Avanti Dilettanti

Unglaublich, aber wahr: Die neue Koalition hat schon abgewirtschaftet, noch ehe sie richtig angetreten ist.

Avanti Dilettanti, vorwärts ihr Stümper, so lautet das Programm eines Berliner Kabaretts. Die Wirklichkeit überholt die Spötter: Die große Koalition ist noch nicht im Amt und schon eine Lachnummer. Das Kabarett muss die Rolle der Opposition spielen, weil die links-grüne, ideologisch neosozialistische Opposition zur ebenfalls linkspopulistischen Regierung keine Alternative ist und bürgerliche Parteien an der Fünf-Prozent-Hürde scheiterten.
In einer übermütigen Stimmungsmelange aus Kindergeburtstag und Wünsch-dir-Was fordern die über 300 beteiligten Koalitionspolitiker Wahlgeschenke im Wert von fast 50 Milliarden Euro. Für die Finanzierung reichen nicht mal historische Rekordsteuereinnahmen. Abbau der Schulden, nachhaltige Finanzierung? Papperlapapp.
Zur Bedrohung werden die versprochenen Rentenerhöhungen. Sie werden fällig, wenn die dann wenigen Beitragszahler ohnehin schon mit bestehenden Ansprüchen überfordert sind. Um ihnen noch mehr auf das Noch-Mehr draufzupacken, will SPD-Chef Sigmar Gabriel das Renteneintrittsalter von 67 auf 63 Jahre vorverlegen. Wie mit nur 30 Beitragsjahren 30 und mehr Rentenjahre finanziert werden sollen, weiß nur der größte lebende deutsche Rentenmathematiker Gabriel ganz alleine.

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Wie in einem Rausch werden alle, aber auch alle Reformen der Agenda 2010 kassiert, mit denen die Arbeitslosigkeit in den vergangenen Jahren so dramatisch und wirkungsvoll halbiert werde konnte. Insbesondere SPD-Politiker räumen die Erfolge der Regierung Schröder ab, als sei die eine feindselige Besatzungsmacht gewesen, von der man sich jetzt befreien kann. Es ist aber nur ein einziger riesiger Sozialschwindel: Leistungen werden versprochen, die die Lage der Schwächsten, der Minderqualifizierten und Arbeitslosen verschlechtern. Der Arbeitsmarkt wird wieder verriegelt, Junge ausgegrenzt. Das Beispiel Frankreichs das eben diese Reformen nicht bewältigte und mit dramatischer Überschuldung und 26 Prozent Jugendarbeitslosigkeit gepeinigt ist, scheint Vorbild zu sein. Alle wollen dahin, wo der traurige französische Präsidentendarsteller François Hollande bereits steht: inmitten der rauchenden Ruinen seines Linkspopulismus.
Notwendige Reformen fehlen. Die irrwitzige Förderung grüner Teuerenergie treibt die Industrie aus dem Land – aber der Mut zur Veränderung fehlt. Nachhaltige Sicherung von Renten und Sozialleistungen? Fehlanzeige.
Manche vermuten hinter dem Koalitionspalaver den Versuch, die Belastungsgrenze der Unternehmen, insbesondere des von den Linken so verhassten Mittelstandes, zu testen. Die Summe der Maßnahmen liest sich eher wie ein Angriff gegen das eigene Volk.
Oder ist es ein Masterplan von Angela Merkel? So absurd sind die Koalitionsverhandlungen, dass sie sich selbst entwerten. Die Konturen einer Art neuen Präsidialsystems werden schärfer, in dem ein starker Kanzler gegen die Wirrköpfe in den Parteien regiert. Dazu passt, dass die Abgeordneten des Deutschen Bundestages sich endgültig und freiwillig zu parlamentarischen Pfötchenhebern haben entmachten lassen: Sie dürfen nur noch absegnen, wozu sich im Koalitionsvertrag die Parteien selbst ermächtigt haben und was von den SPD-Mitgliedern stellvertretend für das gesamte deutsche Volk für richtig befunden wurde. Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik wurde das Parlament so verächtlich behandelt. Vor diesem Hintergrund warten manche auf einen Befreiungsschlag, der das Land aus den Wirren der wild gewordenen koalitionären Räterepublik befreit, und wenn es ein Triumvirat aus Merkel, Gabriel und Seehofer ist, das das Machbare, Sinnvolle, Notwendige und Bezahlbare zusammenfügt.
Aber das wird schwer sein. Ansprüche sind geweckt, Erwartungen schießen ins Kraut. Regieren lässt sich mit diesem Verhau nicht. Es wird nicht ohne Neuwahlen, wie auch immer, machbar sein. Es ist nicht Dilettantismus, sondern Machtpolitik pur.

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Alle Kommentare [150]

  1. „Weniger Rente für Kinderlose?“

    Vielleicht bin auch ich im „falschen Film“

    DISKRIMINIERUNG
    so wird es aus den Reihen der Homo-Freunde schallen.
    Und irgendein Gericht wird das sicherlich gut finden.

    Und viele werden es dann gutfinden, wenn Draghi weiter „liefert“……

    Sorry, soviel Sarkasmus darf ja nicht sein,
    seit die „Wirklichkeit“ neu erfunden wurde.

  2. >> 14:01 „Denn der eigentliche Motor ist hierzulande der Unternehmer.“

    Wirklich karel, bist Du Dir da ganz sicher? ….Jetzt hab´ ich immer gedacht, das hängt von den Entscheidungen des nächsten Parteitags ab …?!

    … Grüß´ mir die Frau Staatsratsvorsitzende und den Herrn Berufsschullehrer i. L. (in Lauerstellung)!

    ps: der Hollande ist gerade dabei, dazu zulernen, fällt ihm sichtlich schwer, scheint Neuland zu sein für ihn…

    aber in echt: Ich überleg mir gerade, was man mit den Leuten, die gerade den Wulff verhandeln, alles Sinnvolles hätte machen können. … jedem einen Spaten und eine Schaufel..? ,, fällt Dir Besseres ein..?

    +

    Shutdown – und es beginnt das Denken, bei Leuten, die es gewohnt sind, sich am Geld anderer Leute zu bedienen! Eyskalt!

  3. Achso, deshalb ist unsere vorstandsvorsitzende Bundeskanzlerin (Bankzinsenluder)
    allseits soo beliebt und stets nett
    und adrett, irgendetwas besonderes
    hat diese Frau bestimmt erfunden, gelle?!

  4. Die Kanzlerin hat weggemobbt……….

    Ene endlos lange Liste:
    Leute wie:
    Koch, Merz, Schröder, Fischer, Steinbrück, Trittin…. hierzulande.
    Leute wie:
    Papadopolus, Berlusconi, Sarkosy…… außer Lande

    Und wer sind nun die Nächsten???
    Sie wäre die Nächste, wenn sich rot, dunkelrot und grün finden.
    Nette Aussichten…… für Deutschland
    Odda?

  5. Schlagzeile in BILD:

    Wissenschaftler diskutieren einen möglichen Weg in der Rentenfrage……

    „Weniger Rente für Kinderlose…….“

    Grandios, fast schon revolutionär….. diese Erkenntnis

  6. Herr Yemineh

    Ich habe nur erlebt, wie das gesellschaftliche „Wetter“ sich gedreht hat.
    Fast wie von Zauberhand. Und niemand will was gemerkt haben?
    „Macht kaputt, was euch kaputt macht“, „Mehr Demokratie wagen“,
    Und schon wurde das „Wetter“ anders. Das Barometer zeigte seitdem prompt „Schönwetter“ an. Finanziert auf Kosten der Zukunft. Gesteuert von der „gekaperten“ Bürokratie. Dort werden fast in Personalunion Gesetze formuliert, die Wirtschaft diktiert, die eigene Wohlfahrt organisiert, zur Kasse gebeten, und bei Widerstand vollstreckt……. notfalls in den „Knast“ geschickt.
    Die „neue Wirklichkeit“…..
    Und alle stehen da und schauen zu.

    18.57: da habe ich bewußt auf das Wesentlichste reduziert.
    Denn der eigentliche Motor ist hierzulande der Motor.
    Ein Motor, der immer stärker in „Ketten“ gelegt wird.

    Der neue Artikel von R.Tichy zeigt doch die Richtung, die ich auch sehe.
    Und nur dieser „Motor“ hat die notwendige Kraft, das „aktuelle Wetter“ zu ändern.
    Bevor es so richtig „knallt“…… nur wird das „Wetter“ dann richtig kalt. Eiseskalt.

    Gruß
    karel

  7. Ghost,

    was hast Du denn gegen 25% Return on Equity? Sind Dir, wie bei manchen Landesbanken, 125% Demand on Equity lieber, Bad Banks? Die Regierung zu beraten, ist das eine. Bei chronischer Beratungsresistzenz wäre in charge etwas anderes.

    Je länger ich mir den Wahnsinn mit Methode ansehe, umso mehr gefällt mir ein ehemalig neuseeländisches Modell. Da bekam die Regierung nur Gehalt, wenn der Haushalt ausgeglichen war. Was ist es eigentlich anderes als Korruption, wenn man sich versucht mit dem Geld der Wähler seine Stimmen zu kaufen? Ich tendiere schwer zu der Auffassung, dass es nicht nur reicht ein Möhrchen vor die Esel zu hängen (Boni), sondern auch mit der Peitsche sie anzutreiben und mal hin und wieder einen Volksvertreter einlochen zu lassen.

    Bei Wulff fangen sie wegen 700 Euro, irgendwas so einen Zinnober an, der ja nun wirklich nichts großartig wirtschaftlich verbockt hat, einer wie Wowereit, der vollkommen unfähig Milliarden in den Sand setzt, läuft dagegen frei rum. Den würde ich zu Massenmördern und Kinderschändern einsperren und wenn ihm mal in der Dusche die Seife runter fällt … nun ja, da hätte er vermutlich gar noch Spaß dran. 😉

    Eysel

    Da sage noch einer, wie seien nicht auf der Höhe der Zeit:

    http://www.wiwo.de/erfolg/studie-welche-ehen-die-stabilsten-sind-/9080944.html

    Was sagen wir denn, wenn auch etwas politisch unkorrekter? Die stabilsten Beziehungen sind aber meines Erachtens jene, wenn man gar nicht heiratet und den Schimmel in die Garage als Anreiz stellt mit der Aussicht, Dornröschen, wenn Du die nächsten 20 Jahre so bleibst, wie Du bist und Dir Mühe gibst, dann bekommst Du diesen Ring hier, mit Diamonds and a heart of gold. Das würde die Scheidungsrate erheblich senken … 😉

    Always (Jemineh)

    Thorsten Schäfer-Gümbel ist intelligenter als Ypsilanty. Willst Du mich ärgern? Ich will Dir mal was sagen, AM hat Roland Koch weg gemobbt und die anderen setzen einem eine Zumutung nach der anderen zur „Wahl“ auf die Zettel. Herr Jeminehhhhh!!!!!

    Allerdings tendiere ich langsam auch zu der Auffassung, dass bevor die Asche Ossi-Tussi im Mittelmeer versenkt, wir sie besser in Freibädern, ÖPNV, Sportstätten und Theatern versenken. Das Ziel kann nur lauten NOCH HUNDSMISERABER zu wirtschaften, als dies Berlin tut. Dann betteln wir selbst irgendwann mal die Berliner, Griechen und sonstiges, arbeitsscheues und minderqualifiziertes Gesocks an.

    Vorsichtshalber mit im alten Forum, nicht dass ich mit etwas Tacheles auch noch unseren Oberbayern mit Waidler-Klartext komprommitiere.

    Dann will ich mal wieder auf meinen Baum klettern … 😉

    Gruß
    Pampa

  8. Herrschaftszeiten, da müsst Ihr eben diese politik-wirtschaftswexler
    und umgekehrt besser ausbildern,
    Ihr superober-untätigen krachledernen, hooach,
    GrrrZZ

  9. Huch!

    Die Einen haben die Wahlen verloren,
    Aber nicht den Verstand

    Die Anderen haben die Wahlen gewonnen,
    Aber den Verstand verloren.

    Die Schwarze Mamba bewegt sich?
    sicher? Lebt sie noch?
    Pfanni´s Püree und Ackersalat
    Ja, nee is´ klar
    In Zukunft alles anders!

    Mein Miederhöschen bringt mich um

    Ein Bembel für den Schäfer-Gümpel
    Doch doch den Namen muß man sich merken
    ein Fall für Pamba
    eindeutig, pack die Peitsche aus!
    Zum Tanz, mit der Schwarzen Mamba

  10. 18:57 >>“die politischen und gesellschaftlichen Überzeugungsarbeiten “

    Karel hast Du schon mal erlebt, daß das Wetter ein anderes wird, wenn Du an den Zeigern des Barometers drehst?

    Einer Gesellschaft, der es an Risikobereitschaft, Dynamik, Unternehmungsgeist, Tatkraft und Vorwärtsdrang fehlt, Jobgarantien und Freistellungen zu verordnen, erreicht im besten Falle eingeschlafene Füße, abfallende Ohrwatscheln und trägt zur Verschlimmerung des Leidens bei.

    Tut mir leid, karel, – — Dein Beitrag hätte verdient, ausführlicher behandelt zu werden.

    aber der ist gut:

    >>Macht kaputt, was euch kaputt macht

    Ich sag:
    shutdown – „Mir gäbet nix!“

    Entzieh´ ihnen Geld und Macht
    Indem Du selber denkst
    Und selber machst!

    +

    „Wir werden geformt und gestaltet durch das, was wir lieben.“ Johann Wolfgang von Goethe

    +
    oT
    Es lebe die Revolution! … meint auch Tichy´s Compagnon

    http://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/thesen-zur-leser-revolution-das-ende-des-frontalunterrichts/9081730.html

  11. Pampa
    Was denn, Leute wie den 25-Prozent-Ackermann in die Politik holen? 🙂 🙂
    Der Himmel bewahre uns davor, ausserdem gelten Typen wie er in der Öffentlichkeit als persona non grata. Die sind woanders besser aufgehoben.

  12. Ich kenne noch so einen Spruch aus früheren Zeiten:
    „Macht kaputt, was euch kaputt macht'“.
    Offensichtlich waren diese Leute von damals recht erfolgreich
    auf ihrem Weg durch die Instanzen. Und was wurde da alles „kaputt“ gemacht.
    Jobs millionenfach vernichtet, Stillstand bei Zukunftsinvestitionen, ob in IT, in Infrastruktur wie Straßen, Bahnhöfe, Flughäfen, ebenso in Bildung, Energiesicherheit, nicht zuletzt der Bereich Familie.
    Manchmal frag ich mich, ob sich die Unternehmer als politische Bürger 2. Klasse fühlen und sich dabei wohlfühlen……
    Haben politisch fast nichts zu sagen, dürfen aber alles bezahlen..

    Der heranwachsenden Generation ist doch bekannt, was sie alles schultern
    sollen und müssen. Für die Unternehmer doch ein großes Potential, diesen Leuten materiellen „Begleitschutz“ zu geben, so, wie dies im öffentlichen Dienst üblich ist, (Freistellungen, Jobgarantien für die Zeit danach) um für die politischen und gesellschaftlichen Überzeugungsarbeiten auch durch die Instanzen gehen zu können.
    Frei nach dem damaligen Motto:
    „Macht kaputt, was euch kaputt macht“ 😉

  13. Beste gruesse von volker doppelfeld und eberhardt von kuehnheim sowie der praktikantin susanne „kant“

    tablet sorry, mein ultra ist leer

  14. dtesch, das dresdner projekt habe ich zunächst als bestandsaufnahme verstanden. Erst die Beschreibungen der Ausgangssituation im Jahre XX nach Gründung der jeweiligen internationalen Organisation.
    Erst danach wäre dann eine Bewertung vorzunehmen.
    da hätte ich auch ein paar Fragen….z.B..
    Was/wer legitimiert den IWF dazu sich zum deutschen Außenhandelüberschuss zu äussern (falls es tatsächlich so zu verstehen ist)
    Gerade zu diesem Thema habe ich dieser Tage einen interessanten Beitrag gelesen, ich glaube in der ZEIT… da war die Rede vom Tiefschlaf des Clubmed, was den Export betrifft. Als Beispiel wurde ein portugiesischer Unternehmer benanntn, der in Portugal Marktführer in Klopapier ist, den Inlandsmarkt dort dominiert, besonderesmarkenmerkmal: buntes Klopapier in allen Farben.
    Diese Firma, die in Portugal seit Jahren Millionen-Umsätze generiert, hat angeblich vor kurzem den Entschluss gefasst ihre Papierchen auch international zu offerieren. Erste Versuche sollen von durchschlagendem Erfolg gekrönt sein.
    Für solche Tiefschlafkonstellationen soll es im clubmed viele Beispiele geben.
    ist das kulturell bedingte Genügsamkeit oder eher opportunities for dummies und weswegen verfällt man auf die Idee die relatve Stärke der Deutschen auf Auslandsmärkten nun zurück dirigieren zu wollen. Vielleicht sollte man die Penner-tief-Süd eher mal wachküssen? Odda.

  15. Karel,

    BMW hatte Anfang der 90er Horst Teltschig in den Vorstand geholt. So wirklich glücklich waren sie intern damit nicht. Daimler wollte jetzt ja wieder einen holen, das hat aber AM vermurkst. Wenn er sich entscheidet von der Politik in die Privatwirtschaft zu wechseln, müsste er sofort von allen Aufgaben frei gestellt werden. Ein ganz normaler Vorgang bei jedem Privatunternehmen in leitenden Positionen. Jetzt haben sie ihren Salat.

    Was bei uns aber gar nicht funktioniert ist der Wechsel von Top-Managern in die Politik, fast undenkbar. Nimm als Gegenbeispiel mal die USA. Die haben 2008 Hank „The Hammer“ Poulsen ins Finanzministerium geholt, ehemaliger CEO von Goldman. Und wir? Ob nun Steinbrück oder danach Schäuble, sowas frühstück einer wie Hank ohne mit der Wimper zu zucken.

    Wenn sie wenigstens mal einen wie Ackermann, Achleitner oder Dibelius vorüber gehend geholt hätte, meinetwegen auch zu Salären, die in der Politik alles andere als üblich sind, das wäre aber doch weit billiger gewesen, als da alte Parteigewächse rummurksen zu lassen.

    Nun denn …

    Gruß
    Pampa

  16. @Magic
    Die Frage ist: Wie legitimieren sich solche supranationalen Organisationen, wie die EU, wenn sie die nationalen Gesetzgebungen dominieren?

    Gruß
    dtesch

  17. Danke für deinen Sachbeitrag Tragic 😉
    Sicher ein interessantes Thema.
    Nur leider haben die noch nichts Nennenswertes
    ausser ihren großen Hoffnungen auf Ergebnisse publiziert.
    Halt uns auf dem Laufenden.

  18. mh, du bist nichts „rechts“,..das kann schon sein, dennoch, wie wär’s mit:
    aufgeblasener Geck *~*

  19. Was, kein Buch Eysel? Schade, ich dachte schon an ein Vorwert von Reinhold Messmer und Zamir:

    Messner: Wie ich 14 8000er ohne Sauerstoffgerät bestieg.

    Zamir: Wie ich Cindy aus Marzahn ohne Sauerstoffgerät bestieg.

    Sarah W.: Wer knieend und stürmisch dem Oskar einen bläst, wird ein laues Lüftchen ernten. Hickels und schlucks, vom Blasen und Furzen Unter Linken, 50 shades of deap dark red. 😉

  20. Ein Thema, das immer wieder hier (vor allem von dtesch9 aufgebracht wird, wird gerade an der Philosophischen fakultät der TU Dresden von Prof. Eugenia da Conceicao-Heldt untersucht. Ihr Projekt heisst:
    Delegation von Macht an internationale Organisationen und institutionale Ermächtigung.
    Untersucht werden die EU, die NATO, die Weltbank, die WTO, der IWF und die WHO.
    Das Thema ist bisher noch nie untersucht worden.
    Fest steht, Internationale Organisationen nehmen einen Sonderstatus ein, den es in der Weltgeschichte bisher so nicht gab.
    Während Regierungen alle 4 jahre neu gewählt werden (können), sind internationale Organisastionen immer im Amt, weil es für eine bestimmte Aufgabe nur eine, diese Internationale Organisation gibt. daraus ergibt sich für letztere auf Dauer ein vorsprung an Struktur und Wissen. Sie wandeln sich von ihrem ursprünglichen Charakter als Werkzeuge zu Akteuren, eigenen Machtspielern, die sich den gängigen demokratischen Kontrollinstrumeneten mehr und mehr entziehen. Untersucht wir auch wie internationale Organisationen mit der Zeit die ihnen gestellten Aufgaben wahrnehmen, verändern und ggf. über die zeit ihre Macht ausdehnen.
    Bisher – vor diesem Projekt – ist die öffentliche Wahrnehmung der Rolle dieser internationalen Institutionen ein Gemisch aus politischen Ansichten, Medienreflektion, moralischen Standpunkten, kulturellen Besonderheiten und wirtschaftlichen Themen, nicht zu vergessen vielerlei Unmuts-und Empörungsreaktionen…Was also ist tatsächlich die Lage?
    Sind internationale Organisationen Marionetten ihrer Nationalstaaten, dienen sie also als Instrumente staatlicher Diplomatie, sind sie Verhandlungsschauplätze zwischen nationalstaatlichen Regierungen oder sind sie längst aus diesen Rollen rausgewachsen und agieren selbstständig, mit eigenen Kompetenzen und wuchernder Autoniomie?
    Wer ernsthaft an (neuen9 Erkenntnissen zu diesen Themen interessiert ist, der googele mal das Delpowio-Projekt an der TU Dresden.
    ****
    Bei aller Ernsthaftigkeit wünscht dabei viel Spass, soul and inspiration – Magic

  21. Hast ja Recht Pampus,
    ich bin nicht „rechts“ … in dem oft gemeinten Klischee-Sinne.
    Ich bin in den Augen meiner „Verehrer“ einfach …
    … ach guck doch selbst bei Tragc nach was ich bin 😉

    Und ansonsten widerspreche ich dir ja auch nicht.
    Speziell nicht, was Pen und Wilders angeht.

    Und was mein angeblich „seit Jahren drängendes Problem“ mit der pol. Correctness angeht, so war das selbstverständlich nicht mehr als eine Animation an einen Geeigneten, eine Persiflage z schreiben 😉

    Ich werde sicher kein Buch schreiben.
    Aber an Jan Fleischhauer werd ich mich gleich mal wenden.
    Ob er sein „Unter Linken“ nicht ergänzen will um einen Band Nr.2 😉
    Unter besonderer Berücksichtigung der von mir angerissenen Thematik 😉

  22. mhm,…dass du hier nochmal ey ablegen musst, habe ich vorhergesehen.
    Aber das dir nicht mehr einfällt, warum rühmst du dich nicht mal wieder der Jugend deiner dritten Frau. alter Sack, des Körpergewicht deiner Burgwonne, Gasfußvettel, und der Differenzierungsfähigkeit von Herrn Gigerenzer, Herrn Darwins und Niklas Luhmanns zusammen…;-(((…damit wir uns endlich vor dir verneigen und niederwerfen in deinem obb-Kuhdorf, wo nicht mal die Müllmänner wissen, wie man richtig wählt, und kein alter-herren-Chor das Lied von gestern singt, weil alle im hier-und-jetzt leben…und zufrieden sind, weil das Lebbe scho schön ist..
    Grüße von black mamba, den black cats and always soul and inspiration

  23. Eysel,

    was ich mich zunächst frage ist, was sollen eigentlich „linke“ und „rechte“ Frauen und Männer sein? Du bezeichnest Dich selbst als „Rechten“. Das empfinde ich hier so gar nicht, auch sehe ich die AfD nicht als rechtspopulistische Partei. Was soll das? Meines Erachtens haben wir in der politischen Landschaft in der liberal und konservativen Mitte ein riesiges Loch, ein Vakuum, da ist nichts mehr. Denn werder die CDU wäre für mich konservativ oder wäre die FDP liberal gewesen. Reden schwingen ist das eine, was aber umgesetzt wird und wurde etwas ganz anderes. Was genau wäre denn wirtschaftsfreundlich in den letzten acht Jahren gewesen, hätte die gesellschaftliche und unternehmerische Freiheit der Wirtschaft gestärkt? Im Gegenteil geht doch die politische Denkrichtung, auch jetzt wieder in den Planungen, doch nur in die eine Richtung aus beständiger Bevormundung des Volkes durch den Staat. Wir stehen doch heute nicht wirtschaftlich relativ zu anderen stark da, weil dies unsere Politiker induziert hätten, sondern eher trotz der staatsgläubigen und –hörigen Bande aller Coleur, die so ziemlich alles vermurksen, das ihnen zwischen die Finger gerät. Wenn dies zu bemerken rechtspopulistisch sein sollte, dann wäre ich auch ein „Rechter“.

    Die Komponente ausländerfeindlich, die gemeinhin mit Rechten assoziiert wird, geht mir allerdings vollkommen ab. Soweit mir bekannt will die AfD, sofern sie ins Europa-Parlament gewählt wird, auch nicht mit le Pen oder Wilders koalieren, kommt nicht in Frage. Was sind das auch für Positionen, dass andere Nationalitäten den Franzosen, Niederländern oder uns Deutschen Jobs wegnähmen? Das sind genau genommen auch linke Positionen, zumal sie scheinbar davon ausgehen, dass es eine Art feststehende Zahl von Arbeitsplätzen gäbe, die es zu VERTEILEN gäbe. Da höre ich eher Sozialisten trapsen. Jeder Arbeiter oder Arbeitnehmerin sind doch auch Unternehmer in eigener Sache, die eben nicht bereit oder in der Lage sind, ein eigenes Unternehmen zu gründen und führen, damit ein´hergehende Chancen und Risiken zeichnen, sie bringen sich eben abhängig beschäftigt in die Wirtschaftsleistung ein. Großkonzerne wie meinetwegen BASF, Daimler, Deutsche Bank etc. haben im Prinzip gar keine Unternehmer, sondern nur abhängig Beschäftigte inklusive des Top-Managements. Was also soll daran rechts sein zu fordern, dass die Eintrittskarte dort im Wettbewerb um Arbeitsplätze einen bestimmten Pass voraussetzt? Können wir denn nicht jede/n gebrauchen, die/der sich bei uns einbringen will? Sehe ich nicht.

    Nun gut, linke/rechte Frau/Mann links/rechts nebeneinander schlafen? Immerhin reden wir ja schon von heterosexuellen Vorstellungen, was biologisch im Sinne der Arterhaltung auch vernünftiger erscheint. Aber was soll’s, meinetwegen können sie auch bei Dusch Wuchtel arbeiten und in Kommunen zusammenleben, jeder mit jedem und jede mit jeder, das muss doch jeder selber wissen, ist mir auch eigentlich egal (solange sie mich nicht belästigen). Meine Frau kennt gar eine Familie, die aus sechs Personen besteht. Halte Dich fest, zwei Männer und zwei Frauen, mit zwei Kindern. Die Erwachsenen sind homosexuell, die Kinder hat aber ein Mann mit einer Frau produziert und die Kinder sagen zu beiden Mama und zu beiden Papa. Ich weiß ja nicht, wie sich organisiert haben, aber wenn jeweils eine Lesbe einen Schwulen heiratet, sagen wir mal jedes „Paar“ sich als Eltern eines Kindes bekennt, sind das zwei Familien.Okay, bei Frauen fällt es wohl etwas auf, wenn plötzlich eine andere Frau behauptet, sie hätte ein Kind geboren, aber im Rahmen von Miete oder über die Nebenkostenabrechnung im Eigentum könnten sie ja das Kindergeld oder den Kinderfreibetrag aufteilen, ginge ja auch. Das sind übrigens lauter Akademiker und die Kinder sind, soweit wir das beurteilen können, äußerst gut erzogen.

    Links/rechts, alt/jung, blond/braun, blaue oder grüne Augen, etc., multilaterale Diskriminanzanalyse, was weiß ich, das muss doch jede/r selber wissen, wen geht das etwas an? Gleich und gleich gesellt sich gern, Gegensätze ziehen sich an, man wird sich ohnehin ähnlicher? Männer wünschen sich meist Frauen, die bitte so bleiben mögen wie sie sind und Frauen Männer, an denen sie noch herum basteln können? Wir sind ja alle weg vom Markt, aber wenn ich mich recht erinnere, ging es in der Kennenlernphase niemals um Helmut Kohl oder Oskar Lafontaine oder sonst eine Politikerin oder Politiker. Genau genommen ziemt es sich eigentlich auch nicht in Konversationen so schnell Themen wie Politik, Religion oder gar Sex zu reden. Jedenfalls empfiehlt sich das nicht unbedingt, wenn man/frau etwas erreichen wollen, das als Gesprächsthema dabei eigentlich ein Tabu ist und an das beide eventuell denken.

    Aber wenn Dich das mit links/rechts und schlafen wirklich derart beschäftigen sollte, schreibe Dir halt ein paar Thesen und Antithesen auf, überdenke das ganze während des Schreibens und bilde Dir eine Meinung, eine Synthese. Du kannst ja auch eine empirische Feldstudie machen und von links nach rechts alles durchvögeln, schreibst ein Buch darüber und nennst Dich Boris Eysel-Becker. Das würde sich vermutlich nocht nichtmal so schlecht verkaufen, Arbeitstitel Casanova – nasses Sofa – ein alter Lustmolch in politischer Mission

    Redigiere ich Dir auch gerne und haue noch ein paar Gassen- und Gossenhauer rein. 😉

    Gruß
    Pampa

  24. Dein Gespür für Feinheiten ist wie immer außerordentlich bemerkenswert, nachgerade legendär, Zamir. Übertreffen tust du dich nur selbst und zwar
    dardurch, dass du offenbar die Brücke zwischen „Feinheiten“ und Heumachen
    nie gefunden hast. „Heu machen“ bei dir die anderen.Die Fiffis und deren Freunde, jaja, die einen machen Heu die anderen dreschen Stroh, dass aber unübertroffen feinsinnig. Bleib dran;-) There once comes the day, when Zamir makes hey, nananana, nananana, heyheyhey, good-bye.
    GroKo…jetzt kommt black mamba aus der Deckung, wetten?

  25. Magic,
    Du verstehst wiedermal die feinheiten nicht.
    Mehrere eisen im feuer halten, geht biogenetisch nicht,
    iss doch klar, aber überall ein kleines feuerchen
    am lodern halten und mit dem „Schürhaken“,
    desöfteren die glut enfachen, drin rumherumwühlen.
    Na also, drum musst Dich erst ins stierchengemüt
    hineinversetzen, dann klappert es auch mit den
    verteilertechniken, alles nicht soo leicht.
    Neien, depressionen deshalb halte ich für
    weniger angebracht, es gibt auch die blasebalg-
    methode, wenn „Sie wissen was ich meine“.

    Viele Grüsse vom Onkel Doggda, Zamir

  26. Magic,
    kuckemal, Pampa-geno macht es sich selbst, wenn ich’s
    mal so flapsig formatieren darf, er reagiert auf jeden noch
    so abgetakelten anjuckler, ohohohoh.
    Du musst nur noch abspülen, chichichi …

  27. Eysel
    „Widme mal bitte – ein wenig ernsthaft – der “politischen Dimension” meiner Frage
    die ihr gebührende Aufmerksamkeit. – Das Thema quält mich seit J AHREN “
    Sag mal, Du bist doch biologisch geschult. Aber gut, dann will ich mal ernsthaft antworten. Kommt eine Frau zum Zahnarzt und meint sie habe Zahnschmerzen. Meint der Doc, gnädige Frau, ich muss bohren. Meint die Frau, Herr Doktor , muss das denn sein, lieber ein Kind. Gnädige Frau, Sie müssen sich schon entscheiden, danach muss ich den Stuhl einstellen.

    Wenn das ernst gemeint sein sollte, konkretisiere mal, was Du denn genau seit Jahren wissen willst. 😉

    Siehe an, Zamir will mich zum Schwanzvergleich fordern. Zamir, wenn Du mal verlinken gelernt hast, üben wir mal hochladen. Wenn Du ein Foto von Deinem Schrumpel hochgeladen hast, wickele ich meinen auch vom Bauch und wir vergleichen mal. Du wirst den Kürzeren ziehen, Normalo. Du findest ihn doch noch unterm Bauch? Das muss man bei Sozis ja fragen, oder wann meinst Du, dass Gabriel seinen das letzte Mal ohne Spiegelbild gesehen hat?;-)

    Okay, okay, ich höre ja schon wieder auf, wer weiß, wer sich in der illusteren Runde überhaupt noch an Sex erinnern kann.

    Gruß
    Pampa

  28. @Karel
    „Und ohne die EZB, ohne die diktatorischen Mechanismen wäre in Europa längst totale Finsternis. Und nicht nur in Europa.“

    Wenn ich dieser Logik folge, dann haben also die „diktatorischen Mechanismen“ der EU- Bürokratie, verkürzt ein Barroso oder ein Aachener Buchhändler Namens Schulz, D den Wohlstand gebracht, den sie nun konsequenterweise nach Südeuropa verschleudern.

    Wie war Dein Spruch nochmal über Verwirrung und Verwirrte?

    Gruß
    dtesch

  29. @Karel
    „wir bekämen mit der “Tussi” eine Politik, die den Realitäten voll Rechnung trägt“

    Das beweist die „Energiewende“.
    Von Realitäten keine Spur!

    Das beweist die Europolitk: „Scheitert der Euro, scheitert Europa“
    Aber vielleicht wird sich dieser Spruch sich doch noch bewahrheiten. Man muss nur lange genug warten, die „Rettungspolitik“ bis infinitum fortsetzen, bis es knallt. Dann ist in der Tat auch Europa Geschichte.
    Vielleicht haben wird das alle nur falsch verstanden?

    Gruß
    dtesch

  30. was lobst du diese Sexualverbrechensbesprecher auch noch über den grünen Klee, Zamir, ich kann den Zusammenhang nicht nachvollziehen, das ist doch weder politisch noch sexuell, sonden aus der untersten Schubladenpubertät
    altpickliger Wichtigmacherey,…*,* igitt, und das im chefblock der wichtigsten Grokobekämpfungswochenzeitung der letzten 8 Wochen..tsts

  31. karel 21:55
    Die Schulden, zumindest die Totalität der Verbindlichkeiten, werden niemals zurückgezahlt, weder in den USA noch hierzulande; es geht vielmehr darum, Verlässlichkeit im Zahlen der Zinsen zu beweisen. Oder aber man würde das Privatvermögen der Bürger antasten – was in Zukunft nicht auszuschliessen ist. Um die Schulden der USA zurückzuzahlen bräuchten sie ein gigantisches Wirtschaftswachstum.
    In Frankreich versucht Hollande, seinen Immobilismus in punkto Reformen durch die Steuerkeule zu kompensieren, was dem Volk natürlich nicht gefällt.

  32. Eyselinchen,
    dass „unser Pampa“ eines schönen tages zum sexualaufklärer
    mutiert, wer hätte das gedacht?
    War das vielleicht Deine merkel-ting-strategie-idee?
    Komm, gib es schon zu, allda schlawiner, allda.
    Sauber, sauber, seine addiggelchen scheinen gut recherchiert
    und durchaus nachvollziehenswert, bis jetzt konnte ich noch
    überall hin folgen, bin schon gespannt auf die näxxte lektion,
    wie ein geölter flitzbogen, hooach.
    Guut, die anlageverramscherei ist ja auf dauer nicht det jelbe
    von dat eieiei, wissen wir doch und sex aus der wäschek(l)ammer,
    das läuft immer, auch in export-überflüssigen-zeiten, woll.
    Dazu ein fesches liadl auf den lippen und ein nümmerles-konto
    in der scheenen schwyzz, was kann da noch schieflaufen?
    Ideen braucht der mensch und man muss nur den richtigen
    schuss ansetzen, odda?!

    Viele Grüsse von der EU-genormeten Aufklärungsbehörde, Zamir

  33. Eyss,
    die zehn gebote, christliche nächstenliebe und alles
    was davor oder danach jemals existierte ist nur illusion.
    Wenn es nur lange genug eingetrichtert und nach-
    gebeichtet wird, dann brauchst du keine sprache,
    kein internet, keinen technologischen fortschritt,
    kein horschdl, keinen Uli, keinen kaiser, keine regierung,
    keine fed, keine medien, keine exportübergüsse etc. pp.,
    und keine anarchofiffis, der laden läuft wie geschmiert,
    im grunde auch keinen obenliegenden hirnskasten mehr.
    Wer hat’s erfunden?
    Göttliche fügung, eben gut geerdet und verplombt.

    Viele Grüsse vom eiligen Bonifatius, Zamir

  34. Eysel,
    wie, wo, was,
    Frankreichs wirtschaft schrumpft, frach doch mal den Pampa
    was sonst noch schrumpft und schrumpelt?
    Sollen sie doch bayerisches bier ausschänken,
    statt rotweinfluid, hohohohoh.
    Luja soag i, luja …

    Nebenbei bemerkt, nixx gegen bayerisches Bier.

  35. Eyss,
    nimm Dir mal ein beischbül am grossen Pampano, er erklärt
    seit neuestem die welt, aus der ihm eigenen sicht der zwinge.
    Nun offenbart er uns sein vollkommenes spezialgebiet in
    allen stellungen und lieblingspositionen, nachdem ihm sämtliche
    wiwi-hotelpreisträger dazu geraten haben, es ist ähnlich gelagert
    wie beim Horschdl und dem roten Uli.
    Sie besinnen sich auf ihre herkömmlichen gründereigenschaften.
    Wenn das eine wissensverschachtelte gebiet absäuft, denn
    erinnere dich daran, ob du sonst noch was im läbben gelernt
    oder mitbekommen hast und da ist unser Pampa gerade auf
    dem richtigen Pfade, wie jetzt, mit oder ohne P am anfang?
    Ohohohoh.
    Tja, so soans unsere bayern, da plündern ihnen die politdoofen
    das land unter dem popöchen weg, mit ihrer spezln-wirtschaft.
    Die ganze familiäre verwandtschaftsbagasche wird mit einem
    job betraut und auf steuerzahlers kosten begünstigt und mit
    durchgefüttert, die leut‘ haben zwar davon gehört abba iss eeh
    egoal, sie halten eisern an ihrem katholischen glauben fest und
    wählen weiterhin die SEUCHE, ja ist es denn zu fassen?
    So iss es nun mal, mit dem bayerischen Gutmenschentum,
    sie halten sich auch im härtesten sturm noch an die eingetrichterten
    zehn gebote, mag kommen was da wolle.
    Das war schon so zu Franz-Josefs zeiten und auf eine gewisse
    art von borniertheit und uneinsichtigkeit ist eben verlass, egal
    welche zeiten auch anbrechen mögen.
    „Wer war am sunndach in dee keerch“?

    Narhalla-Marsch auf bayrisch, Zamir

  36. Ergänzung zu 10:34:
    Jetzt werd bitte nicht oberflächlich und sag nicht „Hauptsache er schläft“ 😉
    Widme mal bitte – ein wenig ernsthaft – der „politischen Dimension“ meiner Frage
    die ihr gebührende Aufmerksamkeit. – Das Thema quält mich seit J AHREN 😉

  37. Danke Pampus für deinen zweifelsfrei fachlich hochqualifizierten Rat 😉
    Nur leider ist das Thema verfehlt.
    Wenigstens MEIN Thema 😉
    Es geht mir um die „politische Dimension“
    oder besser um die „Korrektness-Dimension“ der Tatsache,
    dass es ja jedem Mann mal passieren kann mit einer Gespielin zu spielen,
    mit der ein „rechter Mann“ lieber keine Diskussion über Politik oder Wirtschaft führen möchte (wenigstens nicht bevor eine gewisse hormonelle Balance wiederhergestellt ist es sei denn, man benutzt die Diskussion um ihr (besser post xxx) anzudeuten wo der Maurer das Loch (Tür genannt) gelassen hat.-
    Leider nach wie vor ungeklärt:
    Auf welcher Bettseite also schläft der „rechte Mann“ mit der „linken Frau“
    NACHDEM sämtliche „physiologischen Argumente“ ausgetauscht sind???
    😉 😉 😉

  38. Eysel 19.33 Uhr
    Also vorweg mal, es gibt diverse Möglichkeiten, horizontal wie vertikal kombinierbar. Nach meinen Stichproben zufolge quietschen sie am lautesten bei Missionar oder Doggy, hängt vom Typ ab. Achte auf den Winkel.

    Mein Favorit ist aber stehend nördlich und sie kniend. Nach vollzogenem „Schlafen“ hauchst Du ihr aber als Ausdruck Deiner Dankbarkeit sehr, sehr liebevoll ein einziges Wort ins Ohr, ganz leise. Bitte höre genau zu, denn das ist wahrlich entscheidend für eine langfristig innige Beziehung:

    .

    .

    .

    .

    Schlucks!

    Danach kannst Du Dich wie auch immer ins Bett legen, normal Richtung Fenster, um die Höhle zu beschützen. Mache Dir keine Gedanken, wenn Du danach wie ein Toter einschläfst, geht mir auch so. Wenn Du wieder erwachst rufst Du Kaffee, oder Tee. Two Eggs sunny side up oder sowas, nur eines, erspare Dir Diskussionen, sage ihr einfach, was sie tun soll, Weiber brauchen Führung und Sicherheit.

    Noch Fragen? Mehr musst Du eigentlich nicht beherzigen … 😉

    Gruß
    Pampa

    P.S.: Always Yemineh 😉

  39. @ Yemmi-remmi-demmi-neh,
    dem Eysman gefällst Du immer besser und mir
    wäre es auch egal, was Du im schatten der
    reinen und klaren Zamirschen Lehre werden
    könnest, natürlich standesgemäss „unter mir“, woll.

    Uli hat geheult und zugegeben, dass er einen fehler
    gemacht hat, jadochja er hat’s gemacht, hat zwar
    eine halbe ewigkeit gedauert, aber er hat es zustande
    gebracht. Hooach, diese bayrische, himmlische
    Selbstgerechtigkeit.

    Schön ist die Liebe im Hafen, Zamir

  40. Die ratten regieren auf dem s(t)inkenden schiff,
    sollen sie denn im todeskampfe endlich einsicht zeigen
    und ihre wahre natur, die natur des fressens offenbaren?

    Daraus kann nichts werden, diese spezielle menschenrasse
    wurde ohne hirn und daher auch ohne verstand geboren,
    nicht umsonst fühlten sie sich schon immer auserkoren.

    Wer meint es gäbe recht und gerechtigkeit, der lebt am ende der zeit.
    „Macht euch die erde und den menschen untertan,
    nur dann habt ihr’s gut getan, dieses bekenntnis
    steht auf ihren geburtsurkunden, es ist zum weinen.

    Viele Grüsse von den kommenden Generationen und ihrem Vertrag, Zamir