Europa und Internationales beim Ministerpräsidenten in Nordrhein-Westfalen und wechselte dann zurück in die Wissenschaft. Sie ist Professorin für Medien- und Kommunikationsmanagement der Universität St. Gallen, Schweiz, und Autorin zahlreicher Wissenschafts- und Sachbücher.

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Alle Kommentare [282]

  1. Eyssbabe,
    Duuhu hast die falsche kellertreppe erwischt, oooch …
    Ess iss doch eeh wursch wie der heisst,
    hauptsache es stimmt uns froh, was er saacht, odda?

  2. DAS hat ihn wirklich Überwindung gekostet, den Tragischen!
    Ausgerechnet F.A.!
    Den ich hier bereits mehrfach sinngemäß zitierte
    und dafür SPEZIELL vom Tragischen überschüttet wurde mit einr Flut von wildem Durcheinander in Sachen liberal, libertäre etc.pp.
    Überwindung oder ist er so dramatisch „durcheinander“,
    dass er all die Implikationen und Widersprüche zu seinem Sonstigen ge… gar nicht merkt? – Fragen über Fragen, wir werden es kaum erjagen. – 😉

  3. Sorry Eysel. Ich habe seit 9.42 Uhr einen Blackout. Es ist gerade schwierig, allgemein Ironie herauszufiltern.

  4. Null 0917 Uhr,
    Jaa Eysel,
    Ja Zamir,
    Nono Null.

    Oder, wie unser allda oberförster zu sagen pflegte:
    „Jong, lege mal noch’n halben Stier uff’n Grill,
    damit der Saft zum steigen anfangen touwwt.“

    Wir wollen schon nähere einzel-gemeinheiten sehen,
    sooho billich kommste hier nicht davon, aber das
    ist Dir doch schon seit 25 Jahren bekannt, odda?

    Schönen Gruss vom Heizer auf der Donner & Doria, Zamir

  5. Null,
    wenn Du dich da mal nicht gewolldich täuschst,
    von wegen um lichtjahre voraus?
    Wenn Du einen der profiliertesten west/ost-eggsbärden
    in diesen „dingen“ suchen solltest, der steht vor Dir.

    Nachdem ich sehr schnell analysiert hatte, dass die
    Bundeswehr, wie immer auch damals strukturiert,
    mich nicht im geringsten „befriedigen“ würde, brach
    ich auf, mit meinem persönlichen sturm- und drang-gepäck,
    in den damals noch einzig verbliebenen, freien teil des
    ostens, nach Berlin im Westen.
    Nach wenigen monaten führte mich dieses dranggepäck
    durch zufall in den ostteil, den „unterdrückt-kommunistischen“
    teil der ehemaligen und nun wieder gewordenen teil der
    deutschen hauptstadt.
    Jaahaa, das konnte sich sehen und auch begriffeln lassen,
    zerging wie sahne auf der zunge und hatte einen alles in
    allem einen sehr lustbenoteten, teilweise stürmischen abgang,
    es gefiel dem kleinen, wie dem grossen und im Ermeler Haus
    und den Historischen Weinstuben konnte man bei einem
    guten gläschen und einem durchaus französisch angehauchten
    Menu, die verlorenen Kräfte wieder langsam und geniesserisch
    auffüllen; natürlich waren die kreise in denen ich mich damals
    in den ostgefilden „frei und ungezwungen bewegen“ durfte,
    unbedingt ausschlaggebend und prägend für meine damalige
    und heutige urteilsfindung und bewertung des Erlebten.

    Es war schon ganz gut, teilweise recht heftig und auch deftig und ich möchte diese erfahrungen nicht missen, wenige jährchen bevor ich dann doch im joldenen
    Westen, dem traditionellen familienbilde nach Dtesch’s
    gebräuchlicher Definition „zum opfer fiel“.

    Nur im vergleich zu den 68er nachwehen und den gesamten
    westlichen erfahrungen, waren das nie und nimmer lichtjahre,
    da musste nochmal zurück auf LOS und neu anfangen.
    In diesen dingen bin ich sehr genau und nicht umsonst,
    auch da im tiefen innern „Der Calculator“ an und für sich.

    Eyss um 0910 Uhr,
    sehr gute, kurze und kräftige Bilanz, sowas gibt
    es recht selten, voll ins schwarze getroffen, gratuliere Dir.

    Und Null, was die „Ersatz-Befriedigungen (Auto-Fernseher-
    Kleidung-Reisen-Wohnen)“ angeht, da haben damals jedenfalls,
    Deine DDR-Landsleute, kurz vor dem und logischerweise auch noch nach dem Mauerfall alles bisher dagewesene nachgeholt,
    sämtliche wohlstandsorgien eingefahren und dabei manchmal vergessen, dass sie auch noch kinder zu um- und versorgen
    hatten.
    Es iss ja nachvollziehbar, aber da könnte ich Dir ein ganzes
    buch darüber verschreiben, da war leider nicht alles gold,
    was sich da feucht-fröhlich wiedervereinigte.
    Aber, lassen wir das, inzwischen sollten wir auch an diesem
    teil der deutschen geschichte(n) milde und einsicht zeigen, woll.

    Schöne Grüsse von den Losgelassenen, Zamir

  6. Null 7.37 Uhr

    Absolute Extra-Klasse, Respekt!

    Da ziehe ich doch glatt, ich trage keine Hüte, Eysels Hut vor Dir! 😉

    Was Oberbayern nicht so alles an Eysülanten aufnehmen muss. 😉

    Gruß
    Pampa

  7. Eysel,

    Sex gibt es von romantischer Kuschelliebe bis Sportficken. Das hängt von der Stimmung und dem Objekt bis Subjekt der Begierde ab. nun theoretisiere doch nicht alles so, ein rein mechanischer Vorgang mit gewissen Wunschvorstellungen beiderseits die nahe Zukunft betreffend. Das bleibt zum Teil ja auch nicht ohne langfristige Folgen, wie es die Natur vorgesehen hat, Son of a Gun.

    Du, also Ihr und Eure Generation, sexuell auf- und abgeklärt? Wir machen es nur im Dunkeln und schämen uns dabei, was? Meines Erachtens waren die Alt-68er verdammt verklemmt, entgegen aller Behauptungen.

    Die besten Frauen sind noch immer diejenigen, die alles in den Mund nehmen und nichts weiter erzählen. Etwas wie ewige Treue kennt die Natur eher nur bei Schwänen. Das sind aber Vögel mit einem ganz anderen Brutverhalten, siehe es doch mal objektiv, bist Du beim Vögeln ein Vogel? Brütest Du Eier aus? Willst Du einer Katze vorwerfen, dass sie „maust“? 😉 😉 😉

    Es gibt einen gewissen Unterschied zwischen Wunschvorstellungen und natürlichen Gegebenheiten. Antilopen spielen auch nicht gerne mit Tigern.

    Gruß
    Pampa

  8. Verstehe ich dich recht, Null???
    Hast du mich recht verstanden???
    Ich soll die „Verarmung“ nachholen???

  9. Ja Eysel. Du hast es in Bits und Bytes gegossen. Genau darauf wollte ich hinaus.
    Ja Zamir. Der wilde Osten war Euch in dieser Hinsicht um Lichtjahre voraus. Kannst ja immer noch versuchen, etwas aufzuholen…(wenns noch geht)
    Jetzt gibt’s in zunehmendem Maße Ersatzbefriedigung. Mal so als These…

  10. Nur mal meine kleine Klarstellung:
    Sex macht Freude, gehört DAZU, sonnenklar.
    Aber WOZU???
    Was ist Sex wenn er (quasi isoliert) zum Selbstzweck wird?
    Vielleicht Onanie per zweiter Person?
    Vereinsamung zu zweit, dritt …?
    Was ist Sex wenn er sogar zur „Darstellung“ wird (geworden ist)?
    Er zeigt die pubertär-verarmte (emotionale als auch intellektuelle) Ausstattung
    der Darsteller als auch der Voyeure.
    Wenn man will, ein Spiegel der Verarmung der Gesellschaft.

  11. Null,
    hör‘ ich da sowas wie neid heraus,
    die wilden jung-gebliebenen 68-iger
    brauchten solchen schmarrn nicht
    und wussten von natur aus, wie
    man(n) und frau ihre triebe zu „verhack-
    stücken“ haben.
    Andererseits, eine äschde demokratie
    hält auch jedes sex-spielzeug aus, die
    kinder wurden doch schon vorab beim
    klapperstorch bestellt,
    Duuhu hast aber auch goarkeine ahnung,
    sozusagen NULL-Ahnung, kein Wunder,
    dass man im osten das wort Wieder-„Vereinigung“
    vermeiden wollte und dafür dieses hässlich-graue „Wende“
    — einführte —, jaaha „einführte“, wie Duu siehst kommen
    wir nicht drumherum, das ganze leben ist zweideutig lesbar.

    Ansonsten, für Dich speziell, allzeit überbordende Spannkraft und
    einen guten Abgesang, das hält den ganzen Kerl bei Laune, Zamir

  12. Guten Morgen Eysel.
    So früh am Werkeln?
    Senile Bettflucht? (Fragt mich meine Frau auch immer).Vielleicht sollte man mal eruieren, inwieweit die Zunahme der Verkaufszahlen von Sex-Spielzeug mit der Abnahme der Geburtenrate einhergeht. Nach dem Motto: Frau machs Dir selbst!
    Dein FAZ-link zu Frasch: Was für ein saudämlicher und überflüssiger Beitrag!
    Gruß Null

  13. Eyss,
    was haste denn?
    Wat rechste Dir sooho uff,
    das sind doch alles ganz niedliche
    dingelchen, duuhuu verstehehst
    ja überhaupt keinen Spass mehr,
    ts ts ts ssß …

  14. Sowas nennt die gute alte Tante-FAZ inzwischen „Fraktur“.
    Leider wirft es lediglich ein Licht auf den Autor.
    Ist nichts als eine imposante Aufzählung vom Autor nicht verstandener Zusammenhänge die mit dem Anspruch auf „gewonnene Erkenntnis präsentiert wird. Ist ganz im Gegensatz zum offensichtlich unverstandenen O. Wilde ´präpubertär Zurechtgeschwurbeltes` das wohl nur dem zusagt der sich hat zeitgemäß stromlinienförmig zurecht bürsteten lassen.
    Macht nur Sinn für den, der einen Haufen Spaghetti für gradlinig Gedachte hält. http://www.faz.net/aktuell/politik/fraktur/fraktur-von-timo-frasch-ueber-macht-und-sex-13454552.html
    Siehe auch das „Zeug“ das wir hier vor Jahren schon hatten,
    das inzwischen längst auch bei der FAZ Einzug gehalten hat.
    http://blog.wiwo.de/chefsache/2011/06/04/europa-oder-china/comment-page-6/

  15. Karel,

    genau genommen heißt es konstruktives Misstrauensvotum. Und das erwartest Du bei einer GroKo mit 80% der Stimmen, genau genommen 95%, zumal doch überhaupt keine Unterschiede mehr erkennbar sind. Angebliche alternativlose Einheitsmatschpolitik sozialistischer Natur quer durch alle Parteien. Dort, wo früher mal das liberal-konservative Lager zu finden war, ist heute ein riesiges Loch. Wer wäre denn da noch ordo-liberal, wertkonservativ?

    Merkel weiß doch gar nicht, was das ist. Mal ehrlich gesagt, und da bin ich ja nicht der einzige, der das schon meinte, Du argumentierst größtenteils wie ein alter Sozi. Meinst Du, das Merkel bei den Sozis irgendwie thematisch auffallen würde? Mit was denn?

    Mal was anderes, was mir heute auffiel. Wir tun ja gerade so, als würde der BT für die gesamte Euro-Gruppe und die EU sprechen. Waren da nicht noch etliche andere, die man auch mal fragen müsste, was die eigentlich meinen?

    Die gehen offenbar davon aus, wer zahlt schafft an, dann machen die anderen das auch mit. Was heißt das aber, wer zahlt es denn, hm? Einer für alle, alle von einem?

    Na herzlichen Glückwunsch!

    Gruß
    Pampa

  16. Pampa
    Mißtrauensantrag……
    es braucht nur einen „gefundenen“ Grund und ´ne Mehrheit:
    Und so leicht geht es dann….. wie bei Helmut Schmidt
    http://de.wikipedia.org/wiki/Misstrauensvotum

    Du fragst, was wir mit den 60 Mrd so alles machen könnten….
    Und ich frage, was wir mit den 450 Mrd (lt. GEW) für „die da oben“ hätten alles machen können
    Dafür arbeiten wir wie verrückt für die Amerikaner, wohnen bei den Australiern, wie RTy es so symbolisch glasklar beschrieben hat.

    Du hast Recht, was hätten wir alles mit dem vielen Geld machen können.
    Das Problem ist nur: wehret den Anfängen……
    Und das beginnt, wie immer, mit den uns so lieb gewordenen Medien. 🙁
    Sie erzählen uns ja viel, sogar viel Müll, nur nicht viel Wissenswertes.

    Gruß
    karel
    Pffffffffdd….
    nun mach ich mal Pause, trink nicht Cola, lieber ´nen Sasbachwaldener „Roten“

    Wenn ich mich nicht irre, ging es heute im BT nicht um neue Mittel, sondern um die Freigabe bereits bereitgestellter Mittel. Der Juni wird es zeigen,
    ob die Zeit für das Organisieren von neuen Drachmen, so auch Deine Einschätzung, reicht.

  17. — Solches “Zeug” hat AUCH nur ein Ergebnis: Manipulation —

    Irrtum, Eysel
    In Zeiten der Manipulation kann meine „Manipulation“ nur heissen:

    „AUFKLÄRUNG“…. 😉 😉

    Gruß
    karel

  18. Ghost 18:52

    Chirac war zur fraglichen Zeit des Euro-Griechenland-Beitritts zwar Staatspräsident, die Regierungsgeschäfte führte der Sozialist Jospin.
    In Italien war Mitte-Links an der Macht, in Griechenland die von der sozialdemokratischen PASOK.

    Die beste Zeit für den Weg des geringsten Widerstandes.
    Die beste Zeit für die Abbestellung der „Blauen Briefe“.
    Die beste Zeit für die „Hilfe“ von Finanz-Managern.
    Die beste Zeit für die neue Ära der Regelbrüche.
    Also:
    die beste Zeit für das Entstehen nachhaltiger Probleme……..
    die beste Zeit für die Medien, Zukunfts-Probleme nicht zu sehen….
    Die beste Zeit für „Ahnungslose“ 😉 😉

    Gruß
    karel
    HALT: da fehlt noch was……. MERKEL IST SCHULD

  19. Was soll das??
    – Zusammenhang –
    Ein im luftleeren Raum stehenden „Kohl muss weg“ in diesen Zusammenhang zu setzen. Solches „Zeug“ hat AUCH nur ein Ergebnis: Manipulation.
    Jeder der nicht in den dämlichen Chor
    einstimmt ist – angeblich – uninformiert.
    Was ist das?
    Manipulation, sonst nix!
    Von der fehlenden Konsistenz/Hintergründen/Begründungen
    solchen Redens rede ich nicht einmal. –
    Was du da ablieferst ist … ich verkneifs mir.

  20. Die Wahrheit sagen, und sich dabei doch an ihr vorbei schwindeln – das ist die Kunst der Manipulation

    Eysel
    ist doch genau mein Reden seit meiner „Steinzeit“
    Darum glauben auch heute noch viele die Story: „Kohl muß weg“… 😉
    Klar mußte Kohl weg.
    Warum, dürfte doch mitterweile jedem Informierten klar sein.
    Odda auch nicht 🙂

    Nun denn….

  21. … und ausserdem, wir leben in einer „lupenfeinen Dämonkratie“
    und da entscheiden nun mal Mehrheiten, egal ob dann
    ein Schmidt, Kohl, Schröder, Meier, Schulze oder
    First Lady Merkel an’s Ruder gömmt, woll.

    Hooachgott, das müsst ihr jetzt abba mal endlich begreifen,
    wie lange dauert das denn noch, hääh?
    Könnt‘ ich glatt noch verrückter werden,
    abba äschdd?!

    Ess iss ja kaum noch zum raushalten mit Euch, Zamir

  22. Was steckt in der packung „wirtschaftsfreundlichste“,
    dem deutschen verarmungskanzler das popöchen
    tätscheln, klasse oder masse?
    In seiner unbedarftheit hat „acker schröder“ die drecks-
    arbeit für den neoliberalen money-markt übernommen
    und die hahaha-gesetze aus der taufe gehoben zusammen
    mit pferdeschädel P.Hartz, na bravo bravissimo.

    Überischens, weiss garnicht was ihr alle jammert, wenn
    die karre an die wand fährt, kommt eben plan B zur
    ausführung, wo iss das probläm?
    Nichts währt ewich, selbst die allerbeste kanzlerin nicht.
    Oder hat einer einige hunderttausend € auf der hohen kante,
    vielleicht sogar millönskes, dann entschludrigung,
    das konnte ja keiner wissen.

    Es iss doch alles roger:
    die arbeitskräfte werden billiger,
    die jungen mädchen werden williger,
    es stinkt auf den aborten,
    frühling wird’s nun aller orten.

    Schönen Gruss von den griechisch-ukraiiinischen Verbündeten, Zamir

  23. karel 11:10
    Schröder hat auch auf Druck der Franzosen dem Euro-Beitritt Griechenlands zugestimmt, Merkantile Pressure-Groups waren im Spiel, aber auch Chirac. Und der soll angeblich, glaubt man Giscard d’Estaing, entscheidend gewesen sein (Giscard war vehement gegen einen Griechenlandbeitritt).
    Und zu Merkel: Man kennt ja hier meine Ansicht : Aversion, instinktive und sachliche Abneigung. Aber typisch, ein Grossteil der Hammelherde blökt ihr freudig entgegen.

  24. Und in Athen sitzen sie
    und machen den Retsina auf …
    Motto: Unverschämtheit lohnt sich!
    So blöd können nur (unsere) Gutmenschen sein!!
    Sich – wohlgemerkt – S E L B S T in solch eine Falle zu begeben.
    PS:
    Fällt eiuch auf, dass von Alternativlosigkeit NUN nicht mehr die Rede ist?
    JETZT, wo die Falle zuschnappt?!?!
    Wo ist eigentlich der Tragier?
    Gerade mal beim „Pinkeln“???

  25. es ist wie mit den tauben
    der pampa kanns nicht glauben
    solange er noch eine brät

    was rät man da

  26. Mal ehrlich gesagt Karel, das ist doch vollkommener Quatsch mit Misstrauensantrag. Wie kommst Du darauf, dass ich dort wohnen müsste, wo mein Kapital wohnt oder ich es dort investieren müsste, wo ich wohne? Ob das nun in Singapur, Sydney, London, New York, Toronto, Hongkong, Zürich, Oslo oder Frankfurt oder München ist, was spielt das für eine Rolle?

    Wichtig ist, welchen Nettobarwert ich erwarte Karel, denn danach wird investiert. Wenn ich bei GR eine Ausfallwahrscheinlichkeit von 50% des Kapitals in einem Jahr sehe, wer gibt denen zu 3% Geld, außer Merkel und Schäuble, hm?

    Ja, Merkel und Schäuble vielleicht, aber das ist ja nicht deren Geld, das sind Steuergelder, die andere erwirtschaften müssen und Schulden, die sie ihrer Jugend aufhalsen. Mit anderer Leute Geld lässt es sich ja vortrefflich regieren, nicht wahr?

    Lese Dir mal den AMtseid des BK durch, schwört der deutsche BK etwa auf die griechische Verwaltung und deren Wasserkopf? Darauf, dass die ihre Bevölkerung auspressen können, ist dem so?`Mir wäre das neu. Das Soziale findet normal vor Ort statt, weniger irgendwo auf der Weltbühne unter der Monstranz des Gurmenschentums. Gegenfinanzierung Karel, soll ich vor Ort das sparen an sozialer Hilfestellung, um dafür griechische, korrupte Beamte zu alimentieren, die dabei auch noch rotzfrech werden? Was könnten wir mit 60 Mrd. Euro alles gemacht haben? h4-Satz etwas erhöhen, bessere Infrastruktur, bessere Bildung, Abschaffung der kalten Progression etc.? Und denen kippen wir das Geld in den Staatsapparat und lassen uns dabei auch noch erpressen? Sehe ich nicht.

    Gruß
    Pampa

  27. in diesem komödien stadel (15:49)
    was hat der pampa nicht auf dem wadel
    geoplitisch
    goldi man der saxe
    nur dieser hat die griechen in die haxe eu
    (brigitte saldo und das florierende geschäftsmodel)
    (übrigens ein übler typ der goldi)
    (und man schütze die armen parlamentarier vor solchem geiste)

    ich tu mich jetzt schwer
    verständnismäsig mit erklär
    denn wer hält GR noch in der EU

    na

    es ist

    goldi man der saxe

    und

    auf welchem düsenflug da die kanzlerin
    mit bettbezug ist dabei nicht so wichtig karel

    ja jetzt muß ich auf hören
    die neu Hütte an in den Appalachen

    manchmal profetet der der profet
    und weiß es erst zu spät
    was er denn so tät

  28. vom frog – 16.21

    Wer hat den Sozialismus für den Kapitalismus eingeführt?????
    Viele wissen das zu schätzen.

    Nun weiter….. auf ein neues Schwätzchen…..