Es sind mitunter die ganz kleinen Dinge, die das Leben erleichtern. Manchmal ist es nur ein kleiner Browser-Button.
Wie oft stehen wir tagsüber vor dem Problem, dass wir im Netz spannende Analysen, Studien oder sonstige Beiträge finden, gerade aber keine Zeit haben, sie zu lesen?
Es gibt verschiedenen Möglichkeiten, damit umzugehen. Erstens: Ausdrucken. Zweitens: Bookmarken. Drittens: Sie mit einem Programm wie Pocket (ReadItLater) an das iPad schicken – um sie abends im Bett zu lesen.
Das Problem: Ich lese auf dem iPad höchst ungern.
Das Lesegerät meiner Wahl ist seit eineinhalb Jahren der Kindle. Und den hat Amazon mit einer neuen Funktion nun ein gutes Stück nützlicher gemacht: Mit einem Tool, das mit einem Klick Texte aller Art an den Kindle schickt, vorausgesetzt, das Gerät befindet sich in einem WLAN-Netzwerk. Es gab ähnliche Funktionen zwar vorher schon. Weil die aber nicht von Amazon selbst kamen, ließ sich das Programm und die weitergeleiteten Artikel nicht über die Amazon-Seite verwalten. Zudem war es darüber nicht möglich, ganze Dokumente auf den Kindle zu übertragen. All das geht jetzt.
Send to Kindle heißt die Funktion, die sich in wenigen Handgriffen in den Chrome Browser integrieren lässt. Klickt man dann den Button, schickt das Programm den gerade angezeigten Text ohne Werbung aber mitsamt aller Fotos und Grafiken an den Kindle. So sammelt sich über den Tag eine hübsche Liste spannender Artikel aus Blogs und Nachrichtenseiten, die man abends vor dem Einschlafen lesen kann.
Einziges Problem: Nutzt man das Tool regelmäßig, häufen sich auf diese Weise viele Texte in der Kindle-Leseliste. Wer die nicht regelmäßig aufräumt, verliert schnell die Übersicht. Es wäre deshalb großartig, wenn das Programm die Texte nicht nur weiterschicken würde, sondern sie auf Wunsch in einem Dokument anzeigen könnte. Das wäre vor allem dann hilfreich, wenn man viele Texte zu einem Thema sammelt.
Aber das kann ja noch kommen.
- E-Book-Studie: Gefährlicher Irrglaube
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2 Kommentare zu “Send to Kindle: Ein kleines Tool erleichtert das Lesen”
@Sebastian Matthes
“So sammelt sich über den Tag eine hübsche Liste spannender Artikel aus Blogs und Nachrichtenseiten, die man abends vor dem Einschlafen lesen kann.”
In dem Zusammenhang
Ich lese gerade Rolf Dobelli:
no news
http://dobelli.com/wp-content/uploads/2011/06/Dobelli_Vergessen_Sie_die_News.pdf
Ein Blick über den Tellerand
Sorry:Ein Blick über den Tellerrand