Die überforderte Nation

Wie gut, dass die Deutschen die Welt nicht erobern wollen! Aber warum verlangen alle, dass wir sie retten? Das geht auch nicht gut.

Es ist ein bizarres Bild: Einerseits schrumpft Deutschland – die Bevölkerung, weil wir lieber konsumieren statt Kinder aufzuziehen, und die Wirtschaft im Weltmaßstab, weil die aufstrebenden Länder Asiens und Südamerikas ungefähr zehn Mal so schnell wachsen wie wir mit unseren 0,9 Prozent Miniwachstum. Wir schrumpfen auch, weil wir uns selbst Fesseln anlegen und jedem, der was unternimmt und dabei Lärm macht, gerne ein Bein stellen – die dynamischen Unternehmerpersönlichkeiten der Welt haben heute indische, chinesische oder mexikanische Pässe. Aber je länger wir also unsere mörderischen Welteroberungsjahre hinter uns lassen, kommod verschweizern und Gipfel allenfalls mithilfe eines von der Krankenkasse finanzierten Treppenlifts erklimmen wollen – desto lauter fordern alle, dass wir die Welt retten. Allen voran US-Präsident Barack Obama, diese begeisternde Mischung aus Jugendlichkeit, Optimismus und Dynamik mit der begehrenswertesten First Lady seit Jacqueline Kennedy: Der jugendliche Held also bittet, drängt und fordert, dass Deutschland die Konjunkturlokomotive anheizt, dafür Schulden aufnimmt, die eine Schrumpfnation niemals wird bedienen können, um damit die lahmende US-Konjunktur rechtzeitig zum Termin seiner Wiederwahl aus dem Tal zu ziehen. Es fehlt auch nicht an Mahnungen aus den vorwärtspreschenden Schwellenländern, dass Deutschland endlich die Wachstumsblockaden lösen soll. Und von üppigen Wünschen unserer europäischen Nachbarländer ganz zu schweigen: Euro-Bonds, Bankenunion, Fiskalunion, Lohninflation – die Rezepte klingen immer fantasievoller und laufen doch immer nur auf das eine hinaus: her mit der Kohle, der deutschen, für mehr Wachstum. Obskure historische Analogien werden zurechtgedengelt: War es nicht Deutschland, das Anfang der Dreißigerjahre mit immer neuen Spar-Notverordnungen des Reichskanzlers Heinrich Brüning in eine Schuldenkrise stürzte, auf diese Weise Adolf Hitler möglich gemacht und den Weltbrand provoziert hat – Austerität nicht als ökonomische Tugend, sondern als Totalversagen? Die historische Realität und Komplexität legt anderes nahe: Die hohen Reparationsleistungen, die Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg aufgebürdet worden waren, ein durch Hyperinflation von 1923 verwüsteter Kapitalmarkt und das Plündern der Kassen für die ersten und erfolglosen Konjunkturprogramme brachten Deutschland an den Rand der Zahlungsunfähigkeit; die Notverordnungen, mit denen Brüning regierte, waren demnach blanke Not: Jeder Kredit war verspielt.

Die heutige Krise zugespitzt hat wie damals eine Politik des leichten Geldes in den USA, ein künstlich angefachter Börsenboom, der dann im Crash kulminierte und über die Finanzindustrie die gesamte Welt erschütterte. Wir verdanken Sebastian Haffner die Einsicht, dass Adolf Hitlers expansiver Keynesianismus die Konjunktur ankurbelte – aber neben Rassismus und Größenwahn war auch das Diktat der leeren Kassen mitverantwortlich dafür, dass Deutschland zu seinem Kriegszug durch Europa aufbrach, um zu rauben, was nicht mehr zu finanzieren war, wie der aktuelle Börne-Preisträger Götz Aly vorrechnet.

Geschichte wird zur Farce, wenn man sie wiederholt. Die hohe Verschuldung der westlichen Welt kann und muss abgebaut werden; der Versuch, beispielsweise eines François Hollande, einfach neue (deutsche) Quellen für absurde Sozialpolitik zu finden, verschafft bestenfalls Frankreich eine Atempause vor dann noch schwierigeren Notwendigkeiten, seine Wettbewerbsfähigkeit wieder herzustellen. Die Verantwortung dafür einseitig Deutschland zuzuschieben, ist falsch und geht nicht gut: Das Wirtschaftsbarometer deutet auch in Deutschland nach Süden. Ein wirtschaftlich starkes Deutschland ist besser für Europa als ein geschwächter Zahlmeister.

Video WirtschaftsWoche Chefredakteur Roland Tichy über die Langsamkeit der Politik in der Eurokrise

Video WirtschaftsWoche-Chefredakteur Roland Tichy stellt die Themen der WirtschaftsWoche 25/2012 vor

Literatur zur Krise:

Götz Aly –  Hitler Volksstaat: Über die hemmungslose Ausplünderung Europas zum Vorteil von Millionen einfacher Deutscher.

„Das Besondere von Götz Alys Arbeiten über die Zeit des Nationalsozialismus liegt in der Originalität seiner Forschungsansätze. Immer wieder greift er neue Themen auf. Er findet, wo niemand sucht, und erkennt, was niemand sieht.“ Raul Hilberg
„“Hitlers Volksstaat“, das jüngste Buch Götz Alys, der zu den originellsten Erforschern des Dritten Reiches gehört, bilanziert bisherige Einsichten und eröffnet zugleich ein neues Forschungsfeld.“ Hans Mommsen. SÜDDEUTSCHE ZEITUNG
„Insgesamt hat Aly auf Grund eines schlüssigen, ja faszinierenden Interpretationsmusters nachgewiesen, dass die Deutschen durch materielle Zuwendung geradezu perfide in Judenvernichtung und Ausraubung okkupierter Territorien involviert wurden.“ Hans-Erich Volkmann. FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

Durchgesehene und erweiterte Ausgabe; Götz Aly:Hitlers Volksstaat Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 2 (28. November 2011)

http://www.zeit.de/kultur/literatur/2012-06/aly-boerne-preis

Sebastian Haffner – Anmerkungen zu Hitler

„Gewissermaßen in Widerlegung des bekannten Wortes von Karl Kraus, daß ihm zu Hitler nichts mehr einfalle, legt der deutsch-britische Publizist Sebastian Haffner ein neues unorthodoxes Buch über den deutschen Diktator vor, in welchem der Autor demonstriert, daß man sehr wohl noch in ganz anderer Weise an das Hitler-Phänomen herangehen kann, als das in der Literaturflut der letzten Jahre geschehen ist.“
Mit diesen Worten eröffnete die Neue Zürcher Zeitung ihren Kommentar zum Erscheinen des weithin aufsehenerregenden Hitler-Buches. Kaum ein herausragender Rezensent ließ es sich nehmen, den Band demonstrativ ausführlich zu besprechen. Monatelang führten die Anmerkungen des kenntnisreichen Außenseiters die Bestsellerlisten an. In sieben eigenständigen Kapiteln mit den Titeln ‚Leben‘, ‚Leistungen‘, ‚Erfolge‘, ‚Irrtümer‘, ‚Fehler‘, ‚Verbrechen‘ und ‚Verrat‘ versucht der Autor, das Phänomen Hitler von verschiedenen Seiten, unter verschiedenen Aspekten und an verschiedenen Schlüsselstellen seiner Lebenskonstellation zu erhellen – einer Lebenskonstellation, die uns mit ihren abrupten Brüchen und Sprüngen und ihren politischen Erlösungs- und Rettungsmythen noch immer Rätsel aufgibt.

Sebastian Haffner – Anmerkungen zu Hitler; Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 28 (1. März 1981)

Marc Hansmann – Vor dem dritten Staatsbankrott

Mit der Schuldenkrise in der Euro-Zone dämmert die Erkenntnis, dass nicht nur Staaten der „Dritten Welt“ Pleite gehen können. Es wird sogar die Frage laut: Ist auch die Bundesrepublik auf dem Weg in den Staatsbankrott, der Deutschland 1923 und 1948 gleich zweimal ereilte? Dieser Band zeichnet den Weg der Bundesrepublik in den Schuldenstaat nach. Die problematischen Erfahrungen mit der Konjunkturpolitik der 1970er Jahre, der kostspielige Ausbau des Wohlfahrtsstaats und die schuldenfinanzierte Wiederherstellung der deutschen Einheit werden dabei ebenso thematisiert wie Fehlentwicklungen im Steuerrecht und in der föderalen Finanzverfassung. Vor diesem Hintergrund erlangt die Zeitgeschichte der Finanzpolitik eine beklemmende Aktualität.

Marc Hansmann – Vor dem dritten Staatsbankrott? Oldenbourg Verlag

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Alle Kommentare [226]

  1. Die Giralgeldschöpfung der Geschäftsbanken ist selbst bei vielen fachspezifisch ausgebildeten Personen z. B. im Bankensektor noch immer kaum bekannt, geschweige denn verstanden worden.

    Wenn ein so relevantes Thema so lange gerade von der zuständigen Wissenschaft mehr oder weniger verdrängt wurde, dann ist es natürlich auch nicht der Politik anzulasten, die sich von Wirtschaftswissenschaftlern beraten lassen. Mit Erstaunen muss immer wieder festgestellt werden, dass in der Wirtschaftswissenschaft oftmals das was in die mathematisch formulierten Modelle an Realität nicht hineinpasst, einfach ausgeblendet wird – und zwar nicht nur in Bezug auf diesen monetären blinden Flecken sondern auch in Bezug auf manches andere,

    Das hat den Vorteil, dass diese Modelle unangetastet bleiben und unerschütterlich erscheinen. Das hat aber den Nachteil von Realitätsverlust. Es ist ein unglaubliches Phänomen, wie das eine ganze Wissenschaft in weiten Bereichen geprägt hat. Das hat im
    Ergebnis dazu geführt, dass das was sich jetzt zusammengebraut hat, in Richtung Weltfinanzkrise, am allerwenigsten von den Wirtschaftsexperten vorausgesehen wurde.
    Wenn nun eine ganz andere Sichtweise kommt, sind die Wirtschaftswissenschaftler zu allerletzt bereit, sich dem gegenüber zu öffnen. Das ist ein Phänomen, man kann es eigentlich nicht fassen, aber es ist Realität! Die Ausblendung der Realität ist auch eine
    Realität, nur eben eine andere! Katastrophal wird es natürlich dann, wenn die Vertreter eines solchen Realitätsverlustes für sich noch in Anspruch nehmen, im Alleinbesitz der ökonomischen Vernunft zu sein, die sie ja am allerliebsten in alle Lebensbereiche hinein ausdehnen und zur allein gültigen Norm machen wollen.

    Das ist ein Phänomen, das sich auch in anderen Zusammenhängen beobachtet lässt, eine Art ausweichen vor Wesentlichem. Es wird ganz viel diskutiert an der Oberfläche der Probleme, aber die tieferen Wurzeln, die tieferen Ursachen werden oftmals ausgeblendet und es ist die Tendenz vorhanden, diesen auszuweichen. So eben auch bei dem Thema Geldschöpfung.

    Nehmen wir an, jemand nimmt bei einer Bank einen Kredit auf und die Bank schreibt dem Kreditnehmer den Kreditbetrag auf seinem Konto gut, woher nimmt die Bank das Geld für diesen Kredit?
    Antwort: Aus dem Nichts!
    Das verwirrende ist ja, dass das was dem Kreditnehmer dann auf seinem
    Girokonto gutgeschrieben wird, als Sichteinlage bezeichnet wird. Das suggeriert natürlich, dass da etwas eingelegt worden wäre, also dass die Grundlage für die Kreditvergabe ein vorher existierendes Geld wäre, das stiftet große Verwirrung. Einlagen werden aber genauso
    wenig wie Geld, das sich die Banken selbst geliehen haben, als Kredite weitergegeben.
    Ob die Verwirrung über den Begriff „Sichteinlagen“ irgendwann einmal bewusst auf den Weg gebracht wurde, oder aus versehen geschehen ist, weiß ich nicht. Jedenfalls haben wir sie heute. Geld das man bar auf ein Girokonto einzahlt, begründet ein Sichtguthaben. Aber das
    Sichtguthaben, das eine Bank dem Kreditnehmer auf sein Girokonto bucht, ist nicht aus Einlagen entstanden, sondern wird durch die Buchung einer Forderung und einer Verbindlichkeit gegen den Kreditnehmer geschöpft.

    Für diese Art von Geldschöpfung aus dem Nichts entsteht ja auch ein sog. Geldschöpfungsgewinn. Da könnte und sollte man einmal danach fragen, wodurch das eigentlich gerechtfertigt ist, dass die Geschäftsbanken diesen Geldschöpfungsgewinn für sich einstecken. Ist es nicht vielmehr eine Form von ungerechtfertigter Bereicherung? Die Maßstäbe sind doch so angelegt worden, dass der Schuldner schuld ist, wenn er den Schuldendienst nicht vertragsgemäß erfüllen kann. Schon der Begriff „Schulden“ und „Schuldner“ suggeriert, der Schuldner ist schuld.

    In der gesamtwirtschaftlichen Betrachtung ist das herrschende Geldsystem so angelegt, gerade auch über die Dynamik des Zinseszinses, dass die Geldvermögen insgesamt exponentiell, das heißt in beschleunigtem Maße wachsen müssen. Das geht aber nur, wenn das Gesamtvolumen der Schulden auch exponentiell wächst. Dann müssten aber auch die geforderten Sicherheiten exponentiell wachsen. Aber in einer Welt begrenzter Ressourcen und Absatzmärkte und übrigens auch begrenzter Sicherungsgrundlagen geht das nicht. D. h. es ist geradezu systembedingt, wenn immer mehr Schuldner gesucht und durch Verführung gefunden werden und sich verschulden bzw. überschulden, was ja auch fragwürdig ist.

    Es ist im System angelegt, das immer mehr Schuldner auf Dauerzusammenbrechen müssen. Wer ist denn daran schuld, wenn es systembedingt ist? Es erscheint nur als individuelles Versagen, weil es vor allem die Schwächsten trifft. Aber auch wenn alle ihre Funktion gewissenhaft erfüllen würden, müsste es trotzdem immer mehr Schuldner treffen und sie müssten im wachsenden Maße zusammenbrechen. Ist das wirklich ihre schuld? Es gibt ein Muster durch die Geschichte des Geldes: Kreditbedarf, Verschuldung und Enteignung. Das sich allerdings juristisch nicht so nennt, aber gleichwohl mit Eigentumsverlust der Schuldner einhergeht. Und nicht nur deshalb, weil sie Kreditbedarf haben, sondern weil sie gelockt und mit oftmals höchst unlauteren Mitteln regelrecht verführt werden.

  2. Was wurde hier schon diverse Male festgestellt?
    Ohne Vertrauen geht es nicht!
    Geht schlichtweg NIX!
    Auf keinem Gebiet!
    (Weder was Eliten (echten oder nur so Genannten) betrifft
    noch Fritz und Zamir Müller.)
    Eine schlichte Feststellung die Regelungfetischisten keineswegs irritiert.
    Die stattdessen weiter darauf vertrauen dass jegliche Systeme durch die komplexesten und in sich inkonsistentesten Regulierungen unendlich belastbar sind ohne die Systemeffizienz zu belasten, schließlich zu kollabieren.
    Wie wäre es zur Abwechslung mal mit VERTRAUEN in die allen evolutionär entstandenen Systemen inne wohnende „Selbststeuerungseigenschaft“?
    Und der Frage,
    ob die demokratisch gewählten „Ober-Zamirowitschs“ dieser Welt tatsächlich in der Lage sind besser zu regeln als evolutionär entwickelte, schon auf Tauglichkeit getestete Systeme?
    Und der Frage,
    ob die (Ober-, und Berufs-)Zamirowitschs (namens Tragic oder so ähnlich) nicht weit mehr Schaden anrichten mit ihren 1.) höchst „nervösen“, 2.) höchst kurzsichtigen 3.) aller Erfahrung nach fast regelmässig eher verbÖsernden „Steuerungsversuchen“?
    (Liegt diesem Denken/Agieren nicht eine höchst eindimensional lineare Vorstellung,
    die Komplexität KEINESWEGS berücksichtigende Vorstellung,
    eher anthropozentrisch-wunschbasierte Ursache-Wirkungs-Beziehung von Natur zu Grunde???)
    Zeigt nicht die Aufnahme Griechenlands „in den€“
    ziemlich deutlich, dass und woran ein menschengemachtes „künstliches“ System falliert?
    Und nun wird gegen die „natürliche“ die Aussortierung Griechenlands ziemlich gewaltsam an „reguliert“. Man verweigert sich so zu sagen den Erkenntnissen die die Evolution des Systems „sehr Ungleiche in einem System“ fast GEWALTSAM aufdrängt.
    MAXIMIERT damit den Schaden(!) der durch die schon lange erkennbare Fehlentscheidung namens „alle, egal wie ungleich“ sollen in den €.
    Kein Wunder dass Evolution sich nach Oma richtet und mach dem Motto reagiert:
    „Wer nicht hören will muss fühlen!“ 😉
    Ist DAS nicht ein geradezu klassisches Beispiel für die unglaubliche Hybris von Menschen die sich zum nicht kleinen Teil für „grün“ deklarieren, aber letztlich von den Geschehnissen der Natur“ keine Ahnung haben, enorm kurzsichtig sind und GRAVIEREND gegen „grundlegende Gesetze der Natur“ verstoßen???
    •••
    Na tragischer Spieltheoretiker,
    du hast zwar geschickt von meiner Kritik an der Inkonsitenz deines Schreibens abgelenkt,
    aber gelesen und nachgedacht wohl noch nicht.
    Dürfen wir noch auf einen sachlichen Kommentar eines Fachmannes hoffen?
    😉
    Wendest du eigentlich Spieltheorie auch auf evolutionäre Systeme an 😉
    Oder sind DIE etwa ausgeklammert???
    😉
    Wie sagte Oma doch?
    „Natur ohne Evolution ist nichts. Evolution ohne Natur auch nicht.“ 😉 😉 😉

  3. @ Eyss,

    hömma, hömma, die fiffis, die anarchos, bräuchten nur
    die gaaanz normale karre am laufen zu halten und nichts
    würde den menschen auffallen.
    Da sie aber selbst dazu noch zu blöde sind, geht ihr
    kompletter mummenschanz dem unweigerlichen ende
    entgegen; dabei hätte sie es so einfach haben können,
    die dapp-dipp-dollen, da lacht die koralle.

    Schönen Gruß vom HeckMeck, Zamir

  4. @ Eysel um 18:49 Uhr,

    Gewalt-Gesetz-Vermögen-Macht,
    hinter diesen begriffen steckt das gesamte
    weltbild, des kleinen menschleins mitsamt
    seinem in mitleidenschaft geratenen
    hirnskästchens.
    Jesus hatte in allen belangen recht, das paradies
    ist hier unten erreichbar, aber nicht mit solchen
    höllenhunden, die Du mein fraindel noch in schutz
    nehmen möchtest, doch doch doch.

    Schönen Gruss von der Verheißung, Zamir

  5. Die Würde des Menschen ist unantastbar.

    Wie gut, daß Ungeborene noch keine Würde haben,
    sagt der Advokat.

  6. Ist es denn verfassungsgemäß, den Ungeborenen
    Billionen von Schulden, versaubeutelt in den letzten 40 Jahren,
    zu hinterlassen?

    fragt
    karel

  7. Gehts dir eigentlich noch gut, Zamir?
    Du unterstellst Jedem
    dem du in deiner gloriosen Erkenntnisfähigkeit beliebst das Etikett Anarcho-Fiffi auf zu kleben – VORSÄTZLICH Krieg, Gewalt, Hunger … an zu streben.
    Die Welt – selbstverständlich ganz nach Zamirs Gnaden –
    in Gute (wie Zamir) und einfach NUR Schlechte unterteilt.
    Das ist einfach … SEHR einfach.
    Dafür aber unendlich wortreich.
    Ich verkneife mir Worte die beleidigen würden.
    DU beleidigst jeden gesunden Menschenverstand,
    blendest jede NORMALE menschliche Erfahrung aus.

  8. Der normalbürger möchte in ruhe seiner arbeit nachgehen,
    sich um seine familie kümmern und einen angemessenen
    freizeitausgleich, das leben geniessen.
    Der anarcho-fiffi möchte krieg, gewalt, hunger, elend,
    ausbeutung, naturzerstörung und
    profit um jeden preis.
    Erst dann, wenn diese grundlegenden unterschiede
    geklärt sind, hat die logik und der fortschritt gesiegt.
    Man muss es halt nur wissen, mehr nicht.

    Schönen Gruß vom logischen Gedankengang, ZAmir

  9. @ Pampa und Magic, Klaus F und karel, dtesch und Eyss,

    moodys stuft die deutsche bank herab von Aa3 auf A2, au au au.
    Pampa und Magic, Eure gestrigen analysen über die neue
    führungsspitze der DB hat wieder nixx genutzt, schade.
    Die amis wollen uns erledigen, wer das nicht merkt soll
    weiterhin kaugummi schreiben und kauen, chichichi.

    Viele Grüsse von der ameriggonischen Bankenligatabelle, Zamir

  10. Man könnte sich ja mal mit dem Gedanken vertraut machen,
    ob diese Verfassung, geschrieben vor bald 70 Jahren,
    den heutigen Erfordernissen überhaupt noch gerecht wird.

    Gruß
    karel

  11. @ Magic,

    stell‘ Dir nur mal vor, Du musst Gauk’s zögern in keinster
    weise nachvollziehen, gelle.
    Es geht schliesslich um meine kohlen, jajaja, ulululululul.

  12. @ all,

    die häufigsten volkskrankheiten, überarbeitung, burn-out,
    depressionen und stress, WARUM ?
    Weil spitzenmanger, mittleres mangement und abteilungs-leiter
    in deutschland keine ahnung von ihrem job, menschenführung,
    unternehmensleitung und normalen arbeitsabläufen haben.
    Computer, smartphone, sämtliche technischen high-tech-
    erfindungen stehen diesem dödel-eliten-gesummse zur
    verfügung und sie kriegen nixx gebacken, ausser
    niedriglöhnen, billigkräften, zeitarbeitern und hartz-IV-
    empfängern.
    Ich behaupte, wenn alle zur verfügung stehenden mittel und
    menschlichen errungenschaften, bestmöglich eingsetzt
    werden würden, gäbe es keinen stress, keine überforderungen,
    keine zunehmenden depressionsformen und keine
    unzufreidenen arbeitnehmer
    Aber, diese SUPEROBERUNFÄHIGEN können nur eins,
    ihren blödsinn eine weitere ewigkeit so weiter machen,
    bis noch mehr kranke und ausgelaugte menschen
    vorzeitig aufgeben müssen, daher meine
    forderung: Arbeiten und essen und sich am leben erfreuen,
    wie es unsere südeuropäischen freunde es uns schon laange
    vormachen, alles andere führt zu nixx.

    Schönen Gruss vom Arbeits- und Seelenheil, Zamir

  13. @Magic
    Siehe Dir mal den Amtseid des/der deutschen BK an.

    Wir sind imho schon weit darüber hinaus, was unsere Verfassung überhaupt noch hergibt an Rechtsverletzungen und Verfassungsbrüchen für fixe Ideen.

    Gruß
    Pampa

  14. @ Magic,

    nun nach meinem kurzen ausflug in die deutsche
    geschichte, wieder zum AKTUELLEN GESCHEHEN:
    Die griechen, die spanier, die portugaller, die
    italiener, alle entsprechen diese mentalitäten
    genau meiner idealvorstellung und mit etwas mehr
    grips im hirnskasten könnte es uns allesamt
    besser gehen, weniger arbeit, mehr vergnügen und
    muse und gutartige lethargie.
    Doch die anarchos haben alles an sich gerissen und
    knebeln uns mit ihrer dummheit, so iss es.

    Gruß Zamir

  15. @Magic
    Ja, das ist seine Aufgabe als Staatsoberhaupt, der vom BVG die freundliche Empfehlung erhält, einer Verfassungskrise nicht zu zustimmen. Deswegen trat vermutlich auch Köhler schon zurück und Wulff wurde ja zurück getreten. Unsere Kanzlerin hat einen erheblichen BP-Verschleiß …

    Gruß
    Pampa

  16. Interessanter Artikle, der mit Nash und der Euro-Spieltheorie, will ihn erst mal lesen, bevor ich ihn dir um die Löffel lege, heymaker;-) na hat das Reissen nachgelassen?
    ..
    Habe eben ein Bericht in Phoenix über deutsche Griechen gesehen und wie die für das Verhältnis der Deutschen zu Ihrer Heimat kämpfen. Ich finde das großartig, wir sollten die Griechen niemals aufgeben, wir europäische Patrioten..

  17. Pampa, ich wollte sagen, dass ich Gauck Zögern nicht nachvollziehen kann. Ist das seine Aufgabe?

  18. Das deutsche volk hat sich schon immer von seinen
    oberschichten an der nase herumführen lassen und
    daran hat sich bis zum heutigen tage leider kaum
    etwas geändert, leider.
    Auch der gesamte sozialistische humbug a’la ddr hat
    nichts bewirken können.
    Heutzutage werden wir beschissen und in das verderben
    geführt, auch ohne krieg, irgendwie ist das volk nicht
    lernfähig.
    Zum glück können wir heute gut festhalten wie doof, kleingeistig
    und unfähig diese deutsche elite schon mindestens
    einhundert jahre, ihr unwesen treibt und trotzdem
    von unseren steuern, wie in sauss und brauss lebt,
    auf unseren knochen.
    Es ist eindeutig auf einen schlimmen gen-defekt zurückzuführen.

    Viele Grüsse aus dem Geschichts-Unterrichtsbuch, Zamir

  19. @ Kinners, kinners,

    wie sich unterwürfige staatstreue auszahlt und dann noch
    in entsprechenden positionen, das sagt Euch doch am
    aller-allerbesten die deutsche geschichte.
    Auch wenn sogenannte staatsdiener die grösste kacke
    verzapft haben, mit den beziehungen und pöstchen
    im lande sind ihnen die sonderbeigaben, sogar bis
    nach südamerika hinterhergeflogen, während schütze
    „Arsch,“ der mit einem bein vom russland-feldzug zurück-
    kehrte, dann im eigenen lande um seine rechte kämpfen
    musste. So sorgte der kriegerische germannenstaat für
    seine tapfersten und vordersten kämpfer,
    Herr Götz Aly und nur soo.
    Während sich die soldaten an vorderster front
    abschlachten liessen, haben die herren adels-militär-
    klüngel-offiziers-bürschlein im hinterland
    ihren rausch angesoffen und herumgehurt.
    Der sogenannte führer hat in stalingard deutsche
    männer verpulvert und die offiziere um ihn herum
    haben sich aon den geschlechteteilen herumgespielt,
    um ja nicht aufzufallen, feiges hurenvolk, elitäres, feiges.
    Kriege sind nur für die hurenböcke und säufer,
    aus den ordoberen gefilden, der einfach staatsdiener
    musste schon immer leiden.
    Idiotenvolk, blödes, doofes. !!

    Gruß aus den Weltkriegen eins und zwo, Zamir

  20. @pampa,
    „Es ist nicht die Aufgabe von Marketing die Produkte zu designen, sondern sie zu verhökern.“
    da hast du absolut nicht recht und liegst total daneben

  21. Mal zur Profilierung, das kommt ja eher aus dem Bereich Marketing. Das geht bei finanziellen Produkten nur solange, solange dahinter auch die Controlling- und Risikosysteme stimmen. Das Motto „Alles ist gut, alles muss weg“ funktioniert vielleicht in einer Bahnhofswirtschaft, nicht aber in einer Volkswirtschaft.

    Es ist nicht die Aufgabe von Marketing die Produkte zu designen, sondern sie zu verhökern. Das macht natürlich nur dann Sinn, wenn sie sich auch rechnen. Wenn nicht, wird es teuer, aber da kann das Marketing ja nichts für, PR auch nicht. Wenn man natürlich nur finanziellen Schrott produziert und den möglichst profiliert verkauft …

    Gruß
    Pampa

  22. w/Merkel
    http://www.faz.net/aktuell/politik/ratifizierung-von-esm-und-fiskalpakt-das-durcheinander-hat-sich-merkel-selbst-zuzuschreiben-11795194.html

    Einer wie Lothar Demaiziere ist ja beileibe nicht das Problem, im Gegenteil. Aber wnn man natürlich das DDR-Mädchen aus der Uckermark für Gedöns in die große, weite Welt mit der Richtlinienkompetenz der BRD schickt und ihr auch noch einen finanzpolitisch vollkommen unerfahrenen Finanzminister unterstellt, …

    … wenn alles im Staatsdienst halbwegs so wie der Freistaat Sachsen funktionieren würde, hätten wir deutlich weniger Probleme. Also da wollen wir doch mal unserem Magier ja nicht unrecht tun.

    Was Magic wirklich sagen wollte, erschließt sich mir nicht so ganz. 😉

    Gruß
    Pampa

  23. @Tragic
    „Profilgewinn geht anders besser, imho.“

    Wenn Du das Handeln der Verfassungsorgane dem Profilgewinn unterordnest, dann wird mir vieles klar, wie sogenannte „Staatsdiener“ ihre Profilneurosen, auf Kosten der noch zahlenden Bevölkerung, ausleben.

    Das Teile des öffentlichen Dienstes ebenso denken, hast Du damit ebenfalls bestätigt.

    Gruß
    dtesch

  24. Wer sich einmal den ESM-Vertrag durchgelesen hat wird spätestens dann die Absurdität erkennen, wenn er den Anhang II ansieht, wo z.B. GR mit kapp 20 Milliarden Kapitalzeichnung , Spanien mit 83 Milliarden, Italien mit 125 Milliarden, Portugal mit knapp 18 Milliarden aufgeführt sind.
    Alles Länder die selbst Hilfen des ESM in Anspruch nehmen werden.

    Da erhält der Artikel 25 Absatz 1c dann die eigentliche Brisanz, „wie Verluste aus den Operationen des ESM werden beglichen“, die so sicher sind wie das Amen in der Kirche.
    Wenn das eingezahlte Kapital nebst Reservefonds erschöpft sind, kommt „an letzter Stelle mit einem angemessenen Betrag des genehmigten nicht eingezahlten Kapitals, der nach Maßgabe des Artikels 9 Absatz 3 abgerufen wird.
    Artikel 9 Absatz 3 erklärt dann auch wie das zu geschehen hat: „…Die ESM-Mitglieder verpflichten sich unwiderruflich und uneingeschränkt, Kapital, das der Geschäftsführende Direktor gemäß diesem Absatz von ihnen abruft, innerhalb von sieben Tagen ab Erhalt der Aufforderung einzuzahlen.“

    Nun kann sich jeder unschwer vorstellen, wer denn dieses Kapital einzahlten kann, bzw. noch fähig ist, aufgrund einer noch guten Bonität sich das Kapital zu verschaffen.

    Das nur am Rande der EM-bewegten Nation.

    Gruß
    dtesch

  25. @ Tragic-Magic
    Gratulation!
    Wiedermal PHANTASTSCHE Wortblasen abgesondert.
    „tai-chi nach Echolot tanzen“ welch ein „Bild“ … !!!
    Da bleibt mir die Spucke – fast – weg.
    Hat das gut getan?
    Ich denke,
    die „ ganze Welt“ ist freut sich,
    dass du dich so phantastisch um Wort-Druck „erleichtern“ konntest.