Die drei Buchstaben, aus denen sich der Name des chinesischen Elektroautoherstellers BYD zusammensetzt, stehen für ein großes Ziel: Build your Dreams, zu Deutsch: Baue deine Träume. Doch damit hat das Unternehmen aus Shenzhen, an dem Investorenlegende Warren Buffett mit 9,9 Prozent beteiligt ist, offenbar Probleme. Wie es jetzt eingestehen musste, wird sich der US-Start des Elektroautos e6 um ein Jahr verschieben. Ursprünglich wollte BYD das Modell schon im Oktober dieses Jahres in die US-Autohäuser bringen. Auf dem chinesischen Heimatmarkt sollte der Ökoflitzer mit angeblich 400 Kilometer Reichweite und einer Spitzengeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern schon Anfang dieses Jahres im Handel stehen. Doch auch hier verzögerte sich der Verkaufsstart – sogar auf unbestimmte Zeit. Vom Hybridmodell F3DM hat BYD in China gerade einmal 500 Exemplare verkauft, an Taxifirmen und die Post.
Artikel aus dem August 2010
Nun werden sogar Hubschrauber elektrisch
Plexiglas-Kuppel, Rotor, große Akku-Behälter und dazwischen viel Gestänge: Wirklich vertrauenserweckend sieht Sikorskys Konzept-Helikopter „Firefly” nicht aus. Ein Durchbruch soll dem seltsamen Fluggerät, das Ende Juli auf einer Fachtagung präsentiert wurde, dennoch gelingen: Mit seinen Batterien soll sich der „Firefly” ganze 15 Minuten in der Luft halten können. Möglich macht das ein 190 PS (142 kW) starker Elektromotor samt digitalem Controller des Unternehmens U.S. Hybrid, den die Sikorsky-Entwickler in dem Konzept-Helikopter eingebaut haben. Seine Kraft bezieht er aus zwei 135 Ah starken Lithium-Polymer-Batterien, die vom deutsch-amerikanischen Hersteller Gaia stammen.
Toyota spendiert seinen Hybridautos einen Krachmacher
Als ich einmal einen Toyota Prius beim Einparken beobachtete, fühlte ich mich wie in einem Stummfilm: Mit seinen Elektromotoren glitt das Hybridauto nahezu lautlos in die Parklücke, wie von Geisterhand bewegte es sich vor- und rückwärts. Es war ein faszinierendes Schauspiel – mit einigem Gefahrenpotenzial, wie Verkehrsexperten meinen. Denn das kaum wahrnehmbare Geräusch der Elektromotoren könnte in den nächsten Jahren zu deutlich mehr Unfällen führen, wie wattgetrieben berichtete.
Deutsche Bahn wird zum Elektroauto-Riesen
Mit ihrem rot-weißen Anstrich fallen sie auf: Die Kleinwagen der Bahn-eigenen Flinkster-Flotte sind mittlerweile vor jedem größeren Bahnhof zu finden. Registrierte Kunden können sich die Fahrzeuge stundenweise ausleihen – zu durchaus moderaten Preisen: Die 20 Euro Startpreis pro Auto werden zur Gänze als Fahrguthaben gutgeschrieben. Davon lassen sich dann die Stundenmiete von 1,50 Euro und die Krafstoffpauschale von 0,25 Euro pro Kilometer bezahlen.
In 80 Tagen elektrisch um die Welt

Elektroauto des Schweizer Teams Zeroracer bei der "Zero Emissions Race"
Ingenieure wollen Elektroautos den Stecker ziehen
Ob Tesla Roadster, E-Mini oder die Testflotte von Elektro-Smarts: Die ersten Elektroautos rollen bereits über deutsche Straßen. Im Dunklen bleibt aber, wo – und vor allem wie – die Fahrzeuge geladen werden. In der Garage? An öffentlichen Zapfstationen? Mit Schuko- oder Spezialstecker?
Wie Elektrofahrzeuge den Autoverkauf umkrempeln werden
Autos zu verkaufen war bisher ein relativ einfacher Geschäftsvorgang: Kunden kamen zum Autohändler und fuhren das Fahrzeug ihrer Wahl ein paar Stunden Probe. Wenn ihnen das Gefährt zusagte, feilschten sie mit dem Händler um den Preis, der machte ihnen noch ein Finanzierungsangebot der zur jeweiligen Marke gehörenden Bank. Nach der Unterschrift unter dem Vertrag kümmerte sich der Händler um ein paar Formalien – danach sahen sich Kunde und Händler bei den vorgeschriebenen Inspektionen wieder. Autohersteller machten beim Verkauf der Autos und bei der Wartung ihren Schnitt, beim Betrieb der Fahrzeuge fiel kaum etwas für sie ab.

