Sucht nach dem Elend

Deutschland ist ein sozialpolitisches Musterland. Warum reden, rechnen und politisieren wir uns so zwanghaft arm?

Es wird viel geredet vom sozialpolitischen Kahlschlag, von der zunehmenden Spaltung in Arm und Reich, von der Verelendung großer Teile der Bevölkerung und vom angeblichen neoliberalen Anschlag auf den Sozialstaat. Das Orchester des Elends spielt laut zu den Parteitagen von Grünen, SPD und CDU. Die Fakten sprechen eine andere Sprache. Die Ausgaben für Sozialprogramme sind seit Einführung der Statistik im Jahr 1960 Jahr für Jahr gestiegen; von jedem erwirtschafteten Euro werden unverändert 30 Cent für Soziales ausgegeben. Selbst die berüchtigten Hartz-Reformen steigerten die Sozialausgaben um zehn Milliarden Euro. Neuerdings gibt es einen Rechtsanspruch auf Kleinstkinderbetreuung; und wer keinen Kita-Platz im monatlichen Gegenwert von 1000 Euro erhält, kriegt demnächst 150 Euro Betreuungsgeld. Der Armutsbericht konstatiert, dass die gesellschaftliche Spaltung eher ab- statt zugenommen habe und dass sich die Lage der ärmeren Teile der Bevölkerung deutlich gebessert hat – zwei Millionen neuer Jobs sei Dank, von denen die übergroße Mehrheit klassische, gut bezahlte und behütete Normalarbeitsverhältnisse sind. Trotz des Versagens der Bildungspolitik ist die Jugendarbeitslosigkeit gering, anders als in Frankreich, Italien und Spanien, wo Mindestlöhne und starre Arbeitsmärkte jeden zweiten Jugendlichen aussperren.

Nun wollen Rote und Grüne und Teile der CDU genau solche Mindestlöhne wieder einführen und kämpfen um weitere Sozialprogramme in zweistelliger Milliardenhöhe. Denn das Elend, von dem keine Statistik weiß, dominiert die öffentliche Meinung und lenkt die Politik.
Warum reden wir uns so verzweifelt arm? Warum können wir uns nicht über eine gar nicht so schlecht gelungene Sozialstaatlichkeit freuen und gezielt daran arbeiten, dass endlich bessere Schulen und Bildungsprogramme heute die Armut von morgen verhindern? Warum wird weiter Geld für fragwürdige Hilfen verschleudert, statt den Zugang in den Arbeitsmarkt zu verbessern? Denn nur Arbeit schafft neben Lohn auch jene Wertschätzung, die die Menschen so dringend brauchen. Abhängigkeit von reinen Unterstützungsleistungen produziert nur Sozialressentiments.

Die letzten liberalen Ultras meinen, dass Sozialpolitik nur eine moderne Form der Stallhasenhaltung ist, in der die Insassen Selbstverantwortung und Freiheitsrechte gegen den Anspruch auf Fütterung eintauschen und die Sozialbürokratie zum gesellschaftlichen Hegemon wird. So weit muss man ja nicht gehen. Aber viele Politiker meinen, Notstände aufspüren zu müssen, damit sie ihre Wichtigkeit, Tatkraft und soziale Sensibilität mithilfe öffentlicher Mittel beweisen können – eine Art parteiübergreifende professionelle Deformation der Stimmenmaximierer.

Unterstützt werden sie dabei von den riesigen Maschinerien der Sozialindustrien des Staates, der Kirchen und Wohlfahrtsverbände, die mit dem herbeigeredeten Wachstum der Armut nur ihre Macht und die PS-Zahl der Dienstwagen ausdehnen – eine Erklärung für die kontinuierliche Ausdehnung des Sozialstaats unter allen Parteien. Bei den Grünen kommt noch der Hass der zurzeit noch führenden Clique der Altlinken auf alles dazu, was nach Marktwirtschaft klingt; irgendwie muss diese doch zu exorzieren sein! Bei der SPD sind längst jene Gewerkschaftler frühverrentet, die dafür gesorgt haben, dass der Schlot raucht und die Malocher ordentlich Zuwachs in der Lohntüte finden. Dort haben die Sozialarbeiter die Regie übernommen, die Wirtschaft allenfalls im Oberseminar zu kritisieren lernten.
Allen scheint eines zu fehlen: die Fähigkeit, ein bisschen stolz zu sein auf dieses Land und seine Menschen, die nicht nur permanent Böses tun, sondern auch tolle Dinge leisten, wie die sozialen Leistungen. Und die CDU? Diese Überzeugung werden sie auch von deren Repräsentanten nicht hören. Das könnte ja den Zeitgeist verscheuchen, den man gerade in den grünen Spießbürgerquartieren erhaschen will.

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Alle Kommentare [238]

  1. @ Pama,

    der begriff „Unnötige Brotfresser“ darum geht es und
    ich warte mal gespannt, meine internet recherche
    gibt mir irgendeinen text aus einem börsenmagazin
    über aufsichtsräte an, ja iss es denn die possibility?

    Oder bleibt dies gewissermassen ein
    schuss vor den eigenen Bug?!

    Grüezi, Zamir

  2. @ Pampa,

    wir können ja auch mal einen grundkurs über diese
    beiden dinge abhalten, die Du mir um 17:36 Uhr
    so mir nixx Dir nixx vorwirfst, odda?

    Jetzt aber, wo bleiben die beweismittelchen, das
    möchte ich mir nun doch etwas genauer ansehen
    dürfen, bei solchen schweren geschützen, gelle?

  3. @ Pampa,

    ich bewundere Dein wisssen und respektiere Deine
    meinung, aber etwas präziser, bzw. auf den punkt
    gebracht hätte ich es bei einer solch schmerzhaft-
    gewieften anschuldigung dann doch.

    Bin selbst gespannt auf Deine Quellen-angaben und
    Deine wiki-fähigkeiten, also wo liegt der „Hund“ im
    graben?

    Schönen Gruss vom Guschdel und vom Horschdel, Zamir

  4. @ Eyss,

    komm wir machen noch einen von Eurem
    lieben pförtner, oder war es der hausmeister:

    „Herr E. geniessen sie das leben, aber lassen
    uns kleinen, auch einen winzigen ermessens-
    spielraum.“

    Er wusste schon, dass auf den höheren ebenen,
    gewissermassen durch die gewaltige ansammlung
    von vermögen und macht auch unglaublich
    mehr möglichkeiten jeglicher entfaltung bestehen,
    die dem „kleinen manne“ für immer versagt
    bleiben werden.

    Von dieser warte aus betrachtet, könnten die
    aussichten der normalbeschäftigten, auch
    speziell in den heutigen tagen wesentlich
    grosszügiger aussehen.

    Schönen Gruss zum ersten Advent, Zamir

  5. Zamir,

    Dein Vokabular ist nicht das erste mal nationalsozialistisch, plutokratisch, ist Dir das eigentlich klar? Du übertreibst die Hetze gelegentlich ganz gewaltig.

    Besinne Dich mal etwas, bitte.

  6. @ Eyss um 15:48 Uhr,

    „dahergelaufene, unmögliche brotfresser,“
    um es noch präziser zu formulieren, woll.

  7. @ 13:37 Zamir
    das lässt du mal wirklich unmissverständlich „die Hose runter“.
    Nur ein Zitat daraus: „Dahergelaufene Brotfresser.“
    Danke.
    Man weiß, wo man mit dir dran ist.

  8. @ Eyss,

    früher waren die reichen, die millionäre, die gross-
    grunzverhunzzer auch entsprechend grosszügig und
    haben sich nicht LUMPEN lassen, sind ihren
    verpflichtungen allesamt nachgekommen, auch
    ihrem obulus dem staate gegenüber, der sie ja
    auch dafür seit adam seiner eva schützt und hegt
    und pflegt.

    Heute können sie den rachen nicht voll genug
    kriegen und flüchten mit ihren 3,55 talerchen
    rund um die ganze welt, bis sie meinen am
    steuerbegünstigtesten örtchen angekommen zu
    sein, merken aber sehr schnell, dass sie unter
    ihresgleichen sich befinden und es nixx weiter
    zum ausbeuten und verkorksen und verdummen
    gibt und haben sich damit verspekulieret, die
    dummerchen.

    Dann kommt der Pförtner Deines vadders und schneidet
    ihnen die zehen-nägel, putzt ihnen die rotznasen und
    verwexxelt die windeln, zieht ihnen die letzten rendite-
    golddollars aus der börse und aus die maus.

    Alle flucht nützt nichts, wenn kein gescheiter plan
    dahintersteht, ist Dir das wenigstens schon mal
    aufgefallen, mai guadster?

    Elite ist nur dann elite, wenn sie sich ihrer sitaution und
    ihrem stand in der gesellschaft bewusst ist, ansonsten
    kannst Du dieses ganze neureiche gesocks in der
    pfeiffe rauchen, sowas ist am ende nur noch zu
    bedauern.

    EYss, die winde haben sich ganz gewolldich gedreht,
    aber einige pseudo-elitäre kloppsköppe haben es
    immer noch nicht mitbekommen, das ist das dilemma,
    ob mit oder ohne pförtner, vaschdähschdd?

    Die masse der menschen fordert ihren anteil,
    am leben, an dieser welt, ihre teilhabe, eine
    perspektive für das weiterbestehen der menschheit
    und nicht für ein paar wenige, dahergelaufene,
    unnötige brotfresser, die eeh keine ahnung
    haben von nixx, kapische!=?

    Schönen Gruss von den grösseren Zusammenhängen, Zamir

  9. @ Randsowieso
    wer hätte behauptet,
    die Existenz anderer Theorien, Grundlagen
    sei Beweis für die Existenz von Hirnwäsche???
    Du verquickst SELBST Unzusammenhängendes miteinander.
    Behauptest dann locker vom Hocker genau DAS sei von mir behauptet worden, Fakt.
    Versuchst solch gequirlte … MIR unter zu schieben.
    Stellst deine Hirnsülze damit zur Schau.
    Alternativ: Versuchst Hirnwäsche bei denen die nicht verstehen wie du vorgehst.
    EXAKT dieser Mist,
    diese „Art und Weise“ der Darstellung diese geradezu IRRE Unlogik Vordergründiges als Beweis für sich selbst darzustellen IST die Hirnwäsche die nicht nur bei SuperEinfältigen verfängt, inzwischen in breiten Kreisen in den Rang einer nicht mehr zu hinterfragenden Gewissheit gebracht wurde.
    Auf die bekannten Inkonsistenzen u. Fehlinterpretationen die Murxx auf Smith oben drauf pfropfte rede ich garnicht erst.
    Es ist ein Segen, dass A.S. im Gegensatz zu Murxx KEINE „geschlossenen Theorie“ (ausgesprochen wie „Religio“, Kurzform hier der Himmel, dort die Hölle) auf falsche Annahmen aufpfopfte ist ein Segen.
    Jedenfalls für Denkende.
    Dass die „ordnende Hand“ bei A.S. nur indirekt und mehrfach angesprochen wird zeigt wie wenig er sich „göttlichem Glauben“, wie SEHR er sich dagegen der Vernunft verpflichte fühlt.
    Damit war er – mindestens was das angeht – trotz seiner Einbettung in EIN noch religiöses Jahrhundert DIR wirklich WEIT voraus.
    Ausserdem:
    KEIN Fabrikbesitzersohn bin ich noch Enkel wie du trotz meiner mehrfachen Erwähnung auf dämliche Art primitvste Vorurteile schürend, damit dämlichst hirnwaschend versuchst zu unterschieben.
    PS:
    Nein, du brauchst dir keine Bestätigung herbei zu reden.
    Die Rezitation deines Glaubensbekenntnisses
    und der Applaus zum billigen Vorurteil „a la Barth“ REICHT dir ja.
    Selig sind die, die FEST im Glauben sind.
    Mit der Präsentation von „göttlichen Gewissheiten“ wurde viele Jahrtausende lang „geherrscht“.

    @ Karel
    nein, ich werde keinen Erfolg damit haben diesen oder den irgendeinen anderen „stinkenden Pudding“ an die Wand zu nageln.
    Sonnenklar.
    Aber diesen verdrehenden, verdummenden, hirnwaschenden Mist unwidersprochen stehen zu lassen,
    das halte ich für GROB fahrlässig.
    Genau dieses „unwidersprochen Stehenlassen“
    in der stillen Hoffnung „das ist so blöd, das nimmt sowieso Niemand ernst“ machte erst die Penetration dieses Gedankenguts bis in die Mitte der Gesellschaft MÖGLICH.
    Und genau diesen Vorwurf mache ich dem immer noch nennenswerten Teil unserer Gesellschaft der sich durchaus NICHT diesen Gedanken angeschlossen hat. Sich nicht schon gegen die Anfänge gewehrt zu haben. Inzwischen hält dieses Virus LEIDER sehr nennenswerte Teile unserer Gesellschaft in Geiselhaft. Wie ich am kürzlichen Familienabend deutlich beobachten konnte. Und der nicht als Geisel genommene Teil hat größtenteils resigniert. Hält LEIDER viel zu sehr den Mund, ist „innerlich“ emigriert, ERMÖGLICHT derart eine weitere Ausbreitung, Manifestierung der Virusinfektion.
    DAS ist das Drama zu dem diese längst etablierte
    „zutiefst linke Meinungsführerschaft“ (zumindest der veröffentlichen Meinung) geführt hat.
    Sehr sichtbarer Gipfel hier:
    Zamirs penetrant exquisit-dämliche Rundum-Elitenschelte die hier weitestgehend unwidersprochen bleibt.

  10. „Grundlegenden Ideen über wirtschaftliche und politische Grundzusammenhänge.
    Und mich erschreckt bei der Lektüre fast täglich wie weit diese Gesellschaft sich BEWUSSTSEINSMÄSSIG von diesen elementaren Gedanken durch hartnäckige Wiederholung von vordergründigen Dummheiten hat „entfernen LASSEN“. “

    ANDERE IDEEN
    Andere Theorien
    Andere Grundlagen
    sind möglich,existieren und sind kein Beweis für Hirnwäsche oder Passivität einer imaginären nebulösen ausgelieferten Antimasse.
    Aber sie bedrohen das Bewusstsein der Fabrikbesitzersöhne,oder wie soll man obiges Zitat deuten?

    „Grundlegende Grundzusammenhänge“ – ?!

    vielleicht sollte man ja mal anderer Lektüre Aufmerksamkeit schenken statt sich die Bestätigung herbei zu reden.

    Der Wohlstand der Nationen entstand 1776 und bietet keine in sich geschlossene Theorie.Die „unsichtbare Hand“ wurde von Smith nicht an prominenter Stelle erwähnt. Das bauschten die Wirtschaftsliberalen auf,die sich parallel dazu entwickelten.
    Ideengeschichte ist spannend,wenn man sich nicht nur einer Idee verschreibt.

  11. @ Eyss,

    und auch mit dem verbot der sonntagsarbeit hat
    er schon richtig gelegen, denn
    schon in den anfängen des AT spricht Gott zum
    kleinen fabrikbesitzerleinchen:
    „Sechs Tage soll der Herr Fabrikbesitzer arbeiten,
    aber am siebten soll er sich von den Strapazen
    seiner Oarbeit ausruhen und in die Kirche gehen und für seine
    Sünden Spenden herausgeben und auf Knien Busse tun.“

    Eyss, welch ein kluger mann, der pörtner, von der
    fabrik von deinem Papa, jajaja.

    Du solltest Deine wunderbaren kindheitserlebnisse
    so herum erzählen, wie sie sich wirklich zugetragen
    haben, denn dann verstehen wir sie alle viel, viel
    besser, jadoch ja.

    Sie sind wunderbar, diese aneck-dötchen und
    kurz vor weihnachten auch so anrührend und
    heimelig.

    Schönen Gruss von den Deutschen Volks- und Heldensagen, Zamir

  12. @ Eyss,

    hohe wertschätzung vor dem pförtner von Deinem
    Papa, Eurer Fabrik, seiner Meinung.
    Er hat Deinem Papa empfohlen jeden Tag zum essen
    eine flasche Kupferberg Gold zu öffnen und dazu
    ein halbes hähnchen vom Wienerwald und
    keine sexorgien, keine völlerei, keine prasserei und
    kein herausschleudern von geldern für völlig unsinnige
    vergnügungssüchte und herumgetanze, ergibt
    nachhaltiges, vernünftiges leben, woll.

    Da war er, der pförtner doch gar ein vorläufer
    der wundervollen und einzigartigen zamirschen
    Lehre, diese wundervollen fügungen auf der
    welt, das muss man doch einmal herausstellen
    und beachten, dass Du schon in früher
    kindheit mit der reinen und klaren Lehre
    in kontakt gekommen bist, das kann kein
    zufall mehr sein, das ist bestimmung, odda?

    Eyss, das sind eindeutige hinweise, sogar
    zeichen für ein tiefe verbindung in Deinem
    leben mit der zamirschen Lehre im positivsten
    sinne.

    Schönen Gruss von der Morgenandacht am 1.Advent, Zamir

  13. @Karel
    Mir ist nicht ganz klar, warum Du immer CDU oder Kohl heroisierst. Dass Rot/Grün noch schlimmer war, rechtfertigt doch keine unverantwortliche Europa- und Währungspolitik. Die Maastricht-Kriterien wurden nicht erst von D/F in 2003 gerissen, sie wurden schon bei der Einführung von vielen nicht erfüllt. Mal abgesehen davon, dass sie selbst noch zu weich waren und auch keine wirtschaftlichen Ungleichgewichte beseitigen, das wäre wenigstens mal ein Ziel gewesen.

    Aber das wurde auf dem europäischen, politischen Altar geopfert. Die Zeitrechnung geht doch nicht vor Kohl oder Schröder oder sonst einem Politiker in Verantwortung, sondern nach EWS und vor Euro. Als er eingeführt, war es mit allen fiskalischen Anstrengungen vorbei. Ergründe mal die Ursachen hinter den Zahlen von Euro-Stat.

    Ich gestehe zu, Waigel hat NOCH schlimmeres verhindert, aber Maastricht war 1992. Bei der Einführung des Euro wurde auf dieses Staatsfinanzierungskorsett ein Kredit gewährt, zumal es doch kaum einer erfüllte. Nun komme mir nicht mit einer Wachsfigur aus dem Gruselkabinett von Finanzministern, Hans Eichel. Die Pfeife rechtfertigt nicht die Fehlentscheidungen von davor, die ganzen faulen, politischen Kompromisse auf europäischer Ebene.

    Wir hatten damals de facto im EWS eine Zentralbank, die BUNDESBANK. Was sie machte war Gesetz für andere, da kam keiner vorbei. Diese Härte (Falken) hätten wir beibehalten müssen, nicht auf dem politischen Altar opfern. Was mit dem Euro gemacht wurde war für die südeuropäischen Staaten „Opium fürs Volk“, heute siehst Du die Junkies auf die Straße gehen.

    Sagtest Du doch selbst, währet den Anfängen. Die Anfänge lagen in der Regierungszeit von Kohl.

    Gruß
    Pampa

    Always, dtesch, dito

  14. dtesch,
    diese „Märchenstunde“ wurde erst von rot/grün geglaubt.
    Und damit begannen die Probleme.

    Auch das Argument der ungleichen Volkswirtschaften trägt nicht,
    solange die einzelnen Länder ihren Maastricht-Verpflichtungen Rechnung trugen, also ihre Einnahmen und Ausgaben selbst vernünftig regelten und somit weiterhin große Neuverschuldungen vermieden.

    Es waren Frankreich und Deutschland, die MED Großzügigkeit signalisierten.

    Andere Staaten des EURO -Raumes dagegen waren weiterhin daran interessiert, den Maastricht-Kriterien gerecht zu werden.
    Es gibt Euro-Länder, die wirtschaftlich weitaus schlechter dastanden als z.B. Griechenland, trotzdem ihre Haushalte nicht ausufern ließen und daher kaum der Hilfe bedurften.

    Erst die Bankenkrise 2007/8 mit ihren ermöglichten Auswirkungen nach Europa machten die Fahrlässigkeiten sichtbar.

    karel

  15. @ Eyss um 19:53 Uhr,

    wichitg ist eigentlich nur, dass Dir meine
    feinen berichterstattungen aus der schweiz,
    die es so aber auch in der ganzen welt gibt,
    gefallen haben, der rest ist dann nur noch
    fürs fotoalbum, weisst Du!=?

    Schönen Gruss vom Treffen der Grossmeister, Zamir

  16. immer….

    es gibt nicht viele Zeilen, die ich „archiviere“.

    Aber die Zeilen gestern um 23.49 gehören dazu.

  17. @ Karel
    dein Vergleich VW mit System-Deutschland der hat was.

    Sehr treffend Beobachter!
    Sinngemäß Ähnliches schrieb ich bereits mehrfach.
    Wurde dann von einem ziemlich „faktenversessenen“ VWL-ler darauf hingewiesen, dass gegen diese Offensichtlichkeit steht, dass Untersuchungen zeigen wie enorm hart heute das heutige Schülerleben ist und welch hohes Niveau es sachlich hat.
    Also NICHTS bewiesen sei.
    Meine Aussage als nackte Behauptung im Raume stünde.
    Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang daran, dass ich in der Gym-Mittelstufe eine Freundin hatte die die gleich Klasse in der benachbarten Realschule besuchte.
    Sie WUSSTE Einiges mehr als ich.
    Verstanden wie verschiedene Dinge ZUSAMMEN HÄNGEN und gehören, hat sie keineswegs. Als ich sie vor reichlich 10 Jahren mal wieder traf, war sie Ober-Amtsfrau (oder so ähnlich) bei einer Stadtverwaltung.
    ••••
    @ RTY und Zamir
    Hatte am Donnerstag nach langer Zeit wieder einmal das Vergnügen an einem bei einem alten Freundeszirkel von vor 30 Jahren dabei zu sein. Welche Wohltat.
    Am Freitag dann eine „recht gemischte“ Familienfeier.
    Welch ein Graus.
    Ein Unterschied recht ähnlich sowohl einerseits den
    RTY- und andererseits den Zamir-Anmerkungen 😉
    Ausgesprochen „fein“ bemerkt RTY:
    „Das alles ist unproduktiv. Aber die individuelle Wahrnehmung beginnt sich von den lauten Versprechungen abzuwenden.“
    Hoffen wir es.
    Hier wird andererseits „garnicht fein“ die Quintessenz dessen deutlich, was unter Zamirscher Lehre WIRKLICH verstanden wird und unter einer längeren Liste DIVERSER „Tarnnamen“ garnicht erfolglos verkauft wird.
    Der Hirnwäsche-Erfolg all der minimalen Bedeutungsverschiebungen, Verdrehungen, Einseitigkeiten, all des Weckens von Vorurteilen ist beträchtlich.
    Jeder dieser einzelnen Unbedeutendheiten für sich eine Bagatelle. Insgesamt und über die letzten 30 Jahre gesehen aber ein gewaltiger Erfolg.
    Hat grundlegende gesellschaftliche Veränderung bewirkt.
    Zamir lässt nicht nur eine weitere plebeyische Schmährede ab.
    Die gab es immer. Aber mal ein unverschwurbeltes Bekenntnis zur „Staatsreligion“. Und DAS von einem vermutlich zutiefst Bürgerlichen, vermutlich recht wohl Situierten, der hier die „Hose herunter lässt“, sich vermutlich nichtsahnend zum Instrument von Kräften machen lässt, deren Intentionen er so sicher für „gut“ hält, wie er sie nicht überschaut.
    Ein Hin zur längst den veröffentlichten Ton angebenden,
    mit der Macht naiver Weisheit gesegneten Vox-Pöpuli.
    Die „Vorstellungen“ des Zamir:
    „Wenn ich ihr Geld hätte Herr Ey, würde ich nicht sonntags arbeiten, sondern Sekt saufen und Hähnchen fressen.“
    Dieser (mein vielfach zitierter Satz) ist damit WEIT überboten worden!!!
    Zum „auf der Zunge zergehen lassen“.
    „Da treffen sich dann die grossindustriellen auf den
festlich organisierten high-society-partys, mit den afrikanischen-asiatischen und südamerikanischen blutgeld-diktatoren und den waffen- sowie rauschgifthändlern von internationalem rang undnamen und so manch anderen halsabschneidern, die europäische elite mit dem anhängenden adel nicht zu vergessen und halten ihre gepflegten plauderstündchen, wie wohlorganisierter und staatlich geschützter beschiss und betrug, die gemeinsamen taschen und konten, am ende so dick anschwellen liess, dass es allerhöchste zeit war, in die lieblichen schwyzzer berge zu kommen um seine hobbys
auszuleben; horch das leben kann ja bei genauerem hinsehen so beschwerlich sein, schwitz, stöhn.“
    •••
    Wie ich schon schrieb lese ich gerade wieder dem Wohlstand der Nationen. Grundlegenden Ideen über wirtschaftliche und politische Grundzusammenhänge.
    Und mich erschreckt bei der Lektüre fast täglich wie weit diese Gesellschaft sich BEWUSSTSEINSMÄSSIG von diesen elementaren Gedanken durch hartnäckige Wiederholung von vordergründigen Dummheiten hat „entfernen LASSEN“.
    Wie weit die heute propagierten Dummheiten sich selbst in die Hirne von Menschen hat „einfügen“ lassen die zumindest ihrer formalen Ausbildung nach in der Lage sein sollten zu durchschauen, zu wessen Werkzeug sie sich machen lassen. Wo der Weg hinführt den sie Bahnen helfen. Womit wir wieder bei „Schule“ wären.

  18. @Karel
    „Die Zahlen lassen erkennen, daß Europa auf gutem Wege war. „

    Das waren sie eben nicht.
    Der Euro ist das Problem der Südländer: Niedrige Zinsen, vollkommen am Markt vorbei, haben das Schuldenmachen gefördert.
    Eurostat GR 2001 103% und 2003 97%. Das ich nicht lache. Diese Statistik eignet sich eher für eine Märchenstunde.
    Nochmal, der Euro konnte niemals funktionieren und wird es auch so lange nicht tun, solange ungleiche starke Volkswirtschaften daran beteiligt sind.
    Und wir wissen alle, dass die Südländer meilenweit von starken wettbewerbsfähigen Volkswirtschaften entfernt sind. Da nützen keine Beschlüsse, keine Beschwörungen und auch keine 5-Jahrespläne. Fiskalpakt, Schuldenbremsen und was sich die Politiker sonst noch zur Volksverdummung ausgedacht haben, werden nichts bringen.

    Gruß
    dtesch

  19. Ich schaue über den Tellerrand Deutschlands,vielleicht liegt es ja daran…..

    Ich auch.
    Aus Amerika kam „Deficit Spending“. Und fand hierzulande willige Nachahmer.
    Aus Amerika kamen die „Schrottpapiere“, fanden sich hierzulande willige Türöffner

    In Europa gibt es mehr Dollar-Freunde als Euro-Freunde.
    Die eigentliche „Krankheit“ des Euro.

  20. da fehlen mir dann die Worte…. es kann kein Mythos sein, es muss eine andere Welt sein, in der ich lebe…

    IAWL
    Ich schaue über den Tellerrand Deutschlands,vielleicht liegt es ja daran.Die Krise in USA wurde exakt von einer solchen Sichtweise ausgelöst.Und es ist ja bekanntlich über den Atlantik geschwappt,oder etwa nicht?
    Zudem bezieht sich mein Geschriebenes auf die Angewohnheit,Polemik für politisch oder wissenschaftlich andersartige Auffassungen ( Ökofaschismus,Klimareligion etc pp) zu verwenden.
    Man kann auch mal spiegeln,wie sich andere verhalten.
    Auf Kontinuitäten der eigenen Intention und Zusammenhänge von Zitaten legt man hier keinen oder nur wenig Wert.Das hier ist ja doch nur ein Ventil für Unmut und weniger ein um sachlichen Dialog bemühtes Leserforum.

    Übrigens:ein Musterland im Sinne des Wortes ist eines,das anstehende Probleme gelöst hat.Davon kann man in D nicht reden,bestes Beispiel dafür ist der geschönte Armut – u Reichtumsbericht.1995 hat sich D verpflichtet,jährlich einen solchen zu verfassen,2001 kam erst der erste zustande.Der Umgang der Regierung damit lässt nicht auf die zugrundeliegenden und fest definierten Inhalte zur Weitergabe eines solchen Berichts an die Öffentlickeit schließen,denn darin steht nichts von Schönreden.Auch wenn das Usus ist-diese peinliche Aussage zeigt einmal mehr daß wir die Welt gefälligst aus der Sicht der Wahltaktiker zu betrachten haben.

    Man muss nur mit offenen Augen durch die Straßen gehen oder eventuell einmal in ein soziales Projekt wie etwa ein Cafe der Diakonie gehen,um sich einen Eindruck zu machen.Wenn wir so etwas nicht mehr bräuchten,dann wäre von einem Musterland zu reden.
    Ich habe dort viele Rentner getroffen die sich dort das kostenlos verteilte Brot abholen.Das darf man nicht als Erfolg von Sozialpolitik werten.Insofern habe ich auch etwas gegen die Armuts-und Hilfeindustrie – sie hat neoliberale Politik aber selber ad absurdum geführt,denn ein Grundsatz der neoliberalen Sozialpolitik war die Bedürftigen mündiger und selbstverantwortlicher zu machen,ja sie sogar zu Kunden zu erklären,die Dienstleistung fordern dürfen um ihre Situation zu verbessern.Auch im Bereich der Behindertenhilfe hat das die Rechte der Klienten gestärkt,aber einen erheblichen bürokratischen Aufwand entstehen lassen der vom Budget für konkrete Hilfe abgezogen wird und letztendlich weniger Zeit für den Einzelnen bedeutet.Das Etat ist weitestgehend gleich geblieben /gedeckelt bzw es entstanden viele privatwirtschaftliche Initiativen – was früher ehrenamtliche und Vereinsarbeit war musste sich anpassen oder sterben gehen ( ab Mitte der 90er Thema in unseren Dienstbesprechungen)
    Von einer Stärkung der Rechte kann aber bei prekär Lebenden wie Rentnern,Langzeitarbeitslosen,allein erziehenden Müttern und Vätern nicht die Rede sein.
    Auch bei H4 gilt der Dienstleistungsgedanke.Wie der praktiziert wird sieht man an den Aktenstapeln beim Sozialgericht.Und ich kenne H4ler – manche Maßnahmen sind einfach demütigend und repressiv.Man geht dort nicht immer vom Prinzip Fördern und Fordern aus.Wäre das anders,wäre es wiederum ein Beweis für gelungene Sozialpolitik im Musterland-Sinne.

    Apropos Tellerrand:
    natürlich gibt es Menschen in anderen Ländern die von solchen sozialen Netzen nicht aufgefangen werden weil sie in dieser Form nicht existieren oder durch die Schulden/Wirtschaftskrise massiv abgebaut werden.Das ist aber kein Argument der Bestätigung von schlecht umgesetzter Sozialpolitik in D.
    Die Arbeitslosenzahlen steigen wieder und es hat keinen Sinn etwas zu bejubeln was sowieso nur Momentaufnahme ist.

  21. @ Immer um 23:49 Uhr,

    ich weiss es nicht warum, aber Dein texterl
    gefällt mit irgendwie guut, warum nur?

  22. Erarbeiten und verteilen, erarbeiten und verteilen,
    erarbeiten und verteilen, die einfachsten dinge
    können alle hochelitär-studifizierten däumlinge
    nicht bewältigen, weil die ewige sucht nach
    beschiss und betrug immer in der defekten
    osram-birne mitschwingt, upps.

    Schönen Gruss von der defekten Osram-Leucht-Birne, Zamir

  23. dtesch
    berechenbar?
    wo hab ich was von li/re geschrieben?
    Ist alles links was nicht rechts ist?Ist alles rechts was nicht links ist?Haben die Herren sich nicht darüber beschwert in die rechte Ecke gerückt worden zu sein?

    Ich habe weder „Abscheu“ vor rechts(Emotionen sind kein Argument)noch muss in meinem Sinn zwingend nur die linke Perspektive gelten.
    Berechenbar ist hier aus meiner Perspektive nur,dass man mich längst in eine Schublade gesteckt hat,weil ich mich mich anarchokapitalistischen,libertären und liberal-konservativen Strukturen kritischer auseinandersetze als es die Jünger der Sekte des sog. freien Marktes tun und mir die Antworten schon bekannt sind bevor sie geschrieben sind.

  24. karel

    ein Land mit einem staatlichen (dh. sozialistischen) Rentensystem, einem staatlichen Gesundheitswesen, einem staatlichen Bildungswesen, mit staatlich und gewerkschaftlich gefesselten Arbeitsmärkten, einem konfiskatorischen Steuersystem, einer Staatsquote von über 50%, mit einem erheblich regulierten Wohnungsmarkt, einem massiv subventionierten und regulierten Agrarsektor und einer in einem komplizierten Geflecht zwischen Markt und Staat eingebundenen Energiewirtschaft, mit mindestens Hunderttausend Betrieben in ‚kommunalem Eigentum‘ (d.h. Staatseigentum) und einem staatlichen Papiergeldmonopol, ja sogar mit einem Staatsfernsehen samt Zwangsgebühren…in dem fast 40% der Bevölkerung ganz oder überwiegend von Staatsleistungen lebt und in welchem das gesamte Leben der Bürger von staatlichen Regelungen überwuchert ist

    …reden manche vom „freien Markt“ 16:28 , und sagen: „die Gläubigen des freien Marktes sind eine Sekte die ihrer Religion huldigen und sich an einen Mythos klammern“, machen gar die Staatsverschuldung dafür verantwortlich – da fehlen mir dann die Worte…. es kann kein Mythos sein, es muss eine andere Welt sein, in der ich lebe…

  25. @ Ghost

    Das System VW ähnelt, wie ich finde, dem System Deutschland.
    Erst schrammt VW mehrfach dank der Allmacht der IGM zur Pleite.
    Dann haben Leute wie Leiding, Hahn, Piech es zu richten.

    Noch hat Deutschland gottlob die Ingenieure,
    deren Wohlstandsrohstoff die technischen Ideen sind.
    In Zukunft wird es dann „Gender“ schon „richten“.

    Piech wäre nicht Piech, wenn……
    Weltweit werden 60 Mrd. in hocheffiziente und gleichende Produktionsstraßen investiert. In über 90 Produktionsstandorten.
    Wie praktisch.
    Kann er dann überall dort produzieren lassen, wo es im „gefällt“.
    Auch ohne „Gender“, auch ohne IG-„Wolfsburg“.

    Glückauf.

  26. immer……

    Erst schafft die Tarifpolitik katastrophale Mißstände.
    Dann „gönnen“ wir uns die gutgemeinten katastrophale Mißstände.
    Dann finanziert Finanzpolitik diese katastrophalen Mißstände.
    Naturlich bei den Fiffi-Banken.

    Dieses System der Mißstände findet sich nicht nur hier,
    diese findet man in vielen Euro-Ländern.

    Lassen wir die Ökonomen weiterhin nach den Mißständen suchen.

    Dann bleibt alles beim Alten. Wie auf der Titanic.

    Gruß
    karel

    Vieles erinnert an das System Apotheke: zugeteilt zu festgesetzten Preisen

  27. Mandeville-Bienenfabel aus dem Jahre 1705

    Klagt nicht, denn daß ein Staat, der groß,
    Auch redlich wird, wünscht Torheit bloß.
    Daß man die Wonnen dieser Welt
    Genießt und erntet Ruhm im Feld
    Und lebt in Wohlstand sündenfrei,
    Ist Utopie und Träumerei.
    Falsch, Dünkel, Pomp muß existieren,
    Da wir von ihnen profitieren:
    Der Hunger ist ein Fluch, ein Grauen,
    Doch wer will ohne ihn verdauen?
    Stammt nicht der Wein, der unser Leben
    Erfrischt, aus dürren, krummen Reben?
    Stutzt man den Wuchs nicht rigoros,
    Verholzt der Weinstock, wuchert bloß,
    Der edle Früchte uns bereitet,
    Wenn man ihn bindet und beschneidet.
    So kann auch Laster nützlich sein,
    Schränkt das Gesetz es weise ein.
    Ja, will das Volk nach Größe streben,
    Muß es im Staat auch Sünde geben,
    Wie´s Hunger braucht zum Überleben.
    Allein von Tugend kann auf Erden
    Kein Staat groß, reich und mächtig werden.
    Wollt ihr die Goldnen Zeiten wieder?
    Da aß man Eicheln und war bieder.

    +

    das ganze Gedicht hier:

    http://de.scribd.com/doc/31076239/Mandeville-Bienenfabel-1705

    …was damals galt fürs Bienenvolk, sollte dies nicht auch gelten für heutige Hasenställe?

    Danke für den Link an Beobachter 10:03

  28. @ karel,

    designen, frisieren und schönreden lassen
    sich diese ereignisse alle nicht mehr,
    dazu ist es längst zu spät.

    Siehst Du den Mollath dort in der anstalt,
    jetzt ist mir auch klar, wieso damals
    Schröders Gerdchen den Putin als
    lupenreinen demokraten bezeichnet hat,
    bei diesen verhältnissen im neuen deutschen
    zarenreich unter Angela der Grossen, solche
    zustände in den geheimdiensten, der jusitz,
    politik und wirtschaft, inkl.bankenunwesen,
    die haben es ganz gewaltig in sich, jujujuju.

    Meine steuern habe ich glatt und sauber, so wie
    alljährlich abgeführt, deshalb steht es mir auch zu
    mich über diese missstände zu beschweren, gelle.

    Guten Abend, Zamir

  29. Zamir,

    die HSH hatte längst schon gewaltig Schlagseite.
    Die alten Kapitäne waren längst von Bord.
    Keiner wollte diese „Titanic“ weiterführen.
    Die Politik suchte händeringend jemanden, der die „Drecksarbeit“ machte.
    Es war nur Nonnenmacher, der dazu mit viel Geld „überredet“ werden konnte.
    Und durfte dafür mehrere Vorstandposten in Personalunion machen.

    Das gehört auch dazu.

  30. @ dtesch
    nachfolgend ein paar Zahlen, Fakten
    Quelle: Eurostat

    Öffentlicher Schuldenstand in % zum BIP
    1995 1997 1999 2001 2003 Land
    97 96 94 103 97 Griechenland
    120 117 113 108 103 Italien
    81 63 48 35 30 Irland
    59 54 49 51 55 Portugal
    130 122 113 106 98 Belgien
    55 59 58 56 62 Frankreich
    55 59 61 59 64 Deutschland
    68 64 66 66 65 Österreich
    63 66 62 55 48 Spanien
    76 68 61 50 52 Niederlande
    56 53 45 42 44 Finnland
    7 7 6 6 6 Luxemburg

    Die Zahlen lassen erkennen, daß Europa auf gutem Wege war.
    Was danach die Unfähigen angerichtet haben, ist nicht Sache von Kohl/Waigel.

    Gruß
    karel

  31. Jetzt geht es knall auf fall,
    Razzia bei ex-hsh-oberchefverhunzzer Nonnenmaker,
    was da wohl der urvadder aller peanuts dazu
    sagen tääte?

    Herrje-Herrjemine wo soll das bloss enden ?

    Schönen Gruss von der Untreue-Aufsicht, Zamir

  32. kein denken hier drum umasum noch ein brischet

    tichy tickt mal sodaro
    und pampa das geld landet
    nicht im falschen loh

    zumindest da nicht
    wikigsicht

    die zamirschen euroheere
    kommen mir immer in die quere

    wenn einer lallt
    von staatsgehalt
    ists die deutsche jongestalt

    wo ist denn ghost und der weichen

    quali hie ist schlagerie

    wessen denken verschenken

    ich warte auf die auskehrungen

    dancing in the rain
    zwar nicht mein traum
    der södl tödl man glaubt es kaum

    keine denkrokantik
    marie marie balkenhobelantik

    der kohl steht immer oben
    wer hat das verschoben