Auch in traurigen Zeiten gibt es sie, die guten Nachrichten: Das französische IT-Unternehmen Atos, so berichtet der britische Telegraph, will seine Mitarbeiter auf E-Mail-Entzug setzen. Das ist keineswegs übertrieben – sondern sollte zum Vorbild für uns alle werden: Denn wir kommunizieren nicht zu viel, wie immer wieder behauptet wird, sondern falsch. Ich habe gestern 173 Mails bekommen – sinnvoll waren davon allenfalls 20 Prozent. Und weil es vielen so geht, müssen wir uns Gedanken über den Kommunikationswahnsinn machen, den wir tagtäglich anrichten. Wir müssen die E-Mail an sich in Frage stellen.

