Lähmung des Landes

Die GDL legt wieder einmal die Republik lahm. Der Streik ist auch ein Symbol: Es herrscht die Unbeweglichkeit.

Einheit ist ein großes Wort. Nicht nur in diesen Tagen, in denen der 25-jährige Jahrestag der Maueröffnung groß gefeiert wird. Einheit ist auch in der Tarifpolitik ein großes Wort, das die Bundesregierung zu einem Gesetz formen will. Tarifpolitik soll endlich wieder eine übersichtliche Sache werden. Die Einheitslösung für alle muss her, damit fährt man in Deutschland eigentlich immer gut.

Gar nicht fährt zuweilen, wer auf die Bahn angewiesen ist. Da steht wieder alles still. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat der Tarifeinheit und dem Gesetzesentwurf von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles den Kampf angesagt und legt mit ihren Streiks die Republik lahm. Sie trifft die Menschen und die globalisierte Wirtschaft an ihrer empfindlichsten Stelle: der Beweglichkeit.

Das ist mehr als ärgerlich. Hunderttausende stehen an den Gleisen herum, müssen auf andere Verkehrsmittel ausweichen. Die Kosten durch die Produktionsunterbrechungen können sich nach Schätzungen des Instituts der deutschen Wirtschaft auf 100 Millionen Euro pro Tag addieren. So weit die realwirtschaftliche Dimension.

Im Video: Chefredakteurin Miriam Meckel stellt die Ausgabe 46/2014 vor.

Die symbolische Dimension reicht weiter. Stillstand ist nicht nur Streikfolge, sondern Programm bei allen Beteiligten. Der Streik ist nur ein Teil einer Mobilitätsstörung, die das Land seit Längerem befallen hat.

Zum Ersten: Der Entwurf des Tarifeinheitsgesetzes setzt da an, wo politische Lösungen der großen Koalition immer ansetzen: beim großen Ganzen. Eine Lösung soll für alle gelten, die Gewerkschaft mit den meisten Mitgliedern für alle entscheiden. Einfacher mag das sein, muss aber nicht zur besten Lösung führen. In der Tarifpolitik ist es wie im Bundestag: Die Opposition wird bis zur Unkenntlichkeit geschrumpft. Mit Wettbewerb und dem produktiven Streit im Pluralismus hat das wenig zu tun. Widerstand verschwindet in der Dehnungsfuge zähflüssigen Regierens. Es ist ein Zeichen für Unbeweglichkeit, wenn nur die große Lösung gesucht wird, die meist auf den kleinsten gemeinsamen Nenner zusammenschnurrt. Das Gesetz wird übrigens mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe landen.

Zum Zweiten: Was hat die Bahn der GDL zuletzt angeboten, um sie derart auf die Zinnen zu schicken? Aus Gewerkschaftskreisen verlautet, es sei um eine Unterwerfungsklausel gegangen. Nach dem Prinzip: Wenn die Bahn sich mit der Konkurrenzgewerkschaft einigt und die GDL das Angebot ablehnt, gilt für sie Friedenspflicht. Sie darf dann nicht mehr streiken. Übersetzt heißt das nicht: friss oder stirb. Es heißt: friss und stirb.

Zum Dritten: Das Streikrecht ist ein hohes Gut, aber die GDL missbraucht es durch Zweckentfremdung. Der Streik ist nicht mehr Mittel zum Zweck des Tarifabschlusses, er ist längst auf eine höhere Zielebene gehoben. GDL-Chef Claus Weselsky will mit seiner Gewerkschaft künftig nicht mehr nur für die Lokführer, sondern für alle Eisenbahner verhandeln. Er spielt sein institutionelles Machtspiel auf der Klaviatur eines Freiheitsrechts und setzt damit ein Zeichen der Verbohrtheit und des mangelnden Einigungswillens. Auch hier: Unbeweglichkeit.

Für den Standort Deutschland sind das keine guten Signale, nicht nach innen und nicht nach außen an die Welt, der wir gelegentlich gerne erläutern, wie die Dinge laufen sollten. Es ist missvergnüglich, wie Gewerkschaften, Politik und Wirtschaft nur noch im Beharren die eigenen Grenzen überschreiten. Auf Dauer muss das nicht gut gehen, wie ein historisches Beispiel zeigt: der „Winter of Discontent“ in Großbritannien 1978/79, heute rückblickend gedeutet als tief greifender gesellschaftlicher Umbruch und als Ende des Nachkriegskonsenses. Was auch damals als Machtspiel zwischen Regierung und Gewerkschaften startete, brachte die Lähmung des Landes. Und dann kam der wirtschaftspolitische Umsturz. Margaret Thatcher entmachtete die Gewerkschaften und läutete eine fast 20-jährige Ära konservativen Regierens ein. In Deutschland ist die CDU schon dran. Nicht nur für Lokführer und Gewerkschaftschefs gilt: Vorsicht an der Bahnsteigkante.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein von Miriam Meckel. Permanenter Link des Eintrags.

Über Miriam Meckel

Dr. Miriam Meckel ist Chefredakteurin. Die studierte Kommunikations- und Politikwissenschaftlerin sowie Sinologin startete als Fernsehjournalistin bei WDR, RTL und Vox, bevor sie eine Professur für Journalistik an der Universität Münster übernahm. Meckel war danach fünf Jahre Regierungssprecherin und Staatsekretärin für Medien, Europa und Internationales beim Ministerpräsidenten in Nordrhein-Westfalen und wechselte dann zurück in die Wissenschaft. Sie ist Professorin für Medien- und Kommunikationsmanagement der Universität St. Gallen, Schweiz, und Autorin zahlreicher Wissenschafts- und Sachbücher.

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Alle Kommentare [242]

  1. Streiken – “hohes Gut” oder kriminelles Unrecht? Der Gang der Gewerkschaften nach Karsruhe könnte dazu eine neuartige höchstrichterliche Antwort auslösen.

    (Dieser Beitrag ist die um die zwei Worte „nach Karlsruhe“ im ersten Absatz ergänzte Fassung meines um 25. Mai 2015, 01:01 Uhr geposteten Beitrags – den ich die Moderation nebst diesem Klammerzusatz zu löschen bitte)

    Für die Strafjustiz war die Antwort klar: Streik ist als Erpressung strafbar – und folglich als Erpressung abgeurteilt worden, RGSt. 21, 114. Das angewandte Strafgesetz § 253 StGB gilt – mit gegenüber RGSt. 21, 114 erheblich verschärfter Strafdrohung – nach wie vor und bis auf weiteres.

    Angesichts der von mehreren Gewerkschaften in Aussicht gestellten Verfassungsbeschwerden gegen das Gesetz ist besonders spannend der Blick auf das mögliche Geschehen vor dem Bundesverfassungsgericht und dessen Folgen.

    Der Versuch einiger Gewerkschaften, das Gesetz vor dem Verfassungsgericht zu Fall zu bringen mit der Begründung, es greife unzulässig in die im Grundgesetz geschützte Koalitionsfreiheit ein, könnte dazu führen, das das Streikunwesen für immer beendet wird.

    Das hängt maßgeblich davon ab, ob das in Art. 9 Abs. 2 GG statuierte Gewerkschaftsverbot des Grundgesetzes bei der verfassungsrichterlichen Beurteilung der Gewerkschaften beachtet oder, in Fortsetzung der ständigen Übung aller Gerichte seit 1949, ignoriert wird.

    Sollte das Verfassungsgericht im Kontext der rechtlichen Bewertung einer Gewerkschaft den Erpressungscharakter des Streiks (§ 253 Abs. 4 StGB; vgl. RGSt. 21, 114) als Erfüllung der Verbotsvoraussetzung des Art. 9 Abs. 2 GG beachten

    [„Ver­ei­ni­gun­gen, deren Zwe­cke oder deren Tä­tig­keit den Straf­ge­set­zen zu­wi­der­lau­fen .., sind (kraft dieses Gesetzes!) ver­bo­ten],

    dann würde mit der Feststellung, daß die Gewerkschaft nicht rechtsfähig und nicht grundrechtsfähig ist, die Verfassungsbeschwerde als unzulässig verworfen. Unter anderem deshalb, weil das „Recht“, in dem die
    Gewerkschaft verfassungswidrig verletzt zu sein behauptet, nämlich das Recht, „zur Durchsetzung von rechtsgrundlosen Forderungen den Gegner erpressen (respektive bestreiken) zu dürfen“, kein Grundrecht unserer Verfassung ist.

    Ein solches Verfahrensergebnis vor dem Bundesverfassungsgericht wäre geeignet, andere staatliche Stellen, die zum Eingreifen gegen das Streiken (StAe als Strafverfolgungsbehörden) bzw. gegen die Gewerkschaft (BMI als Bundesordnungsbehörde) berufen und gesetzlich verpflichtet sind, wachzurütteln, mit dem Ergebnis, daß Erpressung auch in Streikfällen wieder verfolgt und die Gewerkschaft unter Berufung auf ihr verfassungsrechtliches Verbot vereinsrechtlich aufgelöst wird.

    Wäre Rechtsstaatlichkeit den Richtern des Bundesverfassungsgericht wichtig, wäre dies der Fortgang der Ereignisse.

  2. Streiken – „hohes Gut“ oder kriminelles Unrecht? Der Gang der Gewerkschaften könnte dazu eine neuartige höchstrichterliche Antwort auslösen.

    Für die Strafjustiz war die Antwort klar: Streik ist als Erpressung strafbar – und folglich als Erpressung abgeurteilt worden, RGSt. 21, 114. Das angewandte Strafgesetz § 253 StGB gilt – mit gegenüber RGSt. 21, 114 erheblich verschärfter Strafdrohung – nach wie vor und bis auf weiteres.

    Angesichts der von mehreren Gewerkschaften in Aussicht gestellten Verfassungsbeschwerden gegen das Gesetz ist besonders spannend der Blick auf das mögliche Geschehen vor dem Bundesverfassungsgericht und dessen Folgen.

    Der Versuch einiger Gewerkschaften, das Gesetz vor dem Verfassungsgericht zu Fall zu bringen mit der Begründung, es greife unzulässig in die im Grundgesetz geschützte Koalitionsfreiheit ein, könnte dazu führen, das das Streikunwesen für immer beendet wird.

    Das hängt maßgeblich davon ab, ob das in Art. 9 Abs. 2 GG statuierte Gewerkschaftsverbot des Grundgesetzes bei der verfassungsrichterlichen Beurteilung der Gewerkschaften beachtet oder, in Fortsetzung der ständigen Übung aller Gerichte seit 1949, ignoriert wird.

    Sollte das Verfassungsgericht im Kontext der rechtlichen Bewertung einer Gewerkschaft den Erpressungscharakter des Streiks (§ 253 Abs. 4 StGB; vgl. RGSt. 21, 114) als Erfüllung der Verbotsvoraussetzung des Art. 9 Abs. 2 GG beachten

    [„Ver­ei­ni­gun­gen, deren Zwe­cke oder deren Tä­tig­keit den Straf­ge­set­zen zu­wi­der­lau­fen .., sind (kraft dieses Gesetzes!) ver­bo­ten],

    dann würde mit der Feststellung, daß die Gewerkschaft nicht rechtsfähig und nicht grundrechtsfähig ist, die Verfassungsbeschwerde als unzulässig verworfen. Unter anderem deshalb, weil das „Recht“, in dem die
    Gewerkschaft verfassungswidrig verletzt zu sein behauptet, nämlich das Recht, „zur Durchsetzung von rechtsgrundlosen Forderungen den Gegner erpressen (respektive bestreiken) zu dürfen“, kein Grundrecht unserer Verfassung ist.

    Ein solches Verfahrensergebnis vor dem Bundesverfassungsgericht wäre geeignet, andere staatliche Stellen, die zum Eingreifen gegen das Streiken (StAe als Strafverfolgungsbehörden) bzw. gegen die Gewerkschaft (BMI als Bundesordnungsbehörde) berufen und gesetzlich verpflichtet sind, wachzurütteln, mit dem Ergebnis, daß Erpressung auch in Streikfällen wieder verfolgt und die Gewerkschaft unter Berufung auf ihr verfassungsrechtliches Verbot vereinsrechtlich aufgelöst wird.

    Wäre Rechtsstaatlichkeit den Richtern des Bundesverfassungsgericht wichtig, wäre dies der Fortgang der Ereignisse.

  3. Also nur zur Klarstellung,

    Swype macht aus Eysel auf dem iPad Sessel und aus Zamir Jamie. 😉

    Sollte natürlich keine Beleidigung sein.

    Ich bleibe dann lieber doch mal bei MSFT und Ultrabook. Die Handtasche meiner Alten ist aber sonntags nachmittags zu klein für das Ultra und soweit kommt es noch, dass ich das selber schleppe. Habe ich mal in Ägypten gesehen, da reiten die Männer auch auf dem Kamel und die Frauen tragen die Waren in so Körben auf dem Kopf. Damals war die Welt noch in Ordnung … 😉

    So, mal sehen, was ich zum Frühstückt gemacht bekomme …
    Pascha, ähm Pampa, diese Rechtschreibkorrektur … 😉

  4. Sessel,

    Kritzelteverheisst iPad, da kannst Du mal sehen, wie Dich AutOkorrektur von Apple Eysel. ☺ Ich verstehe schon was Ihr gerne haetten, nur seid Ihr preislich in keiner Weise konkurrenzfähig, also welche PR soll das sein?

    Mir ist das mit der Tablet-Tastatur gerade zu mühsam, sorry.

    Gruss ( man finde kein scharfes s)
    Pampa

  5. Dtesch – Frau Meckel hält Sparen für eine vererbbare Krankheit!

    „“ Kluges Anlageverhalten wird zu einem wesentlichen Teil vererbt.““ zitiert Frau Meckel

    Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, aber hier hilft in jedem Fall mein Therapeut:

    Reichen Sie meinen Dank an Herrn Dr. Mafio Draghi weiter, Frau Meckel, er ist noch viel zu gnädig mit dem Deutschen Sparerer, … er könnte ihnen gleich mal 10 % Konjunkturbeschleunigungs- und Budgetverstopfungsbeitrag abknöpfen!.. gottseidank haben wir rechtzeitig noch das Bankgeheimnis abgeschafft..!!

    … bei ausreichend langem Suchen beten sie unterstützend aus der Bibel…

    Ihr habt gehört, dass gesagt ist (2.Mose 21,24): »Auge um Auge, Zahn um Zahn.«

    39Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel, sondern: wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar.

    40Und wenn jemand mit dir rechten will und dir deinen Rock nehmen, dem lass auch den Mantel.

    41Und wenn dich jemand nötigt, eine Meile mitzugehen, so geh mit ihm zwei.

    42Gib dem, der dich bittet, und wende dich nicht ab von dem, der etwas von dir borgen will.

    denn

    „Selig sind die Bekloppten, denn sie brauchen keinen Hammer mehr!“ Kloppi2.0

    oder anderswo:

    unsere Staatsform „setzt ein kindhaftes unmündiges Volk von Untertanen voraus.“

  6. Ist natürlich total trivial was du schreibst.
    Dessen ungeachtet haben ganz offensichtlich viele Menschen es offensichtlich nötig, sich das ins Bewusstsein zu rufen. Und SPEZIELL, daraus NICHT den Schluss zu ziehen: Dann mach ich halt nix ;-(

  7. Die Frage ist einfach zu beantworten, Eysel 14:47!

    Viel lieber (öfter) irre ich, als ich nicht irre!… weil, wer etwas denkt und wer etwas tut, ist immer dem Irrtum ausgesetzt. Da kannst´e machen, was ´de willst. Heißt nicht umsonst: „Irren ist menschlich!“

    Nur, wer nichts tut und nichts denkt, der irrt am wenigsten, unterliegt nur ´Einem` – allerdings dem ´Größten Irrtum!“

    .. wobei wir die nahtlose Überleitung zum nächsten Kapitel haben…

  8. @ Under
    vielleicht hätte ich eher schreiben sollen
    „irrst du lieber oder irrst du lieber nicht“ 😉
    Mit nem Recht vor der Gesetzgebung hat das was ich meine
    höchstens AUCH zu tun.

  9. Wieso Pampus hab ich nur den Eindruck,
    dass du trotz gegenteiliger Behauptung nicht wirklich verstanden hast was es mit Motiv und Grund des Goldhandels (dass es um Kostenerstattung +PR geht, NICHT um Gewinn) auf sich hat.

  10. zum Iceman von gestern 14:35

    und seiner Gewissensfrage:

    „“Hast denn du lieber Unrecht als Recht?““

    … vor Gericht habe ich sehr gerne „Recht“, weil´s in aller Regel mit einem Haufen Geld verbunden ist…

    > hier vielleicht, aus rein sportlichen Überlegungen, allerdings kann ich sogar akzeptieren, daß Manche/r dies hier als reine Unterhaltung und Zeitvertreib sieht, ..weil´s im Job einfach zu langweilig ist. .. ich nenne keine Namen, weil sogar „Ungesagtes“ manchmal mehr wirkt, als „Ausgesprochenes“.. verschdäää..!?

    Soviel von der Verklärung, was keinesfalls das Gegenteil der „Aufklärung“ ist… die ist nur ein winziger Teil davon, der Rest (noch) unentdeckt. Das ist das Spannende!

  11. Karel,

    na dann bin ich ja beruhigt.

    Begeisterung für Hank ist eigentlich nicht das richtige Wort. Ich versuche mir die Dinge nur zu erklären, sie nachzuvollziehen. Eine Investmentbank wie Goldman, aber auch wie Lehman, ist mehr oder weniger etwas wie ein Haifischbecken.

    Besonders gut Kirschen essen ist da eigentlich noch nichtmal mit dem Pförtner. Sie sind im Geschäftsgebaren einfach unwahrscheinlich aggressiv. Und die Methoden sind auch nicht unbedingt von der Caritas oder schlechten Eltern. Das Geschäft verzeiht auch nicht besonders viele Fehler.

    Es heißt ja auch nicht umsonst „stupid German Money“, womit Landesbanken gemeinhin gemeint sind. Die weiden die einfach aus. Das Geschäft muss man als Organisation auch können, ansonsten …

    nun ja. Erstaunlich finde ich aber schon, dass Uncle Sam einen derartigen Top-Banker ins Finanzministerium kriegt, wäre bei uns undenkbar. Wir können schon dankbar sein, wenn es nicht wieder nur ein Lehrer ist. Ein Professor aus Heidelberg, ein Steuerforschungsprofessor und ehemaliger Verfassungsrichter, ist ja auch völlig undenkbar scheinbar. Ein Unding. Leider.

    Gruß
    Pampa

  12. Hallo Pampa

    Danke der Nachfrage.
    Gesundheitlich bin ich eigentlich wieder ganz der „Alte“…….
    Besonders, wenn ich die Beta-Blocker wieder mal „vergessen“ habe. 😉

    Gruß
    karel
    PS: Deine „Begeisterung“ für „Hank, dem Hammer“ kann ich ja nachvollziehen,
    aber nicht teilen. Aber auch das ist „Teil“ des Lebens…..

  13. millionär
    früher wollte mann sich schmücken
    mit einem politiker im rücken
    politiker
    sein heutiges entzücken
    ist der millionär im rücken

    nur nicht bücken

  14. Pampa,
    nun denn, komm einmal her und setz Dich neben mich,
    sooho ists guud.
    Du musst auch mit der bollidigg nicht unbedingt etwas
    zu tun haben wollen, hast doch im läbben auch reiche leut‘
    kennenlernen dürfen, wie z.b. G. Sachs, der zwar die
    meiste zeit nur sein erbe verjubelte, aber es war ja seins
    und von daher alles i.o.
    Sieh mal, diese reichen leut‘, meistens noch reicher als
    der fichtl & sachs erbe, die meechten auch nichts zu tun
    hawwe mit den politikens. Dafür haben sie ihre lakaien,
    diese treffen sich dann mit den politpüppchen und über-
    geben ihnen anweisungen, schmiergelder und noch soo
    mancherlei, damit der laden genau in die richtung läuft,
    die unsere „geliebten“ Ober-anarcho-Fiffis bevorzugen.

    Siehste, wären wir beide von der sorte, wie diese gross-
    mogule, mit einigen milliardchen im täschchen, dann
    würden wir es ebenso machen und unsere gezielten
    wünsche an die bollidigg einfach nur übermitteln lassen
    von solchen speziell dafür ausgewilderten tarnfunzeln.
    Mit den polit-knödelfressern würden wir niemals nicht
    direkt in berührung kommen wollen, das ist erwiesener-
    massen, reine zeitverschwundung in unseren kreisen, woll.

    Darum schimpfe nicht mehr auf das politische treiben,
    sei auch nicht trauerisch, diese männer und frauen werden
    in wahrheit nur zum schein, alle vier jahre gewählt, zum
    besseren traumtänzchen für das wahlvolk und damit
    zur beruhigung, damit wir meinen es ginge tatsächlich
    alles mit rechten, dämonkratischen dingen zu.

    Im grunde können polithanseln und -Innen nichts dafür,
    sie sind nur statisten und befehlsempfänder,
    vahaschdähäschdd!

    Sooho, nun lass uns weiter an Deiner Karriere-Leiter
    herumbasteln, ohohohoh.

    Viele Grüsse aus Mackenbach, Zamir

  15. pampa 14:39
    klingt vernünftig aber ist es das
    wie das mit den drei büchern

    wie will mann sowas wie die D-AG auflösen
    ist das selbe wie die mafia auflösen
    umdösen (Dose) das geht

    und was hätte eine maffiöse ag
    dieser art mit deutschland zu tun
    (hier darf ich jetzt nicht weiter)

    aber zum vierten buch
    das militär ist breiter

    schnell zu nummer fünf geschifft
    die rechenlegungsvorschrift

    love in the gummiboot
    ist der märkte tot (marks)
    sich das zu leisten
    soll sich keiner erdreisten (pampa)
    HGB ist alter schnee
    frog sagt nee

    und jetzt kommt die erste Bläheehung
    wer will darf goof_all mitspielen (schwierig)
    der jäger vom fall ohne knall
    und dann gibts noch
    die nützen von den pfützen

    muß jetzt aber abbrechen
    es wird zu maakschaber
    Uncle Sam hat an der „Bankenrettung“ verdient (zitat)
    und alle EU-Bürger haben gewient
    wer ist dieser furuncel sam and why

    zu Hämmer Paulsen
    ein Ego shooter hoch brei
    find kein goldenes ei

    maul ins umfeld gebellt
    (war das jetzt der dog oder der frog?)

    zu hundert prozent am schnorchel
    was sagt da eine systemmorchel (pampa)

    froggi ist systemanalytiker
    muß immer die wasserqualität prüfen (überlebenswichtig)
    können dürfen wollen beinahe alle nicht
    (sind ja keine frösche)
    sehr schade

    (na miriam wie wärs)

    nun weiter mit posischief

    auf das der pampa seinem vordren zwirl
    ein startegie papierl durch das türl

    wy macht froggy das?
    pampa kennt die zentralen fragen
    nur will er sie immer falsch beantwortet haben

    (wie sagt die wuzz: putz)

    zu pampa (17:12)

    das passt ja perrrfeeekt

    Es sind eben Geisteswissenschaften, da kann man mit Mathe oder Physik
    oder Chemie nut Teilaspekte von erklärern, das Große und Ganze nie.
    Das geht eben nicht. (zitat)

    mit wasn dann du leere lehre gießkann

  16. Überfordert hat mich das nicht Magic, also Goldhandel,

    nur SEHR gewundert und offen gestanden auch etwas belustigt. Da kannst Du mal sehen, wie wenig VWL-Professoren wirklich können. Also viel hatte ich Lucky ohnehin nicht zugetraut, aber so wenig? Ich weiß ja nicht …

    Dir wird aber hoffentlich klarer, warum ich mit Politik nichts zu tun haben will. In meiner ersten VWL-Vorlesung sagte der Prof., der Mensch sei ein rationales Wesen. Dann rief er seine Hiwis im Sall, sie sollten ein Formular austeilen, FÜNF 10er-Hasen erhoben sich und verteilten die Zettel. Der Mensch ist ein rationales Wesen? Der Mensch von VWL-Prof. hatte zugegeben Geschmack, also das kann man nicht bestreiten, ein Raunen ging durch die Menge, also rational hatte er die nicht ausgewählt, eher mit dem Schwanz, der Mensch ist also ein rationales Wesen? Aha. Das Problem ist nur, wir haben nichts besseres, aber dann so zu tun als sei das ein Naturgesetz, hoch wissenschaftlich?

    Es sind eben Geisteswissenschaften, da kann man mit Mathe oder Physik oder Chemie nut Teilaspekte von erklärern, das Große und Ganze nie. Das geht eben nicht.

    Wäre ja auch schlimm, wenn die Welt so einfach wäre. Kannst Du mir mal physikalisch oder künstlerisch oder musikalisch oder mathematisch erklären, warum Du Deine Frau geheiratet hast? Juristisch? Vermutlich ist die Lösung weit einfacher, so was wie mir ist der Gummi geplatzt. 😉

    Siehst Du, und deswegen ist der andere Moselfranke vermutlich auich unglücklich in Berlin in der Einzelhaft der Ehe. Ramir ist der Gummi geplatzt, garantiert. Wollen wir ihn mal fragen, er wird alles leugnen und abstreiten, garantiert. Zamir, würdest Du sie nochmal heiraten, wäre Dir nicht der Gummi geplatzt? Die? Jetzt lüg nicht.

    Was ich übrigens bei der App über die Berliner Mauer sah, da gibt es ja ein Cafe namens Muschi Obermaier. Geh das mal überprüfen, ich wette mit Dir, das betreibt ein Altbayer (südlich der Donau).

    Gruß
    Pampa

    Immer mit der Ruhe Freunde. 😉

  17. Tragic,
    du kennst den Film „Manche mögen’s heiß“.
    Du kennst darin den alten Lustmolch der sich als „Shell Junior“ vorstellt.
    Der immer wieder mit dem Satz glänzt „Nobody is perfekt“.
    Der sich letzten Schwachsinn hinbiegt wie er ihn braucht.
    Der immer wieder seine X-Mama fragen muss.
    An DEN,
    an sein immer wiederkehrendes
    vor Geilheit, Impotenz und Realitätsverweigerung triefendes „Uahhhhhhh …“
    erinnerst du mich FATAL.
    😉

  18. Was iss übbhaubbt „Menschenbild“, ihr schlaueimer?
    1984 von Orwell, die „schöne, neue Welt“ von Huxley
    oder die verlorene christenheit unserer tage, die sich seit
    über 2000 jahren nicht nur glaubenstechnisch ausnehmen
    lässt?
    Ich höre und lese so gerne märchenkassetten und -bücher,
    ein schier unerschöpfliches reservoir an dotteleien,
    alles schon mal dagewesen, und alles in faabe und 3DD.

    Viele Grüsse aus Ludwigswinkel am Affenfelsen, Zamir

  19. @ 14:22 ..war echt lustig deine nummer mit dem afd-goldmuenzenverkauf, sinn und zweck dieses alternativen verzweiflungsaktes nachzuvollziehen hat hier jeden „ueberfordert“..auch champus, abba duuh hast es ja allen aufzeigt…..wer hier tatsaechlich ueberfordert ist, in solchen faelllen solltest in zukunft vielleicht
    mal in den spiegel schauen, aber vorher die augen oeffnen;-))

  20. Entschuldige Karel,

    hatte ich ganz vergessen, wie geht es Dir eigentlich? Wieder fit? Haben sie Dich endlich aus dem Krankenhaus raus geworfen?

    Na, das will ich doch hoffen. Nimmst Du eben ein Pillchen mehr, denke nicht weiter drüber nach, dann geht es schon gleich besser. 😉

    Wie sagt man doch gleich, wenn jemand ein bisschen hustet oder nießt?

    Gesundheit! 😉

    Gruß
    Pampa

  21. ich darf ergänzen, Eysel 14:27 u. 14:35, „auch die Aufklärung ist ziemlich spurlos an Denen vorüber gegangen“.. hat wahrscheinlich auf mich abgefärbt -… und man glaubt es kaum: Sie leben und „organisieren“ sich trotzdem!.. sie leiden aber nicht an „Unbeweglichkeit“, wie im Beitrag konstatiert, sondern, den Leuten, denen ich begegne, sind nur halb so alt (im Schnitt), wie die Mitteleuropäer.

    So ist das, ja!..
    und… bei der Arbeit

    http://www.kuksnet.de/dateien/kinderlieder/ein%20jaeger%20laengs%20dem%20weiher%20ging-Dateien/jaeger.gif

  22. Karel,

    nochmal zur D-AG, versuche nochmal zu lesen, was ich dazu schrieb und wie ich versuchte das darzulegen, auch Hintergründe bzgl. Regulierung. Das ist notgedrungen relativ kurz, ich könnte darüber auch drei Bücher schreiben.

    Kurzum, ich denke nicht, dass es damals wirkliche Alternativen zur Auflösung der D-AG gab, dass es eher viel zu spät kam. Bitte bedenke bei allem mal, D ist ungefähr so groß wie Florida, einer von 51 Bundesstaaten der USA. Die geben auch noch doppelt so viel für Militär gemessen am BIP aus als wir. Um was es da geht ist schlichtweg pure MACHT!

    Das gilt auch für Rechnungslegungsvorschriften und Kapitalmärkte. Love me or leave me. Leave me können wir uns aber nicht leisten. Verstehe mich nicht falsch, ich liebe das HGB und Gläubigerschutz, stille Reserven, auch wesentlich mehr als IFRS oder US-GAAP. Das ist viel gemütlicher auf der Hinterachse abgestimmt. Nur, danach fragt Dich international keiner, wir sind nicht der Rule-Maker.

    Und wenn Du global mitspielen willst, dann geht es eigentlich gar nichts anders. Übrigens, Uncle Sam hat an der „Bankenrettung“ verdient, nicht drauf bezahlt. Unsere Staatslenker mussten hingegen ihre eigenen Bad-Banks, die Landesbanken z.B., auf die Bücher nehmen. Uncle Sam hat die DB auch nicht „gerettet“, der hat die zwischenfinanziert und dabei auch verdient.

    Wenn Du Dir mal so im Nachhinein überlegst, Uncle Sam hat den absoluten Top-Banker von Goldman, Hank „The Hammer“ Poulsen ins Finanzministerium gesetzt, eine derartige Waffe haben wir gar nicht, bei dem war Draghi mal Vice und er Chair, kannst Du Dir das auch nur ansatzweise vorstellen, was der an Netzwerk global mitbringt? Und der Typ im Finanzministerium, na herzlichen Glückwunsch. Ich gebe Dir Brief und Siegel, der hat George W. Bush noch nichtmal gefragt, was er denkt, der hat ihm gesagt wie er denken soll.

    Wir wurden damals vermutlich noch nichtmal gefragt, was wir denken, auch Schröder und Fischer nicht, Eichel sowieso nicht. Oder glaubst Du Hank hätte einen Lehrer gefragt, der seine eigene Steuererklärung vermutlich kaum ausfüllen kann? Ich bitte Dich.

    Und dann kommt da noch etwas dazu, etwas sehr persönliches, Hank „The Hammer“ Poulsen kann Dick „The Gorilla“ Fold nicht leiden, der wollte Lehman zerstören. Lehman ging auch als Versicherer unter, nicht als Investment-Bank, Hank hat sie einfach sofort fällig gestellt. Das überlebt kein Versicherer. Dass dabei auch AIG halb umfiel war vermutlich gar nicht geplant, das sind so Kollateralschäden. Hank wusste haargenau was er tut und welche Risiken er dabei zeichnet, gegen den ist selbst Alexander Dibelius ein Mädchen.

    Kurzum, es geht immer und zu jeder Zeit um Geld und damit Macht. Ich denke nicht, dass überhaupt die Möglichkeit bestand, die alte D-AG zu halten. Dagegen spricht praktisch alles, das seither passierte. Selbst unsere größte Bank, die DB, ist weltweit nur ein Zwerg. Leider.

    Gruß
    Pampa

  23. @ under
    mit dem letzten Satz hast du zweifellos Recht.
    Keineswegs habe ich deine Zugehörigkeit bestritten.
    Vielleicht überprüfst du nochmal die innere Konsistenz deiner Ausführung (im vorletzten Beitrag) und die Annahmen und Unterstellungen
    die du dort – ziemlich mutig – machst.
    DAS ist ganz sicher Zeichen von Kultur.

  24. S c h o n wieder überfordert???
    Oder warum demonstrierst du ansatzlos deine Aggressivität.
    Und zwar nichts als diese.
    Kleiner Tip:
    Versuche mal NICHT die „Blitze“ in deinem Hirn
    so schnell aufs Papier zu bringen wie sie dich durchzucken.
    Die Leserlichkeit leidet ein wenig 😉

  25. Eysel, darf ich nach dem Gesagten für mich in Anspruch nehmen, daß auch – ich mich – (noch) zu den Belesenen zählen darf? … Uns unterscheidet vielleicht ja nur ein Quentchen: daß ich in einer völlig anderen Kultur lebe (vermutlich) als Du. Mehr ist zum Gesagten (in dieser Umgebung hier) nicht hinzuzufügen, vielleicht nur eins:

    „Recht-haben-zu-wollen ist kein Zeichen dieser Kultur!“

  26. Eysel, das wird ja immer kruseligga mit dir, „christliches menschenbild“ bedeutet mitnichten Sich menschlich im unterschied zu anderen unmenschen zu verhalten. Du weisst mal wieder vor lauter rer.nat.basierter abgewandtheit von geisteswissenschaft nicht wovon du redest. Denk und denkenken zu denken ist an voraussetzungen gekoppelt. Ebenso kommunizieren. Bei dur scheint vejdes nicht unproblematisch. Woran das wohl liegt, am geltungsbeduerfniss gewiss nicht, das sind bei dir ja die anderen. An der rechthuberey, an der rentnerhaft- unhemmbaren lust am diskutieren, wer weiss…abba, es ist schon besser mit dir geworden, von zurueckhaltung zwar noch keine spur, aber dieses apodiktisch-prohetische laesst du schon ein uebers andere mal links liegen:-)))

  27. Wenn dein hals so lang waere, untertasse, wie meine ‚angst um pensionsansprueche‘ klein ist, koenntest du aus einem brunnen auf dem mond wasser saufen;-)))
    Wenn ich dann eines nicht mshr allzu fernen tages in ruhestand gehe, beabsichtige ich mir einen gaertner zu zu legen, der die wiesen maeht und das laub der olivenbaeume zusammenschert, damit die schafe es leichter fressen koennen. Diesen hofclown leiste ich mir von meiner ‚pension‘. Du kannst dich gerne bewerben. Haushofsteiger;-)))))))

  28. @ under
    Ganz mutig unterstelle ich mal, dass du mich zu den Belesenen zählst. – Erklär mir doch bitte, warum (oder an welcher Stelle wenigstens ich behauptet hätte) Analphabeten nicht in der Lage wären ein „selbstbestimmtes etc.pp. …); warum der Analphabet dann sagen würde “Deine vielleicht schon, aber …); wieso deiner Meinung nach „der Belesene sich in aller Regel nicht mehr in der Lage, bei Problemen flüchtet er sich in Details, streitet sich mit Anderen unablässig über den richtigen und (ge-) rechten Weg und vergisst dabei eins: … usw.“
    Erklär mir doch mal, welche angeblich Belesene mit welchen „Taten und Worten“ diese deine „Urteile“ haben zu solcher „Reife“ gedeihen lassen, dass du diese Urteile dich traust sogar so grandios zu verallgemeinern.
    Bitte.
    •••
    Deinem link zu „dummem deutschen Geld“ würd ich nie widersprechen.
    ••••••••••••••••••••••••••••••••••••••
    @ Tragic
    wie verhält es sich denn mit dem „Menschenbild“ das da heißt „Recht auf Selbstbestimmtheít“ in der Kath. Kirche? –
    Ist dort nicht als „Sünde“ definiert den Tod zu wählen??? –
    In sofern ist das „christliche Menschenbild“ ganz sicher NICHT NUR ein heuristisches Bild. – Es straft mit Verdammnis es sei denn man liefert sich der Gnade aus. Diszipilinierung also vom Feinsten. –
    Ist der (dein) Versuch, dich selbst als „orientiert an einem Christlichen Menschenbild“ darzustellen, den Anderen als Nihilisten, damit als UNMENSCHLICH darzustellen, etwa kein verzweifelter Versuch …
    wenn dir „zum angerissenen Thema“ nix einfällt???
    Glaube DU ruhig weiter ans Paradies.
    Und lass dich von diesem Versprechen einlullen.
    Ich erlaube es dir 😉
    Wünsche dir auch viel Vergnügen mit der Jungfrau namens Angela 😉
    Hoffentlich erlaubst DU MIR über das „verlinkte Menschenbild“ nachzudenken 😉

    „Meine Angst?“
    Mir scheint deine Aggressivität weit eher eine Form der Externalisierung deiner Ängste ums Paradies zu sein als mir meine Gedanken zu ungewohnten Menschenbildern.

  29. Aus Deinem Munde hört sich das Wort „Schwachsinn“ ganz komisch an, Magier.. wolltest das Gesagte nur bestätigen..wa..!?

    … Deine Ängste um die Nachhaltigkeit der Pensionsansprüche, den kann ich Dir leider nehmen, da solltest dich an das „BundesAmt für Große Sprüche und Dauerhafte Schäden“ wenden.

  30. @Eysel, der liebe alte Gott hat uns die Freiheit gegeben, klug oder doof und gut oder böse zu sein. Das heißt aber noch lange nicht, dass das Jenseits will, dass wir doof und böse sein sollen, wie die IS-Idioten; Gott will, dass wir klug und gut werden. Dann haben wir im Jenseits nämlich ziemlich lange schöne Träume und können es dort oben sehr lange gut aushalten. Die armen IS-Leute, wie lange können sie sich die vielen Jungfrauen anschauen? Sagt den Muslimen in Deutschland, ihr Jesus=Isa (ausgesprochen Ißa) heißt auf Deutsch „Allah hilft“. Wenn wir Christen fest an den helfenden Gott glauben, also den Namen Jesu=Gotthilft ordentlich heiligen, bekommen wir den auch. Herzliche Grüße aus Celle, Dein Hans-Jürgen

  31. Gruesse zurueck nach Bad Schwafelbach, verwechselst du vielleicht ‚hirnskasten‘ mit der quarkbausteinsammlung deiner enkelinnen.
    Und zum thema „vorgegebenes thema“, ausgerechnet tunten-talk-zamir giibt diesen hinweis:-))))))?
    Undertaiga, dein erster satz von 12:37 ist – mit verlaub – schwachsinn! Du erstarrst mitunter in deinen gesten …lebst du nicht selbst ein aufrechtes sellbstbestimmtes leben zwischen schafs -und wolfsbild, warum willst du eigentlich andere mit deiner version zwangsbegluecken? Bist du vielleicht gar nicht so selbstbestimmt wie du tust, redest dir nur eine andere art von fremdbestimmung schoen?
    Wie auch immer, die einen hoeren die bell nie, manche nur wenn sie wollen und dritte andauernd. Hm, und dann gibt’s noch die mit dem tinnitus, nicht wahr zamir;-))))

  32. @Karel, gestern ist der Preis des Barrel Brent unter 80 gesunken. Wenn der auf 70 sinkt, ist das Putin-Russland bankrott. Müssen die Russen der Ost-Ukraine dann verhungern? Bei 75 wird das Fracking in den USA unwirtschaftlich. Googel mal „ahlers qeg“, damit Du besser in die Zukunft sehen kannst. Strom fast so billig wie die Luft zum Atmen. Wer hat was dagegen?

  33. Die theoretische Diskussion über Menschenbilder unter Belesenen führt in die Irre, so lange nicht belegt werden kann, warum auch Menschen, die von Lesen und Schreiben keine Ahnung haben, sogenannte Analphabeten, ohne weiteres in der Lage sind, eine selbstbestimmtes, von Gemeinschaft eingezäuntes Leben führen zu können.

    Wenn da nämlich einer käme, der sagen würde: „Eure Rente ist die nächsten fünfunddreissisch Jahre sischa“, da würde der Analphabet sagen: „Deine vielleicht schon, aber um die Meinige, muß ich mich ab sofort selber kümmern!“

    Der Analphabet ist auch in der Lage zu sagen: „Da mach´ ich nicht mehr mit, da könnt´ ihr mich am Arsche lecken! – Ich leb´ mein Leben so, wie ich es wirklich selber will!“.. zu solchweden Aussagen, ist der Belesene in aller Regel nicht mehr in der Lage, bei Problemen flüchtet er sich in Details, streitet sich mit Anderen unablässig über den richtigen und (ge-) rechten Weg und vergisst dabei eins:

    „Dass sein Leben zeitlich mit dem letzten Tag endet, es also begrenzt ist, es nicht wichtig ist, in welchem System er gelebt hat, sondern einzig allein DAS zählt, was er aus seinem eigenen Leben gemacht hat, er es nämlich verstanden sein, sich auf sein Umfeld zu übertragen. Hinderlich dabei ist immer: sich auf andere (den Staat) zu verlassen, sei es aus Bequemlichkeit, Desinteresse oder fehlender Einsicht. Aus diesem Stoff sind nämlich die Schafe gemacht.“

    +

    Für die Belesenen ein Hinweis vom Anlagestrategen

    über

    Dummes Deutsche Geld
    viel Vergnügen!

    http://www.handelsblatt.com/meinung/kolumnen/kurz-und-schmerzhaft/der-anlagestratege-dummes-deutsches-geld-seite-all/10975822-all.html

  34. Nun denn, das vorgabethema war doch
    „Lähmung des Landes“ und nicht, wie
    aus den letzten vier bis sieben kommentaren
    zu entnehmen, „Lähmung des Verstandes“.

    Wobei. wenn der verstand gelähmt ist,
    hat das land auch kaum noch eine
    schanze, ohohohohoh.

    Viele Grüsse aus dem Hirnkasten-Forschungszentrum
    in Bad Schwall-Bach, Zamir

    P.S.: Pampa, schreibt man Hirn hinten mit „s“,
    wenn der Kasten noch dran kommt oder ohne?

  35. Wo leugnet das christliche Menschenbild das Recht des Menschen auf Selbstbestimmung? Das ist doch Schwachsinn mit Methode und Absicht
    ….
    Du verwechselst christliches Menschenbild absichtsvoll mit dara anknüpfenden Vorstellungen von Religion und Religiösität, die dir erkennbar zuwider sind (Erlösung, Paradies…)

    Menschenbilder snd nicht wahr oder falsch, sondern vor allem ein heuristisches Mittel, insofern geeignet oder ungeeignet.
    Verstehst du den Unterschied?
    De Vorwurf der“ Flucht ins Moralische“ ist ie ebenso hilflose wie immer wieder gern benutzte Keule zur Diskreditierung all dessen, was über das zynische „Gott ist tot“-Postulat eines Lieblings Nietzsche hinaus geht.
    Das es ihn geben könnte scheint Nihilisten wie dir ja furtchtbare Angst einzujagen.
    Mangelt es da etwa an Selbstbewusstsein, an Offenheit und an Neugier?

  36. Der Haken an der Nutzung dessen was du „Christliches Menschenbild“ nennst
    ist NICHT das es nicht etwa falsch wäre. Falsch ist das Menschenbild sicher nicht. An der konsequenten „Nutzung“ des christlichen Menschenbildes zeigt sich immerhin deutlich: Es führt durch die darin eingeschlossene Möglichkeit zur Lösung von Realitäten und Illusionsbildung (sic Versprechung von Erlösung bis hin zum Paradies, WENN du nur …) DIREKT in genau DIE Versklavung von der im Artikel die Rede ist. – Ein Machtmittel ist mithin das „christliche Menschenbild) – Darüber hinaus „leugnet“ christliches Menschenbild das Recht des Menschen auf Selbstbestimmung. Bis hin zur Bestimmung des eigenen Todes. Damit ein „Menschenrecht“. –
    Ganz nebenbei:
    Was hätte deine (nur) Behauptung von „Gott auf Erden“mit dem Thema des Artikels zu tun???? – Ausflüchte ins angeblich Moralische sind das, sonst nichts.

  37. Was du als Theorie der Entstehung des „Skalven“ anpreist, ist m.E. der zum scheitern verurteilte Versuch das Wesen des Menschen ohne Gott auf Erden ex post zu bestimmen. Da lob ich mir das christliche Menschenbild, einfacher, realistischer und weniger spekulative, Eyselino.