Wider das Feuer

2014 war ein Jahr der kommunikativen Brandbeschleunigung. 2015 ist es Zeit für eine Besinnung auf den freien Marktplatz der Ideen.

Wer im voll besetzten Theater sitzt, soll nicht grundlos „Feuer!“ schreien. Der Schrei könnte zum Wendepunkt werden. Aus einer friedlichen wird eine aggressive, aus einer hoffnungsfrohen eine verzweifelte Situation. Die viel zitierte Redewendung hat Oliver Wendell Holmes 1919 geprägt, einst Richter am Obersten Gerichtshof der USA.

Holmes hat darauf verwiesen, dass nicht jede Zuspitzung von der Redefreiheit gedeckt ist, und hat dafür zu Recht viel Kritik einstecken müssen. Ein frischer Blick auf sein Zitat offenbart eine andere Auslegung. Wenn einer einmal „Feuer!“ schreit, erzielt er damit Wirkung. Wenn alle „Feuer!“ schreien, hört keiner mehr etwas.

Das zurückliegende Jahr hat uns gezeigt: Das leise, differenzierte Argument pfeift aus dem letzten Loch. 2014 hat das laute, undifferenzierte Argument, gerne garniert mit Überzeichnung und Drohung, die Zeichen gesetzt. Wir leben in Zeiten der verbalen Brandbeschleunigung.

Kurz vor Beginn des zurückliegenden Jahres veröffentlichte Papst Franziskus ein sozialkritisches Lehrschreiben, in dem sich ein bemerkenswerter Satz fand: „Diese Wirtschaft tötet.“ Kritisiert hat der Papst die Götzen Konsum, Konkurrenz und das Gesetz des Stärkeren, die das heutige Wirtschaftssystem bestimmten. Da hat er zum Teil recht. Aber der Satz kommt mit einer Wortgewalt und Absolutheit daher, dass jedes differenzierte Argument dahinter verschwindet. Im gleichen Angang könnte man sagen: „Diese Religion tötet“ – und würde dafür von den Anhängern einer jeden Religionsgemeinschaft zu Recht attackiert. All-Sätze ziehen Mauern hoch. Ein Argument, ein Gespräch oder einen fruchtbaren Streit fördern sie selten. Beispiele dafür offenbart unsere Welt alltäglich.

Ein großer Teil des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine besteht aus gegenseitigen lauten Drohungen, die von den jeweiligen Bündnispartnern bekräftigt und weitervermakelt werden. „Wenn ich wollte, könnten russische Truppen in zwei Tagen nicht nur in Kiew, sondern auch in Riga, Vilnius, Tallinn, Warschau oder Bukarest sein.“ So wurde Wladimir Putin im Spätsommer aufgeregt zitiert. Der Kreml dementierte. Auch nach dem Dementi blieb ein Geruch nach verbrannter Erde.

In den USA toben seit Monaten Rassenkonflikte. Weiße Polizisten erschießen schwarze Jugendliche und umgekehrt. Die Botschaft, dass jedes Leben gleich zählt, geht im Aufregungsdiskurs über Anarchie und Zerstörung unter. Vielleicht nicht ganz überraschend in einem Land, in dem sich die politischen Präferenzen von Demokraten und Republikanern in den vergangenen 20 Jahren wie auseinanderdriftende Eisberge distanziert haben und Politik nie parteiischer war als heute.

Das schlimmste Beispiel aber: Köpfen als Kommunikation. Das ist die Botschaft des sogenannten „Islamischen Staates“ („IS“). Dessen Kämpfer schreien nicht einmal mehr „Feuer!“. Sie schneiden Kehlen durch und damit jedes Wort ab.

Diese Serie an Beispielen hinterlässt eine traurige Bilanz des zurückliegenden Jahres. Die Verhärtung von Positionen und ihre lautstarke, zuweilen radikale Äußerung führen dazu, dass manch einer sich nicht mehr die Mühe macht zu widersprechen. Stattdessen richtet er sich lieber in der Echokammer der eigenen Weltsicht ein. Fakten sind dort sekundär. Nicht die Flamme ist Voraussetzung für den Aufschrei „Feuer!“. Es geht nur noch um Aufmerksamkeit, die durch Gemütserhitzung erzeugt wird.

In einer Welt, die immer mehr zusammenwächst und dabei immer komplizierter wird, ist das der falsche Weg. Ein besserer wäre, um Argumente, Ideen und Lösungen zu ringen. Dazu braucht es, was Richter Holmes einst beschränken wollte: den offenen Wettbewerb der Meinungen. Auf dem „freien Marktplatz der Ideen“, wie John Stewart Mill schon 1859 schrieb, wird der Wettbewerb die Wahrheit hervorbringen. Wer daran interessiert ist, schreit nicht „Feuer!“, sondern produziert lieber eine zündende Idee.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein von Miriam Meckel. Permanenter Link des Eintrags.

Über Miriam Meckel

Dr. Miriam Meckel ist Chefredakteurin. Die studierte Kommunikations- und Politikwissenschaftlerin sowie Sinologin startete als Fernsehjournalistin bei WDR, RTL und Vox, bevor sie eine Professur für Journalistik an der Universität Münster übernahm. Meckel war danach fünf Jahre Regierungssprecherin und Staatsekretärin für Medien, Europa und Internationales beim Ministerpräsidenten in Nordrhein-Westfalen und wechselte dann zurück in die Wissenschaft. Sie ist Professorin für Medien- und Kommunikationsmanagement der Universität St. Gallen, Schweiz, und Autorin zahlreicher Wissenschafts- und Sachbücher.

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Alle Kommentare [154]

  1. Wie viele menschen mussten nun sterben; nur weil die demokratie
    alles verkackt hat und mit seiner
    Rede vor wenigen minuten setzt
    hollande noch einen obendrauf.

    Viele Grüsse von den hochgejubelten,
    christlichen Systemwerten, Zamir

  2. Unsere ach sooho offene Gesellschaft
    hat wohl doch einige sehr makabere
    schwachstellen, wenn die attentäter
    als terrornetzwerker schon lange
    bekannt waren?

  3. @ da kommt noch SO ein Verleger zu Wort, die FAZ will es wohl drauf ankommen lassen…sind scheinbar nicht auf Leser angewiesen

    Kriegserklärung der deutschen Zeitungsverleger?

    Oder wie sonst darf man den Aufruf von Helmut Heinen verstehen?

    „Wehren wir uns. Beharren wir, Zeitungen und Leser gemeinsam, auch weiterhin selbstbewusst auf der Pluralität der Meinungen und der Freiheit, sie zu äußern. Bieten wir so allen Eiferern die Stirn, die im Namen von Religionen oder Ideologien pöbeln, Angst verbreiten und am Ende sogar morden.“

    Daneben eine Karikatur, die eine Pegida-Demo zeigt und daneben die Paris-Attentäter, die sagen: „Die reden nur! Wir tun was!“
    Womit die deutschen Zeitungsverleger Djihaddisten anscheinend als verlängerten Arm bzw. Fortsetzung von Pegida mit anderen Mitteln darstellen wollen.

    WAS SOLL DAS, ist Pegida für Herrn Heinen eine terroristische Vereinigung, weil sie den Begriff „Lügenpresse“ verwenden??

    http://www.faz.net/aktuell/politik/aufruf-der-zeitungsverleger-wehren-wir-uns-13361546.html

  4. Der globale Kapitalmarkt derer von
    Einkommen ohne leistung,
    Spekulanten und mutanten,
    in Zeiten der immer laufenden
    gelddruck-Maschinen gibt es
    nichts erwirtschaftetes mehr,
    alles quatsch.
    Den Sozialstaat haben die dummdoof-
    dämlichen pfeffersack-kapitalisten
    erfunden, sie können keine arbeit
    schaffen für alle Menschen und dies
    ist ihr makel, basta.

  5. Alfred Herrhausen hatte übrigens eine sehr gute Freundin aus dem linken Lager, der hat sich das auch immer angehört und zu Herzen genommen. Den Mann, mit dem man offenbar reden konnte an den Schaltstellen der Macht, haben sie dann in ihrem Eifer ermordet.

    Mich traf das persönlich extrem hart, ich verstand die Welt nicht mehr, in der wir damals lebten. Er war aber auch das letzte Opfer, das dem linken Blutrausch zum Opfer fiel, der prominenteste Kopf, den sie abschlugen wie die heutigen islamistamischten Mechelmörder.

    Manchmal schämt man sich ein Mensch zu sein, ob derartiger Brutalität.

    An der Stelle von Ulrike Meinhofs Tochter würde ich die Klappe nicht so weit aufreißen und überlegen, welches Maß an künstlicher Ereiferung noch gerechtfertigt sein kann und wo es hinführen soll.

    Gruß
    Pampa

    P.S.: Wohin der Marsch durch die Institutionen führt, sagt er ja selbst, Ansprechpartner Eysel. Er weiß mit Sicherheit, wovon er redet und es verlangt sehr viel Mut, eigene Fehleinschätzungen einzugestehen. Chapeau!

  6. Karel,

    sie ist einfach die Tochter ihrer Mutter, also Röhl. 😉

    Wie radikal ihr Gedankengut ist, fällt ihr gar nicht auf.

    Bert Köhler ist aber eine ganz andere Hausnummer als sie.

    Gruß
    Pampa

  7. Dtesch
    „Sollte man nicht erst mal klären welchen Sozialstaat die „WIR“-Bezeichneten überhaupt finanzieren können?“

    Das eine Frage der Verteilung, das A und O ist aber die Erwirtschaftung. Du kannst nur Kuchen aufteilen, der auch gebacken wurde. Umverteilung und die Ausgabenproblematik ist eine andere Sache, aber zugegeben virulent. Um ihre Ausgabenpolitik drücken sich alle Politiker herum, jedweder Coleur.

    „Wenn die erwartete „heimischen Apokalypse“ in D eintritt, dann ist die „diskontierten Erwartung“ des globalen Kapitalmarktes welche?“

    Wer erwartet denn die Apokalypse und wenn ja mit welcher statistischen Signifinkanz? Für mich sieht das nicht nach Apokalypse aus, sondern nach Siechtum in the long run.

    Die Lage ist ernst, sehr ernst, ohne Frage, aber das muss doch nicht in der absoluten Katastrophe enden, so etwas kann man auch managen. Der erste Schritt wäre aber eine absolut nüchterne Analyse des Status Quo. Ohne realistische Ist-Daten haben wir keine Planungsgrundlage, können keine Soll-Daten vorgeben und finden so nie einen realistischen Weg, den es zu beschreiten gilt.

    1. Hier stehen wir.
    2. Da wollen wir hin
    3. So gehen wir vor.

    Rein zur Strategie. Zur Taktik:

    1. Was kostet uns was?
    2. Was bringt uns das?
    3. Bis wann können wir das haben?

    Dtesch, wir sehen die Dinge sicherlich nicht so sehr unterschiedlich, nur kann ich wenig mit dem es ist ohnehin zwecklos und vorbei anfangen. When the going gets tough, the tough get going.

    Gruß
    Pampa

  8. @Pampa
    „Wohin die Gelder fließen ist immer auch eine Entscheidung der diskontierten Erwartung …“

    Wenn die erwartete „heimischen Apokalypse“ in D eintritt, dann ist die „diskontierten Erwartung“ des globalen Kapitalmarktes welche?

    Wobei der Kapitalmarkt nicht nur auf die Kraft einer lokale Wirtschaft reagiert, sondern, wie im Fall der Euro-Südländer anschaulich zu beobachten ist, auch auf die Kraft der Stillhalter und Bürgen.

    Wie sieht es allerdings im Fall D aus, bei dem zu erwartenden Niedergang, wer würde dann bürgen?

    „Wir können gar nicht anders, wir müssen im globalen Wettbewerb bestehen, erst das ist die Voraussetzung für unseren Sozialstaat.“

    Wer ist WIR?
    Und welche Motivation sollten die mit „WIR“ Bezeichneten antreiben den Sozialstaat weiter zu mästen um den Preis selbst geschlachtet zu werden?

    Sollte man nicht erst mal klären welchen Sozialstaat die „WIR“-Bezeichneten überhaupt finanzieren können?

    Gruß
    dtesch

  9. Pampa,
    interessant, im aacheblick wirklich
    sehr interessant, wir haben im moment
    weiß gott andere probleme, gelle …
    guud, vielleicht liegt Dein fiffinanzmarkt-
    anachronismus tatsächlich auf dem
    Sterbebett, jammer, schluchzz.

  10. Braunberger
    http://blogs.faz.net/fazit/2015/01/08/schwindelerregender-renditefall-5196/

    Das ist zwar nicht umfassend und auch nicht statistisch evaluiert, erklärt aber manches zum Teil ganz gut.

    Bei aller Erwartung der heimischen Apokalypse bitte ich daran denken, dass der Kapitalmarkt global funktioniert. All business is local, all finance is global. Wohin die Gelder fließen ist immer auch eine Entscheidung der diskontierten Erwartung, letztlich des Terminmarktes, der wesentlich größer und bedeutender ist als der Spot-Markt, also der Kassa-Markt.

    Das wirkt beständig, auch wenn es hin und wieder fraktal kracht, es beeinflusst jede Investitionsentscheidung, jede Kapital-Allokations-Entscheidung, weltweit und ist ungeheuer wettbewerbsintensiv.

    Wir können gar nicht anders, wir müssen im globalen Wettbewerb bestehen, erst das ist die Voraussetzung für unseren Sozialstaat. Vom Verdrängen werden keine Probleme gelöst, Probleme auszublenden ist extrem gefährlich. Wenn wir erkennbare Probleme nicht jetzt angehen, solange es uns noch sehr gut geht, wann dann?

    Die Dinge schön zu reden bringt gar nichts, wir müssen diese Zeit nutzen, aussitzen bringt gar nichts. Und dann würde ich mal auf der Achse der Zeit in Generationen denken, nicht nur bis zur nächsten Wahl.

    Gruß
    Pampa

    P.S.: Um zu überleben, um auf Braunberger obden einzugehen, ist das A und O Liquidität. Das kann man selbst erfahrenen Managern kaum plausibilisieren, Liquidität geht vor operativer Rendite und Kapitalstruktur, also dem FK-Einsatz. Das ist bzw. war bisher empirisch eindeutig so. Das Risiko einer short-squeeze, eines Gambler’s ruin, ist viel zu eklatant, als das aus operativen Renditegesichtspunkten zu vernachlässigen. Das sage nicht ich, das sind Interna von Moody:s, respektive von dem Mann, der ihnen in D mal ihre Trägerrakete aufsetzte, der das neuronale Netz zunächst entwickelte und testete. Signifikant sind 42 Variablen, die man in drei Gruppen unterteilen kann, operative Rendite, Kapitalstruktur und Liquidität. Am signifikantesten ist die Liquidität, die anderen beiden nehmen sich nicht viel, in etwa 40:30:30. Das ist rein quantitativ, qualitativ bekommt man keine Signifikanz rein, das kann man gar nicht messen. Man kann das auch anders sagen, mit WEB:

    You should only buy companies, that even a fool could run, since someday a foll will!

  11. Das gewimmer und gezeter der westlichen polit- und medienschnuffis
    ist ein jämmerlicher abgesang all ihrer
    versäumnisse aus einem vierteljahrhundert untätigkeit und
    beschwichtigungs-automatismus,
    es ist zum Ko….
    Ein grosses, geschichtliches Dokument
    von Eliteversagen allerster Unordnung.

  12. @Karel

    Die Lunte wird glimmen, wenn es mit der Wirtschaft bergab geht, wie der Cicero-Artikel anschaulich beschreibt.
    Wenn Brot und Spiele ein jähes Ende finden und das Volk plötzlich erkennt, dass es Jahrzehnte lang ausgebeutet wurde.
    Desolate Staatsfinanzen, Vermögensvernichtung in Folge der Eurokrise, Renten auf auf Sozialhilfe-Niveau, kaputte Infrastruktur sind dann die „Segnungen“ der Euro-Diktatur.
    Wie wird das dann wohl von den Mainstream-Medien (v)erklärt werden.
    Ich vermute mal, dass die gleichen Worthülsen und Leerformel hinaus posaunt werden.
    Ob dass dann aber noch verfängt?

    Gruß
    dtesch

  13. Welche Strafe erwartet die französischen gangsterbrüder?
    Rein interessehalber, sie hatten
    schon eine schwere Kindheit …

  14. ..dir fehlt noch viel mehr..nutze den Jahresbeginn doch mal zu einer gründlichen Stuss-Inventur inkl. Gewissenserforschung *;*

  15. „Magisches Ofenrohr“ aus old schömmenixxe, wo wohnt dein
    sauss und brauss; hääh?
    Mir fehlt immer noch deine
    grundsatzverformungsanal-yzze
    aus Mai 2008! $%#“£€

  16. Nimmst das Maul mal wieder sehr voll, Zamir-Puppe. Warum akzeptierst du nicht mal Kritik ohne sie gleich abzuqualifizieren und gestehst so dritten das gleiche Recht zu, auf das du immer dann so jammervoll bestehst, wenn dir mal der Wind ins Gesicht bläst.
    Eysel, was du da zum Besten gibst (das durchschauen der immer gleichen Strategien links wie rechtsdraussen) sind doch alte Hüte, Erzähl das deinen Söhnen, aber die hören dir wahrscheinlich schon lange nicht mehr zu…

    gestern abend in Was nun?
    ThodeMai…imho: ganz starkt!!!
    Cherie, Jolie, Charlie…what next?

  17. Was wir brauchen, iss ein karikaturen –
    WEttstreit über feige sockenpuppen,
    die weder seife, noch Wasser kennen,
    nichts in der Hose haben und im
    schweinestall pennen, gelle.

  18. Wie dumm, dass wir alle alt werden,
    mein kleiner Wiedehopf.
    Owwedrin scheint es dir nicht
    sohoo guud zu gehen, ohohohoh

  19. Ein „neuer, grosser“ wurm kommt auf
    und sagt uns wonach die scheisse
    stinken darf, dass ich nicht lache,
    hihihi …

  20. @ xXx Anonymus
    ich KOMME „von ganz links“ und WAR 68 „verführt“.
    KENNE die Verführungsrezepte aus diversen „damaligen Studien“.
    „Links“ und Rechts“ verwenden EXAKT dieselben Rezepte.
    Selbst die Etiketten sind zum Verwechseln.
    Heutige kennen zum ALLERgrößten Teil die „Rezepte“ nicht.
    Sind nicht mehr „immunisiert“.
    Sind im Hirn wohlstandsfaul.
    Sind dem angekündigten, vielfach in der Marckistischen Literatur beschriebenen Marsch durch die Institutionen längst salamischeibchenweise ohne es zu bemerken zum Opfer gefallen.

    Nein, Linksextremismus gibt es bei uns nicht!!! ;-(((
    Wird suggeriert.
    NUR Rechtsextremismus.
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article136179037/Bulle-dein-Duldungsstatus-ist-aufgehoben.html
    Ich sage, Linksextremismus wird (von tendenziell SELBST Linken und im „Positionen“ Angekommenen) entweder verharmlost oder totgeschwiegen

  21. karel zitiert welt.de „Gebraucht wird das klare Maß und die Verbindlichkeit von Gesetzen.“

    >>> welch frommer Wunsch, wenn nichtmal DIE, die sie schufen, die Gesetze, ihre eigenen! Gesetze einhalten – wie kann man erwarten, daß ANDERE an die Verbindlichkeit von Gesetzen glauben? was nützt es ferner, neue zu schaffen?

    Kennen Sie das „Gesetz“ von dem Fisch und dessen Kopf?

    „Glauben Sie, wir würden unsere Zeit mit Diskussionen verschwenden über Dinge, die illegal sind“, sagte er auf der letzten Pressekonferenz des Jahres – Mario Draghi

    ###

    Merken Herr Eysel um 23Uhr15, daß genau diese „PROPAGANDA“ zu lasten von Minderheiten geführt wird, die gar nicht wissen, wie ihnen geschieht?

    und: wer sich zu den „Nicht-Verführbaren“ zählen wollte, – der könnte doch schon längst – verführt – sein!

  22. Der für mich wichtigste Satz:
    „Das Politikversagen der Altparteien und deren Unfähig- keit, die Sorgen und Ängste der Men- schen in Deutschland auf- und ernst- zunehmen, führen zu einem Erstarken von „Pegida“.“
    http://www.alternativefuer.de/wp-content/uploads/2015/01/AfD_Kompakt_1-15.pdf

    Wahrheitswidrig meldet Tagesschau:
    „AfD sucht Schnittmenge mit PEGIDA“.
    AfD von heute:
    „Das Gespräch verlief konstruktiv, eine Zusammenarbeit wurde jedoch ausgeschlossen. Zwar gebe es erwartungsgemäß inhaltliche Schnittmengen, das bedeute jedoch noch lange keinen Schulterschluss. Das wurde von den Organisatoren der Protestbewegung auch so gesehen.“
    WER lieber xXx lässt Falsches INSTITUTIONELL verbreiten???
    Ich nenne das SPALTEN.
    Ich nenne DAS den Pöbel der „Denken-Lasser“ aufhetzen.
    Nenne das „blogwarte“ produzieren.
    Ja in genau DIESEM absolutistischen Sinne
    Helfer und Helfershelfer unter den Verführbaren akquirieren.

  23. Lieber karel,
    vielen Dank für diesen Beitrag von 2243 uhr,
    Viele Grüsse aus Be, Zamir

  24. Was mich an der Presse übrigens stört ist, dass sie so tun, als hätten sie §5 GG okkupiert. Das Recht auf freie Meinungsäußerung steht JEDEM Bundesbürger zu, nicht nur Schmierfinken. Es ist nicht Pressefreiheit was geschützt wird, das ist wesentlich weiter gefasst, es ist das Recht auf freie Meinungsäußerung.

    Journalist ist ja auch gar kein klar definiertes Berufsbild.

    Nur war es eben früßer so, dass man nur über ein Medium eindirektonal kommunizieren konnte, also Blättchen, Radio oder TV. Das Internet ist ganz anders, da fängt plötzlich der geneigte Leser des Blättchens oder der Zuschauer der Sendung an mit einem zu reden.

    Das sind die altbackenen Journalisten nicht gewöhnt und vor allem sind sie nicht gewöhnt, dass mancher Leser oder Zuschauer DEUTLICH mehr von manchen Themen versteht und mehr praktische Erfahrung darin hat, als sie selbst.

    Aber! … es gibt deutliche Qualitätsunterschiede zwischen Medien und Journalisten, nicht alles in einen Topf bitte.

    9/11 des Journalismus? Geht es noch etwas selbstbesoffener.

    Gruß
    Pampa

  25. Triple xXx

    „Dieser undurchsichtige Migrationskomplex muss ganz unvermeidlich das Misstrauen und die Erbitterung von Bürgern wecken, zumal sie in ihrem beruflichen und privaten Alltag oft mit der kleinlichsten Bürokratie und Regelungswut konfrontiert sind.

    Angesichts weiter wachsender Migrationsströme sind moralische Appelle und Verdächtigungen die falsche Antwort. Gebraucht wird das klare Maß und die Verbindlichkeit von Gesetzen. Denn Einwanderung ist kein Kinderspiel.
    xXxDas Vakuum, das der Bruch des EU-Migrationspaktes hier erzeugt hat xXx,
    muss schnell gefüllt werden – europäisch oder einzelstaatlich.“

    Der ganze Text unter:
    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article136090222/Die-Zuwanderung-nach-Europa-ist-ausser-Kontrolle.html

    Wieder einmal: Rechtsbrüche, wohin man schaut………

    Es ist ganz offensichtlich „Feuer unter dem Dach“.
    Die Lösung kann nicht sein : „Verdrängen, verdrängen, verdrängen“

  26. dtesch
    Vor Frauen habe ich keine Angst. Ich arbeite nur für keine mehr, okay, außer meiner eigenen, aber die habe ich auch selber abgerichtet.

    Gruß
    Pampa

  27. Warum lassen Sie ihre Mitleser nicht wissen, was Sie mit „Haß“ definieren, zu Eysel um 19 Uhr 12? Nicht meiner, sondern der Blick in Ihre Gefühlslage wird offenbar, wenn Sie einen Mitforisten, den Sie nicht kennen und dessen Hintergründe Sie aufgrund der gegebenen Informationen weder einschätzen noch beurteilen können, mit solchen Merkmalen versehen.

    Salve meinte: “ niemand stellt die Muslime unter Generalverdacht wie es mal wieder in den Mainstreammedien kommuniziert wird!!!!!!!!!!!!!“

    und gibt sich die Antwort selbst:
    „Unsereiner bewegt sich Tagsüber ja auch in anderen Kreisen…“

    Frage: Wer!!!!!! muß also integriert werden?

    Übrigens: Dem Wurzeldeutschen genügt nicht, sich nur des Generalverdachts zu wehren! Eine Minderheit, bedarf des Schutzes (!) der Mehrheiten, weil diese sonst „nach demokratischen Spielregeln“ ausgelöscht werden könn(t)en. siehe Art 3 Abs 3 GG

    karel 23 Uhr 57 eine ganze Reihe ungelöster Wirklichkeiten aufzeigt. Hierzu nicht ein Wort von Ihnen, oder hätte ich etwas überlesen? karel kommt zu der Überzeugung, die Probleme wären alle „verdrängt verdrängt verdrängt“. Sind daran etwa auch die Migranten schuldig?

  28. Ne Römer,

    Glück gehabt, habe ich nicht. Das steht in einem Mietshaus, was die dortigen Mieter selbst ausgebaut hatten. Ich wusste gar nicht, was es da alles für Verordnungen gibt, das geht den Nachbarn eigentlich gar nichts an, Bau-Ingenieur im Ruhestand. Der Mann hat deutlich zu viel Zeit und kümmert sich um Dinge, die ihn nichts angehen. Als mir das zu bunt wurde, rief ich mal ein paar Freunde von Freshfields und Linklaters an, ob sie nicht einen Associate hätten, der mal Baurecht üben wollen. Bei Sieg zahle der Nachbar ohnehin, und bei Niederlage mögen sie es unter Ausbildungsinvestition verbuchen.

    Der klagt so schnell nicht mehr. 😉

    Aber mal ehrlich, wie kann man sich denn über eine junge Familie mit zwei Kindern aufregen, wenn die da im Garten spielen? Das sind russlanddeutsche, also stämmig, hier geboren, absolut anständig.

    Hoffentlich merkt sich der alte Querulant das, denn billig war das nicht für ihn.

    Gruß
    Pampa

  29. „Kein Mensch hat das Recht andere zu töten, auch eine verletzende Satire gibt niemandem das Recht dazu!
    Aber die Pressefreiheit gibt auch niemandem das Recht rücksichtslos zu verletzen.“

    Einem Leserbrief entnommen zu Gabor Steingarts
    „Die Pressefreiheit erlebt ihren 11. September“

    Ich finde:
    auch darüber sollte man sich mal Gedanken machen…….

    karel

  30. Römer
    Gut beschrieben:
    „Bin der Meinung es geht den Menschen aber um die Zukunft,
    weniger um die Gegenwart.“
    Wohl wahr, denn……
    Vielen der „jungen Säcke“ geht es wohl eher um die Gegenwart, weniger um die Zukunft.

    Pampa,
    so schnell kann das gehen……
    so mit dem Generalverdacht, auch „alten Säcken“ gegenüber…. 😉 😉

    Nun denn…

    Gruß
    karel
    PS. ich schrieb ja mal, daß meine Cousine als Christin einen Moslem heiratete.
    Ja, sie hatten 3 Kinder, die alle der Religion des Vaters folgten.
    Probleme miteinander?
    Nein, die hatten wir nicht.

  31. tja Pampa noch glück gehabt mit dem Gartenhäuschen guckstdu:

    „Respektlos“ Niederösterreich
    Kreuz umgesägt: Muslime empört
    Fühlte sich gestört Niederösterreich
    Ägypter schnitt Jesuskreuz in Niederösterreich um

    http://www.heute.at/news/oesterreich/noe/art23654,1110501

    war ja auch nur ein Jesuskreuz…aber 2022 wird eh alles anders
    so Allah will

    übrigends persönlich kenne ich nur drei anständige respektvolle
    “ teilintegrierte Moslems“
    mein Sohn hatte aber schon öfter Probleme mit den „Gangs“ und nur dank seiner körperlichen Stärke mußte nicht Er seine Bleßuren behandeln lassen…
    Unsereiner bewegt sich Tagsüber ja auch in anderen Kreisen…
    Bin der Meinung es geht den Menschen aber um die Zukunft,weniger um die Gegenwart.

    Salve

  32. @Römer
    Wer weiß schon, wer da noch in der Ukraine im Feuer steht.

    Vielleicht kann Draghi aushelfen. Kommt auf mittlerer Sicht eh auf das selbe hinaus, wer zuletzt zahlen muss.

    Gruß
    dtesch

  33. @Pampa
    „Ich habe eher Angst vor alten, engstirnigen Männern…“

    Darfs auch eine engstirnige Frau sein?

    Gruß
    dtesch

  34. Sagt mal wieso regt sich fasst niemand über diesen Kriegshetzer auf
    und das auf UNSERE KOSTEN !!

    und dass alles nur damit seine Wetten in seinem Sinne aufgehn!!

    „George Soros: EU should provide $50bn to Ukraine to pressure Russia
    Billionaire investor says European Union needs to support Ukraine as first line of defence against Moscow“

    http://www.telegraph.co.uk/finance/economics/11332348/George-Soros-EU-should-provide-50bn-to-Ukraine-to-pressure-Russia.html

    oder hier:
    „Helft d.neuen Ukraine! Gastbeitrag v.George Soros“

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/george-soros-helft-der-neuen-ukraine-ein-gastbeitrag-13355683.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

    sind DIE denn total verblödet? ich fass es nicht!!!

    übrigends, niemand stellt die Muslime unter Generalverdacht wie es mal wieder in den Mainstreammedien kommuniziert wird!!!!!!!!!!!!!

    Salve

  35. Wie viele Muslime kennt Ihr eigentlich persönlich, wie viele davon dsind militant, und was von Eurer Meinung stammt aus den gescholtenen Medien?

    Ich habe eher Angst vor alten, engstirnigen Männern als vor Muslimen. Jedenfalls hat mich noch kein Muslim wegen dem Gartenhäuschen angezeigt, ein alter, engstirniger Sack in Rente aber schon.

    Gruß
    Pampa

  36. Ein Leserbrief aus dem „Provinz-Possen-Blatt“,
    das ich heute mal gekauft habe:
    „Das hierzulande hochgelobte und eigentlich auch garantierte Gut der Meinungsfreiheit endet dort, wo es nicht der „politischen Korrektheit“ entspricht. In Anbetracht der gleichgeschalteten Medien bildet auch Ihre Zeitung keine Ausnahme (Ups, noch einer, der es bemerkte).
    Pediga passt einfach nicht in die blühende Republik der Sommermärchen, in der Begriffe wie „national“ oder Vertretung „deutscher Interessen“ mit Bann belegt sind. Woher nehmen Monopolpolitiker und Gauck das Wissen von der Mehheit der Bürger für ungezügelte Einwanderung? Volksabstimmungen weiß die etablierte Politik stets zu verhindern.
    Andere Gutmenschen wie Schröder, Lindenberg + Co könnten ihre persönliche Glaubwürdigkeit durch persönliche Hilfe unterstreichen. Herr Schröder ist nicht gerade als arm bekannt, Herr Lindenberg residiert in einer Atlantic-Suite. Platz hätten die Herrschaften, aber Entlastung auf „die Gesellschaft“ ist eben doch einfacher und Schwafelei kostet nichts.
    Ob die Gegendemonstranten auch alle ihren Beitrag zum sozialen Gefüge dieser Republk beisteuern? Oder ist das „Buntsein“ doch einfacher?“

    Eine „einsame“ Leserstimme im sonstigen „Tümpel“ des Mainstreams.
    Und von einem Herrn, Joschka genannt, hört man bis dato auch nichts.

    Nun denn…..

  37. Die Täter von Paris waren bekannt,
    Wie schon so oft bei solchen anschlägen.
    Unsere gesetze, verwaltungen, die
    Rechtsprechung und die Organisation
    Der Polizei sind leider noch im Mittelalter
    zurückgeblieben, und so lange das so ist müssen wir eben weiter zittern,
    GANZ simpel: Polizeibekannt, intensiver usw.

  38. Ja dtesch,
    diese elende „Relativierung“ ist längst zur institutionalisierten Lüge geworden.
    Und HASS ist längst nicht mehr „Instrument“ irgendwelcher Springerstiefel,
    sondern wird von Angela (samt Ö-Rechlichen etc.pp) ANDEREN unterstellt
    und gleichzeitig SELBST verbreitet.
    (Übrigens eine SEHR ALTE rhetorische Figur!!!)

  39. Sehr schön, Römer wie dtesch!!!
    Ich denke,
    der so hochgeliebte sowohl „alles homogenisierende Kuschelfaktor “ in unserer Gesellschaft den so Viele offensichtlich lieben, als auch der regelrechte Haß (siehe xXx) auf alle die (nicht nur „Haare“) in der geliebten „Michel-Suppe“ schwimmen sehen rührt aus dem relativen Wohlstand den wir in D die letzten Jahre genießen dürfen. – Nicht ein M-Verdienst, lediglich ein Windfall-Profit den Wirklichkeit schnell verblasen wird. – DANN erst wird es WIRKLICH HART werden. – Gesellschaftlich als auch finanziell. – Wohl dem, der dann sein Heu im Trockenen hat. –

    Greg meinte damals sinngemäß anlässlich gewisser heftiger Unruhen in F.:
    ‚Wir sind in D, das macht der Michel nicht.‘
    Wobei ich ihm tendenziell zupflichtete.
    Heute … ???

  40. @Pampa
    Subjektiv sind die jeweiligen Eindrücke. Richtig!
    Objektiv ist die Realität, egal wie ich sie mir subjektiv ausgedacht oder erträumt habe.
    Irren ist menschlich.

    Aber andere bewusst, zum eigenen Vorteil, täuschen und mit Propaganda überziehen, wie Politik und die meisten Medien praktizieren ist nicht entschuldbar.

    Oder wie habe ich es zu verstehen, wenn Politiker und Medien behaupten die Mörder von Paris seien keine Moslems?
    Gab es da vorher ein Interview?
    Es ist bewusste Irreführung!

    Das Argument man soll nicht alle Muslime in einem Topf werfen, ist in diesem Fall nicht hilfreich, da allgemein bekannt.
    Niemand der bei Verstand ist, führt dieses Argument an.
    Wenn, dann dient es nur dazu, zu relativieren und die Monstranz der „Islam-Friedensreligion“ weiter vor sich hertragen zu können.

    Diskussionen über eine angebliche oder tatsächliche Islamisierung D und EU sind von der Politik und den Mainstream-Medien somit nicht erwünscht.
    So pflegt jeder unbeeindruckt sein eigenes Weltbild und drischt, hoffentlich nur verbal, auf den Gegner ein.
    Die Realität hält sich nicht daran, sondern wird in einigen Jahren/Jahrzehnten offenbaren wer die Träumer waren.

    Das Ganze hatten wird doch schon vor Jahrzehnten bei der Rente.
    Da wurde die Rente per „Order di Mufti“ für „sicher“ erklärt.
    Konträre Diskussionen darüber waren nicht erwünscht, besonders nicht in Wahlkämpfen.
    Dafür wäre das Thema „Rente“ so sensibel.
    Welcher Politiker wollte die Leute mit drohender Altersarmut verstören, wäre ja gleichbedeutend mit Ende der Politkarriere und daran anschließender Versorgungsposten nebst Pension.

    Heute wissen wir – leider noch längst nicht alle – warum das Thema so „sensibel“ war.

    Gruß
    dtesch

  41. Dtesch
    Die Lage ist zugegeben sehr diffus, da noch den Überblick objektiv zu behalten ist schwierig, gar keine Frage. Letztlich geht es aber jedem so, dass man sich kaum von subjektiven Eindrücken frei machen kann, werder Du noch ich. Absolute Objektivität ist eine reine Illusion.

    Was ich mit dem Sommermärchen meinte ist kein Einmalerlebnis, es bezeugte die positive Grundeinstellung und liberale Weltoffenheit Deutschlands, um Fußball ging es mir sekundär.

    Es ist eben meine subjektive Wahrnehmung aufgrund aller Erfahrungen, die ich bisher im In- und Ausland machte. Deine subjektive Erfahrung mag eine andere sein, wir haben ja auch ganz unterschiedliche Erfahrungen. Rein objektiv ist da gar nichts, das gibt es bei menschlichen Eindrücken nicht.

    Ich sympathisiere jedenfalls eher mit einer bunten, farbenfrohen, liberalen und toleranten Welt, bis zu einem gewissen Punkt. Die Freiheit des Einzelnen hört eben da auf, wo die eines anderen beginnt, da gibt es immer Grauzonen und es fragt sich, wie eng man diese Grenzen zieht, immer.

    Wir müssen eben aufpassen das Kind nicht mit dem Bade auszuschütten. Bei Medienkritik bin ich schon dabei, zum Teil berechtigt, keine Frage, aber alle Medien in einen Topf zu werfen einmal umzurühren und ein Pauschalurteil zu formulieren, da bin ich ganz sicher nicht dabei. Mehr Differenzierung, so einfach ist das nicht, schwarz/weiß. Alle Muslime in einen Topf, da bin ich nicht dabei, mir ist dieses plumpe und triviale Schubladendenken ein Graus, auch wenn ich mich selbst davon nicht immer ganz frei machen kann, ich übe noch und beständig.

    Gruß
    Pampa

  42. Islamisierung als Kampfbegriff

    „“Heiko Maas hatte Unrecht, als er sagte, Pegida sei eine Schande für Deutschland. Die wahre Schande, das sind die Pegida-Versteher.““

    http://starke-meinungen.de/blog/2015/01/05/4606/

    wer sich für sein Land schämen will, der kann es auch hier tun:

    Thüringer NSU-Ausschuss zog Bilanz: „Gezielte Sabotage“

    Der Ausschuss konstatierte, dass „der allgemeine Trend zum Wegsehen und zur Bequemlichkeit den Neonazis Raumgewinn und lokale Hegemonie und die damit einhergehende Bestärkung ihrer menschenfeindlichen Einstellungen“ ermöglicht habe. Dadurch seien „neonazistische Gruppierungen in ihrem Bestreben nach Raumgewinn“ begünstigt worden. Nur von „unglücklichen Umständen“ oder „Pannen“ könne man nicht sprechen.

    http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/rechtsterrorismus/detail/-/specific/Thueringer-NSU-Ausschuss-zog-Bilanz-Gezielte-Sabotage-573833335

    Bedrohlich Römer, ja, wenn man das Wort Islamfeindlichkeit mal gegen Judenfeindlichkeit austauscht, dann sieht auch das ungeschulte Auge, welche Bedrohung dies sein könnte.

    Der Weg zu „STUPIDA“ ist gleich um die Ecke!

  43. Wer so vor „optimismus“ strotzt wie Herr dtesch soeben, den kann man nur noch fragen, wo er seine Thrombosenstrümpfe her bezieht. Wieso. Weil sich ein Mensch mit einer solchen Lebenseinstellung klingt wie jemand, der seit Wochen vor dem OP auf seine OP wartet…und nichts geschieht.

  44. @

    Jeder zweite Akademiker(diese alten Säcke 😉 ) empfindet Islam als Bedrohung(na sowas aber auch…

    Nach dem Motto:Vielfalt bitte nicht vor meiner Haustür…;-)

    Es zeige sich in der Erhebung zwar, „dass sich Deutsche, die sich dem politischen Mitte-links-Milieu zuordnen, ein etwas positiveres Islambild haben“ –

    der Unterschied sei jedoch gering. Auch „der üblicherweise bei Fremdenfeindlichkeit dämpfende Einfluss der Bildung“ falle im Bereich der Islamfeindlichkeit deutlich geringer aus.

    Selbst bei den Hochschulabsolventen sage jeder Zweite, der Islam sei bedrohlich. Dies weist nach Ansicht der Forscher darauf hin, „dass es sich bei der Islamfeindlichkeit um einen ’salonfähigen‘ gesellschaftlichen Trend handelt“. Sie finde sich „in der Mitte der Gesellschaft“ und sei „keineswegs eine gesellschaftliche Randerscheinung“.

    http://www.sueddeutsche.de/politik/studie-der-bertelsmann-stiftung-deutsche-werden-immer-islamfeindlicher-1.2294949

    Kommentarfunktion? bitte nicht auf meiner „Seite“

    Ja.ja das berüchtigte Vakuum…;-)
    Salve

  45. @Pampa
    „…Denken wir zurück an das Sommermärchen, die Welt zu Gast bei Freunden, die WM 2006.

    „Brot und Spiele“, sage ich dazu.

    Dieses „Sommermärchen“ stellt ja nicht den Alltag dar, oder sind die Leute immer noch nicht abgereist?

    Hier und in den Medien wird ALLES durcheinander gewürfelt, verkürzt, aufgebauscht, weggelassen und hinzugedichtet, bis es zur eigenen oder zur Mainstream-Meinung passt.
    Ausgewogenheit und Neutralität ausdrücklich nicht erwünscht.
    Die Realität bleibt dabei, wie so oft, auf der Strecke.

    „Wir selbst sind da auch gefragt mit Toleranz und Verständnis ihnen andere Möglichkeiten aufzuzeigen, ohne dass es soweit kommt.„

    Toleranz und Verständnis?
    Ich ergänze noch um die „Willkommenskultur“.

    Toleranz und Verständnis nur für jene, die sich anpassen, integrieren wollen und es auch tun.

    Es ist allerdings keine gute Idee, wovon der links-grüne Mainstream träumt, verschiedene Kulturen und Ethnien in einem Land zwangsweise zu vereinen.
    Das ehemalige Jugoslawien sollte als abschreckendes Beispiel dienen.

    Was die Presse und Medien in D betrifft, sind sie bereits größtenteils gleichgeschaltet.
    Da bedarf es keiner diktatorischen Zwangsmaßnamen, dass machen die im vorauseilendem Gehorsam schon freiwillig.

    Wie sonst ist es möglich das man z.B. über die AfD anders berichtet als über die Grünen oder die SPD, CDU.
    Streit innerhalb der Führungsspitze der AfD muss aufgebauscht werden, während BER Milliarden-Steuerverschwendung (SPD), Pädophilie (Grüne), Eurodesaster und EEG (CDU) auf „kleiner Flamme“ relativiert wird oder gar noch positiv verkauft wird.

    Oder die PEGIDA-Marschierer.
    Man erklärt sie als verwirrte Geister oder gar als rechtsradikal und organisiert noch schnell Gegenprotestmärsche und schon ist die Welt wieder in Ordnung.
    Ja, Pampa, so werden Problem in D gelöst, oder wenigstens verschleiert.
    Dabei helfen „Brot und Spiele“, damit es keiner merkt. Wann ist nochmal die nächste WM in D?

    Und jetzt nach den Morden in Paris, der übliche mediale Einheitsbrei, bestehend aus heuchlerischen Beileidsbekundungen mit gleichzeitig um-den-heißen-Brei-reden, wer was und warum zu verantworten hat.
    Es hat sich nichts geändert und wird sich auch nichts ändern.
    Konsequenzen, außer dass die Freiheitsrechte weiter eingeschränkt werden, wird es nicht geben.

    Gruß
    dtesch