» 08.10.2010, 08:38

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Die spannendsten Elektro-Konzeptautos in Paris

Renault DezirRenault Dezir

Flügeltüren, ausschließlich geschwungene Formen im Inneren: Die Coupé-Studie Dezir gibt laut Renault einen ersten Ausblick auf die künftige Designlinie der Franzosen. Nur die Sitze wirken mit ihrem rot leuchtenden, spiderman-artigen Überzug nicht wirklich serientauglich. Angetrieben wird der Zweisitzer von einem Synchron-Elektromotor mit 150 PS Leistung. Nur fünf Sekunden braucht der Dezir für den Sprint von 0 auf 100 km/h. Als Reichweite gibt Renault 160 Kilometer an. In nur 20 Minuten lassen sich die Akkus an einer Schnellladestation zu 80 Prozent aufladen – und sie lassen sich schnell auswechseln: Das Quickdrop-System ermöglicht einen Batterietausch in nur drei Minuten.

Kia PopKia Pop

Fahre lieber ungewöhnlich: Dieses Motto dürften die Designer der Kia-Kleinwagenstudie Pop im Kopf gehabt haben. Fast vollständig verchromt kommt der Dreisitzer mit Elektroantrieb daher, die riesige Frontscheibe bildet zugleich einen großen Teil des Dachs, die Seitenscheiben stehen schräg, und der Innenraum ist ganz in violett gehalten. So richtig serientauglich erscheint das nicht – ein konsequentes, mutiges Konzept ist es allemal.

Nissan TownpodNissan Townpod

Nissan zielt mit seiner Studie Townpod auf die ökologisch korrekten Bürohengste: Ausschließlich wuchtige Rundungen sind von außen zu sehen. Die Türen öffnen gegenläufig, die Sitze lassen sich vielfältig anordnen und Insassen können sich problemlos ins Internet einloggen. Dienen soll der Townpod übrigens als rollendes Arbeitszimmer. Der Elektroantrieb stammt vom Nissan Leaf, der Ende dieses Jahres auf den Markt kommt. Weitere Details zu dem Konzeptauto gab Nissan aber nicht bekannt.

Jaguar CX75Jaguar C-X75

Bei der Präsentation dieses Konzeptautos stieß Jaguar ordentlich in die Traditions-Trompete: 75 Jahre ist die britische Nobelmarke nun alt, zum Jubiläum gönnte sich Jaguar mit dem C-X75 ein außergewöhnliches Konzeptfahrzeug. Vier elektrische Motoren mit je 195 PS an den Radnaben geben dem mutigen Design ordentlich viel Fahrpower: Die 100 km/h-Marke durchbricht der Jaguar in 3,4 Sekunden, bis zu 330 km/h soll der C-X75 schnell sein. Zwei Mikro-Gasturbinen vor der Hinterachse dienen als Range Extender, die bei Bedarf die Lithium-Ionen-Batterie während der Fahrt aufladen. Rund 100 Kilometer kann die Raubkatze rein elektrisch zurücklegen, mit den Gasturbinen sollen es laut Jaguar sogar 800 Kilometer sein.

Exagon Furtive eGTExagon Furtive-eGT

Ein französischer Exot mit beeindruckenden Werten – auf dem Papier: Erst vor zwei Monaten hob ein Team rund um den Ingenieur Luc Marchetti die Marke Exagon Motors aus der Taufe. Zum Pariser Autosalon präsentierten sie mit dem Furtive-eGT ein Konzeptauto, das Ende 2012 auf den Markt kommen soll – wenn sich genügend Interessenten finden Mindestens 200 Kilometer weit soll der Furtive mit einer Batterieladung seiner Lithium-Ionen-Batterie kommen, unter Idealbedingungen ist sogar das Doppelte drinnen. In nur 3,5 Sekunden beschleunigt der Furtive auf 100 km/h beschleunigen, die Spitzengeschwindigkeit gibt Exagon mit 287 km/h an. Als Partner hat sich Exagon Motors Siemens an Bord geholt. Von den Deutschen stammen die beiden Elektromotoren, die insgesamt 340 PS leisten, die Lithium-Ionen-Batterien bezieht Exagon von der Firma Saft. Der Clou dabei: Kunden können zusätzlich einen Range Extender kaufen: Eine kleiner Benzinmotor erhöht die Reichweite des Furtive auf 807 Kilometer – bei insgesamt 25 Liter Verbrauch für diese Strecke.

Peugeot HR1Peugeot HR1

Die Flügeltüren bleiben wohl ein Messe-Gimmick, die sonstige Gestaltung ist da schon seriennäher: Peugeots 3,70 Meter langer Kleinwagen HX1 zog die Blicke der Besucher auf sich. Dennoch soll eigentümliche Mixtur aus Kombi und Geländewagen erste Eindrücke des geplanten Modells 2008 bieten, hieß es bei Peugeot. Auch Peugeot weist in die Hybrid-Zukunft: Ein 37-PS-Elektromotor treibt die Hinterräder an, vorne sitzt ein Dreizylinder-Benzinmotor mit 110 PS Leistung. Damit will Peugeot den Durchschnittsverbrauch auf 3,5 Liter je 100 Kilometer drücken.

Audi E-tron SpyderAudi E-tron Spyder

Dieses Auto war einer der Blickfänge auf dem Pariser Autosalon 2010: Audis formschönes Hybrid-Cabrio mit dem Namen E-tron Spyder. Zwei je 43 PS starke Elektromotoren sitzen auf der Vorderachse, die Hinterachse wird von einem Biturbo V6-TDI-Motor mit 300 PS befeuert. Das sorgt für Allradantrieb und beeindruckende Beschleunigungswerte: In 4,4 Sekunden erreicht der 4,06 Meter lange Spyder Tempo 100, Schluss ist bei 300 km/h. Den Durchschnittsverbrauch für den Plug-In-Hybrid gibt Audi 2,2 Liter Diesel je 100 Kilometer an.

» 08.10.2010, 08:38

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