Die Hütchenspieler

Es ist das Lieblingsspiel der deutschen Politik: Umverteilung. Dem einen nehmen, dem anderen geben. Von den Besserverdienern zu den Wenigerverdienern. Von Berufstätigen zu Erwerbslosen, von Berufstätigen zu Rentnern und Pensionären. Dass die jungen starken Schultern mehr tragen müssen als die alten schwachen – einverstanden. Allerdings werden die heutigen Rentenbeitragszahler mehr einzahlen, als sie jemals herausbekommen – den Gestrigen wird gegeben, den Morgigen genommen. Das Geburtsdatum entscheidet über Gewinn oder Verlust im Rentenlotto. Es wird umverteilt von West nach Ost wegen Wiedervereinigung, von Hessen nach Bremen wegen „Länderfinanzausgleich“.

Wenn man bei einer Krankenkasse ist, in der unterdurchschnittlich viele Rheumakranke versichert sind, wird ein Teil der Beiträge verschoben zu Kassen mit überdurchschnittlich vielen Leukämiepatienten. Regionen mit wenig Krankenhausbetten müssen Geld spenden für Städte wie Berlin mit vielen Krankenhausbetten pro Kopf. Wer viel Auto fährt, gilt als Umweltferkel und muss deshalb über die Ökosteuer nicht den Umweltschutz, sondern Rentner finanzieren. Wer arm ist und viel Strom verbraucht, knappst sich Geld ab für die Solarpaneele auf dem Villendach der Wohlhabenden.

Wer Kinder hat, kriegt Kindergeld, aber muss besonders hohe Kindergartengebühren zahlen, wenn er auch schon viel Einkommensteuer zahlt. Kindergarten kostet, Universität ist vielfach gratis. Gerade hat die Koalition die Erhöhung des Kinderfreibetrages beschlossen; das entspricht dem Betrag, den ich wegen der am selben Tag verabschiedeten Erhöhung der Höchstbeitragsgrenzen zur Sozialversicherung mehr bezahlen muss. Vielen Dank auch. Hartz-IV-Empfänger dürfen Abwrackprämien für neue Autos kassieren; da staunt, wer mit der Tram zur Arbeit fahren muss – ohne Sozialticket; wobei im öffentlichen Personennahverkehr Fahrkarten meist verbilligt sind. 500.000 Euro kassiert Philip Morris für deutschen Zucker im Zigarettentabak; der Lufthansa steht Geld zu, wenn deutsches Gemüse an Bord über Amerika verzehrt wird (über Europa gilt das nicht). Wärmedämmung zahlen die Hausbesitzer, weil das Gesetz annimmt, dass Vermieter reich und Mieter arm sind. Ford-Arbeiter zahlen für Opel-Arbeiter.

Wer Treibhausgase beim Auto rauspustet, die aus der Verbrennung von Erdgas stammen, zahlt weniger Steuer als der, dessen CO2 vom Erdöl kommt. Katzenfutter wird mit dem ermäßigten Mehrwertsteuersatz belastet, Kinderwindeln mit dem vollen. Für schwule einsame Männer gibt es Hilfsprogramme, hetero Herrenherzen bleiben alleine. So wird verteilt, unterstützt, gegeben und genommen, kreuz und quer – wer gewinnt, ist so gewiss wie beim Hütchenspiel: Es geht alles ganz schnell, mal ist das Geld hier, dann da, danach ist es weg, dazwischen wird es mehr und am Ende ist es verloren. Nur einer gewinnt immer: der Meister des Hütchenspiels.

Die Schere öffnet sich

Wir verteilen so viel um wie nie zuvor. Über ein Drittel des Bundeshaushalts fließt in die sozialpolitische Umverteilung: Von jedem Euro, der erarbeitet wird, gehen mehr als 50 Cent an die Hütchenspieler des Staates. Trotzdem öffnet sich die Schere zwischen Reich und Arm, bleibt für wirklich Bedürftige zu wenig.

Deshalb meine Bitte an die Teilnehmer der Koalitionsverhandlung: Streicht, streicht, streicht und kappt, so viel ihr euch traut. Zu viel wird es niemals sein. Wir verteilen viel zu viel um, nicht zu wenig. Habt den Mut, der Lobby der Bauern, Beamten, Branchen, Unternehmern, Gewerkschaften, Freiberuflern und Sozialverbänden entgegenzutreten, glaubt nicht dem Gewäsch von angeblicher sozialer Kälte! Danach werden wir alle ein wenig wohlhabender, motivierter und fähig sein, Bedürftige zu unterstützen über jedes Maß hinaus.

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Alle Kommentare [240]

  1. Das muss ich jetzt mal loswerden, weil es so symptomatisch für die überwiegende Mehrzahl der Spiele meiner Fohlen seit Jahren ist und sie sich damit immer wieder selbst in Abstiegssorgen bringt(!):

    Wolfsburg führte seit der 45.Min. mit 1:0. Die Gladbacher drücken die komplette 2. Halbzeit auf den Ausgleich – immerhin beim amtierenden Meister, jedoch Pech und Unvermögen verhindern dies.
    Jetzt kommt was kommen musste mit den ironischen Höhepunkten in der Nachspielzeit.
    91. Min. das 2:0 für Wolfsburg gegen die völlig entblößte Gladbacher Abwehr und im direkten Gegenzug 92. Min. dann doch das Tor zum 2:1 – und Abpfiff!

    Wie gesagt, das ist seit Jahren wie eine „never ending Story“ mit Herzschmerz. 🙁

    Aber es ist und bleibt nur eine Nebensache, wenn auch die Zweitschönste 😉

    Gruß
    Klaus F.

    p.s.: Ich bleibe dabei: Nächsten Samstag ist Frontzeck, bei einer Derby-Heimniederlage gegen Köln, Geschichte!

  2. So gefällst Du mir viel besser Magic. Danke für die An- und Einsichten. Vorweg mal eine Bemerkung, rund 99% der Bevölkerung der USA sind Immigranten bzw. entstammen aus Immi-Familien.

    Ich würde sagen, Integration beginnt im Kopf jedes einzelnen. Wir reden viel und gerne darüber, delegieren das aber an irgendein anonymes Wesen namens Staat. Sicher ist es sinnvoller das staatlich auf kommunaler Ebene denn auf Bundesebene anzugehen, so nah wie möglich am Menschen. Ich würde es auch nicht als Problem, sondern als Chance darstellen.

    Was mich explizit stört ist aber, dass wir weder einen Grundkonsens noch irgendein erkennbares Konzept hätten. Das ist Chaos pur. Auch könnte man ja mal darüber sprechen, wen wir gezielt anwerben möchten und wen nicht. Das machen andere Länder ja auch.

    Dtesch sprach ja schon mal an, dass wir auch bei „Deutschen“ Integrationsprobleme haben. Allerdings! Ich hatte vor Jahren mal versucht zwischen Jugendlichen von Antifa- und Nazi-Gruppen zu vermitteln. Aussichtslos! Die sind schon so kaputt im Kopf, definieren sich selbst über den Hass auf andere, dass einem schlecht werden könnte.

    Ja Eysel, in meinen Worten, das Recht auf Freiheit birgt viele Pflichten in sich, umsonst ist das nicht zu haben. Freiheit bedeutet etwas ganz anderes als Beliebigkeit. Quintessenz für mich wäre, dass sich jeder mal etwas kümmert. Wenn jeder Bürger mal einen mit einem Immi seiner Wahl trinken geht, ändert sich viel mehr, als wenn eine Kommission eingerichtet wird.

    Wir müssen ja auch nicht immer eine funktionale Lösung finden, oft ist schon viel gewonnen, wenn man einfach mal darüber diskutiert. Ist doch schön, wenn Dein Sohnemann einen Vietnamesen einlädt. Hoffentlich geht er auch zu seinem Geburtstag. Und wenn das die Kinder können, können wir das auch. Kennst Du die Eltern des Jungen Magic? So fit bin ich im Christentum nicht, aber das nennt sich, glaube ich, Begegnung. Das Wort zum Sonntag. NYC ist übrigens ein kultureller Schmelztiegel, Obama schwarz und ich plädiere für Philip Rösler als Gesundheitsminister. Nicht weil er u.a. asiatische Wurzeln hat, sondern weil der Mann imho was kann. Wird ohnehin Zeit, dass sich die politische Führungskaste verjüngt, bunter wird.

    Natürlich haben wir nicht die Lösung gefunden, die es nicht gibt. Aber danke Thilo für den Denkanstoß, dass du mal das Maul aufgemacht hast. Ändert aber nichts daran, dass er imho als Bundesbanker eine Fehlbesetzung ist. Leichte Schläge auf den Hinterkopf erhöhen das Denkvermögen, danke Magic.

    Pampa

  3. Das „prioritäre Problem“ dieser Gesellschaft sind NICHT die 25% lernwilligen oder lernunwilligen Migrantenkinder.
    Sondern 1.) die BEI ALLEN zu langsam einsetzende Erkenntnis, dass man es nicht allen recht machen kann 2.) dass Rechte ganz eng von Pflichten abhängen.

  4. auf besonderen Wunsch eines einzelnen Herrn.
    – in Deutschland leben 4,3 Mio Moslems
    – 25% der deutschen Schüler sind Einwandererkinder
    – ca. 80%der Mitarbeiter der deutschen Firma Siemens sind „Ausländer“, sogar der Vorstandsvorsitzende ist es;-)

    für die Einwandererkinder wird lautstark ein Einwandererarbeits-markt gefordert, für die Moslems, die mehrheitlich jung und fast-food-offen sind, ein religiös akzeptables McDonalds-Burger-Angebot
    und der Siemens-Boss sagt auf einer Studentenveranstaltung in Deutschland einer jungen Inderin, die gerade hier ein Jahr studiert, auf ihre Frage, ob nicht Siemens einen guten Job für jemand wie sie habe, doch ja, sie könne sich gerne bei SiemensIndia bewerden, allerdings zu den dort geltenden Konditionen, nicht zu den Bedingungen, die Siemens in Deutschland bietet, worauf das Interesse der jungen Dame erkennbar absackte.
    Aus Sicht eines Politikers gilt es sich zunächst den prioritären Fragen zu zu wenden: also dem 25%-Anteil von Migrantenkindern in den deutschen Schulen.
    In der Regel sind diese Kinder benachteiligt, nicht selten aber ehrgeiziger als manche deutschen Mitschüler, in ihrer Ausbildung müsste bereits darauf geachtet werden, das keine „Ghettos“ entstehen, die dann die Vorstufe zu Parallelgesellschaften bilden könnten. Ihrer integrierten schulischen Ausbildung sollte eine integrierte berufliche Ausbildung folgen, möglichst im Betrieb, nicht überbetrieblich und es muss besonders darauf geachtet werden, dass sie anschließend in den Arbeitsmarkt gelangen. Denn: ein zweites Problem, nämlich dies der Arbeitslosigkeit als Lebensschicksal, d.h. der Beginn von Arbeitslosenkarrieren mit 16, 17, 18 Jahren, dann mit 30 noch nie irgendwo arbeitsmäßig „integriert“, dieser Entwicklung gilt es besonderes Augenmerk zu schenken und es sollte vermieden werden, das Kindr von Migranten in besonderer Weise davon betroffen werden.
    Meines Erachtens ist dies keine Bundesaufgabe, sondern muss konsequent auf kommunaler Ebene angesiedelt werden. Die Behörden auf Landes-und kommunaler Ebene sind jedoch gegenwärtig chronisch unterbesetzt, finanziell chronisch zu knapp ausgestattet und verwalten lediglich die Probleme, statt sie unter Nutzung der darin steckenden Chancen zu gestalten. Ich kenne einzelne kleine Projekte, in den – finanziert aus EU-Sozial-Mitteln – zarte Projektpflänzchen angebaut und gepflegt werden. Ein mühsames Geschäft, irgendwo am Rande der Gesellschaft.
    Siemens dagegen kann sein „Ausländerproblem“ in seiner Siemens-Welt ohne Schwierigkeiten aus eigener Kraft lösen, die klassischen Ansätze werden ja dort auch seit Jahren konsequent praktiziert: wer als deutscher Hochschulabsolvent bei Siemens „integriert“ werden möchte, muss neben Englisch zumindest noch eine weitere Sprache sprechen, die es ihm gestattet mit den 80% Nicht-Deutschen in der Siemenswelt zu kommunizieren;-) – in einer globalisierten Wirtschaftswelt ist Integration eben keine Einbahnstraße, oder? – So long says Terence Hill alias Mario Girotti

  5. so, so „unproduktives Gezanke“, mhm, wirklich? Der Einfluss von „Tichy-Town“ aufs wiwo-heft wird von mal zu mal unverkennbarer, die paar Unfreundlichkeiten stören bei der wöchentlichen Ernte kaum mehr als die Traubenstiele bei der Weinernte – wir können ja mal ein kleines „Who is Who“ einschieben, nein? lieber doch nicht, Stephanie Eysel? „d“ieter „te“ddy „sch“naas? malte …? o.k. ich hör auf!
    Will die im Jungbrunnen Badenden nicht weiter stören.
    Die internen besonders aber die externen überschütte der Himmel mit Glück – verbindliche Grüße van Magic °;°
    Sollte sich hier mal was ändern und ein Angebot dabei sein, was ich nicht ablehnen kann, ich bin oben bei den Weibern….always lookin‘ at the bright side of life, ta-ta-ta-ta

  6. @vanPampa 🙂

    Schon mal vorab auf deine nicht minder hämische 😉 Retourkutsche antwortend – is ja gut – ich werd´s ertragen (lach)

    …hast also einen frei, aber dann wieder friedlich und sachlich 😉

    Also, meine schwächelnden Fohlen werden Morgen in Wolfsburg, außer einer weiteren negativen Erfahrung, nichts holen. Nächste Woche dann, nach einer Heimniederlage gegen Erzrivalen Köln und weiterhin auf dem 17. Tabellenplatz, wird Frontzeck gehen müssen und sie werden die Rosenzüchter wieder reaktivieren. Mit ihm wird den Söldner wieder Feuer untern Arsch gemacht und es geht aufwärts – Wetten dass! 😉

    Das sagen mir übrigens nicht die Wellen, sondern ein Fohlenkenner seit den goldenen Siebzigern 😉

    Klaus 🙂

  7. Magic,

    the City never sleeps. N.Y.C. für zwölf bis 15, hm. Big Apple ist gefährlich Magic, speziell wenn man es ruhig und gemütlich gewohnt ist. Will meinen, der Speed der Stadt kann süchtig machen, gerade in jungem Alter, wenn die Hormone hoch kochen. Mir kann keiner, ich wäre auch gerne noch mal so alt und würde gegen Dich rebellieren wie ein wilder Stier, ein ungezähmtes Fohlen passt besser.

    Würde mal sagen mindestens der Besuch eines Musicals auf dem Broadway ist Pflicht, das MoMa, das Guggenheim, Mazy’s, Empire State, Tiffanys, einmal umsonst im marmornen Erdgeschoss des Trump-Towers pinkeln gehen, Central Park, natürlich eine Sportveranstaltung, vielleicht im Madison Square Garden, Chinatown, Harlem, Liberty Islands, eine Fahrt rüber nach New Jersey, einmal in einen Starbucks, aber das weißt Du ja alles selbst. Kommen wir zur Sache, : Financial District and Battery Park (UN)

    Wall Street heißt so, weil http://de.wikipedia.org/wiki/Wall_Street Der Gründer der Stadt war 1653 Petrus (Peter) Stuyvesant, rauchen bildet und tauchen in der Schwangerschaft erhöht den Meersspiegel. Ground Zero, der erste McDonalds da mit Teak-Holz und Klavier (sehr zu empfehlen), das Börsenmuseum (klein, aber intensiv) und natürlich die NYSE selbst. Ich muss immer lachen, wenn sich Frankfurt als Mainhatten bezeichnet, das ist kein Vergleich, weder bei Kunst und Kultur, noch bei Speed und Lebensgefühl, gegen N.Y.C ist Frankfurt eine Art Madurodam (Den Haag) in slow motion. Das schlaucht aber, eine Woche reicht, danach würde ich über Newport, Boston durch Maine über die Niagara-Falls nach Toronto fahren. Wenn Deine Kids in Boston mal den Campus von Yale sehen, gibt es keine Fragen mehr, wo sie gerne studieren möchten. Es sei denn, Du fliegst noch mal rüber nach Frisco, Meer und Stanford locken natürlich auch. Bist Du Dir sicher, dass Du Dir es leisten kannst ihnen das zu zeigen? Das könnte sehr teuer werden. 😉 Aber an Jungcobras wird nicht gespart, nicht wahr, da wird investiert. Hürde ist natürlich, dass dich Yale und Stanford, oder auch MIT und Harvard, erst mal nehmen müssen. Da gehört etwas mehr als Geld und gute Noten dazu, ein großer Bunsen-Brenner unter den Hintern der Jungcobras. Das geht mich aber nichts an.

    Nun gut, zu den Verlockungen von the big easy wirst Du ihnen wohl vorher Der Spieler von Dostojewski verabreichen. Daneben würde ich Das Spiel der Spiele von Jesse Livermoore empfehlen. So vor Gefahren gewarnt, Ben Graham The Intelligent Investor, Phil Fishers Common Stocks and Uncommon Profits, What works on Wall Street von James P. O’Shaughnessy, sowie I will dance als Film über Bill Elliot, spielt zwar in England, aber das passt. Konstantine mag ja auch Ballett, oder? Nur ein paar Ideen, two Cents. Das Gefühl der Stadt vermittelt auch 91/2 half weeks sehr gut, mit zwölf wissen die um was es geht, aber der liefert natürlich auch Einblicke in wie man es macht. Eiskalte Engel vielleicht noch, wo wir gerade dabei sind und auch Coyote Ugly. (Würde ich mir aber mal vorher ansehen, bevor Du die Jungcobras zum Jagen trägst, Südkreuz, wir verstehen uns ;-)) Wenn Du ihnen dann noch mal Sydney zeigst, sind sie es endgültig leid in Hintersüdwestsachsen und entledigen sich des Generationenvertrages qua Auswanderung. Weiß ja nicht ob Konstantine das mitmacht, aber ich gehe gerne in billige Unterkünfte in China-Town, South of Housten Street. Normal machst du in der Stadt im Hotel nichts anderes als erschlagen pennen, tags darauf wachst du erschlagen auf and the city awakes, da bist du mittendrin. Frühstück in einem versifften McDonalds, mittags ein Sandwich oder so was, thanksgoditsfriday (gesünder) ist eine ganz gute Alternative, abends freie Auswahl. Generell haben die Leute keine Zeit, also wird auch im gehen gefuttert. Wer sich setzt, nun auch das muss schnell gehen, wird erwartet, alle on speed. Das bezieht sich alles auf Manhatten. Queens, Brooklyn etc. keine Ahnung. Franky Sinatra ist etwas veraltet, Dalbello eher meine Generation, war zwar in Toronto, das ist aber NYC vom Gefühl her (schlechte Tonqualität) http://www.youtube.com/watch?v=xNpzoZBlrBE Die Stadt ist einfach der Hammer, aber eigentlich fast untypisch für US. Newport, Boston, Baltimore, Niagara, Toronto hingegen sind eher gemütlich und am Wasser gebaut, speziell im Indian Summer, tolle Reisezeit, wird aber wohl nicht gehen, oder habt Ihr da Ferien? Ach, Mietwagen würde ich hier buchen, ist in aller Regel deutlich billiger als vor Ort. Unterkünfte (ich nehme da immer Motels, da kommst du zu viert auch gut in einem Zimmer unter, außerdem kannst du dich so deiner ehelichen Pflichten locker entledigen, oh)) dagegen vor Ort, hält dich flexibel auf der Hinterachse. In NYC aber hier buchen. Gabelflüge FFM/FFK TOR/FFM sind natürlich etwas teurer, aber da ist auch etwas mehr American Way of life on the road mit dabei.

    Reiseführer kannst Du Dir ja selber kaufen.

    Das soll nur ein Eindruck sein Magic, vielleicht ist die ein oder andere Idee dabei. FFM kennst Du ja, im Vergleich zu Big Apple ist FFM ein Dorf mit U-Bahn. 12 bis 15, ich weiß das ja nicht wie weit sie sind, aber unter Männern: Mir tun die Väter leid, die Mädchen bekommen haben. Die Welt ist äußerst böse, wenn es etwas zu beschützen gilt. Wenn die Jungcobras aber männlich sind, zum Jagen tragen … ;-)))

    Pampa

  8. Na, wie sieht es mit den 10% aus, bist Du Dir noch immer so sicher, dass das nicht stimmt? 😉

    Na dann ließ mal drüben bei den gelben Punkten, Pampa 😉

    Übrigens, nach – ich weiß nicht so genau – über 300 Minuten ohne Bayerntor, hat´s endlich wieder geklingelt – und obendrein drei Punkte gegen den Abstieg (lach) – Glückwunsch vanPampa :-)))

  9. Genau das meinte ich Klaus, ich schlage mal Dich für den Nobelpreis der Blogger vor. Oslo war übrigens richtig beim Friedensnobelpreis. Stockholm, das Venedig des Nordens, bei allen anderen. Aber den würde ich dann in Düsseldorf verleihen. Mal sehen, mit wie vielen Millionen ihn RTY dotiert. Normal kauft sich von Holtzbrinck ja so Communities wie StudiVZ mit 85 Millionen Euronen. Studenten sind ja auch als Klientel mit irrsinniger Kaufkraft bekannt, im Gegensatz zu den armen Schluckern der WiWo-Leser. Für die tut es Alice auch. Ja ja … 😉

    Aber wir wollen ja das Positive sehen, Alice hat mich gelehrt konsequent in Word zu schreiben, die ganz harte und zickige Schule des Online-Lebens. 😉 Wer Alice kennt, dem graut vor keiner Oberfläche mehr, würde Eysel wohl sagen. Wusstet Ihr, dass TiTo der christlichen Religion entspringt? Nein, nicht Kreuzzüge, sondern Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun. Wenn ich Gottvater etwas redigieren darf, was sie sich zum Teil selber antun.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Nobelpreis

    wusste ich vorher auch nicht so genau, wir lernen aus unseren Fehlern zusammen. Na, wie sieht es mit den 10% aus, bist Du Dir noch immer so sicher, dass das nicht stimmt? 😉

    Pampa, wieder besänftigter

  10. ..von hier oben hört sich das Getue unten an der Theke ein wenig wie Spiegelfechterei an, bin lieber bei den Weibern und ziehe mir den Stetson tief in die Stirn, wenn auf Verdacht geschossen wird, nur mal einen kleinen Hinweis Buddy Pampa Spencer, du hast bereits vor über einem Jahr einmal in meine Richtung gestochert, damals mit wenig schmeichelhaftem Vokabular, bei meiner Eitelkeit 😉 kannst du dir leicht vorstellen, wie übelnehmerisch und nachtragend ich in Wirklichkeit sein kann. Aber lassen wir diese Art von Nabelschau und wenden uns lieber dem von dir angeforderten Thema zu: Internationalität!
    1. zu meinen Grundwerten gehört der Satz: es gibt keine Ausländer, ich kenne „nur“ Menschen“
    2. hier in Hintersüdwestsachsen kommen Menschen mit internationaler Herkunft bevorzugt auf Märkten, ihre Kinder z.T. in höheren Schulen und in der Gastronomie vor
    3. in meinen „westdeutschen Zeiten“ domizilierte ich z.B. im Vordertaunus (Königstein, Bad Soden) und im Stuttgarter Osten. Der Stuttgarter Osten war voll von Menschen internationaler Herkunft, der Vordertaunus war eher eine Enklave der Oberen Frankfurter Lamettaträger. Wohler fühlte ich mich Samstags vormittags beim shopping in den Karrees in Stuttgart~~
    Imho haben wir in Deutschland dieses Thema verpennt, am Anfang infolge unserer nationalen Fehlleistungen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert, danach, weil wir sehr viel mit uns zu tun hatten, ab Mitte der achtziger Jahre, weil jeder linke Politik-Palaverer mit seiner lauthals vorgetragenen Meinung das Gelände ununterbrochen vermint hat, eine der Folgen davon war, der konservative Abkehrreflex, erkennbar am Umgang mit der Vokabel „multikulti“ – mit diesem etikett ersparte sich jeder mediocre Konservative jegliche weitere Befassung, etwas aufgeklärtere Gemüter auf Unternehmensführerniveau versucheten sich ab und zu in der Einbeziehung eines Top-Managers nicht-nationaler Herkunft (Deutsche Bank, Beiersdorf?, später dann Henkel u.a.), erst mit der Auflösung der Deutschland-AG alter Prägung öffnete sich das Feld im Zuge der Globalisierung.
    Während meiner Gymnysiumszeit stand vorm Hauptbahnhof immer Giovanni, er verkaufte es, 10 Pfenning das Stück mit zwei Wäffelchen drumherum, Erdbeer.. Schoke.. Vanille, wenn ich mal wieder Taschengeld hatte, gönnte ich mir ein Stück und Giovanni starhlte mit nimmererlahmender Freundlichkeiten über jeden Deal, den er machte: Lange her, letzte Jahr schlenderten wir über den Hauptmarkt meiner Heimatstadt, und mitten im Trubel des Weihnachtsmarktes gelüstete es uns nach Maronen, gebckenen, wenn du weisst,was ich meine… und siehe wir fanden ihn wieder, leicht ergraut, nachwievor geschäftstüchtig, freundlich, zuvorkommend gar und wie er mich anschaute, überkamm mich das Gefühl: mein Giovanni hat mich wiedererkannt, hoffentlich hat er, wahrscheinlich eher nicht, im Unterschied zu ihm hatte ich 50 kg mehr auf den Rippen, meine Geheimratsecken unter einem Golfkäppi versteckt und die Gläser meiner Designerbrille voller Schneeflocken verwehrten im den Blick über meine Augen in mein Inneres. Abends dann überkam es mich, vielleicht hätte ich ihn doch ansprechen sollen.
    Der europäische Integrationsprozess stockt zur Zeit wieder, nun, die Tschechen werden demnächst ratifizieren, im europäischen Südosten brennen noch ein zwei kleinere Staaten aufgenommen zu werden. Türkei und Ruslland müssten solange warten – sagen wir mal ein zwei Generationen – bis die knapp dreissig Früchte im EU-Pott soweit eingemeischt und vergoren sind, dass man sich diese Brocken ohne zu großes Risiko zu gehen, zumuten kann.
    Wenn ich mir den Abarbeitungsbedarf hier in Town zwischen Frangen, Moselfrangen, Badensern, Pfälzern, Berlinern und machen ALt-und Jungtitonen so vergegenwärtige, da muss der europäische Teig aber noch um einiges lockerer werden.
    Der erste Schritt um die Bretter vor dem eigenen Guckkasten herum besteht immer darin, mal einen Moment inne zu halten, ein Schrittchen nach hinten zu tänzeln und dann neugierig und staunend
    wahrzunehmen, welchen Belag die Pizza gegenüber hat. Vielleicht werde ich eines Tages in Trier begraben, und am rande des Hauptfriedhofs steht Giovanni, vom Leben im „Ausland“ gezeichnet, und ruft „Ciao, Magic“!
    Ciao Tichy-Town! Yours unimportant Magic°+°

  11. „Immer dieses unproduktive Gezanke, wozu? …
    Pampastier, verärgert“

    Deinen Unmut kann ich nachvollziehen, Pampa.
    Primär liegen die Ursachen aber meist in dieser, ebenfalls von dir geäußerten Feststellung:

    „Wenn ihnen argumentativ nichts mehr einfällt, werden sie halt persönlich.“

    Ich füge hinzu, weil dies bei unterschiedlichen Standpunkten immer wieder zu beobachten ist:
    Die Diskussionsstrategie geht oftmals erst schleichend ins Persönliche über, um dann auf dieser Ebene zu eskalieren.

    Eine Diskussionskultur macht sich breit nach dem Motto:
    Wenn ich den Anderen nicht von meiner Meinung und meinen Ansichten überzeugen kann, dann verdient er auch nicht meinen Respekt – und so geht das Verhalten in die Respektlosigkeit mit den entsprechenden Verhaltensweisen über – leider!

    Gruß
    Klaus F.

  12. Magic, Du hast Nerven. Das waren jetzt zwei Warnungen hintereinander, offenbar kannst Du nicht zwischen den Zeilen lesen. Übertreibe es nicht alter Kumpel. Mich hätten ja Deine An- und Einsichten zum Thema Integration und weitergehend Internationalität interessiert. Nur um es noch mal zu verdeutlichen, mir bedeutet dieses Thema viel, da liegt Herzblut drin. Was Du über dtesch oder Eysel denkst, interessiert mich im Prinzip nicht. Wann und wie lange soll es denn nach NYC gehen?

    Eysel, wenn ich was auszusetzen hätte, würde ich das sagen und vor allem begründen. Verstehe mich nicht falsch, bin bei Dir. Bei Integration bin ich etwas sensibel abgestimmt, habe viel dafür gekämpft, auch geblutet, aber da bleibe ich eisenhart. Geht mir bei vielen Dingen so, stehe gerne für vordergründig Schwächere ein. Das heißt aber nicht, dass ich Deine zum Teil harte Linie nicht verfolgen würde, ganz im Gegenteil. Ich bin mir gar nicht so sicher, ob Du da immer härter als ich wärest, ich formuliere nur … hm, integrativer. Ist auch ganz einfach, ich denke nicht, dass ich jemandem mit Verweichlichung eine Gnade erweise, ganz im Gegenteil. Das geht Dir ja nicht anders. Zum Teil füge ich Deinen Ansichten nur ein paar Beispiele zu, das bedeutet ja nicht Widerspruch. Wenn ich Dich mal rügen, mancher Satz bedarf bedarf etwas mehr Erläuterung, sonst sind sie schwierig zu verstehen. Die letzten drei Beiträge kann ich gar nicht zuordnen, auch beide jawoll weiter oben nicht. Auf was beziehst Du Dich denn mit was? Wen ich unter bürokratenverein einordne, dürfte doch klar sein, seinen Schreibstil kann man nun mal sehr schlecht verbergen. Hätte ich Dir etwas zu sagen, stünde davor ganz sicher Eysel und drunter Pampa. Weiß ja nicht, ob Du das glaubst, aber Du warst mit dem Rehpinscher ganz sicher nicht gemeint.

    Dtesch, wie gesagt, man braucht hier eine gewisse Felldichte. Banker, Berater, etc. die kleinen Fische stellen es sich immer so einfach vor, im Haifischbecken zu schwimmen. Wenn ihnen argumentativ nichts mehr einfällt, werden sie halt persönlich. Such is mediocrity. Keine Sorge, ich will Dich nicht ärgern, ganz im Gegenteil.

    @all: Immer dieses unproduktive Gezanke, wozu? Man kann hier nichts werden, es gibt weder Posten noch Geld, nur Erkenntnisgewinn. Das geht mir schon lange auf den Sack, musste jetzt mal raus, sonst platze ich. Und wenn das passiert, kann ich äußerst boshaft werden. Das will ich aber nicht. Wenn das aber jemand will, dann gehe ich hier. Das liegt bei Euch. Wenn wir nicht ein gewisses Niveau behalten, ist das uninteressant.

    Pampastier, verärgert

  13. Um das Thema IDENTITÄT hoffentlich ( manche dreschen ja auch gerne auf einen toten Esel ein ) ein für alle mal zu beenden: Mein Name ist „wahr“.
    Die hartnäckig mehrfach geäusserte „Berufs-Verdächtigung“ ein „Reinfall“ 😉 auf eine vieldeutige Spur. Die angegebene mail wird übrigens mit ausdrücklicher Erlaubnis eines Verwandten benutzt, der meine Meinung ganz überwiegend teilt.

  14. Ein Zeichen von intellektueller Geschmeidigkeit, wenn man den Esel erstens „drischt“ und zweitens auch noch den Falschen erwischt.

  15. mal wieder eine kleine Zinszahlung gefällig?
    Also: ein pensionierter Apotheker, tibetanischer Abstammung, kommt zu seinem Arzt und sagt: „Ich leide seit Tagen unter starken Blähungen. Das gute dran ist, man kann sie nicht hören und sie riechen auch nicht. Seitdem ich im Sprechzimmer bin habe ich bestimmt schon zwanzig mal einen gelassen, ist mir furchtbar peinlich.
    Der Arzt verschreibt dem pensionierten Apotheker ein paar Pillen.
    Eine Woche danach kommt dieser wieder zum Arzt und sagt: Was haben sie mir da für Pillen aufgeschrieben? Meine Fürze stinken jetzt wie die Pest…??
    Darauf sagt der Arzt: Gut, Ihre Nase funktioniert also wieder, jetzt brauchen wir nur nur was für ihr Gehör!
    Und die Moral von der Geschicht? Gib niemals auf die Hoffnung nicht*#*

  16. also gut, ich versuch mal die Tichy-Towner Antwort:

    – Eysel versucht der USA zu erklären, was „der Rest der Welt“ sein könnte oder auch nicht
    – dtesch berät ihn dabei, aber nicht für lau
    – Zamir lernt america-english und lässt sich die Internet-Adresse für die Einreiseformulare auf elektronisch von seinen Enkelinnen raussuchen
    – Greg, kann fünf Sprachen darunter zwei englische und zwei hindische Diaklekte, lächelt müde und arbeitet an der Übersetzung des Umfrage-Ergebnisse in africaans
    – Mad wartet erstmal ab, legt sich das kleine schwarze Hollygomadly an und bereitet die Interpretation des Umfrageergebnisses für Dr.Cheffe aus der Sicht einer Arztehegattin
    vor
    @ nasowas schaut staunend zu und fragt sich, machen solchen Umfragen Sinn, wenn sie nicht verstanden werden, und nur Tundrabären daraus Honig saugen können
    @ pampa haut das Ding gleich in die Ecke, was interessiert mich der Rest der Welt, von Politik verstehe ich sowieso nichts, ich verlass mich auf meine gnaz perösnliche EGO-Zahl
    und –
    – Magic lehnt sich heiter und gelassen zurück, blättert entspannt in seinem Erasmus-Bändchen und spielt den Ball weiter zu den Jung-Titonen, die gerade auf den Allemende-Wiesen den Stein der Weisen suchen, diesen aber hat
    – Cheffe Nathan gerade in der Werkstatt, auf das die Berufs-alchimisten das Steinchen kopieren, den Tichy-Town wächst und wächst und wächst, bei der nächsten Kontinentalplattenverschiebung kann die UNO das Umfrage-ergebnisse getrost in die Tonne klopfen, die neue Tektonik weist Tichy-Town als den Nabel der Welt aus, womit es wieder von vorne losgeht: Eysel du bist dran! Nun kneif nur nicht, tibetanischer…
    aber fass dich kurz, die Koa steht kurz vor der Eierlegung°;°

  17. Ich versuche es auf ´s neue eine Antwort zu finden….

    von pedro am 16.10.2009 um 04:53 Uhr: Die UNO hat eine weltweite Umfrage durchgeführt.
    Die Frage lautete:
    “Geben sie uns bitte ihre ehrliche Meinung zur Lösung der Nahrungs-Knappheit im Rest der Welt ab.”
    Die Umfrage stellte sich als Riesenflop heraus:
    In Afrika wussten die Teilnehmer nicht was Nahrung ist.
    Ganz Osteuropa wusste nicht, was ehrlich heißt.
    Westeuropa kannte das Wort Knappheit nicht.
    Die Chinesen wussten nicht, was Meinung ist.
    Der Nahe Osten fragte nach, was denn Lösung bedeute.
    Südamerika kannte den Sinn des Wortes “Bitte” nicht.
    Und in den USA wusste niemand, was der Rest der Welt ist.

    Versuchen Sie sich doch einfach einmal darin das Problem der UNO
    als Ihr Problem anzusehen und zu lösen.

    Versetzen Sie sich in die Position eines Politiker.

  18. @ eyss dich „katastrophal misszuverstehen“ ist eine leichte Übung, von dir verstanden zu werden ist dagegen schon das große Ein-Mal-eins; dich zu verstehen braucht’s neben exzellenten Intergier-und Differenzier-Kenntnissen so etwas wie einen magischen Hammer, um bei dir die Muffe vom Rohr zu trennen oder sagen wir lieber die Karkasse vom Gummi, Unausgewuchteter tibetanischer A.+++++++

  19. @Magic
    Es gibt nicht´s zu verzeihen. Im Gegenteil, ich sage Danke für die Schaffung dieses Begriff´es.

  20. @dtesch prospekt, prospekt, respekt, Berater werden ist nicht schwer, Berater bleiben dafür sehr. Ich gönne dir deine Erfolge von Herzen;-) und beobachte mit Interesse deine Standhaftigkeit, ich habe das Gefühl, du überzeugst mich noch von so manchem, Außer davon missmutig, resigniert und tibetanisch-alles-wissersich den Tichy-Town-Tango zu steppen°;°

  21. @ pedro….den Pedroismus hast mir noch nicht verzeiehn, was°;°
    was die Tichy-Towner Rechteverteilung an Verstand und ähnlichen Geistesgütern betrifft, würde ich die Bewertung schon etwas höher ansetzen. kommt allerdings imer auf den Erfahrungshorizont, die Perspektive, die Interessen und den relativen Value-Am-Markt an!
    Wenn du da in Deutschland Wirtschafts-Magazinemarkt was sehr viel besseres kennst, lass mich bitte nicht dumm sterben…?!
    Na pampabär, alter Kumpel, willst auch mal tüchtig streiten, recht so, lässt deinen eysel halt ungern allein, wenn du mich brauchts bin oben bei den Weibern, den Tresen überlass ich erst mal dir und bürokratenverein…
    eiligst dein Terence Hill*;*
    P.S: celebrity-Dropping als neue Schrittfolge für Schwiegersohn-Torreros und ihre Stiere, grins, hat dich da jemand durchschaut bis tief in die Schiesser-Strapse? O.K. ich hör auf, auf N.Y.C bin ich sehr gespannt, bin zwar schon öfter dort gewesen, aber leider nur in den „Stadteilen“ JFK und La Guardia;-), die Stadt selbst ist terra inkognita

  22. @Pampa
    Mich als Berater zu outen scheint wohl einigen hier schwer auf den Magen geschlagen zu haben. Ich gräme mich deswegen nicht, kann damit gut leben und werde auch, aufgepasst Magic, nicht einknicken. Ja, SAP habe ich auch schon eingeführt..
    Damals im jugendlichen Leichtsinn, hatte ich auch kurz überlegt, als Banker eine Karriere zu starten. Hätte wahrscheinlich auch dort meinen Weg gemacht. Neid, Häme und Missgunst ist in DE leider immer ein ständiger Begleiter, wenn jemand etwas erfolgreicher ist, als die Anderen. Wobei ich dem keine Bedeutung beimesse.

    Gruß
    dtesch

  23. @Bürokratenverein?
    Danke für 15:38 , so brauche ich nicht an Pampa zu Antworten.
    Unterschreibe ich zu 100 %

  24. Anpissen und gehen.
    Hatten wir hier nicht mal – heftig widersprochen –
    das Thema Proletarisierung???

  25. ..wer hat dir pampa-Maultasche denn befohlen du sollst dich an mir vergreifen, Schwiegersohn, protegierter Möchtegernstier, kannst du dir einen Gärtner leisten, dann setz ihm doch einfach ein Hütchen auf und erkläre ihm das Spiel: du spielst hier die große Nummer, weder zu Hause noch andeinem Schreibtisch bewegst du mehr als deine 2 cent. Bevor du dich mit mir anlegst, kotz noch mal flugs bei deinen Studentinnen ab, bei Kindern, gehirnamputierten Apothekern und sonstigem Strandgut magst du ja gut großsprechen, mir aber klingt das eher wie das quieken unterm Teppichklopfer aus der hessisch-fränkischen Oberliga, denn nach scharfsinniger Disputierkunst!:)))) Ich verzeihe dir das, auch so ein großartiger Naturbursche wie du, möchte ab und zu wider den Stachel löcken. Gib nur den weiter den lohnheulenden Celebrity-Dropper.
    Dein magischer alter Kumpel wechselt dir deine paar cents sicher gerne in ein paar Scheinchen, gleich zu gleich gesellt sich gern, oder wie war das? Und Tschüss!

  26. @ Pampa
    Ja, habs ECHT erlebt. Schon 20 Jahre her. Hier würden sie die Herrn vermutlich wegen Körperverletzung verklagen. ~~ Habe doch nie behauptet du plädierst für Verbiegung! – Bereicherung, ja! – Irgendwie scheinst du mich kasatrophal missverstanden zu haben?!?!

  27. @Bürokratenverein, Du kommst mir vor wie ein Rehpinscher, der einen Bernhardiner anbellt. Nichts Konstruktives, nur Hundegeheul und Beinchen heben. Warum sollte ein so Angepisster darauf eingehen? Außerdem wissen alle, wer das schreibt. Das ist irgendwie peinlich, wenn man sich für schlauer als den Rest hält und der Rest das doch merkt und nur den Kopf schüttelt. Den Rest bitte ich kurz um Entschuldigung für die Latriner-Wortwahl, man passt sich dem Niveau manchmal an. Na komm, bell mal zurück Fifi. Nur ein kleiner Tipp, wenn Du beim Bellen zuviel von mir weißt, wird es noch offensichtlicher, dann kannst Du gleich mit Deinem richtigen Synonym unterschreiben.

    @Magic
    Mit Ogilvy & Mather hatte ich zu Studi-Zeiten mal einen Workshop organisiert. Ursprünglich ging es darum in einer Case-Study einen Namen für eine einzuführende Limonade aus Russland strategisch zu branden. Wir einigten uns auf Medved, der Bär. Idee von mir, Übersetzung von einem russischen Kommilitonen (Waffenbruder heißt das ja). Puschhkin-Vodka wurde 1990 von Berentzen erworben und 1994 relaunched, gut Vodka ist etwas anderes als Limonade. http://www.markenmuseum.com/marke_puschkin0.0.html Rammhärter, oder -steiner oder so ähnlich hier GF Deutschland geheißen. Als Belohnung durfte ich mal seinen Porsche fahren. Heute fahren die Werbe-Fuzzis ja wieder Smart, wind of change. Merke: Wenig Anzeigen in der WiWo = knüppelharter Wind in der Werbefuzzi-Branche, gnadenloser Preisdruck, Verdrängungswettbewerb. Es geht ja offenbar wieder bergauf, aber eine zweitlang habe ich mir wirklich Sorgen ob der Dicke des Heftchens gemacht. Wir haben es alle nicht einfach, nur der Rehpinscher Behördenverein? wird immer mitgefüttert, auch wenn alle hungern.

    Ich nähere mich dem Thema Ausländer oder Internationalität? Sorry, da kann ich nur den Kopf schütteln. Erzähle halt mal was über Deine internationalen Projekte bei AIESEC. Einen NC zu organisieren blutet doch das Fundraising-Potenzial der ganzen Gegend aus. Genau deswegen hatte ich mal unsere Präsidentin ersetzen lassen, aber ich verstehe ja nichts von Politik. Du weißt ja frei nach FJS, es war mir egal, wer unter mir Präsidentin war, mit einer kleinen Einschränkung: Solange sie mir nicht in die Quere kam. Denkbar dämlich das Mädchen, wenn ich schon weiß, dass einer den Vorstand dominiert, der beste Freund vom Ex-Präsidenten ist, über 30% der Mitarbeiter des LCs direkt kontrolliert, werde ich bei einer Vertrauensabstimmung mit gut 80% nach Gobi versendet. Die 20% kamen vermutlich aus ein paar Verstreuten und dem Marketing, darin kam sie sich gut vor. Als sie dann schmollend ging, habe halt ich das alljährliche Projekt veranstaltet. Labern kann ich auch 😉 Präsident wollte ich aber nicht werden, das hat dann eines meiner Mädchen aus dem Ressort übernommen. Die wusste ihre Position als Präsidentin unter mir besser einzuschätzen. Sieht ja gut im CV aus. Blöd nur, wenn du im AC auf einen triffst der sich auskennt und da mal bezüglich Authentizität nachhakt. Wer das nur vordergründig betreibt ohne die Grundüberzeugung zu haben, eine derart weltweit vernetzte Organisation als Chance für internationale Projekte zu begreifen, hat bei mir zumindest Erklärungsbedarf. Oh, bei AIESEC war ich auch, erzählen Sie mal. Dann geht das Kreuzverhör los Magic. Natürlich ist es legitim Kontakt zur lokalen Wirtschaft zu suchen und etwas für den CV zu tun, das sollte man dann aber auch ehrlich sagen, sonst werde ich äußerst ungemütlich. 😉

    Integration sei etwas für die besten Köpfe? Wo lebst Du? Integration ist etwas, das jeden von uns betrifft, das kannst du doch nicht delegieren. Soll ich Ali sagen, Moment mal, da muss ich erst einen Bürokratenhansel aus irgendeinem Ausschuss fragen, bevor wir zwei ein Bier oder Ayran trinken gehen? Genau diesen Denken, was geht mich das an, führt ja gerade dazu, dass es Probleme gibt.

    Wo soll ich denn den Antrag stellen, mit Ali einen heben zu gehen? http://www.youtube.com/watch?v=MJbn5BtAEoc&feature=related … so wird das bestimmt was. Daran hat sich die letzten 40 Jahre nichts geändert, falsch, es ist noch viel schlimmer geworden. Dein Liebling würde sagen, der Staat ist nicht Lösung, sondern Teil des Problems. Die Verschiebung von Problemen ins staatliche Nirvana löst nichts. Ich habe Dich nicht um eine Beurteilung der Länge meiner Beiträge gebeten, sondern um Deine Erfahrung und Einschätzung der Lage.

    Thanksgoditsfriday, da kann man in NYC ganz gut essen gehen …

    … @Magic
    Zu NYC schreibe ich Dir noch was. Sorry, dauert noch, geht jetzt leider nicht. Wie lange hast Du denn Zeit und wann soll es losgehen? Vermutlich kennst Du Dich ja aus, vermutlich kennt sich Deine Schwester noch viel besser aus, aber vielleicht kann ich ja die ein oder andere Idee beisteuern. The City never sleeps, würde noch eine Woche durch Maine dranhängen, aber nachher mehr …

    Täusche Dich nicht, Dein Tundramedved, aber nenn mich ruhig weiter Pampastier, daran habe ich mich schon so schön gewöhnt.

  28. @Eysel: Ich wollte Dir auch nicht widersprechen oder hatte das Gefühl, Du wolltest mir widersprechen. Auch wenn ich da kein Profi bin, das Thema polyglott interessiert mich einfach sehr. Warst Du schon mal in der Türkei in einem einheimischen Hamam dort? Ich kann Dir sagen, that separates the men from the boys. Wusste gar nicht, was alles in meinem Body krachen kann, bevor mich der Typ mit den Schaufelbagger-Händen ohne Rücksicht auf Verluste schrubbte und massierte. Nachher fühlte ich mich aber wie ein Baby. Vorher habe ich aber noch sechs Türken und zwei Holländer fertig gemacht. Die fangen mit der Schaum-Massage erst an, wenn der letzte in der Aufwärmphase aus dem Hamam kriecht. Als ich fertig mit Aufweichen war, waren die Holländer schon wieder kalt, die Mädchen, dann kam der Türke und es ging wieder ab auf den heißen Stein und zur Sache… zum Schluss war ich aber wirklich blau im Kopf. Bist Du Dir sicher, dass Du Hamam kennst, oder meinst Du die Kinderveranstaltungen hier oder drüben in den Touristen-Bunkern? 😉

    Ne, ich plädiere doch nicht dafür, dass sich jemand verbiegt. Aber es gibt wie immer im Leben etwas zu verdienen und zu verlieren. Am einfachsten ist es noch bei Gastronomie. Manches ist doch lecker, ich mag Tiere, heiß und fettig, ich esse alles, was ein Gesicht hat ;-), aber auch bei anderen Dingen im Leben kann man viel lernen. Beispielsweise schätze ich amerikanische und britische Firmenkultur sehr, es würde zu weit führen. Ich mag aber auch deutsche Küche, bayrischen Schweinebraten und rheinischen Sauerbraten, Weißbier und Kölsch, viel lieber aber ein Helles, am besten Festbier, auch Austern oder Sushi, bunt. Mein alter Herr mag vieles davon nicht. Unterliege nicht dem Trugschluss, man könne DIE DEUTSCHE KULTUR bewahren, sie wird ständig angereichert und verändert, ändert sich – auch zum Positiven.

    Ich kann meine Wurzeln bewahren und trotzdem Neues aufnehmen, das ist kein entweder oder, sondern ein KAIZEN oder KVP, ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess. Aber das weißt Du ja … wer aufhört besser zu werden, hört auf gut zu sein. Frage Deinen Berater dtesch 😉 … aber lasse Dir nichts Wartungsintensives verkaufen, dann wird es teuer später. Dtesch, das Fass machst Du auf, aber ich glaube dieses Bedürfnis empfindest Du nicht. ;-))) Hat schon mal jemand SAP eingeführt? Wow!

    Nicht nur alphabetisch kommen hinter den Superoberabzockern Banker (Zamir TM), Bau(fehlerproduzenten) (Pampa TM) die Berater. Berlin, Bonus, Bossredakteur …. B, wie bezahlen. Bentley, Bugatti Veyron, B klingt irgendwie teuer, fragt Babs und Bobs mal. Reichstagsgebäude, Richemont, Rolex, Rolls Royce … billig klingt R auch nicht. Organisation und Planung nennt man ja auch auf Badensisch Business-Analysis, oder btesch? 😉

  29. @Magic
    Wenn Sie mich kritisieren habe ich eine Bitte an Sie.:
    Benennen Sie doch meine Beiträge als PEDROISMUS, ich finde das so turbogeil.
    Gilt auch für alle anderen.
    DANKE DANKE IM VORAUS

  30. @Magic
    Ich bin nicht Klug und auch nicht Schlau, obwohl Deine Reaktion mich Ehrt, glaube ich, ich habe Deinen Verstand angeregt, so vorhanden.
    Es gibt schon genug Menschen mit hervorragendem Wissen und Verstand.(leider in der regel nich eingeschaltet, wie hier ständig zu lesen ist)

  31. apropos Gesundheitspolitik: pedro, heute morgen wird die sächsische Gesundheitsministerin zitiert mit dem Vorschlag: auch Kassenpatienten sollten in Zukunft ihr Arztrechnungen abzeichnen, bevor die Kasse regilert. Was hälst du dadavon?
    So auf den ersten Blick könnte ich dem etwas abgewinnen …

  32. ..vielleicht würde es auch reichen, wenn sich solche Schlaumeier, wie du einen hier penetrant gibst, verp.. würden, Apothekerle, tibetanisches Hänschen Krampf;-) ..gibt es hier vielleicht mal irgendwas über das du nicht deinen Kötel auskippst!?
    Was das Hütchenspiel betrifft, scheint mir das Koalitionsbemühen in die Richtung zu gehen: unter jedes Hütchen ein paar Schrumpf-küglein bei gleich bleibender Hütchengröße garniert mit virtous kreisenden Handbewegungen…;-)

  33. @Eysel
    Menschheit lebt durch den Streit und entwickelt sich doch dadurch weiter, weshalb ein zumachen der Bude nicht gut ist.

  34. @Eysel
    Versuchen Sie sich doch einfach einmal darin das Problem der UNO
    als Ihr Problem anzusehen und zu lösen.
    Oder helfen Sie mir bei der Vorstellung …ich bin Gesundheitsberater
    mit einer gewissen Anzahl Kunden und berate alle meine Kunden echt TOP so das eine schnelle Gesundheit eintritt.
    Bin ich da nicht baldigst Arbeitslos.
    Wo fängt der Betrug an bei der Beratung wenn ein Eigeninteresse im Spiele ist.