Das hatte sich Eurostar anders vorgestellt. Der Betreiber des Hochgeschwindigkeitszuges zwischen England und dem europäischen Festland profitierte zwar während der Zeit der Olympischen und Paralympischen Spiele von einer steigenden Nachfrage. Die Fahrgastzahlen stiegen in den gut vier Wochen, in denen die Spiele stattfanden, um vier Prozent. Doch vorher und nachher blieben viele Sitzplätze frei.
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Eurostar-Zahlen sind gutes Omen für Deutsche Bahn
Die Pannen der Vergangenenheit haben Eurostar offenbar keine Nachteile bescherrt. Kurz vor Weihnachten 2009 sind wegen heftiger Schneefälle gleich fünf Hochgeschwindigkeitszüge im Eurotunnel unter dem Ärmelkanal liegen geblieben. Doch der befürchtete Kundenboykott blieb aus. Eurostar transportierte 2010 mehr Fahrgäste zwischen Paris, Brüssel und London als im Vorjahr.
Die Zahlen des Unternehmens überraschen: Die Zahl der Passagiere stieg um drei Prozent auf 9,5 Millionen, der Umsatz gar um zwölf Prozent auf umgerechnet 900 Millionen Euro (760 Millionen Pfund). Vor allem Geschäftskunden brachten zusätzliche Einnahmen. Wie das Unternehmen heute berichtete, habe Eurostar von der anziehenden Konjunktur profitiert.

