» 14.08.2012, 07:30

Die Zukunft des Lesens: Intelligente Lehrbücher

Viel wurde über die Möglichkeiten von iPads in Schulen und Universitäten gesprochen. Dann geschah lange wenig. Doch nun hat sich ein US-Unternehmen drangemacht, das Lehrbuch wirklich neu zu erfinden. Das von Microsoft-Miterfinder Paul Allen gegründete Unternehmen Vulcan Inc. hat mit Inquier den Prototypen eines intelligenten Textbuchs entwickelt. Das Experiment zeigt, wie Lehrbücher der Zukunft aussehen könnten. Denn Inquier ist nicht nur die elektronische Version eines Print-Titels. Es nutzt als iPad-App die unterschiedlichsten Kanäle, um Wissen zu vermitteln – und zu vertiefen. So prüft das Buch die Studenten beispielsweise während des Lesens mit Vertiefungsfragen. Hat der Leser etwas nicht verstanden, kann er das System zudem jederzeit um Hilfe bitten und wird – bei Bedarf – auch auf externe Angebote im Internet weitergeleitet. Erste Tests, so heißt es bei Vulcan, hätten gezeigt, dass Studenten mit der elektronischen Variante effektiver lernern. Ob das nun stimmt oder nicht, jedenfalls wird es mit dieser neuen Art von Büchern einfacher für sie, sich Wissen anzueignen.

Mehr zum Thema

Zukunft des Lesens: Das Pixar des iPad-Zeitalters

Mehr von mir finden Sie bei Twitter oder Google Plus

Oder besuchen Sie meine neu gestaltete Facebook-Seite.
» 14.08.2012, 07:30

    2 Kommentare zu “Die Zukunft des Lesens: Intelligente Lehrbücher”


  1. Moritz Berger sagt:

    “Erste Tests, so heißt es bei Vulcan, hätten gezeigt, dass Studenten mit der elektronischen Variante effektiver lernern. Ob das nun stimmt oder nicht, jedenfalls wird es mit dieser neuen Art von Büchern einfacher für sie, sich Wissen anzueignen.”

    Heißt effektiver nicht auch einfacher?

    Daher meine Frage:

    Wird die Aneignung von Wissen durch diese Art tatsächlich einfacher?

    In dem Zusammenhang fallen mir die ” Wiki-Studenten ” ein, die glauben alles was in Wiki steht ist richtig :-)

  2. Roland Greubel sagt:

    Das scheint mir doch eine ganz wesentliche Weiterentwicklung von elektronischen Lehrbüchern – vom “Lehr-” zum “Lern-”Buch – zu sein. Wass sich bisher “eBook” nennt, ist meist nichts anderes als eine pdf-Kopie des gedruckten Buches. Die multimedialen Entwicklungsmöglichkeiten für moderne Lehrbücher sind bei Weitem noch nicht ausgeschöpft. Zuverlässige Zugangsmöglichkeiten und für Schulen und Hochschulen bezahlbare Lizenzen müssen natürlich auch gewährleistet sein.

Kommentar abgeben