Digitaler Vollzug

Die US-Geheimdienste hören uns alle ab – vom Tellerwäscher bis zur Bundeskanzlerin? Zeit für sieben bittere Wahrheiten.

1. Nach dem Fall der Mauer und dem Abzug von fast zwei Millionen Soldaten der feindlichen Blöcke, die auf deutschem Boden ihre Waffen aufeinander gerichtet hielten, erschien den Deutschen die Welt als ein befriedeter Planet. Aber diese Welt ist weiterhin bevölkert von Nationen und Staaten, die einander belauern, misstrauen, bekämpfen, und das mit allen Mitteln, die ihnen gerade opportun erscheinen. Natürlich ist es gut, weiter für Frieden und Völkerverständigung einzutreten. Aber wir sollten nicht die Wachsamkeit vergessen, falls andere weniger friedliche Absichten hegen. Das Internet ist aus dem Arpanet der US-Militärs entstanden. Haben wir wirklich geglaubt, sie schenken uns diese großartige Maschine ganz ohne Hintergedanken?

2. Die USA kämpfen mit modernsten Mitteln der Informationsgewinnung – wie archaisch wirken da deutsche Länderfinanzminister, die CDs kaufen, auf denen die gestohlenen Kundeninformationen deutscher Steuerzahler gespeichert sind. Wer sich jetzt über illegale Informationsbeschaffung aufregt, sollte bedenken, dass Persönlichkeitsrechte oder Datenschutz auch hierzulande gebrochen werden, wenn es nur finanziell opportun erscheint. Deutschland fordert einen internationalen Datenabgleich. Aha. Da klingt manches wie die Klage des betrogenen Betrügers.

3. Die wohl faszinierendsten Werkzeuge der Menschheitsgeschichte stehen uns zur Verfügung – Google, Facebook, Skype, unendlich viele Apps. Wir haben uns daran gewöhnt, sie kostenlos zu benutzen. Die Regel des Wirtschaftsnobelpreisträgers Milton Friedman schien in der digitalen Welt außer Kraft gesetzt zu sein: „There’s no such thing as a free lunch“, frei übersetzt: Irgendwer muss fürs Freibier zahlen. Für die vielen scheinbar kostenlosen Dienste zahlt auch jemand. Wir selbst. Unsere Daten sind die Währung, mit der wir unsere Rechnung bei Google begleichen.

4. Schutz ist möglich – aber er ist aufwendig. Eine Kostenlos-Mentalität ist entstanden, auch bei Unternehmen. Was früher sorgsam vom Werksschutz abgeschirmt wurde, wird heute als Datenwolke in die Welt gepustet, lesbar für jeden.

5. Wanzen sind die Waffe von gestern, der Datenschutz ist eine überholte Regulierung. Denn wir hinterlassen unendlich viele Spuren im Netz mit jedem Kauf, jeder Buchung, jedem Klick auf eine Seite, die unsere Interessen offenbart, mit jeder Inbetriebnahme unseres Computers. Wir sind digitale Nullen und Einsen im Netz, und die Algorithmen von Big Data setzen daraus ein Bild unserer Persönlichkeit zusammen, das mehr über uns verrät, als wir selbst wissen. Wir sind die körperlichen Vollzugsbeamten der Sehnsüchte, die wir im Netz virtuell über uns offenbaren und entfesseln. Die Rekonstruktion unseres Ichs geht erst los.

6. Der hierzulande so überschwänglich geliebte US-Präsident Barack Obama hat uns unseren Stellenwert verdeutlicht: Die alte anglophile Waffenbrüderschaft mit Großbritannien, Kanada, Australien und Neuseeland besteht weiter. Die Deutschen sind nur geduldete und verdächtige Satrapen. Derzeit wieder wehleidig, mal überheblich und trotzig, immer selbstanklägerisch und oft wankelmütig, denn schließlich gibt es ja noch Onkel Putin, bei dem wir uns anlehnen zu können glauben. Aber nie sind wir ruhig, selbstbewusst und um eigene Stärke bemüht. Jetzt scheint selbst die Transatlantische Freihandelszone bedroht. Und SPD-Chef Sigmar Gabriel will gar Obama vor ein deutsches Amtsgericht zerren. Da wird der Angst kriegen.

7.Die Geschichte lehrt: Offene Gesellschaften, die Austausch und Streit fördern, sind am vitalsten. Dennoch brauchen wir ein realistisches Bild von der Welt und die Bereitschaft, sich den bösen Gegnern der Freiheit zu stellen.

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Alle Kommentare [347]

  1. Möönsch,

    Old Cromme-man ist siebzig jahre alt, will er
    nicht endlich tulpenzwiebeln züchten, frauen-
    faustballbilderchen sammeln und die aller-
    ersten micky-maus-flimchen sich ansehen,
    mit den enkelkindern versteht sich?!

    Hat die vielgerühmte Deutschland AG, es wirklich
    nötig, solche graue, veraltete eminenzen mit
    ihren querelen und turbulenzen, durch zu füttern?

    Es bringt doch nixx, wie man sehen kann und
    der unnötige ärger kommt noch dazu, nordafrikanische
    verhältnisse, mitten unter uns, hoooach!

    Da muss doch endlich mal der Hitze-Blitz reindonnern, Zamir

  2. Ob dem unverändert unendlichen „Gelülle“
    kann man nur konstatieren: Zamir Zappenduster.

  3. SIEMENS, ein 166 jahre altes traditionsunternehmen
    wird von den superoberunfähigen kurz und klein gemacht,
    da war der kanzlerberater, ein gewisser “ Herr von“, danach
    wurde es auch nicht besser und nun ist die festpalette
    wieder fast gelöchert, pardon, sind’s doch vornehm,
    die österreicher: ge-löscher-t.

    Wenn das system schon am kaputtmachen ist,
    dann aber systematisch, na iss doch klar.
    Es geschieht am hellichten tage, mitten unter uns,
    und der ganze datenklau war wieder umsonst, oooch.

    Schönen Gruss von Oskar, dem Schwertschlucker, Zamir

  4. SIEMENS, ein 166 jahre altes traditionsunternehmen
    wird von den suproberunfähigen kurz und klein gemacht,
    da war der kanzlerberater, ein gewisser “ Herr von“, danach
    wurde es auch nicht besser und nun ist die festpalette
    wieder fast gelöchert, pardon, sind’s doch vornehm,
    die österreicher: ge-löscher-t.

    Wenn das system schon am kaputtmachen ist,
    dann aber systematisch, na iss doch klar.
    Es geschieht am hellichten tage, mitten unter uns,
    und der ganze datenklau war wieder umsonst, oooch.

    Schönen Gruss von Oskar, dem Schwertschlucker, Zamir

  5. Nichts leichter als das,

    du mein hochverdrehtes, eyssgebeyssigtes
    Kneysselchen, du mein weltendreher und
    erklärbär, erster unzucht und astrologie-
    verordnung bist das persönchen, jjaajjaa
    doch-doch …

    GrrrrZZ

  6. Ach ja Zamir,
    einen Ball den ich schon länger mal wieder ins Spiel werfen wollte:
    Stichwort Kairo nur.
    Wessen „idiotische Vermutungen“ waren besser???
    Wurden als … borniert niedergebrüllt?

  7. PS:
    Dass Tragic mindestens zwei solche Personen kennt,
    sich selbst und Angela nämlich, das ist klar.
    Aber vielleicht könntest du deinen Blick etwas weiter schweifen lassen.
    Danke

  8. Könntest du zwischendurch lieber Zamir-Pamir,
    mal eine Person benennen, deren Taten und Unterlassungen deinen
    – wenigstens überwiegenden – Beifall finden?
    Gibt es solch eine Person über die du im Rahmen der Kriterien die für Mensch grundsätzlich gelten sagen könntest, wenn du denn wolltest, „der ist, der macht seinen Job gut?“
    Eine die wir auch ein wenig kennen bitte,
    eine die noch lebt bitte, eine aus Fleisch und Blut bitte, du alter Spinner

  9. Ist herr Peter Löscher schuld, dass er versagt hat?
    Nein, die höchsten-pseudoelitären gremien haben
    wieder einmal ihrer nicht vorhandenen intelligenz
    freies spiel gelassen, so wars.

  10. Eyssbiestiges Erbswurst-Baby,

    auch du musst damit leben, dass der mensch als
    „Fehlschlag der Natur (Theo Löbsack)“, nur noch
    so lange durch die letzten wälder streift, bis die
    natur ihren irrtum eingesehen hat und eine
    korrektur vornimmt, gezwungenermassen,
    damit nicht noch mehr unheil angerichtet wird.

    Abba, psssst, alles strong geheim,
    wenn du wissen was ich meine.

    Dies ist mein wort zum heißen sonnendachtaach
    nur für deine blauen zellen, den beiden überich-
    gebleibsten, gellegell.

    Schönen Gruss vom Eisweiher am Achensee, Zamir

  11. Und du verehrtes Zamirlein,
    willst uns 19:40 nun – wegen Otto – erklären,
    dass Geheimdienste die weit größere Gefahr darstellen
    als jeglicher Terrorismus und seine mehr (oder auch weniger) Wirrköpfe … oder wie oder was oder wen gedenkst du grad mal wieder
    genial vorbeipinkelnd nass zu machen?
    Und Geheimdienste sollen in der Bildzeitung schreiben was sie tun.
    Klar, deshalb heißen sie ja Geheimdienst :-((((

  12. die neue politik

    terror merror
    merkel und seehofer
    immer bereit
    säuseln da nicht weit
    blafoon
    und strauß hätte absolut gekrauß
    sauerkrautsche hiebe braucht die liebe
    wo ist die rübe

    die gleiche lake
    wasn fake

  13. Der frühere Terroristen-verteidiger und ex-innenminister
    Schily seinem Otto behauptet einfach mal, dass die
    grösste gefahr vom terrorismus ausgeht und nicht
    von den geheimdiensten weltweit.
    Er sagt dies in einem aktuellen interview mit dem Spiegel.
    Das sagt damit absolut der „Richtige“.

    Na, wenn es einer gaanz genau weiss, dann nur er mit
    seiner jahrelangen vertuschungs-politik in allen bereichen.

    Schönen Gruss aus Absurdistan, Zamirily

  14. im deakapent anno malz
    an dir zinf
    wie komm ich auf fünf

    geschaft

    sey im wasser
    klagt der aufpasser
    es wird nasser
    am tahrir

  15. portalisch und dawei
    findet sich denn kein frechle ei?
    zum hokus pokus auf dem lokus

  16. na nuu
    wo ist der focus link geblieben
    hat die zenselschur abgetrieben
    wie unsportalisch

  17. von mister focus
    der auf dem lokus
    des bayrischen rundfunk spitzt
    kann man nichts anderes erwarten
    was mir nicht gefällt ist
    das die biederei gefördert wird dabei
    das sind keine bayern
    die das machen
    prosit frau eigner

    a gibts nicht
    zu bieder

  18. bei der statistik gehts um zahlen
    und irgendwelche zusammenhänge
    sehe keine formel (schwierig)
    keinen graphen
    als ists nur geschwafel

    wie fast fast fast immer

    aktubell und keine motte

    sehe da zum fenster raus
    und es regenet und regenet
    schon seit wochen
    klar da geht die solarstromerzeugung
    rückelberg hopsen

  19. Es lebe der Wahnsinn!!!
    „Bei gut 31 Gigawatt installierter Windkraftleistung in Deutschland wurden an diesem Mittwochmittag laut EEX real nur rund 1000 Megawatt erzeugt.

    Zugleich ging die Solarstromerzeugung seit Wochenbeginn von rund 22 auf 16 Gigawatt (mittags zwölf Uhr) zurück – also etwa um die Tagesproduktion von sechs Atomkraftwerken. Vielfach war der Himmel am Mittwoch bewölkt. Von aus Sicht der Industrie auskömmlichen Preisen sei der Markt trotz des Preisanstiegs weiter entfernt, sagte ein Sprecherin des Energiekonzerns RWE.“http://www.focus.de/tagesthema/energie-windstilles-hochsommerwetter-treibt-strom-boersenpreis-hoch_aid_1053106.html

  20. auf der pampa
    reitet sampa
    tragelpferd

    kikerikie
    schreit das wiesel
    wie

    was ist sicher
    fragt gekicher
    die anlage bezwovier
    aus port moli ooh

    zu tschortsche best
    bleibt ein rest
    wenn das managementdreck
    nicht fräß im madig speck
    damals schon im fusetball
    hätte georg best
    nicht den letzten rest
    geben müssen

    kennst du die unterpfützer

    bei der blühmelei
    kleiner kinder
    was so aussen dung
    bin ich nicht dabei
    merkel dir den schröder

    aber bei der heuchelei
    sind alle kalle mit dabei
    vom goldig ei
    zur galle
    nur zu viele dürfens nicht

    das is nich richtich gerecht
    auf der wiese

  21. Eysel,

    konzentriere mich da keineswegs nur auf das Negative in dem Artikel. Es sieht halt derzeit so aus, dass man bei sicherer Anlage sicher Geld (Kaufkraft) verliert. Wenn ich das noch über Instis managen lasse, bezahle ich die auch noch mit, das ist noch teurer. Und teuer reguliert sind sie auch noch. 😉

    Die Situation ist halt so, da können sie drum herum reden, wie sie wollen. Nenne mir mal einen Grund, warum ich heute eine KLV abschließen sollte. War früher übrigens sehr lukrativ, Baudarlehen endfällig über KLVs zu tilgen über Steueranreize. Ein Bombengeschäft, also nicht unbedingt für den Kunden, aber für die Bank definitiv. 😉

    Die Gesamtsituation ist nunmal bei der aktuellen Geldpolitik so, regt kurzfristig die Konjunktur an und zerstört langfristig Geldvermögen. Daher ja auch Null Anleihen. Das sagen sie ja selbst, im Prinzip macht es Sinn derzeit ordentlich zu konsumieren, nicht zu sparen. Auto, Möbel, Haus renovieren oder wie der große Vermögensverwalter George Best empfahl, verhure, versaufe, verzocke und verrauche die Kohle, den Rest verprasst du sinnlos.

    Man hätte ja auch mal erwähnen können, investiere in die Ausbildung deiner Kinder, sicherlich sehr vernünftig, aber davon haben die Experten ja nichts. 🙂

    So, dann fahren wir mal in Urlaub und lassen es uns gut gehen, im Zeichen der derzeitigen Anlagesituation macht das noch mehr Spaß … 😉

    Aloah
    Pampa

  22. Warum Pampus
    stürzt du dich ausgerechnet und NUR auf das in dem HB-Artikel
    was NICHT so berauschend ist? –
    Hätte ich irgendwo behauptet, dass der HB-Artikel
    nichts als Geistesgrößen samt deren Geistesblitze zitiert? –
    Selbstverständlich ist auch an der Stelle
    „Stroh“ zwischen den „Blumen“ 😉
    Mancher nicht nur Einer und nicht nur Journalist und nicht nur anderswo konzentriert sich ja (offensichtlich mangels „Masse“) recht verbissen darauf NUR noch „Unkraut“ zu produzieren, bzw. irgendwas zwischen „Ausgedroschenem“ und sinnfreien Beschimpfungen 😉
    Ziemlich verzweifelt alternd hört sich das an, wie Manche Thronwanze mit letzter Anstrengung „Person“ bekämpft statt deren Argumente.
    Da kann man doch schon froh sein, hier und da auf irgendeiner „Wiese“ wenigstens gelegentlich mal ein „Gedanken-Blümchen“ zu finden 😉

  23. Benimm-Experte fordert Regeln für ein anständiges Miteinander im Internet.

    Der Publizist und Unternehmensberater Asfa-Wossen Asserate fordert die junge Generation auf, Regeln für ein anständiges Miteinander im Internet zu entwickeln. Dies schließe die Verantwortung für die Dritte Welt ein, sagte Asserate der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstagausgabe).

    „Ich sage jungen Leuten immer wieder: Macht Eure Regeln. Legt fest, was im Internet nicht zulässig sein darf.“ Nach Asserates Worten sind die jungen Leute der westlichen Welt in diesem Punkt in der Verantwortung gegenüber Kontinenten wie Afrika, auf dem das Leben in der Moderne mit den neuen Medien beginne. „Wir brauchen tatsächlich universale Regeln, um im Cyberspace anständig zu surfen“, sagte Asserate, der sich mit seinem Bestseller „Manieren“ als Benimm-Experte profiliert hat.

    Das sollte nicht nur für die junge Generation gelten! Stichwort: Vorbildfunktion

  24. Eysel wie er leibt und lebt, es lobt ihn ja sonst keiner, also macht er sich selbst froh

  25. @Eysel
    Der Knabe von der KLV aus Deinem HB-Link ist ja ganz schön unbedarft.

    Meine Lieblingspassage:

    „Lörper: Es ist aber ein Irrglaube, dass viele Menschen dazu in der Lage sind. Wer nicht gerade Volkswirt ist und Ahnung von den Märkten hat, sollte sein Geld managen lassen. Wir übernehmen das. Menschen wollen sich meist nicht damit beschäftigen.
    Flossbach: Das ist ignorant.
    Lörper: So würde ich das nicht sagen.
    Flossbach: Viele Menschen sind finanziell gesehen ungebildet!
    Lörper: So schon eher.“

    Fehlte nur noch von Flossbach, inklusive Ihnen! 😉

    Etwas in die Mangel haben sie die Versicherungsmathematiker von der Ergo ja schon genommen. Mayer hat ihm gleich mal gesagt, wie man eine KLV selber einfach strickt, ohne die ganzen Kosten und Regularien, nun, Bosomworth tat sich ja schon sehr schwer Anlagen in Bonds derzeit zu rechtfertigen, das ganze aber noch mit einer Risikolebensversicherung, sauteurem Bondsmanagement und extremen Vertriebskosten als Päckchen mit einem Schleifchen drum, hm, Produkte, die die Welt nicht braucht.

    Am besten hat das aber Zulauf in einem Deiner letzten links auf den Punkt gebracht: Vom risikolosen Zins zum zinslosen Risiko.

    Also ich würde sagen derzeit, eigene Immobilien, vom Rest 20% Cash, 60% internationale, Cash-Flow starke Aktien at or under instrinsic value, 19% Gold und einen Diamanten in den Unterarm einnähen lassen, für Notfälle, die margin of safety … 😉

    Gruß
    Pampa

    P.S.: Achso Eysel, jetzt tue doch nicht so, Du hast doch keine Freunde, höchstens Bekannte, El Conociedo. 😉 😉 😉

  26. Eben schrieb mir ein Freund:
    „Die angebliche Elite stellt sich dumm,
    damit das Mittelmass sich nicht beleidigt fühlt.“

    Ich schrieb ihm zurück:
    Mein Gott, was bist du für ein Zyniker.
    N O C H schlimmer als ich 😉

  27. Irgendwie ähnlich dem atomar-verrückt-verseuchten
    von anno-dunnemals, na denn weiter im verseychten
    gewässer.

  28. wie lang is wa
    noch jemand da
    der die zenselschnur
    im sinne einer perlefterschen
    wasserwaage richtet

  29. der info doofel
    im geschnoofel
    inne wir
    möchts nu genau entwirr
    wie die funkitäten
    sich verspääten

  30. warte auf die setztkartoffeln
    von düffel unlängst
    is nur liteschnur
    es schwimmt auch kein hengst
    der bünter grast den rasen

    wo bleibt er nur

    da is er ja
    und so schnell
    wunder baa

  31. krieche entlang der schnur
    wie spät schlägt die uhr

    ein witz so nebenbei

    seit wann ist pampa
    ein three brunch
    for the lunch

  32. @ karel
    lies mal lieber, was die Herren 6 Seiten lang von sich geben
    als die dämliche Gesundbeterei der FAZ.
    Besonders gefallen hat mir der äusserst „pikante“ Satz:
    „Neu ist, dass die Chinesen die Ideen der österreichischen Schule der Nationalökonomie aufnehmen und sagen: Eine künstliche Kreditstimulierung führt in den Crash.“
    http://www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-maerkte/anlagestrategie/kaldemorgen-flossbach-und-co-kleine-anleger-profitieren-nicht-von-immobilien-boom/8529838-4.html

  33. Unser aller kanzlerin bekennt sich zur gewoehnlichen setzkartoffel.
    Unlaengst offenbarte sie, das koenne sie schon noch ueberblicken und es erfreue ihr herz, im garten kartoffeln legen, sie umhaeufeln und sich an ihrer vermehrung erfreuen.
    Da geht einem echten titonen doch der keim auf, von der heissen kartoffel ins reich der merkelschen kartoffelsinnlichkeit, geile sache das, das leben ist schoen, it’s a kind of magic, four more years*;*

  34. Der kapitalismus dümpelt vor sich hin,
    seine oberhäuptlinge sind dick, faul und
    dement geworden, alle weideflächen
    abgegrast und die zeiten des wachsrums
    lassen aus fernen zeiten grüssen,
    mit diesen wett-aussichten treibt das
    kleine narrenschiffchen von flaute zu flaute.

    „Im Westen nichts neues“, wer kennt das nicht?

    Schönen Gruss vom Senioren-Pflege-Heimchen, Zamir

  35. Tjahaha Pampa,

    in hochmodernen und zugleich „vollgepumpten“
    zeiten, da sollten doch zumindest die regularien
    und die vorhandenen meßinstrumente klar und
    deutlich anzeigen, welche richtung einzuschlagen
    ist, hinzu kommt der mensch mit all seinen bock-
    sprüngen und unberechenbaren risiken.

    Die wahren fernlenker sieht man nicht, man hört sie
    nicht und sie geben noch weniger vorab bekannnt,
    wohin die manipulierte kompassnadel zeigen muss.

    Arbeitslosigkeit, kriege, schulden, insolvente städte und
    in not geratene industrieländer, dann warten wir doch
    mal ab, zu welchen sommer-schluss-verkauf-preisen
    die reste angeboten werden, wer kauft schon gerne
    zu teuren ramsch?

    Am ende gewinnt immer die bank, war der gängige
    slogan bei allen hochrisikospielerchen, hoffen wir
    mal, dass die banken dann noch existieren, wenn
    die letzten roulettekugeln aus der bahn geworfen
    werden und die rechenschwache des kapitalismus
    mit dem totenglöcklein läutet, bimbam, bimbam.

    Schönen Gruss vom Spiel mit dem Brandherd, Zamir

  36. Nein Karel,

    da lag ich nicht richtig, oder nur zum Teil. Klar ist der Ex-Vice von Goldman stark, klar hat die Notenbank die meiste Macht, klar kann sie Zeit kaufen, aber ich dachte er würde deutlich restriktiver vorgehen und die Zügel nicht immer weiter lockern. Sein Auftrag ist nun mal das Baby der EZB, den Euro, auf Gedeih und Verderb am Leben zu erhalten.

    Als er bestellt wurde hätte die Notenbank aber durchaus die Möglichkeit gehabt zum Beispiel GR aus dem Euro zu drängen. Ein paar Jahre und Hunderte Milliarden später sind wir ja noch immer nicht weiter, die Probleme verschärfen sich, die Staatsverschuldung und einhergehend die Risiken insbesondere an den Anleihemärkten steigen, die Arbeitslosigkeit in Südeuropa extrem hoch etc.

    Die Senkung der Spreads hat ja nichts mit strukturellen Verbesserungen zu tun, das lässt sich einzig mit einer alten Weisheit begründen: Never fight the FED! Das ist bei der EZB nicht anders, im Zweifelsfalle sitzt sie immer am längeren Hebel und kauft das Risiko aus dem Markt. Das zeitigt aber auch jede Menge Probleme in the long run, there is no such thing as a free lunch.

    Gruß
    Pampa

  37. dtescherl,

    netter versuch, aber karel hat doch seine riesensummen,
    soweit ich reorientieren konnte, über die ameriggonischen
    cia-fatzebock-filialen, irgendwo in der karibik versengt.

    Du wohnst doch nahe der schweizer geheimbund-organe,
    könntest Du nicht diesen Treck in den befreiten, bergigen
    süden übernehmen.

    Es soll auch nicht zu Deinem schaden sein, abba äschdd.
    Wir müssen doch eine stabstelle einrichtern, sonst geht
    alles wieder seinen eyseligen-chaotischen weg, hooach.

    Jaa, wir alten geben die befehle, wir haben die erfahrung und
    die übersicht und Ihr jungspunde habet nur noch zu springen
    und zu gehorchen, dann könnte alles gut werden, abba
    das muss ich Dir doch nicht noch schriftlich geben, odda?

    Exodus in die europäische Geldwasch-Anlage, Zamir

  38. @Karel
    Dass die Risikoprämien deutlich gefallen sind kann wohl kaum als Erfolg verbucht werden. Es sei denn, man verschließt die Augen vor dem dadurch immer weiter wachsenden Schuldenberg.
    Die Risikoprämien müssten steigen, um der Verschuldung Einhalt zu gebieten.

    Die Überschrift „Super-Marios“ Machtwort hält Spekulanten in Schach“ ist schon lächerlich.
    Dieser „Super-Mario“ setzt in diesem „Super-Spiel“ unser Geld und das unserer Nachkommen dem Feuer aus. Natürlich sind die Spekulanten über diese Garantien hoch erfreut.
    Wir alle werden es beim nächsten Schuldenschnitt GR zu spüren bekommen.
    Ne, ne, keine Garantien, sondern Cash.

    Karel, wie viel Geld hast Du auf der hohen Kante? Kannst Du es mir überweisen, bevor Deine geliebte AM es Dir für die „Euro-“ und „Super-Mario-Rettung“ abknöpft. Ich kenne da ein Spielkasino….

    Gruß
    dtesch

  39. Guut kinners,

    wenn wir alle auswandern wollen, müssten wir uns
    genauestens überlegen was geschieht mit dem
    eyssgebissenen Beyssigen, er würde mir auch irgendwie
    leid tun, jeodch vom überoberengadin nach bayern,
    das liesse sich doch wohl noch orjanisieren, auch
    wenn dann die deutschen kleinstaaten, inzwischen schon
    wieder die tauschwirtschaft und das jagen und sammeln
    eingeführt haben sollten; es muss ja irgendwie wieder
    weitergehen, soo wie damals 1648 nach dem dreissigjährigen
    fenstersturz von wallenstein im prinzenpark von schaffhausen.
    Vielleicht könnten wir den EB (EyssBesssigen) für einen
    kleinen grenznahen schmuggelduggel-verkehr nutzbringend einsetzen,
    dann hätten wir zumindest die aufwendungen wieder raus.
    Die geschäftsidee steht und nun müssen wir nur noch unseren
    zuständigen interpreneur.datenklau.schipp informieren, damit
    er das ganze konzept entsprechend verfeinert und abrundet.

    Euro ade, Tichytown ist doch schee, Zamir

  40. Magier,

    schon im buch — Wikingerisch für Kleinanleger —
    heisst es: “ Her mit den grössten Bällen, ihr kleinen Schwedinnen“.

    Hätte man selbst im abgelegensten saxxenwinkel
    einfach wissen können, nächtes mal, fragt den Zamiren, woll.

    Viele Grüsse aus Göteborg, häh borg, schon wieder sowas?, Zamir

  41. Grüezi Mitenand,

    naa, Ihr gross-sprech-machinisten, wat juckt im fell,
    der euro und seine beerdigung?

    Wer jetzt noch ein paar freie gelderchen hat, sollte sich
    schnellstmöglich auf den weg machen in unser
    geliebtes, käse-uhren-kuhglocken-schoklis-steuerhinternzieher-
    paradiesgärtlein und jodel-heidi-ländle.

    Morgen früh könnt‘ s schon zu spät sein, gelle.
    Wie völkerwanderung?

    Einige, wenige groschen müssen da schon im pfeffersäckchen
    klingeln und randale machen, sonst müsstet Ihr für den
    rest Eures gepeinigten daseins, irgendwelchen langweiligen
    einheimischen, die koffer tragen, die küche „wienern“ oder
    das toilettchen putzen, wenn Ihr wisst was ich meine?

    Wenn schon auswandern, dann mit allen annehmlichkeiten,
    die das rentierleben so anzubiedern hat, woll.

    Es gehen ja schon listen rum, da solltet Ihr Euch schnell
    eintragen, noch ehe die letzten ICE’s überfüllt sind.

    Ja wer ist denn so doof und palavert hier noch wochen und
    monate über den tod des euro, wenn um die ecke
    der schwyzzer mit seinem franken lacht.

    Die weiteren formalitäten sind höchst einfach, noch besser
    man hat einen nahen verwandten, odda?!

    Schönen Gross aus dem schönen Ober-über-Hinter-Engadin, Zamir

  42. „Saugnaepfe“???? Bin doch nicht herr kaiser von sparkasse…
    In mir summt immer tina t.“…big wheels keep on turning…“ gemeinsam mit dusty, janis und der unsterblichen whitney houston *☆♥★* black and free at heart.
    Und nu, her mit dem ball ihr kleinen schwedinnen;-)

  43. Magic,

    soo also lässt Du deine denk-saugnäpfe ausschweifen,
    Du bist doch nicht schon 30 jahre verheiritten, odda?

    Gut, gut, es sei Dir von herzen gegönnet, Du hast es ja
    auch nicht leicht im schönen saxxenland, bei der bullen-
    schwitze, woll.

    Und immer dran denken, buttermilch mit einem
    schüsschen wodka ist das beste erfrischungs-
    getrinke bei diesem wetterchen, gelle.
    Eiseskalt versteht sich, vaschd …

    Schönen Gruss aus Hoppenpoppenstedt, Zamir

  44. Das sehe ich anders: befreit von jeglicher vernunft schwafelnd nehme ichprimaer dich wahr. Eysel dagegen ist gekettet an seine eyselige vernunft, koste es, was es wolle.
    Mich interessiert momentan vo rallem das schicksal von sylvia neid und ihren kickin‘ girls. Ob’s an der hitze liegt, beim frauenfussball sehe ich fast nur gutaussehende gertenschlanke wieselflinke maedels im bild, ist doch mal was anders, wenn ich mir die triplehelden so anschaue, lahm, francais oder o-beinig…naja, no hoody looks perfect*;*

  45. Magic,

    dass der Eysengebissene schön lange nichts vernunftbegabtes
    mehr zustande bringt, pfeiffen selbst die spatzen von seinem
    voralpinen-hüttendacherl.

    Wie sollen wir auch mit einem „konkurrenten“ umgehen
    können, der nie auch nur ansatzweise den durchschnitts-
    quotienten erreicht hat?

    Schliessen wir doch diese „Affäre“ mit den worten,
    das ewig-eyssbeyssige zieht uns hinan, bzw. es
    verhagelt uns gehörig die bilanz, woll!

    Kurz und knapp, freie fahrt für den eyssbeyss-gebissenen.
    Früher durften die mit der narrenkappe alles von sich geben
    und so sollte es auch bleiben.
    Bei der hitze muss man sich einfach auf seine ursprünge
    besinnen, also Eyssbeyssiger fang noch mal von vorne an.

    Unendliche Finanz- und Eurokrisen, wir schreiben das Jahr
    2008, Scotty beam schon mal die milliarden rübba nach
    griechenland, wir kommen bald nach.

    Schönen Gruss vom Rettungs-Sanidäder, Zamir