Der Netto-Schock

Stell dir vor, alle kriegen mehr Geld – und keiner will es. Sie halten so viel Bescheidenheit für unwahrscheinlich? Die aktuelle politische Debatte zeigt genau das. Da werden Steuern gesenkt – und ein Aufschrei des Protestes geht durch das Land. Sogar führende Mitglieder der Regierungsparteien verurteilen die eigene Reform. Während auf der gesamten Welt die Bürger nur zähneknirschend Steuern bezahlen und Steuersenkungen herbeisehnen, ist es in Deutschland umgekehrt: Geradezu masochistisch-lustvoll werden Argumente hervorgekramt, warum Steuersenkungen vermieden werden sollten und das sauer verdiente Einkommen beim klugen Staat besser aufgehoben sei. Nur in Deutschland wirkt mehr Netto vom Brutto als Schock.

Nun muss man fairerweise zugeben, dass die Staatsverschuldung tatsächlich beängstigende Ausmaße angenommen hat und die Schuldendynamik in den USA uns alle bedroht (siehe Seite 22 und 82). Aber aus einer ausgemergelten Kuh kann man nicht einfach noch mehr Milch herauspressen, wenn man Butter braucht – besser ist es, sie erst mal auf die Weide zu führen. Das ist der richtige Kerngedanke des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes. Hinzu kommt: Dieser Staat ist nicht arm – immerhin greift er satte 47 Prozent des Volkseinkommens für sich ab. Zwar wird der Staat 2009 etwa 37 Milliarden Euro weniger eingenommen haben als noch 2008. Aber das Steueraufkommen 2008 war fast 110 Milliarden Euro höher als noch 2005; und selbst im Finanzkrisenjahr 2009 flossen noch 72 Milliarden Euro mehr! Da ist schon die Frage erlaubt, wo denn unsere Steuern geblieben sind – und wieso es gar keinen Spielraum für die Rückgabe der heimlichen Steuererhöhungen geben soll, die uns zusätzlich abgenommen wurden. Ausgaben- und Aufgabenkontrolle des Staates werden in dieser Debatte unterschlagen. Die Schulden explodieren nicht, weil die Einnahmen fehlen, sondern weil die Ausgaben zu leichtfertig erhöht werden.

Es bleibt schon eine sehr eigenständige Leistung der neuen Bundesregierung, wie sie ihre im Großen und Ganzen vernünftige Steuerreform in der öffentlichen Darstellung verdummt hat und damit auch deren Erfolg gefährdet – denn der so ausgelöste Vertrauensverlust schmälert die erhofften Wachstumseffekte. Die Gründe für dieses Versagen: Die Unions-Parteien gönnen der FDP nicht den Erfolg ihres Wahlversprechens niedriger Steuern. Die Union hat sich während der Befangenschaft in der großen Koalition selbst so sozialdemokratisiert, dass sie einerseits die SPD überflüssig gemacht hat – aber selbst inhaltlich an deren Stelle getreten ist. Jetzt will die Union versuchen, den neuen Koalitionspartner ebenso schnell auf annähernd null zu schmelzen, wie es ihr mit der SPD gelungen ist. Es wird nicht regiert, sondern nur taktiert – die nächste Wahl fest im Blick, und die ist schon im Mai in Nordrhein-Westfalen. Bis dahin soll die FDP als Hallodri-Partei diskreditiert werden, damit die Union sich als Hüterin der Sozialstaatsräson umso glanzvoller ins Licht setzen kann. Die FDP wiederum ist beim zentralen Steuerthema verstummt. Sie hat die Deutungshoheit anderen überlassen – und sich stattdessen in der Frage verzettelt, wer im Vertreibungsmuseum die Vitrinen verrücken darf.

Können die es nicht besser? Bundeskanzlerin Angela Merkel musste in der großen Koalition zwischen den gegensätzlichen Partnern lavieren, und das hat sie zur Regierungskunst perfektioniert. Jetzt aber müsste sie führen – und lässt es schleifen.

Nicht der verführerische Zauber des Neuanfangs liegt über der neuen Koalition, sondern das Gekeife eines langjährigen Paares ist zu hören – als hätten sie sich schon zänkisch auseinandergelebt, kaum dass sie zueinandergefunden haben.

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Alle Kommentare [235]

  1. War am 13.5.2016 in 73450 Neresheim um 12 Uhr 37 laut Kassenbon 6553033
    im Nettomarkt in der Heidenheimer Straße 33 einkaufen. Ich fragte eine dort einräumende Beschäftigte freundlich ob es keinen Briekäse geben würde und einmal danach schauen könnte. Die Anwort der Person, jetzt räume ich hier ein und wenn ich fertig bin kann ich danach schauen. Das hat mir gereicht, so unfreundlich wurde ich bisher noch nirgendwo abgefertigt. Ich habe meinen Einkauf beendet und mir vorgenommen diesen Markt nicht mehr zu betreten.
    Leider konnte ich keine andere Seite finden um mein Anliegen mitzuteilen!!!!

  2. Laut Artikel PR vom 03.08.09, zahlt 26,8 % der Beschäftigten in Deutschland 79,6% Einkommensteuer. Also warum soll die Mehrheit von 73,2 %, die ständig immer höhere Ansprüche haben, alle Vorteile geniessen und hihzu nur mit 20,4 % beitragen irgenwelche Steuervergünstigungen befürvorten? Dies würde für sie bedeuten mehr zu zahlen und dies will keine. Warum fragt man nicht die Mittelschicht?

  3. Klaus F. „Der monetäre Schleier“ Eine schöne und zutreffende Metapher die aufzeigt wo die strukturellen und somit Krisen erzeugenden Probleme zu suchen sind. In den Lehrmodellen wird jedoch dieser monetäre Schleier nahezu komplett ausgeblendet. Die Geldneutralität ist das dogmatische y, welches zu hinterfragen und zu untersuchen gilt.

  4. Gregor,
    die alte Reichsmark drohte nach dem Krieg zu inflationieren und das Vertrauen schwand zunehmend. Übrigens, auch die Reichsmark hat ihre Basis im Schuldgeldsystem. Die damalige Zentralbank gab das schuldbehaftetes Geld gegen s,g, Me-Fo-Wechsel in Umlauf.

    Nun, wie bereits erwähnt war die Währungsreform 1948 nichts anderes als eine Abwertung der alten Reichsmark und das Kind – also das Geld – erhielt durch den Umtausch einen anderen Namen, die Deutsche Mark. Aber schuldbehaftet blieb das Geld trotzdem. Zentralbank und Geschäftsbanken hatten nach wie vor laufende Kredite in ihren Büchern. Auch Unternehmen, Lebensversicherer usw. Die Umrechnung ca. 10:1 galt auch für Schulden.

    Gregor, aber mal etwas Grundsätzliches:
    Ich glaube unser beider Vorstellung von dem s.g. „Tauschmittel“ Geld, also den bunten Zetteln von der EZB, unterscheidet sich im folgenden Punkt ganz wesentlich:
    Du gehst davon aus das Geld, als Tauschmittel, a priori, also von vorn herein auf dem Markt vorhanden ist, auf dem wir unsere Waren handeln. Nach meinen Erkenntnissen jedoch entsteht Geld immer nur durch Kreditvergabe (Geldschöpfung), sowohl durch die EZB direkt an die Geschäftsbanken, als auch durch die GB an das Publikum (Giralgeld).

    Beispiel:
    Wir alle treffen uns einmal die Woche auf dem Markt um unsere Waren zu tauschen und legen, sagen wir mal Salz, als Tauschmittel fest. 10Kg Kartoffeln = 1kg Salz, oder 1 Kuh = 100kg Salz usw. Der „homo öconomicus“ taucht nun mit dem Streben nach optimalem Eigennutz solange bis das allgemeine Gleichgewicht hergestellt ist, durch Anpassung der relativen Preise. Es setzt aber immer voraus, das das Tauschmittel schon da ist und zwar unbelastet. Heute Salz, morgen Korn, oder eben neuzeitlich die bunten Zettel der EZB.
    Geld, mit seiner angeblichen Neutralität, liegt also wie eine monetärer Schleier über dem Markt, durch den einfach hindurchgeschaut wird. Wundern uns dann plötzlich über eine Finanzkrise. Denn realwirtschaftlich ist ja nichts zerstört worden. Die Kartoffeln sind nicht faul, die Kühe noch gesund, auch ist keine Maschine defekt – und trotzdem haben wir eine tiefe Krise – eine FINANZkrise – und der Ökonom wundert sich, kann es sich nicht erklären, weil er ja ständig durch diesen monetären Schleier hindurchschaut. Übrigens, Kosima hat die Tage diesbezüglich bereits die richte Frage dazu gestellt.

    Wie lässt sich also die Finanzkrise erklären? Und genau da setzen meine Überlegungen, Forschungen und Erkenntnisgewinne an. Ich glaube nämlich, dass das s.g. „Tauschmittel“ Geld eben nicht a priori vorhanden ist, sondern nur durch eine Schuld, also durch einen Kredit entsteht – und ein Kredit bedingt bekanntlich Zinsen. Der Zins mit seinen destruktiven Auswirkungen, verstärkt durch weitere Komponente, führt dann zu diesen krisenhaften Situationen.

    Abschließend noch ein ausdrücklicher Dank an Dich für die auf einer sehr sachlichen und respektvollen Ebene geführte Diskussion, trotz zum Teil kontroverser Ansichten. Das ist nicht gerade selbstverständlich über dieses Medium auch und gerade über dieses Thema.

    Gruß 🙂
    Klaus

  5. @ Gregor,

    „Alles geld entsteht durch kredite ?“. Kann das so stehenbleiben, gewiss das hinterhältige fragezeichen, hat bestimmt auch seinen
    wert. Nun, war ich immer der meinung, alles geld entsteht durch
    harter hände arbeit; die köpfe möchte ich erst gar nicht ins spiel bringen, denn sie versaufen, verplempern, verspielen, verhunzzen,
    vermehren, vergeuden, versemmeln, vergeigen, doch nur das hart
    erarbeitet geld. klaus hat es doch gestern so schön „verschaubildlicht“, die geldmenge läuft unwiderstehlich der arbeit, dem BSP usw. davon, in ungeahnte höhen und weiten.

    Gruß Zamir

  6. @Klaus:
    \“es gibt keine Ur-Geldmenge
    1948 wurde das noch bestehende Geld im Verhältnis 10:1 abgewertet und in DM umgetauscht.\“

    Schon richtig, Du unterschätzt nur einen Vorgang, den ausgerechnet die Vertreter des Vollgeldes fordern: die hoheitliche Geldschöpfung. Wenn eine Bank einen Kredit vergibt, ist das private Geldschöpfung. Zuvor muss aber erstmal der Staat/ die verantwortliche Instanz eine bestimmte Menge Geld schaffen, um das Geldsystem ins Laufen zu bekommen. Dieses Geld kann per Definition innerhalb des Systems den Besitzer wechseln, aber niemals verschwinden.

    Stell Dir vor, Du müsstest TiTo mit einem eigenen Währung ausstatten. Damit es überhaupt Geldscheine geben kann und damit Banken überhaupt ein Guthaben besitzen, das sie bei der Kreditvergabe als Reserve bei der ZB hinterlegen können, müssen sie eine Grundausstattung an Geld haben, oder?

    Wäre die D-Mark nur eine umgerechnete Reichsmark gewesen, hätte sich nichts geändert.Die D-Mark hatte aber eine wesentlich andere rechtliche Basis als die alte Reichmark (die teilgedeckt war). Der einfache Umtausch von Guthaben war bei der Einführung der D-Mark übrigens ein Problem. Das hat man schnell gemerkt, und 70 Prozent der Festgeldkonten eingezogen, um den Umtausch der alten in die neue Währung zu begrenzen.

    Aber: Erst musste eine bestimmte Menge neuen Geldes geschaffen werden. Dann konnte die alte in die neue Währung umgetauscht werden. Durch die hoheitliche Geldschöpfung entstanden D-Mark, denen kein Kredit gegenüber stand.

    \“Die von Privatpersonen, Unternehmen außer Banken und öffentlichen Institutionen zur Umstellung angemeldeten Reichsmarkguthaben beliefen sich auf rund 145 Mrd RM. Das war die Basis der hoheitlichen Neugeldschöpfung.

    Sie betrug Ende Juni 1948 4,4 Mrd DM, die aus Kopf- und Geschäftsbeträgen sowie Erstausstattungen an die öffentlichen
    Haushalte und die Besatzungsmächte stammten. Insgesamt wurde im Jahr 1948 durch die Währungsumstellung eine Geldmenge
    (im Sinne von M3) von gut 13 Mrd DM auf gesetzlichem Wege geschaffen.\“
    http://www.bundesbank.de/download/volkswirtschaft/mba/2002/200203mba_dm_bargeld.pdf

    Mit einer D-Mark oder einem Euro erwirbst Du kein Besitzrecht gegenüber jemanden. Es ist kreditfreies Geld.

    \“Keine Einlösungsverpflichtung
    Wirtschaftlich gesehen sind unsere Banknoten eine Verbindlichkeit
    des Eurosystems. Dabei handelt es sich aber eher um eine abstrakte Verpflichtung. Wer der Bundesbank eine vom Eurosystem herausgegebene Banknote vorlegt, erhält die Note allenfalls gewechselt, jedoch nicht etwa in Gold oder andere Vermögenswerte umgetauscht.

    Die Notenbank kann deshalb im Inland bzw. im eigenen Währungsgebiet nicht illiquide, also zahlungsunfähig werden. Sie
    zahlt immer mit Geld, das sie selbst schaffen kann.\“
    http://www.bundesbank.de/download/bildung/geld_sec2/geld2_02.pdf

    Alles Geld entsteht durch Kredite? Nein, nicht alles. Es gibt eine Ur-Geldmenge, die nicht durch monetäre Prozesse verschwinden kann. Sie entstand durch hoheitliche Geldschöpfung.

  7. @Zitat
    @Klaus
    Was ist Verschwörung, was ist Wahrheit?
    Dass offizielle Meinungen und Verlautbarungen gleich welcher Art und welcher Quelle nicht immer wahr sind, ist, so glaube ich, empirisch bewiesen. – Verdammt, in einem Satz Glaube und empirisch, ob sich das verträgt? 😉
    Bei den sogenanten oder auch tatsächlichen Verschwörungstheorien sieht es auch nicht besser aus.
    Die Frage ist, kann die offizielle Meinung nicht auch schon eine Verschwörung sein?
    So gesehen gewinnt das Wort „Verschwörungstheoretiker“ eine ganz neue Bedeutung oder Wendung.
    Nur, es war immer so und wird auch immer so sein: Die Herrschenden haben immer Recht und die Deutungshoheit über alle Verschwörungen. Vor diesem Hintergrund ist es sehr schwierig, wenn nicht gar unwahrscheinlich die wahren Verschwörer zu identifizieren.

    Ich PERSÖNLICH, habe immer dann ein ungutes Gefühl, wenn mich eine Seite dazu nötigt, vorschreibt oder bedrängt in die gewünschte Argumentation vorbehaltslos einzustimmen, ob Staat mit oder ohne Verschwörung oder auch andere Gruppen.

    Gruß
    dtesch

  8. ZUR INFO!
    Der komplette Vortrag von Daniel Ganser „Die Geheimarmeen der Nato“ in dem die Vorkommnisse um 9/11 ebenfalls angesprochen werden. In der Tat es bleiben zumindest Fragen offen über den offiziellen Hergang von 9/11. Nicht mehr! – aber auch nicht weniger.

    Wie schon einmal geschrieben, wenn irgendwo das Wort Verschwörungstheoretiker fällt, dann werde ich immer ganz besonders hellhörig und interessiert 😉

    In mehrern Teilen a 10 Min.

    http://www.youtube.com/watch?v=p7RjLAZP8ck&feature=related

  9. @dtesch

    Für mich ist die Faktenlage klar.
    Sehr viele Blogger haben die offizielle Version über 9/11 aufgrund von Fakten schon lange angezweifelt und wurden immer als Verschwörungstheoretiker diffamiert.
    Jetzt traut sich schon die mainstream-Presse kritische Frage zu stellen. Weiter so!
    Interessant in diesem Zusammenhang ist auch die Forschungsarbeit von Dr. D. Ganser von der Uni-Basel, der im Übrigen auch eine sehr interessante Arbeit zu den NATO-Geheimarmeen veröffentlicht hat:
    http://www.youtube.com/watch?v=hxb_wwtHdUk&feature=related

  10. @ Klaus F.,

    dass Du dich hier vom acker machen möchtest, ist ja auch nicht
    so ganz in ordnung, aber es ist Deine entscheidung.
    Vielen DAnk noch für Dein SAHNE-SCHNITTCHEN von 14:02 MEZ.
    Also, mach et joot men jong und bewahr‘ die fassung, in allen
    lebenslagen.

    Gruß aus Tränenreich, Zamir

  11. @ Pampa,

    was hast Du denn nur immer mit Deinen moralwächtern usw. ?
    Hier werden doch nur offen meinungen ausgetauscht und argumente
    durchgeschüttelt und ansichten losgetreten. Moralwächterei geht doch
    m.E. völlig anders, dem Gegenüber z.B. ernsthafte vorwürfe zu machen, ihn ständig zu ermahnen und ihm irgendwelche „rechten wege“ zu suggerieren und ihm nahelegen, er möchte doch unbedingt sein schändliches verhalten verändern und sich der gemeinschaft anpassen. ABer, davon sind wir hier man tresen doch sehr
    weit enfernt, oder etwa nicht ?

    Gruß Zamir

  12. Kann es sein, dass die Feststellung des Verteidigungsfalles der NATO aufgrund von 9/11 ein Fake war?
    „Die wissenschaftliche Methode, nach der Hypothesen im Experiment verifiziert werden, ist der einzige Weg sich der Wirklichkeit anzunähern.“

    Na, welche Methode nach welcher Hypothese nehmen wir jetzt um was zu verifizieren?

    Gruß
    dtesch

    Gruß
    dtesch

  13. Jaja, wieder mal die Goldmännchen

    Die bringen sich mit ihren Sprüchen noch einmal um Kopf und Kragen. Und das kann man durchaus wörtlich nehmen.

    „Der Goldman-Sachs-Spitzenbanker Alexander Dibelius hat eine Verantwortung der Banken für das Gemeinwohl in Abrede gestellt und damit in der Politik Empörung ausgelöst.“

    „Die Chefs der großen Wall-Street-Banken hatten am Mittwoch eine Schuld an der Finanzkrise von sich gewiesen. Blankfein hatte vor einer Untersuchungskommission des US-Kongresses von einer Serie von Wirbelstürmen gesprochen.“

    Ich habe schon mal vor einiger Zeit darauf hingewiesen daß es bei der Vielzahl von Waffenbesitzern in Amerika (und bei der Vielzahl von Waffenbesitzern die durch diese Krise viel/alles verloren haben) schon ungewöhnlich ist, daß da noch keiner ausgeflippt ist und mal in einer GS-Stelle Amok gelaufen ist. Sollte es mal dazu kommen, dann dürfen sich diese Herrschaften nicht wundern.

    Wenn dem Esel zu wohl ist, geht er aufs Eis.

    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/umstrittene-aeusserung-goldman-banker-bringt-koalition-in-rage;2513338

  14. Klausemann, kurz nebenbei, das interessiert uns beide ja nicht wirklich, Gläubiger und Schuldner sind sehr alte Begriffe aus dem Deutschen, verankert in Gesetzen. Im Englischen heißt es to earn Money, auf Deutsch „verdienen“. Begrifflichkeiten sind da schwer.

    Aber nun zu den wirklich wichtigen Dingen im Leben, danke für den Link. Jeder von uns Männern hat dem Mädchen moralisch korrekt in die Augen gesehen und nasowas hat sich natürlich nicht verglichen, den Marktwert überprüft, oder? Theoretisch. Praktisch, wo guckst Du zunächst hin, Hüter der Moral? Wohin blicken alle Männlein hier, auf den Arsch oder die Titten? Natürlich nicht!

    Wenn Du mir das gegenzeichnest, erkläre ich uns für verrückt und unterschreibe alles, was Du mir vorlegst. Das wirst Du aber nicht tun. Du wirst Dich auch hier nicht zurückziehen, wie lange angekündigt und implizit gedroht. Warum Klaus? In anderen Foren, in denen auch Götter wie Kupfer wandeln, der nicht mal Torberg kennt, bist Du Gott. Hier nicht, hier warten entsprechende Gegner und Freunde, mal so, mal so, aber es ist interessanter als irgendwo (Schachdeutsch) Newbies zu peitschen. Es ist interessanter herauszufordern, zu lernen, als zu dominieren, oder bist Du schon fertig? Ich nicht. Du auch nicht. Keiner hier ist fertig und das ist durchaus ein Kompliment, wer fertig ist, ist auch vorbei.

    Hier kriegst weder Du noch ich uneingeschränkt Recht, es wird immer diskutiert, bringt ja auch weiter, von jedem kann jeder etwas lernen, fertig ist noch keiner. Denke mal an Weihnachten, gut ein, zwei Tage Ruhe ist verkraftbar, aber 14 zum Beispiel? Das kann doch kein Mensch aushalten. Rheinischer Sauerbraten mit Himbeeressig (und Aachner Printen, sowie Rüben- statt Apfelkraut) ist übrigens wirklich eine Offenbarung, lasse Deiner Holden das von meiner Mutter gesagt sein. Du wie ich können es sowieso nicht vernünftig, aber Infos dealen können wir beide Fohle. Mal sehen wie es schmeckt …

    Pampa

  15. Gregor,
    wenn ich dich immer noch nicht ans Grübeln gebracht habe, dann lies mal was hier oben links auf dem Dollar steht. Manchmal hilft es einfach nur zu lesen was auf so einer Banknote steht.

    http://germantramps.files.wordpress.com/2008/12/dollar-front1.jpg

    Ich nehme es vorweg:

    THIS NOTE IS LEGAL TENDER FOR ALL DEBTS, PUBLIC OR PRIVAT

    “FOR ALL DEBTS” !!!

    Für unbelastetes Ur-Geld ist da kein Platz.
    Oder gibt es noch einen anderen Dollar – erster oder zweiter Klasse?

  16. Gregor,

    es gibt keine Ur-Geldmenge

    1948 wurde das noch bestehende Geld im Verhältnis 10:1 abgewertet und in DM umgetauscht.
    Alles Bargeld, Sparguthaben, Lebensversicherungen, aber auch die Schulden(!)
    Heißt aber, es gab nach wie vor Vermögen und(!) Schulden.
    Wer Geld gehortet hatte und früh genug in Sachwerte umgestiegen war, kam ungeschoren davon. Wer Fabriken besaß konnte diese nicht nur hinüberretten, sondern wurde sogar von den Schulden entlastet, aber nicht komplett befreit.
    Die Leittragenden waren wieder einmal die kleinen Leute. 40 DM Handgeld sollte bedeuten, „gleiche Startchancen für alle“. Aber 40DM plus 1 Millionen Sachwerte sind etwas anderes als 40 Euro plus Null Sachwerte.

    Gregor, du siehst es gab mit der Währungsreform keine Ur-Geldmenge. Es gab nach wie vor eine Geldmenge, wenn auch deutlich kleiner, sowie Schulden – und damit ging´s dann los….

    Weiter dann über PM 🙂

  17. @Klaus:
    \“Übrigens, das die Geldmenge statisch sei, habe ich nie angenommen und würde meinen nachfolgenden Erkenntnissen ohnehin widersprechen.\“

    Genau darüber müsste man diskutieren. Um Dich zu zitieren:
    \“Zur Erinnerung: Der vorhandenen Geldmenge steht immer die gleiche Höhe an Schulden gegenüber.
    (…)
    \“Geld ist jedoch nicht einfach so vorhanden, sondern es entsteht durch einen Kredit,\“

    Wenn das stimmt, ist die reale Geldmenge Null. Sie ist statisch.

    Unserem Geldsystem liegt jedoch eine unverrückbare Geldmenge zu Grunde, die nicht verschwinden kann, selbst wenn alle Kredite zurückgezahlt werden. Denn es gibt Geld in zwei Klassen. Die Ur-Geldmenge und das \“Fiat Geld\“, dass durch Kredite entsteht. Es gibt also mehr Geld als Kredit. 1948 wurde das durch Einlagen in die Banken und die berühmten 40 Mark pro Haushalt erreicht.

    \“Wenn nun dem vorhandenen Geld immer eine gleich hohe Schuld gegenübersteht, woher kommt nun das Geld für die Zinsen?\“

    Der Mehrwert ist eine interessante Sache, weil er aus \“Fiat Geld\“ (ein Versprechen auf künftige Erträge) reales Geld macht (Wachstum der Ur-Geldmenge). Da die Geldmenge durch echtes Wachstum steigt, weil Wirtschaftswachstum sonst deflationär wäre (gleiche Geldmenge wird in mehr waren gebunden), müssen für Zinsen nicht notwendigerweise Kredite aufgenommen werden.

    Das ist unter anderem die Aufgabe der Zentralbanken. Sie passen die Geldmenge der Wirtschaftsleistung an. Hier entsteht scheinbar Geld aus dem Nichts, aber wenn die ZB ihren Job macht, ist die steigende Geldmenge nichts anderes als kondensierter Mehrwert durch wirtschaftliche Aktivität.

    OK, Glaubenssache wirst Du jetzt analog zu dtesch sagen. Aber schau Dir die Fakten an. Wann gab es in den USA die letzte Währungsreform? Wie lange ist der Dollar ein durchgängiges Zahlungsmittel, bei dem sich zwar die Kurse ändern, aber es keinen Schnitt gab, und alte Dollar (gemeint sind nicht bestimmte Banknoten!) ihre Gültigkeit verloren.

    Wenn Deine Hypothese stimmt, warum gab es nicht viel früher einen Crash? Warum gehen Währungsreformen immer mit politischen oder wirtschaftlichen Krisen einher? Denn nach Deinem Modell müsste das Geldsystem am eigenen Wachstum ersticken. Tut es aber offenbar nicht. Vielmehr kommt es zur Krise, wenn Geldmenge und reale Wirtschaftsleistung nicht im Lot sind.

    Währungen kommen unter Druck, wenn die Geldmenge im Umlauf zu schnell steigt oder sinkt. Das sehen wir auch an der Grafik, auf die Du verlinkst. Sie zeigt den Fehler durch Überkonsum und zu starkes Kreditwachstum. Sie dokumentiert aber nicht den Fehler des Geldsystems. Das korrigiert gerade selbsttätig die Fehler der Vergangenheit.

    Freue mich auf eine Antwort, gerne auch als PM 🙂

  18. @zitat

    Nichts anderes habe ich geschrieben, nur das Solte die Problematik noch ausführlicher beschreibt.
    Nur seinen Lösungsansatz finde ich persönlich noch recht unbefriedigend, allerdings ein Ansatz in die richtige Richtung.

    Muss jedoch gestehen, dass mein Ekenntnisprozess noch längst nicht abgeschlossen ist, vermutlich auch nie enden wird 😉 und daher für jede Anregung dankbar bin.
    Dieses ständige dogmatische „so ist es – basta“ führt nämlich recht zügig ins Verdeben.

    Halt die Ohren steif, zitat 😉
    Gruß 🙂
    Klaus

  19. „Wenn ich Dir einen gut gemeinten (ja ja) Rat(schlag) geben darf, nenne Schulden Fremdkapital, das macht es im Deutschen einfacher. SCHULD impliziert etwas, das nicht so ist, Fremdfinanzierung ist ein gegenseitiger Vertrag. “

    Na, dieser Ratschlag ergab für mich jetzt aber keinen neuen Ekenntnisgewinn.

    Fremdfinanzierung bezeichnet die Beschaffung von Geld aus Gläubigerkrediten.
    Wesentlicher Bestandteil eines Kreditvertrages sind Tilgung, Zinsen und dingliche Sicherheiten.
    Vertragspartner ist auf der einen Seite der Gläubiger und auf der anderen Seite der „SCHULDNER“.

  20. @dtesch
    Theoretisch geht keine auf den Strich und kein Mann ins Puff, wie viel Umsatz macht die Branche praktisch? Wir haben ja auch keine Schattenwirtschaft, oder? 😉

    Ein Lacher für Abgehärtete:
    Vorsicht, nicht ganz jugendfrei, daher interessiert das bestimmt auch keine und keinen, welche in einem Gr0ßraumbüro so tun, als würden sie arbeiten. Zitat, auch für Dich ist etwas dabei, Lokalverbot auf dem Friedhof, so stellt sich ein Atheist das Paradies vor … Natürlich würde niemals jemand hier auf diesen link klicken, das Berühren mit den Pfoten ist verboten, mit der Maus allerdings … http://www.youtube.com/watch?v=_KN7UHgkQA0

    @all Sorry, oben muss es keinen Blumentopf und bei Kasparov Anfang letzten Jahres heißen, 2010, wir werden immer älter … alt sein will ja NIEMAND, alt werden aber JEDER.

    @Fohle
    Wenn ich Dir einen gut gemeinten (ja ja) Rat(schlag) geben darf, nenne Schulden Fremdkapital, das macht es im Deutschen einfacher. SCHULD impliziert etwas, das nicht so ist, Fremdfinanzierung ist ein gegenseitiger Vertrag. Natürlich sollte man das als FK-Nehmer nicht übertreiben, ein Mittel finden. Oder bürden Sparer anderen Schulden auf?

  21. Grüß dich Gregor,
    nachdem ich mich hier komplett zurückgezogen habe, fiel mir siedenheiß ein, dass ich dir noch eine Antwort schuldig bin. Ich hab´s dir versprochen und komme dem gerne nach.

    Vorweg:
    Ich weiß nicht, ob ich der Wahrheit entspreche. Aber ich weiß, dass die so genannten und oft selbst ernannten Experten die Wahrheit auch nicht für sich gepachtet haben.
    Es handelt sich um meine persönlichen Erkenntnisse, die lediglich dazu dienen sollen jeden selbst in die Lage zu versetzen sich ein eigenes Bild zu machen und ggf. nachzuforschen. Nach dem Motto: „Ich weiß es nicht – aber ich will es wissen.“ 😉

    Zitat Gregor: „Was ist also Zins? Sehen wir es als Geldbenutzungsgebühr (Anteil an der erwarteten Wertschöpfung, die ohne die Vermietung des Geldes nicht passieren würde) plus eine Risikoprämie, weil der Plan ja auch schiefgehen kann.“

    Es kann nur etwas vermietet werden was schon vorhanden ist. Geld ist jedoch nicht einfach so vorhanden, sondern es entsteht durch einen Kredit, entweder als Zentralbankkredit (offizielles Zahlungsmittel), oder durch einen Geschäftsbankkredit (Giralgeld = Anspruch auf offizielles Zahlungsmittel). Daraus folgt, dass dem vorhandenen Geld immer eine korrespondierende Schuld in gleicher Höhe gegenübersteht. Es gibt kein Nettogeld. Viel Geld = viel Schulden. Wenig Geld = wenig Schulden. Kein Geld = keine Schulden.
    Wenn nun dem vorhandenen Geld immer eine gleich hohe Schuld gegenübersteht, woher kommt nun das Geld für die Zinsen?

    Zitat Gregor: „Daraus erkennen wir, dass durch den Mehrwert, der durch Arbeit erzeugt wird, die Geldmenge parallel mit der realisierten Wertschöpfung wächst. Das Geld für die Zinsen entstehen also NUR durch tatsächliche Wertschöpfung und nichts anderes.“

    Solange der Mehrwert, also die Wertschöpfung, üblicherweise gemessen durch das BIP, in gleichem Maße wächst wie die Geldmenge funktioniert das System (Marx nannte es Geld/Waren-Äquivalent). Übrigens, das die Geldmenge statisch sei, habe ich nie angenommen und würde meinen nachfolgenden Erkenntnissen ohnehin widersprechen.

    Über die Jahre und Jahrzehnte ist nun aber die Geldmenge und somit das Geldvermögen viel schneller gewachsen als das BIP. Von Äquivalenz keine Spur.
    Zur Erinnerung: Der vorhandenen Geldmenge steht immer die gleiche Höhe an Schulden gegenüber.
    Schneller steigendes Geldvermögen bedingt immer schneller steigende Zinslasten (Zinseffekt), die jedoch durch das viel langsamer steigende BIP nicht mehr ausreichend kompensiert werden können. Also müssen immer neue Kredite und somit immer neue Schulden für die immer höhere Zinslasten aufgenommen werden.

    http://www.wieeintabu.de/images/diagr5.gif

    Die Staaten weltweit mit ihrer gigantischen Schuldenzunahme machen es uns doch gerade beispielhaft vor. Dem entgegenzuwirken wird „Wachstum – Wachstum – Wachstum“ aller Ortens gefordert. Dabei ist dem Wachstum in einer endlichen Welt mit endlichen Ressourcen eine natürliche Grenze auferlegt. Das immer schneller steigende Geldvermögen interessiert dies hingegen wenig. Es verlangt unerbittlich seinen Zins weiter, bis – ja bis…

    Übrigens, der gute Kalle Marx hat in seinem Modell der Mehrwertschöpfung Störungen im monetären Bereich völlig außer Acht gelassen. So betrachteten die Anhänger der Marx-Lehre die Wirtschaftskrise 1929 als einen Ausdruck kapitalistischer Produktions- und Eigentumsverhältnisse. Das diese Krise jedoch Ausdruck des damaligen Geld- und Währungssystem sein könnte, also monetärer Art, zogen sie überhaupt nicht in Betracht.

    Gregor, wenn du an einer weiteren Korrespondenz interessiert bist, können wir dies gern über Mail fortführen. Ist ME korrekt? Ansonsten wünsche ich dir und deiner Familie Gesundheit und alles Gute 🙂

    Gruß
    Klaus F.

  22. Netto-Schock beim Schach:

    „Die schönsten Stunden im Leben verdanke ich dem Schach“ sagt Hauself zu einer Freundin. „Warum fragt die Freundin. „Spielst du oft Schach?“ „Nein“ sagt Hauself „ich nicht, aber mein Mann“;-)

  23. @Y
    Mir fehlt der Esel. Ich habe nur einen Witz umgebaut, aus einer fernen Galaxis und in einer unbekannten Zeit, welche wie auch immer gekrümmt ist.
    @Zamir
    Was habe ich denn getan? Nasowas versucht zu erklären, warum Schachspieler nicht unbedingt geliebt werden wollen? Es ist doch sehr praktisch, wenn potenzielle Gegner Angst, ungerichtete Furcht, vor dir haben und am Brett stets zu Panik-Attacken tendieren, nach dem Muster, was mag sich der Drecksack dabei gedacht haben?

    Denksportaufgabe: Warum gibt es außer Jude Polgar keine Supergroßmeisterin? (Die spielt übrigens ungern gegen Frauen, das ist ihr zu langweilig). Weil Frauen dumm sind oder ihr Gehirn weniger Masse hat? Das ist Quatsch, der Punkt ist, Frauen wollen geliebt und erobert werden, gehegt und gepflegt. Ihr gutes Recht, aber so gewinnst du in Schach nun mal Blumentopf.

    Vielleicht habe ich es aber auch schlecht erklärt, aber ich wollte nasowas nur etwas verdeutlichen, sie keinesfalls angreifen. Soweit ich bisher, theoretisch verstanden habe, ich kenne sie ja praktisch nicht, weiß sie mich schon zu nehmen, kennt ihren Pampaheimer und merkte ja selber an, dass sie nicht versteht, was in einem Turniersaal vor sich geht.

    Aber kommen wir zurück zum Schach. Ich weiß nicht wie gut Du und Greg seid, nicht mal mehr wie gut ich noch bin, Aber nehmen wir mal Magnus Carlsen, aktuelle Nr. 1 der Weltrangliste. http://ratings.fide.com/top.phtml Der ist mit Sicherheit für uns, und dürften wir beraten, ein unbezwingbarer Berg am Brett. Der Knabe ist ja noch jung (1990).

    Nun wurde verkündet, dass ihn Kasparov auch noch seit Anfang des Jahres trainiert. Was heißt das? Er wird eine Bestie am Brett, ist er ohnehin schon, aber wäre ich Topalov, Kramnik oder Vishy (der Tiger aus Madras ist der Älteste aus den Top10, meine Generation, Hilfe ich veralte), würde ich mir ernsthaft Sorgen machen. Es ist ja nicht so, als würden die Meister theoretisch unvorbereitet zu Felde ziehen. Die lernen ja nicht nur Theo, sondern schreiben sie neu. Was meinst Du, welches Waffenarsenal Garry noch im heimeligen Heim an theoretischen Neuerungen hat? Was meinst Du, was der psychologisch Carlsen am Brett mitgeben kann? Am Brett gibt es keine Computer, Informatoren etc., da heißt es one on one, live, no second chance for a first impression.

    Aber ich wollte es nasowas und dem Rest der Rasselbande nur nahe bringen, einen Bezug zwischen Theo und Praxis herstellen, sonst eigentlich nichts. Als Korrektiv dienen bei Schach-Allegorien (wir können auch gerne Boxen, Judo oder Sumo nehmen) ja Du und Greg, sollte ich mich täuschen. Wir gehen zusammen, keiner geht allein, oder? Im Übrigen könntest Du hin und wieder auch etwas konkreter werden, statt nur moralisch auf die Mauer zu kraxeln, keine Sorge TiTone, auch Dir wird geholfen.

    Pampa

  24. Noch was aktuelles zur Theorie: Maria Böhmer (CDU) will eine Migrantenquote für den Staatsdienst einzuführen. Damit solle in den Behörden der Migrantenanteil dargestellt werden, der in der Bevölkerung vorhanden ist.
    Unabhängig vom generellen Sinn oder Unsinn dieses Vorschlages:
    Es wird unterstellt (Theorie), dass Migranten eine homogene Gruppe darstellen. In der Praxis, oder vor Ort, stellt man sehr schnell fest, dass Türken, Russen, Albaner, Muslime aus arabischen Staaten, sowie Schwarzafrikaner, …. sich als eigenständige Gruppe fühlen.
    Die Theoretiker ganz schlau halten dagegen: wozu haben wir das Dezimal-System?
    Also: Die Quote besteht aus 3,4 Türken, 2,43 Türken, 0,3 Albaner, …..
    So einfach ist das. 😉

    Gruß
    dtesch

  25. @ pampus bevor du hier mit halben Sachen aus der Hüfte kommst, studier erst mal Scholem Aljechem:-):
    http://de.wikipedia.org/wiki/Anatevka
    Na, fällt dir wat auf? Wer sitzt auf dem Dach und fedelt sich einen und wat macht der Beta-Haufen auf Erden? Na siehste..;-)
    p.S: Das Stück haben wir übrigens am 3.Weihnachtstag goutiert, köstlich °;°

  26. @ Ulk-Klinik
    plattonische Liebe kommt übrigens
    vom hinterherigen nicht platt sein.
    Linguinimässig erwiesen!
    Dein Beiliegeberater!

  27. @Pampa
    „Theoretisch lag Robert Merton mit dem Black&Scholes-Modell sehr richtig, praktisch haben sie ihm und LTCM das Fell abgezogen.“

    Nach lesen des ersten Satzteils hatte ich schon die Hörer in der Hand, um meinen Broker anzurufen.
    Nach dem zweiten Teil (Praxis) habe ich schnell wieder aufgelegt. 😉
    Die Sache mit den Mädchen, morgens, mittags, abends, (nur 3?) hat dann doch mehr Praxisbezug. 😉

    Gruß
    dtesch