Kriegsökonomie

Geschäftsberichte, Markenkommunikation und Terror als Produkt. Der „Islamische Staat“ agiert wie ein globaler Konzern.

Die Geschäfte der radikalen Terrororganisation „Islamischer Staat“ („IS“) laufen blendend. Das klingt schrecklich, ist aber wahr. Der Kampf um Kobane in Nordsyrien ist nur eine weitere martialische Transaktion. Sie ist ausgerichtet auf eine geopolitische Übernahme – so steigert der „IS“ seinen Macht- und Marktanteil gegenüber der internationalen Anti-Terror-Allianz. Mit bedrückender strategischer und operativer Präzision arbeiten sich die Dschihadisten im Mittleren Osten vor. Der „IS“ ist der reichste und bestorganisierte Terrorkonzern der Welt. Sein Produkt ist der Terror, seine Währung die Angst.

Seit 2011 wurde konsequente Arbeit geleistet. Der „IS“ agiert nicht nur auf schreckliche Weise kompromisslos. Er legt über sein Vorgehen in Geschäftsberichten („al-Naba“, die Nachricht) Rechenschaft ab – in Optik und Anmutung ausgerichtet an Konzernen der Weltwirtschaft und angereichert mit professionellen Infografiken. Ihre KPIs (Key Performance Indicators) heißen: Mordanschläge, Sprengstoffattacken, Enthauptungen.

Das Institute for the Study of War in Washington hat die Berichte systematisch ausgewertet. Allein für das Jahr 2013 verzeichnet das Portfolio der Terroristen 1083 Morde, 607 Granatenangriffe, 4465 Sprengstoffanschläge. Der Bericht liefert die Zahlen nach Bedarf auch noch differenzierter, auf einzelne Regionen der umkämpften Gebiete heruntergebrochen.

Die Geschäfte des „Islamischen Staats“ laufen auch finanziell blendend. Um die 425 Millionen Dollar soll die Terrormiliz allein durch die Plünderung der Zentralbank von Mossul erbeutet haben. Laufende Einnahmen stammen aus Schutzsteuern der Bevölkerung und dem Schwarzhandel mit Öl aus Quellen in den kontrollierten Gebieten. Für uns alle ist der Preis hoch: Menschen werden zu Hunderten brutal abgeschlachtet. Eine Milliarde Dollar hat der Kampf gegen den „IS“ die USA bereits gekostet. Es wird noch viel teurer werden – Kosten der Konjunktureinbrüche, Destabilisierung und des Vertrauensverlusts. In einer Ökonomie der Aufmerksamkeit ist Angst für Terroristen die härteste Währung.

Im Video: Chefredakteurin Miriam Meckel stellt die Ausgabe 42/2014 vor.

Uneinigkeit und Partialinteressen bei den Stakeholdern im arabischen Raum treiben die Preise hoch. Saudi-Arabien unterstützt offiziell die US-geführte Allianz im Kampf gegen den „IS“. Doch auf versteckten Wegen fließt das Geld von Großfinanziers im Land in die Kassen der Terroristen. Die Türkei dagegen, Nato-Partner, wir erinnern uns dunkel, hat für ihre Panzer an der Grenze zu Syrien Dauerparkplätze eingerichtet. Da stehen sie nun rum. Präsident Erdogan will vor allem eines nicht: die Kurden in Syrien unterstützen – und liefert ein Beispiel für politischen „moral hazard“. Die Türkei will den Nato-Bündnisfall provozieren, um dann vom politischen „Bail-out“ zu profitieren. Diese Uneinigkeit der Staaten in der Region lässt sich durch den „IS“ wunderbar hedgen: als Absicherung seiner Strategie geopolitischer und ideologischer Anteilsübernahme.

Alles, was der „Islamische Staat“ tut, ist durch eine professionelle Kommunikation des Grauens unterlegt. Videos von Enthauptungen und Autobombenexplosionen sind überall im Internet zu finden und verbreiten sich viral. Im Umgang mit Twitter und YouTube schlägt der „IS“ manchen US-Großkonzern. Eine eigene App („Die Morgendämmerung der Freudenbotschaft“), die das Telefon der Nutzer hackt und „IS“-Botschaften am laufenden Bit sendet, wurde durch Google gestoppt. Aber: Ein Twitter-Konto wird abgeschaltet, zehn neue entstehen. Das Internet ist eine große Marketingplattform – auch für Terroristen.

Die Terrormiliz hat eine starke Marke. Sie lässt sich auch für die Rekrutierung von Nachwuchskämpfern effizient nutzen: „Employer Branding“ für potenzielle Selbstmordattentäter und Söldner des grausamen Tötens. Wie weit die Zuversicht in ein gelungenes Leben und eine hoffnungsvolle Zukunft bei denen heruntergewirtschaftet sein muss, die sich davon blenden lassen, will man sich kaum vorstellen.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein von Miriam Meckel. Permanenter Link des Eintrags.

Über Miriam Meckel

Dr. Miriam Meckel ist Chefredakteurin. Die studierte Kommunikations- und Politikwissenschaftlerin sowie Sinologin startete als Fernsehjournalistin bei WDR, RTL und Vox, bevor sie eine Professur für Journalistik an der Universität Münster übernahm. Meckel war danach fünf Jahre Regierungssprecherin und Staatsekretärin für Medien, Europa und Internationales beim Ministerpräsidenten in Nordrhein-Westfalen und wechselte dann zurück in die Wissenschaft. Sie ist Professorin für Medien- und Kommunikationsmanagement der Universität St. Gallen, Schweiz, und Autorin zahlreicher Wissenschafts- und Sachbücher.

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Alle Kommentare [226]

  1. der frog hat sich intensiv
    mit dem dritten tief
    nur was bringt das jetzt noch
    the new generation macht das nicht
    ausgenommen hollywood
    weil geld im hut wird vermuut
    aber zitatate darüber und davon sind erlaubt
    solange man auch anderes abstaubt
    eine mix und keine fixierung

    zu Taubert
    das problem ist der groß karierte mitläufer
    mit beschränken fähigkeiten
    wenn er plötzlich nicht mehr so leicht mitlaufen kann
    was fängt der nun an
    eine finanzkarie er eh
    (heute geht so was)
    (mit the new einbildung)

    aber damals

    jedoch
    wie
    heute

    rattenfänger sind immer gefragt

    quer beet

  2. Der Film „Der ewige Jude“ sollte damals die Bevölkerung
    psychologisch auf den Holocaust vorbereiten, auch der Begriff „Ratten“
    soll darin vorkommen. Ich habe den Film bisher nur vom
    hörensagen gekannt und bin selbst nur durch diesen
    heutigen Zufall hier direkt darauf gestossen.
    Die Welt ist klein und man sollte sich nie zu weit aus
    dem Dachfensterchen lehnen, gelle …

  3. Eberhard Taubert war ein hoher Funktionär im dritten Reich,
    im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda
    und ist Autor des antisemitischen Hetzfilmes „Der ewige jude“.
    Er wurde 1958 von FJS als Berater eingestellt, bis Mitte der
    siebziger Jahre.
    Manche menschen haben seltsame karrieresprünge und
    es gibt „taten“, die nie verjähren, komisch …

  4. ich weiß nicht warum man sich
    an dem franzl josef so aufgeilt
    ein bayrischer bazi
    und durch und durch korrupt
    für das volk un für sich
    was bei kohl nicht so
    der war korrupt durch und durch für sich
    und dann erst das volk
    (aber so macht mann die große car er i)

    und so schätzt ich auch die merkelie

    kohl hat die
    große europäische korruptuion freigegeben

    strauß hätte wollte immer ein holzscheit
    dazwischen haben

    wieso lese ich so was intelligentes
    nicht hier
    ausser wenn mir

  5. Haalt den Gaul an, die Lockheed-Affäre in die FJS
    und Abs verstrickt gewesen sein sollen, konnte
    vor Gericht damals nicht bewiesen werden, somit auch keine
    Anschuldigungen an beide, in dieser Hinsicht, ohjemine,
    und zurück mit der Schmiergelder-Geschichte, keine Beweise.
    keine Schuld (schnellschuss zurück).
    Aber den hohen Funktionär aus dem ehemaligen Reichsministerium
    für Volksaufklärung und Propaganda, Eberhard Taubert,
    den engagierte FJS 1958 für sein Ministerium.

  6. Pampa,
    jetzt geh doch auch mal zu Wiki um näheres über FJS in
    erfahrung zu bringen und was liest Duhu daha:
    FJS und Hermann Josef Abs sollen von Lockheed
    geschmiert worden sein, soll heissen sie haben
    damals Gelderchen erhalten, hehehe.
    Wusstest Du überischens, dass Hermann Josef Abs ein
    Bankfachmann war?
    Ei der dauss, wie sieht denn jetzt der Franz Josef aus
    und der Hermann Josef noch dazu?
    Dann noch der Film, „Der ewige Jude“, tjaja die deutsche
    geschichte hält so manches für uns noch bereit, an
    überraschenden wendungen, gelle.
    Dass das alles nich nicht „bereinigt“ wurde bei Wiki wundert mich schon.

    Ja früher, da gab’s noch äschdde Politgrössen und Bankchefs, Zamir

  7. eine kleine satie für die vatie

    das problem ist der groß karierte mitläufer
    (und zukünftiger chef)
    im nadelstreifenanzug
    der vom tuten und blasen keine ahnung hat
    aber die hammelherde der chefen blöken halt so
    (von wo und wer kommt der chef denn morgen her?)

    da hat der pampa ein wirres geprappel losgelassen
    wie von zamir gefordert
    und dann ist man nicht mal in der Lage das zu ordnern
    is ja klar der mann muß schon das nächste fordern

    da gibts ja die Köpfe der Wirtschaft (www.wiwo.de) neben Blogs
    da könnte man dem Herrn dann getrost einen Platz ordnen
    die machens genau so (sportfreunde stiller)
    (hoffentlich fühlt er sich nicht geschmeichelt)

    denn diese werden ja permanent enteichelt von genau dem selben

    und na

    ja wo sind den jetzt die erkenntnislücken bei pampa (12:33)
    (kann sein ich deck was drauf
    warte aber auf den knauf)

    ist das hier die muppets show
    aber dann etwas mehr innovativ
    (pampa ausgenommen, der hat ja schon)

    und wenn ich da was schreibsel dann nicht wegen dem zamir
    weil der is mir ja sowieso immer beleidigt da für
    dabei ist der viel zu klein so wie mein engelein
    für mich muß er hier jetzt nur der pinocchio schein
    als vor nach bei spiel sein

    magic (13:26)
    es rennt
    ein verstecktes kompliment
    nach hawai
    und kann nicht schwimm
    ist das im inn (bei passau) jetzt
    (miriam fragen)

    mal ne ernstere

    ich lese hier zuwider immer wieder

    wenn das volk was machen täten tut

    nur wo find sich des volkes hut hier wieder?

  8. um gotteswillen, nicht mordmässige, sondern mordsmässige gaudi,
    wie Du siehst Pampa, ein kleiner fan von FJS steckelt auch in mir.
    Er war schon ein original, absolut.

  9. Pampa,
    hat der FJS nicht auch schon in den BW-Ursprüngen mit
    fragwürdigen deals geglänzt?
    Du erinnerst Dich bestimmt an die hölzernen Panzer aus
    der lieblichen schweiz?
    Guud, seine reden waren immer eine mordmässige Gaudi
    und ein volksfest für sich, da konnte ihm keiner das
    heilige wässerchen reichen, ausser dem bäderkönig.

    Moment, König war der Biedenkopf doch auch, jaa von Saxxen,
    da war doch auch was mit Holz, mit Möbeln und sowas, die
    hat er billiger oder gar umsonst „abstauben“ wollen, wer will
    es ihm verdenken, bei den damals mickrigen Zuwendungen
    für Ministerpräsidenten, da hätte ich mich auch durchgeschlaucht;
    entschludrige habe gerade den Kaffe auf meine Tastatur gesabbert,
    vor lauter lachen.

    Jaaa, FJS und Biedenkopf zwei hervorragende Comedian, Zamir

  10. Magic,

    Biko ist nicht schlecht, aber an so ein Jahrhundertalent wie FJS kommt er nicht ansatzweise ran.

    Reicht das? Oder reicht es sich im Osten etwas besser als an der Mosel zu fühlen?

  11. Wie kannst Du nur Pampa mit sowas kommen,
    der hat doch noch die windel und das sabberlätzchen,
    die er damals trug, als ihn FJS auf dem arm
    hielt, in einem goldenen schrein verwahrt, damit er
    dieses andenken in allen ehren weiter führen kann.

  12. Magic,
    Biedenkopf und FJS, jaaha geht’s denn noch doller und noch oller?
    Der eine hat die bratkartoffeln und der andere die lederhosen erfunden.
    Da wird ja der christlich-sozialdemokratische hund in der pfanne zerdrückt.
    Beide haben etwas gemeinsam, sie scheiterten grandios am
    schwatten Riesen aus Oggerschem, ohohohoh.
    Jetzt mach mal wieder ’nen punkt, sonst muss ich die
    EU-Notfallnummer anrufen.

    Viele Grüsse vom Wrack der Titanic, Zamir

  13. „Schulden, die Wirtschaftswachstum fördern, sind gute Schulden, wenn Wachstum die Bedingung ist für Regierbarkeit, Überwindung der Arbeitslosigkeit und sozialen Konsens. Kredite sind gute Kredite, wenn mit ihnen berechtigte soziale Anliegen finanziert werden, ohne deren Berücksichtigung der soziale Frieden gefährdet wäre.“
    Kurt H. Biedenkopf, ebenda, S. 170

  14. Kurt H. Biedenkopf, Zeitsignale. Parteienlandschaft im Umbruch. 2. Auflage, München, 1989, S.169
    reicht das?

  15. Hintergrund und Kontext bitte Magic,

    wenn Du Gottvater zitierst. Das Ergebnis ist ja bekannt, er formte das mit Abstand am besten wirtschaftende Bundesland mit der höchsten Lebensqualität. Auch Dein Intimus Eysel erkannte dies, nachdem er einen Großteil seines Lebens woanders verschwendete.

    Gruß
    Pampa

  16. „Es hat keinen SInn einem sterbenden Volk gesunde Haushalte zu überlassen. Deshalb ist der Finanzierung lebenswichtiger, dem Wohl der Bürger dienender Projekte Vorrang vor reiner Spartätigkeit einzuräumen.“
    (Franz Josef Strauß)

  17. http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/moskau-attackiert-amerika-wegen-niedrigem-oelpreis-13212757.html

    Wie sagte Paul Volcker doch, the Dollar is our Currency and your Problem! Reagan zwang die UdSSR nicht über Rüstung in die Knie, sondern über die Rohstoffpreise. Handelsembargos treffen die USA so gut wie gar nicht, uns schon. Hoffentlich verklinkert das mal jemand Ossi-Tussi, die Sowjetunion wurde über Saudi Arabien in die Knie gezwungen, über Geld, Kapital, den Kapitalmarkt, nicht über Moralvorstellungen. Bie besseren Moralvorstellungen hat derjenige mit mehr Geld, mit mehr Macht, so einfach kann das sein.

    Und willst Du nicht mein Bruder sein, so schlage ich Dir den Schädel ein. Basta!

    Herr Gott noch, es kann doch nicht so schwer sein sich mal gemeinsam mit Russland an einen Tisch zu setzen und Weichenstellungen sowie Konfliktlösungen im Sinne aller zu stellen und lösen. Weder Ahmed, noch Ivan oder Bill, auch nicht Franz Georg haben ein Interesse daran, dass sie sich gegenseitig umlegen und es ihren Frauen wie Kindern schlecht erginge. Das will bei Lichte betrachtet keiner egal welcher Nationalität. Warum auch?

    Geht es mir denn besser, wenn mein Nachbar leidet? Ich wüsste nicht, warum dem so sein sollte, das kann mir keiner schlüssig erklären.

    Karel, was machen Deine Krankenschwestern und die Doping-Mittel? Wenn Du das Gefühl hast, Du seist Supermann und liegst schon so verkleidet im Bett, haben sie Dich vermutlich etwas übermedikamentiert. Was machen wir heute so zur Abwechslung? Hm, wir prüfen die Oberflächenspannung der Hintern der Krankenschwestern und Assistenzärztinnen. Lang hin Junge und trage Deinen Eindruck auf einer Skala von 1 bis 10 ein. Sie werden Dich lieben Karel, besonders Schwester Miriam, wenn Du ihr sagst, Dein Hintern ist fast so knackig wie der von Schwester Isolde, auf einer Skala von 1 bis 10 hast Du einen sechser Hintern, knapp überdurchschnittlich. Seit ich hier bin hast Du Dich aber schon deutlich verbessert, trainierst Du? Wenn Du so weiter machst, hast Du in zwei Jahren einen ähnlich schönen Hintern wie Schwester Olga.

    Karel, es ist überhaupt nichts Verwerfliches dabei, wenn sie Deinem Mädchen sagen, nehmen Sie um Gottes Willen ihren Mann wieder mit, der ist gesund genug. Noch drei Patienten dieser Sorte und ich kündige …

    Tja Karel, so stellen sich Atheisten die Unendlichkeit vor: Lokalverbot auf dem Friedhof.

    Gute Besserung, schlechten Leuten geht es merkwürdigerweise immer gut, beherzige das! 😉

    Gruß
    Pampa

  18. oho, die alten Römer. Kinder, wie die Zeit vergeht! Unsere Gegenwart, die gestern noch Zukunft war, ist morgen schon Vergangenheit.

  19. Die römer gingen damals an ihren erfolgen zugrunde,
    sie verfaulten von innen heraus und es fehlte ihnen
    die kraft sich zu erneuern, sich selbst in frage zu stellen
    und ihr system rechtzeitig zu verändern, den neuen bedingungen
    anzupassen, dann folgte unweigerlich der kultur- und sittenverfall,
    die führungsebene versagte und huldigte komplett den jungen knaben.

  20. Andersherum, gäbe es die Ukraine-Krise, Ebola, den IS,
    die Bundeswehr und die grossen Probleme der hohen
    Arbeitslosigkeit in der EU nicht, dann müsste man alles
    erst erfinden, wiehie schrecklich.
    Inzwischen wird hier in der wiwo der Nürburgring wieder
    hochgekocht, ein beispiel für das nichtfunktionieren der
    politdoofies und ihres systems, denn für ein solches „vergehen“ müsste
    die eehsspeedeehh freiwillig zurücktreten oder getreten werden.
    Kurt Beck über die „Bank“ legen und ruff uffs Popöchen, bis
    er wimmert und schreit, naha iss doch wahr.
    Wie prügelstrafe, der merkt doch sowieso nixx, ohohohoh.

    Viele Grüsse aus Määnz, Zamir

  21. Pampa,
    hier iss die themenvorgabe, wieso lenken die
    dusselichen westmedien von ihren selbstgestrickten
    problemzonen ab: „Niedergang der Wirtschaft durch noch
    höhere Verschuldung, Konzeptionslosigkeit der Superreichen
    durch fehlende Anlagemöglichkeiten, Der moderne
    Trottelmensch kann mit den Erfindungen der Neuzeit nicht
    umgehen und wird von daher immer blöder.“ ??XX!!

    Sooho nun haste ein kleines bündel, geschnürt von einem
    der profundesten kenner der szenerie, dann mach was draus.
    Und kein Herumgemeckere, vahasch …

    Viele Grüsse aus Ruh-Poldi-Ing., Zamir

  22. Pampa,
    komm schon, sooho geht das nicht weiter hier,
    Du musst den Buhmann spielen, den Haudrauf-Joschi,
    den Bibber-Bitterbösen, den Prügel-Ede und so weiterfort.

    Warum, weil Du dich am besten dafür eignest, Dein profil
    passt geradezu in jede hutschachtel.

    Also, her damit, ein feines addiggelschen mit allen finessen
    und wir machen Dich dann wieder ferdisch, herrje streng Dich
    doch auch ein bisschen an, es ist doch dein Job, Du wolltest
    doch Confrencier und Aufmucker sein, dann bring‘ endlich was,
    damit wir und drauf stürzen können; soll ich Dir auch noch
    ein thema vorsagen?

    Viele Grüsse von den schrecklichen Kindern der Neuzeit, Zamir Sloterwicz

  23. Nee, habe ich nicht vergessen,
    Eyss und ich überwachen den ganzen krom,
    sonst schlagt ihr wieder über die stränge,
    soo wie damals mit den matrosen in kiel,
    im november 1918, das können wir uns nicht
    mehr leisten, dass alles ausser kontrolle gerät,
    iss doch klar, odda?
    Viele Grüsse vom Kaiser Willäm, Zamir

  24. Magic,
    bis zum ironischen männer hin- und her- Rennen auf
    Hai-Wai-kiki, wirst Du zum sonderbeauftragten für
    FlüchtlingsWellBlechUnterkünfte ermahnt und der
    Pampus macht den Barras, karel wird zum Merkel-
    Betreuer und der „untere Dischar“ führt die revoluzzions-
    armeen vom bosporus über die dardanellen zum hunszurück
    und wieder nach vorne.
    Verdammich, wir sind es unserem völkchen schuldich, dass
    endlich bewegung in unseren untergrund kommt, sonst
    wird alles in dekadenz und lethargie verenden, lassen
    wir es nicht soweit kommen, heute beginnt der lange Marsch
    durch die europäischen Institutionen, allez hoppapampa.

    Viele Grüsse aus der Regiezentrale, Zamir