Aufwachen mit Obama

Das Erwachen wird schon bald erfolgen. Sicherlich bietet Obama weniger Stoff für das Zerrbild von George W. Bushs ideologisierter Freiheitsstrategie. Aber am Ende ist Obama vor allem eins: ein amerikanischer Präsident, der die Interessen seines Landes vertreten wird. Und umso mehr werden wir Deutschen gefordert sein. Kuscheln mit den Taliban wird es mit ihm genauso wenig geben wie mit George W. Bush. Und wenn Liebling Obama nach mehr internationaler Verantwortung für uns Deutsche ruft, dann heißt das konkret: mehr deutsche Soldaten für Afghanistan. Er wird uns an das richtige Wort des ehemaligen SPD-Verteidigungsministers Peter Struck erinnern, dass deutsche Interessen auch am Hindukusch verteidigt werden.

Superstar Obama zwingt uns damit zur Neudefinition des transatlantischen Verhältnisses. Und das ist an der Zeit. Denn George W. Bush war nicht Ursache, höchstens Anlass für die Wiedergeburt der alten deutschen Distanz zu Amerika. Der „Kulturbruch“ zwischen einem angeblich seelen- und wertelosen, ökonomisierten Amerika und dem moralisch guten Deutschland ist unübersehbar. Längst bildet sich ein linker und rechter Anti-Amerikanismus und beginnt auch das bürgerliche Lager zu spalten. In CDU und CSU mehren sich die Stimmen für einen Abzug aus Afghanistan. „Das ist der Krieg Amerikas“, sagen immer mehr Vertreter der einstigen Nato-Partei. Aber auch in der traditionell amerikafreundlichen Wirtschaft wird Kritik laut. Die Art und Weise, wie die amerikanische Börsenaufsicht SEC deutsche Unternehmen auf den Kopf stellt, oder die exterritoriale Durchsetzung amerikanischen Rechts in Europa sorgen für Verbitterung.

Doch der Schlüssel im Umgang mit Amerika und zum Erreichen einer fairen Partnerschaft ist nicht Larmoyanz, sondern eigene Leistung und Stärke. Besser als das Militärische allein ist gerade die deutsche Wirtschaft der eigentliche Träger für eine neue transatlantische Partnerschaft. Amerika weiß, wo Deutschland liefern kann. In vielen wichtigen Branchen sind unsere Unternehmen stark. Die Wirtschaft tritt in Washington längst nicht als Bittender, sondern als Fordernder auf. Mit ihrem Gewicht setzte sie einen fairen Kompromiss bei neuen Bilanzierungsregeln durch. Dort wurde die US-Dominanz durch eine europäisch-amerikanische Interessengemeinschaft ersetzt. Und auch beim Plan eines gemeinsamen transatlantischen Marktes sind die Amerikaner zu ernsthaften Verhandlungen bereit. Denn der hilft ihrer und unserer Wirtschaft.

Die Lehre: Wer selbst etwas zu bieten hat, wird von Washington ernst genommen. Für die Außenpolitik heißt das, wer in Afghanistan mitreden will, muss auch liefern. Und es gibt eine weitere Einsicht: Interessen sind ein noch festeres Fundament für eine Partnerschaft als Werte – oder Dankbarkeit. Zu lange lebten die deutsch-amerikanischen Beziehungen aus dem „Carepaket-Mythos“.

Partnerschaft mit den USA liegt in unserem Interesse: wirtschaftlich und sicherheitspolitisch. Ohne Amerika sind wir Deutsche aufgeschmissen. Man muss die Amerikaner nicht für alles lieben. Aber am Ende möchten wir doch, dass da einer ist, der aufpasst, während wir den Schlaf der Gerechten schlafen.

PS: Noch eine gute Nachricht – die WiWo hat laut jüngster Reichweiten-Analyse (MA 2008/II) 140.000 Leser dazugewonnen. Mit nunmehr 990.000 Lesern sind wir eines der stärksten Wirtschaftsblätter. Die Redaktion um Roland Tichy sagt Danke und sieht dies als Verpflichtung für weitere harte Arbeit.

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  1. Tonight is the night of a rising sun. I have a dream: from slave-ship to white House – that\’s America!

  2. Lieber RJK,

    vergaß zu erwähnen, dass Hallowach500sl eine Droge aus „dem kleinen Arschloch“ von Walter Moers ist. Wird Dich nicht überraschen, solcherart Philosophie gefällt mir.

    Mit Schumpeters kreativer Zerstörung, auch angewandt auf Deinen Verein, hast Du es nicht so, oder? Als externer Arzt, Dr. House liebe ich natürlich, würde ich mir aber Sorgen über die Fieberkurve der CDU machen. Das Baby hustet und spuckt Blut, Kirchof und Merz, Mama Merkel meint: alles bestens.

    Gelobe aber, künftig wieder ruhiger, friedlicher, freundlicher und respektvoller zu argumentieren. Verzeih mir, wenn ich ab und an etwas boshaft werde, aber deswegen magst Du mich ja auch, oder nicht?

    Herzlichst
    PCIIA

  3. bevor ich’s vergesse, Pampastier-Ruhig-Blut-500SL-Bogart:
    40 Jahre Jagd nach dem rostigen Groschen, gratuliere!
    Dein armer Wandergesell – ich finde im übrigen wir 4 Musketiere passen in Tichy-Town mindestens so gut zusammen, wie die Gebrüder Karamasov in der russischen Tundra, etwas weniger Mord-und-Totschlag wäre nicht schlecht, ich fühle uns aber dieserhalb auf einem guten Weg, nicht wahr nicht, unser aller Eysel?

  4. Vielleicht war ich nur 31 Jahre zu faul auszutreten?;-) Nicht in einer Partei zu sein, heißt noch lange nicht kästchenfrei zu sein.
    So einfach ist das Leben nicht, nie gewesen: in der ehemaligen realexistierenden Täterä waren z.B. viele aus ganz anderen Gründen in den „Block“-Parteien CDU oder LdPD und obendrein waren einge der „Schlimmsten“ nicht mal in der SED…
    also caro einfach geht hier nicht. dann noch dies: was geht mich H.Merz oder sonstwelche heurigen Schrecken-Helfer an? Absolutly nothing!
    Ich habe alle Hände voll zu tun in meinem kleinen Lebenskreis ohne SL auszukommen, und bin für jeden Tip aus der Rubrik „Was man weiss, was man wissen sollte“ dankbar, so auch dir und Eysel und Zamir, ihr Fundsachen in meinem bisschen Welt. RTY is back… jetzt gilt’s, Musketiere

  5. Na also, die Konsistenz wird fester 😉 Du hast recht und unrecht zugleich: Ab und an bin ich gerne aggressiv, oder nennen wir es kampflustig wie ein Stier, insbesondere wenn man mir rote Gedanken oder das rote Deckmäntelchen der kollektiven Resignation im kleinsten gemeinsamen Konsens vor die Schnauze hält. Zu viel an Konsens widerstrebt mir, die große Koalition ist mir ein Graus. Überlege mal, wer von uns mehr in Kästchen denkt, in Schubladen. 32 Jahre CDU, gratuliere!

    Manche Stilmittel haben, wie ein angebliches Paradoxon, natürlich den Charakter, einmal ordentlich mit der Mistgabel in den Heuhaufen zu stechen, um zu sehen wer wie aufheult. Aber aufheulen darf man in der CDU ja schon lange nicht mehr, oder? Bleibt die innere oder äußere Emigration, siehe Friedrich Merz. Warum werdet Ihr eigentlich immer weniger und altert im Schnitt auch noch schneller als die Gesellschaft? Ja klar, bei den Sozen ist es noch schlimmer. Wie tröstlich.

    Hellwach? Hallowach500sl! Das kapitalistisch angehauchte, manchmal aggressiv auftretende, noch dazu schachspielend verschlagene Ekelpaket passt genau in ein Kästchen, in eine Schublade, oder? Keine Sorge, ich will Dir ja nichts, aber ab und an sollte man seine eigenen Positionen doch auch hinterfragen, dazu sind wir unter anderem ja auch hier. Positionen angreifen, die verteidigt werden, auch selbst angegriffen zu werden, um sich selbst zu überprüfen.

    Nun hast Du mich gefragt, wo ich politisch stehe. Parteipolitisch nirgendwo, nach der gängigen Farbenlehre bin ich bunt, als Wähler Wechselwähler, natürlich eher bei FDP und CDU angesiedelt, aber was habe ich auch schon für eine Wahl? In Bayern war das noch einfacher, bis auf ein paar Spinner haben wir da Strauss und nachher Eddy gewählt. Wen auch sonst? Kommunalpolitisch habe ich in Passau übrigens auch schon rot gewählt. Willy Schmöller kriegte im tiefschwarzen Niederbayern damals 70%. Kantiger Typ, folgerichtig wurde er von seiner eigenen Partei demontiert. 1997: Bund der Steuerzahler verleiht OB Willi Schmöller für den Reformprozess „Unternehmen Stadt Passau“ den Kreativpreis. Der war auch bei der falschen Partei.

    Wo wir Obama in der Parteienlandschaft hier einbürgern würden, weiß ich nicht. Allerdings befürchte ich, dass wir solche Kandidaten in unserem Parteiensystem gar nicht entwickeln können. Es spült nur angepasste Durchschnittliche nach oben, keine Leader, ach was soll’s, aggressiv Leader, wie Mark van Bommel oder Olli Kahn bei Bayern. Bitte verschont mich aber mit Anspielungen auf Führer aus einer Zeit, in der auch alle konform einer Ideologie hinterherliefen. Dass ich mit denen nichts anfangen kann, wisst Ihr ja hoffentlich.

    Das war auch der Grund, der Versuch über Fremdenfeindlichkeit zu punkten, warum ich persönlich Roland Koch nicht wählen konnte. Also blieb linke Demagogie, grüne Ideologie, rote Zerstrittenheit mit einer ehemaligen Saftschubse an der Spitze und blassgelb. Das geringste Übel habe ich aus meiner Sicht gewählt, was für eine Wahl! Eine typisch deutsche, aus meiner Sicht.

    PCIIA

  6. Lieber PCIIA,
    solche Pampa-Stiere, wie du einer zu sein scheinst, lasse ich immer mal gerne etwas zappeln, den Pudding nehme ich dir ab und nicht übel. Was du als Widerspruch wahrnimmst könnte man so auflösen, indem man die Frage, wie Obama in der deutschen Parteienlandschaft zu verorten wäre, mit: in der CDU, besser noch CSU beantwortet, ein Schwarzer eben. Auch Helmut Schmidt war in der falschen Partei, do you remember, the days of black september?
    Du vernunftdominierter Kästchenfixierter, hebe mal für einen Moment den ach so nüchternen Blick, stelle die Kampfmaschine auf stand-by-modus und beantworte du mir/uns bitte mal ein paar Fragen, Fragen, die mich mehr interessiern, als die nach der Farbe des Geldes oder des Parteiausweises:
    Löwen töten Antilopen; Spinnen Fliegen; Füchse Hühner – welches ist die einzige Rasse auf dem Globus, die sich immerfort selbst bekriegt, bekämpft und tötet?
    Ist das nicht die Krone der Schöpfung, die die Worthülsen Liebe, Güte und Barmherzigkeit erfunden hat?
    Wer ist das einzige Wesen in der Natur, das Selbstmord begehen kann und begeht?
    Ist das nicht der Mensch, der die Worthülsen Ewigkeit, Gott und Auferstehung erfunden hat?
    Siehst, du Pampa-Stier und Bruder in bleuem Geiste nicht aus wie vielen Widersprüchen wir Menschlein bestehen?
    Und du willst von mir wissen, wie ich A und O unter einen Hut bringe?
    Als ich Ende der 80er in Diensten von Big Blue stehend im Suttgarter Daimler-Stadion eines Samstags nachmittags in milden Schein der Schwäbischen Sonne und umgeben von einem recht lauen Lüftchen auf den Beginn der Partie VfB gegen SSC Neapel wartete, sprang auf dem Rasen ein Spieler sich aufwärmend wie aufgezogen hin und her, die Linie rauf und runter, hoch das Bein und tralala. Im Mittelkreis stand kleines dickes Maradona auf der STelle und liess den Ball springen, vom Hintern auf den Hinterkopf, von der rechten Schulter auf das linke Knie, und so weiter – Aktionsradius kleiner als ein Bierdeckel. Die Zuschauer applaudierten frei Szene. Klinsmann, das springende und hechtende Etwas, glaubte sicher heute noch es wäre sein Applaus gewesen, mein Klatschen galt Maradona – und was die Widersprüche in uns zweibeinigen Eintagsfliegen betrifft:
    vielleicht würden wir besser bei der Seligkeit der Brunst und des Fressens bleiben, da würde vieles viel einfacher und manches nicht passieren. Aber vielleicht experimentiert irgendwer mit uns – und er hat nach 5000 Jahren die Lösung noch nicht gefunden? Wre das sein könnte – aus meiner Sicht – ist doch klar, oder?
    Sollten wir uns wirklich darüber beklagen? Sollten nicht auch Versuchtiere ihren Stolz haben?
    Na klar Pampa-Stier: du sagst solches Gerede wie mit dem Stolz ist das Gerede der Schlächter, Wissenschaftler und Geldgeber, nicht der Ochsen, weissen Mäuse und Meerschweinchen. Du hast recht!
    Drum lass uns lieber 5 Weissbier saufen. der Mensch ist übrigens auch der einzige, der sich betrinken kann ..mit Bier, Schnaps, Calvados, mit Phlisophie, moralisierendem Schadronieren, mit Hoffnung auf Wandel und mit Verzweiflung über Zweit-und Drittklassigkeit. Der Mensch weiss nicht viel, ws er aber als einziger weiss ist: er muss sterben. Die ihm dagegen gegebene Medizin heisst: Phantasie, Phantasie, Phantasie, hebe dich Pampastier, fliege … you can fly so high, you\’ll never gonna die;-)
    Ich bin 32 Jahre in der CDU, Kästchenkundler, wegen wem oder was sollte sollte ich als illusionsloser Romantiker nach so langer Zeit austreten? Da müssten aber schon Maschinen kommen, keine Ersatzteile, Pampastierchen;-) However, bleib frisch!

  7. Passt.
    Kleine Berichtigung:
    Geringes Profil, DURCHSCHNITTLICHKEIT, keine Angriffsfläche ist für Deutsche idiotischerweise ein POSITIVES Kriterium. An Kanten, auch Visionen „stößt“ man sich.

  8. Lieber born to be mild Pudding,

    was stört Dich eigentlich daran, klar Stellung zu beziehen, wenn ich Dich konkret was frage? Es ist ja nicht so, dass die Frage unanständig wäre, oder? Du wirst es nicht glauben, mich interessiert schlicht Deine Meinung.

    Also Angie ist toll, weil Beck mau und Obama, weil McCain mau. Habe ich das richtig verstanden? Eysel hat sich kurz zusammengefasst so geäußert, dass Obama erstklassig und Angie das beste Angebot der Zweitklassigen sei. Erstklassige haben wir leider nicht, habe ich das richtig begriffen, Eysel? Ich hatte ja mal vermutet, dass Obama Hoffnung verkörpert und Angie die geringste Desillusion.

    Fragt sich, was passieren würde, könnten wir Obama einbürgern und er würde die SPD führen. Was dann? Wechselst Du dann die Partei?

    PCIIA

  9. ei, ei Eysel-Sir, mighty content manager – was das PCIIA\’sche A-B-Paradoxon betrifft: hat irgendein Denker in diesem Forum mal die Alternativen in den Blick gefasst: Kurtchen Beck und Old Johnny MCcain – bei was für einem Weinköniginnenwettbewerb will welches Dorf an der Mosel oder selbst in Frangen dieses Duo denn in die Jury setzen?
    I like smoke and lightning
    Heavy Beck and Cain
    Racin\‘ with the wind
    and the feelin\‘ that\’s in vain
    …they are born, born to be wild? 🙁

  10. H U G H , der Häuptling der Buschpiste hat gesprochen.

    Und jetzt rauchen wir brav das Friedenspfeifchen …
    Und Du, Häuptling Worthülse kriegst auch nur einen Zug …

  11. Guten morgen, du typisch deutscher nicht so leicht aufgebender zäh auf der Stelle fragender bayerischer Schiesser-fein-ripp-tragender Blog-Krieger und Flughöhenexperte:
    I like Ange and Barrack
    heavy global thunder
    Racin\‘ with th climate
    and the feelin\‘ that I\’m under
    Yeah Bloggies go make it happen
    take th world in a love embrace
    Fire all of your guns at once
    and explode into space
    Like a true mosel-child
    I am born, born to be mild
    You can me so much
    i say lass den Quatsch
    Get your motors runnin#
    head out on the blog-way
    Lookin\‘ for adventure
    and whatever comes our way
    Yeah bloggies you can make it happen …
    .. so und nun wascht euch den Pelz, aber macht euch nicht nass!;-)

  12. Werter Klassensprecher,

    wenn Du mich schon berechtigt korrigierst, würde ich die eigene Orthographie etwas genauer überprüfen.

    Wie sieht es mit dem Paradoxon aus, Verehrer von Obama und Merkel, es müsste doch Dein Feld sein? Keine Idee?

  13. Prinzipell: jeder so wie erkann, Ihr Reiseflughöhenexperten, aber vielleicht wird ’s einem auch mitunter schlecht, weil er „lehr“ und „leer“ verwecjselt 😉

  14. Mahlzeit. Ein Freund hatte mich (uns) mal eingeladen, um Dortmund gg. Bayern anzusehen. Damals, als Dortmund mittels Überschuldung noch in der gleichen Liga spielte. Netter Samstag-Nachmittag, als Bayern-Fan in der Dortmund-Ultra-Kurve des ehedem als Westfalenstadion bezeichneten Sporttempels. Gottlob haben wir 4:1 verloren, sonst hätten sie mich da vermutlich erledigt. Vielleicht verstehst Du mich, auf die ein oder andere Weise, aber klein beigeben liegt mir nicht.

    Bei einem Ausscheidungswettbewerb für die Marlboro Classics war ich mal in Duisburg. Abends war das Lokal lehr, zur Vorbereitung haben wir ein paar Pils, bar jeder Illusion, auf unser Ausscheiden vernascht. Da kamen ein paar Einheimische aus dem Pott, wohlgemerkt im ansonsten lehren Lokal, und fragten, ob sie sich denn dazugesellen dürften. Das kannte ich nicht, als Bayer. Zusammen haben wir dann bis morgens gezwitschert, Gott war mir schlecht, eigenartigerweise war ich dann beim Abseilen vom Hochofenmast nicht an der Spitze. Nach US fuhren andere, aber den Ruhrpott habe ich lieben gelernt.

    PCIIA

  15. @ CIA,
    hast du Kummer mit die Deinen ….
    Ich komm`auch nicht wirklich klar mit den kryptischen Worthülsen des ZZ infizierten K-S …
    Manchmal hat er ja ne gute Reise-Flughöhe,
    und dann hopelt er wieder über ne Buschpiste und versucht ´s uns als \“Kunstflug\“ zu verkaufen …
    … geht der Kummer nicht vorbei, trink dich drei!
    Prost Gartenteich, ich komme …
    Mein Radler! Mein Schwimmbad! Mein …

  16. Selbst vom Zamir ernannten Klassensprecher, lasse ich mir nicht den Mund verbieten. Keine Aussage, ist auch eine Antwort. Drumrumreden, noch so nett verpackt, auch nicht.

    Du stehst doch für Angie als CDU-Parteisoldat, oder? Also wie kommt’s, sind Barrack und Angie entgegen meiner Wahrnehmung ähnlich, oder was?

  17. @PCIIA jetzt gib endlich Ruhe mit deinem frängischen Personal-Paradoxon, immer dieses Kästchendenken, und passe ja mal das richtige Leben nicht in Umverteilers Kästchen…
    da sage ich nur -und das loud, black and proud: Change the Kästchens not the people – yes you can

  18. Hallo Musketier in Tichy-Town,
    wie findet ihr die Fotos von „Klausi“ und „Henry“ aus der Siemns-Familie. Gute Präsenz, feines Theater, oder?
    Aber das wir uns in Abwesenheit unseres Göttervaters auch noch um die rechte Schreibweise des Vornamens unser HvP (Heinrich nicht Henrich) kümmern müssen, hätte ich ehrlich gesagt nicht gedacht, aber wir tun ja unsere Pflicht und das ohne Musketier-Tarifvertrag, sobald rty is back in Town geht’s los, PCIIA, ich spreche, du führst, Eysel stimmt ab und Zamir unterschreibt für’s erste Jahr…. es lebe die dezentrale Schlußredaktion;-)

  19. Vor der zweiten Milliarde fordere ich nichts. Aber die erste ist ja nach W. Buffett bekanntlich die einfachste.

    Weter Eysel, oben hast Du beantwortet, was Du unten angeblich nicht verstanden hast. „Dein Paradoxon Problem versteh ich aber immer noch nicht.“ Ich seh es ja wie Du, aber fragen darf man doch mal, oder?

  20. O versus A, A versus O usw. very oldfashioned!
    Wie wär’s denn mal mit A plus O oder „A“lpha und „O“mega?
    Was meinen Hinweis auf die Wohltätigkeit von Bill and Melinda betrifft, den du ja wie erwartet verstanden und aufgenommen hast, habe ich mit meiner Konstantine eine Vereinbarung: ab der 2.Milliarde geben wir die nächsten 60 an Bill and Melinda like Warren:
    Yes we will do, und du, PCIIA?

  21. @Eysel:
    Zurück zum Thema, ob McCain oder Obama, wählen dürfen wir eh nicht.
    Merkwürdig an der Begeisterungswelle in Deutschland für Barack Hussein Obama erscheint mir, dass er bei Licht betrachtet das genaue Gegenteil von Angela Merkel ist:
    Ein Mann, farbig, den in den USA eher als links anzusehenden Demokraten zugehörig, eloquent bis begeisternd in seinen Reden, ab und an gar religiös angehaucht argumentierend.
    Dennoch erreicht Angela Merkel bei Umfragen hierzulande mit Abstand die größte Zustimmung unter Politikern.

    Das hatte ich weiter oben zur Diskussion in den Raum gestellt, aber ich lasse mich gerne belehren. Ein Problem habe ich damit nicht, aber mir stellen sich halt Fragen. Fragen darf ich doch, oder?

  22. RUUUHIG, guuuuuter CIA,

    stimme dir ja zu. Man kann auch als Kleiner mit nur „knapp“ 60 Mrd was „Anständiges“ auf die Beine stellen …
    das, abgesehen von der direkten Wirkung, erkennbar Anreizcharakter für Andere hat.

    Dein Paradoxon Problem versteh ich aber immer noch nicht.

  23. @KS:

    Yes we can! Gefällt Dir ja offensichtlich. Yes we do! Ist eine andere Ansage, mit bisherigem Erfolg hinterlegt. Die bösen Kapitalisten Buffett und Gates gehen mit gut 60 Mrd. USD nach Afrika, um dort zu helfen. Was haben ich, Du, Zamir oder Eysel zu bieten? Von Weisheiten wird keiner satt, noch geheilt, noch kriegt er „gerechte“ Startbedingungen.

    The Looser takes it all, oder wie?

    Abgesehen davon, fehlt eine plausible Erklärung zum Paradoxon, unserem Thema. Hast Du keine Antwort darauf?

    PCIIA

    P.S.: Okay, erhöhen wir Dein Kopfgeld, Kleines. 5000 sind zu wenig, was schwebt Dir denn vor? Sagen wir 50.000€, dazu brauchen wir aber 15 Weizen vom Zehnmeter-Turm, inklusive reihern und pinkeln. Deal?

  24. Kommt ein Mann nackicht zum Nordpol …
    …weiter weiss ich nicht mehr.

    Aber mir ist schon V I I I I L kühler …

  25. lieber einen Porsche mit Deckel als einen Trabi hinterm Heckel anders gesagt: besser arm und reich als jung und alt (:-(?

  26. Ihr mit euren Rationalisierungen gesellschaftlichen Ereignistums – alles Zufall sagt der Börsenaffe, das Außenthermometer an meiner biederen Bürgerhütte zeigt eine Temperatur von fast 40 Grad in der Gärtner’schen Sonne – kein Zufall, mein Kommentar: lieber 40 und würzig, als zwanzig und r..zig, oder PCIIA?

  27. Kochrezept von „Wie komm ich an die Macht?“

    Man nehme ein paar bekannt gute Rhetoriker und lasse sie ein paar paar billige Klischees durch ewige Wiederholung SO fest als Volksmeinung verankern, dass sie von der Majorität nicht mehr auf Wahrheitsgehalt hinterfragt werden.
    Und schon ist angerichtet!

  28. Mein Konterfei und N U R 5000 Euronen Belohnung?????
    Das empfinde ich als persönliche Beleidigung!!!!!!!!!!!!!!!!

    Moral als aktiv individueller Wert, das find ich OK.
    Ergänze: Die einenden Ziele einer Gesellschaft als grenzsetzendes Kriterium.

    So gesehen nutzt Oskarsches Gezeter ( Gier und Neid fördernd )konsequent die allgemein akzeptierten Normen.

    Wie kamen diese „niederen“ Normen zustande?

    Indem ein immer stärker „hofierter“ Teil der Gesellschaft „entblösst“ wurde von teilweise unausgesprochenen „höheren“ Normen.
    ( Zumindest der – immer grösser werdende – Teil der demokratischen Gesellschaft, der es sich zunehmnd „leisten“ konnte, dazu regelrecht AUFGEFORDERT wurde die einfachen „höheren Normen“ wie Selbstverantwortung, Streben nach Bildung zu ignorieren!)

    So wird Demokratie zur Ochlokratie.
    Indem man den unvermeidlichen Pöbel solange „fördert“, bis er die de fakto Macht über die Parlamente hat.
    Dann folgt Anarchie und wieder Tyrannis.