Präsident der Herzen

Er ist ein Rockstar ohne Drogenproblem, ein Präsident der Herzen, der die Grenzen des Machbaren außer Kraft setzen kann, ein Wunderheiler der Wall Street mit unbegrenztem Kredit und einer, der die Machtblöcke der Welt entwaffnet wie einst Michail Gorbatschow. Selbst abgebrühte Berufszyniker wie Hauptstadtkorrespondenten fotografieren gerührt wenigstens seine Air Force One, wenn sie IHN schon nicht zu Gesicht bekommen – das Flugzeug gewandelt zu einer Ikone des Guten, als habe allein Obamas Sitzfleisch das fliegende Hauptquartier von George W. Bush im Krieg gegen die Achse des Bösen in eine Friedenstaube verwandelt.

Bewegt sie sich wirklich, diese Welt, angetrieben durch visionäre Reden? Bislang sieht es nicht so aus. Ausgerechnet in die hoffnungsvolle Prager Rede von der atomwaffenfreien Welt hinein platzte die Langstreckenrakete aus Nordkorea – Erinnerung daran, dass das Böse, einmal in die Welt eingeführt, sich nicht so einfach austreiben lässt.
Der Iran reagierte auf Obamas Zugeständnisse zur Fortsetzung seines Atomprogramms nicht zutraulich, sondern mit der Verurteilung einer Journalistin und erneuter Hasspredigt gegen Israel – die Mullahs wirken charmeresistent. Kuba darf sich auf eine Lockerung der Sanktionen freuen – bislang ist aber nicht bekannt, dass die ebenso vergreisten wie grausamen Comandantes von Havanna nur einen der vielen politischen Häftlinge hätten laufen lassen.

Auch Europa gibt sich bockig: Nicht einen zusätzlichen Soldaten für Afghanistan und keinen Euro für neue Konjunkturprogramme ließen sich Angela Merkel und Nicolas Sarkozy herausleiern, die beide merklich kühl im Umgang mit Obama wirken.

Aber man darf nicht zu schnell urteilen – es sind ja auch erst 100 Tage. In der Wirtschaftspolitik lassen sich mit einigem guten Willen erste positive Anzeichen herauslesen: Der Absturz der US-Wirtschaft scheint gebremst, die Kettenreaktion der US-Bankenzusammenbrüche gestoppt.
Doch ein richtiger Aufschwung sieht anders aus, und die Kosten des Konjunkturprogramms werden verdrängt. Mit über 200 Milliarden Dollar für Sozial-Hilfen lassen sich schnell neue Freunde finden – dafür aber treibt Obama den Staatshaushalt der USA noch weit tiefer in den Morast dauerhafter Verschuldung.

Gerade aber an der Wirtschaftspolitik wird der Erfolg Obamas gemessen werden – schließlich hat er auf dem G20-Gipfel in London die Verantwortung für die derzeitige Weltwirtschaftskrise übernommen. Der Weg aus der Krise ist sein Erfolg – oder Misserfolg (siehe Seite 20). Jenseits der Zahlen mit den vielen Nullen wird sich zeigen, ob Wirtschaftspolitik, wie häufig so dahingesagt wird, wirklich zu 50 Prozent Psychologie ist: Meisterschaft in der kollektiven Autosuggestion hat er bewiesen, jetzt muss diese nur noch bilanzwirksam werden.

Wird also der wanderpredigende Gutmensch an den Realitäten der Machtpolitik scheitern, wie viele Kritiker der klassischen Politik erwarten? Sie sollten nicht vergessen, dass Obama zuallererst Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ist, der einzigen real existierenden Supermacht; und dass er bereit ist, dieses Arsenal der Macht auch einzusetzen. Er weiß aber, dass allein mit Bajonetten sich die Völker der Welt auch nicht regieren lassen. Die Empathie der Menschen jedoch wird ein umso mächtigerer Faktor der Weltpolitik, wie mit den modernen Medien schrittweise ein globales Bewusstsein entsteht. Nicht nur Interessen, auch die Hoffnungen und Träume der Menschen bewegen Staaten. Hier hat Obama die USA aus der Konfrontation herausgeführt – und zum Gesprächspartner verwandelt. Die Informationsgesellschaft könnte unverrückbare Fronten der Macht- und Interessenspolitik auflockern.

Yes, he can.

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Alle Kommentare [344]

  1. Unglaublich, aber wahr Gott ist immer großartig. Nach mehreren Ablehnungen meiner Anwendung durch die Bank, erhielt ich einen Kredit durch eine sehr nette

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  3. Was mich bei Obama überrascht hat, war, dass er die Bank-Manager im Amt ließ. Ich dachte, dass er die Nieten alle rauswirft. Die haben doch den Karren in den Dreck gefahren. Obama gab ihnen zudem Milliarden aus der Staatskasse.

  4. na war kein dummer zahnarzt oder so. gehört zur münchner high-society. und das haus wurde einzeln zerlegt. namen nenne ich nicht. ist wirklich ein top-haus. toll saniert. hatte mal überlegt, ob ich da einziehe. als mieterin. mir wohnen da aber zuviele wg-s drin. die können sich die preise leisten. immer geteilt. und die wohnungen wären für mich jetzt auch zu groß. ob sich das für die eigentümer lohnt weiss ich nicht.

    und ich hatte keine gnade. das objekt hat 240 m². 🙂

  5. Haste gesehen, das Mädchen im Video-Clip trägt weder Schuhe noch hätte es eine Handtasche dabei. Eigentlich ist sie kaum angezogen, aber nicht nackt, so primitiv sind wir dann auch wieder nicht. So eine muss Mann nicht zweimal sehen, wenn wir Männchen ehrlich sind und an unsere biologische Aufgabe denken, was für ein Vesuv, den wollen wir mal ausbrechen sehen … Den Film würde ich mir schon mal ansehen. Zumal die Handlung nicht chronologisch abgeht, muss frau/mann (ich hasse das Wort man) den wirklich zweimal sehen. Den kannste Dir auch zehnmal ansehen, bitter böser, tiefschwarzer Humor, wenn Dir so was gefällt und richtig gute Musik. Wurde für sieben Oscars nominiert, will Dir aber nicht zu viel erzählen und damit des Spaßes berauben …

    (Was es nicht alles gibt, Vorsicht, für wirklich knallharte Naturen aus bayerisches Gefilden (FSK 120): http://www.youtube.com/watch?v=OIownZWFwN8 ) (Wobei wir gerade so schön unter uns sind, Klausemann, ein Unterfranke zieht nach Schalke ins Revier, vielleicht verstehst Du so ja Icemänner besser, denk an die Medizinbälle …;-) es gibt gewisse kulturelle Unterschiede in unserem wunderbaren Land)

    Ein kleiner Original-Appetizer … http://www.youtube.com/watch?v=zoUEMZnibS8

    Gewerbeimmobilien … hm, habe ich Bauträgergeschäft, HRE oder dummer, „steuersparender“ Zahnarzt gehört? Nach 20 Jahren kann ich Dir ja mal sagen, wie die Kreditpolitik damals in der Blauen aussah: Keine Finanzierung von Boutiquen (Modell gelangweilte Ehefrau sucht Beschäftigung, kennt sich bestens mutmaßlich in Klamotten, Handtaschen und Schuhen aus) und von Gaststätten oder Hotels. Letztere müssen erst Minimum zweimal pleite gegangen sein, bevor das überhaupt Aussicht auf Erfolg hat und wir uns das zunächst mal ansehen, was noch lange nicht heißt, dass wir es auch finanzieren. Wie gesagt vor 20 Jahren bei KMUs. Bei der Bay. Hypo hingegen hieß es, no risk no fun, Umsatz ist alles, die Bay. Vereinsbank war etwas vorsichtiger, aber auch kein Kind von Traurigkeit. Deren Kreditportfolien und das Fristentransformationsrad Depfa kombiniert heißt heute HRE. Mich würde ja nur mal interessieren, was Flowers sich dachte, was er da kauft, dämlich ist er eigentlich nicht. Mann muss auch verlieren können …

    Nachfragetheorie ist der Teil der global Theory von Johnny Keynes, auf den sich Oskar immer bezieht, der stammt aus dem 19. Jahrhundert und könnte von Charly und Jenny sein. „Autos kaufen keine Autos“. Seine Angeheiratete bessere Hälfte ist ja auch 4er-VWLerin und ob sie ganz normal ist, darüber ließe sich streiten. Ich nehme mal an, dass sich die Linke nicht über dieses subversive Pferd freut. Greg (Gysi) kaufe ich es noch einigermaßen ab, aber Oskar? … da trommelt mir das Blech.

    Altes Forum ist hier, der Boss macht ja jede Woche ein neues auf. Da dort potenzielle Neuankömmlinge eher zu erwarten sind, halte ich mich da meistens erst mal bewusst zurück. Mit mir muss man ja auch erst mal umgehen können, nicht wahr? 😉 Ist wie am Arbeitsmarkt, je höher die Mauern, umso schwieriger wird es für Außenstehende da hinein zu kommen. Aber wir wollen ja frisches Blut und neue Gehirnwendungen, auch wenn der soziale Kitt irgendwie dazugehört.

    Bled samma ned, das verbindet uns ja alle, aber doch heterogen (und auch das ist gut so), kurzum: interessant, sexy, nicht wahr?

    Ach ja, bei 1300 Kaltmiete, würde ich mal folgende Rechnung als Angebot unterbreiten: !300*12*(KGV)8 = TEUR 124,8, weil Sie es sind, unter Freunden, K125. Es herrscht Asset-Preis-Deflation Kleines, sei unbarmherzig. Natürlich ziehst Du in Erwägung umzuziehen, weil 1300 ja viel zu teuer sind … Keine Gnade, wir sind ja nicht von der Caritas. Sei gierig und eiskalt, wenn die anderen ängstlich sind … Musst ja nicht kaufen wollen, um eventuell billiger zu mieten, oder?

    Dein Stierchen

  6. pampastierchen: na da habe ich dich mal wieder völlig falsch eingeschätzt. wirklich. aber das gehörte mal wieder zu meinen tests. sozusagen zu den bedürfnisfragen. mein bayrischer gewerbevermieter hat das in hocheuphorie der wendezeit nicht beachtet. 1 million-objekt gekauft. 5 jahre leerstand und jetzt monatliche kaltmiete von 1300 €. und der staat ist jetzt nicht mal mehr so nett und belohnt das steuerlich. da muss man schon klagen. so als gebeutelter mittelstand. nein ich bin auch nicht von der caritas. verkaufen wollte er für 230 000 €. weisste wie in berlin restaurants verkauft werden müssen. nach umsatz. 🙂 und dann will man uns heute einreden wir brauchen unbedingt wohneigentum.

    und der rote dusty. klasse. und mit dem blau. also meine lieblingsfarbe. 🙂

    also die musik kenne ich. müsste ich doch auch den film kennen? aber vielleicht haste recht. müsste ich dann 2x sehen. ist vielleicht wie bei den männern. einmal gesehen reicht auch nicht, das frau sich den namen merkt. 🙂
    was meinste mit nachfrage-murx? und wo ist das alte forum?

  7. Darf ich es Dir mal in meiner Sprache etwas sagen nasowas? Also nicht gekauft habe ich, weil ich Top-Down nicht überzeugt war. Weder vom Standort Berlin, noch von der Regulierung, sprich unserem richterlichen Mietrecht. Muss ich ja einkalkulieren, wenn ich wieder weiterziehe. Bottom-Up hätte mich der KKP überzeugt, vergleichsweise. Wäre auch nicht so dämlich gewesen, frage Klausemann nach den Wellen und mich nach den Picks, dann dürfte das einigermaßen zu Performance führen. Beide Einschätzungen gehören zum Alpha. Wenn wir es dann noch derivat abbilden, haben wir den Iceman an Board, ob short oder long weiß ich nicht. Sollte es Dir kalt werden, lege ich Dir eine Decke um die Schultern.

    Insgesamt betrachtet macht es für mich nur Sinn, Immobilien zu erwerben, in denen ich selber wohne und alt werden möchte. Ob das Bayern sein wird oder Köln, mal sehen. Jedenfalls nicht Berlin oder FFM. Kannste ja mal versuchen dem Mieterbund (dessen Mitglied und Maulwurf ich bin) zu verklickern, apropos Mietrecht. Ich bin nicht von der Caritas, wenn es ums Geschäft geht.

    Ossi-Tussi? Du meinst, Mann könne das nur sehen? Da liegst Du falsch, ebenso wie mit der Nachfrage-Theorie aus dem 19. Jahrhundert, also dem von Charly und Jenny Murx. Aber Du bist ja ebenso wenig lesbisch wie ich schwul wäre, Beste Voraussetzungen für geistigen Sex, wenn ich das (Chef, wir haben uns schon beschnuppert) so sagen darf.

    Kennst Du eigentlich Pulp Fiction? Genialer Film, zumindest für Mädels aus Deiner geistigen Gewichtsklasse natürlich auch unser Mad Mädchen. Muss frau eventuell zweimal sehen, aber ich glaube, Du wirst ihn lieben. Eins, zwo, drei …vier, ein Liedchen

    Eigentlich bezeichnenderweise von Dusty, aber hört selbst …

    http://www.youtube.com/watch?hl=de&v=TBH8o8XXnVM&gl=DE

    Der link (Spiegel) war klasse Mad. Natürlich geht es prinzipiell um Arterhaltung (F…..) und Selbsterhaltung (Fressen und Saufen), darf man soweit das Visier öffnen? Ich meine ja, zumindest im alten Forum.

    Euer Stierchen

    Dusty hat übrigens rote Haare, außer Ketschup sage ich nichts, aber wie ich sehe nasowas: Ihr wisst, was ich meine. ;-)))

  8. @pampasstierchen: na und warum haste nicht am kollwitzplatz gekauft? woanders lohnt sich fast nicht mehr zu kaufen. aber kkp ist sichere geldanlage. außerdem wechseln da die mieter nur alle 5 jahre. na ja eine freundin wohnt dort. sie überlegt immer ob sie wegzieht. aber die hat noch einen alten mietvertrag. und die wohnungen in ihrem haus kosten jetzt das 6fache von ihrer miete. da verbucht der hausbesitzer ihre „sozialmiete“ in der portokasse. zumal es ja nicht schlecht ist, wenn ein ossi noch im haus wohnt. erhöht das soziale klima unter den mietern. 🙂 ein haus ist noch alternativ dort. wurde nach der wende von künstlern gekauft und ausgebaut. gleich neben dem restaurant in dem bill clinton essen war. erhöhte den exotischen reiz. nur so zum plaudern.
    pampasstierchen: cafe einstein und lästern? muss nicht sein. habe ich alles schon durch. mich reizt eigentlich nur noch ein empfang bei ackermann. kannste das nicht organisieren? ich kann mich auch benehmen und gehe garantiert nicht als ost-tussi durch. 🙂
    und ausnahmsweise 🙂 war die behauptung ernst gemeint. 1990 stand eine überproduktionskrise (laut wellen vor tür). die einführung der währungsreform har diese um 2 jahre hinausgezögert. der staat konnte das schön kaschieren. war ja alles für die brüder und schwestern aus dem osten. wir waren die dankbaren (und das meine ich ernst) für die für uns neuen produkte. z.B. ich halte nach wie vor den geschirrspüler für die beste errungenschaft des kapitalismus (bloss blöd, dass dieser 17 jahre gehalten hat). zu den vopos. vielleicht sind sie noch nicht so alt und beziehen keine rente. und ich sage nur gelernt ist gelernt. sind bestimmt keine weicheier und sind jetzt wieder auf terroristenjagd.
    und ketschup mein lieber war auch magelware. wird aber auch im westen gegessen. buhlst du eigentlich auch das weiche aus der schrippe um in das loch marmelade zu schippen. habe ich am frühstückstisch in frankfurt erlebt. mir ist fast mein teil vor lachen im halse steckengeblieben. westschrippen sind doch schon voller luftlöcher. 🙂

  9. @Pampa:
    „Wir brauchen keine Offshore-Inseln, ein Blick Richtung Benelux oder Irland reicht.“

    Oh, das wollten weder ich noch Obama gesagt haben 🙂

    Interessanterweise sind die irischen Zeitung und Blogs voll auf das Thema eingestiegen so wie die gewisse Indianer auf die Kavallerie von Captain Steinbrück. In den betreffenden Ländern wurde das schon richtig verstanden.

    Ich kann mir durchaus vorstellen, dass wir eine gewisse Harmonisierung der Steuersätze bekommen, vielleicht Bänder wie bei der Mehrwertsteuer in Europa. Dann zahlen Unternehmen weltweit ähnliche Sätze und der reine Geld Tourismus verlangsamt sich.

    Anders sind die Regulierungsziele der G20 auch nicht zu schaffen. Denn solange ich stark unterschiedliche Systeme habe, bekomme ich immer solche Fälle wie der Depfa, die theoretisch eine langweilige Pfandbriefbank war. Die aber nicht nach Irland gegangen ist, weil das Gras grüner und das Guinness näher ist.

  10. Hasde ja recht Pampa.
    Bin ne faule sAU :::ÄH::: Eber :::
    ::: der Entsprechung wegen …
    Nie richtig tippen gelernt ….

  11. Ah, so wird mir das klarer Eysel. Aber, um auf die Kommunikation zurück zu kommen, Du kannst mir gerne auf Finnisch oder Ungarisch etwas erklären, ich werde es nicht verstehen, das gelobe ich. Sprich irgendwie ist es schon die Aufgabe des Senders, dem Empfänger etwas verständlich zu verdeutlichen.

    Ansonsten d’accord.

  12. Liebe nasowas,

    meiner einer wohnte schon einmal in Berlin, wenn auch nicht lange und ist auch schon länger her. Faszinierend fand ich damals die Terrasse des Hotels Honigmond in der Borsigstraße. Dort konnte man schön bewundern, wie sich Berlin und Deutschland gerade änderten. Teilweise wurden Häuser bunt renoviert, zum Teil auch abgerissen und Neues entstand, zum Teil aber standen noch die grauen Bauten aus der „guten alten Zeit“. Ironie der Geschichte, am Käthe-Kollwitz-Platz in Prenzl-Berg hätte ich mir fast mal eine Wohnung gekauft. Früher glaube ich, waren da die Alternativen der DDR beheimatet, dann kamen die Schwaben, Wilderer oder Boni-Bürscherl und kauften das nach und nach auf. Verstehe mich nicht falsch, ich will Dir Berlin nicht erklären, das kannst Du sicher deutlich besser, nur Eindrücke eines Externen bzw. vorrübergehenden Imis schildern. Wir wollten doch quatschen, oder?

    Als die Abstimmung über die Hauptstadt anstand, war ich zufällig in Bonn und beobachtete, wie die Leute weinten. Pendel hieß das Lokal und ich überlegte mir noch, ob man wirklich so traurig sein sollte. Der Regierungstross samt Anhang (die Flöhe im Pelz, hallowach Chef?;-)) zog nach Berlin und damit auch Kapital. Was passiert, wenn Kapital schlagartig kommt, sieht man ja in Mitte, noch deutlicher am Potsdamer Platz. Der ist so was von hässlich gemacht, unglaublich. Eine einzige Betonwüste, da wurde jedes Blümchen asphaltiert.

    Beim Pariser Platz oder den Hackeschen Höfen wurde das viel besser gemacht, auch wenn ich den Zustand vorher nicht kenne. Im U-Bahn-System spürt man noch immer die ehemalige Teilung der Stadt, wenn man von Ost nach West will, oder umgekehrt. Natürlich ist unsere Kapitale Deine, nicht meine, Heimat. Ich kenne mich nur ein bisschen im Stadtkern rund um Mitte oder dem Ku’damm aus. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass dort vergleichbar genau das passierte, wie in Bibione oder Benidorm, es wächst nicht „natürlich“, sondern explodiert. Das ist selten gesund, das plötzliche Interesse und damit Besuch des Kapitals. Das ist imho überall so auf der Erde, man kann digitale Kapitalströme sehen.

    Wir können uns ja mal im Cafe Einstein treffen und gemeinsam lästern, meinetwegen Du von „links“, ich von „rechts“, als wäre der Kopf nicht rund und zum Denken da. Lagerkoller. ;-)))

    Übrigens aus meiner Sicht eines der gravierenden Probleme der Ossis (inkl. West-Berlin). Die Produktivität lag bei vielleicht 30% der Wessis, es wurde kein Kapitalstock aufgebaut. Du hast mal angemerkt, der Osten hätte den Westen gerettet, war das einer Deiner Tests? Jedenfalls wurde das Lohnniveau schlagartig auf rund 80% des Westniveaus angehoben, das kann bei der Produktivität nicht gut gehen und führt zu massiver Arbeitslosigkeit. Zwar bin ich kein Spezialist der volkswirtschaftlichen Finanzwissenschaft, aber das ist ja offensichtlich. Zu allem Überfluss haben wir Euch unvorbereitet noch unsere Regulierungshydra TÜV auf den Hals gehetzt. Amen. Wie auch immer, natürlich ging alles viel zu schnell, aber wir haben gemeinsam in einem Quickie die historische Chance ergriffen. Kann es sein, dass der Zaun, den Du angesprochen hast, eigentlich Kapital heißt?

    Aber wie gesagt, An- nicht Einsichten eines Externen.

    Ach ja, auf meiner Abiturfahrt mit 17 wurde ich von einem VoPo beim Grenzübergang gefilzt, als wäre ich ein Terrorist. Die Einreise in die DDR (also Ost-Berlin, da waren die anderen meines Kollegs einen Tag) wurde mir verweigert, weil mich ein anderer VoPo angeblich aufgrund des Reisepassbildes nicht erkennen konnte, der in Hof konnte das noch. Personalausweis (neuer) und Führerschein (Moped) akzeptierte er nicht, weil keine offiziell abgesegneten Dokumente. Ja, ich war schon immer so „herzlos“, stets bekennender Kapitalist. Aber ich wollte doch nichts klauen. Die Rente der beiden Idioten bezahle ich heute. Da kannst Du mal sehen, welche Streiche uns das Leben spielt. Besuche im Urlaub doch mal Deine Söhne, ich nehme an raus aus der Zone, klar muss frau sich als Grenzgänger etwas herantasten, öffne das Visier.

    Ich könnte Dir noch was von der geflohenen Mandy aus Zentralsachsen erzählen, aber das ist nicht ganz jugendfrei (FSK18), gehört wohl nicht hier hin. Bezaubernd fand ich aber, dass mädchen zum Frühstück Toast mit Ketchup isst. Fremdsprachen und andere Kultur lernt Mann am besten im Bett … ;-))) Schon gut, das meinte ich aber mit offenem Visier, nicht Pseudonyme, das sehen wir zwei ja ähnlich.

    Dein Stierchen

  13. @ Pampa,
    Ringparabel ist jawohl ungegoogelt klar.
    Der dritte Lösungsweg als gedankliches Vorbild..
    Vergiss es, sonst kommt Klaus wieder.~
    Ha, im Süden wird anders diskutiert als im Norden?
    Welche Erkenntnis!~
    Ganz nebenbei geht’s nicht sosehr ums „herziehen“ sondern darum, dass „Medien“ sich der Konsquenzen ihres Treibens STAATSTRAGEND bewusster werden. Wenn man wohlwollend ist, sind bei der „pandemischen Schweinerei?“ sogar ein paar Ansätze zu erkennen.

  14. Her Gregoryness,

    natürlich möchte ich Dich nicht Deiner jugendlichen Illusionen berauben, aber kennst Du z.B. Wörter wie Finance N.V. oder Coordination Center? Im Regelfall sitzen da zwei Mann und machen ein Viertel vom Unternehmensergebnis aus. Wir brauchen keine Offshore-Inseln, ein Blick Richtung Benelux oder Irland reicht.

    Her Eyselness,

    Deine rätselhaften Ausführungen in allen Ehren, aber ich kann schlichtweg nicht den ganzen Tag alles googeln. Auch mich limitiert die Zeit. Sag es halt mal in Deinen, nicht Lessings Worten, ich gebe zu, sonst kapiere ich es nicht.

    Her Magesticness,

    Struktur statt Konjunktur, lass Dir ein virtuelles Küsschen geben. Du möchtest über Medien herziehen, vorzugsweise über welche, die vielleicht seit über einem Jahr über Banker und ihre Verantwortung herziehen, hervorragend! Ich wüsste noch ein undomestiziertes, unkonventionelles Grautier mit fünf Buchstaben, das wir an unserer Seite hätten … ;-)))

    Kulturelle Unterschiede sind nun mal das Salz in der Suppe und an manchem bayrischem Stammtisch wird nun mal anders diskutiert, als in Trier, Düsseldorf, Köln, Berlin, Hintersüdwestsachsen , … Was ist wichtiger als wie, und mir gefällt es nun mal gar nicht, wenn alle über einen herfallen. Typen und Charaktere … ich mag Typen.

  15. @ Greg
    Stimmt, klar.
    Wollte ja nur die Grenzen der \“Regulierbarkeit\“ aufzeigen.
    Du kennst doch mein \“Steckenpferd\“ gut genug …
    Der Vorschlag \“globale Mindestbesteuerung\“ ist ja auch gut.
    Hat aber – in den Augen von Träumern – den Systemfehler, der nicht vorhandenen \“Einzelfallgerchtigkeit\“. Wäre \“gefundenes Fressen\“ ( in D ) für unsere Gerechtigkeitfanatiker…

  16. ..wie ich sehe seid ihr aufs Stichwort unverzüglich konstruktiv am Werke, so soll es sein, seid versichert, ich weiss mit soviel At´tributierung verantwortbewusst zurückhaltend umzugehen, wir sind ja nicht nur zum Spass hier, @Greg: wir wären als Team nicht die ersten, denen es in der virtuellen Welt gelingt durch Hartnäckigkeit, Imagination, Fleiss und Phantasie Werte zu begründen und zu schöpfen, solange unsere Gulaschkanone anfüttert, wir uns wie die jungen Welpen draufstürzen, Eysel, als Präsident der Herzen und ich(an schwachen Tagen ganz unprosaisch) uns am liebsten am Allerwertesten … und du, Greg, die Mädels, unser Folterkundler Klaus gemeinsam mit des Stieres SternenStaub im wiwo-Schatten das Niveau hochhaltet, gelegentliche Gäste in Lolas rotem Ochsen ein paar Wortrunden schmeissen, sind wir doch summa auf einem wunderbaren bemerkenswerten Weg, es sei denn Zamir fällt nicht rückholbar ins Leid, ins ganz große…
    Ran an die Arbeit Kolleschen, nur der Tod ist umsonst und der kostet das Leben, und das Leben ist doch soooo schön, nicht war?

  17. @Eysel:
    „die Steuergesetzgebung hat die Möglichkeit GESCHAFFEN, foreign income steuerschonend zu parken“

    Jein, das Ziel war, eine Doppelbesteuerung zu vermeiden, damit die Zentrale nicht für die Gewinne der Dependance nochmal zur Kasse gebeten wird.

    Wenn Unternehmen das aber ausnutzen und Gewinne und Verluste global so verteilen, wie es steuerlich optimal ist, dann widerspricht das dem ursprünglichen Gedanken. Die Unternehmen haben getrickst, also kommt jetzt die Reaktion.

    Interessant ist die Frage, ob sich daraus so eine Art Mindestbesteuerung entwickelt, damit der Steuerwettbewerb zwischen den Ländern gedämpft wird.

    Wegen der Finanzkrise steht die amerikanische Staatskasse bei den internationalen Gewinnen sowieso vor ganz anderen Problemen, schreibt ZeroHedge:

    „Perhaps one point that would have been worth mentioning is the staggering amount of Net Operating Loss Carryforwards which US companies have managed to accumulate over the past year due to the massive drop in GAAP earnings. Thanks to existing accounting rules, it is fairly certain that companies will be able to take advantage of these and not pay any taxes not only in Switzerland, but in the US (both federal and state) for the next 10-15 years.“
    http://zerohedge.blogspot.com/2009/05/populism-de-jour-pillage-tax-cheats.html

  18. „Fürst“ und profaner „Job“ das passt nicht zusammen!
    Er „sonnt“ sich im Lichte der Bewunderung …. ;-)))))))
    Das „reicht“ als Beschäftigung….

  19. @magic:
    „TiTos Poet Laureate“

    Artist in residence?

    TiTo Turmdichter?

    Wenn wir so weitermachen, schaffen wir hier unser eigenes Job-Wunder und bekommen Vollbeschäftigung auf Lebenszeit :-))

  20. Würde das gute alte deutsche Wort „Fürst“
    deinen Stand unangemessen herabwürdigen????

  21. Eysel, du tust dich ja erkennbar schwer, deine Gefülhe mir gegenüber angemessen ehrerbietig in drittverständliche Worte zu fassen. Deswegen, darf ich behilflich sein?
    Ernenne mich doch simpel zu „TiTos Poet Laureate“, selbstver-ständlich im römisch-angelsächsischen Sinne, bitte, bitte sei so gut!
    …o.k. schon gut, nicht auf Lebenszeit, aber für 10 Jahre…*#*

  22. Na Pamps,
    dann therapier mich mal schön …. 😉 viel Spass dabei! Hoffentlich gelingt dir das in den Augen von „his honorable psycadelic magic of staying vage“.~~
    Was ich meine mit den „neuen Waffen“?
    GRENZFÄLLE der Ethik, die meine ich, zeige auf!
    Deren Existenz! Und Lösungsbedürftigkeit!
    Ganz im Gegensatz zur „reinen Lehre“ die ja hier auch
    – kraftvoll obsiegend, wie „gemeint wurde“ –
    vertreten wird. Wie „diese Partei“ das beurteilt, hätte ich gerne erfahren. Lessingsche Weisheit ( Ringparabel ) wäre gefragt statt
    „eigene Prinzipien nur pervertierende Prinzipienreiterei“. ~ Zu Maschinen werden uns kontrollieren:
    Lies mal Stanislav Lem, Die Waschmaschinengeschichte. Gleiche Richtung von einem Kybernetiker,
    science fiction Autor. Nicht dumm.
    Dass „Programme“ uns beeinflussen, ist SO WEIT nicht aus der Welt. ~~
    Schön, dass du die „Gegenden“ auch kennst. Und wenn wir einer Meinung sind, ebenfalls schön. Gelegentlich haben wir wohl beide etwas Formulierungsschwierigkeiten. Zu viel zu sagen in immer noch zu wenig Worten. ~
    Zu bestseller: Vergiss die Mao-Bibel nicht!!!
    Hab noch eine 😉 in meiner „Bibelsammlung“.
    @ Greg,
    die Steuergesetzgebung hat die Möglichkeit GESCHAFFEN, foreign income steuerschonend zu parken. Und nun wird’s „kriminalisiert“. So viel zur Regelungskompetenz von Politik. Nur ein weiteres Beispiel! Rin in die Kartoffeln raus aus den Kartoffeln! Ganz nach „politischer Notwendigkeit.
    Das ist nicht die „Regelungskompetenz“ die ich mir vorstelle.

  23. @pampa: na dich habe ich nicht gemeint. aber komme mal nach berlin. mal sehen wie weit du kommst. ich kann dir genau zeigen, wo der zaun beginnt. für die politik, für die meinungsträger, für die die nach oben kommen wollen. die haben ihren denkradius, beobachtungsradius eher verkleinert. weisste ich bin früher gerne mal in mitte gewesen. auch in der friedrichstraße. wenn da heute hingehst, sitzen lauter wichtige leute, die gesehen werden wollen. selbst in ihrer freizeit. ich gehe nur noch dienstlich hin. eine stunde um das regierungsviertel gesessen und frau hat alles erledigt, was sie klären wollte. es ist so langweilig geworden. dort bekommt man das leben nicht mehr mit. ach ja und dann gibt es jetzt noch die polit-salons. rate mal, wo die sind? und es sind wieder nur die gleichen leute, die sich dort treffen. teure vergnügungen. und wieder nur langweilig.

    vielleicht hörste dir das lied mal an. kam 1988 bei uns heraus und war im grunde die hymne der „runden tische“.

    http://www.youtube.com/watch?v=P0eaG1-jGAY

  24. Wenn Obama über Steueroasen spricht, klingt das gleich viel freundlicher als bei Steinbrück. Die USA machen jedoch Druck, dass das Geld nicht im Ausland verschwindet. Und zwar sowohl bei Privatleuten wie bei Unternehmen.

    Interessanterweise gibt es keinen Aufschrei, sondern sachliches Verständnis. Die Branche tobt zwar, die Öffentlichkeit jedoch nicht, weil die Regierung verspricht, mit den Mehreinnahmen die Steuern für die Mittelschicht zu senken:

    \“President Obama on Monday called for curbing offshore tax havens and corporate tax breaks to collect billions of dollars more from multinational companies and wealthy individuals.

    He estimated the changes would raise $210 billion over the next decade and help offset tax cuts for middle-income taxpayers as well as a permanent tax credit for companies’ research and development costs.

    The top corporate tax rate is 35 percent, but the Treasury Department estimated that in 2004, the most recent year for which data is available, American multinationals paid $16 billion in taxes on $700 billion in foreign income — an effective rate of 2.3 percent.

    Mr. Obama said most Americans paid taxes as “an obligation of citizenship,” but some businesses and rich people were “shirking” their duties, “aided and abetted by a broken tax system, written by well-connected lobbyists on behalf of well-heeled interests and individuals.”

    “It’s a tax code full of corporate loopholes that makes it perfectly legal for companies to avoid paying their fair share. It’s a tax code that makes it all too easy for a number — a small number of individuals and companies to abuse overseas tax havens to avoid paying any taxes at all,” the president said. “And it’s a tax code that says you should pay lower taxes if you create a job in Bangalore, India, than if you create one in Buffalo, New York.”

    General Electric has deferred American taxes on $75 billion in foreign profits by keeping them outside the United States, according to its annual report for 2008, and said it has no plan to ever repatriate that money. Citigroup has deferred taxes on $22.8 billion in foreign income.

    The administration would raise $86.5 billion by ending a practice in which companies create foreign subsidiaries to shift income in ways that avoid taxes.\“
    http://www.nytimes.com/2009/05/05/business/05tax.html?_r=2&hp

  25. Was sag ich denn über eysel, stier, was du so gar nicht teilen magst?
    Ich finde gerade „wie“ er diskutiert ist gelegentlich das Problem, weniger was er sagt, letztlich aber eine petitesse, n’est-ce pas?
    Ich sehe eine Erholung der Märkte kommen, nur gefühlt nicht gewusst und schon gar nicht gesitticht;-) Die Gefahr, die dies birgt, sit, alle glauben, Strukturprobleme seien damit gelöst, wie kann man das aufhalten, welche Verantwortung haben hier die Medien, denen das langfristige Wohlergehen wichtiger ist als der kurzfristige Schlagzeilenapplaus…

  26. Weiß nicht genau was Du meinst Eysel. Dass Maschinen uns kontrollieren werden, oder was? Das halte ich für absoluten Quatsch. Matrix entbehrt übrigens jeder Logik, finde ich. Schön sinnfrei, aber da sehe ich mir lieber Top-Gun an Ice-Man, wenn mich mein Hauself lässt …

    Maverick

  27. Liebe nasowas,

    als Raubtierkapitalist habe ich mich selbst bezeichnet, keine Sorge. Inwiefern habe ich aber einen Zaun um mich gebaut? Beim Testen lege ich den Arm um Dich, das mache ich auch … 😉

  28. Magic,

    sakrosankt ist gar nichts, auch nicht die Bibel, Atlas Shrugged, (das sind übrigens weltweit bisher die beiden Bestseller), Marx, Samuelson noch sonst was. Das persönliche Big Picture muss man sich schon selber malen, wie groß auch immer das Firmament der geistigen Möglichkeiten sein mag. ;-)))

    Was Du über Eysel sagst, teile ich in keiner Weise. Ganz im Gegenteil finde ich es interessant, wie er manche Dinge aufbohrt. Sicher spricht er manche unangenehmen Dinge an, aber deswegen ist er selbst noch lange nicht unangenehm. Ich weiß sehr wohl wie es ist, mit ihm unterschiedliche Positionen zu diskutieren. Da kriegt man nichts geschenkt, eher schon mal ab und an eine eingeschenkt … aber ist das denn so schlimm? Wir sind ja nicht zum Vergnügen oder Wohlfühlen hier. Wenn es ums Austeilen geht, bist Du selbst ja auch nicht immer ein Kind von Traurigkeit. ;-))) (ich nehme mich da natürlich nicht aus).

    Staub und Schatten
    Pampa

  29. ..so ein schöner Sonntag, Jorge Semprun,“Was für ein wunderschöner Baum, Wärter!“… „Stehst 40 cm zu weit links, Insasse…Baum hin, Baum her..“ stammte von mir.
    Es gibt hier so einiges, was von mir stammt, was auch immer z.B.unsere Schwatzbacke davon bewusst zur Kenntnis nimmt.
    Es gibt eine Zusammenfassung des Ellis-Werkes, werter Stier. Ist mir schon klar, daß du muckerst, holy Ayn ist sankrosankt? 😉
    Bei mir nicht, alle Arten von Wahn sind mir suspekt, insbesondere, die die es selbst nicht zu merken scheinen. Was aber soll’s, Ivan Lendl würde sagen: geschlagene Bälle, denen man nicht allzulange hinterhertrauern sollte;-)
    Nun gibt es aber auch einen -sagen wir mal situativ-bedingten -Notstand, bestes Beispiel Eysel in den letzten 2 Tagen, den hat unser Folter-Fohlen moraldurchdrängt hier – hartnäckig wie er sein kann – so in die Ecke gespielt, dass…ihm alle seine selbtzugestandenen Grundsätze abhanden gekommen schienen und er mal wieder wild auf alles feuerte, was sich auch nur zu regen traute. Er merkt es nicht,(too old to keep cool) situativ-bedingt, ich stimme zu nicht präventiv bearbeitbar, allenfalls therapierbar. Pampas Job*#* Und nun weiter im Text, im Gegensatz zu Zamir bin ich nicht der Meinung, dass sich’s hier allmählich erschöpft…im Gegenteil, wir haben – rein potentialbezogen – noch nicht mal recht angefangen, auch wenn old Eyss mitunter verdächtigt nach Verschleiss klingt;-))) (wegduck)

  30. unter stress aber sonst geht es mir wieder verloren:

    @an den raubtierkapitalisten :-): also von mir stimmt dieser begriff bestimmt nicht hier in diesem block. aber gut lies mal bei marx, ist die größte verteidigung deiner spezi. 🙂 du bist ein historisches subjekt! so wie ich. wir bilden eine dialektische einheit. aber als individuum biste was besonderes. ein bisschen balsam auf den wolf in dir. 🙂 ich sehe diesen block auch als fortbildung. ich bin vielleicht aber im vorteil, denn ich bewege mich auf vielen teppichen. ich habe jedenfalls keinen zaun um mich gebaut. bin ich viel zu neugierig. allerdings bitte ich dich um verständnis. zu offen mache ich mein visier nicht. dieser block ist für mich auch ein testen. und manche sachen provoziere ich ganz bewusst. nicht alles ist meine meinung. ich möchte aber wissen, wie leute darauf reagieren. das das geht haste gesehen. mit der folterdebatte haben hier einige ganz schön visier gezeigt. ich bin klaus f. ausgesprochen dankbar. ja bis hierher und nicht weiter. dieser block ist zwar nicht sehr repräsentativ. aber besser als alle viele fragen der meinungsforschungsinstitute. und nun noch was. wir müssen nicht einer meinung sein. aber verändern glaube ich und das ist keine provokation. geht nicht ohne dich. also und das habe ich hier auch schon mal geschrieben: „wacht auf – verdammte – dieser erde!“ und wer war das eigentlich der semprun zitiert hat? kam aus deiner oder aus magic ecke. das war der grund warum ich hier hängengeblieben bin.

  31. Na, alter Magier, was sollte denn die vergiftete Maus im neuen Forum?

    Besten Dank für den link Magic, 496 Seiten, da hatte ich ja glatt was für 5 Minuten 53 Sekunden zu tun. Was möchtest Du uns denn sagen?

    Dass Objektivismus eine Form von Religion ist? Das hat jede Philosophie so an sich, Theologien ja auch. Man muss ja nicht alles glauben, nur das, was einem sinnvoll erscheint. Welt ist relativ und subjektiv.

    „Wenn das Subjekt als existierendes Dasein begriffen wird, dessen Sein in der Zeitlichkeit gründet, dann muss gesagt werden: Welt ist subjektiv, aber diese subjektive Welt ist dann als zeitlich transzendente objektiver als jedes mögliche Objekt.“ (Walter Moers, Schöner denken mit dem kleinen Arschloch).

    Wer hart am Fluss des Sarkasmus gebaut hat, hart im geben und nehmen ist, dem sei dieses Buch empfohlen. Wer meint, hier ginge es hart zur Sache, wird überrascht sein. (FSK 40)

    Gebt dem Affen Zucker! 😉

    Pampa

    @Eysel: Merkst Du nicht, dass wir die gleiche Sprache sprechen. In Yosemite, Zion, Lake Powell, Lake Tahoo, Grand Canyon etc. war ich schon, meinetwegen nenne es Natur, ich nenne es Gott (wohlgemerkt nicht Kirche, da bin ich etwas gespalten).

  32. @ Pampa,
    fast vergessen: Lies mal was über die „Gleichgewichte“ im Yosemite Nationalparkt ( dem ältesten der Welt übrigens) was Mensch da „wohlwollend eingreifend“ angerichtet hat und wie er ganz langsam nur lernt, dass er am besten garnicht eingreift und sich trotzdem alles ändert. Stichworte Pflanzenfresser, Wölfe, Bären.
    Eine Lektion über „die Ohnmacht des Menschen bei seinem Eingriff“, oder auch wie du so nett sagst „Gleichgewicht nur in infinitesimal kleinen Zeiträumen“, die Illusion des wohlmeinenden Eingriffs.

  33. ….auch Wurfpfeile sollen die Nummer auflockern, wenngleich gelegentlich nach Gebrauch bei Dritten Erklärungs-Notstand aufgetreten sein soll….;-) wenn das so weitergeht, verschüttet mad alsbald ihr’n machiato con latte ;-)–~

  34. Klar Eysel, Gleichgewicht gibt es nur in infinitesimal kleinen Zeitabständen. Wenn ich aber in „natürliche“ Prozesse „unnatürlich“ als Mensch eingreife, ändern sich oftmals die Prozesse exorbitant. Daher auch mein Eindruck, wenn dann behutsam vorbeugend eingreifen, eher tendiere ich sogar dazu, nur therapierend denn vorbeugend einzugreifen.

  35. Es ging mir bei dem Beitrag um D E N Aspekt:
    „Wenn in der kommenden Volksabstimmung in der Schweiz die Alternativ-Medizin verfassungsmässig wieder in die Krankenversicherungen aufgenommen werden wird – die Umfragewerte lassen kaum einen Zweifel daran – dann nicht weil diese wirken, sondern viel mehr, weil diese Therapien die Illusion des sanften Heilens ohne grosse Fragen versprechen. Denn hier geht es um Glauben und Wohlfühlen, die Illusion, dass die Welt sich um den Menschen dreht und so magische Rituale (wie die Herstellung homöopathischer Mittel) verborgene Kräfte beschwören können, die uns helfen.“
    Es geht bei dieser Funktionsweise auch nicht nur ums heilen, sondern die generelle Denkweise Probleme angeblich demokratisch oder durch „verborgene wohl meinende Kräfte“ lösen zu können.

  36. @ Pampa,
    das so vielfach und leidenschaftlich beschworene „ökologische Gleichgewicht“ ist eine Mär.
    Es existiert bestenfalls für einen vom Beobachter gewählten – möglichst kurzen – Zeitraum. Je kürzer desto (nur) scheinbar stabiler. ( Wie jedes andere Gleichgewicht.)
    Die Aga Kröten story ist mir wohlbekannt. Es gibt DUTZENDE anderer ähnlicher storys. Wohlgemerkt sowohl MIT menschlichem Einfluss als auch reichlich OHNE diesen. Mit Pfahlmuscheln und Topfpflanzen und Vögeln und Schafen die Erreger oder Samen im Darm transportieren und in „fremden“ Umgebungen mit überraschenden Folgen wieder freigeben. Diese und viele andere „Herausforderungen verschieben immer wieder auf ganz „natürliche“ Weise das was vom Menschen als Gleichgewicht nur bezeichnet wird. Es fliesst über jeden anderen als nur einen beliebig kurzen Zeitraum. Schon die Kohle aus riesigen Farnen im Ruhrgebiet ist ein Beweis dafür.

  37. Kennt jemand das australische Problem mit den Aga-Kröten? Die wurden 1930 von Australien importiert um einer Maikäferplage Herr zu werden. Das klappte zwar nicht, stattdessen wurden die Kröten selbst zur Plage. Jetzt weiß man zwar nicht genau wie, will den Kröten aber mit einem zu entwickelnden Virus auf die Pelle rücken. Mich würde es nicht wundern, wenn das letztlich dem Menschen wieder mehr schadet als dem Angriffsziel. Ich wäre grundsätzlich etwas vorsichtiger bei Eingriffen in ökologische Gleichgewichte. Nur so als Einstieg, da kann man viel drüber lesen …

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,616310,00.html

    http://de.wikipedia.org/wiki/Aga-Kr%C3%B6te

    Sieht man immer wieder. Als man beschloss den Nationalpark bayrischer Welt sich selber zu überlassen, fanden das zwei Parteien phantastisch, die Grünen und die Borkenkäfer. Mist, der Wald stirbt. Oder die Ansiedlung von Bibern, die putzigen Tierchen gefallen den Grünen, haben aber leider keine natürlichen Feinde in Niederbayern. Dann fingen die Viecher halt an das zu tun, was sie am besten können: Bäume fällen und Burgen bauen, Straßen zu unterspülen und sich freudigst zu vermehren. Mist, jetzt müssen die bösen Jäger Biber schießen, oder wir holen uns ein paar natürliche Feinde, zum Beispiel Braunbären. Irgendwem ging aber dann doch mal ein Lichtlein auf, das kostete Bruno das Fell. Wir können nicht so tun, als seien wir nicht da und nicht alles was wir gut gemeint haben, hatte immer keine schlimmen Konsequenzen.

    Das mit den homöopathischen Mittelchen oder Vitamin-Präparaten ist ja auch so ein klassischer EMIR-Fall. Bestenfalls wirkt es nicht, außer über den Placebo-Effekt. Statt Vitamin XY zu schlucken, sollten sich die Leute einfach besser ernähren. Dazu kann man Dihydrogenmonooxyd in Kombination mit Natrium, Kalium und ein paar anderen Spurenmetallen samt Monocarbondioxyd trinken, was so heißt, muss gut sein. Es nennt sich umgangssprachlich Mineralwasser.

    Rubberduck? Ich sehe Mad, die Arbeit an unserer Kollektion geht voran. 😉 Wird auch Zeit, Mik-Kamikaze-Flu breitet sich langsam medial aus http://www.innovations-report.de/html/berichte/biowissenschaften_chemie/immunabwehr_muecke_trickst_viren_123716.html Der Mücken-Wahnsinn naht, unsere Zeit wird kommen. Für Geld, da kannst du alles kaufen, auch Leute, die dem Ball nachlaufen (Fredl Fesl) oder Hiddensee (nasowas). Übrigens Klaus, good luck für die kommenden vier Spieltage, über letzten Samstag reden wir nicht, das war ein Dilemma. 😉

    Grundsätzlich ist es ja so, dass der Virus überhaupt kein Interesse hat seinen Wirt umzulegen. Das Problem kommt für uns Menschen immer dann, wenn sich der Virus irgendwo einnistet, wo er nichts zu suchen hat bzw. auf das er nicht genetisch programmiert ist. In the long run sehen wir aber relativ sehr gut aus. Wir werden immer mehr Menschen, welche im Durchschnitt immer älter werden und an Lebensqualität gewinnen. Wir machen uns die Erde Untertan, mal sehen, wie lange das noch gut geht. Mit meinen Ur-Ur-Ur-Ur-Enkeln möchte ich gefühlsmäßig aber nicht tauschen.

  38. „S t o l z e E i c h e“
    Wie war das mit dem Stolz doch?
    Auf seine EW Analyse JA, ….

  39. @rty

    Schon okay! Was kümmerts´ die stolze Eiche, wenn am Stamm sich kratzt ein „Grautier“. 😉

    Der Markt war im März auf allen Zeitebenen total überverkauft und „spielt“ jetzt auf Krisenende. Wäre besser gewesen der Dax hätte bei 4700 (+30% in 6 Wochen!!!) etwas mehr Luft abgelassen. So aber wird sich das Gummiband wieder überdehnen und der „snap-back“ wird um so heftiger – typisch Bärenmarktrallye halt.
    Wo der Deckel liegt ist ihnen bekannt 😉

    Gruß
    Klaus F.

  40. Liebe nasowas,

    besten Dank für Deine Eindrücke. Es freut mich auch sehr, dass Du mal einen Koller gekriegt hast, nachdem Du meintest, ich hätte Dich in eine Reihe mit Chavez und Konsorten einsortiert. Offensichtlich bist Du also an meiner Meinung interessiert, obwohl ich ein sogeschimpfter Raubtierkapitalist bin.

    Magic hat mal etwas über die Spaltung in unserer Rübe geschrieben, über das ich länger nachgedacht habe. Papachef merkte an, der Holzweg sei, dass man der Meinung sei, man müsse sich lieb haben, auch sehr bedenkenswert.. Zamir kam eher so rüber, wie lassen wir es gut sein und warten, was passiert, führt eh zu nichts, höchstens Komplikationen. Eysel hat vor Ewigkeiten mal berichtet, wie er jemandem geholfen hat und dann fürsorglich sagte, bis hier hin und nicht weiter. Klausemann führte den Schießbefehl ein, zwar über ein vordergründig anderes Thema, aber wie ich es rezeptiere, darauf hat er ja keinen Einfluss. Mmaltesen … so könnte ich fortfahren.

    Alle miteinander Diskutanten aus der geistigen Gewichtsklasse Schwergewicht, IQ ohne Limit. Naturgemäß kommen wir nie so richtig auf ein Endergebnis, aber gut, dass wir miteinander reden, finde ich jedenfalls.

    Mein Zwischenergebnis nun, vor diesem Hintergrund: Vorweg mal, es geht nicht um Systeme, sondern um Menschen. Die Mauer und Stacheldrahtzäune wurden ja nicht gebaut, um Westflüchtlinge abzuhalten, sondern die Leute im Osten einzusperren. Schwerlich zu bestreiten, oder? Absolut recht gebe ich Dir darin, dass wir zu wenig bedacht haben, was am System der DDR erhaltenswert oder besser als am System der BRD war. Es wurde ja nicht nur Unsinn betrieben, das ist ja offensichtlich schon Quatsch. Und recht hast Du auch damit, dass die „Wessis“ sich nicht wirklich für die „Ossis“ interessierten oder auch interessieren. Das wollen wir hier ja in kleinem Kreis gerade ändern, vice versa vielleicht auch, hoch die Visiere!

    Auch kann ich kein Versagen des individuellem Menschen erkennen, nur des Systems. Homo homini lupus (est, in seiner vollen Bedeutung). Nehmen wir mal Schießbefehl an der Mauer in einem menschenunwürdigem, weil nicht freiheitlichen, System. Ich möchte nicht in die Situation geraten auf einen meiner Landsleute oder generell einen Menschen schießen zu müssen, weil es das Gesetz so besagt und mein diensthabender Wachoffizier mit der Knarre hinter mir im Anschlag steht. Ein grausames Dilemma, selbst darüber zu richten ist ein Dilemma.

    Die Eingrenzung des Begriffs Volk beinhaltet natürlich auch die Ausgrenzung der Völker jenseits der Grenzen, welche die Geschichte ja immer wieder verschoben hat. Ob Schlesier oder Pommerer, etc., im kleinen leben wir miteinander, im großen organisieren wir uns. Besonders litt Polen darunter, dessen Grenzen ja immer wieder verschoben wurde, zeitweise gab es das Staatsgebiet gar nicht mehr, die haben wirklich gelitten.

    Volk? Schwierig! Wer hier lebt, gehört zum Volk, egal woher er kommt oder an was oder wen er glaubt. Das denke ich jedenfalls. In einem täuschst Du Dich aber gewaltig: Du hast mal behauptet, ich würde Dich verlachen. Da liegst Du absolut daneben, ich nehme Dich äußerst ernst, bitte aber um Gegenseitigkeit, auch wenn ich manchmal über die Methode ad absurdum lächerlich wirke. Jede Position ist verhandelbar. Wenn zwei gleicher Meinung sind, ist einer überflüssig. Es geht nicht darum recht zu kriegen, sondern eigene Erleuchtung zu finden, für jeden von uns.

    Ansonsten gibt es hier nichts zu verdienen, aber ich finde, das ist schon verdammt viel, permanente Fortbildung und stetige Hinterfragung der eigenen „Denke“. Dementsprechend keine Sorge, mache das Visier auf, ich haue Dir nicht auf die Fresse, sondern will nur mit Dir reden. Natürlich ist nicht jeder Tag gleich, geht uns ja allen so, Dir doch auch, oder?

    @all
    Wir sind ja alle in der glücklichen Situation, dass wir eine Diskussion nicht „gewinnen“ müssen oder, wie die Politik, am Ende des Tages einen Kompromiss umsetzen müssen. Was da manchmal abgeht ist einem halbwegs rational denkenden Menschen ohnehin bald nicht mehr vermittelbar. Denken wir nur mal an die Merkelsteuer (SPD) vor der Wahl. Die einen kündigen 2% die anderen 0% an, der Kompromiss lautet dann? Genau, 3%!

    Merkelwürdigerweise erhöht das die Politikverdrossenheit. Am Anfang der Legislaturperiode die größten Steuererhöhungen umzusetzen und am Ende mit dem höchsten Budgetdefizit auszuscheiden, yes we can! Mit Verlaub, das können wir auch, oder? Weiß ja nicht wie unser Wellen-Experte das sieht, aber alles, was die Vergangenheit so hergibt deutet ab Oktober auf eine Welle Steuererhöhungen hin.

    Vielleicht sollten wir mal über unser System Verhältniswahlrecht nachdenken. Mir würde die 1. Stimme für das Direktmandat völlig ausreichen, eine Liste brauche ich nicht. Wenn ich die Leute besser kenne, die ich wähle, würden die sich eventuell auch etwas anders verhalten und die Parteien sich vielleicht besser überlegen, wen sie in den Wahlbezirken aufbieten.

    Pampa