Bonus für Euro-Schaden

Der Schuldenschnitt für Griechenland hat die Gefahr für den Euro gebannt – jubelt etwa der Ökonom Thomas Straubhaar. Anderen fehlt ein notwendiger Schritt – der Ausschluss Griechenlands aus der Euro-Zone.

Sie fürchten, dass davon eine folgenschwere Botschaft ausgeht: Schulden werden erlassen, wenn man nur so kaltblütig pokert wie Athens Finanzminister Evangelos Venizelos. Er hat auch noch durchgesetzt, dass das Hilfspaket von Juli noch einmal um 21 Milliarden Euro aufgestockt wird, eine Art europäischer Bonus für unsolidarisches und unsolides Verhalten. Portugiesen und Iren, die fleißig sparen, sind die Dummen. Ihnen wird kein Cent geschenkt. Aus dieser Sicht leiten sich für den Euro schlimme Szenarien ab:

Erstens: der schnelle Bankrott. Der tritt ein, wenn Venizelos Pate steht für Italien und Frankreich. Warum sollten Silvio Berlusconi und Nicolas Sarkozy unpopuläre Sparmaßnahmen im Auftrag Deutschlands gegen ihre Wähler durchsetzen? Also geht die Schuldenmacherei lustig weiter. Bald könnten Euro-Bonds die Schuldenaufnahme in Südeuropa verbilligen und die Zinslasten für Deutschland erhöhen, wo dann die Staatsverschuldung rasant ansteigt.

Wenn dann noch das Wirtschaftswachstum sinkt und die Steuereinnahmen schrumpfen, werden die Sparer und Anleger erkennen, dass Europa wie im Kinderlied der zehn kleinen Negerlein funktioniert: Am Anfang waren es zehn Garanten für die südeuropäischen Staatsschulden, gegen Ende nur noch zwei – Deutschland und Holland. Beide Staaten bürgen dann für eine Billion Euro, was 40 Prozent der gesamten deutschen Wirtschaftsleistung entspricht. Deutschland sitzt dann in der Griechenfalle – unfähig, die gesamteuropäischen Schulden zu bezahlen – und muss seinerseits den Staatsbankrott erklären.

Zweitens: Im optimistischen Szenario sparen Frankreich und Italien etwas, die Konjunktur läuft freundlich, und die von Deutschland abverlangten Auszahlungen für fällige Garantien bleiben im zweistelligen Milliardenbereich. Der Finanzminister kürzt daher die Ausgaben und erhöht Steuern wie die neue Finanzmarkttransaktionssteuer, denn es sind doch die Banken und Spekulanten, die uns da hineinreiten, oder? Verfallende Unternehmens- und Lohnsteuereinnahmen wegen steigender Arbeitslosigkeit werden durch Substanzsteuern wie Erbschaft- und Vermögensteuer kompensiert. Das ist der Preis, den Peer Steinbrück gern an seine Parteilinke zahlt, damit er doch noch Kanzler einer großen Koalition werden darf. Weil die Europäische Zentralbank die Zinsen künstlich niedrig hält und Staatsschulden aufkauft, entsteht Inflationspotenzial. Verkaufen globale Anleger jetzt wegen der wachsenden Unsicherheit Bundesschatzbriefe, kommt der Euro-Kurs unter Druck, denn der Zustrom in diese Papiere hat bislang den Kurs des Euro zum Dollar gestützt. Dann wird Inflation importiert; Energie- und Importpreise steigen; die Gewerkschaften drängen auf Kompensation über höhere Löhne. Die Kaufkraft der Renten sinkt schnell. Inflationsbedingt steigen die Steuereinnahmen. Es ist ein Wettlauf gegen Zeit, Zinsen, Euro-Verschuldung und Inflation. Mit einem derartigen Politik-Mix konnte die USA zwischen 1945 und 1955 ihre kriegsbedingte Schuldenlast von 116 auf 66 Prozent des Bruttoinlandsprodukts drücken, hat die US-Wissenschaftlerin Carmen Reinhart in ihrer Studie „The Liquidation of Government Debt“ belegt. Erleichtert wurde das durch den Nachkriegsboom. Aber kann das vergreisende Deutschland auf diese Weise seine Schulden weginflationieren? Oder erzwingen „Wahre Finnen“ und populistische Holländer einen Politikwechsel, der in Deutschland Programm und Daseinsberechtigung einer gewendeten FDP-Abspaltung wird? Bislang war Deutschland eine Schönwetter-Wirtschaftsdemokratie, die Krisen mit Sozialleistungen abfedern konnte. Dafür fehlen zukünftig die Mittel. Merkels Euro-Politik bringt kurzfristig Entspannung und vertagt die Problemlösung.

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Alle Kommentare [545]

  1. Pampa Stier,

    webcam-funktion war ein frommer wunsch von mir,
    kannst Du also getrost ausgeschaltet lassen,
    Vielleicht zu weihnachten, in etwa ?!

  2. @ Pampaschdia,

    schalte doch mal ganz unaufgefällig Deine
    Webcam ein, „Ich sehe was, das Du nicht siehst,
    nach diesem mustermann.verfahren, wird jetzt
    gleich alles umgekrempelt.“
    Anker lichten und leinen los.

    Gruß Zamir

  3. @ Pampa,

    reziprokes schaos, hm, isch finds guad und
    das reicht doch wohl, odda ?

    Grüss mir die Heimat, Zamir

  4. @dtesch
    Zunächst mal, schreiben wir halt nun im reziproken Chaos von unten nach oben weiter.

    Sehe ich ja auch so, das QE ist bei der FED schon höchst problematisch, aber die handelt explizit im Auftrage eines Staates. Die EZB hat nicht den politischen Auftrag (bei der FED Geldwert + Vollbeschäftigung) und handelt auch nicht im Auftrag eines Staates. Das sind zwei unterschiedliche Dinge. Es fragt sich nämlich, wie kommen wir da wieder raus, das soll ja nur vorübergehend unterstützen, aber davon kann ja keine Rede sein, im Gegenteil, die Politiker besaufen sich besinnungslos an sich selbst und an Geld aus einem Fass ohne Boden mit einem Krug, der niemals bricht.

    Trichet war doch bei Lichte besehen eine Weichwährungspfeife, eine Katastrophe für die EZB und ihre Währung, ihr Baby, das sie behüten soll. Es ist natürlich nur eine vage Hoffnung, aber Draghi dürfte da ein ganz anderes Kaliber sein und ich glaube auch nicht, dass die anderen Direktoriumsmitglieder, egal welcher Herkunft, so glücklich mit der Position sind, in welche die EZB gedrängt wurde. Wirkliche Weichwährungskinder sind eigentlich fast alle Zentralbanker nicht, aber wenn sie politisch in die Falle gedrängt werden, können sie wenig machen. Das war aber früher so, als die Notenbanken des Club Med organisatorisch praktisch deren Politik angehängt waren, die EZB ist das nicht, auch wenn sie eine Menge an Reputation verloren hat, sie hat schon noch die Mittel und Werkzeuge die Politkasper zu knechten, sie hat sie nur unter Trichet nicht genutzt und sich breit schlagen lassen.

    Was die EZB macht, können wir nur vermuten, das sehen wir oft erst viel später, es sei denn, sie operiert direkt am Markt (QE), was sie ja gar nicht darf/soll. Okay, was würde ich mir als Banker denken, hätte ich so lausige Kunden wie die EZB? Siehe Dir das mit Target mal an, der Club Med fährt ungeniert den Dispo ohne Dispo-Limit hoch, kostet ja nichts, meinen sie. Das können wir ändern, nein, nicht über ein Zinssignal, sondern über zugeteilte Mengen. Bedenke, die kurzfristige Liquidität muss ja von den einzelnen Notenbanken ständig revolviert werden und genau die fahren wir jetzt erst mal nach und nach runter, bis der Saldo wieder +/- ein paar Milliarden um einen normalen Wert schwankt. Das könnte auch eine Erklärung dafür sein, dass sie vorgestern am Markt Bonds von Italien kaufte. Sie fährt ihnen im Hintergrund die Linien runter und beruhigt gleichzeitig den Markt. Wenn wir damit erst mal angefangen haben, gleich mal demonstrativ einen köpfen (GR), gewöhnen sie sich auch langsam wieder dran, Zeitenwende. Wie gesagt pure Hoffnung und Spekulation, aber wenn sie will, kann die EZB sehr wohl. Als Präsident der italienischen Notenbank konnte Draghi noch nicht sehr viel machen, ist ja nur eine Zweigstelle der EZB, aber nun sitzt er im Zentrum an den Schalthebeln der Macht der Notenbank und so schnell kriegen sie ihn da auch nicht wieder weg. Ich weiß es nicht, aber es könnte durchaus sein, dass der noch eine Nummer härter ist als Issing und mit dem an der Spitze statt Trichet hätten sie ihr liderliches Spiel ganz sicher nicht gemacht. Es wäre auch höchste Zeit, dass da mal ein ausgewiesener Falke bei den Täubchen aufräumt. Beim BVG war das auch nicht immer so, denke mal an die Zeiten unter Kirchof. Der hat ihnen die Vermögenssteuer und sonstige Späßchen abgewöhnt, von daher sind sie ja auch so vorsichtig, wen sie in solche Ämter delegieren. Merkel wollte Weber doch gar nicht, aber ich wollte Draghi wollte sie schon zwei mal nicht, was ihr sehr bald auffallen könnte. Die Zeit der leeren Versprechungen und der Phyruss-Siege im Blitzlichtgewitter durch weiter so, hat ohne Notenbank und damit Geld nämlich ein Ende.

    Was, aber wenn dann Italien mehr als 6,5 – 6,7% für Bonds zahlen müsste, eine Katastrophe? Warum? Die haben früher auch mit 12 oder 13% gelebt, das geht schon, wer kein Geld hat muss sparen. Das ist ja Sinn und Zweck der Sache. Und wenn nicht mehr so viel Geld im Umlauf ist, dann muss auch mal einer in Berlin sparen, dann steigen nämlich die Preise für Schuldenrevolvierungen, vulgo die Zinsen, was voll in den Haushalt durchhaut. Die absolute Verschuldungshöhe kann man eh vergessen, dazu ist das Finanzminesterium ja sogar zu blöd zusammen zu zählen in ihrer kameralistischen Buchführung. Was aber zur Revolvierung ansteht ist Fakt, da beißt die Maus keinen Faden ab. Die fangen erst an zu sparen, wenn sie nicht mehr anders können, wenn das kommt, gibt es ein einziges Geheule und Gezetere. Das bringt die schwäbische Hausfrau den Berlinern schon bei, keine Sorge. Beschließen kann man vieles, das muss auch einer finanzieren und wenn das dann nicht klappt, wer ist das dann wieder schuld? Ja dtesch, ich bin es nicht anders gewohnt, egal in welche Richtung es geht. 😉

    Gruß
    Pampa

    unten schreiben, oben lesen, hm.

  5. Euro-Referendum: Wer hat Angst vor seinem Volk?

    „Die Merkels und Sarkozys haben sich daran gewöhnt, die Sache im kleinen Kreis auszumachen. Die Ablehnung der Volksabstimmung in Griechenland wirft ein trübes Licht auf das Denken in unseren Demokratien…

    . http://www.tagesspiegel.de/meinung/euro-referendum-wer-hat-angst-vor-seinem-volk/5791058.html

    ——

    Egal, wie es weitergeht. Griechenland hat uns der Wahrheit ein Stück näher gebracht:

    ++Ein ausschließlich auf politischen und wirtschaftlichen Abmachungen von Regierungen beruhendes Europa kann die einmütige, dauernde und aufrichtige Zustimmung der Völker der Welt nicht finden. Europa muss – wenn er nicht scheitern soll – in der geistigen und moralischen Solidarität der Menschheit verankert werden.++

    (meine Abwandlung, in Anlehnung an Worte der Gründungsväter der UNESCO)

  6. @Pampa
    Ich antworte Dir auf herkömmliche Weise, da es sonst zu unübersichtlich wird und man der Diskussion nicht mehr folgen kann.

    Bzgl. EZB: Ich denke die EZB ist inzwischen eine politische Organisation geworden, oder besser gesagt sie wurde dazu degradiert. Wenn das politische Personal des Euroraums sich darüber einig ist, die EZB für ihren Machterhalt zu missbrauchen, dann kann man keine unabhängigen Entscheidungen erwarten.
    Wie ist es sonst zu erklären, dass alle Grundsätze der EZB so einfach über Bord gingen, ohne dass es einen Aufschrei gab, noch nicht einmal von den Medien. Ich sehe es übrigens beim BVG ähnlich. Auch hier darf man nicht viel erwarten. Es trifft auch dort das Sprichwort zu: „Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing“.

    Die Ankündigung GR zu einer Volksabstimmung, ob sie nun kommen wird oder nicht, zeigt ja deutlich, wie der ganze Politzirkus sich blamiert hat und weiter blamiert: Da will der zu Rettende plötzlich nicht mehr gerettet werden. Ein politischer Supergau für unsere „EU-Eliten“. Nach all den „Mühen“ soll alles umsonst gewesen sein? Die „Retter“ als Retter eines toten Pferdes entlarvt? Die viel beschworene „Troika“ als einfältigen und lächerlichen Trupp bloßgestellt? Eine politische Groteske, die das absurde Spiel des Ensembles bloßstellt.
    Die Zuschauer sind ebenfalls verwirrt, weil sie glaubten, dass es um die Rettung GR, die Rettung des Euros ging, so absurd diese Vorstellung auch ist. Nun wird langsam klar, das es um die Rettung der politischen „Hintern“ geht, es geht um Macht und Posten. Keiner von den Akteuren will wieder in das politische Abseits, in die Niederungen der realen Politik zurückkehren, sich nicht mehr selbstgefällig sonnen dürfen in der medialen Show.

    Ob Draghi das Stehvermögen hat, sich der Politik zu widersetzten, glaube ich nicht, obwohl ich es mir wünschen würde.

    Gruß
    dtesch

  7. quantitative easing pro Versicherungsbranche, sonst wandert die nach Shanghai aus? Odda? Simply „easy“;-)

  8. Was ist eigentlich, wenn der ganze hektische mediale und politische Palaver sich in Schall und Rauch auflöst und dahinter die EZB einfach anfängt das Quantitative Easying wieder aus dem Markt zu nehmen? Sie ist schließlich der Geldwertstabilität verpflichtet, nicht dem politischen Geschwätz, sie soll doch unabhängig sein?

    Übrigens laut Auswertungen stieg Target von Juni bis September um rund 100 Mrd. Euro auf um die 440 Mrd. Euro (so aus dem Kopf), geht ja schon mal unter, wenn man den ganzen Tag twittert und den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Vor allem aus Italien flieht Kapital, über die angebliche „Realwirtschaft“ ist deren Saldo-Zuwachs von 80 Mrd. in drei Monaten nämlich nicht zu erklären. Die Zahlungsverkehrsbilanz ist kaputt, eine logische Folge von Euro in Kombination mit QE.

    Glaubt jemand, dass sich Draghi wie ein Hund von der Politik weiter vorführen lässt und die Notenbank nicht zurück in die Unabhängigkeit führen will?

    Mahlzeit
    Pampa

  9. siehe an, ich kann auch mit mir selber von unten nach oben
    diskutieren. Sehr praktisch, da weiß ich wenigstens, was
    ich gesagt haben könnte.

  10. Hm, Zeilenumbruch konnte Word schon seit Beginn, Alice
    heute noch nicht. A oide Schachtel, bleibt a oide Schachtel,
    a wennsd as schminkst. Für die Nicht Bayern, hinten Lyzeum,
    vorne Museum.

  11. Es ist ja kein Zufall, dass der Einblick samstags nach
    der Sportschau im Prinzip meist gegessen ist. Übrigens,
    liebe Techies, kann man im Kästchen hier unten, also
    ohne zu kopieren, rechts nicht mehr weiter schreiben,
    sobald die Zeile zu Ende ist. Ich meine ja nur, fällt mir gerade auf,
    wo ich ohne paste & copy schreibe.

  12. Nun Karel, verzeihe Senator, ich finde das nicht gut. Hm. Siehe mal, wenn ich nun Diskussionen verfolgen möchte, die mich wirklich interessieren, muss ich erst Mal nach hinten, um mich nach vorne durch zu arbeiten, möchte ich den Dingen auf den Grund gehen und nicht nur den letzten Schrei akzeptieren, der gerade durchs Dorf getrieben wurde wie eine Sau durch die Talkshows. Glaubst Du nicht Karel?

    Okay,

    … Zamir, hast Du heute gegen 13 Uhr etwas vor, odda wollen wir uns hier mal zu einem kleinen Match, Modus Minutos, verabreden? Also nicht Schach, sondern Bloggen, maximale Bedenkzeit pro Beitrag eine Minute, okay? Qualität egal, Hauptsache die Flagge auf der Uhr fällt nicht …

    Was das wirklich bezwecken soll, ist doch sonnenklar: Alle sollen mehr den Einblick vom letzten Samstag, der vielleicht am Donnerstag geschrieben wurde, diskutieren, also nicht aktuelle Themen aufgreifen, sondern bittaschön den kalten Kaffee von letzter Woche noch einmal hochwürgen, weil der ja schließlich vom Chef der Baumfäller ist. Wären das nun Grundsatzthemen, immer währende Qualität, könnten wir ja darüber reden, aber der Einblick orientiert sich nun mal an drei Dingen:

    1. Was steht im Heft?
    2. Was war die Woche los?
    3. Was ist davon zu halten?

    Im Internet eine Art Grabrede.

    So wird man dem Aktualitätsvorteil und der Interaktivität des Internets gegenüber einem Wochenmagazin niemals Herr, da hoppelt ein müder Hase tausend Igeln hinterher. Wenn das hier etwas bringen soll, dann kann es nur mit der einzigen Waffe gelingen, die das Wochenmagazin bieten kann: Bedingungslose Qualität!

    Ein Benz fürchtet sich vor keinem Dacia, in keinem Qualitätstest. So aber wird das Wort Qualitätsjournalismus, was ohnehin in dieser Kombination generell bei allen Medien schon mal gewagt ist, ad absurdum geführt.

    Qualität gründet nun mal tief und orientiert sich nicht nur am letzten Schrei.

    Warten wir es ab, aber ich sehe mir das vorerst mal aus der Ferne an. Es führt nämlich auf die Dauer kein Weg daran vorbei, dass das Thema im Mittelpunkt steht, nicht der beitragende Journalist, wer immer das sein mag. Mitarbeiter kann man befehligen, Kunden und potenzielle Kunden nicht, höchstens dumme Kunden über Werbung in eigener Sache. Werbungsjournalismus, nichts ist spannender als Werbung in eigener Sache … . 😉

    My two Cents
    Pampa

  13. Und ich ?
    finde es auch gut, man braucht ja schliesslich
    seine eingewöhungs-fünf-minuten.
    Besonders unterwegs mit dem smartphone,
    eine willkommene erleichterung,
    bis man sich da immer nach unten,
    zum neuesten kommentar herunter-
    getoucht hatte, junge, junge.

    Gruß Zamir

  14. @ Römer, die Normalmenschen müssen noch arbeiten. Wir Rentner dürfen denken und schreiben. Heute schrieb ein Schreiberling-Arbeiter, die Sache in Griechenland sei mit der Titanic zu vergleichen. Der Kapitän lässt die Passagiere abstimmen: Ruder nach links oder nach rechts, Maschine voll zurück und voll drauf auf den Eisberg. Dann wäre keiner abgesoffen. Viele hätten nur einen blauen Flecken gehabt. Peinlich für die Griechen, wenn demnächst die Türken griechische Gastarbeiter einladen.

  15. Irland hat nach neuesten hoch- und niederberechnungen
    garnicht soviele schulden.
    Die HRE findet 55,5 milliarden in der hütte des
    wachhundes, eingewickelt in butterbrot-papier.
    Parademarsch der rechenkünstler, da brat mir einer
    einen storch.
    Auf wen, oder was sollen wir denn da noch wetten,
    vielleicht ist das ganze krisengezicke auch nur
    ein gar übermächtiger RECHENFEHLER,
    im zeitalter der hochmodernen IT-Programme
    @ Eyss, ein lautes, hohes Loblied auf Deine
    Elitenfreunde, so macht’s läbben wirklich spass, woll.

    Gruß Zamir

  16. @ Hans-Jürgen,

    siehst Du mein freund, die schwachen punkte des
    vorsichhin siechenden SIFF-KAPITALISMUS
    auch nur ganz beiläufig angschnitten und schon
    ist „ruhe im karton.“
    Unsere propaganda-wölfe, des systems hinter dem
    systems, des Imperiums der Schande wissen ganz
    genau, was sie und ihre chaostruppen auf dem
    kerbholz haben.
    Kommunikation und wie sie sich im laufe der
    menschheitsgeschichte zurückentwickelt hat, das
    thema, bei dem jede glaubensrichtung und jedes
    machtgierpickel system in sich zusammenfällt.
    An der wurzel das übel gepackt und ende der fahnen-
    stange.
    Nun, wollen wir mal nicht so sein und den neo-liberalen
    anarchos auch noch ein paar chancen lassen, bis
    die sich mal berappelt haben und aus ihren höhlen
    krauchen, ach nee, ach nee, ach nee.

    Gruß Zamir

  17. @ Zamir, unsere Zeitungen werden langsam besser. Da wird über Hans Eichel berichtet, der zwei Pensionen haben möchte, weil er sich gegenüber Wirtschaftsbossen für arm hält. Und über die Piraten in Berlin, die auf das Dienstauto für den Fraktionsvorsitzenden verzichten und stattdessen lieber Fahrräder und Monatskarten für alle wollen. Langsam wird unsere Welt gerechter und friedlicher. Mal sehn, was der G20-Gipfel bringt. Wir in Deutschland sollen unsere Sparquote drücken. Ob Frau Merkel das versteht? Die Türkei ist auf Platz 17 geklettert. Die Türken sollen in den letzten neun Jahren ihr BIP verdreifacht haben. Was wohl aus dem griechischen Abenteuer wird? Habe heute gelesen: Die griechische Verfassung verbietet ausdrücklich Volksabstimmungen über finanzielle Themen.

  18. @ Hans-Jürgen,

    Dein ansatz bei @ s’dtescherl, ist goldrichtig, weil er
    noch formbar ist mit seinem ungeheuerem potential,
    da erkennt man ab und an, noch ein paar krumme
    gedankengänge, aber ansonsten der grundaufbau
    stimmt.
    Es gibt ja unglaublich viele beispiele aus der
    polititk und wirtschaft und den banken, den spitzen-
    managern aus diesen genannten bereichen, sie
    wollen alle das beste und was dann daraus wird,
    können wir tagtäglich hören, sehen und lesen.
    Da ist also noch ein wahnsinniger nachholbedarf,
    an fehler-findungs-experte, wie Du einer bist.
    Vertrauen in die Elite ja, aber immer unter kontrolle
    und eingebunden in den neuesten mindestlohn-
    tarifvertrag, da weiss ein jeder woran er
    tatsächlich ist, odda ?
    Und wieder eine menschenwürdige kommunikation,
    wie in den morgenstunden der schöpfung,
    ohne verdorbenheit und falsche schulzeugnisse,
    ja wo kommen wir denn da hin.

    Gruß Zamir

  19. Erforderliche korrekturen:

    rasiermesserscharfer analyse, Schwiegersöhnchen,
    die menschliche kommunikation beherrschen,
    wenn die siff-kapitalisten etwas mehr in der BIRNE
    hätten, dann würde der laden laufen wie am
    schnürchen.
    @ Pampastier,

    Was dem lieben Hans-Jürgen seine Neutrinos, das
    sind mir die zwischenmenschlichen Beziehungen.
    Wir scheitern an unserem unverständnis, mit unseren
    nächsten freunden, familienangehörigen,
    arbeitskollegen und so weiter, richtig kommunizieren zu können, die grösste schwäche des ANARCHO-Fiffi-Ismus.
    Wer die kommunikation beherrscht hat zugang zu allen
    ressourcen der menschheit, des menschen und ich
    spreche keinesfalls von fatzebock und twitter und diesen
    künstlichen, ameriggonischen kaugummi-blasen.
    Wenn wir angespornt werden von unseren nächsten
    menschen um uns herum, dann bringen wir
    oftmals höchstleistunge, zu denen wir unter
    normalen umständen niemals fähig gewesen wären
    und dann wächst das waxxtum locker über sich
    hinaus. Wenn aber unsere wunderbare sprache verhunzzt,
    verdreht und missbraucht wird für obrigkeitshöriges
    orientieren, dann ist der wurm drin und wir haben den
    derzeitigen salat, liebes forscherkollegium, gelle.

    gruß Zamir

  20. @ Pampa Stier um 20:57 Uhr,

    goldrichtig, mein beinahe „Schweigersöhnchen“, wie Du
    das wieder mit easiermesserscharfer analyse hinbekommen hast, ich bin so stolz auf Dich, schon am frühesten morgen.
    „Ein paar töne entlocken und die reflexe trainieren.“
    Wie wahr, sind wir doch alle auf etwas lob und anerkennung
    geradezu fixiert, auch wenn uns unsere frauen loben,
    dann wenn wir mal gerade was guuut und rischdisch
    gemscht haben.
    Und ein lob zur rechten zeit von vorgesetzten, dann flutscht
    die karre, wie in den besten zeiten.
    Denn, am anfang war das wort und es war gut, das wort.
    Aber im laufe der jahrtausende haben die verhunzzten
    kapitalisten-säckel die menschlische kommunikation
    verdorben und wollten sie nur für ihren eigenbedarf
    umfunktionieren.
    Wenn alle superoberunfähigen und -untätigen die kommunikation beherrschen würden und etwas mehr
    in der schwachen biren hätten, es gäbe nicht
    einen einzigen arbeitlosen, die wirtschaft würde auf
    allerhöxtem niveau florieren mit einem fantastischen
    waxtumsprozess, frei und ohne sorgen.
    Da sie, die vordoberen dies aber nicht beherrschen,
    liegen wir darnieder, in dicken schulden unjd
    Anarcho-Fiffi-Krisen.

  21. @dtesch, Du hast keine Ahnung, wie man seine Mutter zur besten Lehrerin macht.

    Also, das war so: Ich bekam eine 5 in Steno, weil die Lehrerin uns nicht gesagt hatte: „Wenn einer von euch studieren möchte, ist Steno sehr gut. Denn dann könnt ihr genauso schnell schreiben, wie die Professoren reden.“ Sie meinte damals: „Steno ist gut für Sekretärinnen.“; wollte ich aber nicht werden. Motivlos bekam ich also eine 5. Die musste ich meiner Mutter zur Unterschrift vorlegen, mit dem Kommentar: „Die 5en gebt ihr Lehrer euch selber.“ Zur Strafe musste ich danach jeden Freitag-Nachmittag ihre Deutsch-Diktate auf Fehler absuchen. Ich durfte mit ihrem Lehrer-Kugelschreiber rote Striche unter den Fehlern machen und einen Strich am Rand. Die Kinder schrieben unten automatisch Fehler: Schrift: Note: Habe keinen fehlenden iPunkt übersehen, kein Komma usw. Meine Mutter schlief derweil im Sessel und dachte sich neue Diktate aus.

    Eines Tages kam sie nach Hause und sagte: „Hans-Jürgen, heute musst du keine Fehler suchen, heute ist das Diktat ausgefallen, denn einige Schüler waren frech. Da haben sie geweint.“ Da kam ich ins Denken. Denn wir freuten uns immer, wenn eine Klassenarbeit ausfiel. Mir wurde das aber bald klar, warum die weinten. Meine Mutter machte gute Elternabende. Alle Mütter und Väter kamen, denn es gab gratis Erziehungsempfehlungen. „Was sollen wir unseren Kindern für eine 1 geben?“ „Doppeltes Taschengeld.“ Ärztekinder bekamen damals 5 DM, Arbeiterkinder 50 Pfennige. Weil also wegen Ungezogenheit das Diktat ausfiel, fiel auch das doppelte Taschengeld aus. Deshalb haben die Kinder geweint. Das war für mich logisch. So wurde ich zum Ökonom.

    Irgendwann wurden die Kolleginnen meiner Mutter misstrauisch. Sie meinten, ich würde Fehler übersehen. Meine Mutter wäre deshalb zu großzügig mit 1en und 2ern. Ergebnis: Rektorendiktat. Vier Lehrerinnen bekamen, als es noch keine Kopierer gab, um fünf vor acht das gleiche Diktat mit Blaupapier-Durchschrift. Ergebnis bei meiner Kontrolle: Über 50 % 1en und 2er. Da hat das Lehrerkollegium beschlossen: Meine Mutter war besser. Sie durfte deshalb nur noch eine 1 geben bei Schrift 2. Was machten die Kinder? Sie schrieben wie gedruckt, um auch weiterhin doppeltes Taschengeld bekommen zu können. Folge: Sie machten noch weniger Fehler. Denn wer langsam schreibt, hat mehr Zeit zum Nachdenken. Schreibt man See mit 2e, Zoo mit 2o oder wie mit ie. Eines Tages kam meine Mutter mit folgendem Bericht nach Hause: Eine Kollegin war krank. Nervende Schüler machen krank. Der Rektor: „Frau Ahlers, können Sie Ihrer Klasse eine Stillaufgabe geben und Sie unterrichten in der Klasse Ihrer Kollegin?“ „Aber klar!“, hat meine Mutter gesagt. Zur Kontrolle ging er über den Flur und hörte nichts von 40 Schülern. Er dachte sich: „Hat Frau Ahlers ihre Schüler nach Hause geschickt?“ Er machte die Tür auf und sah 40 Schüler still arbeiten.

    Sie schrieb am Donnerstag das Freitag-Diktat an die Tafel. Die Schüler hatten 10 Minuten Zeit, es auswendig zu lernen. Danach durften sie sich selbst diktieren. Verstehst Du nun, warum über 90 % der Schüler meiner Mutter nach der 4. Klasse zum Gymnasium gingen? Spötter meinen aber, die Eltern hätten schon nach der Geburt ihrer Kinder beim Rektor beantragt, sie sollten in die Klasse meiner Mutter kommen. Alle 4 Jahre hatten sie eine Chance.

    Verstehst Du nun, wie ich zum Fehlersucher bei den Wissenschaftlern wurde? Und bei den Journalisten? Jauch hat gerade berichtet, die wären noch weiter unten. Noch unter den Politikern. Lügen haben eben kurze Beine. Denk nun einmal an den 11. September und CXX.

  22. Tja Zamir, früher waren alle Glieder geschmeidig, nur eines steif. Heute ist es umgekehrt, odda? Wenn Du Dir mal Bankbilanzen ansiehst, da steht sowieso fast nirgends mehr Immo unter BGA, eher so sell and lease back. Aber es wäre schon ganz schön mal etwas dazu zu hören, hast doch Ahnung und es macht Dir erkennbar Spaß, muss ja nicht spezifisch sein, das mache ich ja auch nicht. Aber es freut mich alter Recke, Dir mal ein paar Töne entlocken zu können, die Reflexe funktionieren noch Schachfreund. Meines Erachtens wir viel zu wenig über den Immo-Markt in den berichtet, ab und an ein bisschen, aber gemäß der Bedeutung? Ebenso über den Bonds-Markt, der viel gewichtiger als der Aktien-Markt ist und an dem ohnehin Liquidität und Transparenz herrscht. Wir reden also über Nebenkriegsschauplätze, das aber extrem hektisch. Wie wäre es, hin und wieder ein paar Einblicke TiTone? Wäre schön.

    Dir und den Deinen einen schönen Abend
    Pampa

  23. Keine Sorge Zamir, alles bestens zuhause, bei Dir auch? Du projizierst ja immer von Dir auf andere. Hoffe doch es geht gut.

    Gruß
    Pampa

  24. Nur zur Erklärung Magic, ich rechne so etwas, indem ich Grundstück und Hütte natürlich trenne. Das Grundstück wird ganz anders gerechnet als die Bebauung. Beim derzeitigen Zins sind die Lagerhaltungskosten auf das Grundstück relativ gering, das rechnet sich praktisch über ewige Rendite. Die Grunderwerbssteuer + Notar etc. rechnen wir auf die Basis drauf, in diesem Falle also der Spread. Halte das Grundstück 100 Jahre, Tendenz diskontiert Richtung Null, da muss aber das Grundstück im Einkauf passen.

    Dann fangen wir an den Grund zu bewirtschaftet, Hütte abreißen, neue Hütte drauf, Marktlage abschätzen und entsprechende Bebauung. Das mit den Studenten sehe ich doch, den Fluglärm lese ich in der Zeitung, ich sehe wie die Uni expandiert und qualitativ besser wird. Ich habe kein Problem je nach Marktlage das Ding wieder abzureißen und in 20 Jahren ein Seniorenheim drauf zu bauen, so what? Ein Haus ist ein Verbrauchsgegenstand, der Grund und Boden nicht. 😉

    Gruß
    Pampa

  25. @ Pampa,

    weck mal lieber Deinen eigenen
    krieger an Dir, noch ehe Deine frau Dich
    von der tastatur wegzerrt.
    Apropos, aus dieser ecke habe ich schon sehr
    lange nixx mehr vernommen.
    Tja, wir multi-taskingfähigen kriegen auch zu hause
    immer mehr „aufgebrummert,“ odda was ?
    Hauptsache das lieschen (oder bienchen, oder
    kätzchen) SCHNURRT.

    Gruß Zamir

  26. @ Hans-Jürgen,

    „Uns Eyss“ hat seinen eigenen, kleinen planeten,
    gleich hinter’m haus.
    Hätte ich Dir eigentlich nicht verraten dürfen, aber nun
    ist’s passiert.
    Nun weisst Du vielleicht eher die zusammenhänge
    einzuordnern, ganz bestimmt sogar.

    Gruß Zamir

  27. @Magic
    Nimm mal die Bodenrichtwerte raus aus Deiner Rendite-Berechnung und dann hebele die Rendite hoch über FK. Grund ist extrem knapp hier, der wird auch nicht abgeschrieben, altes kirchliches Rezept, kontrolliere Land und Leute! So schlicht ist die Firma damit ja nicht gefahren. 😉

    Aber ansonsten, danke für die Antwort. Mir würde es schon genügen, wenn endlich mal wieder Saft in den Laden käme, mehr Verve, wir jammern uns ja politisch zu Tode.

    Ja Zamir, ich wollte den Krieger in Dir wecken. Es gibt nämlich auch eine Kehrseite der Medaille: Wenn wir nicht ständig Kapital exportieren in Konjunkturerwartungen über Absatzfinanzierung, sondern beginnen die Chancen im eigenen Land zu ergreifen und ein Investitionsklima zu generieren. ginge es uns vermutlich allen besser.

    Das mit dem Häuschen war nur ein Exempel, wenn würde ich so etwas finanzieren (lassen), nicht selber bauen, warum auch?

    Gruß
    Pampa

  28. @ mad,

    woher nehmen sich die griechen eigentlich das recht , uns
    alle zum affen zu machen, bei allem verständnis fürs
    leidende völkchen, am untersten rande ?

    Gruß Zamir

  29. @ Magic,

    meinst Du Pampa hat eher Dich, oder das von Dir geschriebene verstanden ?

    Gruß Zamir

  30. Gar nicht gut : Angst vor Militärputsch in Griechenland

    „In what Athens News is calling „a surprise move“, defence minister Panos Beglitis has proposed changing the chief of the Greek National Defence General Staff, the chief of the Greek Army General Staff, the chief of the Greek Air Force, and (in a clean sweep) the chief of the Greek Air Force.

    EU Observer reported earlier today that Beglitis was rumoured to be planning to replace the existing chiefs with „his own people“.

    Last month he claimed that the Greek military establishment was a „state within the state.“ “
    http://www.guardian.co.uk/business/blog/2011/nov/01/european-debt-crisis-greece-referendum

  31. Ein guter Bekannter, der eine Fachschule für Söhne und Töchter ambitionierter Eltern betreibt, hat rund 1000 Schüler, davon rund 300 von auswärts.
    Das Schulleitergehalt plus knapp kalkulierten Unternehmerlohn, den ein solche Geschäft vordergründig abwirft, waren ihm nicht genug, also begann er „Wohnheimimmobilien“ zu entwickeln, und stopfte sie mit den 300 Auswärtigen voll. War für ihn keine Problem, die Schülereltern vertrauten ihm auch in dieser Frage.
    Er hat mir diese Immobilien einmal gezeigt. Top-Standard, betreutes Wohnen für Studis oder so, da lag keine gebrauchte Busfahrkarte im Hausgang.
    Das professionelle Betreiben ist eine Kunst für sich, gegen die das bisschen Ankauf und Umbau mitunter einer Lockerungsübung gleicht.
    Also, Bauer bleib bei deinen Kartoffeln, in 4-5 Jahren ist der Spuck sowieso abgeklungen und dann, die Drittverwendungsfähigkeit der Studentenbuden als Sardinenbüchse für Senioren sollte von Anfang an mitbedacht werden, odda.

  32. Es sieht schlimm aus…

    „Now this really is something. The top officials in the Greek military have been replaced today.

    In what Athens News is calling „a surprise move“, defence minister Panos Beglitis has proposed changing the chief of the Greek National Defence General Staff, the chief of the Greek Army General Staff, the chief of the Greek Air Force, and (in a clean sweep) the chief of the Greek Air Force.

    EU Observer reported earlier today that Beglitis was rumoured to be planning to replace the existing chiefs with „his own people“.

    Last month he claimed that the Greek military establishment was a „state within the state.“

    Today’s move has prompted some eager speculation that Beglitis was trying to break up a military coup, but there’s no evidence (that I’ve seen) that this is really true. History buffs will know that we’re approaching the anniversary of the start of the 1973 revolt against the Colonels who ran Greece. Those protests began on November 14, and were followed by heavy bloodshed on November 17.“
    http://www.guardian.co.uk/business/blog/2011/nov/01/european-debt-crisis-greece-referendum

  33. @ Pampaschdia,

    was möchtest Du mir aufoktrieren, oder besser noch
    raufpflastern ohne den enstprechenden untergrund ?
    Ich gehöre nicht zu Deiner klientel, meine lebensziele
    waren meine beiden töchter, gut bis sehr gur ausgebildet
    gross zu kriegen und an den/die mann/männer.
    Dafür mussten meine werte frau und ich ein ganz
    anständiges wollknäuel fertig stricken.
    Es hat fantastisch geklappt, heute versuche ich noch meinen
    reizenden, entzückenden enkelinnen etwas lebensart,
    zuneigung und was noch so dazugehört, zu
    vermitteln. Alles andere, haus, garten usw. ist
    schmückendes beiwerk.
    Ich lasse mir von niemanden etwas sagen, nur ab und zu
    von meiner frau, ganz selten von meinem chef und
    beobachté die ereignisse und manchmal gehe ich
    auch singen im chor, obwohl jetzt weisst Du schon
    wieder vielzuviel und irgendwann kommt dann der
    gegeneinsatz dazu, odda ?
    Deine verlockungen ziehen da nicht mehr und
    kommen grob geschätzt, etwa zwanzig jahre zu spät,
    kapische.

    Gruß Zamir

  34. „Tauschwirtschaft und Staatsbanken sind keine Alternative“ – so, so wer hat das denn behauptet?

    Pmapa, weil ausgerechnet du es bist, der sein Immobilieninvestment leicht verklausuliert hier einstreut ;-))) soll dir eine Stellungsnahme dazu nicht erspart bleiben: Also
    1. die Studentenzahlen steigen rasant, das wird einstweilen(3-4 Jahre) so bleiben
    2. In FFM ist Wohnraum für diese Zielgruppe knapp, da müssen mam und Dad ordentlich in die Tasche greifen, die ELtern der Kundschaft der Schule, die du erwähnt hast, sind dazu sicher auch willens und in der Lage.
    3. zu deinem Zahlenrahmen, KP 500.000,– für ein Reihenendhaus, das in keinem guten Zustand ist, naja, wahrscheinlich in FFM ein Schnäppchen, 12x 450 = 5400,– x na sagen wir mal 8, na gut, wenn Zamir die Bude umbaut x 10 = 54.000,– EU Nettokaltmiete. Bei 10% Bruttprendite kannst du also lumpig 15.000 Eu in die Reko stecken, der Rest über 500.000 hinaus sind GESt, Notar, Grundbuch.
    Die Klientel, auf die du abzielst ist als Mieter „pflegebedürftig“ und hat einen gewissen „Verschleiß. Das alles wirkt sich auf die erforderlich „Rückstellung“ für Reko (alle drei Jahre wegen Mieterwechsel) aus.
    4 So tough kann keiner, nicht mal du, ein solches Projektchen managen, dass sich das Spässchen unter Renditegesichtspunkten rechnet.
    5. Rendite ist aber bekanntlich nicht alles, also lass dich nicht verdriessen, lass dir aber auch nichts verkoofen, Rwihenhausbebauung ist in der Regel „geregelt“ ;-( GFZ, Geschossigkeit, Dachneigung, Baulinie, Abstände, Nutzung) Das kann man nicht so ohne weiteres ändert, beaantragen kann man viel, und einen Baum verschwinden lassen, der am nächsten morgen von irgendeinem Gebirgsjäger-Vandalen gefällt wurde, kostet allensfalls eine kleine Geldstrafe und viele gute Worte bei der Stadt.
    6. Das macht aber diesen Braten noch nicht fett.
    7. Kauf dir stattdessen ein Portugal-Anleihe, wenn die Griechen fallieren, werden „die Märkte“ meken, was sie an Portugal und Irland wirklich haben…
    8. Es macht mich nachdenklich, wen ein überzeugter No-Immobilienfan wie du plötzlich einen Kurswechsel andeutet. Ist es die Gier (10% ./. 2,5% = brutto …mhm..)oder ist es die Angst vor liquiden Werten?
    What’s goin on?

  35. @ Eysel, die Neutrinos gehen nicht im Westen unter. Sie gehen durch Dich hindurch wie alle Fernsehwellen und Du merkst es nicht. Aber eines solltest Du wissen: Ohne Neutrinos gäbe es Dich nicht. Sonne, Mond und Sterne auch nicht. Unsere Erde natürlich auch nicht. Auch nicht Deine Gedanken. Wie wäre das ohne Dich? Langweilig !!!

  36. @Eysel
    Wenn es denn stimmen würde, wie einfach wäre es erst gewesen, wenn wir es in Zeiten von alternativlos durchgezogen hätten. Trichet war glaube ich Jurist und wäre gerne Literat geworden, letzteres stand mal in der FAZ. Da ging mir die Sonne östlich auf. 😉

  37. @NEARCO
    Es gibt keinen magischen Rettungsschirm ohne EZB. Es gibt Versprechen und es gibt Politiker, die kein Geld mehr so ohne weiteres bekommen. Es geht ein Ruck durch Europa, kein Rock mehr.

    Zamir, warum so lustlos Baulöwe, nicht genügend Cash im Schaufenster? Also wenn Du das mit dem Reihenhaus sauber hinbekommst, hier liegt eine Milliarde, bauen wir Reihenhäuschen neben den Elite-Universitäten? Du suchst die Lagen in München, Stuttgart, Frankfurt, Düsseldorf und Hamburg vorerst, if you can make it there, you’ll make it anywhere, baust die Hütten, also wo bleibt mein Angebot? Bist Du nicht motiviert Zamir?

    Gruß
    Pampa