
Elektroauto Lekker Mobil vor dem Brandenburger Tor: 600 Kilometer ohne Nachzuladen

Elektroauto Lekker Mobil vor dem Brandenburger Tor: 600 Kilometer ohne Nachzuladen
Mal eine spärliche Ankündigung hier, dann eine kleine Präsentation dort: Seit Monaten lassen die deutschen Tüftler von DBM Energy nur wenig von sich hören. Dabei arbeiten sie seit langem an einem Hochleistungsakku, der die derzeitige Reichweite von Elektroautos glatt vervierfachen könnte.
Wohl kaum ein anderes Auto symbolisiert die Exzesse der späten 1990er-Jahre so gut wie das Geländeauto Hummer: Gebaut wurde das extrem standfeste Fahrzeug für die US-Armee, die es im Golfkrieg Anfang der 1990er-Jahre einsetzte. „Humvee” nannten die US-Soldaten das Fahrzeug liebevoll. So richtig bekannt gemacht hat es erst Arnold Schwarzenegger. Der frühere Filmschauspieler, der nun Gouverneur von Kaliforniern ist, konnte als erster Zivilist einen Hummer sein Eigen nennen.
Große Luxuskarossen, alte Kunden: Daimler gilt mit seiner Parademarke Mercedes nicht gerade als Bannerträger neuer Mobilitätsformen. Das soll sich nun radikal ändern. Die Stuttgarter haben im Carsharing einen Milliardenmarkt ausgemacht, den sie künftig tatkräftig beackern wollen. Kein Wunder: Junge Großstädter verlieren das Interesse am Besitz eines eigenen Fahrzeugs – sie wollen lieber kurzfristig mieten.
Es ist schon ein Spaß, einen historischen Rennwagen vom Typ Renault Alpine A110 durch die Serpentinen der schweizer Alpen zu jagen. So manch Manager gönnte sich und seinen engsten Kollegen in der Vergangenheit das Erlebnis, dass der frühere Formel-1-Rennfahrer Eric Comas zahlungskräftigen Firmenkunden seit zehn Jahren anbietet.
Tesla Motors ist so etwas wie der Popstar unter den Elektroauto-Pionieren: Die kalifornische Firma ist seit Ende Juni an der Börse notiert, hat mit Daimler und Toyota zwei äußerst namhafte Kooperationspartner gewonnen. Doch in letzter Zeit fällt Tesla vor allem durch Finanzdeals statt echter Auto-Innovationen auf.
Achim Kampker wirkt auf den ersten Blick wie ein Student, den man für ein Vorstellungsgespräch zum ersten Mal in einen Anzug gesteckt hat. Doch der 34-jährige Professor für Produktionsmanagement an der RWTH Aachen schickt sich an, die größte Industriebranche der Welt herauszufordern. Der Produktionsexperte will in Deutschland ein emissionsfreies und kostengünstiges Elektroauto im Format des Kleinwagens smart fortwo aus dem Daimler-Konzern bauen. Und Kampker, der mit einem betagten, benzingetriebenen VW Fox an die Hochschule pendelt, belässt es nicht bei Gedankenspielen.