Artikel zum Thema: Aktuelles

E-Mobil-Tagebuch (5): Netter kleiner Stromer

Schon das Losfahren ist extrem ungewohnt, da völlig geräuschfrei: Nach dem Ausstecken und Verstauen des Ladekabels im Kofferraum starte ich das kleine tiefschwarze Stromauto in der Tiefgarage unseres Verlagshauses. Einmal Schlüsselumdrehen … doch es ist nichts zu hören. Der stromgetriebene iOn von Peugeot, den mir Kollege Franz Rother zum Test auf Familientauglichkeit ein paar Tage lang überlassen hat, ist derartig leise, dass ich mir nicht sicher bin, ob der Motor wirklich angesprungen ist. Doch nach dem Einlegen des Rückwärtsgangs schnurrt das Wägelchen brav aus der Parklücke. Ich lerne: Auch wenn man ihn nicht hört, ist der Motor an, das Auto fahrbereit: Der grüne Schriftzug “Ready” im Zentraldisplay signalisiert es dem Fahrer.

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Energiewende gibt Erfindern Aufwind

Zwischen 200 und 500 Kilometer weit kommt der Tesla Roadster, der weltweit erste elektrisch betriebene Sportwagen der Neuzeit. Wie weit man mit einer Akkuladung kommt, hängt entscheidend davon ab, wie tief der Fahrer das „Gas“-pedal durchdrückt – auf deutschen Autobahnen und bei Vollgas kann der Spaß schon nach 250 Kilometern zu Ende sein, bei Schleichfahrt über die Landstraße kommt man entsprechend weiter. Klimaanlage oder Heizung sollte man dabei aber tunlichst ausgeschaltet lassen, denn diese Verbraucher zehren mächtig an der Kapazität der Batterien, in denen der Fahrstrom gespeichert ist.

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Telekom will am Roaming für Elektroauto-Tankstellen verdienen

Der Kundenstock der Deutschen Telekom im Heimatland schmilzt, die Auslandsexpansion stockt: Kein Wunder, dass sich der deutsche Kommunikationsriese nach neuen Geschäftsfeldern umsieht. Schon seit längerem drängt der Konzern in Richtung mobiles Bezahlen per Handy. Vor knapp einem Jahr hat die Telekom den Online-Bezahldienst Clickandbuy übernommen – und sehen die Konzernstrategen in Bonn eine neue Marktlücke: Sie wollen die Abrechnungssysteme für das Aufladen von Elektroautos vereinfachen.

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Laden ohne Kabelsalat

Besitzer von Elektroautos haben in diesem Winter viel zu leiden. Nicht nur, dass die Batterie unter der scharfen Kälte zu leiden haben und einen Teil ihres Speichervermögens einbüßen. Schnee und Frost sorgten auch dafür, dass das “Betanken” des Elektromobils an den öffentlichen Ladestationen wenig Vergnügen bereiteten: Waren die Ladeklappen nicht zugefroren, so doch stark verschmutzt. Und nach dem Hantieren mit den verdreckten Ladekabeln mussten nicht selten Hose oder Jacke in die Reinigung. Doch eine Lösung für derlei Probleme ist in Sicht: Der Autozulieferer Delphi und die WiTricity Corporation aus USA haben dieser Tage ein Abkommen über die Entwicklung von kabellosen Ladesystemen für Hybrid- und Elektrofahrzeuge abgeschlossen. Mit der Zusammenarbeit unterstützen beide Unternehmen die Bemühungen weltweit eine Infrastruktur für das sichere und komfortable Laden der E-Auto Batterien aufzubauen. WiTricity ist ein Pionier auf dem Gebiet der „berührungslosen“ Energieübertragung und bietet bereits patentierte Systeme zum kabellosen Aufladen von Handy- und Laptop-Akkus an.  » Weiterlesen

Sparwunder XL1 von VW: Fast nichts auf hundert Kilometer

Dezent lila leuchtet das riesige 2009 erbaute Technologie- und Wissenschaftszentrum in der Hauptstadt Doha. Alu und Glas dominieren ein Gebäude, das aussieht als wäre das Raumschiff Enterprise auf der Erde gelandet. Keine Frage, das Emirat Katar am persischen Golf ist auf dem Weg in eine Zukunft, die ohne die sprudelnden Erlöse aus Erdöl und den drittgrößten Erdgasvorräten der Welt funktioniert. Auch deshalb hatte sich der staatliche Qatar Fonds 2009 an der Porsche AG mit zehn Prozent beteiligt. Und deshalb waren sie alle in da: Scheich Jassim Adulaziz Bin Jassim Al-Thani, der die Gesellschaft im Porsche Aufsichtsrat vertritt, VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piech, Wolfgang Porsche, der Aufsichtsratschef von Porsche oder der VW-Chef Martin Winterkorn.Volkswagen-Studie XL1, Foto: Volkswagen

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VW-Konzern arbeitet an Baukastensystem für Elektrofahrzeuge

Der Audi A1 e-tron macht bereits einen ausgereiften Eindruck. Ein kräftiger Tritt aufs Gaspedal – und der Viersitzer beschleunigt rasant wie ein Sportwagen. Nach zehn Sekunden ist Tempo 100 erreicht und erst bei 130 km/h bremst die Elektronik den Vorwärtsdrang. Mit einer Ladung seiner wassergekühlten Lithium-Ionen-Akkus, die unter der Rücksitzbank und im hinteren Teil des Mitteltunnels kauern und eine Kapazität von 12 Kilowattstunden haben, kommt der Kompaktwagen etwa 50 Kilometer weit. Dann könnte die Batterie über den Einheitsladestecker, der sich hinter dem Markenzeichen mit den Ringen im stilisierten Kühlergrill befindet, an einer Steckdose in ein bis drei Stunden (je nach der hier anliegenden Stromspannung) wieder aufgeladen werden.

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Warm oder weit: Winter lässt E-Mobilisten zittern

Der härteste Winter seit langem fordert Autofahrern und Fahrzeugtechnik einiges ab: Schneebedeckte Fahrbahnen zeigen die Grenzen elektronischer Regelsysteme wie ABS und ESP auf und machen deutlich, was moderne Winterreifen oder Vierradsysteme zu leisten vermögen. Hochleistungen müssen bei den teilweise arktischen Temperaturen und der zeitweise hohen Luftfeuchtigkeit aber auch die im Auto installierten Klimasysteme bringen: Die vereisten Scheiben wollen schnell aufgetaut und freigeblasen sein – und der Fahrgastraum zügig erwärmt werden. Moderne Autos mit Verbrennungsmotoren haben in der Regel kein Problem damit. Die intensive Arbeit der Klimaanlagen schlägt sich allenfalls in einer geringfügig höheren Benzinrechnung nieder. Ungleich größer werden die Probleme sein, mit denen die Besitzer von Elektroautos zu kämpfen haben: Temperaturen unter dem Gefrierpunkt mögen die Batterien, mit denen die Fahrzeuge angetrieben werden, überhaupt nicht. Und der Verbrennungsmotor fällt als Wärmequelle aus.

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Testfahrt Tesla Roadster Sport: Der Elektro-Tempobolzen

Für Teslas Roadster Sport 2.5 gibt es eigentlich nur ein einziges, dafür ziemlich gewichtiges Vernunftargument: Er fährt emissionsfrei -  mit Strom aus der Steckdose. Dagegen spricht: Mit einem Verkaufspreis von 118.000 Euro ist der Tesla nur etwas für wohlhabende Autofans. Als Familienauto taugt der Zweisitzer auch wegen seines minimal dimensionierten Kofferraums nicht. Die aus 6.831 einzelnen Zellen bestehende Lithium-Ionen-Batterie braucht mindestens dreieinhalb Stunden für eine Vollladung. Und der Strom in Deutschland wird zu einem Teil in Kohlekraftwerken erzeugt, was das Umweltargument…

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Opels Elektroauto Ampera wird ein teures Vergnügen

Er schafft Reichweiten bis zu 500 Kilometern, fährt sich spritzig und überzeugte Testfahrer wie etwa wattgetrieben-Autor Franz Rother mit seiner Alltagstauglichkeit: Opels Elektroauto Ampera, das Schwermodell von GMs Volt, rollt zwar erst 2011 Richtung Europa. Doch die ersten Interessenten können das Auto seit wenigen Tagen vorbestellen: Unter http://www.opel-ampera.com/ hat Opel alle Informationen über das Elektroauto zusammengestellt und nimmt erste Reservierungen entgegen.

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Welche Länder Elektroautos am stärksten fördern

Auf dem Pariser Autosalon glänzten die französischen Hersteller mit neuen Elektroauto-Studien wie dem Peugeot EX-1 oder dem Renault Dezir. Das war alles andere als ein Zufall: Mit zahlreichen neuen Modellen, milliardenschweren staatlichen Förderprogrammen und vollmundigen Ankündigungen macht sich Frankreich auf den Weg zur führenden Elektromobilitäts-Nation. Das zeigt der Elektroauto-Index Evi, den die Unternehmensberatung McKinsey exklusiv für die WirtschaftsWoche erhebt (Details dazu hier).

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