Der verspätete Marx

Ein Gespenst geht um in Deutschland – grummelnder Antikapitalismus und die Furcht, alle Lebensbereiche würden ökonomisiert.

Von dem zu früh verstorbenen Feuilletonisten Frank Schirrmacher stammt die Formel vom „Primat des Ökonomischen“, das Deutschland beherrsche. Seither ist ein gepflegter   Antikapitalismus en vogue; gewarnt wird vor dem „Durchmarsch der Marktradikalen“ und ihrem „Versuch, wirklich alle Lebensbereiche ökonomisch zu verwerten“. Es ist die bekannte Melodie, seit Karl Marx und Friedrich Engels im Kommunistischen Manifest schrieben, dass dieser Kapitalismus „kein anderes Band zwischen Mensch und Mensch übrig lasse als das nackte Interesse, als die gefühllose ,bare Zahlung‘“. Selbst dem „Familienverhältnis werde sein rührend-sentimentaler Schleier abgerissen und es auf ein reines Geldverhältnis zurückgeführt“. Dominiert das ökonomische Denken die Moral, wird nur noch kalkuliert, auch in den heiligsten Bezirken der Profit maximiert?

Die neue Art spätmarxistischer Gesellschaftskritik hat mitgeholfen, dass ein ganz anderer  Trend das Land beherrscht: die gedankenlose Entökonomisierung staatlichen Handelns.

Mit ihrer Rentenreform hat die faktisch sozialdemokratisch geführte Bundesregierung gerade sämtliche Gewissheiten in den Mülleimer getreten, wie die, die da lauteten: Die Chose ist nicht finanzierbar; schon in zwei Jahren läuft aus dem Ruder, was den Menschen über Jahrzehnte ihrer Lebensplanung eigentlich Verlässlichkeit vermitteln sollte. Aber es ist halt angeblich „gerecht“. Schade nur, dass dies zukünftig Menschen völlig  ungerechterweise bezahlen müssen. Schlimmer noch als die absehbaren Finanzlöcher, die dann irgendwie gestopft werden müssen, ist aber, dass eine Fata Morgana der Machbarkeit vermittelt wird, die über die böse Zukunft hinwegtäuscht: längeres, sehr viel längeres Arbeiten für weniger Rente, statt einer abschlagsfreien Rente mit 63. So wird in immer neuen Bereichen staatliches Handeln ohne Rücksicht auf die dafür notwendigen  Ressourcen durchgesetzt. Die Energiepolitik löste eine Kostenexplosion und großflächige Naturzerstörung aus. Beim Mindestlohn wird schnell von menschenwürdiger Bezahlung und von Hungerlöhnen gefaselt, die unter 8,50 Euro beginnen. Aber wenn es sie nun doch nicht gibt, die Millionen von gut bezahlten Jobs für gering Qualifizierte? Was dann? Der regierungsamtliche Zynismus zeigt sich entfesselt, wenn man das Aus für Unternehmen, die nur weniger bezahlen, geradezu erzwingen will. Schön, aber was machen dann die Mindestlohn-Arbeitslosen? Ist subventionierte Arbeitslosigkeit wirklich besser statt zugegebenermaßen mickrig bezahlte Teilhabe und Aufstockung?  Wünsche können nicht ohne Rücksicht auf Ressourcen und Konsequenzen verordnet  werden – sie müssen erst einmal verdient werden.

Rot-grüner Fleischmarkt

Wer aber ein gut gemeintes Projekt nach dem anderen durchzieht, ohne die  Konsequenzen zu beachten, dem geht es wie der früheren rot-grünen Regierung. Sie hat aus der ehemals geächteten Prostitution ein „Normalarbeitsverhältnis“ mit  Sozialversicherungspflicht gemacht. Befreit von jeder Repression wie sonst nur eine Flickschusterei, hat die nackte Normalarbeit begonnen, alle Wohnviertel zu durchziehen,   und aus Deutschland den Flatrate-Puff Europas gemacht, der Busse von Sextouristen  aller Länder anzieht: Erst wurde ein lukrativer Fleischmarkt geschaffen, und jetzt wundert
man sich, dass er funktioniert.

Moralische Argumentationen ohne ökonomische Analyse  der Kosten, des Ressourcenverbrauchs und der unerwünschten Begleiterscheinungen  sind zutiefst amoralisch. Inklusion ist der jüngste Versuch, der Gutes will und Böses  schafft: Behinderte Kinder in überfüllten Klassen ohne Betreuer und behindertengerechten  Schulumbau verschlechtert die Lage aller – der Behinderten wie der Nichtbehinderten.  Warum tun wir unseren Kindern das an?

Nicht weniger Ökonomisierung braucht Deutschland, sondern dringend mehr davon. Denn früher als erwartet rächt sich Ignoranz  – die Gesetze der Ökonomie sind unerbittlich.

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Alle Kommentare [191]

  1. Die Alternative zum Kapitalismus heißt Plünderung mit dem Mittel staatlichen Zwangs.
    Wir bekommen sie schon heute zu spüren, z.B. in Form von Rundfunkgebühren, die für jede Wohnung, jedes Hotelzimmer, jeden Mietwagen und jeden Arbeitsplatz mit Computer entrichtet werden müssen. Dafür bekommen wir irgendeinen Mist aufs Auge gedrückt, bei dem es gleichgültig ist, ob wir ihn anschauen oder nicht – bezahlen müssen wir ihn auf jeden Fall.

  2. Diese Gesellschaft sucht einerseits „Leben ohne Grenzen“ (beispielhaft, nicht nur in der Inklusionsdebatte)

    – andererseits erwartet sie die moralischen Grenzen als staatliche Verordnung (nicht nur Klaus´scher Beitrag läßt darauf schließen, nachdem man sich von herkömmlichen Religionen abgewendet hat, werden neue gesucht, …eine Pastorentochter und eine Pastorenspitze sind keine zufälligen Konstellationen..)…

    Es wäre überraschend, wenn sie weder das eine noch das andere erreichen würde:

    viel wahrscheinlicher ist, es erwartet sie

    das Blaue Wunder am Firmament des egozentrischen Weltenraums:

    + mit noch mehr staatlicher Gängelung

    + mit einem noch aufgeblähteren Wasserkopf, der weder Gerechtigkeit schafft (weil der Einzelne, auch der unersetzliche Beamtete und anderweitig Un-Nützliche, zunächst nur an sich denkt…)

    + noch das Glück im Paradies verheißt, weil dem das Fegefeuer mit Flammenwerfern vorgeschaltet ist, das den Scheinheiligen eine gesonderte Behandlung samt Unterbodenwäsche im Genitalbereich garantiert!

    + Am Ende ist der Bürger geplündert, der Staat bankrott, die Industrie und die Mitdenkenden sind zu großen Teilen abgewandert, und das Heer der mutwillig produzierten oder importierten Bedürftigen ist nicht kleiner geworden. Dann werden die Umverteiler wie 1989 die Hände falten und seufzen:

    **Unsere Idee war zu gut für diese Welt. **

    Es grüßt: Der Holzweg – Meine SPD – Meine Tante Frieda – und die Pampa (nicht Der!) aus

    Klein-Kleckersdorf
    Currywurst um viereurozwanzig
    Biogas-Kraftwerk
    Säbelzahntiger
    und der Frage, was das alles mit den Finanzmärkten zu tun hat…

    http://www.rottmeyer.de/currywurst-mit-pommes/

    Gruß aus der kognitiven, affektiven und psychomotorischen Lernbereichs-Anstalt samt ihren dissonanten Interdependenzen.

    pS: Ahlers, was willst´e mit den Sieben Todsünden, wo´s der Herr doch den Seinen im Schlaf gibt, hä?

    außerdem: Dem Geißler ist zu widersprechen, nicht die Einstellung zu Hilfesuchenden hat sich pervertiert, sondern Vater Staat hat aus Hilfesuchenden (Geben und Nehmen und Dankbarkeit als jahrtausend alter Tradition des Abendlandes…) Anspruchsberechtigte gemacht, denen ein Anwalt zur Seite steht, der von der Allgemeinheit zu bezahlen ist, damit sind aus dem (moralisch) Hilfesuchenden massenhaftes Klientel von Anwälten erwachsen, mit deren Hilfe knallhart ein Geschäft der Sozialindustrie erwachsen ist. … Geißler kann sich nur über seinen eigenen Bockmist wundern, den er selber mit angeleiert hat…

  3. Herr Stöcker,

    ich komme nicht aus der Sackgasse Geld- und Außenwirtschaftstheorie, sondern aus der Ecke Portfolio-Management und Risk. Wer von uns beiden hier im tiefsten Mittelalter denkt, sei mal dahingestellt. Geld hat für mich keine funktionale Bedeutung per se, sondern nur in Form von Liquidität und Lagerhaltungsrisiken in einer großen Relation.

    Es könnte auch sein, dass Sie den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen. Schon mal überlegt, sich selbst hinterfragt?

    Back to the roots, to the Basics. In Ihrem Portfolio befinden sich neben Aktien, Bonds, Immos, etc. auch ein Apfelbaum.

    Was ist dieser Apfelbaum wert und wie korreliert er mit den anderen Anlageklassen?

    Das mag sich nun lächerlich anhören, aber versuchen Sie mal zu eruieren, was alles genau den Wert des Apfelbaumes beeinflusst. Wir könnten das hier auch mal zusammen versuchen, was alles beeinflusst den Wert, genau genommen den intrinsic Value respektive ohne Margin of Safety, den Net Present Value des Apfelbaumes?

    Apple Inc. meint ja jeder bewerten zu können, wie aber bewertet man einen Apfelbaum?

    Also ich gebe mal ein paar Hinweise, sagen wir zum Beispiel mal:

    1. Kosten für die Pflanze
    2. Kosten für die Erde und das Grundstück
    3. Spritzmittel
    4. Drohverlustrückstellungen für Nachbarkeitsstreitigkeiten, wenn der Apfelbaum größer wird und über den Zaun ragt.
    5. Entwicklung des sicheren Zinses, mit dem künftige Apfelerträge diskontiert werden.
    6. Künftige Zahlungen für Holzpreise, wenn der Apfelbaum umgeschnitten wird?
    7. Gärtner und Erntehelfer.
    8. Economies of scale, wenn wir viele Apfelbäume „betreiben“ und maschineller Kapitaleinsatz. (mit Zins)
    9. Die Wachstumsrate der Apfelernte und die Grenzkosteneffizienz des eingesetzten Düngers.
    10. Die ertragswert-orientierte Betrachtungsweise des Betreibers des Apfelbaums.

    Gut, kann man beliebig verlängern. Nun frage ich Sie aber etwas anderes, passt zu Ihrem Portfolio besser ein Apfelbaum, oder ein Goldstück? Weder noch, werden Sie denken, kaufe ich lieber Aktien oder Bonds instead, werden Sie vielleicht denken und wie finanziere ich mich überhaupt? Wie elastisch ist die zu erwartende Net Present Value Entwicklung zur allgemeinen Entwicklung des Marktportfolios k aus dem CAPM. Das CAPM ist redundant, wie in jeder Relation üblich.

    Na? Im Mittelalter wurde auch nicht viel anders gedacht, das ist dem Menschen immanent, er diskontiert eben seine Hoffnungen und Vorstellungen.

    Aber gut Herr Stöcker, nennen Sie meine Wahrnehmung der Kapitalmärkte global und der aktuellen Gegebenheiten vor Ort ruhig mittelalterlich, das sei Ihnen unbenommen. Weder Moraltheologie noch Kant’sche Dialektik vermögen aber wirtschaftliche Entwicklungen auch nur annähernd in Relation zu erahnen. Das ist reine Kapitalmarkttheorie, in Maschinen und Systeme gegossen.

    Was ich an Ihrer Stelle auf Ihrer Webseite mal ändern würde, wäre ständig das Wort Mythen zu bemühen, passt ja auch zu Mittelalter. This time is different, sind die vier teuersten Worte am Markt. Vielleicht lassen sich ja halbseidene Verschwörungstheorien ganz gut verkaufen, sicherlich sind Sie auch absolut von sich überzeugt, aber etwas demütiger wäre ich schon.

    Bleiben Sie dran, Sie werden ganz gewiss in Klaus einen Mitstreiter für eine „gerechtere“ Welt finden, fragt sich nur, wer die Deutungshoheit darüber beansprucht. 🙂

    Ich sage es Ihnen: Der Markt! 😉

    Gruß und schönen Sonntag
    Pampa

  4. Römerle,
    wenn Du möchtest, kann ich Dir ein fix und fertiges konstrukt
    entwicklen, auch für diese renten-ablenkungs-demagogie,
    das am ende ähnlich aussieht, wie die entdeckung der jahre-
    langen demografie-lügengeschichte.
    Es werden immer nur bestimmte „rosinchen“ herausgepickt, iss
    Dir das schonmal aufgefallen, dann wird der erklärbär-mechanismus
    in schwung gebracht, einige altprominente aktiviert und ein
    schmissiger werbespot eingeblendet, feerdisch ist das mondgesicht.

    Man muss es halt nur wissen, quasi im hintergrund, von daher
    stammt auch der begriff: Hintergrundwissen, weisst Du?!

    Ich finde es auch recht niedlich, wie diese vielen rechenbeispiele
    ablaufen, immer nach dem gleichen, abgewetzten musterverfahren,
    danach ist mir auch wieder klar, wieso der kapitalismus
    im voksmund auch dösbaddel-kapitalismus oder schwachmaten-
    kaputtismus genannt wird, ohje-ohje-ohjemine.

    Das rechnen, die pure logik und das einfache spiel der gedanken,
    verbunden mit etwas gesundem menschenverstand, waren noch
    nie die stärken der pfeffersäcke, zinseintreiber, halsabschneider,
    bwl-er, vwl-er, sonntagsökonomen und solcher, die es gerne noch
    werden möchten, von daher werden ja auch anlageprodukte massenweise
    angeboten, die selbst die gescheitesten anlageverramacher kaum
    verstehen, die börsen erliegen lieber dem spekulantentum und
    das reale wirtschaftliche treiben dirigieren monopole durch
    preisabsprachen und sonstige mauschleien und andere korruptionen.

    Wer braucht hier Karl Marx, den armen kerl, der hatte sich am
    ende selbst verhaspelt, genau so wie unsere fussa-ballacka-helden
    im brasilianischen busch, husch, husch.

    Schwach zu schwach gesellt sich gern, Marx und der kapitalismus,
    so wie es uns gerne die landläufige lehre erklöören tääte, diese
    oberknödelhamsterfresser, ohohohohoh.

    Schönen Sunndaach, Zamir

  5. @ Pampa 21. Juni 2014, 10:18 Uhr

    Roland Tichy und auch Sie (wie ich vor 2 Jahren auch noch) sitzen einem riesigen Irrtum zum Thema Geld und Schulden auf und befinden sich damit in der übergroßen Gesellschaft der 99,9 %. So etwas gab es schon einmal. Das nannte sich damals kopernikanische Wende und konnte/wollte von den Zeitgenossen damals auch nicht erkannt werden, da es das ganze religiöse Paradigma der „Krone der Schöpfung“ desavouierte. Wir stehen in der Geldpolitik vor einem ähnlichen Paradigmenwechsel.

    Mit Ihrer Argumentation beweisen Sie mir, dass Sie ökonomisch im Mittelalter stehen geblieben sind (wie die meisten Ökonomen) und weder verstanden haben, was Geld ist (umlauffähige Schulden/Forderungen), noch die zeitliche Kausalität von Investieren und Sparen begriffen haben (aus ex ante „I“ folgt ex post „S“: I=>S). Hier können Sie Ihr bisheriges unerschütterliches Weltbild überprüfen: http://zinsfehler.wordpress.com/2013/10/13/neun-masnahmen-fur-ein-europa-in-frieden-freiheit-und-wohlstand/comment-page-1/#comment-88

    Aber Vorsicht! Nehmen Sie sich in Acht vor den bösartigen Tücken der kognitiven Dissonanz.

  6. @
    „Mit ihrer Rentenreform hat die faktisch sozialdemokratisch geführte Bundesregierung gerade sämtliche Gewissheiten in den Mülleimer getreten,…“
    „statt einer abschlagsfreien Rente mit („AB“ muß es heißen!!) 63.“…
    ich frage mich immer wieder warum wird fast nie die Mütterrente(„Kindererziehungszeitenrente“) erwähnt,doch nicht weil auch Studierende davon profitieren?

    Apropo:
    Wer profitiert?

    Von der Rente ab 63 können anfänglich BIS( viele werden nicht auf die 500€ und mehr, verzichten können) zu 200.000 ??Personen pro Jahr profitieren, davon sind rund ein Viertel Frauen. Das bedeutet nicht, dass 200.000 Personen früher in Rente gehen. Denn auch nach geltendem Recht gehen Personen im Alter von 63 Jahren in Rente, allerdings mit Abschlägen. Diese Menschen können nun nach 45 Jahren ohne Abschläge(1,5 Jahrgänge) in Rente gehen.
    Was kostet es?

    Die Rente ab 63 ist verbunden mit anfänglichen Kosten von rund 0,9 Mrd. Euro pro Jahr, die rasch auf 2 Mrd. Euro pro Jahr ansteigen. Langfristig (2030) wird mit Kosten von rund 3 Mrd. Euro pro Jahr gerechnet.

    Die Kosten des Gesamtpakets sind im Gesetz dargestellt:
    Mehrausgaben in der gesetzlichen Rentenversicherung (in Milliarden Euro einschließlich Krankenversicherung der Rentner, heutige Werte)

    http://www.rentenpaket.de/rp/DE/Alle-Fakten/Die-Leistungen/Rente-ab-63/rente-ab-63.html

    Angeblich :
    “ Die Chose ist nicht finanzierbar; schon in zwei Jahren läuft aus dem Ruder(wegen max 9,3 Mrd € ? 😉 ), was den Menschen über Jahrzehnte ihrer Lebensplanung eigentlich Verlässlichkeit vermitteln sollte. Aber es ist halt angeblich „gerecht“. Schade nur, dass dies zukünftig Menschen völlig ungerechterweise bezahlen müssen.“
    Obwohl für 2015 die Mütterrente(und wer hierbei alles berechtigt ist,mein lieber scholli) 6,7 Mrd kostet
    und die für Bes. langj. Versicherte (mind.45 Jahre eingezahlt) BIS zu 1,9 Mrd €
    „für dies zukünftig Menschen völlig ungerechterweise bezahlen müssen.“
    Hä?was ist den mit den Mrd. die in mind.45 Jahren eingezahlt wurden ?? Ach ja die bekommen wohl ungerechterweise schon älteren Rentner 😉

    Salve

  7. Pampa,
    ich glaub jetzt hast Du’s,
    nochmal, warum erblüht
    das Grün, es grünt sooho
    Grün, wenn die scheinchen
    fliehn, wird alles grün …

  8. Na Null,

    dann versuche ich mich mal als Bundestrainer, einen Personalausweis, der mich von 80 Millionen dazu berechtigt, habe ich ja.

    Also ich würde Lahm hinten links spielen lassen, dafür Höwedes auf die Bank. Dafür kommt Schweinsteiger auf die sechs. Weiter würde ich Roman Weidenfeller für Özil einwechseln, den ins Tor stellen und Neuer in die Sturmspitze, dafür Müller auf die rechte Seite ziehen.

    Außerdem würde ich Jogi rauswerfen und Heynckes auf die Bank setzen, flankiert von den Co-Trainern Klopp und Guardiola.

    So, damit dürfte ich eine ziemlich einzigartige Meinung sicher haben. 😉

    Ich verstehe ja nichts davon, aber mal ehrlich gesagt fiel selbst mir auf, dass wir vom gegnerischen Strafraum bis zur Mittelfeldlinie ein elendiges Loch im Zentrum haben. Da fehlt die Anspielstation, da fehlt einer neben Kroos, der auch mal abzieht und da sind riesige Löcher, welche die anderen geradezu einladen wieselflink aus der Zentrale über die Flügel zu kontern. Das ist Müll. Dafür spielen wir inklusive Lahm mit fünf Verteidigern, davon vier Innenverteidiger. So ein Schlappschwanz, so würde ich vielleicht Untergiesing gegen den FCB spielen lassen, in der Hoffnung, nicht zweistellig zu verlieren, mit etwas Glück.

    Was soll das?

    Im Übrigen Null, was heißt hier Unentschieden gegen die USA, BITTE? Der Auftrag kann doch nur lauten, denen hauen wir die Hütte voll, es wird ihnen noch leid tun, dass sie gegen uns spielen mussten. 90 Minuten volle Kampfkraft, drauf da, beinhart, bis Klinsi das dämliche Grinsen vergeht. 😉

    Gruß
    Pampa

  9. @21. Juni 2014, 17:24 Uhr
    Dank an MrSkyjellyfetty
    Ich schlafe doch nicht mit meiner SPD; ich kritisiere meine Oberen so sehr, dass ich in Celle einen Maulkorb bekommen habe; darf keine Zettel mehr verteilen. Lest mal meinen 76. Artikel von 2012: http://ahlers-celle.de/Religionsreform/03-oktober-2012-politik-kirche-und-wissenschaft-beendet-endlich-den-geld-krieg-der-oberen-50-gegen-die-unteren-50-76-2012
    Danke für Gandhis Definition der 7 Todsünden

    1.Reichtum ohne Arbeit
    2.Genuss ohne Gewissen
    3.Wissen ohne Charakter
    4.Geschäft ohne Moral
    5.Wissenschaft ohne Menschlichkeit
    6.Religion ohne Opferbereitschaft
    7.Politik ohne Prinzipien
    und noch ein Satz aus Heiner Geißlers Buch “Sapere aude”:
    “Die Ökonomisierung der Gesellschaft hat dazu geführt,dass die politisch Verantwortlichen und die Angehörigen der Verwaltungen Menschen,die etwas kosten,als Feinde der Gesellschaft betrachten.Die Einstellung gegenüber Hilfe suchenden und Antragstellern hat sich pervertiert.”

  10. Löff iss ja nicht gaanz blöde, dafür dass er kein konzept
    gegen die afrikaner auf die beine stellen konnte, in fast
    einer woche, hat er nun wundersame ausreden erfunden:
    „Ein irrsinniges, faszinierendes Spiel, Spannung pur und
    ein Kampf mit allen drum und dran“.

    So kann man es dann auch drehen, lieber bundesjogi,
    wie hätten sie es denn kommentiert im falle einer
    deutschen niederlage?

    Guud, dann müsste praktisch Ghana in die rolle des kommenden
    Weltmeisters schlüpfen, wenn auch nur für einige tage, das reicht.

    Nur nichts zugeben oder eingestehen, warum denn auch?

  11. Null,
    Löw’s jungs werden standfussballweltmeister,
    weltmeister am kickerkasten und wenn es darum
    geht, sich mit einer ganz bestimmten, falschen taktik auf den
    nächsten gegner einzustellen, mehr aber auch nicht.

    Überischens, die süd- und lateinamerikanischen mannschaften
    werden in ihrer gewohnten umgebung noch mehr kräfte
    freisetzen als uns lieb sein kann, versprochen; abba äschdd.

  12. Null,
    wieso sind das überraschungen, wenn uns spananien und
    die engeländer verlassen, schwuppdiwupp?
    Satte, übersatte millionärsjüngelchen wurden halt mal vorgeführt
    und da fehlte möglicherweise mehr noch als der ganz gewöhnliche
    elan.
    Italien, Brasilien, Portugal, Argentinien und Deutschland haben
    bisher auch vornehme zurückhaltung geübt und bleiben uns ihr
    wahres gesicht schuldig.
    So verwundert es nicht, dass eingespielte teams, wie Chile, Mexiko,
    Kolumbien, Costa Rica und Holland die richtung vorgeben.

    Lövv hat sowieso keine ahnung wie dieses spiel funktioniert, diese
    nichtahnung hat er von seinem klinsiboy abgekuckt, es reicht halt
    nur für mittelklasse und finito.
    Die spanische ballbesitz-ära ist nach acht jahren beendet, nur nicht
    für senor Pep, der verpeppelt seine bayern damit weiterhin und hat
    somit leichtfertig, wie er nun mal iss, den begehrtesten titel verschenkt,
    da gefällt mir sein Audi-werbe-Spott wesentlichn besser, gelle.
    Was hat es den deutschen kickern gebracht, dass sie sich Ghana-videos
    angesehen haben und dann doch den versuch starteten, mit einem
    impertinenten standfussball in die schlacht zu „reiten“.

    Löff und seine bengels haben wiedereinmal viel zeit verschenkt,
    sie haben die möglichkeit nicht genutzt gegen Ghana neues und
    raffiniertes zu bieten und haben im gegenteil versucht die fan- und
    fachwelt zu hintergehen, das reicht sooho nicht herr bundestrainer.
    Wie wollen die den titel holen, wenn sie soviel vorbereitungszeit und
    möglichkeiten locker den bach runterlaufen lassen.
    Weltmeister wir man nur mit überzeugenden auftritten gegen die
    verschiedenen spielmodelle aus europa, afrika, südamerika und dem
    rest der welt, anders geht das heutzutage nicht mehr.

    Wenn der bundesonkel noch eine batterie lernbereitschaft frei hat,
    dann sollte er modernen fussball bevorzugen, a’la chile, costarica,
    kolumbien und den niederlanden, sonst werden wir diesmal wieder nicht
    vizeweltmeister, woll.

    Bisher haben wir mehr spektakel erlebt als fussballerischen glanz,
    bei dieser veranstaltung, es kann also nur noch besser werden.
    Löfv und klinsi sind keine meistermacher, das sind sie niemals nicht,
    liegts an der dialekt(ik)?

    Viele Füsse vom Scholli und seinen gutgemeinten Radschlägen, Zamir

  13. Betrifft Alstolm
    zum Primat behaupteter Politik zu Gunsten Europas:
    Gegen eine sozialistische französische Politik
    die includent wesentliche nationale Interessen behauptet
    (hinter denen sich sehr offensichtlich nichts verbirgt als erstens sozalistische Profilierungsinteressen einer Regierung der auf allen Ebenen die Felle wegschwimmen + aller Erfahrung widersprechende sozialistische Besser-könn-Phantasien) setze ich noch einmal:
    Man nimmt das Geld, woher man kann,
    was geht das denn die Sozis an?
    Es heißt seit alter Zeit „non olet“,
    doch das begreift nicht so ein Prolet vom Schlage Hollands.
    An diesem Beispiel ist meiner Meinung nach sehr schön erkennbar
    wie elendiglich den Primat der Politik missbrauchend kleinkarierte sozialistische Interessen sind.

  14. Ein paar Bemerkungen nach der reichlichen Hälfte der Vorrunde:
    Es gibt sie noch – die Überraschungen!
    Spanien, England, ( bald auch Italien?) sind draußen. Schiedsrichter(fehl)leistungen bleiben ein Thema. Jüngst das nicht anerkannte Tor von Dzeko gegen Nigeria oder der nicht gegebene Elfer für Iran. Der Schiedsrichter konnte das hier nicht sehen, aber seine Assis sollten so stehen, das sie das Foul des Argentiniers anzeigen. D schafft mühsam ein unentschieden.
    Die Medien bewerten einzelne Spiele meist überzogen. Gut, beim deutschen 4:0 gegen Portugal hatte das Spiel Struktur. Es war auch ein gewisser Überraschungseffekt. Aber man muss konstatieren, dass der Schiri den Elfer beim Zupfen gegen Götze auch nicht hätte geben müssen. Und schon hätte es eine andere Konstellation gegeben.
    Es ist schwer für den Außenstehenden zu erkennen, welche Rolle das Klima spielt. Als Mitteleuropäer scheint man im Nachteil zu sein. Unsere Mannschaft wollte das wohl im Energiesparmodus herunterspielen. Die Ghanaer haben die Körpersprache interpretiert und sich gedacht: heute geht was. Wir haben sie also aufgebaut.
    Die afrikanischen Mannschaften haben sich nicht weiterentwickelt. Viele Einzelkönner aber mangelnde Struktur im Spiel. Die Latein- und Südamerikaner überraschen positiv. Die Chilenen setzten Maßstäbe an Kampfkraft und Einsatzwillen. Die Ticos haben sich das abgeschaut und die Italiener alt aussehen lassen. Denen war es wahrscheinlich auch zu warm. Die Urus haben ebenfalls Willen gezeigt und die Engländer zerlegt. Jetzt haben die Italiener die Italiener schon braune Flecken in ihren Hosen vor dem „Endspiel“ gegen die Urus.
    Ich orakle mal: Portugal gewinnt gegen USA, Ghana drückt die Portugiesen an die Wand, wir spielen unentschieden gegen die US-Boys und haben einen aus der Wundertüte Gruppe H im Achtelfinale. Bleibt die Frage, ob die süd- und lateinamerikanischen Mannschaften, die weiterkommen noch genug Saft haben, um ihren Stil im weiteren Verlauf des Turniers zu pflegen.
    Gruß Null

  15. Gegen den vom GOSSEN Schirrmacher
    so wunderbar schwurbelnd behaupteten
    die Zukunft bedrohenden „Primat des Ökonomischen“
    dem setzt klein-ey noch einmal:
    Man nimmt das Geld, woher man kann,
    was geht das denn die Sozis an?
    Es heißt seit alter Zeit „non olet“,
    doch das begreift nicht so ein Prolet.

  16. Da soll es menschen geben, die den versuch unternehmen,
    dem vollpfosten-kapitalismus gar einen hoch-wissenschftlich
    anstrich zu verleihen, nicht zu glauben, wie weit volksver-
    dummung gehen kann.
    Früchte, die gehortet und nicht rechtzeitig dem „verbrauch“
    zugeführt worden sind, verderben.
    Alles eine frage der zeit, kapital, das nur gehortet und dadurch dem
    wirtschaftlichen kreislauf entzogen wird verdirbt ebenso.

    Das rechenschwache system kapitalismus, unterbricht bewusst den
    wirtschaftlichen kreislauf des handelns und wandelns und entnimmt
    grosse mengen von kapital, nur um sie einigen wenigen in die
    scheunen zu bringen, wo es dann in grossem stile verdirbt und verrottet.

    Dieser vollpfosten-schwachmatismus erzeugt sogar unmengen von
    spielgeld und dies im hochfrequenztakt, manche duschen sich
    sogar nach jedem vollbrachten milliardenschwindel, ohohohohoh.

    Das menschlein als angebliche krone der schöpfung hat nicht
    die entsprechenden hirnwindungen, um sein handeln, geschweige
    denn sein wandeln zu kapieren, von daher läuft sein mechanismus
    von anbeginn auf selbstzerstörung,
    selbstzerstörung aufgrund von nichts begreifen, nichts verstehen und
    auch sonst nicht viel los, im Imperium der Milliardäre.

    Die maschinerie des betruges und des schnöden scheins sind
    ihm von anfang an auf die stirn gebrannt, wie man dieses system
    dann am ende bezeichnet ist dabei völlig egoal, lustig und geradezu
    fatal ist es am ende mit anzusehen, wie die hohen priester
    dieses „königreiches“ ihre dekadente kiste auch noch zu verteidigen
    versuchen.

    Viele Grüsse vom dümmsten Flop der Weltgeschichte, Zamir

  17. Das war zu wenig, da haben die Holländer, Chile und
    Costa Rica wesentlich mehr geboten, so wird das nixx
    mit der Mission „Titel“.

  18. Ein 5-Tage-Vorbereitungs-Nickerchen ist einfach zu wenig
    und die ghanaer lassen sich nicht zweimal bitten, sie
    schiessen die tore gegen schlafwagen-fussballer, die
    eine ganze halbzeit vergammeln und nun laufen sie nach
    dem klose-ausgleich der zeit hinterher, bravo ihr hängematten!

  19. … und am aller-
    erstaunlichsten finde ich, diese brunsdoofen superkapitalisten
    könnten sich eine sehr viel gerechtere welt, in der hunger, krieg
    und not und elend geächtet würden und der mensch in den
    mittelpunkt aller bestrebungen rückt, ohne weiteres leisten,
    (siehe als schlechtestes beispiel, die behandlung der bauarbeiter
    im katar, da werden die ärmsten der armen von ölmultis und
    milliardären bedingungslos ausgebeutet, eine schande für alles
    was menschlichkeit bedeutet).
    Sie haben keine moral, sie können nicht rechnen und es kommen
    einem dabei so langsam zweifel auf, ob sie an einer unheilbaren
    krankheit leiden?!

    Viele Grüsse von den realen Zuständen auf unserem Planeten, Zamir

  20. Also, die ausgesuchtesten eggsbärden lese
    ich sehr gerne und höre, sehe sie mir auch an,
    diskutiere mit meinen chefs und family-mitgliedern,
    schaue mir die ausgesuchtesten kommentare an und
    lese die fachbücher dazu, dann jedoch wird mir klar,
    wesentliche verbesserungen/veränderungen hat es
    in den letzten vierundsechzig jahren eigentlich nicht
    gegeben.
    Woran das wohl liegen mag?

  21. Nun stellt Euch doch nicht so blöd an, eine kleine und
    besonders ausgebuffte Schlitzohrbande regiert uns
    und sagt wo es lang geht, s’war immer so, s’war soo.
    Ihr wollt es doch auch, hoach und unsere urenkel
    werden dafür wieder den kannibalismus einführen,
    gezwungenermassen.

  22. Klaus F.
    Da muss ich leider zustimmen: RTychy ist hier wieder mal etwas einseitig; ich nehme an, er muss das, denn sonst folgt „der Knüppel aus dem Sack“ 🙂
    Spass beiseite, die Welt verändert sich rasend schnell. Wer hätte die heutigen Entwicklungen vor 25 Jahren vorausgesagt. Es gab Propheten, ich kenne einige, aber die werden zwar manchmal gehört, aber nicht erhört.
    Die Regierungen, insbesondere die deutsche Bundesregierung, wird doch weitgehend von der Wirtschaft dirigiert. Seit der Schröder-Regierung in dynamischer Weise; dieser Kanzler hätte auch der FDP oder dem Wirtschaftsflügel der CDU angehören können. Er setzte um, was der einstige französische Staatschef Guy Mollet sagte: Wahlkampf auf der linken Fahrspur, einmal an der Macht, auf die rechte Fahrseite wechseln.
    Das Problem mit der Politik ist immer die gleiche Leier: es geht um Wahlen und Mehrheiten. Da muss man den Leuten einiges bieten, ihnen ein paar Knochen hinwerfen. Selbst wenn es Chimären sind.

  23. Gandhis Definition der 7 Todsünden

    1.Reichtum ohne Arbeit
    2.Genuss ohne Gewissen
    3.Wissen ohne Charakter
    4.Geschäft ohne Moral
    5.Wissenschaft ohne Menschlichkeit
    6.Religion ohne Opferbereitschaft
    7.Politik ohne Prinzipien
    und noch ein Satz aus Heiner Geißlers Buch „Sapere aude“:
    „Die Ökonomisierung der Gesellschaft hat dazu geführt,dass die politisch Verantwortlichen und die Angehörigen der Verwaltungen Menschen,die etwas kosten,als Feinde der Gesellschaft betrachten.Die Einstellung gegenüber Hilfe suchenden und Antragstellern hat sich pervertiert.“

  24. Es soll sogar situationen geben, in denen sämtliche
    gutgemeinten ratschläge und diskussionen nur noch
    für die katz sind und sogar kontraproduktiv daherkommen.
    So beschwichtigen die heerscharen der angeuerten
    wissensverschachteler und pseudo-professoren das
    gemeine volk und wenn alles nicht mehr fruchtet, dann
    muss am ende der glauben und der ruf nach dem einen
    und gerechten gott herhalten, diese „spritze“ wirkt
    dann meistens, denn es sind DIE zehn gebote, die nur
    für die armen und doofen erfunden worden sind.

  25. Kurz und knapp,
    um Guten wird
    es nixx, was
    bleibt uns da …
    Die lösung steht
    auf der rückseite,
    ohohohohoh.

  26. Bei aller liebe, bei aller freundschaft und jeglichem partnergedanken,
    der grösste aller bevorstehenden würfe kann nicht gelingen, wenn
    wir die wirklichen regiezentralen dieser finanzwelt nicht mit einbeziehen
    und da wird’s dann heiter und bunt gemischt.
    Einbeziehen und unsere gesamtkonzepte mit dem welt-kapital und dem
    imperium der milliardäre (vielleicht gehören die beiden auch zusammen?!),
    diesem 0,01%, angleichen, anpassen, versuchen in einklang zu bringen.
    Die politik wird uns dabei nicht weiterhelfen können, die ist ja grösstenteils
    nur mit sich selbst beschäftigt.
    Zur umsetzung dieses subsidiaritäts-prinzips müssen zuallererts verhandlungen anberaumt werden und ein gegenseitiger interessen-
    ausgleich in erwägung gezogen werden.

    Nun, da wir normalbürger weder über vermögen, macht, netzwerke noch
    erforderliche verbindungen zu den schaltstellen der sicherheitsorgane und
    datensammel-organisationen, weder national noch
    international verfügen, würde es am ende keinen sinn machen, sich
    einfach und schlicht nur anzubiedern, es würde einem höchst
    lächerlichen ansinnen gleichkommen, mehr nicht.

    Bleibt zum guten schluss nur noch eine einzige möglichkeit und die werde
    ich jetzt in diesem augenblick nicht erwähnen, denn dabei gehts darb und
    unverblümt tatsächlich ans EINgemachte, wie sich jeder wohl selbst
    denken und zurechtkombinieren kann, woll.

    Weiter so im text, wie bisher mit ausbeutung von mensch und natur
    oder radikale kehrtwende, mit allen enstsprechenden konsequenzen.

    Ist aber zur zeit in den „verseuchten“ weichei-warmduscher-
    erst-mal-abwarten kulturen nicht möglich, denn die geben sich mit
    den dargebotenen spielen, wie im dekadenten alten Rom, mehr
    als zufrieden und schalten zwischen RTL, SAt1, Kabel und Porno7
    hin und her, amüsieren sich zu tode ohne dabei überhaupt noch
    irgendetwas zu bemerken; ein satter bauch demonstriert nicht gern.

    Viele Grüsse vom Kalli und vom Waldi, beim Aldi, Zamir

  27. Underteiger…..

    Schau doch mal genau hin……
    Um in Deutschland, auch in Europa die politisch und wirtschaftlich „gewünschte Feinjustierung“ hinzubekommen, braucht es nur die „geballten Kompetenz“ der parlamentarischen „Ahnungslosen“.

    Was Klaus F. beklagt,
    da haben wir hierzulande infolge der neue „Geisteshaltung“ die „Deutschland AG“ „erfolgreich“ auf den geschichtlichen „Müllhaufen“ entsorgt.
    Das schreibe ich aus meiner „schlichten“ beruflichen Erfahrung, daß in der „alten Firma“ aus den Zeiten der Deutschland AG das unternehmerische Wirken auf zukunftsgerichtete Nachhaltigkeit infolge der „neuen Herrschaften“ in der Tonne landete zugunsten einer „schnellen“ Optimierung.
    F&E wurde nachhaltig zurückgefahren, Instandhaltungen und Ersatzinvestitionen „gestreckt“, den Mitarbeitern die Gewißheit vermittelt, daß das bis dahin gepflegte selbstbewußte „Wir“ im Unternehmen an die „globalen“ Veränderungen durch Personal-„anpassungen“ ersetzt wurde.
    Und nicht zuletzt:
    die gesunde finanzielle Basis wurde den „modernen Erkenntnissen“ „angepaßt“,
    die enormen finanziellen Ressourcen durch enorme finanzielle Verpflichtungen,
    heute „gewinnoptimierendes Fremdkapital“ genannt, ersetzt.
    Das Unternehmen zählte hier am Platze einst mit zu den großen Steuerzahlern.
    Auch dies wurde einer „neuen Justierung“ unterworfen.

    Jaja, sie sind unverzichtbar, diese „Parteimitglieder“, um „mitbestimmt“ zu werden.

    Nun denn…..

  28. „““Gemeinwohlverhalten muss 1. in wesentlichen Punkten definiert, 2. gemessen und 3. belohnt werden.““

    = der Kontext ist Klausemann´sche verordnete Religion** Hauptpreis im Paradies sind 72 Jungfrauen aus Honduras…(die muß der Pampus aber mit den anderen Titonen teilen, der Egoist, der lausige..)

    http://de.wikipedia.org/wiki/Huri

    ** Pappi ist gegen Religion, die staatlich verordnet wird, das ist regelmäßig saumäßig schief gegangen…wo der Bundespräse doch schon den Heiligen Krieg ausruft und der Jihadisten-Bart gewachsen ist…

    Gruß vom Full iSlamisten

  29. „“falsch verstandener und angewandter Egoismus macht Einsam und nicht Glücklich““

    fragt Klein Pippi den Pappi: „Muß ich dafür Parteimitglied werden, oder wer bestimmt darüber?“

  30. Bitte nicht aus dem Kontext reißen!
    Nichts gegen gesunden Egoismus, doch falsch verstandener und angewandter Egoismus macht Einsam und nicht Glücklich. Wir brauchen keinen anderen Menschen, sondern ein Wirtschaftssystem, in dem Mensch Mensch sein kann, das auch unsere gegenseitigen Beziehungen, auch die zu unserer Umwelt, gelingen lassen.

  31. @ Klaus F.

    „““ Egoismus, (…)…Das ist der „Systemfehler” in der gegenwärtigen Wirtschaftsordnung.“““
    .
    wieso Fehler in einer ,- Ordnung, es geht um Menschen!? Brauchen wir den „Anderen Menschen“ ?! deshalb auch für:
    .
    „Ehre, wem Ehre gebührt“
    .

    Wiki: „Diese Redensart stammt aus dem Brief des Paulus an die Römer, dessen Gegenstand der Gehorsam gegenüber der Obrigkeit ist“ hohoho!

    die Autoren…

    http://www.sein.de/gesellschaft/neue-wirtschaft/2011/gemeinwohl-oekonomie-wirtschaften-fuer-das-wohl-aller.html

    http://michaelthurm.com/2012/12/18/christian-felber-im-fazitgespraech/

  32. Karel, was spielt es denn für eine Rolle, welchem Tonnenschieber Du Deine Sympathien huldigst, dem schwarzen, dem roten, dem grünen oder dem Gelben Sack? Am ende landet eh´alles auf der Restmülldeponie und Du darfst dafür bezahlen…!?

    Gruß von der Nützlichen Seilschaft und den Bürstenbindern an die Pfannenflicker!

  33. „Der verspätete Tichy“

    Tichy hat Recht. Es stimmt, die Sehnsucht nach einer Systemalternative wächst. 88 Prozent der Menschen in Deutschland und 90 Prozent in Österreich wünschen sich laut einer Umfrage der Bertelsmann-Stiftung vom Juli 2010 eine „neue Wirtschaftsordnung“. Verständlich, denn die Krise ist nicht nur ein Auswuchs der Finanzmärkte. Finanzkrise, ökologische Krise, Verteilungskrise, Demokratiekrise, Sinn- und Wertekrise hängen zusammen und wohnen dem gegenwärtigen Wirtschaftssystem inne.
    Doch wenn man Tichys Ausführungen weiter liest, erkenn man schnell, dass es gerade ihm schwer fällt alte Denkmuster über Bord zu werfen. Nun, wer zu spät kommt, Herr Tichy, den bestraft… 😉

    Immer mehr Akteure erkennen, dass das System falsch gepolt ist und auf destruktiven Spielregeln beruht: Unternehmen konkurrieren um den höchsten Finanzgewinn. Das ist absurd, weil ein höherer Finanzgewinn nichts darüber aussagt, was eine Gesellschaft zusammenhält und weiter bringt. Bessere Finanzergebnisse können mit weniger Arbeitsplätzen, zerstörter Umwelt, steigender Armut, zunehmender Krankheit und Kriminalität einhergehen, denn: Gewinnstreben und Konkurrenz fördern tendenziell die gegenteiligen Verhaltensweisen und Werte, die unserer Beziehungen gelingen lassen: Nicht Vertrauensbildung, Verantwortung, gegenseitige Hilfe, Mitgefühl und Kooperation; sondern Egoismus, Gier, Geiz, Verantwortungs- und Rücksichtslosigkeit. Das ist der „Systemfehler“ in der gegenwärtigen Wirtschaftsordnung.

    Drei frappierende Widersprüche kennzeichnen die gegenwärtige Wirtschaftsordnung:
    1. Die Grundkoordinaten des Wirtschaftens – Gewinnstreben und Konkurrenz – fördern nicht vorrangig Beziehungswerte, sondern Eigennutz.
    2. Wir messen nicht das, was uns eigentlich wichtig ist – Vertrauen, Sicherheit, Wertschätzung, Bedürfnisbefriedigung -, sondern Geldaggregate.
    3. Obwohl sich die Hinweise aus Neurobiologie, Spieltheorie, Sozialpsychologie und Glücksforschung verdichten, dass Geld, Egoismus und Konkurrenz nicht die stärksten Motivatoren für Menschen sind, bauen wir die Anreiz- und Entlohnungssysteme sowie die gesamte Wirtschaftsordnung nach wie vor auf diesen (obsoleten) Koordinaten auf.

    Die erste Systemweiche, die dabei umgestellt wird, ist das Verständnis von unternehmerischem „Erfolg“: Dieser sollte nicht länger mit Finanzgewinn gleichgesetzt werden, weil Finanzgewinn genauso wenig über den eigentlichen Sinn des Wirtschaftens aussagt wie ein höheres Bruttoinlandsprodukt über gesamtgesellschaftlichen Wohlstand: Ein höheres BIP kann mit höherer Arbeitslosigkeit, ungerechterer Verteilung, Umweltzerstörung und sogar aktiver Kriegsführung einhergehen; ein höherer betrieblicher Finanzgewinn mit weniger sozialer Sicherheit, geringeren Einkommen, Umweltzerstörung oder der Verletzung der Menschenwürde. Neue Bedeutung von unternehmerischem Erfolg sollte deshalb sein: ein größtmöglicher Beitrag zum allgemeinen Wohl. Operativ ginge das in drei Schritten: Gemeinwohlverhalten muss 1. in wesentlichen Punkten definiert, 2. gemessen und 3. belohnt werden.

  34. „““wir wurden von einer Seilschaft Kleinbürger regiert (zitat)
    die hatten weder von Plan noch Wirtschaft eine Ahnung“““

    .

    Klingseis, fast wär´s richtig gewesen..und du wärst im Wachsfigurenkabinett der Madame Tussie-Merkel gelandet, aber:
    probier´s einfach nochmal, (mit Blick auch auf das Klingelingeling bei den EU-Starfightern Schulz, Junkie etc…,)

    diesmal im Präsenz

    >>… ein verbales Geschehen oder Sein aus der Sicht des Sprechers als gegenwärtig charakterisieren..

    http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4sens

    sprich mir nach:
    „wir werden von einer Seilschaft….“
    „die haben von Plan noch Wirtschaft….“

    Grüß mir die Seilewinder- und Strickedreher, und alle Wachs und Wiki-Figuren der GroGaGalition

    PS..siehste… es geht doch.. diesmal noch kostenlos.. über das weitere Honorar werden wir uns einig…

    +

    „Meine SPD…“ Mann Ahlers! – mit wem schläfst Du denn nachts!?

  35. Hallo lieber Roland Tichy,

    unser ökonomisches Problem ist: Wir Steuerzahler finanzieren an 66 Universitäten und 99 Fachhochschulen mit Wirtschafts-Ausbildung über 2 000 beamtete Professoren, die nicht arbeitslos werden können. Vom Artikel 5 Grundgesetz (GG) haben die nur „Freiheit der Lehre“ im Kopf und bilden deshalb in ihrem Wahn der Narren-Freiheit Fach-Idioten aus. Den nächsten Satz haben sie nicht im Kopf: „Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.“

    Deshalb haben sie nicht den Artikel 12 GG im Kopf: „Alle Deutschen haben das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungstätte frei zu wählen.“ In Sachen freihe Wahl des Arbeitsplatzes wurde der Artikel 12 GG zuletzt 1973 eingehalten. Sogar im kalten Februar gab es in meinem letzten VWL-Studienjahr 569 958 offene Arbeitsstellen für nur 347 053 Arbeitslose (Monatsbericht der BA vom Februar 1997).

    Weil es damals durchschnittlich 1,6 offene Stellen für einen Arbeitslosen gab, betrug die Arbeitslosenquote nur 1,6 %. Wer arbeiten wollte, hatte nach drei Tagen Arbeit. Faulenzer kamen auf die „Drehscheibe“ und waren nach zehn Entlassungen pünklich und fleißig. Heute bekommen die Faulenzer Hartz IV.

    Wer ist aber schuld an dieser ökonomischen Dummheit? Auch die WirtschaftsWoche. Denn hat sie Frau Merkel schon einmal aufgefordert, den oberen 50 % zu sagen: „Weil ihr immer noch eine Sparquote von 10 % habt (statt 6 %), müsst ihr 3 Millionen Arbeitslose und 5 Millionen Harz IV-Empfänger mitschleppen.“ Denn Deutschland ist ein Sozialstaat. Niemand darf verhungern oder erfrieren.

    1950 betrug die Sparquote wegen des Krieges von Adolf dem Schrecklichen nur 3,2 %. Folge: Das Wirtschaftswunder, weil alle Arbeitgeber wegen der Geldausgabe-Quote von 96,8 % in Gewinnen schwammen. An welchem Gymnasium, an welcher Uni wird das gelehrt? ; siehe: http://ahlers-celle.de/Oekonomie/ursache-des-wirtschaftswunders-von-1950-war-die-niedrige-sparquote-151-2014. Unsere Wissenschafts-Minister sollten ihre Ökonomie-Professoren zwingen, sich auf eine gemeinsame Lehre auf 10 Seiten zu einigen, die alle unterschreiben müssen.

    Darin müsste z.B. stehen: „Alles was der Staat uns an Steuern und Sozialbeiträgen wegnimmt, können wir nicht sparen. Und was wir nicht sparen, können die Banken nicht zu Schulden machen.“ Trotzdem haben wir 3,7 Billionen € auf der Hohen Kante, weshalb es nach Soll und Haben 3,7 Billionen € Schulden geben muss. Davon waren Ende 2013 55,77 % deutsche Staats-Schulden. Wir liegen da also unter 60 %; Folge: AAA. Wie konnten die €-Politiker die Staatsschulden-Grenze nur auf 60 % des BIP setzen. Denn 95 % unserer Politiker wissen nicht, was BIP ist. Aber alle in Europa wissen: Beim Geld hört die Freundschaft auf.

    Vorteil der €-Krise: 2 Bio. € Staatsschulden kosteten bei einem Zins von 3 % jährlich 60 Mrd. €. Bei einem Zins von 1,5 % kosten sie nur noch die Hälfte. Deshalb waren 30 Milliarden € für die 3. GROKO zum Verteilen im Staats-Topf. Müntefering war klug. Er schuf die Rente mit 67, damit es die Pension auch erst mit 67 Jahren gibt. Hat er mir vor dem Bundestag bestätigt.

    Die meisten Deutschen wissen: „Der Teufel scheißt auf den größten Haufen.“ Deshalb bekommen die reichsten Rentner Rente mit 63 ohne Abschläge. Meine SPD war einmal die Partei der unteren 50 %. Weil die Hälfte von denen nicht mehr zur Wahl geht, muss meine SPD bei 25 % krebsen. Diese Wahrheit könnte Roland Tichy doch einmal schreiben. Danke im Voraus, Euer Hans-Jürgen aus Celle bei Hannover

  36. „Was die große sozialistische Koalition aber betreibt ist rückwärtsgewandt, den Status Quo und absehbare künftige Entwicklung konsequent auszublenden.“

    Nur brauchte es zur Schaffung der „großen sozialistischen Koalition“ den „klugen“ Bürger mit der großen Nähe zur „AfD“.

    Dumm gelaufen für den „Dummen Bürger“…….

  37. Für die Schaffung der „Dummen Bürger“ braucht es „verdummende“ Medien.

    Nun denn..

  38. ich hoffe ich habe den magic nicht gar zu verschreckt
    mit meiner kritik im respeckt
    den es fehlt sehr an den Argumenten
    die zu Händen sich wenden lassen
    wenn der pampa schon so im verfassen

    und nur keinen stress

    ach wess

    ich mag jetzt nimmer

  39. da hat der Underteiger
    als unser großer Schweiger
    zu Anfang
    was blitz gescheites gesagt

    nur was der märxchen betrifft
    der wollte nicht vermerkeln
    der wollte schon die revolution

  40. also pampa der BRD/DDR verleich hinkt doch sehr

    Auszug aus einer guten Dokumentation
    wir wurden von einer Seilschaft Kleinbürger regiert (zitat)

    die hatten weder von Plan noch Wirtschaft eine Ahnung
    die wollten einfach nur gut leben unterm Sovjetschirm

    was zamirs mafiaprekariat von Spekulanten (zitat)
    auch nur wollen mit den andren Stollen

    denen ist die Wirtschaft auch völlig Wurst
    haupsache sie bekommen die nächste Scheibe

    das sollte tichy mal an den Pranger stellen
    aber der macht sichs wie immer bequem
    denn er hat den Schuldigen
    die Politiker

  41. Herr Tichy, dieser Staat ist zu ganz gro0er ökonomischer Intelligenz fähig! …- vorausgesetzt: er hat eine ausreichende Anzahl dummer Bürger!

    PS: Fähigkeiten, die sich seit Marx im Entwicklungsstadium befinden sind: Wir lernen zu Vergauckeln und zu Vermerkeln.

    Zwischenruf, eines noch lebenden Ganz Gescheiten Füll iTonisten.

  42. ich find den tichy ja ganz studieös
    sein staatenmodel ist sehr orginell
    vor wieviel hundert jahren in der zukunft
    da soll der staat es richten regeln und vorschreiben
    und dann soll er doch nichts tun (kein eingriff)
    wenn er dann aber nichts tut
    passts auch wieder nicht
    tut er aber was ists auch für bass

    wie benennt mann solch eine Haltung

  43. Sehr geehrter Herr Stöger,

    das was Braunberger (Issing zitierend) schreibt, widerspricht doch nicht dem, was RTY schreibt. Im Gegenteil, die extrem expansive Geldpolitik führt nicht nur zu einer Asset-Price-Inflation, sie führt auch zu einer extrem expansiven Fiskalpolitik. Die klassische Falle, die auch John Maynard Keynes beschrieb. In der Theorie sollten Geld- und Fiskalpolitik gegeneinander laufen um ökonomisch vernünftig zu agieren. Nur, darauf wies der alte Lord hin, würden das Politiker in der Praxis nicht umsetzen. Wenn billiges Geld da ist, wird es auf Teufel komm raus verbrannt.

    Wir sollten uns selber auch mal an die Rezepte halten, welche der IWF und auch wir in der EU dem Club-Med im €-Board vorschreiben, nämlich die staatlichen Strukturen zu konsolidieren.

    Die derzeitige Fiskalpolitik handelt ökonomisch extrem unverantwortlich und kurzsichtig, wie RTY an diversen Beispielen darlegt. Schlimmer noch, eigentlich handelt sie wie ein Kind, das sich die Augen zuhält und meint, man könne es selbst so nicht sehen. Wir leben in einem seltsamen politischen Zustand; es wird so getan, also könne Politik die Gesetze der Ökonomie, ja gar der Naturwissenschaften, aushebeln. Als könne sie Kreise quadrieren und eine imaginäre Kuh, die im Himmel frisst, auf Erden melken. Der alte sozialistische Traum, wohin das aber führt, haben wir scheinbar vergessen oder verdrängen es. Wie unterschiedlich sich Staaten entwickeln können, die nicht ökonomisch rational handeln, konnten wir nach dem Mauerfall (eigentlich ja auch vorher) schon anhand des Beispiels BRD/DDR beobachten. Die gleichen Menschen, die gleiche Sprache, die gleiche Geschichte und dann 40 Jahre planwirtschaftlich Misswirtschaft, ideologisch ökonomisch verblendet.

    Der künftige Weg kann doch nur so beschritten werden, dass wir das beste aus dem machen, was wir noch haben und zwar langfristig in stabilem Rahmen die Zukunft im Blick. Was die große sozialistische Koalition aber betreibt ist rückwärtsgewandt, den Status Quo und absehbare künftige Entwicklung konsequent auszublenden.

    Mit freundlichem Gruß
    Pampa

  44. ein ganz typischer Tichy Artikel
    immer das gleiche

    im ersten Absatz ein paar
    allgemeingut Stellungen
    zur Augenwischerei
    die provokatives Denken vorspiegeln sollen

    und dann wieder der tricky kicky
    die gedankenlose Entökonomisierung staatlichen Handelns (zitat)
    der Staat soll nicht öknomisiert sondern ökologisiert handeln
    halt ein typischer tichy argument vorschwindel
    um wie immer von der vorherrschenden Ökologie des Kapitals abzulenken

    im nächsten Absatz das genau Gegenteil zum Ersten
    primitive Angstmacherei aus der untersten Schublade
    ein Lobbyist halt

    und dann wird mann auch noch beleidigend
    gegenüber der Deutschen Nation
    ja wenn mann gar nicht mehr weiter weiß
    ein Geschreibsel bar jeglicher Realität

    als ik an der bömischen Grenze
    seh die Autos immer noch raus fahren

    und der Schluß
    ein wares Wunder im Abstrus (kein h)

    moral amaoral behinderte Kinder Inklusion
    die Gesetzte der Ökonomie machen das schon

  45. „die Gesetze der Ökonomie sind unerbittlich“, dazu schauen
    wir uns sehr gerne die finanzkonstrukte der Apple, Amazon,
    Google und Starbucks in deutschland an, wie hier die milliardchen verschwinden und per gesetzesnorm dem fiskus entzogen werden,
    nicht in der karibik und auch nicht in delaware.
    Sie verschwinden in EU-Bruderländern, wie den „niederen landen“, den
    „irren iren“ und so weiterfort.
    Weder die bundeskanzlerin noch ihr dafür zuständiger finanz-ur-opa
    sagen dazu auch nur ein sterbenswörtchen, nixx.

    Doch, doch, für eine kleine schlitzohr-bande ist diese welt eine
    ausgesuchte „Wünsch dir was – Sendung“.
    Dies geht sogar noch viel weiter, denn die wirklich gering qualifizierten
    sitzen in vorstandsetagen und kassieren millionen für süsses nichtstun,
    ob die dann auch mit 63 abschlagsfrei in rente gehen, wage ich sehr
    stark zu bezweifeln.

    Viele Grüsse aus dem Flat-Rate Puff der elitären City-Boys, Zamir

  46. Ausbeuten, ausspionieren, auslutschen und danach mit der beute
    nichts besseres anfangen können, als es sich bequem zu machen.

    Unsere zeit, die kultur und das lebensgefühl der moderne stellen
    andere fragen, die notwendigen antworten kann das völlig veraltete
    gefüge von egoismus, egozentrik und sinnloser geldvermehrung zum
    wohle einer ausgewixxten räuberbande nicht geben; die grenzen
    sind aufgezeigt und jede verlorene minute verstärkt nur noch das chaos.

    Es ist der grösste historische irrtum, anzunehmen diese welt gehöre
    einer kleinen gruppe von hirnverbrannten Ganoven, die nichts
    besseres zu tun hatten und haben als ihren auf lug und trug aufgebauten
    reichtum auch dann noch zu vermehren, wenn es nichts mehr
    zu erbeuten, auszulutschen und zu verteilen gibt.

    Die tage der letzten raubritter und wegelagerer sind gezählt, des kaisers
    neue kleider werden auf dem scheiterhaufen verbrannt.

    Das heer der mitläufer, schergen und marktschreier ergibt sich und
    gesteht die millionenfachen bilanzfälschungen und börsenschwindeleien ein.

    Viele Grüsse vom Erwachsenwerden des Menschen, Zamir

  47. „Grummelnder Antikapitalismus und die neue Art spätmarxistischer
    Gesellschaftkritik“.
    Eine ehrliche stellungnahme von Roland Tichy, was jeder andere nun
    davon hält werden wir gleich erfahren.
    In diesem schwerfälligen versuch eine analyse zu betreiben steckt
    zunächst wieder einmal der althergebrachte vorwurf des huui-buuh-
    gespenstes „Anti-Kapitalismus“.
    Was ist das Antikapitalismus? Eine dauerausrede der zockerbanden-
    kriminalität und eine verteidigung dessen, was nicht mehr haltbar
    und zu verteidigen ist?
    Wo, lieber Herr Tichy sind denn Ihre vielen Problemlösungen verborgen?
    Verdummung, Ausbeutung und das krampfhafte, gar lächerliche
    festhalten an einem verkommenen, vergammelten und verbrauchten
    weltbild, einer kapital-ordnung der es sehr schwer fällt Adieu zu sagen.
    Ob sklaverei, kolonialisierung, ausbeutung oder globalisierung,
    alles aus einem rohr, das pulver ist nass und unbrauchbar geworden,
    die missbrauchten menschen beginnen sich mit gutem recht, dagegen
    zu wehren, dies hat mit „Anitkapitalismus“ nicht das geringste zu tun.

    Misstrauet den mönchen, die in einhundert erdenjahren nicht ein
    einziges mal ihre zerbröselnden klostermauern hinter sich lassen,
    aus lauter bequemlichkeit.

    Viele Grüsse von der Psychologischen Kriegsverführung der Besserwisser, Zamir

  48. Die nackte Wahrheit sieht völlig anders aus, die wirtschaft ist schon
    lange verkommen in ein mafiaprekariat von Spekulanten und die
    politik versucht mit oberflächlichen operationen die entstandenen
    wunden zu schließen, menschliche arbeit ist nur noch einen
    dreck wert und die verwirrte medienökonomie sieht wie seit
    jahrzehnten, den Wald vor lauter bäumen nicht.
    Auf diesem unfruchtbaren Boden kann nichts vernünftiges gedeihen.
    Hinzu kommen die teuflisch-kruden oberausreden-erfindungsmechanismen der „ungelernten münzsammler“.
    Zwischendurch bemerken die China-Russen-Amireggoner, dass
    sie von Kalle seinem Marx verarscht wurden als er den Kommunismus und den Kapitalismus in ein einziges noch vorhandenes, kleines ruderboot verbannte.

    Viele Grüße von den sechs Siebengscheiten, Zamir

  49. Der verfrühte Tichy.

    Sehr geehrter Herr Tichy,
    Alles richtig, was Sie hier zu den Rentenbeschlüssen der GaGaGroKo (Ganz Ganz Große Koalition) schreiben. Aber die wahre Problemlage ist eine andere und wird von uns nicht erkannt. Gerald Braunberger, einer der ganz wenigen Wirtschaftsjournalisten, der sich mit den Tiefen der Geldpolitik auskennt, hat es vor drei Tagen mit einem Geständnis auf den Punkt gebracht: http://blogs.faz.net/fazit/2014/06/18/die-grosse-ratlosigkeit-sintra-4-4169/

    Es geht ein Gespenst um in Europa, das Gespenst der Deflation/Disinflation. Und das bei simultaner Assetinflation.

    Ursache hierfür ist ein nicht verstandenes Geldsystem. Sie befinden sich hier in guter Gesellschaft mit vielen anderen Ökonomen (Polleit ist da nur die Spitze des Eisbergs), die auf Basis einer fehlerhaften Geldtheorie die falschen Empfehlungen für die Krisentherapie abgeben. Folgen Sie der aktuellen Diskussion im Herdentrieb und verpassen nicht die Chance, zu neuen und besseren Erkenntnissen zu gelangen: http://blog.zeit.de/herdentrieb/2014/06/14/bundesbank-und-ezb-ueberschaetzen-inflation_7467/comment-page-20#comments

    Es lohnt sich für Deutschland und für Europa!
    LG Michael Stöcker