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	<title>ungedruckt</title>
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	<description>Notizen aus der Medienwelt von Sebastian Matthes</description>
	<lastBuildDate>Mon, 20 May 2013 08:18:36 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Ein 11-Jähriger und sein 3-D-Drucker</title>
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		<pubDate>Mon, 20 May 2013 08:16:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Matthes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Videos]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben uns hier ja schon öfter mit 3-D-Druckern beschäftigt. Sie sind nicht nur faszinierend, sie werden auch schon bald die Industrie revolutionieren. Das erkennen mitunter auch schon 11-Jährige Erfinder wie Andrew Man-Hudspith, der sich so sehr einen 3-D-Drucker wünschte, dass er seine Eltern mit einer ganz besonderen Idee davon überzeugte:    (via)]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben uns hier ja schon öfter mit 3-D-Druckern beschäftigt. Sie sind nicht nur faszinierend, sie werden auch schon bald die Industrie revolutionieren. Das erkennen mitunter auch schon 11-Jährige Erfinder wie Andrew Man-Hudspith, der sich so sehr einen 3-D-Drucker wünschte, dass er seine Eltern mit einer ganz besonderen Idee davon überzeugte: <iframe src="http://player.vimeo.com/video/66295175" height="300" width="400" frameborder="0"></iframe>   (<a href="http://www.onthemedia.org/blogs/on-the-media/2013/may/16/an-11-year-old-and-his-3d-printer/">via</a>)</p>
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		<title>WiWo Green: Das neue Nachhaltigkeitsportal der WirtschaftsWoche &#8211; und wie alles begann</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Nov 2012 17:14:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Matthes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun ist es offiziell: Wir werden noch diesen Monat ein eigenes Online-Portal zum Thema Nachhaltigkeit starten. Das ist auch der Grund für mein langes Schweigen hier im Blog. Aber beginnen wir von vorn. Schon seit Jahren beschäftigt sich mein Ressort Technik&#38;Wissen bei der WirtschaftsWoche mit erneuerbaren Energien, der Mobilität von Morgen und allen Fragen rund um die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist es offiziell: Wir werden noch diesen Monat ein eigenes Online-Portal zum Thema Nachhaltigkeit starten. Das ist auch der Grund für mein langes Schweigen hier im Blog. Aber beginnen wir von vorn.</p>
<p><span id="more-2104"></span></p>
<p>Schon seit Jahren beschäftigt sich mein Ressort Technik&amp;Wissen bei der WirtschaftsWoche mit erneuerbaren Energien, der Mobilität von Morgen und allen Fragen rund um die Bemühungen zum Klimaschutz.</p>
<p>Vor etwa zweieinhalb Jahren stellten wir fest, dass die meisten “grünen” Themen auf immer größeres Interesse unserer Leser stießen. Die Zahl der Leserbriefe nahm zu und mit ihnen auch die Reichweite der Themen bei WirtschaftsWoche Online. Zudem luden uns Unternehmen vermehrt ein, auf Konferenzen über die Themen zu sprechen oder bei firmeninternen Veranstaltungen mit Verantwortlichen darüber zu diskutieren.</p>
<p>Dabei kamen immer wieder dieselben Fragen auf: Wie sollen wir uns auf die großen Trends von Morgen einstellen? Wie gehen wir mit dem absehbaren Mangel an Ressourcen um? Welche Strategien sind wirklich nachhaltig &#8211; und zugleich wirtschaftlich? Und: Wie kommunizieren wir das Thema Nachhaltigkeit am besten?</p>
<p>Diese Fragen animierten uns, ein neues Produkt zu schaffen, in dem wir uns intensiv mit diesen Themen befassen: <a href="http://blog.wiwo.de/ungedruckt/2012/02/15/ohne-nachhall-der-nachhaltigkeitsbegriff-verkommt-zu-einer-wertlosen-pr-hulse/">Das Sonderheft WirtschaftsWoche Green Economy.</a> Das Magazin im Magazin, das ich damals mit meinem Team entwickelt habe, erscheint seitdem alle drei Monate. Mittlerweile ist es eins der erfolgreichsten Sonderprodukte der WirtschaftsWoche und treibt den Einzelverkauf des Hauptheftes deutlich, wenn es beiliegt. Besonders viel positives Feedback haben wir auf dieses Ausgabe erhalten:</p>
<div><object style="width: 420px;height: 300px" width="320" height="240"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="menu" value="false" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://static.issuu.com/webembed/viewers/style1/v2/IssuuReader.swf" /><param name="flashvars" value="mode=mini&amp;documentId=120529113624-c493692774014f60bb49a4eb2ca2a156" /><embed id="10fda656-a2db-59a7-115d-a1b8de4334b4" style="width: 420px;height: 300px" width="320" height="240" type="application/x-shockwave-flash" src="http://static.issuu.com/webembed/viewers/style1/v2/IssuuReader.swf" /></object></p>
<div style="width: 420px;text-align: left"></div>
<div style="width: 420px;text-align: left">Doch je tiefer wir in das Thema Green Economy einstiegen, desto mehr stellten wir fest, dass immer noch ein zentraler Ort für die Themen der grünen Wirtschaft im Internet fehlt. Also setzten wir uns wieder zusammen und entwickelten neue Ideen.</div>
</div>
<p>Das Ergebnis ist nun fast fertig: Wir werden eine Art Techcrunch für die Green Economy ins Netz bringen, das zentrale Themenportal für Menschen, die sich für die grüne Wirtschaft interessieren. Ein Portal mit eigenem Design und einem eigenständigen Team.</p>
<p>Dort wollen wir beispielsweise analysieren, wie sich Unternehmen, Marken und Konsumenten auf die grüne Wirtschaft der Zukunft vorbereiten, aber auch, wie Nachhaltigkeit längst auch die Finanzmärkte verändert. Zudem beschäftigt sich die Seite mit neuen und faszinierenden Erkenntnissen aus Forschung und Wissenschaft &#8211; und sie stellt die interessantesten Startups, Projekte und Produkte vor.</p>
<p>Unser Themenfeld erstreckt sich von tagesaktuellen Nachrichten aus dem Sektor erneuerbare Energien und Energieeffizienz über Rankings zum Thema nachhaltige Geldanlage bis hin zu ausgiebigen Analysen der Mobilitätskonzepte von Morgen oder die nachhaltige Entwicklung urbaner Zentren.</p>
<p>Das WiWo-Green-Team greift aber nicht nur exklsuive Studien, Unternehmens-News und Innovationsmeldungen auf. Die Kollegen besuchen auch die relevanten Konferenzen, um von dort aus live zu berichten.</p>
<p>Besonders freue ich mich, dass wir zum Start eine Reihe prominenter Gastautoren vieler relevanter Institute gewinnen konnten. Ein wichtiger Schritt. Denn Ziel des Portals ist es, ein zentraler Anlaufpunkt der Green-Economy-Szene in Deutschland zu werden.</p>
<p>Gerade bekommt das Layout noch seinen letzten Schliff, kurz darauf aber sollte die Seite stehen &#8211; denn spätestens am 26. November wollen wir im Netz sein. Wir können es kaum noch erwarten.</p>
<p>Weitere Infos zu WiWo Green finden Sie bei <a href="https://twitter.com/wiwo_green">Twitter</a> und auf unserer <a href="http://www.facebook.com/WiwoGreenEconomy">Facebookseite</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Internet wird wichtigste Informationsquelle &#8211; oder wie sieht Ihr Tag aus?</title>
		<link>http://blog.wiwo.de/ungedruckt/2012/10/05/internet-wird-wichtigste-informationsquelle-oder-wie-sieht-ihr-tag-aus/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Oct 2012 08:02:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Matthes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Art, wie wir an Informationen gelangen, hat sich in den vergangenen Jahren drastisch verändert. Aber was bedeutet das? Es geht hier nicht um den Tod der Zeitung oder gar das viel beschworene Ende des Journalismus. Dazu wird es so bald nicht kommen. Sehr wohl aber verändern sich die Kanäle, über die wir Nachrichten beziehen. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Art, wie wir an Informationen gelangen, hat sich in den vergangenen Jahren drastisch verändert. Aber was bedeutet das?</p>
<p><span id="more-2092"></span></p>
<p>Es geht hier nicht um den Tod der Zeitung oder gar das viel beschworene Ende des Journalismus. Dazu wird es so bald nicht kommen. Sehr wohl aber verändern sich die Kanäle, über die wir Nachrichten beziehen. Und das verändert auch die Anbieter selbst. In den USA hat sich, wie diese Infografik von <a href="http://de.statista.com/">Statista</a> zeigt, das Internet bei der Mehrheit der Medienkonsumenten als Nachrichtenquelle bereits gegen Radio und Zeitung durchgesetzt.</p>
<p><a href="http://blog.wiwo.de/ungedruckt/files/2012/10/10-04-2012_WiWo_DigitaleNachrichten.jpeg"><img title="10-04-2012_WiWo_DigitaleNachrichten" src="http://blog.wiwo.de/ungedruckt/files/2012/10/10-04-2012_WiWo_DigitaleNachrichten.jpeg" alt="" width="403" height="284" /></a></p>
<p>Wie allgegenwärtig das Internet mittlerweile ist, kann jeder in seinem Alltag selbst feststellen. Bei mir geht es beispielsweise schon früh morgens los. Wenn ich aufstehe, werfe ich zunächst einen Blick in meine Twitter-Timeline. Gerade wenn es um Technikthemen und internationale Nachrichten geht, ist das ein guter Start.</p>
<p>Ab 7.30 Uhr schalte ich das Radio ein, oft höre ich Deutschlandfunk über die simple, aber bestens funktionierende iPhone-App des Senders. Hier gibt es meistens einen ersten Eindruck dessen, was den Tag in Deutschland politisch bestimmen wird. Die aktuellen Interviews sind live mit das Beste, was es im deutschen Radio zu hören gibt. Außer, wenn Philipp Mißfelder an der Strippe ist (wie heute Morgen). In solchen Fällen höre ich dann Podcasts zu den unterschiedlichsten Themen. Die sind oft ebenso aktuell und zudem noch lustig.</p>
<p>Während des Frühstücks ein kurzer Blick in die Online-Nachrichtenportale &#8211; und via Google Reader in die Blogs.</p>
<p>Und dann gehts schon los.</p>
<p>8.15 Uhr: In der Straßenbahn lese meistens die FAZ auf dem iPad. Nicht nur, weil sie extrem schnell herunterzuladen ist. Ich finde sie in ihrer Schlichtheit auch ganz praktisch. Manchmal bleibe ich aber auch im Google Reader hängen. Dann bleibt die Zeitung ersteinmal ungelesen.</p>
<p>Kurz darauf im Büro: wieder ein kurzer Blick in meine Twitter-Timeline und dann habe das erste Mal am Tag gedruckte Tageszeitungen in der Hand. Mit denen beschäftige ich mich zwischen 30 Minuten und einer Stunde. (Magazine lese ich eher abends oder ausgiebig am Wochenende). Dann noch ein Blick in den Google Reader &#8211; und schon ist es 10 Uhr. Unsere Morgenkonferenz beginnt.</p>
<p>So wie jetzt gleich.</p>
<p>In Deutschland hat das Internet die Zeitung als Informationsquelle übrigens noch nicht abgelöst. Eine <a href="http://de.statista.com/statistik/daten/studie/235551/umfrage/konsum-von-nachrichtenmedien-in-ausgewaehlten-laendern/">Studie Reuters Institute for the Study of Journalism</a> zeigt, dass Deutschland &#8211; verglichen mit Frankreich, Großbritannien, USA und Dänemark &#8211; immer noch Print-Land ist. Und nein, ich glaube nicht, dass das so bleiben wird. Denn auch hier verändert sich das Verhalten. Schauen Sie sich einfach einmal um, wenn Sie morgens in der Bahn sitzen. Wer liest Nachrichten auf dem Telefon? Wer hat noch eine Zeitung in der Hand?</p>
<p><a href="http://de.statista.com/statistik/daten/studie/235551/umfrage/konsum-von-nachrichtenmedien-in-ausgewaehlten-laendern/"><img title="Umfrage zum Konsum von Nachrichtenmedien in ausgewählten Ländern 2012" src="http://de.statista.com/graphic/1/235551/konsum-von-nachrichtenmedien-in-ausgewaehlten-laendern.jpg" alt="Umfrage zum Konsum von Nachrichtenmedien in ausgewählten Ländern 2012" width="396" height="277" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p><a href="http://blog.wiwo.de/ungedruckt/2012/08/06/hoffnung-fur-bezahlinhalte-im-netz/">Hoffnung für Bezahlinhalte im Netz</a></p>
<p><a href="http://blog.wiwo.de/ungedruckt/2012/06/28/ein-oft-ubersehener-grund-fur-die-print-krise/">Ein oft übersehener Grund für die Print-Krise</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bessere Politik?</title>
		<link>http://blog.wiwo.de/ungedruckt/2012/10/04/wie-politik-mit-hilfe-des-internets-besser-wird/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Oct 2012 19:32:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Matthes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studien]]></category>

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		<description><![CDATA[Kein Problem. Man müsse nur die Instrumente der Open-Source-Bewegung einsetzen, die unter anderem Linux und Wikipedia geschaffen haben, glaubt Internet-Vordenker Clay Shirky. Wie er sich das genau vorstellt, erklärt er in einem höchst unterhaltsamen Ted-Talk. Ob seine Vision realistisch ist? Wer weiß. Zumindest ist die Idee faszinierend, dass eine offene, wikipedia-ähnliche Software-Plattform dabei hilft, Gesetze via [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Kein Problem. Man müsse nur die Instrumente der Open-Source-Bewegung einsetzen, die unter anderem Linux und Wikipedia geschaffen haben, glaubt Internet-Vordenker Clay Shirky.</p>
<p><span id="more-2086"></span></p>
<p>Wie er sich das genau vorstellt, erklärt er in einem höchst unterhaltsamen Ted-Talk. Ob seine Vision realistisch ist? Wer weiß. Zumindest ist die Idee faszinierend, dass eine offene, wikipedia-ähnliche Software-Plattform dabei hilft, Gesetze via Crowdsourcing zu entwickeln. Völlig abwegig ist der Gedanke jedenfalls nicht. So wurden Teile der irischen Verfassung <a href="http://www.irishtimes.com/newspaper/opinion/2012/0908/1224323737219.html">mit stärkerer Partizipation von Bürgern</a> verfasst, Ähnliches wurde auch in Island versucht. Wieso also nicht auch alltägliche Gesetze?</p>
<p>Andererseits kennen wir all die Beispiele, wo es eben doch nicht so gut funktioniert mit dem Crowd-Sourcing. Wenn Wikipedia-Beiträge nicht aktualisiert werden können, weil sich die Autoren in der Ausrichtung nicht einig werden oder wenn die politischen Akteure mit Anträgen und Anfragen überhäuft werden, wenn sich das Publikum beteiligt.</p>
<p>Wie auch immer: Das Gedankenspiel ist in jedem Fall gut und die 18 Minuten Clay Shirky lohnen sich in jedem Fall:<br />
<iframe src="http://www.youtube.com/embed/CEN4XNth61o" frameborder="0" width="420" height="236"></iframe></p>
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		</item>
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		<title>Wie Patente Innovationen behindern können</title>
		<link>http://blog.wiwo.de/ungedruckt/2012/08/29/remix-und-das-problem-mit-den-patenten/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Aug 2012 06:27:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Matthes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studien]]></category>

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		<description><![CDATA[Samsung verliert seine Patentwette gegen Apple und muss möglicherweise Milliarden zahlen. Das Ganze wurde ausgiebig analysiert. Was mir in der Debatte aber fehlt, ist die Diskussion darüber, wie schädlich Patente mitunter sein können. Der US-Autor Kirby Ferguson hat dazu vor einigen Wochen einen sehenswerten Ted-Talk gehalten. Denn so sehr Patente die Erfinder schützen, so sehr [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Samsung verliert seine Patentwette gegen Apple und muss möglicherweise Milliarden zahlen. Das Ganze wurde ausgiebig analysiert. Was mir in der Debatte aber fehlt, ist die Diskussion darüber, wie schädlich Patente mitunter sein können.</p>
<p><span id="more-2060"></span></p>
<p>Der US-Autor <a href="http://www.kirbyferguson.com/">Kirby Ferguson</a> hat dazu vor einigen Wochen einen sehenswerten Ted-Talk gehalten. Denn so sehr Patente die Erfinder schützen, so sehr schaden sie mitunter den Innovationen. Denn die Ideen, seien es Software-Fetzen, Biomoleküle oder Film-Plots, sind auf Jahre blockiert; sie können von anderen nicht weiterverarbeitet und zu wieder neuen Innovationen verknüpft werden. Ferguson, der die These vertritt, &#8221;Everything is a Remix&#8221;, fordert daher: &#8220;Embrace the Remix&#8221;.</p>
<p>Hübsch zeichnet er dabei nach, wie das Ganze mit seinen Klagen gerade auf die Spitze treibt. Dabei dachte Jobs, der später einen &#8220;Atomkrieg&#8221; gegen seine Wettbewerber anzetteln wollte, einmal ganz anders über das Thema. 1996 sagte er in einem Intervoew:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Good Artists Copy</em>, <em>Great Artists Steal</em>. <em>We have always been shameless</em> about <em>stealing great ideas</em>.&#8221;</p></blockquote>
<p>Genau das kann, wie wir seit vergangenem Wochenende spätestens wussten, Milliarden kosten.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/47322970" frameborder="0" width="420" height="236"></iframe></p>
<p>Wer den gesamten Ausschnitt mit dem Steve-Jobs-Interview noch einmal ansehen will:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/CW0DUg63lqU" frameborder="0" width="420" height="315"></iframe></p>
<p>Wir haben uns die Hintergründe neulich erst in einer Analyse im Detail angesehen. Darin <a href="http://www.wiwo.de/technologie/digitale-welt/patentstreit-googles-stumpfe-waffen/6984184.html">schreibt mein Kollege Thomas Stölzel,</a> dass gerade die historische Idee des Patents – dass Erfinder ihre Kreation in Einkommen verwandeln können, weil andere sie nicht abkupfern dürfen – völlig neu interpretiert wird: Sie dienen mittlerweile weniger dem Schutz großer Ideen, sondern werden immer mehr zu einer Waffe, um Konkurrenten zu blockieren. Früher konzentrierten sich Hightechunternehmen darauf, die coolsten Smartphones, die beste Technik und die schnellste Software zu entwickeln. Heute gewinnt das Unternehmen, das die besten Anwälte hat.</p>
<p>Bislang waren es meist sogenannte Patent-Trolle, die Schutzrechte horteten, um andere um Millionen zu erleichtern. Ähnlich, schreibt Stölzel, verhalten sich nun Apple, Google &amp; Co. Ein US-Richter brachte es kürzlich in einer Verhandlung zwischen Microsoft und Google auf den Punkt: „Das Gericht ist sich sehr wohl bewusst, dass es als Schachfigur in einer globalen, geschäftlichen Auseinandersetzung benutzt wird.“</p>
<p><em>Mehr von mir finden Sie bei <a href="https://twitter.com/smatthes">Twitter</a> und <a href="https://plus.google.com/u/0/101218556596916724440/posts">Google Plus</a>. </em></p>
<div><em>Oder besuchen Sie meine <a href="http://www.facebook.com/matthes.sebastian">Facebook</a>-Seite.</em></div>
<div></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Der merkwürdige Service von American Express</title>
		<link>http://blog.wiwo.de/ungedruckt/2012/08/28/der-merkwurdige-service-von-american-express/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Aug 2012 06:23:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Matthes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studien]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie ich lernte, dass American-Express-Kunden niemals reisen. Ein Frontbericht. Reisen ohne Kreditkarten sind kaum noch vorstellbar. Sie haben vieles erleichtert, weil sie universelles Zahlungsmittel sind, ob in Dubai, Kalkutta oder Berlin. Und so sind Kreditkartenunternehmen global agierende Unternehmen, die ihren Kunden genau das erleichtern: das Reisen. Egal wo sie gerade sind. Doch das denken nur diejenigen, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ich lernte, dass American-Express-Kunden niemals reisen. Ein Frontbericht.</p>
<p>Reisen ohne Kreditkarten sind kaum noch vorstellbar. Sie haben vieles erleichtert, weil sie universelles Zahlungsmittel sind, ob in Dubai, Kalkutta oder Berlin. Und so sind Kreditkartenunternehmen global agierende Unternehmen, die ihren Kunden genau das erleichtern: das Reisen. Egal wo sie gerade sind.</p>
<p><span id="more-2053"></span></p>
<p>Doch das denken nur diejenigen, die sich nicht auskennen. Die nicht bei American Express sind.</p>
<p>Aber von vorn.</p>
<p>Mehrfach hatte ich in den vergangenen Jahren das Problem, dass ich mit meiner American-Express-Karte nicht zahlen konnte.  Sie war plötzlich gesperrt, obwohl ich meine Rechnungen stets bezahlt hatte. Ich hatte aber etwas viel schlimmeres getan: Ich war auf Reisen. Und dafür sind die Kreditkarten von American Express natürlich nicht gedacht. Und so stellte das Amex-System stellte immer wieder “verdächtige Belastungen” fest.</p>
<p>Neulich in einem so verdächtigen Ort wie einem britischen Kaufhaus, als ich vor einer Hochzeit ein paar Schuhe kaufte. Und heute auf der Seite einer Airline, die immerhin Star-Alliance-Partner ist.</p>
<p>Beide Male kam eine Mail mit einer Warnung und einer zugehörigen Nummer. Beide Mal hieß es dort, die zuständige Stelle sei erst wieder am nächsten Tag um neun Uhr erreichbar.</p>
<p>Kurz wollte ich mich aufregen. Dann aber fiel mir ein: Es ist alles meine Schuld. Das kann man von einem Unternehmen wie Amex nicht erwarten: Um 22 Uhr noch eine Karte freischalten.</p>
<p>Wozu auch? American-Express-Kunden reisen ja nicht. Sie leben immer am gleichen Ort, gehen immer in die gleichen Geschäfte und kriechen um 21 Uhr in ihr frisch bezogenes Bett, nachdem sie ihre American-Express-Karte in einen polierten Glaskasten gelegt haben. American-Express-Kunden haben nicht (wie ich gerade) das Problem, dass auf dem Flug, den sie buchen wollen, nur noch ein Platz verfügbar ist.</p>
<p>Ich rufe also die normale Hotline an und schildere dem Mitarbeiter das Problem. Ich weiß, dass ich Unmenschliches von ihm verlange. Aber ich kann gerade nicht anders.</p>
<p>Der zuständige Herr ist fürchterlich nett, analysiert aber haarscharf: “Ihre Karte ist gesperrt”.</p>
<p>Ich weiß, es ist meine Schuld. Ich wollte mich gerade entschuldigen. Aber vielleicht geschieht ja doch noch ein Wunder, sonst ist der Platz auf dem Flieger weg. Ich also: Ich weiß. Und nun?</p>
<p>Er: &#8220;Wir können da jetzt nichts machen.&#8221;</p>
<p>Ich wage das Unerhörte: &#8220;Das war nicht das erste Mal&#8221;, sage ich.</p>
<p>Er: &#8220;Wenn Sie in unsichere Länder fahren, kann das passieren.&#8221;</p>
<p>Ich fühle mich ertappt. Natürlich: Wenn ich mich immer in solchen &#8220;failed states&#8221; herumtreibe, dann kann ich es von keinem Kreditkartenunternehmen dieser Welt erwarten, dass meine Karte funktioniert. Schon gar nicht von American Express. Ich gebe zu: &#8220;Heute sitze ich in Düsseldorf. Letztes Mal war es in Großbritannien&#8221;. Ich schäme mich ein bisschen, dass ich den Mitarbeiter trotz besseren Wissens belästigt habe.</p>
<p>Er: &#8220;Sie müssen uns immer anrufen, wenn Sie ins Ausland fahren.&#8221;</p>
<p>Wie konnte ich nur so leichtsinnig sein. Ich hatte es gewagt, in ein fremdes Land zu reisen, zudem noch mit diesem höllischen Gewässer Ärmelkanal dazwischen, in dem Kinder verhungern und 16-jährige Mädchen zwangsverheiratet werden &#8211; nach England. Und ich hatte mich nicht bei American Express abgemeldet.</p>
<p>Nun fällt mir auch ein, wieso Amex meine aktuelle Buchung natürlich niemals hätte freigeben dürfen: Der Flug sollte nach Griechenland gehen.</p>
<p>Aber, liebe American Express. Ich werde Euch jetzt immer anrufen. Und ich werde nicht mehr in &#8220;unsichere Länder&#8221; fahren.</p>
<p>NEIN, ich werde überhaupt nicht mehr wegfahren.</p>
<p><em>Mehr von mir finden Sie bei <a href="https://twitter.com/smatthes">Twitter</a> und <a href="https://plus.google.com/u/0/101218556596916724440/posts">Google Plus</a>. </em></p>
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]]></content:encoded>
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		<title>Kurzfilm &#8220;Sight&#8221;: Unsere Zukunft mit Augmented Reality</title>
		<link>http://blog.wiwo.de/ungedruckt/2012/08/26/kurzfilm-die-zukunft-von-augmented-reality/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Aug 2012 16:10:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Matthes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[innovationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Google will uns über eine Brille schon bald jederzeit Informationen anzeigen, die gerade relevant sein könnten. Wenig später könnte das auch über Kontaktlinsen möglich werden. Sollte sich die Technik  tatsächlich durchsetzen, wird das unseren Alltag verändern. Und dann &#8211; ja, dann könnte eine Vision Wirklichkeit werden, die Eran May-raz und Daniel Lazo in ihrem Kurzfilm &#8220;Sight&#8221; [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Google will uns <a href="http://blog.wiwo.de/ungedruckt/2012/04/04/googles-vernetzte-brille-uberall-internet/">über eine Brille</a> schon bald jederzeit Informationen anzeigen, die gerade relevant sein könnten. Wenig später könnte das auch über Kontaktlinsen möglich werden. Sollte sich die Technik  tatsächlich durchsetzen, wird das unseren Alltag verändern. Und dann &#8211; ja, dann könnte eine Vision Wirklichkeit werden, die Eran May-raz und Daniel Lazo in ihrem Kurzfilm &#8220;Sight&#8221; gezeichnet haben. Inwiefern das wünschenswert ist, sollten Sie am besten für sich selbst entscheiden. Viel Spaß dabei: <iframe src="http://player.vimeo.com/video/46304267" frameborder="0" width="420" height="236"></iframe></p>
<p><span id="more-2041"></span></p>
<p><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p><a href="http://blog.wiwo.de/ungedruckt/2012/04/04/googles-vernetzte-brille-uberall-internet/">Googles vernetzte Brille: Internet überall</a></p>
<p><em>Mehr von mir finden Sie bei <a href="https://twitter.com/smatthes">Twitter</a> und <a href="https://plus.google.com/u/0/101218556596916724440/posts">Google Plus</a>. </em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Frauen übernehmen das soziale Internet</title>
		<link>http://blog.wiwo.de/ungedruckt/2012/08/23/frauen-ubernehmen-das-soziale-internet/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Aug 2012 08:29:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Matthes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Internet ist männlich &#8211; hieß es lange Zeit. Dabei stimmt das längst nicht mehr, wie eine neue Studie zeigt. Vor allem das soziale Netz wird von Frauen dominiert. Die Zahlen sind eindeutig: 17 von 24 großen Seiten im Social Web - also etwa 70 Prozent &#8211; haben mehr weibliche als männliche Nutzer. Zu diesem Ergebnis [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Internet ist männlich &#8211; hieß es lange Zeit. Dabei stimmt das längst nicht mehr, wie eine neue Studie zeigt. Vor allem das soziale Netz wird von Frauen dominiert.</p>
<p><span id="more-2016"></span></p>
<p>Die Zahlen sind eindeutig: 17 von 24 großen Seiten im Social Web - also etwa 70 Prozent &#8211; haben mehr weibliche als männliche Nutzer. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Web-Analysehauses <a href="http://royal.pingdom.com/2012/08/21/report-social-network-demographics-in-2012/">Pingdom</a>, das die demografischen Daten der 24 beliebtesten sozialen Netzwerke und Online-Communities untersucht hat. Zwar seien nur US-Daten ausgewertet worden, heißt es bei Pingdom. Doch grob sei eine ähnliche Verteilung auch in anderen Ländern zu beobachten. Nicht vertreten in der Liste ist Google Plus, weil das Netzwerk in dem Analysetool <a href="https://www.google.com/adplanner" target="_blank">DoubleClick Ad Planner</a> nicht aufgeführt ist.</p>
<p>Das Ergebnis der Studie ist dennoch interessant: Auf den ersten Blick fällt auf, dass Seiten mit einen starken technischen Fokus eher Männer anziehen, darunter die Nerd-News-Seite <a href="http://slashdot.org/">Slashdot</a> (87 Prozent Männer), <a href="http://news.ycombinator.com/">Hacker News</a> (77 Prozent) and <a href="http://stackoverflow.com/">Stack Overflow</a> (76 Prozent). Frauen begeistern sich eher für bilderlastige Angebote wie <a href="http://pinterest.com/">Pinterest</a> (79 Prozent Frauen), das Büchernetzwerk <a href="http://www.goodreads.com/">Goodreads</a> (70 Prozent) oder die Blogplattform <a href="http://www.blogger.com/home">Blogger</a> (66 Prozent). Facebook und Twitter haben beide etwa 40 Prozent männliche und 60 Prozent weibliche Nutzer.</p>
<p><a href="http://blog.wiwo.de/ungedruckt/files/2012/08/social-network-gender-distr-580px.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2030" title="social-network-gender-distr-580px" src="http://blog.wiwo.de/ungedruckt/files/2012/08/social-network-gender-distr-580px-e1345708625206.jpg" alt="" width="420" height="420" /></a></p>
<p>Interessant ist auch die Erkenntnis, dass soziale Netzwerke kein Jugendphänomen sind. Laut der Pingdom-Studie sind 55 Prozent der Twitter-Nutzer über 35 Jahre alt. Bei Pinterest fallen 63 Prozent in diese Altersgruppe, bei Facebook 65 Prozent und von den <a href="http://de.linkedin.com/">LinkedIn</a>-Nutzern sind sogar 79 Prozent älter als 35.</p>
<p>Die meisten Nutzer unter 35 Jahren haben <a href="http://www.reddit.com/">Reddit</a> (58 Prozent), die Social-Coding-Seite <a href="https://github.com/">Github</a> (60 Prozent), das Netzwerk <a href="http://www.hi5.com/?">Hi5</a> (63 Prozent), die Community <a href="http://www.deviantart.com/">deviantART</a> (69 Prozent) und das Googles Netzwerk <a href="http://www.orkut.com/">Orkut</a> (83 Prozent).</p>
<p><a href="http://blog.wiwo.de/ungedruckt/files/2012/08/social-network-age-distribution-580px.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2031" title="social-network-age-distribution-580px" src="http://blog.wiwo.de/ungedruckt/files/2012/08/social-network-age-distribution-580px-e1345710405383.jpg" alt="" width="420" height="420" /></a></p>
<p>Über alle untersuchten Netzwerke und Communities ergibt sich dann folgende demografische Verteilung:</p>
<p><a href="http://blog.wiwo.de/ungedruckt/files/2012/08/social-network-avg-age-distr-580px1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2033" title="social-network-avg-age-distr-580px" src="http://blog.wiwo.de/ungedruckt/files/2012/08/social-network-avg-age-distr-580px1-e1345710536398.jpg" alt="" width="420" height="315" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://blog.wiwo.de/ungedruckt/2012/05/21/infografik-die-generation-facebook-ergraut/">Die Generation Facebook ergraut</a></li>
<li><a href="http://blog.wiwo.de/ungedruckt/2012/08/01/twitter-nachzugler-deutschland-in-welchen-stadten-am-meisten-getwittert-wird/">In welchen Städten am meisten getwittert wird</a></li>
<li><a href="http://blog.wiwo.de/ungedruckt/2012/07/23/die-angst-vor-dem-umbruch/">Die Angst vor dem Umbruch</a></li>
<li><a href="http://blog.wiwo.de/ungedruckt/2012/07/20/was-google-facebook-co-uber-uns-wissen/">Was Google, Facebook &amp; Co über uns wissen</a></li>
</ul>
<p><em>Mehr von mir finden Sie bei <a href="https://twitter.com/smatthes">Twitter</a> und <a href="https://plus.google.com/u/0/101218556596916724440/posts">Google Plus</a>. </em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Roboterarmee stellt Nudeln her</title>
		<link>http://blog.wiwo.de/ungedruckt/2012/08/22/roboterarmee-stellt-nudeln-her/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Aug 2012 07:51:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Matthes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[innovationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon seit einigen Jahren leiden chinesische Ballungsräume unter Fachklräftemangel. Das merken zunehmend auch Restaurants und Garküchen in den Megacitys. Der Besitzer einer Pekinger Noodle-Bar hat daher eine Alternative entwickelt: Roboter, die Nudeln herstellen. Sie schneiden den Nudelteig exakt in Streifen, noch präziser angeblich, als erfahrene Küchenchefs. Die Anschaffung soll sich jedenfalls schnell rechnen: 2000 Dollar kostet [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Schon seit einigen Jahren leiden chinesische Ballungsräume unter Fachklräftemangel. Das merken zunehmend auch Restaurants und Garküchen in den Megacitys. Der Besitzer einer Pekinger Noodle-Bar hat daher eine Alternative entwickelt: Roboter, die Nudeln herstellen. Sie schneiden den Nudelteig exakt in Streifen, noch präziser angeblich, als erfahrene Küchenchefs. Die Anschaffung soll sich jedenfalls schnell rechnen: 2000 Dollar kostet die elektronische Küchenhilfe. Ein Angestellter würde 4700 Dollar im Jahr kosten. Die Rechnung hat offenbar viele Restaurantbesitzer überzeugt: Nach Angaben des Herstellers wurden bereits 3000 Nudel-Roboter verkauft. Aber sehen Sie selbst: <iframe src="http://www.youtube.com/embed/ukNkCnNJuR8" frameborder="0" width="420" height="236"></iframe></p>
<p><span id="more-2004"></span></p>
<p>(<a href="http://eater.com/archives/2012/08/17/china-is-building-an-army-of-noodle-making-robots.php">via</a>)</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
<p><a href="http://blog.wiwo.de/ungedruckt/2012/07/18/stadtrundfahrt-mit-drohnen/">Stadtrundfahrt mit Drohnen</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Streaming: Der Durchbruch digitaler Musik</title>
		<link>http://blog.wiwo.de/ungedruckt/2012/08/20/streaming-der-durchbruch-digitaler-musik/</link>
		<comments>http://blog.wiwo.de/ungedruckt/2012/08/20/streaming-der-durchbruch-digitaler-musik/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Aug 2012 12:15:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Matthes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Erstmals verkaufen die Musiklabels in den USA mehr Titel digital als auf CD. Dabei beginnt die eigentliche Revolution des Geschäfts gerade erst. Hätte mir jemand Mitte der Neunzigerjahre diesen Text vorgelegt, ich hätte ihn für verrückt erklärt; damals, als die CD-Sammlung im Regal fast so viel über uns verriet wie heute unser Facebook-Seite. Für mich war [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Erstmals verkaufen die Musiklabels in den USA mehr Titel digital als auf CD. Dabei beginnt die eigentliche Revolution des Geschäfts gerade erst.</p>
<p><span id="more-1986"></span></p>
<p>Hätte mir jemand Mitte der Neunzigerjahre diesen Text vorgelegt, ich hätte ihn für verrückt erklärt; damals, als die CD-Sammlung im Regal fast so viel über uns verriet wie heute unser Facebook-Seite. Für mich war zu der Zeit schon der CD-Kauf eine große Sache. Es hatte etwas Rituelles. Stundenlang konnte ich durch Regale schlendern, ewig warten, um die Objekte der Begierde testweise anhören zu können. Aber das gehörte dazu: Mitunter kam ich dabei mit anderen ins Gespräch, die bei ähnlichen Titeln zugegriffen hatten. Auf dieses Weise hatte ich schließlich eine stattliche Sammlung zusammen, etwa 200 CDs von bekannten Stars wie Deep Purple, Pink Floyd und Genesis über Independent-Bands bis hin zu klassischen Aufnahmen fast aller bekannten Komponisten.</p>
<p>Doch meine CD-Sammlung erlebte ein trauriges Ende, als während meines zweiten Semsters in meiner Studenten-WG eingebrochen wurde und die in einer Kiste gelagerten Schätze verschwanden. Der Bestand an CDs hat sich bei mir seitdem nie wieder erholt. Bis heute habe ich vielleicht 80 neue angeschafft, wenn überhaupt. Die meisten Titel liegen nur noch digital auf meinem Rechner.</p>
<p>Besser gesagt: Sie <em>lagen</em> auf meinem Rechner. Bis vor wenigen Wochen.</p>
<p>Da schaffte ich mir einen neune Laptop an und mussten die gesamte Musiksammlung auf eine externe Festplatte übertragen. Dort lagern sie seitdem. Und so recht habe ich sie nicht vermisst.</p>
<p>Denn seit der Musik-Streaming-Dienst <a href="http://www.spotify.com/de/desktop-splash/?utm_source=spotify&amp;utm_medium=web&amp;utm_campaign=start">Spotify</a> in Deutschland auf dem Markt ist, habe ich keine Musik mehr gekauft. Ich zahle im Monat etwa fünf Euro dafür, dass ich sie direkt im Netz abspielen kann. In dem Programm habe ich zudem Favoritenlisten angelegt und (be)merkenswerte klassische Aufnahmen in speziellen Ordnern festgehalten. Die sind nun überall verfügbar, wo ein Rechner mit Internetanschluss steht. Es ginge, wenn ich noch fünf Euro mehr zahlen würde, sogar über mein Mobiltelefon. Das finde ich extrem praktisch.</p>
<p>Und damit bin ich kein Sonderling: Denn die Umsätze der Musikindustrie nehmen beim Streaming rapide zu. Um 40 Prozent wachsen sie allein dieses Jahr &#8211; auf 1,1 Milliarden Dollar weltweit, <a href="http://www.strategyanalytics.com/default.aspx?mod=pressreleaseviewer&amp;a0=5268">wie die Marktforscher von Strategy Analytics gerade berechnet haben</a>. Die Downlaods über Angebote wie iTunes von Apple wachsen dagegen nur noch um 8,5 Prozent (auf 3,9 Milliarden Dollar). Damit werden Spotify, Simfy &amp; Co. dieses Jahr zum wichtigsten Wachstumsfeld der Musikindustrie. Und sie schaffen, was iTunes &amp; Co. nicht vermochten, sie verhelfen digitaler Musik endgültig zum Durchbruch.</p>
<p>Weltweit nimmt der Anteil digitaler Titel am Gesamtmarkt mit Hilfe des Streamings auf 39 Prozent zu. Weltweit greifen Kunden zwar immer noch öfter zu CDs und Schallplatten. Doch schon 2015, so schätzt Strategy Analystics, werden sie weltweit mehr Musik digital kaufen als physisch auf CDS und Platten. In den USA werde es sogar schon dieses Jahr soweit sein.</p>
<p>Wie sich das Wachstum des Streaming-Geschäfts in den nächsten Jahren entwickeln wird, zeigt diese Grafik, die <a href="http://de.statista.com/">Statista</a> für dieses Blog aufbereitet hat:</p>
<p><a href="http://blog.wiwo.de/ungedruckt/files/2012/08/2012_08_17_Streaming.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1988" title="2012_08_17_Streaming" src="http://blog.wiwo.de/ungedruckt/files/2012/08/2012_08_17_Streaming-e1345464523290.jpg" alt="" width="420" height="371" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p><a href="http://blog.wiwo.de/ungedruckt/2012/08/16/filme-und-tv-im-internet-die-wichtigsten-streaming-anbieter/">Filme und TV im Internet: Die wichtigsten Streaming-Anbieter</a></p>
<p><a href="http://blog.wiwo.de/ungedruckt/2012/03/15/infografik-der-woche-das-geschaft-mit-onlinevideos-in-deutschland-boomt/">Das Geschäft mit Filmen im Netz wächst um 50 Prozent</a></p>
<p><a href="http://blog.wiwo.de/ungedruckt/2012/01/12/grafik-der-woche-deutschland-bei-digitaler-musik-weit-abgeschlagen/">Deutschland bei digitaler Musik weit abgeschlagen</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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